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Lookbook #27: Herbsttrend Lederhose

 

Wenn ich das Wort „Lederhose“ höre, assoziiere ich es mit Tracht. Mittlerweile findet sich die Lederhose nicht nur mehr in den Kleiderschränken von Männern, sondern auch von Frauen. Doch heute soll es sich nicht um die traditionelle Lederhose drehen, sondern um eines der Trendteile des Herbst: Eine lange, vorzugsweise schwarze Lederhose, die mit Tracht im Grunde genommen gar keine Gemeinsamkeiten teilt. 

Ich habe es gewagt und mir meine erste Lederhose gekauft. Zuerst war ich unsicher, da der Stoff an den Beinen etwas aufträgt. Lederhosen sind nur für spindeldürre Frauen, habe ich mir gesagt. ABER – So what? Ich habe eine Kleidergröße weniger seit meiner Ernährungsumstellung, also why not? Lasst euch gesagt sein: Diese Geschichte mit den spindeldürren Frauen ist vollkommener Quatsch. Traut euch!

 

lederhose

 

How to wear leather pants

Wie man die Lederhose richtig kombiniert

Das Teil landete also tatsächlich in meiner Einkaufstüte (nachdem ich bezahlt habe, versteht sich), doch ein großes Problem stand mir noch bevor. Wie in Gottes Namen kombiniere ich dieses Teil? Gekauft habe ich sie mir für die Fashion Week, ohne zu wissen, was ich dazu anziehe. Mein originales Fashion Week Outfit zeige ich euch im Rahmen dieses Posts zwar nicht, aber ich habe mir Gedanken zu anderen Kombinationen gemacht.

Heute stelle ich euch drei verschiedene Varianten vor, wie ihr die Lederhose kombinieren könnt. Alltagstauglich sind im Grunde genommen alle, wobei eines richtig casual ist. Die anderen beiden sind etwas schicker. Darunter befindet sich ein richtig herbstliches Outfit und ein classy Outfit, das die Lederhose sogar bürotauglich macht.

Da die Lederhose selbst eng anliegend ist, sollte man obenrum eher auf fließende Stoffe setzen. Sollte das Oberteil doch etwas enger anliegen, kann man das Problem schnell lösen, indem man einen lockeren Cardigan oder ein Cape darüber zieht. Auch wenn es hier nicht gezeigt wird: Fellwesten passen übrigens auch hervorragend zur Lederhose. 

 

Eine Lederhose, drei Outfits!

Meine Lederhose stammt von Orsay. Sie ist meine Begleiterin auf allen drei Bildern. Die Preise für Lederhosen sind bei Orsay total okay und aufgrund der tollen Qualität lohnt sich die Anschaffung. -HIER- könnt ihr die gleiche Lederhose nachshoppen. 

 

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Outfit No. 1: Autumnal

Burgundy ist und bleibt meine absolute Lieblingsfarbe für den Herbst. Dunkelblau ist sowieso mein Alltime-Favorite. Bei diesem Outfit setze ich auf eine lockere, gemusterte Bluse. Auch wenn die Lederhose ein Statement an sich ist, aufgrund dessen dass sie mit schwarz unifarben ist, kann man getrost zu einer wild gemusterten Bluse greifen. Dafür würde ich dann auf eine Fellweste verzichten, da ich persönlich diese passender zu einer unifarbenen Bluse finden würde. Kein Problem: Auch in diesem Herbst gehört ein Cape in jeden Kleiderschrank. Und das ist sogar noch kuscheliger, als eine Fellweste. Von daher der perfekte Begleiter für kühlere Tage.

 

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I’m wearing

Cape*: Orsay (Same here)

Blouse*: Orsay (aktuell – aber gerade im Online Shop nicht verfügbar)

Bag: H&M (old – similar here)

Shoes: Deichmann (old – similar here)

Location: Freiheitsplatz Graz

*PR Sample 

 

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Outfit No. 2: Casual

Das Outfit – so simple es auch sein mag – hat mich etwas Mut gekostet. Eine auftragende Lederhose mit auftragenden Querstreifen zu kombinieren – das hat mir Zweifel bereitet. Ich habe es trotzdem getan, weil ich die  Kombi an und für sich sehr gerne mag. Schlichte Basics machen die Lederhose richtig alltagstauglich und sogar für die Uni tragbar (für Mutigere natürlich). Da mein Oberteil (übrigens ein Umstandshirt, das ich trotzdem mitgenommen habe, weil ich es echt cool fand) alleine zu langweilig war, entschied ich mich für ein schwarzes Cape dazu, was das ganze Outfit noch etwas fließender macht.

Stoffsackerl (oder Jutebeutel – für meine deutschen Leser) liebe ich nach wie vor heiß und innig. Stoffsackerl werden gerne als Tragetasche für Goodiebags verschenkt – unter anderem habe ich auch ein cooles Stoffsackerl von Buffalo. Dieses habe ich im Rahmen der MQ Vienna Fashion Week bekommen. Auch wenn es nur ein einfaches Stoffsackerl ist – Ich liebe es zu schlichteren Outfits.

Ob schlichte Sneakers zu Lederhosen passen, darüber scheiden sich die Geister. Normalerweise greife ich auch lieber zu anderen Schuhen, wenn ich Lederhosen trage, aber diesmal fand ich sie passend. Vor allem, wenn man den Look casual halten möchte.

