Tag : Fotografie

Meine Autumn Bucket List 2018

Allmählich, aber sicher: Die Nostalgie, Sehnsucht und der unersättliche Wunsch nach mehr Sommer verblasst langsam. Herbst – nicht gerade meine Lieblingsjahreszeit, aber dennoch eine Jahreszeit, die mich Jahr für Jahr in ihren magischen Bann zieht. Dieses knisternde Geräusch des Laubwerks auf dem Boden, wenn man sich Schritt für Schritt vorwärts bewegt. Die satten Farben: rot, gelb und orange. Das Leuchten der Bäume, die sich schleichend und dann immer schneller von ihrem Blätterkleid verabschieden. Der Duft von frischen Maronen, Sturm und nassem Laub, der in der Luft liegt. Herbst kann magisch sein. Und immer wieder muss ich mich jedes Jahr aufs Neue von dieser Magie einfangen lassen. Durch die Sommergefühle, das Meer, die salzige Haut vergesse ich immer wieder, wie bezaubernd der Herbst doch sein kann. Vor allem, wenn er so schön ist, wie der Heurige.

Manchmal mag einem das Wetter Sorgen bereiten. Der Sonnenschein, die Temperaturen weit über den 20° Grad Bereich und die wolkenlosen Himmel. Herbst ist eigentlich die Zeit, in der sich der strahlende Sonnenschein in einer grauen Wolkendecke versteckt. Herbst ist auch die Jahreszeit, die knapp gen Ende Oktober keine 20° Grad mehr haben sollte. Es mag vielleicht egoistisch sein, den Klimawandel auszublenden, aber mir fällt es leichter, den Sommer gehen zu lassen. Bevor es nun bitterböse Kommentare hagelt: Trotzdem wäre es beruhigender, wenn der Herbst so wäre, wie er eigentlich sein sollte.

 

 

Mission: Abhaken und von der Liste streichen

Meine Autumn Bucket List 2018

Weil Herbst eine Jahreszeit ganz für sich ist, gibt es auch viele spannende Dinge, die man in dieser Zeit machen kann. Normalerweise kreisen meine Gedanken stets um meine Sommerpläne. Die Bucket Listen für die heiße Phase des Jahres könnten zweimal die Erde an der breitesten Stelle umkreisen. Meine Autumn Bucket List hingegen kommt nicht einmal bis zur Mitte der Äquatorgesamtlänge. Und sie ist auch nicht so spezifisch, wie meine Sommer Bucket List. Dieses Jahr habe ich mir wenig vorgenommen, aber Prioritäten gesetzt.

 

1. In die Südsteiermark fahren

Okay, wann möchte ich nicht in die Südsteiermark fahren? Als gebürtige Oststeirerin stehe ich eigentlich für meinen Osten ein, doch die Südsteiermark ist trotzdem ein ganz anderes Kaliber. Die südsteirische Weinstraße, der Flair, die Ruhe und Idylle – man kann es mit nichts anderem vergleichen. Winter, Frühling und Sommer – ich kenne die Südsteiermark in drei Facetten. Die vierte Facette, die Herbstliche, fehlt noch. Jetzt ist es an der Zeit, den Süden der Steiermark auch im Herbst einen Besuch abzustatten – mit ganz viel Wein, Sturm und Maroni bitte.

 

2. Ein herbstliches Kürbisfoto schießen

Ich gebe zu: Steht schon lange auf meiner Liste. Schon jahrelang. Geschafft habe ich es nie, darum gehe ich davon aus, dass ich es auch heuer nicht schaffen werde. Fotografie hat einen ganz hohen Stellenwert in meinem Leben. Nicht nur wegen Instagram oder My Café Au Lait – es ist eine ganz eigene Welt, die mich schon immer fasziniert hat und die momentan leider auch zu kurz kommt. Trotzdem – es ist wie mit dem obligatorischen Sonnenblumenfeld im Sommer. Irgendwann werde ich mein herbstliches Kürbisbild schon bekommen (und das Sonnenblumenfeldfoto im Sommer auch).

