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7 Years of My Café Au Lait

7 Jahre. Wieder ist ein ganzes Bloggerjahr vergangen. Wie bei uns Menschen wird auch mein Blog „My Cafè Au Lait“ nicht jünger. Inzwischen steckt mein kleines Baby nicht mehr in den Babyschühchen, denn sieben Jahre sind eine lange Zeit, die hinter mir liegt. Für mich sind die Anfänge meines Bloggerlebens irgendwie schon in weiter Ferne. Es ist unglaublich, was sich in der Zwischenzeit alles entwickelt hat und wie fortschrittlicher unsere Welt in dieser Zeit geworden ist. Rückblickend kommt mir 2012 so vor, als wäre es ein ganz anderes Zeitalter gewesen. Es fühlt sich so an, dass ich mein Leben bewusster lebe, seitdem ich Bloggerin bin. Oder es liegt daran, weil ich selbst auch älter und dementsprechend reifer werde.

Anfangs war der Blog eine Art Kompensation. Ich befand mich gerade am Anfang meines zweiten Semesters und versuchte meine Enttäuschung über das gescheiterte Bewerbungsgespräch für das Journalismusstudium zu kompensieren. Außerdem vermisste ich in meinem Studium meine größte Leidenschaft: das Schreiben. Inzwischen hat sich meine größte Leidenschaft ganz schön erweitert. Fotografiert habe ich schon immer gerne, aber erst mit dem Blog wurde die Fotografie eine noch größere Leidenschaft für mich, als das Schreiben. Endlich hatte ich einen Weg gefunden, wie ich meine Kreativität trotz wissenschaftlich gehaltenem Studium wieder ausleben konnte.

Wahnsinn, wie sich das alles entwickelt hat. Damals war es nur ein Hobby einer zweitsemestrigen Lehramtsstudentin. Heute ist es ein kleiner Nebenerwerb geworden. Hauptberuflich arbeite ich inzwischen als Lehrerin. Krass, wenn man bedenkt, dass ich mir im zweiten Semester nicht einmal ansatzweise vorstellen konnte, mit der Uni irgendwann fertig zu werden. Genauso wenig konnte ich mir damals auch vorstellen, dass ich dank dem Blog mit tollen Firmen kooperieren werde oder auch mal die eine oder andere Reise machen darf. Dank dem Blog war ich unter anderem in Frankfurt, in Berlin und auf Ibiza. Ich durfte ein paar österreichische Hotels kennenlernen, wurde zu Wellnessaufenthalten eingeladen, durfte dabei auch noch kreativ werden und spannende Beiträge mit tollen Bildern schreiben. Auch heute ist das für mich noch ein bisschen unvorstellbar, da ich in mir einfach ein normales Mädchen sehe, das Spaß daran hat, was es tut. Und ja, ich sehe mich immer noch als Mädchen und bezeichne mich trotz meiner 27 Jahren nicht als Frau. Manche Dinge ändern sich nie.

Und auch wenn diese sieben Jahre von Glücksmomenten geprägt waren, gab es trotzdem Schattenmomente. In dieser Zeit erlebte ich die schlimmsten Dinge, die ich bisher erleben musste. Ein paar Rückfälle in die Magersucht, mein Zusammenbruch wegen dem Untergewicht und am allerschlimmsten: der Tod meines Vaters. Das hat mich immer wieder runtergezogen, aber ich denke, gerade meine Leidenschaften zum Schreiben und zur Fotografie haben mich aus diesem Loch geholt. Dabei konnte ich immer auf die Unterstützung meiner Freunde und Familie zählen, die das Bloggerbusiness anfangs zwar nicht ganz so ernst nehmen konnten, es inzwischen aber tun und mich noch mehr unterstützen, als sie es früher taten.

Diese Schattenmomente hatten aber auch etwas Gutes. Ich bin daran gewachsen, sodass mein anfangs etwas oberflächlicher Blog viel mehr an Tiefe gewonnen hat. Ich bin kritischer und reflektierter geworden, kratze eben nicht mehr an dieser Oberfläche und kann inzwischen auch über Themen schreiben, die zum Nachdenken anregen oder anderen helfen. Außerdem habe ich weitere Interessen entwickelt und entdeckt. Nischendenken gibt es bei mir nach wie vor nicht. Ich schreibe über das, was mir gefällt und mich aktuell beschäftig.

Mein größter Erfolg? Als mir eine Anorexiepatientin geschrieben hat, dass ihr meine Beiträge dabei geholfen haben, ihre Magersucht zu überwinden. Auch wenn ich zu dieser Zeit selbst inmitten eines Rückfalls war, so hat es mir doch die Tränen in die Augen gedrückt und ich war stolz, dass ich ihr helfen konnte. Solche Momente machen das Bloggen für mich persönlich noch lukrativer, als Geld daran zu verdienen. Trotzdem verleugne ich nicht, dass es für mich persönlich eine Erfüllung ist, mit Firmen, die ich mag, Kooperationen einzugehen. Denn seien wir uns mal ehrlich: jeder von uns will einen Job haben, der uns erfüllt und glücklich macht.

In diesen sieben Jahren ist wirklich viel passiert. Privat, wie auch blogtechnisch. Und es ist schön, diese Entwicklungen mitzuerleben. Inzwischen lebe ich nicht mehr in der Vergangenheit, so wie ich es früher getan habe. Und ich bin auch nicht mehr allzu zukunftsfokussiert, wie ich es einmal war. Ich lebe mehr in der Gegenwart und versuche, diese auch mehr zu genießen. Ich habe mich persönlich weiterentwickelt. Besonders, aber nicht nur wegen dem Blog. 2012 war ich irgendwie noch ein Kind. Inzwischen bin ich mit der Uni fertig, zweifache Tante und auch mein Umfeld ist erwachsen geworden. Meine beste Freundin ist verheiratet, kriegt ein Baby, meine Schwester heiratet dieses Jahr, ich lebe endlich in Graz und habe eine erfolgreiche Recovery hinter mich gebracht. Diese Momente wurden auch ein Teil meines Blogs, denn ich begann, euch auch Einblicke in mein Privatleben zu geben. Ich bin hinsichtlich meines Contents anspruchsvoller geworden, achte mehr auf Qualität und ich bin einfach dankbar, dass sich mein Leben so entwickelt hat.

Und ohne euch wäre das sowieso nicht möglich geworden. Darum möchte ich mich an dieser Stelle sehr herzlich für eure Treue bedanken. Egal, ob ihr seit Anfang an dabei seid oder erst innerhalb dieser sieben Jahre irgendwie und irgendwann zu mir und dem Blog gestoßen seid. Ohne euch würde ich meine Leidenschaft bestimmt nicht mehr leben und das wäre schade. Darum ein großes DANKESCHÖN!

Um euch meine Dankbarkeit zu zeigen, gibt es auf Instagram auch ein Gewinnspiel. Hier erfährt ihr mehr.

7 Jahre

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GEWINNSPIEL closed (Werbung): 7 Years of My Café Au Lait. My blog turns 7 today. NOW: getting ready for a lil birthday drink 🥂. Heute bin ich dankbar. Dankbar, dass diese Leidenschaft immer noch in meinem Leben und Kreativität mein alltäglicher Begleiter ist. Anlässlich meines Bloggeburtstages möchte ich mich auch bei euch mit einem Give Away bedanken. Gewinnen könnt ihr ein Pixi Paket, bestehend aus: *Eye Reflection Shadow Palette *4 Endless Silky Eye Pen (Farben: RoseGlow, VelvetViolet, BronzeBeam und CobaltBlue) *Glow Peel Pads *Makeup Melting Cleansing Cloths Ich kenne alle Produkte und verlose somit etwas unter euch, wovon ich persönlich überzeugt bin. Das Paket hat einen Wert von über 130 Euro. Alle Produkte sind von @pixibeauty und wurden mir für diese Verlosung zur Verfügung gestellt. . So nehmt ihr teil: *Folge @mycafeaulait auf Instagram *Unterstütze dieses Bild mit einem Like *Kommentiere in den Kommentaren, bei wessen Geburtstagsparty du die Schminkprodukte für dein Styling benutzen würdest *Mit deiner Teilnahme akzeptierst du die Teilnahmebedingungen . . . Teilnahmebedingungen: *Du bist 18 oder älter und hast einen Wohnsitz in der EU
*Teilnehmer unter 18 benötigen im Falle des Gewinns die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten *Die Daten des Gewinners werden vertraulich behandelt, an keine Dritte weitergegeben und nach dem Versand gelöscht *Keine Barablöse möglich *Der Rechtsweg ist ausgeschlossen *Für etwaige Versandschäden wird keine Haftung übernommen
*Das Gewinnspiel steht in keinerlei Zusammenhang mit Instagram *Auslosung erfolgt mittels Zufallsprinzip. Accounts, die in der Vergangenheit auffällig waren, mir nur im Zeitraum eines Give-Aways zu folgen, werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Gezählt wird pro Account nur eine Teilnahme. Gewinnspielende: Mittwoch, 03.04.2019 um 23:59 Uhr . . #gewinnspiel #giveaway #winzone #gewinnen #beautygewinnspiel #beautyverlosung #verlosung #instagiveaway #beautygiveaway #pixibeauty #glowup #beatface #glowy #glowyskin #carmushka #dewymakeup #fullglam #birthdaygirl #carmushka #cybercorner #societygal

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Meine Ziele für das Jahr 2018

Vor vier Tagen haben wir das Neue Jahr eingeläutet. In diesem Sinne möchte ich mir erst einmal die Freiheit herausnehmen, euch ein Frohes Neues Jahr zu wünschen. Ich hoffe, ihr seid gut im Jahr 2018 angekommen und habt ausgiebig auf die Art und Weise gefeiert, wie es auch am besten gefällt.

Mein 2018 hat mit wunderbaren Freunden begonnen. Wir haben ausgelassen gefeiert, das Feuerwerk bestaunt und über alte Zeiten gequatscht. Raclette gegessen, ein paar Weinchen und andere Drinks genossen und die Songs unserer Jugend gehört. Besser hätte das Neue Jahr für mich nicht starten können. Deshalb bin ich umso motivierter, 2018 zu einem grandiosen Jahr werden zu lassen. Selbst kann man zwar nicht alles beeinflussen, aber manchmal kann man seinen Wünschen und Träumen doch nachhelfen. Wie ihr wisst, formuliere ich für mich keine Neujahrsvorsätze mehr, sondern setze mir Ziele, die ich in diesem Jahr gerne erreichen möchte.

