Tag : Wien

Ein Tag in Wien mit Lena & Lisa

Ein Tag in Wien

Mit Lena und Lisa

Eines meiner Vorsätze für mein Bloggerjahr 2020 ist, dass ich euch auch mehr in meinen Alltag mitnehme. Natürlich seid ihr schon via Instagramstories mittendrin, aber ich möchte es zusätzlich gerne am Blog festhalten. Stories sind irgendwann verschwunden, aber ein Blogpost ist für die (zumindest digitale) Ewigkeit. Darum gibt es heute einen kleinen Einblick über Lenas und meinen Tag in Wien.

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Wien

Als Österreicherin war ich schon oft in Wien. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Inzwischen bin ich hauptsächlich aus beruflichen Gründen in Wien – oder wenn ich meine beste Freundin besuche, die ich aber leider seit ihrer Hochzeit im Mai 2018 nicht mehr gesehen habe. An dieser Stelle: wird mal wieder Zeit. 

Dieses Mal war ich aufgrund einer Eventeinladung in Wien. Ich werde öfters zu Events in Wien eingeladen, bin hier aber meistens wählerisch und wäge ab, ob es sich wirklich lohnt, hinzufahren. Networking ist natürlich immer gut, aber zwei Stunden Fahrt sind eben doch zwei Stunden Fahrt, die man auch für andere Dinge nutzen kann. Dieses Mal wurde ich aber von meiner Freundin Lena begleitet. Da wir den Tag noch entspannt in Wien verbringen, aber auch die Zeit zur Contentproduktion nutzen wollten, wusste ich, dass es sich lohnt. 

Lena und ich produzieren unseren Content gerne in Graz. Aber irgendwann brauchen auch wir -der Kreativität halber- einen Tapetenwechsel. Deswegen war die Einladung zu einer Shoperöffnung in Wien ein willkommener Anlass, unsere „Produktionsstätte“ etwas zu verlagern. 

Event, Food & Content Produktion

Unser erster Stopp war die Eröffnung des neuen Kapten & Son Shop in der Neubaugasse. Ein wirklich sehr gelungenes Storedesign – und ich habe endlich die perfekte Brille für mich gefunden. Nach meiner letzten Augenuntersuchung wurde mir von meinem Augenarzt ans Herz gelegt, weniger Kontaktlinsen dafür mehr Brille zu tragen. Da ich aber noch keine Brille besitze, musste dringend eine her. So bot sich die Eröffnung bestens dazu an. 

Da uns der Magen knurrte, stand danach ein kurzer Lunch Stopp auf dem Programm. So eine lange Busfahrt macht schließlich hungrig und wir hatten beide außer Kaffee und Coke Zero noch nichts im Magen. Zuerst wollten wir zu Wiki Wiki Bowls, fanden dann aber auf dem Weg ein nett aussehendes Lokal. Weil der Hunger zu groß war, änderten wir spontan unsere Pläne und gingen ins Spazio in der Neubaugasse. Für mich war es auch eine gute Gelegenheit, meine neue Kamera für Foodfotografie auszuprobieren. Auch das möchte ich in diesem Jahr wieder in Angriff nehmen – um euch auch mit tollen Foodbildern zu versorgen. Dabei geht es gar nicht um Rezepte und Foodstyling, sondern allen voran für Restaurantempfehlungen auf Reisen. Damit war ich bei meinen letzten Reisen nämlich nicht mehr ganz so zufrieden. 

Wir bestellten uns beide eine Bowl – für Lena gabs die Spicy Tropical Tofu Bowl, für mich die Daily Bowl. Das Essen war wirklich sehr lecker und das Preis-Leistungsverhältnis top. Bowls sind meistens etwas teurer, aber hier waren sie gut gefüllt, sodass ich am Ende schon ein bisschen mit den letzten Bissen kämpfte. Leider waren nicht alle Zutaten, welche auf der Karte versprochen wurden, in unserer Bowl. Das haben wir allerdings gleich gemeldet und uns wurden prompt die Zutaten frisch an den Tisch gebracht. Ansonsten war es wirklich ein nettes, leckeres Lokal und geschmacklich wirklich empfehlenswert.

Wien
Wien
Wien
Wien
Wien
Wien

Last but not least wollten Lena und ich Content für unsere Social Media Accounts und Blogs shooten. Wien war für uns ein willkommener Tapetenwechsel. In Graz ging uns nämlich schon die Inspiration aus. Wir wollen auf jeden Fall beide an unserer Bildsprache und dem Content arbeiten. Auch dafür haben Lena und ich die Zeit genutzt. Wir haben über unsere Ziele gesprochen und Pläne geschmiedet, welchen Content wir für unsere Communities kreieren wollen. Lena und ich möchten uns beide weiterentwickelt. Vor allem wollen wir euch hochwertige Inhalte liefern. Unter anderem auch Content, von denen ihr profitiert. Nicht (immer) in Form von Give Aways – uns geht es vor allem darum, dass ihr inspiriert werdet und/oder etwas von unseren Inhalten mitnehmen könnt bzw. auch aktiv eingebunden werdet. Das bedarf natürlich viel Planung. Lena und ich werden heuer auf jeden Fall viel zusammenarbeiten und uns gemeinsam dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen. 

Zumindest konnte ich mir schon einmal einen Wunsch erfüllen: ein kleines Shooting vor dem Burgkino, welches ich vom Setting her schon so lange angeschmachtet habe. Zwar konnte ich meine Fotoidee, die ich im Kopf hatte, nicht umsetzen, aber das Jahr ist ja noch jung. Leider ist es immer so, dass mich die Nachweihnachtszeit in ein kleines Ideenloch stürzt. Es ist schwierig, nach Weihnachten mit kreativen Inhalten und Ideen zu kommen, aber ich merke langsam, wie meine Muse wieder zurückkehrt. 

