Tag : Wohnung

Casa Lillywood: Küche und Essbereich

Casa Lillywood

Küche und Essbereich

Gesunde und ausgewogene Ernährung ist mir wichtig. Ich koche meistens frisch. Dementsprechend brauche ich genügend Platz. Meine Küche muss nicht riesengroß sein, um mich austoben zu können. Entscheidend ist die Einteilung und die verfügbare Arbeitsfläche. Die war zu meinem Einzug definitiv zu wenig. Mit einer einzigen kleinen Arbeitsfläche konnte ich nicht viel anfangen. Die Fläche wurde zudem bereits von meiner Kaffeemaschine ausgefüllt. Das Kochen war ein Kampf.  Jetzt, wo die Küche fertig ist, kann ich mich kulinarisch austoben. Das Kochen macht wieder Spaß - und das, obwohl meine Küche sehr klein ist.

Farbschema

schwarz, grau, dunkelgrün, weiß und gold/silber

Ursprünglich wollte ich keinen Metallmix machen. Aber bei der Küche passierte es zwangsläufig doch. Meine Geräte und die Griffe an den Schränken sind silber. Doch als ich meine Lampe für diesen Bereich entdeckte, wagte ich mich doch an einen Metallmix – und es harmoniert.

Der Essbereich ist auch der einzige Raum, der sehr ikealastig ist. Ansonsten habe ich es vermieden, viel beim Schweden einzukaufen. Nicht, weil es mir „nicht gut genug“ ist, sondern weil ich nicht wollte, dass meine Wohnung jeder zweiten gleicht. Aber manchmal führt der Weg an dem Schweden doch nicht vorbei.

Ich hätte es mir nicht gedacht, aber der Tisch war wohl die größte Herausforderung beim Möbelkauf. Umso glücklicher war ich, als ich ihn endlich gefunden habe, auch wenn ich ihn mir heute nicht mehr kaufen würde. Besonders zäh war die Tatsache, dass die Küche wenig Arbeitsfläche bot und nur das notwendigste eingebaut wurde. Deswegen musste ich mir noch eine Anrichte dazu kaufen, auch wenn sie farblich nicht optimal dazu passt. Auch die Höhe passt nicht ganz, aber ich kann damit leben. 

So, jetzt aber einmal ganz von vorne. Es folgt eine ausgiebige Vorstellung meiner Küche und meines Essbereiches. Es ist übrigens auch der Raum, in dem ich die meiste Zeit verbringe, da ich im Essbereich arbeite.

Küche und Essbereich

Räume sinnvoll nutzen...

...und Stauraum schaffen

Ich brauche in der Küche relativ viel Stauraum, weil ich eine unverbesserliche Fanatikerin bin, was Vorräte betrifft. Der Stauraum war nicht von Beginn an vorhanden. Leider. Ich will mich nicht beschweren, aber mein Geschirrspüler ist für eine Ein-Frau-Wohnung relativ groß. Inzwischen habe ich zumindest so viel Geschirr, um ihn ganz gut ausfüllen zu können. Aber um ehrlich zu sein: mehr Stauraum wäre mir lieber gewesen. Ich weiß: Luxusproblem, denn zumindest habe ich einen Geschirrspüler. Trotzdem musste ich mich um den Stauraum selbst kümmern. Bei Möbelix kaufte ich mir noch einen Schrank mit Anrichte. Eigentlich vermeide ich Möbelix so gut es geht, aber da ich in dieser Wohnung sowieso nicht mein Leben lang wohnen werde und dementsprechend die Küche für ein Mietobjekt so irrelevant ist, war es mir relativ egal. Auch wenn es qualitativ nicht gerade das hochwertigste Produkt es, es erfüllt seinen Zweck und sieht ganz okay aus.

In dem Schrank von Möbelix bewahre ich neben meinem Geschirr und Kochutensilien noch Backformen, Auflaufformen, Teller und meine Geschirrtücher auf. In den anderen Schränken befinden sich meine Weingläser, Sektgläser, Wassergläser, Tassen, Schüsseln und Eierbecher. Der Schrank oberhalb meines Kühlschrankes bietet Platz für Vorräte. Unterhalb befinden sich meine Töpfe, Mixer und Pürierstäbe sowie Vorratsdosen. Unterhalb der Spüle hingegen sind meine Putzsachen und Mülleimer.

