Tag : Wientipps

Mein Wienwochenende {Meine Highlights}

Heute gibt es den dritten und letzten Post zu meinem Wienwochenende. Ich habe wirklich viel gesehen – mehr, als ich sonst gesehen hätte, wenn ich „nur“ meine beste Freundin in Wien besucht hätte. Ich habe versucht, die Stadt bewusster zu erleben und viele neue Dinge zu entdecken. Ich bin zum ersten Mal mit dem Riesenrad gefahren und stand zum ersten Mal am höchsten Punkt Österreichs (von den Gebäuden her betrachtet). Das waren wirklich zwei tolle Erfahrungen, aber mein persönliches Highlight konzipiert sich auf etwas ganz anderes.

Welchen Vorteil nutze ich, wenn ich in Wien bin? Ganz klar: Lizzie zu sehen. Wir sind zwar beste Freundinnen, können über alles reden und sind stets füreinander da, aber im Gegensatz zu anderen besten Freundinnen sehen wir zwei uns nur sehr, sehr selten. Wenn es hoch kommt, sind es an die 2-3 Mal im Jahr. Natürlich rufe ich sie an, wenn ich vor Ort bin, um ein Treffen mit ihr zu vereinbaren. Unsere gemeinsame Zeit war zwar sehr kurz, aber dennoch wunderschön.

Was haben wir gemacht? Den heißen Tag mussten wir ausnutzen. Zuerst waren wir in einem Café im ersten Bezirk. Verzeiht mir bitte, ich habe vollkommen den Namen vergessen und Lizzie ist gerade im Urlaub, sodass ich sie nicht fragen kann. Jedoch ist dieses Café berühmt für sein Eis (laut Lizzies Aussage). Die Eisbecher sahen aber auch verlockend lecker aus. Ich blieb jedoch bei meiner Standardbestellung: Latte Macchiato. What else? Ich bin eben unverbesserlich und hatte an diesem Tag nicht wirklich die Gelegenheit einen guten Kaffee zu trinken. Egal, wie berühmt das Café für sein Eis ist, der Kaffee war auch sehr gut.

Danach ging es weiter zu „Sand in the City“. Ich weiß gar nicht, wie lange Lizzie und ich schon darüber reden, gemeinsam dorthin zu gehen. Bestimmt schon zwei Jahre. Diesmal haben wir es endlich geschafft. „Sand in the City“ ist Wiens größter Beachclub und versprüht Urlaubsstimmung inmitten der Stadt. Durch den aufgeschütteten Sand fühlt man sich wirklich ein bisschen so, als wäre man gerade am Strand, nur dass das Meer fehlt. In Graz haben wir mit dem „Citybeach“ übrigens so etwas ähnliches, nur dass unser „Citybeach“ direkt am Wasser liegt. Genauer gesagt an der Mur. Zwar ist die Mur kein Meer, aber dafür ein Fluss. Hoffentlich wird das Wetter bald wieder etwas schöner und wärmer, denn ich wollte euch auch darüber berichten.
Bei „Sand in the City“ genehmigten wir uns erstmals einen guten Cocktail. Hierbei hat man die Möglichkeit, zwischen einem großen oder einen kleinen zu wählen. Ich selbst entschied mich für einen kleinen „Mango Daiquiri“. Der Barkeeper wollte das zuerst gar nicht akzeptieren und mir unbedingt einen großen Cocktail andrehen, aber da ich sehr selten Alkohol trinke, wusste ich ganz genau, dass ich einen großen nicht wirklich vertragen würde. Der kleine Daiquiri hat übrigens vollkommen gereicht, so stark, wie er war. Für Lizzie gab es einen „Strawberry Daiquiri“ und für Michi, meiner Begleitperson, einen Pina Colada. 
Mein letztes Highlight war der Besuch bei Starbucks. Ich weiß, ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich auf den Kopf greifen und euch fragen, warum ich Starbucks als ein Highlight tituliere. Jedoch sucht man nach Starbucks in Graz und generell in der ganzen Steiermark vergeblich. Wir haben schlichtweg keinen, was bei den gesalzenen Preisen wahrscheinlich auch besser ist. Ein Besuch bei Starbucks gehört für mich einfach dazu, wenn ich in Wien bin. Surprise Surprise, dort gab es für mich ausnahmsweise keinen Latte Macchiato, sondern einen Matcha Frappuccino. In jüngster Zeit liebe ich Matcha Tee und zaubere allerhand Kreationen damit. Auch für den Blog habe ich etwas geplant, was mit Matcha Tee zu tun hat.

Wie ihr seht, waren nicht die großen Attraktionen, wie das Riesenrad oder der Donauturm mein Highlight, sondern ganz normale Dinge, die man zu Hause genauso gut tun könnte. Dafür müsste man wahrlich nicht in eine andere Stadt fahren, aber was ich damit ausdrücken möchte, ist folgendes: Es geht nicht immer um die großen Dinge im Leben. Man muss nicht immer etwas Außergewöhnliches machen, um glücklich zu sein und sein persönliches Highlight zu haben. Mir geht es um die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbringen kann. Die Zeit, wo wir miteinander lachen, uns in den Armen liegen, nachdem wir uns ewig nicht mehr gesehen haben und einfach verpasste Zeit, die durch den Unistress oder sonstigen Verpflichten draufgeht, nachholen. Man hat seine Lieben um sich und das zaubert mir immer wieder ganz besondere Sternstunden.