Ich bin guter Dinge, schließlich habe ich 2017 alle meine Ziele und noch viel mehr erreicht. 2017 war ein spannendes, aber auch ein sehr arbeitsintensives Jahr. Darum habe ich ein bisschen Bedenken, dass 2018 auch super werden kann. Wer kennt das nicht? Kaum hatte man ein tolles Jahr, wird das nächste nicht so toll. Da aber bereits wunderbare Erlebnisse auf dem Plan stehen, bin ich guter Dinge, dass 2018 schön wird.


 

 

Diese Ziele möchte ich 2018 erreichen

Ziele soll man bekanntlich hochstecken. Mag einerseits stimmen. Gewissermaßen tue ich das auch, aber komplett den Blick für die Realität sollte man dabei nicht verlieren. Wichtig ist es, dass man mit dem notwendigen Feingefühl herangeht und sich nicht unterkriegen lässt, wenn’s mal schief läuft. Hey, wir sind menschlich, da kann nicht alles wie im Bilderbuch ablaufen. Aber kommen wir nun zu meinen Zielen bzw. Wünschen.

 

Ein neues Konzept umsetzen: Telling Stories in Pictures

Gestern saß ich mit meiner lieben Freundin Kerstin bei einem Kaffee und erzählte ihr, wie ich mir mein Bloggerjahr 2018 vorstelle. Fotografie ist das Nonplusultra unseres Jobs, darum ist es in der Hinsicht essentiell kreativ zu bleiben. Ganz ehrlich: Ich kann reines Rumgepose nicht mehr sehen. Sicher, es ist insbesondere im Modebereich ein adäquater Weg, um Outfits und Looks zu präsentieren, aber auf Dauer wird mir das schlichtweg zu langweilig.

Ich möchte ein neues Konzept ausprobieren: Telling Stories in Pictures. Fotografie muss lebhaft sein. Eine Geschichte erzählen. Ich habe es satt, immer nur zu posieren. Mal ein ganz normales Posingbild zur Abwechslung ist ja ganz nett, aber fortan soll hinter meinen Bildern mehr stecken. Schon eine Zeit lang versuche ich das umzusetzen und ich habe auch das Gefühl, dass immer „mehr Story“ in meine Bilder kommt. Allerdings – 2018 möchte ich noch kreativer werden, was meine Fotografien betrifft.

Dabei habe ich mir einmal die Instagramaccounts der großen Influencer angesehen. Mit ein paar Ausnahmen haben nahezu alle Influencer Bilder, die eine Geschichte erzählen. Natürlich ist es einfacher, mit 1 Million Follower solche Konzepte umzusetzen, weil man die Möglichkeit hat, viel zu reisen. Aber finanzielle Mittel sind nicht maßgeblich, um tolle Ideen zu realisieren. Man benötigt nur Kreativität und die Motivation, es auch wirklich durchziehen.

 

Unterrichten und Ausziehen

Die beiden Dinge gehören für mich zusammen, denn sie sind auch nur in der Kombination möglich. Ich möchte endlich in eine eigene Wohnung ziehen, hätte dafür aber gerne einen festen Job. Darüber habe ich schon öfters gesprochen, unter anderem auch, warum ich nur mit einem fixen monatlichen Einkommen ausziehen möchte. Darum müssen wir das nicht elendig lange durchkauen. Doch dieser Punkt ist mein größtes Ziel. Um den festen Job kümmere ich mich gerade. Die Bewerbungsphase ist wirklich langwierig und anstrengend. Ich hoffe, ich habe sie bald hinter mir, damit ich mich endlich um die Wohnung kümmern kann.

 

 

Mehr Zeit für das Studium

In den letzten Monaten hat sich der Blog stark entwickelt. Die Arbeit als Bloggerin ist zeitintensiver geworden, als sie vorher ohnehin schon war. Natürlich liebe ich es, aber das Studium blieb dadurch wirklich ganz schön auf der Strecke. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich auf mein neues Studium nicht wirklich angewiesen bin, weil ich schon eines abgeschlossen habe. Da ich keine halben Sachen mache, möchte ich mich 2018 doch ein bisschen mehr meinem Studium widmen. Der Blog hat aber trotzdem Priorität.

 

Die Welt ein bisschen mehr entdecken

Auch wenn es mit meinem „Großprojekt Ausziehen“ schwierig wird, aber reisen möchte ich trotzdem. Natürlich ist das auch eine Frage der finanziellen Mittel. Es steht noch in den Sternen, ob ich mir die eine oder andere Reise leisten kann, aber es wäre schön, eine weitere europäische Hauptstadt auf meiner Liste abhaken zu können. Auch das Meer würde ich gerne wiedersehen.

 

Das „Nein“ verbessern

Als ich als kleines Kind das Wort „Nein“ kennengelernt habe, habe ich es ständig benutzt. Mit dem Alter habe ich es leider verlernt. 2017 war das Jahr, in welchem ich das Wort „Nein“ wieder anwenden konnte, aber eben nicht immer. Ich möchte mein „Nein“ verbessern und es in jeder Situation anwenden, in der ich auch „Nein“ sagen möchte.

 

 

Taking care about myself

Im Sommer 2017 habe ich es wieder super hinbekommen, mehr auf mich selbst zu achten. In den letzten beiden Monaten habe ich mich selbst jedoch leider vernachlässigt. Dabei habe ich aber gelernt, dass es gewisse negative Dinge im Leben gibt, die ich nicht verdiene. Im Gegenteil. Ich verdiene so viel mehr und es ist essentiell, mehr auf mich zu achten, weil ich das eben auch verdient habe. Beautyprogramme, Ruhephasen und Pausen, aber auch die Tatsache, welche Menschen ich in mein Leben lasse, spielen dabei eine große Rolle, genauso wie Ernährung und Sport.

 

Exploring Graz

Ich bin zwar keine eingefleischte Grazerin, aber dank meinem Studium wurde die steirische Landeshauptstadt trotz fehlendem Wohnsitz zu meiner Heimat, die ich kennen und lieben gelernt habe. Zwar kenne ich wirklich viel von Graz, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es mehr zu entdecken gibt. Nicht zuletzt wegen den ganzen Shootings, die ich am Liebsten in Graz habe. Ich möchte neue Spots entdecken, um auch euch Graz in einem vielseitigen Licht zu präsentieren.

Die meisten meiner Shootings habe ich inzwischen in Graz. Manchmal stehen wir dabei ganz schön planlos da, weil wir nicht wissen, welche Location den notwendigen Pfiff für die Bilder haben. Darum will ich in diesem Jahr Graz (hoffentlich auch bald mein Wohnort) auf Herz und Nieren abklappern. Nicht zuletzt wegen der Sache: Telling Stories in Pictures und auch der Tatsache, dass wir uns bei Shootings Stress ersparen. Die Bilder in diesem Beitrag haben wir übrigens am Grazer Citybeach geshootet. Dass wir zu dieser Location gekommen sind, war dann letztendlich auch nur ein glücklicher Zufall, obwohl wir die Location schon jahrelang kennen.

 

My Café Au Lait soll wachsen

Der Blog hat in den letzten Jahren zwar einen Quantensprung gemacht, aber er soll noch besser werden. Egal, ob es sich nun um Kooperationen oder redaktionelle, sprich unbezahlte Beiträge handelt. Es steckt in jedem Post gleich viel Herzblut drin. Für mein Bloggerjahr 2018 habe ich mir vorgenommen, noch kreativer zu werden – in beiderlei Hinsichten: Bei Kooperationen und redaktionellen Beiträgen.

 

I’m wearing

Off-Shoulder Jumper: Vero Moda (Same Here – SALE)
Leather Skirt*: BikBok (Same Here – SALE)
Ankle Boots: Deichmann
Sunnies: RayBan (Same Here)
Tights: Calzedonia (Similar Here)
Bag: Guess (Same Here – SALE)

 


 

Pictures Taken by

Martina Quehenberger

 


 

Location

Citybeach Graz

 


Asterisk marked (*): PR Samples 

 

Life Update #6: Bald geschafft

Zwar wird es noch ein bisschen dauern, bis ich wieder zu 100% für euch da sein kann, aber Leute, fest steht, ich werde bald wieder auf My Café Au Lait präsent sein. Die letzten Wochen hatten es verdammt in sich. Ich habe gelitten, geheult und gezittert. Warum? Das verrate ich euch in meinem heutigen Life Update. Aber so viel sei verraten: Es ist bald geschafft. 

 

Meine Horrorwochen

Horrorwochen trifft es ganz gut. Und nein, ich übertreibe nicht. Oder vielleicht doch. Vielleicht übertreibe ich doch ein bisschen. Aber die letzten Wochen habe ich mich nicht nur deswegen noch rarer als sonst gemacht, weil ich den letzten Unistress bewältigen musste, sondern weil ich -auch unibezogen- durch keine leichte Zeit gegangen bin. Aber alles von Anfang.

Der Fall der Fälle ist tatsächlich eingetreten. Miss Lait hat ihre Diplomarbeit fertig bekommen und offiziell eingereicht. Ja, ich habe es also tatsächlich geschafft, meine Studie zu Papier zu bekommen und abzugeben. Das letzte Kapitel war dabei besonders nervenaufreibend und ganz ehrlich, die Motivation hatte bereits so sehr abgenommen, sodass ich mir bei den letzten Zeilen WIRKLICH schwer tat. Aber die letzten Zeilen wurden geschrieben und ich konnte meinem Betreuer offiziell meine Erstversion schicken. Als ich dann aber erfahren habe, dass die nicht mehr korrigiert wird, bin ich aus allen Wolken gefallen, aber fairerweise muss ich sagen, dass ich die Argumentation meines Betreuers bei einem nachfolgenden Treffen absolut nachvollziehen konnte. Doch für mich bedeutete das trotzdem, dass ich meine Arbeit nun ohne Feedback abgeben musste und absolut keine Ahnung hatte, ob sie nun in Ordnung ist oder (starker) Verbesserungsbedarf herrscht.

 

Und dann kam der Tag der Einreichung

 

Als ich meine Arbeit Ende Mai in den Händen hielt, kam absolut keine Freude auf. Das Lächeln auf den Fotos ist mehr erzwungen. Man sieht mir auch an, wie fertig ich bin. Und dabei haben mir viele versichert, dass genau DAS der Moment sein wird, in dem man für all seine Mühen und harte Arbeit entschädigt wird. Beim Einreichen war mir richtig mulmig. Ich war mir so unsicher. Vielleicht hätte ich doch noch eine Runde Korrektur lesen sollen und das am Besten doch nicht am Bildschirm. Passen die Abbildungen? Ist meine Wortwahl in Ordnung. Hätte ich mehr von der Studie reinbringen sollen? Fragen, über Fragen. Nach dem Gespräch mit meinem Betreuer habe ich übrigens auch eine Woche lang gehadert, meine Arbeit hochzuladen und sie drucken zu lassen. Ich war ein Psychowrack und das hat sich dann eine ganze Zeit lang so hingezogen.