 

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I’m wearing

Cape: Tom Tailor (similar here – sogar mit Fransen)

Basic Shirt: H&M (same here)

Bag: MQ Vienna Fashion Week Goodie Bag

Shoes: Deichmann

Location: Freiheitsplatz Graz

 

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Outfit No. 3: Classy

Das dritte Outfit ist mein Favorit. Ich finde sogar, dass es ins Büro passt (wenn man andere Schuhe dazu anzieht, z.B. klassische schwarze Pumps oder Stiefeletten). In der Hinsicht scheiden sich jedoch die Geister. Die einen finden Lederhosen im Büro superschick, andere würden eher darauf verzichten. Zu kreativen Berufen passt die Lederhose definitiv (wie z.B. die Modebranche), ansonsten ist es eine Frage des eigenen Mutes. Wichtig ist jedoch: Es kommt darauf an, was man obenrum kombiniert, damit man nicht in eine Fetisch- oder Dominaecke abrutscht. Eine süße, zarte Bluse oder Tunika in einem unschuldigen weiß ist für mich der perfekte Pendant zum hart wirkenden Lederlook. So wird der Look nicht ganz zu streng, sondern klassisch, elegant und ein bisschen süß und unschuldig. Und falls man zu frösteln beginnt, ist eine längere Strickjacke die absolute Rettung.

 

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I’m wearing

Cardigan: Hailys via Kult (Similar here)

Blouse*: Orsay (Same here)

Bag: Bipa

Shoes: Buffalo (Same here)

Location: Nähe Mariahilferplatz Graz

*PR Sample 

 

Welches der drei Outfits ist euer Favorit?

Werdet ihr euch diesen Trend zulegen?

 

Vielen Dank an meinen Crimey, der sich dazu bereit erklärt hat, den undankbaren Job des Fotografen zu übernehmen 😀 (Kleiner Scherz am Rande! – Aber DANKE Alex – da hat wer definitiv Boyfriendqualitäten 😉 ) 

 

Autumn Fashion 2016 Favorites

 

Zum ersten Mal in meinem Leben freue ich mich, wenn der Sommer endlich vorbei ist. Es liegt nicht an diesem wechselhaften Wetter, sondern an meinem letzten Unijahr. Allerdings – und das spricht absolut für den Herbst: Die Mode! Ich habe bereits bei einigen Bloggern gelesen, dass die Herbstmode ihre Liebste ist. Normalerweise bin ich ein Frühlings-/Sommertyp. Pastellfarben, luftige Röcke und Off-Shoulder-Tops sind genau mein Ding. Doch auch mit der Herbstmode konnte ich mich in den letzten Jahren sehr gut anfreunden. Gedeckte Farben wirken seriös, klassisch und elegant zugleich. I love it!

Letztens erreichte mich eine Pressemitteilung von Orsay mit der neuen Herbstkollektion. Ich war Feuer und Flamme. Ich kaufe bereits seit Jahren bei Orsay meine Klamotten – mein halber Kleiderschrank besteht aus davon. Mittlerweile habe ich von Orsay ein paar tolle Stücke zugeschickt bekommen. Nichtsdestotrotz möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass dieser Post nicht sponsored ist. Ich möchte euch lediglich die neue Herbstkollektion zeigen, da sie mich voll und ganz überzeugt.

 

Autumn Fashion Favorites

by Orsay

 

Navy Attitude

 

Navy Attitude

Mein absoluter Favorit ist der marineblaue Poncho. Schließlich weiß jeder, dass dunkelblau meine liebste Farbe ist und diese dominiert definitiv bei Navy Attitude. Ansonsten enthält die Kollektion mit rot und weiß zwei weitere Farben, die ideal mit dunkelblau kombiniert werden können.

 

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Pretty Heritage

Meine absolute Favoritenkollektion. Besonders schön finde ich die Fellweste, die Jacke und die Shorts. Ich glaube, von diesem Teil der Herbstkollektion müssen ein paar neue Stücke in meinen Kleiderschrank einziehen. Ich kann einfach nicht widerstehen.

 

Rock Allure

 

Rock Allure

Rock Allure ist, wie der Name bereits verrät, sehr rockig. Modetechnisch müsste ich noch ein bisschen mutiger werden, um diese Looks zu tragen. An und für sich finde ich Rock Allure jedoch richtig cool.

 

Uptown Girls

 

Uptown Girls

Ich liebe dieses zauberhafte Kleid. Meiner Meinung nach ist es das absolute Herzstück der Kollektion. Vor allem trage ich solche Schnitte wahnsinnig gerne. Richtig schön finde ich auch die Farben. Burgundy hat bereits im letzten Herbst mein Herz höher schlagen lassen.

 

Nordic Elegance

 

Nordic Elegance

Als große Verfechterin aller Blautöne stehe ich auch auf hellblau. An Nordic Elegance gefällt mir die Farbkombination mit gedeckten Grau- und Weißtönen. Besonders hübsch finde ich die Jacke und die Bluse.

 

Sweet Memories

 

Sweet Memories

Sweet Memories finde ich vor allen wegen den Farben wunderschön. Mein absolutes Highlight ist der grobgestrickte Cardigan, in welchen man sich einfach nur reinkuscheln möchte, wenn es kälter wird.

 

Habt ihr euch schon mit Herbstmode eingedeckt? 

Welche Teile gefallen euch besonders gut? 