Küche

Das optimale Feeling in einer Küche

Über Gewürze und Vorratsdosen

Meine Anrichten wollte ich nicht ganz leer lassen, obwohl ich wirklich jeden erdenklichen Platz für das Kochen benötige. Ein bisschen Leben musste jedoch schon in die Küche. Auf meinem Möbelix Schrank stehen meine Kaffeemaschine, ein großes Schneidbrett sowie Vorratsgläser. Obwohl ich einen Vorratschrank habe, liebe ich es, dass man ein paar davon auch in solchen hübschen Gläsern sieht. Außerdem ist es mehr als praktisch, wenn man alles griffbereit hat.

Oberhalb meines Möbelix Schrankes habe ich eine Halterung für Kochutensilien montiert. Basilikum oder irgenwelche anderen Gewürze sorgen dabei immer ein bisschen für Farbe. Daneben befindet sich ein Regal aus echtem Marmor von Westwing. Ihr glaubt gar nicht, was für eine Prozedur dahintersteckte, dieses Regal in meine Stahlbetonwand zu montieren (fast so schlimm, wie die Vorhänge). Ich spielte mit dem Gedanken, ein zweites zu montieren, aber nach der Odysee reicht mir das eine. Auf dem Regal stehen zwei Vorratsdosen: eine grüne aus Marmor von Westwing (für Zimt) und eine schwarze Blechdose (für Kaffee), die mir meine Freunde letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt haben. Last but not least habe ich alles mit Kerzen dekoriert. Oh – und meinen heißgeliebten Sonnenspiegel von H&M Home dürfen wir als dekoratives Detail nicht vergessen.

Neben meinem Schrank von Möbelix habe ich noch eine Halterung in Form eines messingfarbenen Hirschkopfes für meine Schürze montiert.

Regal Essbereich Küche
Gewürze Küche Detail
Küche Essbereich Gewürze
Regal Detail

Der Essbereich

Der Kampf um jeden Zentimeter Platz

Wer voriges Jahr meinen Umzug in meinen Instagramstories verfolgt hat, kann sich vielleicht noch daran erinnern, dass ich echte Schwierigkeiten dabei hatte, einen Tisch zu finden. Ich war beim Möbelkauf wirklich wahnsinnig gut vorbereitet. Die wichtigen Möbel bestellte ich mir bereits viele Wochen vorher. Doch beim Tisch machte es einfach nicht klick. Nach der Schlüsselübergabe und mitten im Umzug habe ich meinen dann bei Ikea gefunden. Ich muss zugeben, es war nicht die Lösung, mit der ich zu 100% zufrieden war, aber für mich in Ordnung. Ich kann definitiv mit meinem schwarzen Tisch leben. So viel Platz ist auch nicht vorhanden. Ich mag mein Wandteil, aber bei der Einrichtung meines Wunschessbereiches hat es mir etliche Freiheiten genommen. Der Tisch ist vollkommen okay und sieht auch toll aus. Grobes Holz wäre mir im Nachhinein zwar lieber, würde aber nicht in diesen kleinen Raum passen.

Damit mein Essbereich nicht zu düster wurde, entschied ich mich bei meinen Sesseln (ebenfalls von Ikea) für hellere Polsterbezüge. Kurz spielte ich mit den Gedanken, sie in dunkelgrau zu kaufen, doch da mein Wandteil auf dieser Seite ziemlich dunkel gestrichen wurde, blieb ich bei den hellen Bezügen. Aufgewertet habe ich den Tisch mit einer Vase von Bolia und Kerzen von H&M Home.

Küche
Essbereich

Pimp my kitchen, pimp my dining room

Auch in der Küche/Essbereich ist ein bisschen Deko erlaubt

Ich entschied mich dazu, den Essbereich mit einem Teppich auszustatten. Bei Mömax fand ich einen mit einer antiken Landkarte. Ich überlegte wirklich lange, ob ich ihn behalten sollte. Ehrlich gesagt überlege ich immer noch. Behalten muss ich ihn zwar, aber ich bin mir nach wie vor unsicher, ob ich es supertoll finden soll oder ob ich den Teppich nicht doch besser ersetze. Aber irgendwie mag ich es sehr, weil der Teppich meinem Raum einen individuellen Charakter gibt und es eben mal nicht zu 100% nach Instagram aussieht.