 

 

3. Neue Kraft und Inspiration schöpfen

Die letzten Wochen haben Spuren und Strapazen hinterlassen. Sie waren alles andere als einfach. Immer noch habe ich damit zu kämpfen, eine neue Routine in mein Leben zu bringen. Das wirkt sich natürlich auch negativ auf meine Kreativität aus. Ich möchte wieder kreativer werden, neue Ideen sammeln und endlich dazu in der Lage sein, diese auch wieder umzusetzen. Die Herbstferien werde ich nutzen, um hoffentlich meine Muse wiederzufinden.

 

4. Ankommen und Zuhause fühlen

Es sind nun drei Wochen vergangen. Seit drei Wochen lebe ich in meiner Wohnung, einige Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt und ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich: Ich fühle mich noch nicht wie Zuhause. Das liegt nicht an Graz und dessen Charme. Das liegt an meiner Wohnung, die schlichtweg mehr unfertig als fertig ist. Die Herbstferien möchte ich nicht nur dafür nutzen, um mich von der Muse küssen zu lassen. Ich will sie auch dazu nutzen, um meine Wohnung soweit auf Vordermann zu bringen, sodass ich mich endlich wie Zuhause fühle.

 

5. Wandern gehen

Ich liebe es, wandern zu gehen. Oftmals jedoch fehlt mir einfach die Zeit dazu (und auch die Begleitung). Zumindest einmal möchte ich es heuer noch schaffen, eine schöne und ausgedehnte Wandertour zu machen. Hey, letztes Jahr habe ich es auch geschafft. Warum sollte es heuer scheitern?

 

Meine Autumn Bucket List 2018

 


 

Hey! Besuche mich doch gerne auf Instagram. 

 


 

 

Novembre Photography: Mein erstes Fotoprojekt

Es ist schon eine Weile her, als ich auf Instagram einen Aufruf gestartet und nach Models für meine Fotografie gesucht habe. Ich hatte Lust, ganz viele verschiedene Menschen vor die Linse zu holen und meine Fotografie facettenreich auszuschmücken. Außerdem wollte ich den Umgang mit Menschen lernen. Nicht, dass ihr denkt, ich sei ein Sozialphobiker. Nein. Aber der Umgang mit Menschen vor der Kameralinse ist schwierger als man denkt. Bisher habe ich eigentlich nur meine Freunde fotografiert – insbesondere Kerstin. Als Bloggerin weiß sie, wie sie vor der Kamera agieren soll. Andere hingegen, die das nicht allzu häufig machen, brauchen oft Anweisungen. Genau das fällt mir schwer: Anweisungen geben.

Ich wollte meine Kreativität ausschöpfen und neue Gesichter finden, um sie auf Novembre Photography auf Instagram zu stellen. Zu meiner Überraschung haben sich wirklich viele nach meinem Aufruf gemeldet. Nicht bei jedem kam es zu einem Shooting – leider. Dennoch habe ich viele verschiedene und neue Mädels kennengelernt, mit denen ich shooten durfte. Mit jeder einzelnen hatte ich wahnsinnig viel Spaß. Es sind tolle Fotos dabei herausgekommen, auch wenn es manchmal mit meinen Anweisungen und Ideen gehapert hat. Ich muss aber auch zugeben, dass ich oft planlos in die Shootings gegangen bin. Dafür habe ich mir für nächste Projekte schon neue Gedanken gemacht, die ich besser konzipieren möchte. Vielleicht wird es dann auch noch mit den anderen Shootings, über die gesprochen wurde.

Am Ende dieses Beitrages werde ich euch in meine zukünftigen Fotografiepläne einweihen, damit Novembre Photography auf Instagram wieder zum Leben erweckt wird. Aufgrund meines Umzuges und der wenigen Zeit, die ich gerade in Graz verbringe, fielen Shootings nämlich erstmal flach, aber sobald ich nach Graz gezogen bin, wäre ich wieder motiviert für neue Shootings. Diesmal auch mit konkreteren und spezifischeren Themen, aber dazu gleich mehr.