Die Bilder wurden mir von Orsay zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

 

 

Lookbook #26: Ein Statement setzen

Lookbook #26

Ein Statement setzen

Prinzipiell bin ich ein Mensch, der lieber unauffällig bleibt. Ziemlich widersprüchlich für eine Bloggerin, nicht wahr? Manchmal verweigere ich es, mich modetechnisch auszuleben. Ich lebe in einer Kleinstadt. Lieber nicht schief angeguckt werden. In Graz ist es da schon leichter, ist es doch jedem egal, wie du rumläufst. Trotzdem fühle ich mich mit Statements oft überfordert. Einen Hut tragen? Lieber nur dort, wo mich niemand kennt. Was ist mit einer außergewöhnlichen Sonnenbrille? Ach, die steht dir sowieso nicht, sage ich mir, ohne es überhaupt einmal ausprobiert zu haben. Einen Ombré in bunten Pastellfarben? Mach ich mal, wenn ich nach meinem Studium mit Alex nach Tokio düse. Oder lieber doch nicht? Auffällige Oberteile und einen bunt gemusterten Rock tragen? Was denken da bloß die Leute? Ich will doch nicht auffallen. Und doch überkommt es mich manchmal und ich möchte trotzdem ein Statement setzen. Vielleicht keines mit einer unglaublichen Präsenz. Einer Präsenz, die gerade deswegen auffällt, weil sie ungewöhnlich ist. Dabei ist ein Hut doch gar nicht so ungewöhnlich, oder? Nun, in einer Kleinstadt doch – sofern man nicht im Rentneralter und männlich ist. Aber zum Glück kann man auch dezent Statements setzen. Solche, die nicht gleich ungewöhnlich für eine Kleinstadt und trotzdem ein richtiger Eyecatcher sind. Darum besteht mein heutiges Outfit aus zwei Statements: Meinen neuen Statement-Ohrringen* von Happiness Boutique  und den neuen Pumps mit Snakeskin-Print vom Buffalo Event, in die ich mich dort verliebt habe. 

 

Take Outfit

 

Das Outfit

Als ich in Wien war, habe ich die Zeit vor dem Event mit ausgiebigen Shopping verbracht. Alle Teile, mit Ausnahme der Tasche, sind somit aktuell. Jetzt wo es wieder wärmer wird und der Frühling seine vollste Blüte entfaltet, ist die Zeit für helle Teile gekommen. Only Black? Forget it! Das kommt mir in den wärmeren Jahreszeiten nur ganz selten an den Leib (Taschen sind dabei natürlich ausgenommen). Stattdessen bleibe ich meiner Lieblingsfarbe weiß treu und auch die Destroyed Jeans hat die ideale Farbe. Nach so einer Jeans habe ich schon lange gesucht. Apropos Jeans: Auch diese ist außergewöhnlich, was man aufgrund der Länge des Oberteils (was eigentlich ein extrem kurzes Kleid ist) nicht sehen kann. Sie hat keinen Reißverschluss, sondern lässt sich mit vier Knöpfen schließen. Außerdem ist sie High Waist. Ich spiele schon mit dem Gedanken an ein weiteres Outfit, wo ich die Jeans richtig in Szene setzen kann.

Ich finde das Outfit ist im Großen und Ganzen sehr dezent. Auch wenn das Spitzenoberteil ein Eyecatcher durch und durch ist. Den richtigen Pfiff bekommt das Outfit jedoch erst durch die Pumps in Schlangenoptik und den Ohrringen. Apropos Pumps: Buffalo ist für mich die ideale Marke was High Heels und (Overknee)-Boots betrifft. Immer stilvoll und super bequem.

 

Statement SchuheStatement Ohrringe

 

Die Location

Spring is in the air! Geshootet haben Alex und ich an einen meiner Lieblingsplätze. Ich wohne so gut wie neben dieser Teichanlage. Das Areal ist zwar nicht exorbitant groß, bietet jedoch einige Stellen, an denen man gut shooten kann. Ursprünglich war die kleine Allee voller Kirschblüten für das Shooting geplant. Da es an diesem Tag jedoch sehr sonnig war, zogen wir es vor, uns ein schattigeres Plätzchen zu suchen. Auf jeden Fall seht ihr hier den Ursprung meiner Ideen. An diesem Ort brainstorme ich gerne oder schreibe meine Poetry Texte. Leider ist der Teich, wie noch vor einigen Jahren, keine pubertätsfreie Zone mehr. Darum brauche ich oft Glück, um ungestört dort sein zu können. Meistens werde ich jedoch mit lauten Pubertätsgeschrei (war ich auch mal so??) und Musik aus dem Smartphone (Bum-Bum-Mukke, eh klar!) genervt. Und das ist alles andere, als unauffällig.

 

Outfit 3 Schuhe Sunnies

 

I’m wearing

Outfit - ein Statement setzen

Top/Dress: Forever 21 (Same)
Jeans: Forever 21 (Similar)
Shoes: Buffalo (Same)
Bag: H&M (Similar)
Earrings: Happiness Boutique* (Same)
Sunnies: H&M (Same)
Necklace: Swarovski

 

Happy Kopie

 

Rabattcode

Gefallen euch die Statement-Ohrringe Oder wollt ihr lieber eine Statementkette? Oder steht ihr eher weniger auf Statementschmuck? Auch egal, bei Happiness Boutique gibt es ebenso filigranen Schmuck. Ihr bekommt bis 26. Mai ab einem Einkauf von über 19 Euro einen Rabatt von 10%. Nutzt dafür einfach den Rabattcode: mycafeaulait

Der Versand ist kostenlos. Außerdem bietet Happiness ein Treuepunkte-Programm an. Nähere Informationen findet ihr HIER!