Eine Woche verging. Kein Ergebnis. Gut, Professoren haben auch Stress und andere Dinge zu tun. Nach einer Woche kann man einfach kein Ergebnis erwarten. Schon gar nicht auf eine 144-seitige Diplomarbeit. Zwei Wochen waren rum, immer noch kein Ergebnis. Langsam stieg die Nervosität und ich wusste nicht, ob ich umsonst für die Prüfung lerne oder nicht. Nach drei Wochen begann ich, die Nerven wegzuschmeißen. Da hätte mein Ergebnis schon da sein müssen, damit ich den geplanten Prüfungstermin wahrnehmen kann.

Täglich schaute ich hundert Mal und das ungelogen in meine Unimail. Kein Ergebnis. Langsam fing ich an, zu zweifeln, ob die Arbeit überhaupt gut genug war. Ich rechnete schon mit dem schlimmsten und bildete mir ein, dass ich bald durchfallen werde. Vier Wochen und immer noch kein Ergebnis. Nach langen Gesprächen mit Freunden schöpfte ich den Mut und kontaktierte meinen Professor, um mal nachzufragen. Die „Konfrontation“ wollte ich mir eigentlich ersparen, aber es half nichts. Wir mussten ohnehin einen neuen Prüfungstermin finden, also kam ich da sowieso nicht drumherum.

Nicht mal eine Stunde musste ich warten, dann kam die Nachricht meines Professors. Hinsichtlich Antworten ist er nämlich immer verlässlich und wahnsinnig schnell. Und ihr könnt gar nicht glauben, wie sehr mein Herz geklopft hat. Ich bin fast durchgedreht und hatte Angst, die Mail zu öffnen. Aber mir blieb nichts anders übrig. Und es war gut, dass ich ihm geschrieben habe. Wir hatten anscheinend eine kleine Kommunikationsschwierigkeit und tja, mein Professor dachte, er hätte länger Zeit, die Arbeit anzuschauen. Kann passieren, wenn man Semesterendestress hat und im Gegensatz zu anderen Studenten bleibe ich bei solchen Sachen relativ ruhig. Hey, Profs sind auch nur Menschen, darum besteht da für mich auch kein Grund, auf die Barrikaden zu gehen. Auf jeden Fall war diese Mail eine riesige Erleichterung, denn…

 

Ich habe bestanden!!!!!!!!!

 

Zwar wurde mir zu dem Zeitpunkt noch keine konkrete Note mitgeteilt, aber die Antwort: „Mit deiner Arbeit ist alles in Ordnung.“ ließ mir eine ganze Bergflanke mit einem Volumen von mindestens zehntausend Kubikmeter vom Herzen plumpsen. Ich habe UNGELOGEN (und als hätte ich das während der Wartezeit nicht oft genug getan) zwei Stunden lang vor Erleichterung geheult. Da war der Stress, einen neuen Prüfungstermin zu finden, nur noch nebensächlich. Zwar zögert sich mein Studium jetzt noch ein bisschen raus, aber die paar Tage kann ich verkraften. Ich ziehe das Positive daraus: So habe ich noch mehr Zeit zum Lernen.

Zwei Tage später bekam ich dann auch noch meine Note. Leute, die harte Arbeit hat sich gelohnt. Ich habe nicht nur bestanden, sondern auch noch eine richtig gute Note kassiert. Das macht mich angesichts der Tatsache, dass mein Betreuer eigentlich nur Masterstudenten und Dissertanten betreut, mächtig stolz. Vor allem war ich die erste Lehramtsstudentin, die er betreut hat. Ich habe es also tatsächlich geschafft. Und alle unter euch, die meine alten Life Updates kennen, wissen, wie unsicher ich war. Das ändert zwar nichts an der Tatsache, dass ich eine Heidenangst vor meiner Diplomprüfung habe, aber zumindest habe ich nun eine Sorge weniger.

 

 

Meine Pläne, wenn es dann bald geschafft ist

Ich bin zwar nicht konkret dabei, gerade Pläne für die Zeit danach zu schmieden, aber mir geistern doch ein paar Dinge in meinem Kopf herum, die ich in dieser Zeit danach machen möchte. Mein größter Plan ist dieses Baby hier, auf dem ich meine Worte virtuell zu Papier bringen kann. Ich bin ein sehr kreativer, ästhetikliebender Mensch und wenn ich meine Kreativität nicht ausleben kann, dann merke ich es extrem schnell an meiner Laune. Und mein Blog ist nun mal der Ort, an dem ich meine Kreativität ausleben kann. Genau das ist auch geplant. In der Zeit danach kreativ zu werden und 100% für My Café Au Lait zu geben.

Beruflich sollte ich ab Herbst ja eigentlich als Lehrerin im Klassenzimmer stehen. Unterrichtspraktikum. Aber -und es kann gut sein, dass mich deswegen jetzt einige verurteilen- ich habe mich dazu entschieden, dieses Jahr eine Pause einzulegen. Seit dem 5. Semester arbeite/lerne ich permanent für die Uni, hatte kaum mal eine Woche, an der ich nichts für die Uni zu tun hatte (auch in den Sommerferien) und es war ein durchgehender Prozess, der mich ein bisschen erschöpft hat. Die Diplomandenzeit hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Nein, ich habe kein Burn-Out, aber ich merke, dass ich mir während meinem Studium zu viel Druck gemacht habe. Wenn ich zu unterrichten beginne, dann möchte ich, dass meine Schüler von meinem Unterricht profitieren. Dass sie was lernen und ich möchte den Unterricht so interessant wie möglich gestalten. Und das geht bestimmt besser, wenn ich nicht von einem Stress in den anderen schlittere.

Ich bin kein arbeitsfauler Mensch. Im Gegenteil, die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen (und vielleicht revidiere ich sie auch noch, sofern man jetzt überhaupt noch einen Praktikumsplatz bekommt), aber das heißt ja nicht, dass ich in der Zeit nichts mache. Einerseits möchte ich viel Zeit in meinen Blog investieren, damit er, auch in beruflicher Hinsicht, wachsen kann. Und ich werde ein weiteres Studium beginnen. Das hätte ich auch im Unterrichtspraktikum gemacht, aber so kann ich doch schon gut vorarbeiten und hätte keine Doppelbelastung. Wenn ich dann tatsächlich zu unterrichten beginne, werde ich es berufsbegleitend fertig machen. Aber eines habe ich aus meinem Lehramtsstudium gelernt: So einen Druck wie in diesem Studium werde ich mir NIE mehr machen. Das Masterstudium werde ich wesentlich entspannter angehen und wenn es dann länger dauert, who cares? Schließlich habe ich dann ja (hoffentlich) schon ein abgeschlossenes Studium. 

 

…eine Sache noch

Ich bin mir sicher, dass ich nach meinem Studium wieder sehr schnell in das Bloggen reinfinden werde, aber ihr könnt mir die Sache natürlich gerne etwas erleichtern. Wenn ihr irgendwelche Postingwünsche für meine Zeit nach dem Studium habt, dann nur her damit. Egal, ob es sich dabei um Ideen für Kolumnen, Anorexia Recovery Posts, Mode oder um ein ganz anderes Thema handelt. Ich bin für alles offen. Wenn ihr also ein Wunschthema habt, dann nur her damit.

 

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

 

Oh Boy! In meinem Leben geht es momentan so etwas von drunter und drüber, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es prasseln so viele Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse über mich herein, sodass ich gar nicht weiß, wie ich das alles in meinen Gedanken fein säuberlich strukturieren und ordnen soll. Aber alles von Anfang (und auch hier gut strukturiert).

 

Life Update #4

Uni

Gefühlt jedes Life Update beginnt mit dem großen Thema: Uni! Inzwischen bin ich nicht mehr so pessimistisch, wie noch am Anfang des Jahres. Klar, die englischsprachige Primärliteratur ist da und ja, die muss ich so weit auseinander nehmen, bis ich sie verstehe. Aber mittlerweile erkenne und ziehe ich auch die Vorteile daraus. Ich habe gelernt: Man versteht die Texte trotzdem besser, weil man sie intensiver durchliest und man bekommt doch so langsam eine Ahnung von der Materie. Juhu, ein kleiner Lichtblick.

Letztendlich war auch meine „Forschungswoche“ in meinem Untersuchungsgebiet eine wichtige Erfahrung, die ich machen musste, um endlich aus meinem „Diplomarbeitstief“ herauszukommen. Im Zuge dessen habe ich nicht nur fast meine ganzen letzten Daten mitgenommen, sondern auch die Unterstützung gemerkt und es ist toll, dass ich mit dieser Arbeit nicht ganz alleine gelassen wurde. Man sieht also: Der Abschluss ist doch nicht so gefährdet, wie ich anfangs geglaubt habe. Hashtag #graduationindanger werde ich auf Twitter somit hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.

Bedauerlicherweise bin ich mit den Interviews doch nicht ganz fertig geworden. Terminabänderungen kommen immer vor. Gerechnet habe ich damit nicht, aber das heißt für mich, dass ich noch einmal ran muss. Zuerst werden jedoch die bereits bestehenden Interviews transkribiert und das bedarf sowieso unzählige Stunden. Hätte ich mir nicht gedacht.

 

Blog

Der kommt momentan zu kurz. Die Gründe brauche ich nicht erläutern, denn die kennen wir alle. Doch an dieser Stelle DANKE für eure Unterstützung. Ihr macht mir immer wieder so viel Mut und schreibt mich trotz Zeitmangels nicht ab. Das große Verständnis lindert mein schlechtes Gewissen euch gegenüber erheblich. Zwar möchte ich den Blog endlich auf das nächste Level bringen, aber manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen.

Trotzdem -und das kann ich schon einmal verraten- meine Grazer Blogger Mädels und ich sind gerade hochmotiviert dabei, unsere gemeinsamen Kooperationen zu planen. Es wird eine langfristige Geschichte sein, also seid gespannt. Wir hatten sogar schon unser erstes Fotoshooting als Grazer Blogger Team und es fühlt sich fast wie ein gemeinsames kleines Unternehmen an.