Wien

A Normal Blogger Weekend in Vienna

Bei Instastories habt ihr es wahrscheinlich schon mitbekommen. Die liebe Kerstin und ich waren anlässlich des Mister Austria Finales in Wien und haben das Wochenende gemeinsam dort verbracht. Auf dem Programm standen nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Bloggerwork und die scheinbar unmögliche Mission, innerhalb kürzester Zeit das perfekte Outfit zu finden. Weil Kerstin neulich einen total interessanten Post über ihr Alltagsleben geschrieben hat, habe ich mir gedacht, diese Idee von ihr zu übernehmen. Allerdings auf eine etwas andere Art. Während sie uns ihren total verrückten Alltagswahnsinn näher gebracht hat, möchte ich euch nun zu unserem total verrückten Bloggerreisewahnsinn mitnehmen. Und so sieht es aus: A Normal Blogger Weekend in Vienna.

 


A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 1

 

05:00 Uhr 

Der Wecker klingelt. Abends vor dem Schlafengehen habe ich mir noch geschworen, am nächsten Tag sofort unter die Dusche zu springen, um mich fertig zu machen. Ich stehe ja nicht ohne Grund viel zu früh auf. Die liebe Lisa hatte einfach keinen Bock, am Vorabend noch ihre Haare zu waschen und den Koffer fertig zu packen.

 

05:10 Uhr

Ich habe es aus meinem Bett geschafft, but damn it. Anstatt schnurstracks ins Badezimmer zu tingeln, um schnell unter die Dusche zu jumpen, zieht es mich magisch nach unten zu meiner geliebten Kaffeemaschine. Dabei wollte ich den ersten Kaffee erst nach der Dusche trinken. Ich werde mich wohl nie verbessern.

 

05:13 Uhr

Die Kaffeemaschine arbeitet auf Hochtouren. Der erste Espresso Shot rinnt genüsslich in die Tasse. Anschließend wird sich noch ausgiebig Zeit gelassen, die Milch aufzuschäumen. Trödeln en masse. 

 

05:20 Uhr

Der erste Latte Macchiato ist fertig. Und natürlich lass ich mir beim Trinken Zeit. Viel Zeit. Denn wir sind ja bei „Trödeln en masse“. Dann muss ich aber echt ins Bad.

 

Blogger Weekend

 

05:30 Uhr

Schon wieder stehe ich vor der Milchdüse und schäume mir die Milch für meinen zweiten Latte Macchiato auf. Verdammte Cravings.

 

05:45 Uhr

„Die kleine Lisa ins Badezimmer, die kleine Lisa bitte!“ Ich habe es geschafft, ich stehe unter der Dusche und wasche mir die Haare. Wollte mich eigentlich beeilen, aber…

 

06:05 Uhr

…die Musik war wieder mal zu gut und ich habe mich vollkommen verzettelt. Aber die Haare sind gewaschen und ich bin frisch geduscht.

 

06:25 Uhr

Während die Haare antrocknen, wird sich mal geschminkt. Ich brauche Concealer. Viel Concealer. Sehr viel Concealer. Concealer overdose!

 

06:50 Uhr

Fertig geschminkt werden noch schnell die restlichen Sachen in den Koffer geschmissen. Ich habe ungefähr 10 Outfits mit – für 24 Stunden. Aber man weiß ja nie. Bloggerlifestyle halt.

 

07:15 Uhr

Ich bin beim Haarföhnen angekommen. Habe ich die zwei Stunden, in denen ich bis jetzt wach bin, eigentlich effizient genutzt? Ich denke nicht. Zum Glück brauche ich beim Föhnen nur zehn Minuten. Aber bevor die Mähne mit dem Glätteisen gebändigt werden kann, muss man sie natürlich noch auskühlen lassen.

 

07:30 Uhr

Frühstück ist fertig. Endlich was zu essen. Diesmal brav vegan. Und natürlich darf der obligatorische dritte Latte Macchiato nicht fehlen. Obwohl ich schon so früh wach war und frisch geduscht bin, sind meine Augen immer noch auf Halbmast. Und genau in diesem Zustand schaufle ich mir meinen Porridge rein. Bis der Bus fährt, habe ich zum Glück aber noch genug Zeit.

 

 

09:03 Uhr

…und weil ich mal wieder so getrödelt habe, habe ich den Bus nur ganz knapp erwischt. Story of my Life.

 

10:05 Uhr

Endlich in Graz angekommen. Noch 40 Minuten bis zur Weiterfahrt nach Wien. Ich friere und bereue es, einen Rock angezogen zu haben. Die Strumpfhose und Overknees halten nicht wirklich warm. Schnell mal zum Billa, um Proviant für die Fahrt zu kaufen. An der Kasse steht eine alte Dame, die ihre ganzen Cents zusammenkratzt. Ich hasse so etwas.

 

11:00 Uhr

Endlich fährt der Bus ab. Hinter mir sitzen drei Burschen. Wieder Menschen, die mir auf die Nerven gehen. Vom Geruch ihres McDonald’s Essens wird mir schlecht. Hallo, Geruchsbelästigung! Warum lasse ich mich von anderen Menschen so leicht ablenken? Jedes Mal! Ich will mir meine Daniel Wellington Uhr ums Handgelenk machen, weil ich Zuhause keine Zeit mehr dafür hatte und verliere den Verschluss. Ich suche hektisch. Die Burschen hinter mir fragen mich, ob sie mir helfen können. Mit vereinten Kräften suchen wir. Jetzt tut es mir total Leid, dass ich vorher so genervt von ihnen war. Der Verschluss bleibt jedoch verschollen. Super!