 

*PR Sample

Lookbook #21: Karo meets LWD

Lookbook #21

Karo meets LWD

 

LWD14 (1 von 1)

Dass kurze weiße Kleider mit der Abkürzung LWD tituliert werden, weiß ich Nicht-Fashionbloggerin erst seitdem die liebe Svetlana ihre Version eines süßen Strahlekleidchens auf ihrem Blog Lavender Star gezeigt hat. Ich bin dankbar für solche Fashionblogs, denn so lerne ich immer etwas dazu. Ja, Mode begeistert mich und Mode erweckt ein großes Interesse in mir. Nichtsdestotrotz gehöre ich nach wie vor zur Laienfraktion. Ich weiß nicht immer gleich als erste, was in der nächsten Saison in Mode sein wird und ich kaufe mir auch sehr selten sündhaft überteuerte Modezeitschriften, die ohnehin nur aus Werbung von bekannten Designer besteht, die ich mir nicht leisten kann. Das muss ich auch nicht. Dank den tollen Fashionblogs, die in unserer Blogosphäre herumschwirren, bin ich immer uptodate, wenngleich immer ein bisschen später.

Modeblogger. Sie beherrschen die Kunst, sich vor der Kamera in Szene zu setzen und die meisten wirken dabei unglaublich natürlich. Ich habe schon einmal darüber philosophiert und ich könnte es immer wieder tun. Es macht ihnen anscheinend nichts aus, wenn sie vor der Kamera von Schaulustigen begutachtet werden. Macht der Gewohnheit? Zunehmende Professionalität? Ich denke schon. Man gewöhnt sich an alles.

Obwohl Caro und ich diesmal an einem ruhigen, abgelegten Park im Nachbardorf fotografiert haben, kamen irgendwann drei Teeniemädels vorbei und haben uns ziemlich komisch angeguckt. Zugegeben, es war mir schon ein bisschen unangenehm. Ich war froh, dass wir bereits einige Fotos im Kasten hatten, ansonsten hätte ich zusätzlich ein ungutes Gefühl bekommen. Ich weiß nicht, warum, aber mir wird dabei oftmals sehr mulmig zumute und ich komme mir dezent blöd vor. Trotzdem habe ich bereits meinen Modeldurchbruch geschafft. Wie das klingen muss. So als wäre ich ein internationales Topmodel. Ähm ja. Natürlich bin ich das nicht und wenn man mich so ansieht, liegt es praktisch auf der Hand, dass ich das nie werden könnte. Soll ich euch erklären, was ich mit „Durchbruch“ meine? Und nein, es geht auch nicht um einen Blinddarmdurchbruch. Das hätte ja auch rein gar nichts mit Modeln oder der Fashionwelt zu tun. Was schreibe ich überhaupt für einen Quatsch? Ich habe nicht einmal mehr einen Blinddarm.

Letztes Wochenende hatte ich, wie gestern mit Caro, ein Fotoshooting. Jedoch nicht bei mir in der Kleinstadt, sondern in Graz. Die Fotos dazu werden hoffentlich bald folgen. Dass in Graz mehr los ist, als bei mir am Ländle, versteht sich von selbst. Und wo mehr los ist, sind mehr Menschen. Klingt irgendwie logisch. Geshootet wurde nicht in einer riesigen Menschenmenge im Zentrum der Stadt. Ganz im Gegenteil. Wir verzogen uns in eine Seitengasse. Nicht in der Hoffnung, dass dort weniger Menschen wären – obwohl, doch schon ein bisschen. In Graz ist es nahezu unausweichlich, Passanten zu begegnen, vor allem wenn man eine Seitengasse in der Nähe vom Hauptplatz wählt. Es gab einige Schaulustige, Menschen blieben stehen und beobachteten das Szenario. Nur irgendwie hat es mir in Graz nichts ausgemacht. Liegt es an der Anonymität der Stadt? Oder liegt der Grund darin, dass es keine Teeniemädels waren? Warum mache ich mir als erwachsene Frau überhaupt Gedanken, was Tenniemädchen von mir denken könnten? Hm, mache ich mir überhaupt Gedanken darüber? Nun, ich war selbst einmal ein Teenager und ich weiß, wie grausam deren Urteil sein kann, aber nein, eigentlich muss ich mir keine Gedanken darum machen. Trotzdem war es im Park am Land komischer. Woran liegt das nur? Fällt am Land etwa die Anonymität weg? Obwohl es nur das Nachbardorf war?

Das Outfit

Mein LWD (Little White Dress) kennt ihr bereits aus meinen Kärntenpost -HIER-. Es entstammt aus dem letzten Sommer, wo ich es so gut wie nie angezogen habe. Ich mag solche weißen Kleider. Mein letztes habe ich mir nach meiner Matura für die Maturarreise gekauft. Trotzdem finde ich es unglaublich schwer, ein schönes LWD zu finden, obwohl die Läden im Sommer voll davon sind. Heuer gelang es mir beispielsweise nicht, ein kurzes, weißes Kleid zu finden, welches mir an mir gefiel. Unzählige habe ich anprobiert und dann doch wieder zähneknirschend auf den Sammelkleiderständer vor den Umkleidekabinen gehängt. Dafür mag ich das hier umso lieber.

Ich habe versucht, eine eher lässigere Kombination daraus zu erstellen bzw. sie entstand letzte Woche rein zufällig, als ich wieder einmal mit meinen Klamotten herumexperimentiert habe. Darum kommt nun das Karohemd zum Einsatz. Normalerweise trage ich immer mehr Schmuck. Diesmal beließ ich es bei schlichten, goldfarbenen Ohrsteckern, die schön von meinen Haaren verdeckt werden. LWD’s sind süß, aber ich denke, ich nehme dem Kleid mit dieser Kombination ein bisschen die „süße Unschuld“ weg, damit es weniger mädchenhaft, dafür wesentlich lässiger wird.