Außerdem ist es schön, dass ich mich auch auf die Unterstützung der Mädels verlassen kann, vor allem, weil ich mir als Diplomandin gerade ein paar Sonderrechte heraushole, aber auch in dieser Abschlussphase versuche ich, mich in unsere Zusammenarbeit so gut, wie es geht, zu integrieren.

Schaut doch gerne bei unserer Facebookseite vorbei. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Fotografie

Natürlich habe ich immer noch nicht genug davon, Menschen zu fotografieren. Ich habe mich in der Hinsicht wieder ein bisschen „weitergebildet“. Als die Bilder für meinen letzten Post gemacht wurden, habe ich selbstverständlich die Chance ergriffen, um auch Fotos von meiner Fotografin zu machen. Eine Hand wäscht die andere, würde ich sagen. Ob ich die Fotos online stelle, weiß ich noch nicht, weil ich sie mir erst ansehen muss, ob ich mit meinem eigenen Werk überhaupt zufrieden bin, aber ich bin glücklich, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit mit der Fotografie verbringen konnte. Die Liebe zur Fotografie wächst einfach von Mal zu Mal. Das habe ich ganz vergessen. Unglaublich, aber wahr.

Nichtsdestotrotz bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich merke, dass es einfach Dinge gibt, die ich mir nicht selbst beibringen kann. Darum möchte ich nach meinem Abschluss an der Uni unbedingt einen Fotografieworkshop besuchen.

 

Ernährung

Ich weiß, dass ihr immer großes Interesse am Thema Ernährung habt. Ich muss sagen, so ganz gut läuft es immer noch nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir wünsche, darum muss ich offen und ehrlich gestehen, dass ich momentan ein paar Schwierigkeiten habe und dass mir oft der Appetit fehlt. Wenn ich trotz Hunger in den Supermarkt gehe, bin ich oft überfordert und weiß gar nicht, was ich überhaupt essen mag. Irgendwie habe ich auf gar nichts Lust und dann doch wieder auf alles. Das wird sicher wieder besser. Ich bin zuversichtlich, dass auch der Appetit wiederkommt und denke, das ist einfach nur stressbedingt und der geht auch einmal vorbei.

 

Februargoals

Einfach überleben. Das wird sich so schnell nicht ändern. Ich bin es gar nicht gewohnt, mich so intensiv mit einem einzigen Thema zu beschäftigen. Nach wie vor ist es interessant, aber ein paar Hürden gibt es immer noch zu meistern. Ansonsten möchte ich es trotzdem schaffen, ein paar gut recherchierte Blogposts für euch rauszuhauen, denn auch wenn es gerade drunter und drüber geht: Seine Leidenschaft darf man einfach nicht auf Eis legen. Das heißt: Ich muss an meinem Zeitmanagement arbeiten. 

Auch mit meinen Freunden möchte ich wieder mehr machen, darum freue ich mich riesig darauf, wenn wir uns im Kino den zweiten Teil von Shades of Grey ansehen. Wer sieht sich den Film noch an?

 

Life Update #3: Über Pläne & Ziele

 

14 Tage ist das neue Jahr nun schon alt. Wow, wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, sie fliegt nur so an mir vorbei, obwohl ich sie momentan am liebsten anhalten würde. Ich fürchte mich ein bisschen vor der Jahresmitte, weil diese Zeit für mich noch so ungewiss wirkt. Das Ende vom Anfang oder der Anfang vom Ende? Wir werden sehen.

 

 

Life Update

Über Pläne & Ziele im neuen Jahr

Okay, okay. Der letzte Satz klingt sehr, sehr pessimistisch. Den Anfang vom Ende wollen wir nicht heraufbeschwören und es wird bestimmt keinen Weltuntergang für mich geben, obwohl es sich momentan so anfühlt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, wenn ich das Wort Universität nicht mehr in meinem Blog niederschreiben muss, aber inzwischen ist es so ein großes Thema in meinem Leben, sodass dieses Wort doch noch in einigen Life Updates fallen wird. Ja, ja. Ihr als meine Leser wisst am besten, was mich aktuell beschäftigt und es ist immer noch dieses letzte Semester. Und das macht mir wirklich große Sorgen.

Doch kommen wir kurz zum Update: Mit der Uni ist soweit alles geritzt. Die letzte Prüfung habe ich bestanden und imaginär kurz die Sektkorken knallen lassen, bis ich mir wieder diese eine Sache in mein Bewusstsein gerufen habe: Diplomarbeit. Gestern habe ich endlich meine Praktikumsbestätigung abgeholt und somit ist auch die pädagogische Ausbildung meines Studiums abgeschlossen. Nächste Woche machen wir die letzte Seminararbeit fertig. Ich bin damit sozusagen scheinfrei, habe alles geschafft, was ich brauche und dann habe ich wirklich keine Ausrede mehr, mich nicht um meine Diplomarbeit zu kümmern. Weil ich meinen Teil zur letzten Seminararbeit schon so gut wie vollständig abgeliefert habe, bleibt mir momentan sowieso nichts anderes übrig, als mich an meine Abschlussarbeit zu setzen, schließlich möchte meine Wenigkeit doch irgendwann mal den Magister vor dem Namen stehen haben.

Also habe ich diese Woche versucht, meine Gedanken zu strukturieren und mir einen groben Plan zu erstellen. Was muss noch auf die To Do Liste, um ans Ziel zu kommen? Und als ich mir diese To Do Liste zusammengestellt habe, ist mir richtig schlecht geworden. Ich habe zwar schon einige Seiten geschrieben, doch irgendwie komme ich mir momentan echt planlos vor. Rechercheloch! HILFE!!!

 

 

Alles noch einmal von Anfang

Ich war richtig euphorisch, als ich mein Thema bekommen habe. Ich habe es geliebt und war stolz drauf. Obwohl mich mein Thema immer noch brennend interessiert, hasse ich es momentan ein bisschen. Nicht weil ich mich nicht mehr damit beschäftigen möchte, oder weil es mir zu schwer ist, sondern einfach weil ich nicht weiß, wie ich am besten an die Sache herangehen soll. Dabei habe ich mich wirklich gefreut, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich mag es nach wie vor, doch momentan verfluche ich es wirklich. Ich merke gerade den enormen Unterschied zwischen Seminararbeiten und Diplomarbeiten. Zumindest gibt es diesen Unterschied, wenn man es sich nicht allzu einfach macht und irgendein 08/15 Thema nimmt, welches schon x-mal untersucht wurde. Kommt an der Uni ja auch immer wieder vor. Und dann möchte ich mich selbst am liebsten schlagen, weil ich es mir selbst nicht leicht gemacht habe.

Seit Tagen nun schon gebe ich den Suchbegriff „Panik vor der Diplomarbeit“ bei Google ein und zumindest finde ich hier ein paar tröstende Foreneinträge. „Keine Angst – es geht fast jedem so. Jeder weiß am Anfang nicht, was er mit seinem Thema anfangen soll, doch dann geht es wie von selbst.“ Vorstellen kann ich mir das zwar nicht, aber nun gut, kurz vor dem Ende das Studium zu schmeißen, wäre wohl ziemlich bescheuert. Darum alles noch einmal von Anfang! Ich muss mich einfach nur zusammenreißen. Irgendwann wird mir der Knopf schon noch aufgehen und dann fühlt es sich so an, als würde nicht ich die Arbeit schreiben, sondern meine Hände tippen sie wie verzaubert von selbst. Aber das sollte am besten noch vor Mai sein, denn SPÄTESTENS da möchte ich abgeben. Lieber wär es mir natürlich früher.

 

 

Ziele und Pläne: Reisen

Natürlich sieht das Jahr nicht ganz so grau für mich aus. Zumindest gibt es einzelne Lichtblicke, die ich mir erhoffe. Geplant sind Reisen noch nicht, aber ich will unbedingt neue Städte in Europa besuchen. Da ich 2016 drei neue Städte kennengelernt habe, nehme ich es mir zum Ziel, auch im Jahr 2017 drei Städte zu besuchen. Rom wäre eine gute Idee, denn da der Vatikan eine Enklave in Rom ist, könnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Aber große Ziele und Pläne habe ich wirklich nicht, denn am Ende verschlägt es mich dann doch noch zu einem anderen Domizil. Das habe ich vor allem 2016 gemerkt. Am Plan stand Malta, letztendlich besuchte ich dann mit Ungarn, Slowenien und Deutschland doch andere Länder. Darum entscheide ich es spontan, doch bevor die lästigen Pflichten noch nicht abgeschlossen sind, will ich erstmals nicht verreisen. Ich weiß nicht warum, aber ich kann die Reise dann einfach nicht genießen, wenn ich noch andere Dinge im Hinterkopf habe.

 

Ziele

 

Ziele und Pläne: Blog & YouTube

Auch meinen Blog möchte ich wieder ein bisschen nach vorne treiben. Ich kann es immer wiederholen. Die Freude am Bloggen geht einfach nicht verloren. Klar, er wird in den kommenden Monaten wahrscheinlich etwas zu kurz kommen und ehrlich gesagt bin ich schon richtig froh, wenn ich meine Steuererklärung für den Blog pünktlich abliefern kann. Doch Café Au Lait ist gleichzeitig auch ein Lichtblick. Es gibt nichts, auf das ich mich mehr freue, als endlich wieder den Fokus auf mein Baby zu legen. Und wenn dann alles vorbei ist und die Uni dann hoffentlich endlich abgeschlossen wurde, gilt meine ganze Aufmerksamkeit nur noch dem Blog. Darum freue ich mich auf einen tollen Sommer, den ich endlich wieder richtig genießen kann. Ich liebe es einfach, meinen Blog mit Sommerthemen zu bestücken und das ist einfach ein ganz, ganz großes Ziel.

Inzwischen wird auch meine Leidenschaft für das Video drehen immer größer. Mittlerweile hat mein YouTube Kanal schon mehr Follower, als mein Blog bei Bloglovin und es macht mir einfach Spaß, dabei zuzusehen, wie mein Kanal wächst. Auch wenn er nur sehr langsam wächst, aber er wächst. Ich liebe es, mich mit meinem Schnittprogramm Final Cut Pro Trial auseinanderzusetzen und ich habe schon so viel neues entdeckt. Deswegen möchte ich unbedingt regelmäßiger Videos online stellen. Aber keine Angst: Mein Blog ist und bleibt mein Hauptmedium, denn was ist besser, als schreiben und fotografieren? Gar nichts!

 

Diese schönen Fotos hat Christina von Christina Waitforit von mir gemacht!