 

Projekt Novembre Photography

Meine Ergebnisse

Mein Ziel habe ich definitiv erreicht. Kein Model war in ihrer Art und Persönlichkeit so, wie die andere. Manche kamen mit Ideen, andere wiederum kamen so wie ich einfach zum Shooting. Ein paar hatten bereits Erfahrungen vor der Kamera, andere nicht. Ideen und Erfahrung waren aber auch keine Voraussetzung. Jeder so wie er wollte und genau das fand ich spannend. Die Ergebnisse fand ich bei jeder einzelnen toll. Leider sind ein paar Bilder verloren gegangen, weil meine Speicherkarte wieder einmal Probleme bereitet hat, aber ansonsten möchte ich euch nun die Ergebnisse präsentieren.

 


 

Antonia

 


 

 


 

Babsi

 


 

 


 

Denise

 


 

 


 

Diana

 


 

 


 

Eva

 


 

 

 


 

Kathi

 


 

 


 

Laura & Susi

 


 

 


 

Martina (Graduation)

 


 

 


 

Nejra

 


 

Novembre Photography

 


 

Wie es nun mit Novembre Photography weitergeht

Zukünftige Fotografiepläne und Ideen

Mich reizen vor allem zwei Facetten der Fotografie, die ich ausbauen möchte:

  1. Nightshootings/ Nachtfotografie
  2. Schwarz-Weiß

Darum möchte ich beim nächsten Mal eine kleine Serie kreieren, die sich thematisch wie ein roter Faden durch den Fotografie-Account ziehen soll. Bis jetzt kann ich mich noch nicht entscheiden, womit ich beginnen möchte. Ich finde beides spannend, aber ich schätze, dass das Thema Schwarz-Weiß gut in den Herbst passt. Klingt vielleicht ein bisschen widersprüchlich, ist der Herbst doch eigentlich die bunteste Jahreszeit, aber dennoch finde ich, dass gerade die kühler werdenden Temperaturen gut dazu passen. Nachtfotografie stelle ich mir hingegen in der Weihnachtszeit wunderschön vor.

Sollte es in Richtung Schwarz-Weiß gehen, suche ich jedoch bestimmte Typen für meine Ideen. Bevorzugt Leute mit Kameraerfahrung, vielleicht ein bisschen edgy, sexy und verrucht – nur nicht zu brav und zu süß, somit das komplette Gegenteil von mir eigentlich 😉 Mitbringen sollen meine Models bei diesen Ideen auf jeden Fall einen starken Ausdruck.

Was noch für Schwarz-Weiß spricht, ist die Tatsache, dass ich in meine Wohnung gerne selbst fotografierte Schwarz-Weiß Bilder hängen möchte und das würde sich in der Hinsicht gut miteinander kombinieren lassen. Aber zuerst der Umzug und danach die Fotografiepläne. Auf meinem Hauptkanal halte ich euch auf jeden Fall auf den Laufenden.

 

Storytelling in Bildern Teil 2: Alltagsstories

In meinem letzten Post zu dieser Thematik habe ich euch erklärt, dass wir oftmals nicht viele Dinge benötigen, um mit unseren Bildern ein Storytelling zu betreiben. Für ein gutes Storytelling reichen das Spiel mit Emotionen und ein guter Hintergrund. Ein Hintergrund, der von selbst eine Story erzählt. Nun ist es aber so, dass wir uns wahrscheinlich alle nicht nur darauf beschränken wollen. Wir wollen Vielseitigkeit, keine Langeweile. Darum ist es auch spannend, mit verschiedenen Aspekten der Fotografie zu spielen, um ein gutes Storytelling zu kreieren. Ich selbst sehe Instagram als Storyboard. Ein kleines Buch sozusagen. Doch statt Texte findet man auf den ersten Blick Bilder. So weit, so bekannt.