I’m wearing…

Dress: New Yorker {Similar -HERE-}
Check Shirt: ZARA {Similar -HERE}
Shoes: Deichmann {Similar -HERE-}
Bag: H&M
Location: Park St. Ruprecht/Raab
Photos by Caro

New In: Autumn Fashion + Haul Video

So langsam klettern die Temperaturen leider immer weiter nach unten – Tendenz sinkend. Der Herbst bricht über uns ein, in der Früh ist es bereits frisch und die Blätter verlieren langsam ihr sattes Grün. Der Wetterbericht verspricht zwar noch ein bisschen Sommer, aber da die Läden sich langsam mit den Herbstkollektionen eindecken und man auch im Sale ein paar tolle Pullis ergattern kann, habe ich bereits damit begonnen, mir die ersten Stücke für meine Herbst/Winter Garderobe 2015 zusammenzusuchen. Ein paar Kleidungsstücke stehen noch auf meiner Wunschliste – die erhoffe ich mir, in Triest zu finden.

Helle Farben sind mir am Liebsten. Das soll im Herbst so bleiben, obwohl auch ein paar dunklere Klamotten bei mir eingezogen sind. Ein (Mode)-Herbst ist eben doch kein richtiger Herbst, wenn gedeckte Farben wie burgundy fehlen würden. Wie immer ist auch dunkelblau dabei. Ich muss wohl nicht mehr erwähnen, dass es meine Lieblingsfarbe ist. Vor allem in Kombination mit gold finde ich sie wundervoll, schmeichel- und vorteilhaft.

Mein absolutes Lieblingsteil aus dieser Shoppingausbeute ist definitiv mein neuer Trenchcoat von Bershka. Ich war lange auf der Suche nach einem schönen Trench. Schlussendlich wurde ich nun fündig, obwohl ich bei Bershka ansonsten sehr selten einkaufe. Dafür ist diesmal nichts aus meinen herkömmlichen Stores, bei denen ich überwiegend einkaufe, vorhanden: Zara, Vero Moda & H&M. 

 
I shopped in these Stores…
Bershka
Bik Bok
Hollister
Review
TKMaxx

Welches Teil woher kommt, erfährt ihr in meinem Haul. Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Daumen nach oben dalassen würdet. Wenn euch meine Videos gefallen, werdet doch Abonnenten und falls ihr Videowünsche habt, lasst es mich wissen. Ich bin momentan so in Videolaune und wenn es etwas gibt, das ihr unbedingt sehen wollt, dann nur her mit euren Vorschlägen.

 

Snapshot Sunday #1: Das Debüt

 Ich habe mir gedacht, es wird wieder einmal Zeit für eine neue Kategorie auf meinem Blog. Ich versuche fortan, die Kamera so oft wie möglich dabei zu haben und viele Momente des Lebens einzufangen. Außerdem – sollten mal Outfitshootings oder andere Shootings anfallen, auf denen ich zu sehen bin oder wo etwas schief geht, versuche ich auch einmal ein paar „Behind the Scenes“ Fotos zu machen/finden. Zeigbar sollten sie zumindest sein. Das Konzept hinter dem Snapshot Sunday: Wenig Text – viel Fotografie – ganz viel Leben!

Wollt ihr mehr in mein alltägliches Leben eintauchen? Na, dann Herzlich Willkommen beim Snapshot Sunday! Jeden Sonntag um 18 Uhr erscheint ein neuer „Snapshot Sunday“-Post.

Bevor wir mit dem ersten Snapshot Sunday beginnen, möchte ich euch noch einmal kurz beichten, dass zwei der Fotos schon letzte bzw. überletzte Woche entstanden sind. Ich wollte sie euch nur nicht vorenthalten. Diese habe ich einfach „Throwback“ genannt.

 
Breakfast/ Tuesday 
Behind the Scenes beim Beautyshooting/ Wednesday 

Blödeln und einen auf nachdenklich machen

 

First Lightroom Steps / Thursday 

 

There’s nothing more important, than real Friendship! / Throwback

Keine Freundschaft ist perfekt, das soll das nicht perfekt geformte Herz darstellen!
Aber was eine Freundschaft perfekt macht, sind die unvergesslichen Momente,

die man miteinander teilt!

Beach Baby Boy / Throwback 

Mein Lieblingsbaby: S. – der süßeste Neffe überhaupt

Billa „Frisch gekocht“ Magazin / Friday
Juhu, mein Mojito Foto hat es in die neue Billazeitschrift geschafft

Soy Vanilla Chai / Kunsthauscafé Graz / Saturday
Loved the atmosphere, but not the taste of the Vanilla Chai!
Das Café ist toll – der (Vanilla) Chai eher weniger – zu süß

 
Fresh Fruits / Saturday

Hauptplatz Graz

Eisernes Tor – Graz / Saturday
Das wunderschöne Blumenmeer und der tolle Springbrunnen #ilovegraz

Shopping Day (Innenstadt, Murpark, Seiersberg) / Saturday
Ich war seit ewiger langer Zeit wieder bei Hollister. Seit wann gibts da Licht und keine laute Musik mehr?

Pre-Hiking Breakfast / Sunday
…und endlich in der Billazeitschrift schmökern
Die überbackenen Croissants haben es mir angetan (wird ausprobiert – definitiv! Nur wann?)
 