*Kooperation

Genusstipp: CupCakes in Vienna

CupCakes in Vienna

Vintage zwischen Teig und Cremé

Ein zauberhaftes Wochenende im wundervollen Wien mit wunderschönen Erlebnissen. So beschreibe ich die unglaublich tolle Zeit mit meiner Besten Freundin in ihrer Heimatstadt. Lizzie hat mir sogar einen kleinen Wunsch erfüllt, obwohl sie gar nicht wusste, dass das schon lange auf meiner Liste steht. Wir waren in einem charmanten Café mit den wohl leckersten Cupcakes in ganz Österreich. Das CupCakes in Wien gibt es schon sehr lange, mittlerweile ist es sogar mehrfach in der österreichischen Hauptstadt vertreten, aber bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft, einmal dort CupCakes zu essen und erfrischende Rosenlimonade zu trinken. Das haben wir jetzt nachgeholt und es war ein unvergesslicher Moment. Die Location, im Vintagestil gehalten, lud uns dazu ein, in eine ganz andere Welt einzutauchen. Durch die Musik im Hintergrund fühlten wir uns in die 50’s zurückversetzt und das Geschäft versprühte vor allem eines: ein entzückendes Ambiente mit Wohlfühlflair und Atmosphäre.  

Die Auswahl der Cupcakes ist gigantisch, sortenweise gibt es sie sogar vegan und glutenfrei. Die Bilder selbst zeigen nur kleine Ausschnitte von dem, was im Angebot war. Lizzie und ich hatten richtige Schwierigkeiten, uns zu entscheiden, welchen Cupcake wir probieren möchten, deswegen verbrachten wir die ersten paar Minuten damit, angestrengt darüber nachzudenken, welche süße Köstlichkeit wir auf unserem Teller haben möchten. Ich hätte sie wirklich alle verdrücken können, aber die Bikinifigur 2015 hätte sich bitterböse gerächt, darum probierte ich einen Cupcake, der für mich als Steirerin wohl als Exot gilt und bestellte einen Red Velvet Cupcake. Lizzie zog alle Register und probierte sogar zwei davon: Heiße Liebe und Kokos.  

Heiße Liebe Cupcake – Halb Himbeere, halb Vanille, mit einem Tupfer fruchtiger Himbeer-Marmelade oben drauf – das ist unser Heiße Liebe Cupcake. Im hellen Vanille-Sponge sind ebenfalls Himbeeren eingebacken… einfach köstlich!

Zum Glück hat mir Lizzie erlaubt, ihn zu probieren und so war meine Gabel schneller an diesem Cupcake, als sie überhaupt „Frosting“ sagen hätte können. Lizzie selbst fand ihn superlecker, vor allem, weil echte Himbeeren im Teig waren. Auch mir hat er gut geschmeckt. Er hatte genau die richtige Süße und eine schön saftige Konsistenz. Yummy!

Kokos-Mascarpone Cupcake – Kokosraspeln ummanteln die Kokos-Topping-Kuppel auf einem saftigen Karottensponge…..hmmmm!

Lizzie hat dafür nur ein Kommentar parat: herrlich. Sie selbst meint, sie kann nicht viel sagen, außer superyummy. Die Creme eines jeden Cupcakes war nicht zu schwer. Lizzie war stets der felsenfesten Überzeugung, sie kann gut Cupcakes backen, aber diese waren einfach nur der Wahnsinn. Ich kann ihre Backkünste zwar nicht so ganz beurteilen, weil ich noch nie in den Genuss gekommen bin, aber alleine Lizzies Fotos von ihren Meisterwerken sprechen Bände. Jedoch hat sie absolut recht, wenn sie meint, dass die Cupcakes im CupCakes himmlisch schmecken. Lizzie muss mir auf jeden Fall nun auch CupCakes backen, damit auch ich Schlüsse ziehen kann. 

Red Velvet Cupcake – Der Name „Red Velvet“ passt perfekt zu diesem Cupcake. Denn wie Samt legt sich das vanillige Creamcheese-Obers-Topping auf den Gaumen und schmilzt wie … naja, wie roter Samt, wenn man den essen könnte 🙂 Und der rote Vanille-Sponge sieht nicht nur toll aus – er schmeckt auch so

Ha, bei diesem CupCake kann ich endlich auch einen ordentlichen Kommentar abgeben, denn das war der, den ich, wie oben bereits erwähnt, probiert habe. Der Sponge war wahnsinnig fluffig und ist mir nahezu auf der Zunge zergangen, ebenso wie das Topping, das herrlich erfrischend und nicht zu schwer war. Die Kombination aus rotem Vanillesponge und Topping war eine richtige Geschmacksexplosion. 

 

Im CupCakes gibt es nicht nur eine weitreichende Auswahl an CupCakes, sondern auch liebevoll verzierte Torten, Kekse und wenn ihr zu Hause die Leckereien nachmachen wollt, könnt ihr vor Ort auch die Backbücher erwerben. Wer backtechnisch noch nicht so geübt ist, hat die Möglichkeit, an Backkursen teilzunehmen, was aber mit Sicherheit auch für alte Backhasen spannend sein könnte, da die Kurse facettenreich sind, wie beispielsweise Tortendekor- oder Modellierkurse. 

Na, seid ihr neugierig geworden oder sucht ihr noch ein paar schöne Plätze für den nächsten Wientrip? Dann schaut doch mal -HIER vorbei. Auf der Internetseite des Geschäfts findet ihr nähere Infos zu den Standorten und dem Sortiment, sowie zu den Backkursen.