 

Life Update: Uni, Blog & Plans

 

In den letzten Wochen kamen meine Posts leider nur bedingt regelmäßig online. Die Uni hat mich gefordert, sodass ich es nicht einmal am Wochenende geschafft hätte, adäquate Beiträge zu schreiben. Das ist nichts, wofür ich mich entschuldigen möchte. Die Gründe hierfür habe ich schon des Öfteren erläutert. Da ich nun aber offiziell „Ferien“ habe und nur noch zwei Arbeiten vollendet werden müssen, habe ich mir gedacht, ich gebe euch einen kleinen Rückblick, was in den letzten Wochen bei mir alles los war. Außerdem versuche ich eher unpräzise Zukunftsprognosen aufzustellen, was innerhalb eines Jahres noch auf mich zukommen wird. Auf jeden Fall freue ich mich, dass ich nun wieder für euch und den Blog da sein kann.

 

Life Update

Life Update

Uni, Blog & Plans

Puh! Geschafft! Das Semester ist offiziell zu Ende, wenn auch noch nicht ganz abgeschlossen. Zumindest nicht für mich. Während andere bereits ihre Ferien genießen können, muss ich noch für ein paar Noten ackern. Aber was tut man nicht alles, wenn der Magister nicht mehr allzu weit entfernt ist. Nicht wahr?

 

Graduation
Dress by Orsay*

 

Uni

Erstmals möchte ich an dieser Stelle meiner guten Freundin Nicole zu ihrem Magister gratulieren. Sie hat diese Woche ihre Diplomprüfung mit Bravour gemeistert und steht im kommenden Schuljahr endlich im Klassenzimmer. Ich bin mir sicher, dass sie eine fantastische Lehrerin wird und ihre SchülerInnen vor allem für das Fach Geschichte begeistern kann.

Mir stehen noch ca. 2 Semester bevor. Von der Uni habe ich euch auf meinem Blog in letzter Zeit oft erzählt. Primär ging es dabei immer um das Thema: Diplomarbeit. Eure Unterstützung ist rührend. Ich fühle mich geschmeichelt, dass einige von euch mit mir gelitten und gebangt haben. Zahlreiche Nachrichten haben mich erreicht, da viele von euch neugierig waren, wie es mir dabei ergeht und ob sich endlich ein Thema gefunden hat. Jetzt kann ich es euch endlich verkünden: Ich habe ein Thema für meine Diplomarbeit!!!

Okay, wir müssen es noch ausformulieren, aber die Grobplanung steht und ich kann, wie gewünscht, ein physiogeographisches Thema aufarbeiten. Lange war es mein Plan, mich intensiver mit der Thematik „Naturgefahren“ auseinanderzusetzen. Tsunamis oder Seebeben sind es zwar leider nicht geworden, aber mit einem Thema, was vor allem „mein“ Bundesland Steiermark betrifft, konnte ich mich gut anfreunden. Allzu viel werde ich euch jedoch noch nicht verraten, weil das Thema noch eingereicht werden muss und ich immer ein bisschen Angst habe, dass mir dann doch noch was in die Quere kommt. Aber der erste Schritt ist getan und ich werde euch bestimmt auf dem Laufenden halten.

 

Blog

Das Wichtigste neben der Uni ist und bleibt mein Blog. Wie wird es hier nun weitergehen? Vor allem dann, wenn es in die heiße Phase meines Studiums geht. Erstmals: jetzt sind Sommerferien. Ich kann mir meine Zeit besser einteilen und werde mir meine Regelmäßigkeit zurückerobern. Café Au Lait wird fortan keine kleine „Geisterstadt“ sein, sondern wieder liebevoll mit Content gefüllt werden. Ob der Snapshot Sunday aus seiner Pause zurückkommt, weiß ich noch nicht. Vielleicht verliert er seine Rolle als regelmäßige Reihe auf meinem Blog, aber es werden bestimmt wieder Postings dazu kommen. Ansonsten möchte ich im Sommer Inspirationen sammeln und vieles mit euch teilen. Auch regionale Posts zu Graz sollen online kommen, denn das war mir schon immer eine Herzensangelegenheit und ich arbeite seit Februar dran.

 

Meer

 

Reisen

Zwar war es mein Wunsch, im Sommer eine weitere Reise anzutreten, jedoch war mein Kopf immer so vollgestopft mit Verpflichtungen, sodass ich keine Zeit hatte, mir Gedanken darüber zu machen. Ob mich mein Weg in eine weitere Destination führt, ist somit ungewiss und wird wahrscheinlich spontan entschieden werden. Auf jeden Fall muss ich wahrscheinlich in mein Untersuchungsgebiet für meine Diplomarbeit fahren, aber ob ich dabei noch Zeit für einen Blogbeitrag habe, ist eher ungewiss.

 

Kamera

 

Fotografie

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber man kann fotografieren verlernen. Zumindest bis zu einem gewissen Grat. Ich persönlich finde, dass meine Skills in den letzten Wochen zunehmend schlechter geworden sind, weswegen ich mich nun wieder vermehrt mit der Fotografie auseinandersetzen möchte. Ich möchte mich auch intensiver damit auseinandersetzen, Menschen zu fotografieren. Wenn jemand aus dem Raum Graz kommt und Lust auf ein kostenloses Shooting hat, bitte einfach melden. Je kreativer die Shootings, umso besser.

 

Pizza

 

Ernährung/Sport/Essstörung

Ein Wunder, dass das ich in der Prüfungszeit nicht zu wenig gegessen habe. Eigentlich habe ich gar nicht auf mein Gewicht geachtet und noch weniger auf meine Ernährung. Kurz bevor die Prüfungszeit losgegangen ist, habe ich es wieder geschafft, brav Sport zu betreiben. Das hat sich jetzt leider wieder geändert, sodass ich mit meiner Figur momentan eher unzufrieden bin. Kämpfen muss ich also immer noch, aber auch dieses kleine Problem möchte ich in den Ferien beseitigen bzw. mich intensiver damit auseinandersetzen.

 

Postingwünsche?

Normalerweise bin ich kein Freund davon, nach Postingswünschen zu fragen. Es ist meine Aufgabe als Bloggerin euch einen guten Content zu liefern. Ich bin für die Inhalte verantwortlich und dass sie von euch angenommen und gerne gelesen werden. Meiner Meinung nach ist immer der/die BloggerIn die Inspiration für andere und nicht umgekehrt. Allerdings hat meine Kreativität ein bisschen gelitten, sodass ich dieses Wochenende brav Brainstorming betreiben werde. Wenn ihr jedoch explizit einen Wunsch habt, lasst es mich trotzdem wissen.

 

*Landschaftsbilder made by Alex 

 

 

Lookbook #26: Ein Statement setzen

Lookbook #26

Ein Statement setzen

Prinzipiell bin ich ein Mensch, der lieber unauffällig bleibt. Ziemlich widersprüchlich für eine Bloggerin, nicht wahr? Manchmal verweigere ich es, mich modetechnisch auszuleben. Ich lebe in einer Kleinstadt. Lieber nicht schief angeguckt werden. In Graz ist es da schon leichter, ist es doch jedem egal, wie du rumläufst. Trotzdem fühle ich mich mit Statements oft überfordert. Einen Hut tragen? Lieber nur dort, wo mich niemand kennt. Was ist mit einer außergewöhnlichen Sonnenbrille? Ach, die steht dir sowieso nicht, sage ich mir, ohne es überhaupt einmal ausprobiert zu haben. Einen Ombré in bunten Pastellfarben? Mach ich mal, wenn ich nach meinem Studium mit Alex nach Tokio düse. Oder lieber doch nicht? Auffällige Oberteile und einen bunt gemusterten Rock tragen? Was denken da bloß die Leute? Ich will doch nicht auffallen. Und doch überkommt es mich manchmal und ich möchte trotzdem ein Statement setzen. Vielleicht keines mit einer unglaublichen Präsenz. Einer Präsenz, die gerade deswegen auffällt, weil sie ungewöhnlich ist. Dabei ist ein Hut doch gar nicht so ungewöhnlich, oder? Nun, in einer Kleinstadt doch – sofern man nicht im Rentneralter und männlich ist. Aber zum Glück kann man auch dezent Statements setzen. Solche, die nicht gleich ungewöhnlich für eine Kleinstadt und trotzdem ein richtiger Eyecatcher sind. Darum besteht mein heutiges Outfit aus zwei Statements: Meinen neuen Statement-Ohrringen* von Happiness Boutique  und den neuen Pumps mit Snakeskin-Print vom Buffalo Event, in die ich mich dort verliebt habe. 

 

Take Outfit

 

Das Outfit

Als ich in Wien war, habe ich die Zeit vor dem Event mit ausgiebigen Shopping verbracht. Alle Teile, mit Ausnahme der Tasche, sind somit aktuell. Jetzt wo es wieder wärmer wird und der Frühling seine vollste Blüte entfaltet, ist die Zeit für helle Teile gekommen. Only Black? Forget it! Das kommt mir in den wärmeren Jahreszeiten nur ganz selten an den Leib (Taschen sind dabei natürlich ausgenommen). Stattdessen bleibe ich meiner Lieblingsfarbe weiß treu und auch die Destroyed Jeans hat die ideale Farbe. Nach so einer Jeans habe ich schon lange gesucht. Apropos Jeans: Auch diese ist außergewöhnlich, was man aufgrund der Länge des Oberteils (was eigentlich ein extrem kurzes Kleid ist) nicht sehen kann. Sie hat keinen Reißverschluss, sondern lässt sich mit vier Knöpfen schließen. Außerdem ist sie High Waist. Ich spiele schon mit dem Gedanken an ein weiteres Outfit, wo ich die Jeans richtig in Szene setzen kann.

Ich finde das Outfit ist im Großen und Ganzen sehr dezent. Auch wenn das Spitzenoberteil ein Eyecatcher durch und durch ist. Den richtigen Pfiff bekommt das Outfit jedoch erst durch die Pumps in Schlangenoptik und den Ohrringen. Apropos Pumps: Buffalo ist für mich die ideale Marke was High Heels und (Overknee)-Boots betrifft. Immer stilvoll und super bequem.