Bergsteigen – Patschaberg (Steiermark) / Sunday
1271 m
Patscha Bergmesse 2015 / Sunday
Bei jedem Dorffest muss eine ordentliche Mehlspeise her!
Klassiker: Biskuitrollade
 

Lookbook #20: Rosenmädchen

Look Book #20

Rosenmädchen

 

Es war höchste Zeit, dieses Outfit, welches ich euch heute zeigen möchte, zu shooten. Der Rock, in den ich mich auf den ersten Blick verknallt habe, hängt schon seit fast 2 Monaten in meinem Schrank. Angezogen habe ich ihn allerdings noch nie. Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich wollte ihn erst anziehen, nachdem ich einen Outfitpost damit gemacht habe. Endlich hat es hingehauen, auch wenn ich an diesem Tag keinen Fotografen hatte. Egal, dann musste eben mal wieder der Fernauslöser her, aber das nächste Mal lasse ich mich doch wieder von jemand anderes fotografieren. Das ist einfach bequemer und die Fotos werden wesentlich schöner. 

Heute möchte ich nicht so viel über den Rock schwafeln, sondern euch eine kleine Geschichte erzählen. Über meine Kette, die ich bei diesem Outfit trage. Eine Kette, die längst verloren geglaubt schien. Eine Kette, die mir so viel bedeutet und die ich schon längst abgeschrieben habe. Aber beginnen wir einmal ganz von vorne. Als ich 20 Jahre alt wurde, bekam ich von meiner Mama meine allererste Swarovski Kette. Ein Herz mit zahlreichen weißen, rosafarbenen und pinken Steinchen. Sie war mir von Anfang an unglaublich wichtig und ich hatte sie beinahe ständig um. Lediglich zum Duschen habe ich sie abgenommen. Normalerweise bin ich ein Mensch, der (Mode)-Schmuck sehr schnell verliert, aber auf die Kette habe ich wirklich aufgepasst. So konnte ich sie anderthalb Jahren mein Eigen nennen. Ich erntete zahlreiche Bewunderungen dafür und ich war sogar ein bisschen stolz auf sie. Diese Kette wollte ich nie mehr in meinem Leben missen.

Selbst im Krankenhaus hatte ich sie ständig um. Sie war mein Beschützer und mein Talisman. Sie hat mir durch die schwere Zeit geholfen, weil sie mich an meine Familie erinnert hat. Wenn ich meine Familie vermisste, wusste ich, dass sie durch die Kette bei mir sind. Ich habe sie gehütet, wie einen Schatz. Es ist zwar etwas Materialistisch, denn die schönsten Geschenke sind für mich immer noch diejenigen, die man nicht kaufen kann, aber trotzdem zählt sie zu eines der schönsten Geschenke, das ich je in meinem Leben bekommen habe. Sie hat mich einfach glücklich gemacht.

Eines Tages war sie weg. Verschwunden. Spurlos. Ich war am Rande des Nervenzusammenbruches. Wo zur Hölle war nur meine Kette? Zuerst dachte ich, ich hätte sie im Krankenhaus liegen lassen und sie in der Zwischenzeit einfach vergessen. Aber das konnte nicht sein. Ich wusste, dass ich sie noch zu einem traurigen Anlass trug und dieser war ein Jahr nach meiner Einweisung. Nach meiner Entlassung waren fast acht Monate vergangen. Sie musste irgendwo in meiner Nähe sein. War sie aber nicht. Nach langem Suchen musste ich mich wohl damit abfinden, dass die Kette weg war und nie wieder auftauchen würde. Das war vor über zwei Jahren.

Hin und wieder dachte ich immer noch an die Kette und wie schön es wäre, sie wiederzuhaben. Trotzdem wusste ich, dass ich sie nie wieder sehen würde. Vor drei Wochen jedoch geschah das Unglaubliche. Ich habe sie wiedergefunden. Sie lag hinter einer Kommode. Ich wusste nicht, warum sie auf einmal da war, denn in dieser langen Zeit hatte ich die Kommode schön öfters beiseite geschoben, um darunter sauber zu machen und staubzusaugen. Ich kann mir das nur so erklären, dass die Kette immer mitgeschoben wurde, wenn ich die Kommode zur Seite geschoben habe. Egal, was es ist, die Kette ist wieder da. Ich sah es als Zeichen, weil kurz davor eine nicht so schöne Sache passiert ist und ich glaube, sie symbolisiert, dass alles wieder gut wird. Egal, wie alles ausgehen wird, aber es wird so geschehen, wie es sein soll und ich werde mich danach gut fühlen. Vielleicht nicht sofort, aber irgendwann.

Heute trage ich die Kette zwar nicht mehr ständig, aber wenn ich sie ablege, kommt sie sofort in meine Schachtel, die ich bis zuletzt behalten habe und danach wird sie in die Vitrine gestellt. Ich lege sie nicht mehr irgendwo hin, wo sie runterfallen kann. Jetzt kann ich sie wieder hüten, wie einen Schatz. Trotzdem hatte ich sie seitdem wieder sehr oft um.