 

13:10 Uhr

Fast in Wien. Ich schlinge noch schnell meinen Wrap hinunter und öffne noch einmal meine Daniel Wellington Schatulle. Der Verschluss ist nie runtergegangen. Lediglich dieses Ding, damit man den Verschluss öffnen kann, ist raus gepurzelt. Du bist so super, Lisa!

 

13:25 Uhr

Endlich in Wien und es ist stürmisch. Sehr stürmisch. Jetzt noch schnell ein Ticket kaufen und ab zum Hauptbahnhof, um Kerstin „abzuholen“.

 

14:09 Uhr

Die U-Bahn war viel zu voll. Aber endlich habe ich es zu Kerstin geschafft. Wir müssen noch schnell zu den Wiener Linien, etwas wegen den Tickets klären, da ich noch BEZAHLTE!!! habe, die ich vor Jahren mal bekommen habe. Sind nicht mehr gültig, weil es eine Preiserhöhung um 3(!!!) Euro gegeben hat. Na toll, also müssen wir Tickets kaufen.

 

Zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr

Endlich haben wir es ins Hotel geschafft. Wir übernachten im Grand Ferdinand im ersten Bezirk. Schnell einchecken, frisch machen, Stories posten und dann ab in die Stadt, denn so richtig glücklich sind wir mit den Outfits für den Abend nicht.

 

 

Irgendwann um 16:00 Uhr

…aber zuerst brauchen wir Kaffee. Hallo Starbucks. Kerstin ist glücklich, weil sie endlich ihren Pumkin Spiced Latte bekommt und ich bin glücklich, weil mein Koffeinlevel generell wieder aufgefüllt wird. Yay!

 

16:30 Uhr – ca. 18:00 Uhr

Let’s go shopping! Und zwar schnell, denn die Läden schließen um 18 Uhr. Wir brauchen ein Outfit. Gleich im ersten Laden werde ich fündig, aber die Schlange vor der Umkleide ist insane. Zumindest passt der Jumpsuit wie angegossen und ich habe was für den Abend gefunden. Kerstin muss noch suchen. Jetzt brauche ich nur noch eine Strumpfhose in Overkneeoptik und ich muss noch meine Daniel Wellington Uhr aufbekommen. Dann habe ich alles. Oh und Wein, wir brauchen Wein. Schließlich muss man Prioritäten setzen.

Und tatsächlich haben wir alles bekommen, was wir wollten. Auch Kerstin – einen Jumpsuit der ihr wahnsinnig gut steht.

 

Irgendwann nach 18:00 Uhr

Schnell fertigmachen, Wein trinken und alle Pläne über den Haufen werfen. Kerstin entscheidet sich für ihr ursprünglich geplantes Outfit. Ich bleibe meinem Jumpsuit treu. Auch wenn ich jetzt der Gefahr laufe, eingebildet zu wirken, aber wir sehen echt gut aus.

 

Kurz vor 19:00 Uhr

Langsam bekommen wir dann aber wieder Zeitstress. Das Finale beginnt um 20 Uhr und wir haben keine Ahnung, wie wir am Besten dorthin kommen und wie lange wir brauchen werden.

 

Nach 19:00 Uhr

An der Rezeption fragen wir nach dem besten und schnellsten Weg, nur um dann doch auf unsere bewährte App „BusBahnBim“ zurückzugreifen. Wir versäumen die erste Straßenbahn, hüpfen schnell in die nächste und ab gehts zum Event.

 

Kurz vor 20:00 Uhr

Geschafft. Wir bekommen unsere Bändchen, geben die Jacke schnell ab – der Zwiebellook ist bei so etwas echt nicht vorteilhaft. Aber was sollen wir machen, wenn es draußen so kalt ist und wir darunter quasi für den Sommer angezogen sind? Schnell noch Spritzer und Popcorn an der Bar holen, einen Sitzplatz ausfindig machen und los gehts.

 

 

Nach 20:00 Uhr

Let the show beginn! Kerstin und ich lassen uns von der Stimmung anstecken. Hot overdose. So viele nackte Oberkörper, aber kann sich sehen lassen. Ich meine, das war bei einer Mister Wahl zu erwarten. Die Jury wird vorgestellt. Jenny Elvers ist in echt wirklich erschreckend dünn, hätte ich mir nicht gedacht.

 

Irgendwann zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr

They found the Mister. Gratulation an Alberto Nodale zum Mister Titel. Ein bisschen enttäuscht sind Kerstin und ich jedoch schon. Wir waren Harris „Fans“.

 

23:20 Uhr

Wir entscheiden uns gegen die Aftershow Party. Aber das bedeutet nicht, dass wir den Abend nicht gebührend ausklingen lassen. Uns zieht es in eine andere Bar, bleiben kurz und dann wieder: Locationwechsel.

 

03:00 Uhr

Wir haben lange durchgehalten, aber irgendwann ist es auch Zeit, schlafen zu gehen. Schließlich haben wir für den morgigen Tag einige Shootings geplant. Darunter auch ein Lingerieshooting. Ob wir zerstört oder doch ganz ansehnlich ausgesehen haben, werdet ihr bald auf den Fotos sehen. Einen kleinen Vorgeschmack habe ich trotzdem schon. Aber nun, husch husch ab ins Bett und Gute Nacht!