 

Statement SchuheStatement Ohrringe

 

Die Location

Spring is in the air! Geshootet haben Alex und ich an einen meiner Lieblingsplätze. Ich wohne so gut wie neben dieser Teichanlage. Das Areal ist zwar nicht exorbitant groß, bietet jedoch einige Stellen, an denen man gut shooten kann. Ursprünglich war die kleine Allee voller Kirschblüten für das Shooting geplant. Da es an diesem Tag jedoch sehr sonnig war, zogen wir es vor, uns ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Auf jeden Fall seht ihr hier den Ursprung meiner Ideen. An diesem Ort brainstorme ich gerne oder schreibe meine Poetry Texte. Leider ist der Teich, wie noch vor einigen Jahren, keine pubertätsfreie Zone mehr. Darum brauche ich oft Glück, um ungestört dort sein zu können. Meistens werde ich jedoch mit lauten Pubertätsgeschrei (war ich auch mal so??) und Musik aus dem Smartphone (Bum-Bum-Mukke, eh klar!) genervt. Und das ist alles andere, als unauffällig.

 

Outfit 3 Schuhe Sunnies

 

I’m wearing

Outfit - ein Statement setzen

Top/Dress: Forever 21 (Same)
Jeans: Forever 21 (Similar)
Shoes: Buffalo (Same)
Bag: H&M (Similar)
Earrings: Happiness Boutique* (Same)
Sunnies: H&M (Same)
Necklace: Swarovski

 

Happy Kopie

 

Rabattcode

Gefallen euch die Statement-Ohrringe Oder wollt ihr lieber eine Statementkette? Oder steht ihr eher weniger auf Statementschmuck? Auch egal, bei Happiness Boutique gibt es ebenso filigranen Schmuck. Ihr bekommt bis 26. Mai ab einem Einkauf von über 19 Euro einen Rabatt von 10%. Nutzt dafür einfach den Rabattcode: mycafeaulait

Der Versand ist kostenlos. Außerdem bietet Happiness ein Treuepunkte-Programm an. Nähere Informationen findet ihr HIER!

 

*PR Sample

Spring in Ljubljana (Slovenia)

Spring in Ljubljana (Slovenia)

Wie manche von euch wissen, bin ich gerade bei meinem besten Freund aka. Partner in Crime aka. Alex in Kärnten. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Slowenien haben wir die Gelegenheit genutzt und sind für einen Tag in die Hauptstadt Ljubljana gefahren. Wieder eine Hauptstadt mehr, die ich auf meiner Europa-Liste abhaken kann. Ljubljana oder Laibach gilt als europäischer Geheimtipp. Sowohl ich als auch Alex können bestätigen: Ljubljana ist definitiv einen Ausflug bzw. eine kurze Reise wert. Gute Nachrichten für alle, die sich bereits den Frühling herbeisehnen. Dieser ist in Ljubljana längst eingezogen. Überall blüht es und die Vögelchen zwitschern – ja, es liegt Frühling in der Luft. Vielleicht liegt es auch nur daran, weil Alex und ich wahnsinniges Glück mit dem Wetter hatten.

 

Vögel Vögel3Lisa_Laibach

 

Eine der fotogensten Städte, die ich je besucht habe

Bereits Kerstin hat in ihrem Ljubljana Post geschrieben, dass die Stadt eine der charmantesten Städte ist, die sie jemals besucht hat. Sie hat vollkommen Recht. Ich habe mich ebenfalls sofort in das malerische Bild der Stadt verliebt. Mein Fotografenherz ging auf. Ljubljana bietet DIE perfekten Fotolocations und Motive für einzigartige Bilder. Wer hätte das gedacht, dass mich eine Stadt, fernab von allen europäischen Metropolen wie London oder Berlin, so in ihren Bann ziehen kann? Genau das tut Ljubljana. Vielleicht steht die Stadt bei keinem auf der Topliste, was seine Travel-Bucketlist betrifft. Dabei sollte man genau das tun. Man entdeckt dort am Meisten, wo man sich am Wenigsten erwartet.

 

Laibach Brunnen Häuser

 

Was gibt es in Ljubljana zu sehen?

Ljubljana besitzt wohl einen der schönsten Flüsse, den ich bisher gesehen habe. Die smaragdgründe Farbe des „Ljubljanica“ ist magisch und klar. Kein Wunder, dass ein Großteil meiner Fotos den Fluss zeigen. Ich kann Kerstins Eindruck somit nur bestätigten: Der Fluss ist klar und rein. Ein kleiner Spaziergang entlang des Flusses ist ein absolutes Muss, wenn man in Ljubljana ist. Ansonsten liegt der ganze Charme der Stadt in den Seitengassen, die man unbedingt entdecken muss. Ja, ihr wisst, ich habe ein kleines Faible für Seitengassen. Aber gerade in diese sollte man einen Blick wagen. Es gibt so viel zu entdecken. Tolle historische Gebäude, sowie charmante Restaurants und Cafés. Die frühlingshaften Temperaturen laden bereits dazu ein, draußen zu sitzen. Alex und ich haben sowohl draußen zu Mittag gegessen, sowie unseren Kaffee outside getrunken. Gerade wenn die Sonne aus den Wolken hervorkriecht, kommt Frühlingsstimmung auf.

 

Ljubljana ConverseBrücke

 

Es sind die kleinen Dinge, die eine Stadt für mich ausmachen. Natürlich gibt es bekannte Sehenswürdigkeiten, die man sich als Tourist gerne ansehen möchte. Um ehrlich zu sein, habe ich mich zuvor gar nicht erkundigt, was man sich in Ljubljana alles ansehen kann. Aber das war nicht notwendig. Denn all die Dinge, die eine Stadt charmant machen, habe ich gesehen und selbstverständlich fotografisch festgehalten. Die bereits erwähnten Seitengassen, ein floristischer Balkon, sowie ein Konzert. Simple but significant. 

 

TischBalcony2Laibach Konzert

 

Food & Drinks

Das kulinarische Angebot ist hervorragend. Es war gar nicht so leicht, sich für ein Café und ein Restaurant zu entscheiden. Letztendlich kehrten wir im Makalonca ein – einem modernen Burgerrestaurant direkt am Fluss. Selbstverständlich nutzten wir das schöne Wetter, um am Steg zu sitzen und dort einen Burger zu essen. Das Restaurant ist wirklich sehr empfehlenswert, allen voran das Essen. Kleiner Tipp an alle Veggies und die, die gerne Vegetarisch essen: Probiert unbedingt den Cottage Cheese Burger. 

 

MakalonciaBurger2Hugo

 

Ich wünschte, ich könnte euch alle Bilder aus Laibach zeigen. Allerdings sind es einfach zu viele. Sogar der Snapshot Sunday würde übergehen. Darum wird es noch einen gesonderten Post geben – mit zahlreichen, weiteren fotografischen Eindrücken und vergesst nicht, auch einen Snapshot Sunday wird es noch geben. Natürlich auch mit zahlreichen Fotos aus Ljubljana. (Dafür aber wahrscheinlich mit kaum Fotos aus Kärnten – Alex der Langweiler *hust*)

Auf jeden Fall kann ich euch Ljubljana nur ans Herz legen. Eine tolle, sehr sehenswerte Stadt. Macht unbedingt mal einen Abstecher dorthin. 

 

Café Au Lait – A Lifetime Journey

Café Au Lait

A Lifetime Journey

Mein Blog feiert Ende März seinen 4. Geburtstag. Ich kann gar nicht fassen, dass der Blog schon so lange existiert. Noch immer hege und pflege ich ihn mit viel Liebe. Durch Café Au Lait habe ich tolle Leser gewonnen, liebe Menschen kennengelernt und mir wurden einige Dinge ermöglicht. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass der Blog zu meinem Nebenberuf wird. Angefangen habe ich, weil ich damals keinen Studienplatz für Journalismus und PR bekommen habe. Ich wollte Café Au Lait als eine Plattform nutzen, um meinen Traum von Journalismus doch noch irgendwie ausleben zu können. Doch daraus wurde viel mehr. Obwohl ich damals schon sehr gerne fotografiert habe, wurde es zu meiner großen Leidenschaft. Meine Bilder bedeuten mir heute sogar fast noch mehr, als meine Texte. Ich bin weltoffener geworden, möchte mehr von der Welt sehen, als damals und habe gleichzeitig so viele schöne Ecken in meiner Heimat entdeckt. Der Blog hat es mir ermöglicht, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen – schließlich sucht man immer schöne Locations zum Fotografieren oder jene, die man seinen Lesern zeigen möchte. Mit Café Au Lait habe ich mir auch eine eigene, kleine Welt erschaffen.

 

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Mein kleiner Werdegang

Wir haben viel zusammen erlebt. Ihr habt mich durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich hätte nie damit gerechnet, dass das aus meinem Blog wird, was er heute ist. Ihr habt mich mutiger gemacht und mir mehr Selbstbewusstsein gegeben. Früher wäre ich nicht so mutig gewesen, offen über meine Gedanken zu sprechen. Früher hätte ich mich nie getraut, etwas über meine Krankheit zu schreiben und so bereitwillig über Anorexie bzw. Essstörungen zu schreiben. Ich bin sogar ein bisschen stolz. Nicht, dass auf die Tatsache, dass ich eine Essstörung habe. Um Gottes Willen! Wo leben wir? Darauf werde ich nie stolz sein. Aber ich weiß, dass ich mich damit nicht mehr verstecken muss. Dass ich mich dafür nicht schämen muss. Dass ich anderen mit meinen Erfahrungen helfen kann.

Ich bin stolz, dass ich anderen damit Mut machen kann, dass ich aufklären kann und dass es angenommen wird. Das bedeutet mir viel. Mir bedeutet es auch viel, dass euch meine Bilder und Texte gefallen. Ihr schmeichelt mir mit euren lieben Kommentaren, helft mir mit konstruktiver Kritik und Verbesserungsvorschlägen.

 

Café Au Lait

 

Warum dieses Tamtam?

Okay, ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich das alles schreibe? Mein Blog feiert weder Geburtstag, noch haben wir heute Silvester. Warum also so eine lange Rede? Nun ja. Ihr findet mich diese Woche in der „Madonna“ – Österreichs größtes wöchentliches Frauenmagazin. Dort gibt es eine komplette Seite zu meinem Blog und meiner Person. Ja, ich habe mich dafür beworben und wurde nicht angeschrieben. Vielleicht ist das kein Grund, um darauf stolz zu sein. Aber es ist trotzdem ein schönes Gefühl, wenn der eigene Blog in einer Zeitschrift vorgestellt wird. Und es ist schön, dass sich mein Umfeld so sehr für mich gefreut hat.

Das Bloggen hat mein Leben verändert – es bereichert. Ich darf das machen, was ich immer machen wollte: Schreiben. Und es gibt Menschen da draußen, die meine Worte gerne lesen und das seid ihr – meine Leser. Das Bloggen erfüllt mich voll und ganz und ich bin ganz gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird.