 

Das Outfit werde ich in der Form nun öfter tragen. So lange ist es ja leider nicht mehr warm. Der Sommer verfliegt viel zu schnell und ich bin immer ganz traurig, wenn wieder ein Tag vorbei ist. Die Kette ist zwar silber und die anderen Accessoires wieder golden, aber ich mag die Kette zu diesem Outfit sehr gerne. Einen kleinen Photobomber hatte ich auch. Lexi war an diesem Tag einfach zu liebesbedürftig und ist mir überall hin gefolgt. Verscheuchen wollte ich sie nicht, denn dafür habe ich sie einfach viel zu lieb. Die Schuhe sind, unglaublich aber wahr, meine ersten nudefarbenen Pumps. Endlich. Ich wollte schon so lange welche. Außerdem – mein Lieblingsarmband, welches ich auch sehr selten ablege, ist mit von der Partie. Eigentlich gehört es immer noch meiner Schwester, aber sie scheint es nicht zu vermissen.

Blouse: Zara {Similar HERE}
Skirt: Dorothy Perkins {Same HERE}
Shoes: Deichmann {Similar HERE}
Bag: Michael Kors {Same HERE}
Necklace: Swarovski {Similar HERE}
Bracelet: H&M
 
Location: Miss Laits Bauerngarten 🙂
Und ganz zum Schluss noch ein Outtakefoto mit dem Lexchen. 🙂

Sale Haul {Zara, Kult & MAC}

Die Uni hat wieder angefangen und wieder merkt man, wie schnell die Zeit rennt. Mir kommt es erst wie gestern vor, als ich meine letzte Prüfung geschrieben, die letzte Logikvorlesung vor Weihnachten besucht und meine Weihnachtsferien eingeläutet habe. Ehe ich mich versah waren die Weihnachtsfeiertage vorbei, die Weihnachtskekse gegessen, das eine oder andere Stück auf der Hüfte gelandet und ein Neues Jahr hat begonnen. Die unifreie Zeit habe ich nicht nur dafür genutzt, die Seminararbeit fertig zu schreiben oder mich mit knatschenden Kopf mit dem Excel-Programm (unnötigste Erfindung ever) auseinanderzusetzen, um Klimadiagramme für die USA zu erstellen oder den armen Käfer zu bedauern, weil er momentan nicht zunehmen will, sondern auch um noch etwas für den Blog vorzubereiten, damit ihr während meiner Stressphase zumindest etwas versorgt seid. Darunter befindet sich auch ein Video. Mein allererster Haul. Ich muss zugeben, ich habe es mir leichter vorgestellt, über Klamotten zu reden, aber das ist gar nicht so einfach, wie es bei den ganzen YouTube-Größen immer so aussieht. In letzter Zeit habe ich nämlich tolle Sachen ergattert (wenn auch nicht so viel), u.a. hab ich auch beim Sale zugeschlagen. Tja, das kommt dabei raus, wenn man nur mal eben die Taufklamotte für den Neffen kaufen möchte. Ich hoffe, euch gefällt’s und ihr lässt Angesicht dessen, dass es mein erster Haul ist, Milde walten. Ich bin aber selbstverständlich für jede konstruktive Kritik offen und vor allem dankbar.

Viel Spaß mit dem Video!

Lookbook #14: Christmas Eve

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, was ich bloß an Heilig Abend anziehe. Soll es chic sein, oder doch die bequeme Jogginghose mit dem gemütlichen Hoodie, der mindestens drei Größen zu groß ist? Dass es der Hoodie nicht werden würde, war von vornherein klar, schließlich waren wir dieses Weihnachten nicht mit einer weißen Pracht gesegnet, sondern mit „tropischen“ Temperaturen im Plusbereich. Zumindest für die Winterverhältnisse. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir selbst sage, dass ich ein Fan von Gemütlichkeit bin, was Weihnachten betrifft. Jahr für Jahr feiere ich zu Hause mit meiner Familie. Ich muss mich weder für eine Schwiegerfamilie schön herrichten (wie auch? :D), noch bin ich sonst irgendwo auf Besuch. Trotzdem – die Jogginghose blieb im Schrank. Nicht nur, weil wir an Weihnachten ganz traditionell die Kirche besuchten, sondern auch weil es Babys erste Weihnacht war und da musste die Taufpatin selbstverständlich für das eine oder andere Foto fürs Familienalbum herhalten. Wenn ich es so ganz sporadisch an meinen Fingern abzähle, werden solche Fotoshootings am Heiligen Abend nun öfters auf dem Programm stehen, denn stolze Eltern halten gerne jeden einzelnen Schritt ihres Sprösslings fest.

In Anbetracht dessen, dass die Tante auf den Fotos nicht aussehen wollte, wie der letzte Sandler (österreichisch für Penner), musste sie sich in Schale werfen. Nun – Weihnachten ist nicht nur das Fest der Besinnlichkeit, es ist auch das reinstes Fressgelage. Gründe, warum ich eigentlich eine etwas bequemere Montur bevorzuge, denn durch das reichhaltige Essen sehe ich innerhalb einer Stunde so aus, als würde unsere Familie weiteren Nachwuchs erwarten. Das Kleid von Mango finde ich darum perfekt. Gekauft habe ich es mir bereits im September. Ironischerweise genau an dem Tag, an dem der Käfer das Licht der Welt erblickte. Erst vor kurzem habe ich es geschafft, das geradlinige Kleidchen aus dem Schrank zu kramen, um es zu tragen und ich liebe es. Es sitzt sehr locker, sodass ich auch nach 100 Lachs-, Kaviar- und Käsebrötchen und zahlreichen Keksen ausgelassen den Bauch rausfahren konnte, ohne dass er sich unter dem Kleid abgezeichnet hat.