 


 

A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 2

Wir sind überraschend produktiv an diesem Tag. Während Tag eins noch etwas hektisch war, beginnen wir ganz früh mit unserem Lingerie Shooting, bevor es zum Frühstück geht. Danach wird weiter geshootet, ein bisschen Wien unsicher gemacht und letztendlich landen wir beim Co-Working in der Grand Etage des Hotels Grand Ferdinand.

Ein Glück, dass wir es noch sicher nach Hause geschafft haben, denn am Sonntag fegten starke Windböen über die österreichische Hauptstadt.

Fazit: Blogger Weekends sind toll. Vor allem, wenn man das Blogger Weekend nicht nur mit einer Kollegin, sondern einer richtigen Freundin verbringt. Gerne wieder!

 

Blogger WeekendBlogger Weekend

 

Mein Wienwochenende {Meine Highlights}

Heute gibt es den dritten und letzten Post zu meinem Wienwochenende. Ich habe wirklich viel gesehen – mehr, als ich sonst gesehen hätte, wenn ich „nur“ meine beste Freundin in Wien besucht hätte. Ich habe versucht, die Stadt bewusster zu erleben und viele neue Dinge zu entdecken. Ich bin zum ersten Mal mit dem Riesenrad gefahren und stand zum ersten Mal am höchsten Punkt Österreichs (von den Gebäuden her betrachtet). Das waren wirklich zwei tolle Erfahrungen, aber mein persönliches Highlight konzipiert sich auf etwas ganz anderes.

Welchen Vorteil nutze ich, wenn ich in Wien bin? Ganz klar: Lizzie zu sehen. Wir sind zwar beste Freundinnen, können über alles reden und sind stets füreinander da, aber im Gegensatz zu anderen besten Freundinnen sehen wir zwei uns nur sehr, sehr selten. Wenn es hoch kommt, sind es an die 2-3 Mal im Jahr. Natürlich rufe ich sie an, wenn ich vor Ort bin, um ein Treffen mit ihr zu vereinbaren. Unsere gemeinsame Zeit war zwar sehr kurz, aber dennoch wunderschön.

Was haben wir gemacht? Den heißen Tag mussten wir ausnutzen. Zuerst waren wir in einem Café im ersten Bezirk. Verzeiht mir bitte, ich habe vollkommen den Namen vergessen und Lizzie ist gerade im Urlaub, sodass ich sie nicht fragen kann. Jedoch ist dieses Café berühmt für sein Eis (laut Lizzies Aussage). Die Eisbecher sahen aber auch verlockend lecker aus. Ich blieb jedoch bei meiner Standardbestellung: Latte Macchiato. What else? Ich bin eben unverbesserlich und hatte an diesem Tag nicht wirklich die Gelegenheit einen guten Kaffee zu trinken. Egal, wie berühmt das Café für sein Eis ist, der Kaffee war auch sehr gut.

Danach ging es weiter zu „Sand in the City“. Ich weiß gar nicht, wie lange Lizzie und ich schon darüber reden, gemeinsam dorthin zu gehen. Bestimmt schon zwei Jahre. Diesmal haben wir es endlich geschafft. „Sand in the City“ ist Wiens größter Beachclub und versprüht Urlaubsstimmung inmitten der Stadt. Durch den aufgeschütteten Sand fühlt man sich wirklich ein bisschen so, als wäre man gerade am Strand, nur dass das Meer fehlt. In Graz haben wir mit dem „Citybeach“ übrigens so etwas ähnliches, nur dass unser „Citybeach“ direkt am Wasser liegt. Genauer gesagt an der Mur. Zwar ist die Mur kein Meer, aber dafür ein Fluss. Hoffentlich wird das Wetter bald wieder etwas schöner und wärmer, denn ich wollte euch auch darüber berichten.
Bei „Sand in the City“ genehmigten wir uns erstmals einen guten Cocktail. Hierbei hat man die Möglichkeit, zwischen einem großen oder einen kleinen zu wählen. Ich selbst entschied mich für einen kleinen „Mango Daiquiri“. Der Barkeeper wollte das zuerst gar nicht akzeptieren und mir unbedingt einen großen Cocktail andrehen, aber da ich sehr selten Alkohol trinke, wusste ich ganz genau, dass ich einen großen nicht wirklich vertragen würde. Der kleine Daiquiri hat übrigens vollkommen gereicht, so stark, wie er war. Für Lizzie gab es einen „Strawberry Daiquiri“ und für Michi, meiner Begleitperson, einen Pina Colada. 
Mein letztes Highlight war der Besuch bei Starbucks. Ich weiß, ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich auf den Kopf greifen und euch fragen, warum ich Starbucks als ein Highlight tituliere. Jedoch sucht man nach Starbucks in Graz und generell in der ganzen Steiermark vergeblich. Wir haben schlichtweg keinen, was bei den gesalzenen Preisen wahrscheinlich auch besser ist. Ein Besuch bei Starbucks gehört für mich einfach dazu, wenn ich in Wien bin. Surprise Surprise, dort gab es für mich ausnahmsweise keinen Latte Macchiato, sondern einen Matcha Frappuccino. In jüngster Zeit liebe ich Matcha Tee und zaubere allerhand Kreationen damit. Auch für den Blog habe ich etwas geplant, was mit Matcha Tee zu tun hat.