Meine dunkelgrau gestrichene Wand wurde mit grün-goldenen Prints von Desenio aufgehübscht. Den großen Spiegel wollte ich ursprünglich gar nicht behalten und meiner Mutter zurückgeben. Sie hatte ihn mir während dem Umzug mitgegeben, um einen Spiegel in der Wohnung zu haben. Eigentlich war es als Zwischenlösung gedacht. Da er mir jedoch so gut gefielt, durfte er auf meine Wand. Heute würde ich ihn nicht mehr hergeben.

Neben meinem Kühlschrank hängt ein Wallgrid mit den schönsten Erinnerungen. Den Grid habe ich von hejpix. Früher hing in meiner Küche auch noch ein großes Stück schwarze Tafelfolie. Es war zwar cool, alles auf die Wand schreiben zu können, aber irgendwie hat die schwarze Folie meinen Raum so zusammengedrückt. Nachdem ich sie entfernt habe, durfte ein weiterer Spiegel bei mir einziehen (H&M Home).

Ein auffälliges Schmuckstück ist übrigens meine schwarze Lampe, die ich bei XXXLutz gekauft habe.

Küche Essbereich
Küche Essbereich Lampe
Küche Essbereich

Der erste Umzug: Schritt für Schritt

Puh, es ist geschafft. Ich habe meinen Umzug hinter mich gebracht. Truth to be told: Vom Thema Umzug habe ich die Schnauze voll. Mehr als das. Eigentlich, ja eigentlich möchte ich nicht mehr darüber nachdenken, aber es ist noch lange nicht alles fertig. Es fehlen Vorhänge, Kommoden, Teppiche und Lampen. Hier und da muss noch etwas ausgebessert werden. Meine Essentials habe ich bereits, sodass ich schon einen ersten Umzugsbeitrag schreiben kann. Interiorposts kommen erst dann, wenn wirklich alles fertig ist. Und das dauert. Geduld ist nicht meine Stärke. Am liebsten hätte ich bereits alles fix fertig, aber das ist beim Umzug ganz normal.

Vielleicht steht auch ihr kurz vor eurem ersten Umzug. Um euch das Siedeln zu erleichtern, möchte ich euch einen kleinen „Mein allererster Umzug“-Guide verfassen.

 

 

Wir ziehen um

Der Weg in die erste eigene Wohnung

Mein persönlicher Umzug verlief großteils reibungslos. Nun möchte ich euch erklären, wie mein Umzug verlief, was es zu beachten gibt und wie ihr euch am besten für euer Leben in der ersten eigenen Wohnung vorbereitet.

 

Basic: Die Wohnungssuche

Ohne Wohnung kein Umzug. Macht Sinn. Bevor ihr euch über alles weitere Gedanken machen könnt, ist es selbstverständlich wichtig, dass ihr eine geeignete Wohnung für euch findet, die problemlos leistbar ist. Bedenkt, dass es mit der Miete alleine nicht getan ist. Auf euch werden Nebenkosten zukommen, die ihr nicht vergessen dürft. Eine Wohnung mit einer Miete von xx Euro mag zwar auf dem ersten Blick in eurem Budget sein, doch die Kosten können sich schnell häufen, sodass das Objekt der Begierde nicht mehr ganz in eurem Budget liegt.

 


Tipp: Von Anfang an eine Kostenaufstellung machen und konsequent durchkalkulieren!
B I S   Z U M   S C H L U S S


 

 

Was du neben der Miete noch bezahlen musst

Nicht immer sind Betriebskosten, Heizung und Strom in der Miete inkludiert. Ich habe es sogar schon erlebt, dass selbst die Küchenmiete nicht in die Miete mit einberechnet wurde. In meiner Miete sind die Betriebskosten enthalten, genauso wie die Küchenmiete und die Miete für Kellerabteil und Fahrradstellplatz. Heizung und Strom sind externe Kosten, die auf mich zukommen. Bei meinem Stromanbieter hatte ich freie Wahl. Den durfte ich mir selbst aussuchen. Hier empfiehlt es sich natürlich immer, einen Onlinecheck zu machen, welcher Anbieter der günstigste ist.