Dress: Mango
Necklace: Sassyclassy (Danke an dieser Stelle noch mal an Kristina von kdsecret)
Blazer: H&M 

Zum Schluss folgt eine kleine Bilderflut von meinem Weihnachtsfest. Bevor ich die Welle über euch hereinbrechen lasse, möchte ich euch noch kurz etwas erzählen. Ihr erinnert euch an meine letzten Anekdoten. Stille Nacht, Heilige Nacht, eh schon wissen, oder? Jetzt kommt die unglaublichste Geschichte aller Zeiten. Mit dem Käfer ging es am Nachmittag zu seiner allerersten Kindermette und ratet mal, was ganz zum Schluss gespielt wurde? Bingo! Stille Nacht, Heilige Nacht! Wahrscheinlich denken jetzt einige von euch, dass ich fluchtartig die Kirche verlassen habe. Falsch! Ratet mal, wer das Lied in der Kirche mitgesungen hat! Bingo No. 2! LISA! Ja, es ist wahr. Ich habe in der Kirche bei „Stille Nacht, Heilige Nacht“ mitgesungen. Am Erstaunlichsten ist zudem immer noch die Tatsache, dass ich in der Kirche praktisch nie -NIE, NIE, NIE- bei irgendeinem Lied mitsinge. NEVER! Jetzt ist es passiert. Ausgerechnet bei „Stille Nacht, Heilige Nacht“. Als wäre das noch nicht genug, war ich in diesem Moment so ergriffen, dass ich sogar das eine oder andere Tränchen unterdrücken musste. Anscheinend hängt mir das Lied doch noch nicht aus den Ohren. In diesem Sinne: viel Spaß mit den Bildern. 

Lookbook #12: I’m your favorite teacher

Es ist geschafft! Na ja, fast! Treue Instagram Follower von mir wissen bereits, dass meine allererste Unterrichtsstunde gehörig schiefgegangen ist. Warum? Nun ja, sie hat gar nicht erst stattgefunden, weil stattdessen ein Gewaltpräventionsvortrag abgehalten wurde. Somit hatte ich meine erste Stunde erst gestern! Und hey, sie war ein voller Erfolg. Für mich heißt das natürlich, dass ich anscheinend über genügend Lehrerkompetenzen verfüge und ich das Lehramtsstudium nicht an den Nagel hängen muss. Dass mir das mein Mentor sagen würde, war irgendwie meine größte Sorge, denn ich habe es nicht so wie die meisten Studenten gemacht, sondern absolviere mein Praktikum gegen Ende des ersten Studienabschnittes. Viele meiner Kollegen haben das Praktikum nämlich ungefähr ab dem 4. Semester gemacht. Puh, Gott sei Dank! Jetzt würde ich mich nämlich nicht mehr umorientieren wollen! 

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie toll es war, endlich einmal die Früchte seiner harten Arbeit zu ernten. Selbstverständlich bin ich noch keine echte Lehrerin. Eigentlich stehe ich immer noch auf der Seite, auf die auch „meine“ Schüler stehen, denn wir haben nach wie vor etwas gemeinsam. Wir lernen noch für unsere Zukunft und wir stehen alle unter einer Autoritätsperson. In ihrem Fall ist es eben der Lehrer, in meinem die Professoren auf der Uni, aber dennoch durfte ich schon in die Welt hineinschnuppern, in der ich irgendwann leben werde. Es wird mir vor Augen geführt, wie es einmal sein kann und warum ich das tue!

Das Outfit, das ich heute trage, habe ich nicht in der Klasse getragen, obwohl ich es durchaus tragen würde. Bei meiner ersten Unterrichtsstunde bin ich etwas legerer aufgetreten, mit Jeans, weißem Shirt, meiner khakifarbenen Hemdbluse und vor allem mit flachen Schuhen! Nicht das mich das Geklapper von High Heels stören würde, gerade deswegen weil die Schuhe, die ich auf dem Bild trage, nicht wirklich klappern, aber weil ich nicht wusste, wie mein Nervositätslevel aussehen würde. Ich tendiere dazu, in der Aufregung mit den Knien zu schottern und es wäre ja irgendwie blöd gewesen, wenn ich in der Klasse keinen Halt auf meinen Schuhen gehabt hätte. Zum Glück war mein Nervositätslevel sehr gering. Das Einzige, wovor ich etwas Angst hatte, war dass die Technik versagt, aber sie war diesmal auf meiner Seite und hat einwandfrei das gemacht, was ich wollte!

Irgendwie bin ich jetzt traurig, dass ich nur noch eine Unterrichtsstunde in Geographie halten werde, wobei ich auf der anderen Seite auch ganz froh bin, dass das Praktikum dem Ende zugeht. Jedoch liegt es daran, dass mein Stundenplan in diesem Semester erneut gnadenlos ist und ich mich langsam wieder auf meine restlichen Prüfungen konzentrieren möchte. So eine Unterrichtsstunde frisst ganz schön viel Zeit, was die Planung betrifft, aber es macht auch Spaß. Trotzdem würde ich mich lieber wieder ganz meinen universitären Dingen widmen und wenn alles durch ist, bin ich einen guten Schritt weiter.

Von gestern auf heute war dann noch der Käfer da und glaubt mir, bei so einem zuckersüßen Baby hat man keine Lust, irgendetwas vorzubereiten. Da gab es dann ausgiebige Tante-Neffe-Kuschelstunden! 

Blouse: Vero Moda (Similar here)
Skirt: Zara (Same here)
Shoes: Deichmann (Similar here)
Bracelet: Juwelier/Erbstück
Necklace: Primark
Pearl Earrings: I am
Bag: No Name