Danke an euch alle!

Hier könnt ihr -falls ihr nicht an die Printversion rankommt- meinen Artikel durchlesen.

Übrigens: Diese Woche befinde ich mich in Budapest. Juhu! Wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich bereits unterwegs. Wer nichts verpassen möchte, schaut am Besten bei Snapchat vorbei (lisalait). Aber auch auf Instagram werde ich euch mit neuesten Updates meiner Reise versorgen.

 

Mein 2015 – Jahresrückblick

Mein 2015

Jahresrückblick

Ich klicke mich durch alte Beiträge. Beiträge aus dem Jahr 2014, die ich kurz vor dem Jahreswechsel geschrieben habe. Es kommt mir vor, wie gestern. Und doch hat sich so unendlich viel getan. Ich fühle mich nicht mehr so, wie an diesem „Gestern“. Ich habe mich weiterentwickelt und mit mir Café Au Lait. 

(Anmerkung: Es wird ein laaaaanger Text werden. Wer nicht so viel lesen möchte, findet mein Video weiter unten)

 

Jahresrückblick

 

Ein Jahr voller Veränderungen

Es ist unglaublich, wie viele Dinge sich in diesem Jahr verändert haben und doch bin ich immer noch die Gleiche. In meiner Art bin ich dieselbe geblieben, vielleicht ein bisschen ehrgeiziger, aber nicht mutiger und selbstbewusster. Ich habe versucht, mir selbst treu zu bleiben und doch habe ich mich in diesem Jahr ein bisschen selbst verloren. Gleichzeitig blieb ich der Mensch, der ich bin. Habe Erfahrungen dazu gewonnen und bin auf der Hinsicht ein Stück weit reicher geworden. 2015 ist schwierig zu beschreiben. Sicher, die positiven Dinge, die ich aus diesem Jahr mitgenommen habe, waren grandios. Dafür schmerzen die Negativen umso mehr. Beeinflussen will ich mich davon aber nicht lassen. Ich lasse das Negative in diesem Jahr und gehe mit den Positiven ins Neue.

Auf jeden Fall kann ich sagen, dass mein Blog endlich aus seinen Kinderschühchen herausgewachsen ist. Meine Bilder sind aussagekräftiger geworden und mein Blog präsenter. Es ist für mich eine freudige Entwicklung, denn ich habe immer versucht, meinen Platz in dieser unendlichen Sphäre der Bloggerwelt zu finden. Ich bin angekommen. So halb, denn Bloggen ist für mich ein Weg, den ich weitergehen werde. Ein Weg, der mich zu neuen Herausforderungen führen wird. Der mich vor Aufgaben stellen wird. Der Unvorhergesehenes mit sich bringt. Ein spannender Weg. 

2016 ist die Zukunft. Ein neuer Weg wird sich mir gebahnt. Vielleicht wurden darauf schon Steine gestreut. Kleine Hindernisse, die ich überwinden muss. Hindernisse, die ich mit viel Herzblut, Freude, Liebe und Ehrgeiz überwinden werden. Nicht nur blogtechnisch wird es so sein, sondern auch offline. Offline in der Realität. Meinem „wahren“ Leben. Obwohl 2016 bereits übermorgen vor unserem Datum stehen wird, ist diese Zahl noch so weit weg. Konzentrieren wir uns lieber auf die Vergangenheit. 2015! Ich weiß, man soll nicht in der Vergangenheit leben, sondern im Hier und Jetzt. Aber das haben Jahresrückblicke so an sich. Man lässt die Vergangenheit Revue passieren. 

 

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Zuerst läuft alles so normal, so geregelt…

….und dann kommt der große Boom

Die erste Jahreshälfte war nicht sonderlich spektakulär. Dennoch sieht man in dieser ersten Hälfte sehr gut, wie ich angefangen habe, präsenter auf meinem Blog zu werden. Es stagnierte die ersten beiden Monate. Im Juni habe ich mich kurzzeitig erneut rar gemacht. Man sieht eben, wann Prüfungszeit ist. Dann die große Wende: Juli. Es war so ein inspirationsreicher Monat. Ich hatte so viele Ideen und Gedanken. Gleichzeitig war es in meinem Privatleben so ein schwerer Monat. Irgendwie war der Wurm drin. Ausgelöst durch einen Moment, der mir das Herz rausgerissen hat. Eine Sache, bei der ich nicht zu sehr ins Detail gehen möchte, die mich aber als Menschen geprägt hat. Im Juli habe ich mich ein bisschen selbst verloren, doch als Bloggerin habe ich zu mir selbst gefunden. Klingt widersprüchlich, wahnsinnig kontrovers, aber ich fühlte mich, als gäbe es zwei Exemplare von mir.

Das eine Exemplar, Lisa, die Bloggerin. Die, die so glücklich ist, mit dem, was sie tut. Für die das Bloggen eine unglaubliche Bereicherung ist. Die strahlt, wann immer sie neue Fotos gemacht und Texte geschrieben hat. Deren ganzes Herzblut an diesen Texten hängt und seien es nur Reviews über irgendwelche Produkte.

Auf der anderen Seite: Lisa, die Privatperson. Die nach einem unschönen Ereignis tagelang geweint hat. Die plötzlich keinen Appetit mehr hatte, irgendetwas zu essen. Eine Person, die sich am Liebsten nur noch in ihrem Zimmer verkrochen und alles dunkel gemacht hätte – die ganzen Ferien über.

Aber ich habe mich immer wieder aufgerafft. Dafür gab es auch Gründe. Zum einen mein kleiner Neffe S. und zum anderen, um mich wieder in den Menschen zu verwandeln, der glücklich und zufrieden ist: Lisa, die Bloggerin. Zum Glück gibt es die Dinge im Leben, an denen man sich stets erfreuen kann. So überwindet man auch den Herzschmerz viel leichter und fällt in kein tiefes Loch. Mir hat es sehr geholfen, diese schwierige Zeit zu überstehen. Jetzt, Monate später, fühle ich mich bereits wieder besser!

 

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Anorexia back again?

Ja? Nein? Vielleicht?

Keinen Appetit mehr haben. Nichts oder kaum mehr etwas essen wollen. Das sind gute Stichworte. Ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben werde. Habe Texte immer wieder begonnen. Verworfen. Editiert. Gelöscht! Noch im Mai habe ich in meinem Anorexia Update geschrieben, dass ich mit der Krankheit sehr gut umgehen kann. Dass sie mich in meinem Leben nicht beeinflusst. Nun, ich schätze, mein großer Gewichtsverlust ist nicht unsichtbar geblieben. Wenn man Kilos im zweistelligen Bereich verliert, sieht man das nun einmal. Ich wurde oft darauf angesprochen. Sowohl in meinem privaten Umfeld, als auch von meinen Lesern.

Ich wusste nicht, wie ich es ansprechen sollte. Ob ich überhaupt darüber reden soll. Aber ich will ehrlich in dieses neue Jahr starten. Vor allem nach dem großen Hype über die „Social Media“-Lüge wurde mir bewusst, dass ich nicht ständig in einer Scheinwelt leben möchte, obwohl es manchmal ganz nett ist, sich in diese zurückzuziehen.

Es ist alles so schwierig zu erklären. Einerseits habe ich es lange nicht gemerkt, dass da wieder etwas schief läuft. Andererseits wusste ich auch nicht, wie ich es merken sollte, weil die Angst vor Lebensmitteln nicht wirklich da war. Wenn ich mal etwas gegessen habe, war es für mich kein Problem, wenn es ungesund war oder nicht. Selbst auf Instagram habe ich gerne mal das eine oder andere Essensbild hochgeladen. Wahrscheinlich werden jetzt viele denken, dass ich nur vorgegeben habe, es zu essen. Aber an dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, um alle Gerüchte vorweg aufzuräumen: Alles, was ich gepostet habe, wurde gegessen. Nichts wurde für Fotozwecke missbraucht und anschließend weggeworfen. Ich habe es zwar oft nicht fertiggegessen und es dann jemand anderes überlassen. Meistens war es auch das einzige, was ich am Tag gegessen habe und oftmals folgte darauf eine Zeit lang gar nichts.

Von dem unschönen Ereignis, welches ich angesprochen habe, habe ich mich irgendwann erholt. Aber die Appetitlosigkeit hielt weiterhin an. Im Laufe der Zeit, es dürfte so Ende Oktober gewesen sein, habe ich gemerkt, dass es langsam in eine falsche Richtung geht. Als ich begonnen habe, wieder akribisch mein Gewicht zu kontrollieren, mir die Haare ausgingen, ich unglücklich darüber war, wenn ich nur 100 g zugenommen habe usw. Ich habe viel mit Freunden gesprochen, sie vollgejammert und na ja, ich habe gemerkt, das kann es jetzt wirklich nicht sein.

Bereits an meinem Geburtstag und in der Weihnachtszeit habe ich mich bestmöglich zusammengerissen. Versucht, mir auch mal etwas zu gönnen. Das waren Zeiten und Tage, die ich mir von meiner Essstörung einfach nicht verderben lassen wollte. So schwer es mir fiel, aber es funktionierte irgendwie. Einen Ekel vor Essen gibt es primär gar nicht, aber doch immer die Gedanken im Hinterkopf: „Was ist, wenn du zunimmst und wieder so dick wirst, wie vorher.“ Dabei wurde mir von meinen Freunden oft gesagt, es könnte mir nicht schaden, etwas zuzunehmen und so habe ich mir in der Weihnachtszeit und an meinem Geburtstag, sowie an den Geburtstagen meiner Freunde Süßes gegönnt, war mal mit meinem Partner in Crime Burger essen und bin zu allen Weihnachtsfeiern mitgegangen, die anstanden und habe mich auch dort überwunden.

Ich habe sicher schon wieder etwas zugenommen, aber mir fällt es gerade total schwer, das einzusehen und darum wiege ich mich gar nicht. Momentan stecke ich in so einem Zwischenstadium. Es ist nicht mehr so schlimm, wie zuvor, aber so ganz aus der Gefahrenzone bin ich noch nicht heraus. Gerade jetzt kommt unitechnisch einiges auf mich zu. Ich muss mich selbst an der Nase fassen, denn die Gefahr besteht, im Januar wieder ganz leicht in diese Sache reinzurutschen. Das Letzte, das ich möchte, ist eine Klinik.