Wie ihr seht, waren nicht die großen Attraktionen, wie das Riesenrad oder der Donauturm mein Highlight, sondern ganz normale Dinge, die man zu Hause genauso gut tun könnte. Dafür müsste man wahrlich nicht in eine andere Stadt fahren, aber was ich damit ausdrücken möchte, ist folgendes: Es geht nicht immer um die großen Dinge im Leben. Man muss nicht immer etwas Außergewöhnliches machen, um glücklich zu sein und sein persönliches Highlight zu haben. Mir geht es um die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbringen kann. Die Zeit, wo wir miteinander lachen, uns in den Armen liegen, nachdem wir uns ewig nicht mehr gesehen haben und einfach verpasste Zeit, die durch den Unistress oder sonstigen Verpflichten draufgeht, nachholen. Man hat seine Lieben um sich und das zaubert mir immer wieder ganz besondere Sternstunden.

*Kooperation

Mein Wienwochenende {Vienna Pass}

Während meines Wienwochenendes hatte ich die Möglichkeit, vieles zu entdecken, was ich mir sonst nie angeschaut hätte, wenn ich meine beste Freundin dort besuche. Ermöglicht wurde mir all das durch den „Vienna Pass.“ 

 

Was ist der „Vienna Pass“? Hierbei handelt es sich um ein Sightseeing-Paket, durch welches man die Möglichkeit hat, 60 beliebte Denkmäler, Museen und Sehenswürdigkeiten in Wien zu besichtigen. Der Pass ermöglicht einem freien Zutritt. Er ist besonders dann nützlich, wenn man vor hat, mehr von Wien zu besichtigen, als nur den Stephansdom, um ein Beispiel zu nennen. Außerdem kann man mit dem Pass zusätzlich kostenlos mit einem Sightseeingbus durch die City düsen.

Heute stelle ich euch drei Attraktionen vor, die wir besichtigt haben: Das Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett am Prater und den Donauturm. Des Weiteren sind wir auch mit dem Riesenrad gefahren. 

Madame Tussauds

Seit April 2011 gibt es Madame Tussauds nun auch in Österreich. Zu finden ist das berühmte Wachsfigurenkabinett am Wiener Riesenradplatz, also direkt am Eingang des Wiener Praters. Insgesamt sind 71 Wachsfiguren in den Räumlichkeiten ausgestellt. Besonders die historischen Figuren, wie Kaiser Franz Joseph und seine Sisi genießen eine große Relevanz in den Ausstellungsräumen. So sind sie doch ein wichtiger Teil der Geschichte Österreichs.

 

Daneben gibt es neben internationalen Promis auch nationale Stars zu besichtigen, wie beispielsweise Conchita Wurst oder David Alaba. Kleine Highlights sind Specials, wie Karaoke singen oder eine digitale Fußballwall, wo man selbst sein Glück als FußballerIn versuchen kann. Zumindest gingen bei mir zwei Bälle (von fünf) ins Tor.

Dass die Herstellung einer solchen Wachsfigur unglaublich teuer und zeitaufwändig ist, dürfte bekannt sein. Aber habt ihr auch gewusst, dass man insgesamt mehr als 500 präzise Körpermessungen und ca. 200 Fotos benötigt, um eine Figur so detailgetreu, wie möglich, herzustellen? Da wundert es mich nicht mehr, dass für eine einzige Figur 800 Arbeitsstunden notwendig sind.

 

Donauturm

Der Donauturm ist das höchste Gebäude Österreich und misst 252 m. Da geht es ganz schön hoch hinaus, also nichts für schwache Nerven mit Höhenangst. Wer sich aber hinauf traut, wird mit einer wunderschönen Aussicht über ganz Wien belohnt. Ganz Mutige können sich ihren Nervenkitzel beim Bungee Springen holen. Ich gebe es zu, ich habe kurzzeitig überlegt, ob ich es wagen sollte, aber das wäre mir dann doch etwas zu spontan gewesen. Somit gab es für mich nur den Ausblick auf die Stadt und einen leckeren Latte Macchiato (was sonst?) im Restaurant, welches sich um 360° dreht. Das bedeutet, dass man wirklich alle Ecken sieht, während man sich gemütlich seinen Kaffee, eine Torte oder ein Eis schmecken lässt. Absolut empfehlenswert.

Weitere Fakten: Der Donauturm zählt zu den 75 höchsten Gebäuden weltweit. Zur Aussichtsplattform gelangt man mit einem Expresslift, der nur 35 Sekunden benötigt, um nach oben zu fahren. Währenddessen hat man durch ein Fenster an der Decke die Möglichkeit, die Liftfahrt ganz genau zu beobachten.

 

Wiener Riesenrad

Ich war wirklich schon sehr oft in Wien. Mindestens genauso oft am Wiener Prater. Aber womit bin ich noch nie gefahren? Richtig. Mit dem „Wiener Riesenrad“. Ohne Zweifel – es ist wohl DAS Wahrzeichen Wiens. An unserem Wochenende wurde das nun endlich nachgeholt, da das Riesenrad ebenfalls im „Vienna Pass“ inkludiert ist. Schon seit dem 19 Jahrhundert konnte man damit fahren und den Ausblick über Wien genießen. Ganz so hoch wie der Donauturm ist das Riesenrad natürlich nicht, aber dennoch kann man eine wunderschöne Aussicht über ganz Wien genießen. Wir nutzten das Angebot genau zum Sonnenuntergang, sodass die ganze Stadt in ein angenehmes, warmes Sommerlicht getaucht wurde.