Besitzt ihr ein Auto, könnt ihr auch einen Tiefgaragenplatz mieten. Manchmal sind Tiefgaragenplätze in der Miete inkludiert, manchmal nicht. Manchmal ist man sogar dazu verpflichtet, den Tiefgaragenplatz zu nehmen. Das hängt von dem Vermieter ab. Ich musste ihn zum Glück nicht nehmen – doch bedenkt: Auch das kann zusätzlich Kosten verursachen und die sind in den seltensten Fällen günstig. Bei mir im Haus kostet der Tiefgaragenplatz 75 Euro pro Monat.

Ohne Internet geht heutzutage gar nichts. Auch das ist meistens extra zu bezahlen. Zusätzlich kommen noch Versicherung und die Handyrechnung zu den Fixkosten. Generell setzen sich meine Fixkosten folgendermaßen zusammen:

  • Miete
  • Strom
  • Heizung
  • Internet
  • Handyrechnung
  • Versicherungen

 

Heizung und Strom

Meinen Stromanbieter habe ich direkt am Tag des Umzuges gewählt. Es war praktisch, dass die Hausverwaltung Energieversorger ins Haus geladen haben, wo man sofort seinen Vertrag machen konnte. Bei der Heizung bekam ich ein Schreiben. Diesen Versorger hat die Hausverwaltung ausgesucht. Trotzdem musste ich selbst einen Dauerauftrag einrichten, um meine Heizkosten zu bezahlen.

 

Versicherungen

Versicherungen sind Kosten, die besonders bitter sind. Natürlich hofft man, dass man sie niemals brauchen wird, aber wenn nichts passiert, hat man oftmals das Gefühl, man bezahlt sie umsonst. Trotzdem: Es ist besser, mit einer Versicherung zu leben, denn passieren kann immer etwas und in der Not ist man froh, auf der sicheren Seite zu sein. Außerdem hat man dadurch ein Sicherheitsgefühl, denn man ist in der Not abgesichert. Ich habe mich in folgenden Punkten versichern lassen:

  • Haushaltsversicherung (Berechnung erfolgt nach eurer Wohnfläche in qm) – für mich ein absolute MUST-Versicherung und bei knapp 48 qm relativ günstig.
  • Unfallversicherung (die braucht man privat extra).
  • Rechtsschutzversicherung (Besonders für mich als Selbstständige und Lehrerin wichtig. Wer beruflich viel mit Menschen zu tun hat, sollte unbedingt eine Rechtsschutzversicherung abschließen).

Meine Versicherung habe ich übrigens einen Monat vor meinem Umzug abgeschlossen.

 

 

Die Wohnungsbesichtigung

Natürlich ist es schön, wenn man alles auf dem Silbertablett serviert bekommt und der Makler sofort die konkreten Maße für die Wohnung parat hat. War bei mir leider nicht der Fall und egal, wie viel ich hin und her telefoniert habe (Makler und Hausverwaltung) – ich bekam meine Maße nicht. Darum ist es sinnvoll, bei der Wohnungsbesichtigung ein Maßband dabei zu haben, um selbst zu messen. Ich musste leider noch einmal in die Wohnung, um auszumessen, was allerdings kein Nachteil war. Bei der Erstbesichtigung war die Wohnung praktisch noch eine Baustelle. Als ich zum Ausmessen kam, hatte sie bereits den Boden und die Fließen drin.

Macht Fotos und scheut euch nicht, Fragen zu stellen. Am Besten macht ihr euch im Vorfeld schon Gedanken, welche Fragen ihr stellen möchtet. Zwar steht alles was erlaubt ist und was nicht im Mietvertrag, aber es ist einfach angenehmer, wenn man die Informationen konkreter erklärt bekommt.

 


Wichtig und LOGISCH:
Den Mietvertrag genau durchlesen, bevor man ihn unterschreibt


 

Auch vor dem Einzug kommen noch ein paar Kosten auf euch zu:

  • Kaution (mehrere Monatsmieten, hängt vom Vermieter ab. i.d.R. 3 MM)
  • ggf. Maklerprovision

Ich hatte das Glück, dass meine Wohnung provisionsfrei war und ich nichts für die Vermittlung bezahlen musste. Dafür musste ich mehr Kaution bezahlen, was allerdings nicht so schlimm ist, da ich diese bei meinem Auszug wiederbekomme (hoffentlich in vollster Höhe).