Warum ich euch das erzähle? Einfach deswegen, um offen geblieben Fragen endlich ein für alle Mal zu beantworten. Diese Sache war womöglich auch die Gravierendste und Prägendste in diesem Jahr. Um meine Krankheit habe ich nie ein Geheimnis gemacht. Warum sollte ich es also jetzt tun? Auf Instagram habe ich mir viele Recovery-Seiten angeschaut und mir überlegt, ob mir so etwas nicht vielleicht auch helfen könnte. Solche Seiten sind unglaublich beliebt, aber ich möchte aus meiner Essstörung keinen Profit schlagen. Das wichtigste ist für mich immer noch, gesund zu werden bzw. die Probleme zu vermindern. Ich habe auch schon oft geschrieben, dass man nie ganz geheilt sein werden kann. Wenn ihr mögt, kann ich auf dem Blog allerdings ab und an ein Update dazu schreiben.

Obwohl ich die Sache nun breiter getreten habe, als ich anfangs wollte, kann ich demnächst gerne ausführlicher darüber schreiben. Dann kann ich euch auch erklären, warum ich euch immer vorpredige, dass Cheatdays Mist sind und man das Essen genießen soll 😉 . Sagt einfach Bescheid, wenn ihr Interesse habt.  

Ansonsten geht es mir trotzdem ganz gut. Es ist nicht so, dass ich mich die ganze Zeit in meinem Zimmer in Dunkelheit hülle und mich dort tagelang verschanze. Seit die Uni im Oktober angefangen hat, habe ich viel mit meinem Partner in Crime gemacht, besonders jetzt im Dezember. Solche Momente mit Freunden tun mir wahnsinnig gut. Auch die Mädels sind meine Stützen. Ich bin wirklich froh und dankbar, dass ich meine Crew habe. Meine beste Freundin unterstützt mich aus der Ferne. Sie wohnt schließlich in Wien. Und auch mit ein paar lieben Unikollegen kann ich toll reden. Ich würde schon sagen, dass ich jetzt -trotz dieses Problems- glücklich bin. Ich feiere an Silvester einfach das Leben und bin dankbar für all die guten Dinge, die mir in diesem Jahr widerfahren sind. Und mit diesen Gedanken gehe ich auch in das Neue Jahr! THINK POSITIVE!

 

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Café Au Lait hat sich entwickelt

Große Wendepunkte in meinem Bloggerleben

Schwierig, nach dieser ganzen Anorexia-Story einen geeignet Übergang zu finden. Sagen wir so: Vorhin habe ich euch von Lisa, der Privatperson erzählt. Jetzt kommt mein „zweites Ich“ zum Vorschein: Lisa, die Bloggerin. 

Es gab einen enormen Wendepunkt in meinem Bloggerleben. Definitiv bezog sich dies auf meinen Umzug nach WordPress. Zuvor dachte ich bereits sehr lange darüber nach. Ich habe Pro und Contra-Listen verglichen, mir viele Gedanken darüber gemacht und mich gefragt, ob ich dazu überhaupt geeignet wäre. Diese Überlegungen haben viel Zeit beansprucht, bis ich es einfach durchgezogen habe. Siehe da – es sind nur wenige Monate vergangen und ich möchte nie, nie, nie mehr zurück auf Blogger. Ich schätze diese Freiheiten auf WordPress und ich könnte nicht glücklicher sein.

Ein weiterer, großer Bestandteil war die Fotografie. Ich habe mich umfassend mit ihr beschäftigt und bin um zahlreiche Erkenntnisse reicher. Ich stehe mit meinen Skills zwar immer noch nicht da, wo ich gerne stehen würde, nichtsdestotrotz habe ich sie ausgebaut. Danke an dieser Stelle für euer liebes Feedback. 

Um meine Fotos aufzuwerten, habe ich mich von meiner treugedienten Nikon D3100 verabschiedet und mir eine neue Kamera gegönnt: Nikon D7200. Ich fühlte mich endlich bereit dazu, es mit einer besseren Kamera zu versuchen. Ich habe sofort gemerkt, dass ich wieder einiges lernen muss, aber das reizt mich, die Kamera besser kennenzulernen.

Besonders schön war auch der Einstieg ins Madison Coco Team. Nach wie vor freue ich mich, ein Teil davon sein zu dürfen und bin gespannt, wie es 2016 damit weitergeht.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden, wie sich der Blog in diesem einen Jahr entwickelt hat.

 

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Meine Favoriten aus Café Au Lait 2016

Persönliche Lieblingsbeiträge

Ich möchte euch auch nicht meine Lieblingsbeiträge aus den einzelnen Monaten vorenthalten. Darum gibt es zum Schluss noch eine kleine Liste meiner persönlichen Favorites.

 

Bei euch kam insbesondere der Beitrag zum „Street Food Market“ sehr gut an. Nach wie vor ist aber mein FroYo-Rezept jener Beitrag, der am meisten aufgerufen wird. Womöglich weil er von Brigitte.de promotet wird.

 

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So geht es mit Café Au Lait weiter

Pläne für 2016

Erstmals werde ich es im Januar ein bisschen ruhiger angehen lassen. Nach dem Adventskalender, der doch viel Zeit beansprucht hat, muss ich mich erst wieder einmal ein bisschen sammeln. Ich glaube, von Rezepte und DIY’s distanziere ich mich kurzzeitig ein bisschen, denn davon habe ich nach der Weihnachtszeit genug. Keine Angst, sobald ich dafür wieder neue Inspirationen habe, geht alles im gewohnten Gang weiter und ich werde auch wieder etwas für euch kochen. Ich schätze, Rezeptpostings helfen mir persönlich auch bei meinem Kampf gegen die Essstörung. Das ist auch einer der Gründe, warum ich gerne Rezepte mache. Und das Foodstyling natürlich. Das liebe ich am allermeisten.

Abgesehen davon ist in Januar sehr viel für die Uni zu erledigen – auch ein Grund, mich ein bisschen zurückzuziehen. Natürlich wird es im Januar trotzdem Beiträge geben. Es wird nur ein bisschen weniger.

Wie gesagt kann ich auch gerne mehr auf das Thema Magersucht und Essstörungen eingehen. Wichtig ist mir dabei, keinen Vorteil daraus zu ziehen und damit meine Reichweite zu verbessern. Darum wird es sicher auch eine kleine Herausforderung. Ich muss mir ja die Frage stellen: Was kann ich erzählen? Gründe, das zu machen, liegen eher darin, anderen zu helfen, Erfahrungen auszutauschen, Verständnis zu erzeugen und vielleicht kann man sich auch gegenseitig unterstützen, sollte sich der eine oder andere Leser finden, der das gleiche Problem hat.

Ich bin auch motiviert, neue Projekte zu entwickeln, mit anderen Bloggern zusammenzuarbeiten und mir immer wieder viele neue Dinge einfallen zu lassen. Café Au Lait soll zudem ein Stück mehr persönlicher werden. Klar, Produktreviews und/oder -vorstellungen sind ganz nett, genauso wie Fashionpostings, die ich weiterhin gerne beibehalten möchte, aber trotzdem kann mehr Persönlichkeit in den Blog einfließen. An oberster Stelle stehen zudem Texte und die Fotografie. In beiden Aspekten möchte ich mich verändern & verbessern. Ich hoffe, ihr begleitet mich auf diese Reise durch ein spannendes Jahr. Ich bin ganz gespannt, wo ich am 31.12.2016 stehen werde und wie dieser Jahresrückblick dann aussehen wird.

Gemeinsam macht es mehr Spaß. An dieses Motto möchte ich mich halten. Einige meiner Freunde haben selbst spannende Hobbys und manche fotografieren genauso gerne. Wiederrum andere haben tolle Talente (Caros Frisuren beispielsweise sind göttlich). Es wäre wahnsinnig schön, wenn ich auch mit ihnen zusammen etwas für den Blog machen könnte. Café Au Lait soll nicht nur für mich persönlich ein Raum sein, wo ich Inspirationen mit euch teile, sondern ich möchte auch anderen tollen Menschen einen Platz bieten. Mit ein paar Freunden habe ich schon gesprochen und ich bin neugierig, was sich davon umsetzen lässt. Mir liegt es jedoch am Herzen, dass daraus kein Zwang entsteht. Nicht jeder ist für die Onlinewelt gemacht und es ist nicht jedermanns Ding. Zwingen werde ich niemanden, aber wer will, der darf. 

Hinsichtlich YouTube mache ich mir keinen Stress. Ich bin keine YouTuberin, sondern mache nur ab und an Videos. Das werde ich wahrscheinlich auch beibehalten. Wobei ich doch gerne ein paar anspruchsvollere Videos drehen möchte und nicht nur Labervideos. Ich träume immer noch von ein paar Kurzfilmprojekten. Ob sich das umsetzen lässt, steht zwar noch in den Sternen, aber ich bin offen für 2016. Ich lasse alles auf mich zukommen. 

 

Stylingjuhu

 

Mein Jahresrückblick in einem 10:16 Minuten Video

Wie versprochen gibt es jetzt mein Video für euch. Viel Spaß damit!

SektOutifit

 

Meine Lieben. In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Silvesterfest. Rutscht gut rüber ins Neue Jahr und habt einen wundervollen Start. Ich hoffe, ihr könnt die Nacht der Nächte so feiern, wie ihr es am Liebsten tut. Egal, ob gemütlich Zuhause mit der Familie & Freunden oder ausschweifend bei einer rauschenden Silvesterparty. Habt eine tolle Zeit und wir lesen, sehen und hören uns im nächsten Jahr wieder.

Danke, dass es euch gibt und DANKE für die wunderbare Unterstützung! 

An dieser Stelle möchte ich mich noch bei einigen Menschen bedanken, die mich so sehr unterstützen und mir in jeder Lebenslage zur Seite stehen. Menschen, die mir auch mit meinem Blog ab und an helfen und sich mein Gejammer anhören, wenn es mal nicht so läuft. Danke an die Crew aka. meine Mädels, insbesondere an Caro für die tollen Fotos. Danke an meinen Partner in Crime, der besonders während des Adventskalenders viel mitmachen musste. Danke an meine wundervolle Familie, die das Bloggen zwar nicht immer ganz nachvollziehen können, aber ohne sie geht es eben auch nicht. Außerdem Danke an meine Nachbarin Simone, die auch ab und an als Fotografin einspringt. Last but not least Danke an einige Studienkollegen, die mir ein bisschen Uniarbeit abgenommen haben und so toll schauen, dass alles läuft!

HAPPY NEW YEAR! 

 

Overknees outfit

Outfit

Skirt: Orsay | Blouse: Kult | Overknees: Buffalo | Bag: Orsay | Bracelets: NewOne (unpictured here)