Der „Vienna Pass“ ist definitiv eine tolle Sache und rentiert sich ab 6-7 Sehenswürdigkeiten, Museen oder Denkmäler. Die Eintrittspreise sind in Wien leider relativ hoch, aber mit dem „Vienna Pass“ habt ihr die Möglichkeit, viel zu entdecken und weniger zu bezahlen.

*Der Vienna Pass wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
Vielen Dank dafür

Mein Wienwochenende {Das Hotel}

Ibis Hotel Messe Wien

Wie der eine oder andere von euch bereits via Instagram mitbekommen hat, durfte ich ein ganzes Wochenende in Wien verbringen. Genächtigt haben meine Begleitung und ich im „Ibis Hotel Messe Wien“, ein Stadthotel der „Accorhotels“-Gruppe. Dadurch, dass wir so viel erlebt haben und es einiges zu erzählen gibt, habe ich beschlossen, diesen Post in drei Teile aufzuteilen. Heute möchte ich euch das Hotel näher vorstellen.

Hotel und Zimmer

Bei dem „Ibis Hotel Messe Wien“ handelt es sich um ein 3-Sterne Economy Stadthotel im zweiten Bezirk Leopoldstadt. Es liegt in unmittelbarer Nähe zum Messegelände, zur U-Bahnstation und zum Prater. Wir wurden überaus freundlich empfangen und durften sogar zwischen zwei Zimmern wählen: Ruhige Lage oder mit Blick auf den Prater. Nach einer kurzen Diskussion entschieden wir uns für ein Zimmer mit Blick auf den Prater. Trotzdem war ich, kurz nachdem wir unsere Zimmerkarten bekamen, etwas unsicher, ob dies die richtige Wahl war. Bei Lärm kann ich nicht wirklich schlafen, aber uns wurde schnell klar, dass es im Zimmer sowohl bei Tag, als auch bei Nacht ziemlich ruhig ist, obwohl sich die Straße direkt daneben befindet. Somit gab es nichts zu bereuen und wir freuten uns über den schönen Ausblick auf den Prater.

Die Zimmer an sich sind sehr schlicht, aber trotzdem schön und sauber. Auf unserem Kopfkissen lagen bereits zwei Bonbons in Herzform, die ich wirklich zuckersüß fand. Während sich meine Begleitung und ich akklimatisierten und uns von der anstrengenden Fahrt durch den Stadtverkehr erholten, brachte uns eine freundliche Hotelangestellte eine große Flasche Mineralwasser. Bei der Hitze kam dies wie gerufen und wir freuten uns wirklich sehr über diese kleine Aufmerksamkeit. Des Weiteren befand sich im Zimmer noch ein Fernseher. Im Bad gab es zudem noch einen Föhn und Shampoo. Übrigens: Die Betten waren sowohl bei unserer Ankunft, als auch nach der ersten Zimmerreinigung sehr schön gemacht und nicht zerknittert. Nur leider haben wir uns immer schon auf das Bett geschmissen, bevor ich vernünftige Fotos gemacht habe. Darum sieht das hier alles ein bisschen zerknittert aus.

 

Das Frühstück

Das Frühstück in Form eines Buffets war zwar relativ klein, dennoch war für jeden Geschmack etwas dabei. Ich bin im Sommer, vor allem bei den hitzigen Temperaturen, nicht die große Esserin, darum beschränkte ich mich überwiegend auf Obst und Joghurt. Ansonsten gab es noch Eierspeis (Rührei), frisches Gebäck, Wurst, Käse, Butter, Marmelade, Kuchen, Müsli/Cornflakes, Aufstrich, Orangen- und Multivitaminsaft. Großer Pluspunkt: Die Kaffeemaschine. Für mich bedeutete das, dass ich nicht auf meinen geliebten Latte Macchiato am Morgen verzichten musste. Dadurch, dass die Kaffeemaschine eine externe Funktion für Milchschaum hatte, konnte ich ihn sogar mit viel Milchschaum, so wie ich es auch von zu Hause gewohnt bin, genießen.

Auch der Speisesaal sah sehr ansprechend und modern aus. Mir gefiel es dort gut und ich fühlte mich pudelwohl. Man hatte auch die Möglichkeit, draußen zu essen. Allerdings nutzten wir das nicht aus und hielten uns während des Frühstücks lieber drinnen auf.

Das Personal

Bei Economy Hotels gibt es oftmals das Problem, dass das Personal nicht so motiviert und freundlich ist, wie in anderen Hotels, bei denen man weitaus mehr bezahlt, aber das kann ich bei diesem Hotel nicht bestätigen. Wir wurden total freundlich empfangen, bekamen kurz nach unserer Ankunft Mineralwasser aufs Zimmer gebracht und am Tag unserer Heimreise durften wir uns noch ein Getränk an der Bar aussuchen. Daumen hoch für das nette Personal.

Fazit

Ein ausgesprochen modernen Stadthotel, welches vollkommen am Puls der Zeit liegt. Uns hat es dort wirklich sehr gut gefallen und ich kann es durchaus weiterempfehlen.

 
*Das Hotelwochenende wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt
Danke an Accorhotels und René
 

Am Wiener Ostermarkt mit Café Au Lait

Beim Besuch der österreichischen Hauptstadt in der Adventszeit gehört ein Abstecher zum Wiener Christkindlmarkt wohl dazu. Allerdings ist die Weihnachtszeit nun schon lange vorbei, jedoch gibt es auch zur Osterzeit zahlreiche Stände vor dem Schloss Schönbrunn. Die Rede ist vom Wiener Ostermarkt Schloss Schönbrunn, der ganz zauberhaft und kitschig, aber wesentlich weniger berühmt ist, als sein großer Bruder im Advent.