 

 

Möbel und Möbeltransport

Ich spare auf meinen Umzug schon seit mehr als sechs Jahre hin. Immer wieder habe ich mir Geld auf die Seite gelegt, damit ich mir meine Wohnung so einrichten kann, wie ich das gerne möchte. Ich habe nichts von daheim mitgenommen, sondern alles dort gelassen. Allen voran auch deswegen, weil mir meine Einrichtung zu Hause nicht mehr so gut gefällt und zweitens ich auch vor habe, ab und zu nach Hause zu fahren (Weihnachten, Geburtstage, Feiertage etc.).

Nicht zuletzt wegen der Einrichtung ist es wichtig, dass ihr eure Maße früh genug habt. Bedenkt, dass es lange Wartezeiten in Möbelhäusern gibt. Mit acht Wochen Minimumwartezeit kann man da schon rechnen – wenn es blöd hergeht, muss man sogar länger warten, was mir fast passiert wäre. Aber gebt euch nie zu schnell geschlagen. Oftmals hilft es, ein bisschen Druck zu machen, damit man seine Möbel früh genug bekommt.

Hinsichtlich des Budgets: Ich habe mir zuerst mehr Budget für die Einrichtung gegeben, habe aber mit der Zeit gemerkt, dass es total sinnlos ist, jetzt schon Unmengen in teure Möbel bzw. in Schnickschnack zu investieren. Darum habe ich mir auch beim Möbelkauf viele Gedanken gemacht, zum Beispiel, was ich in die nächste Wohnung mitnehmen würde und was nicht. Nur für Bett und Couch habe ich mehr und vor allem hochwertig investiert.

 


Merke: Kümmert euch früh genug um den Möbelkauf. Spätestens 8 Wochen vorher solltet ihr das wichtigste haben.


 

Möbelessentials beim Einzug:

  • Bett!!!
  • Tisch/Stühle
  • Schränke und Kommoden
  • Spiegel

 

Der Aus- und Umzug

Den Auszug sollte man nicht unterschätzen. Selbst wenn man sich so wie ich alle Möbel neu kauft und aufbauen lässt: Es ist trotzdem stressig. Der Auszug ist auch eine gute Gelegenheit, alles einmal gründlich auszusortieren (z.B. Klamotten, Dekoration usw.). Nehmt nicht jeden Krimskrams in die neue Wohnung mit, sondern überlegt euch, was ihr wirklich braucht und wovon ihr euch wirklich nicht trennen möchtet.

 

 

Nicht pleite ausziehen

Ich würde euch davon abraten, mit einem Budget von 0 auszuziehen. Auch wenn ihr euch eure Wohnung und das Leben mit eurem Gehalt leisten könnt, es können immer Kosten auf einen zukommen, mit denen man nicht rechnet. Das ist mir passiert: Plötzlich gab es doch keinen gemeinschaftlichen Waschraum im Haus und ein wenig später wurde mein Macbook kaputt, auf das ich angewiesen bin. Waschmaschine und die Reparatur waren Kosten von über 400 Euro, die ich mir nie leisten hätte können, wäre ich mit einem Nullbudget ausgezogen.

Oder noch schlimmer: ihr verliert euren Job, werdet arbeitsunfähig etc. (darum auch die Unfallversicherung). Bevor ihr von einer Welle an Rechnungen überschlagen werdet, die ihr nicht bezahlen könnt, sichert euch ab und achtet, dass ihr etwas auf der Seite habt.

Meine Grundvoraussetzung für meinen Auszug war, dass ich so viel auf der Seite habe, dass ich im Notfall mindestens 3 Monate alle Fix- und Lebenskosten bezahlen kann. 3 Monate sind für mich immer ein adäquater Zeitraum, zum Beispiel wenn es darum geht, einen neuen Job zu suchen (was bei mir nach meinem Unterrichtspraktikum der Fall sein wird).

 

Umzug
Kaffeemaschine von De’Longhi (PR-Sample)

 

Kleine Wohlfühlessentials

Auch wenn ich der Meinung bin, dass man zuerst in die wichtigsten Dinge investieren sollte, so sollte man nicht vergessen, dass man sich in seiner Wohnung Zuhause fühlen sollte. Somit vergesst nicht auf eure Wohlfühlessentials. Bei mir waren das definitiv meine Kaffeemaschine sowie mein Geographentisch.