Lizzie und ich flanierten an zahlreichen Ständen vorbei, ließen uns ins bunte Getümmel reißen und genossen auf diese Art und Weise unsere letzten gemeinsamen Stunden bis zum nächsten Wiedersehen. Übrigens gilt dieser Ostermarkt vor dem Schloss Schönbrunn als einer der romantischen Ostermärkte. Insgesamt könnt ihr dort 60 Aussteller finden. Egal, ob ihr euch kulinarisch etwas gönnen wollt oder ob ihr noch dekorativen Osterschmuck braucht. Dadurch, dass es für die kleinen Besucher auch eine Osterhasenwerkstatt gibt, ist der Ostermarkt äußerst familientauglich. Ein paar Impressionen möchte ich nun mit euch teilen.

Besonders zauberhaft fand ich den Imkerstand mit diversen klassischen und außergewöhnlichen Honigspezialitäten, sowie Kerzen aus Bienenwachs und Pflegeprodukte für Haut und Haar. Für meine Studienkollegin habe ich dort sogar ein kleines Gläschen mit Vanillehonig gekauft. Für die Fruchttiger unter euch gibt es diverse Fruchthonigsorten wie Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere usw. Richtig hübsch fand ich den grün leuchtenden Pistazienhonig, aber da habe ich mich nicht drüber getraut. Vor allem weiß ich nicht, wie exotisch meine Studienkollegin ist und ob sie diesen überhaupt gemocht hätte. Lizzie hat sich einen Himbeerhonig, sowie ein Honigduschgel gegönnt. Das Wort „Gönnen“ kann man hier übrigens wirklich groß schreiben, denn preislich gesehen ist es nicht gerade günstig. Jedoch muss man bedenken, dass alle Produkte aus eigenem Handwerk stammen, weswegen ich die Preise gerechtfertigt finde.

Wenn ihr also neugierig geworden seid und auch noch andere Ostermärkte in Wien besuchen wollt, dann findet ihr -HIER die nötigen Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten. Ein Besuch lohnt sich allemal. Schade, dass der Ostermarkt nicht so berühmt ist, wie der Christkindlmarkt, aber vielleicht wird sich das bald ändern.

Zum Abschluss habe ich noch ein „Follow my Weekend“ für euch. Ich freu mich, dass es endlich wieder einmal geklappt hat. Ihr müsst einfach nur auf das Bild unter euch klicken, um zum Video zu gelangen.

 

Genusstipp: CupCakes in Vienna

CupCakes in Vienna

Vintage zwischen Teig und Cremé

Ein zauberhaftes Wochenende im wundervollen Wien mit wunderschönen Erlebnissen. So beschreibe ich die unglaublich tolle Zeit mit meiner Besten Freundin in ihrer Heimatstadt. Lizzie hat mir sogar einen kleinen Wunsch erfüllt, obwohl sie gar nicht wusste, dass das schon lange auf meiner Liste steht. Wir waren in einem charmanten Café mit den wohl leckersten Cupcakes in ganz Österreich. Das CupCakes in Wien gibt es schon sehr lange, mittlerweile ist es sogar mehrfach in der österreichischen Hauptstadt vertreten, aber bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft, einmal dort CupCakes zu essen und erfrischende Rosenlimonade zu trinken. Das haben wir jetzt nachgeholt und es war ein unvergesslicher Moment. Die Location, im Vintagestil gehalten, lud uns dazu ein, in eine ganz andere Welt einzutauchen. Durch die Musik im Hintergrund fühlten wir uns in die 50’s zurückversetzt und das Geschäft versprühte vor allem eines: ein entzückendes Ambiente mit Wohlfühlflair und Atmosphäre.  

Die Auswahl der Cupcakes ist gigantisch, sortenweise gibt es sie sogar vegan und glutenfrei. Die Bilder selbst zeigen nur kleine Ausschnitte von dem, was im Angebot war. Lizzie und ich hatten richtige Schwierigkeiten, uns zu entscheiden, welchen Cupcake wir probieren möchten, deswegen verbrachten wir die ersten paar Minuten damit, angestrengt darüber nachzudenken, welche süße Köstlichkeit wir auf unserem Teller haben möchten. Ich hätte sie wirklich alle verdrücken können, aber die Bikinifigur 2015 hätte sich bitterböse gerächt, darum probierte ich einen Cupcake, der für mich als Steirerin wohl als Exot gilt und bestellte einen Red Velvet Cupcake. Lizzie zog alle Register und probierte sogar zwei davon: Heiße Liebe und Kokos.  

Heiße Liebe Cupcake – Halb Himbeere, halb Vanille, mit einem Tupfer fruchtiger Himbeer-Marmelade oben drauf – das ist unser Heiße Liebe Cupcake. Im hellen Vanille-Sponge sind ebenfalls Himbeeren eingebacken… einfach köstlich!

Zum Glück hat mir Lizzie erlaubt, ihn zu probieren und so war meine Gabel schneller an diesem Cupcake, als sie überhaupt „Frosting“ sagen hätte können. Lizzie selbst fand ihn superlecker, vor allem, weil echte Himbeeren im Teig waren. Auch mir hat er gut geschmeckt. Er hatte genau die richtige Süße und eine schön saftige Konsistenz. Yummy!

Kokos-Mascarpone Cupcake – Kokosraspeln ummanteln die Kokos-Topping-Kuppel auf einem saftigen Karottensponge…..hmmmm!

Lizzie hat dafür nur ein Kommentar parat: herrlich. Sie selbst meint, sie kann nicht viel sagen, außer superyummy. Die Creme eines jeden Cupcakes war nicht zu schwer. Lizzie war stets der felsenfesten Überzeugung, sie kann gut Cupcakes backen, aber diese waren einfach nur der Wahnsinn. Ich kann ihre Backkünste zwar nicht so ganz beurteilen, weil ich noch nie in den Genuss gekommen bin, aber alleine Lizzies Fotos von ihren Meisterwerken sprechen Bände. Jedoch hat sie absolut recht, wenn sie meint, dass die Cupcakes im CupCakes himmlisch schmecken. Lizzie muss mir auf jeden Fall nun auch CupCakes backen, damit auch ich Schlüsse ziehen kann. 

Red Velvet Cupcake – Der Name „Red Velvet“ passt perfekt zu diesem Cupcake. Denn wie Samt legt sich das vanillige Creamcheese-Obers-Topping auf den Gaumen und schmilzt wie … naja, wie roter Samt, wenn man den essen könnte 🙂 Und der rote Vanille-Sponge sieht nicht nur toll aus – er schmeckt auch so

Ha, bei diesem CupCake kann ich endlich auch einen ordentlichen Kommentar abgeben, denn das war der, den ich, wie oben bereits erwähnt, probiert habe. Der Sponge war wahnsinnig fluffig und ist mir nahezu auf der Zunge zergangen, ebenso wie das Topping, das herrlich erfrischend und nicht zu schwer war. Die Kombination aus rotem Vanillesponge und Topping war eine richtige Geschmacksexplosion. 

 

Im CupCakes gibt es nicht nur eine weitreichende Auswahl an CupCakes, sondern auch liebevoll verzierte Torten, Kekse und wenn ihr zu Hause die Leckereien nachmachen wollt, könnt ihr vor Ort auch die Backbücher erwerben. Wer backtechnisch noch nicht so geübt ist, hat die Möglichkeit, an Backkursen teilzunehmen, was aber mit Sicherheit auch für alte Backhasen spannend sein könnte, da die Kurse facettenreich sind, wie beispielsweise Tortendekor- oder Modellierkurse. 

Na, seid ihr neugierig geworden oder sucht ihr noch ein paar schöne Plätze für den nächsten Wientrip? Dann schaut doch mal -HIER vorbei. Auf der Internetseite des Geschäfts findet ihr nähere Infos zu den Standorten und dem Sortiment, sowie zu den Backkursen.

Vienna Calling – Schloss Schönbrunn

Schloss Schönbrunn

Bevor ich morgen das kommende Semester einläute und meine ersten zwei von vier Prüfungen in dieser Woche bestreite, ging es am Wochenende wieder einmal in die wunderschöne Hauptstadt Österreichs, nach Wien. Diesmal aber nicht zu meiner besten Freundin, die ich abends zum Glück trotzdem in der Hotelbar getroffen habe, sondern mit meiner Mutter, da meine Schwester, die zusammen mit ihrem Freund mit dabei war, und ich ihr zum Muttertag einen Wientag schenkten.

Seit ewigen Zeiten wollte sie das Schloss Schönbrunn von innen sehen und diesen Wunsch wollten wir ihr nun endlich erfüllen. Dass die Freude groß war, könnt ihr euch vorstellen.

Nach einem kurzen Stopp in der SCS (Shopping City Süd) erreichten wir in der Mittagszeit das Stadthotel Airo Tower. So besonders war das Hotel nicht, vor allem, wenn man es mit dem von Portoroz vergleicht, aber für eine Nacht und vor allem für einen Stadttrip reichte es.

Von dort aus wurden wir von einem Shuttle Bus für eine Stadtrundfahrt, die meine Schwester dazu gebucht hat, abgeholt. Allerdings wurden wir bei einem größeren Bus abgesetzt. Mit dem wurden wir quer durch Wien gefahren. Für meine Mama war es sicher toll, diese Ecken von Wien zu sehen, ich jedoch habe schon alle einmal (oder auch mehrmals) gesehen, weswegen die Stadtrundfahrt für mich nicht mehr so besonders war. Allerdings war ich bis dato noch nicht im Schloss Schönbrunn.

Ich muss sagen, dass das Schloss von außen wirklich sehr hübsch ist. Auch der Schlosspark ist sehr schön gestaltet. An diesem Tag sah ich sogar zwei Brautpaare, die auf dem Areal rund um das Schloss fotografiert wurden.

Innen drin herrschte purer Prunk. Was ich ein wenig schade fand: Bei der gesamten Tour geht es eigentlich nur um Maria Theresia und nicht um die Kaiserin Elisabeth, von der meine Mutter ja so ein großer Fan ist. Aber ich habe auch schon damit gerechnet, da historisch gesehen Maria Theresia viel mehr erreicht hatte, als nur schön zu sein. So hat sie zum Beispiel die Schulpflicht in Österreich eingeführt.

 

Wenigstens hat meine Mama das Schloss endlich von innen gesehen. Das nächste Mal möchte ich mit ihr aber in die Hofburg, da es dort das Sisi Museum gibt und man somit auch weitaus mehr von der Kaiserin sieht. Ich selbst habe es schon gesehen, aber meiner Mama zu liebe würde ich es mir nochmals ansehen, denn es ist wirklich sehenswert. Dort sieht man neben den prunkvollen Kleidern beispielsweise auch die Mordwaffe, mit der Sisi ermordert wurde, sowie andere persönliche Gegenstände der Kaiserin.