Vielleicht geht es euch gleich wie mir. Zumindest den Leseratten. Wir wollen nicht jedes Mal ein Buch mit einer ähnlichen Geschichte lesen, sondern Abwechslung in unser Lesevergnügen hineinbringen. So folgt nach dem letzten kitschigen Liebesroman vielleicht ein spannender Krimi. Und genauso möchte ich auch mit Bildern spielen. Ich möchte nicht immer ausschließlich mit Emotionen und Hintergründen Geschichten erzählen, sondern meine Follower jedes Mal aufs Neue überraschen.

Eine Möglichkeit, eine gute Geschichte mit Bildern zu erzählen, sind Alltagssituationen. Der Vorteil dabei: Unser Alltag macht den größten Teil unseres Lebens aus und ist somit auch ein wichtiger Faktor für Natürlichkeit. Heute möchte ich euch ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, wie ihr mehr Alltag in eure Bilder hineinbekommt und trotzdem ein ästhetisches Bild erzeugt.

 

Alltagsgeschichten

So betreibst du Bilder-Storytelling mit alltäglichen Situationen

Vorab: Selbstverständlich ist die Darstellung alltäglicher Situation nicht zu 100% natürlich, wenn man sie nachstellt. Trotzdem zeigt das viel von eurer Persönlichkeit. Das Nachstellen finde ich persönlich übrigens gar nicht so schlimm, da es eure Liebe zur Ästhetik zeigt und bei vielen Influencern und Bloggern ist auch das ein wichtiger Teil der Persönlichkeit.

Mein persönlicher Alltag ist oft langweilig. Es ist nichts spannendes daran, wenn ich mit müden Augen in die Küche schlürfe, um meinen Morgenkaffee zu trinken und nicht immer ist mein Frühstück so hübsch angerichtet. Ich frühstücke unter der Woche auch nicht im Bett. Das waren nur kleine Beispiele. Aber hier geht es nicht darum, seinen langweiligen Alltag auch langweilig zu präsentieren, sondern ihn aufzuwerten und spannend zu gestalten. Ich finde mehr Realität auf Instagram super, aber meiner Meinung nach ist es auch erlaubt, Instagram weiterhin als Inspirationsboard zu sehen und es so inspirierend wie möglich zu gestalten. Somit ist es in meinen Augen auch vollkommen in Ordnung, Alltagssituationen schöner und ästhetischer zu gestalten, als sie in der Realität meistens sind.

 

Welche Fragen solltest du dir stellen, um mehr Alltag in deine Bilder zu bringen?

  • Was mache ich jeden Tag? Habe ich ein bestimmtes Ritual?
  • Was macht mein Leben aktuell aus?
  • Welche Eigenschaften/Vorlieben machen mich als Mensch aus?
  • Was mache ich nach der Arbeit/Uni gerne und regelmäßig?
  • Was sind meine Leidenschaften?
  • Welche Gegenstände habe ich täglich im Gebrauch? (Requisiten für deine Bilder)

 

Hierfür kann ich nun auf mich bezogen einige Antworten geben

  • Ich trinke jeden Morgen meinen Kaffee in der Küche, nachdem ich gefrühstückt habe.
  • Meine Recovery prägt mein Leben momentan stark. Wobei ich an dieser Stelle erwähnen muss, dass die Situationen immer echt sind (ich zeige kein Essen mehr, was ich nicht gegessen habe) – nur eben fürs Foto ein bisschen schöner umgesetzt.
  • Seitdem es wieder wärmer ist, nutze ich wieder mein Fahrrad. Darum habe ich für ein Bild ein Fahrrad als Requisite verwendet, auch wenn es nicht mein Fahrrad war und ich in Graz noch nicht mit dem Drahtesel unterwegs bin.
  • Coffee Dates und Treffen mit meinen Freunden zählen auch zu den besonderen Alltagsmomenten.
  • Im Sommer habe ich eine große Leidenschaft für das Schwimmen und generell habe ich Sport wieder mehr für mich entdeckt.
  • Usw. usf.

Das waren nur einige Beispiele. Es gibt unzählige Möglichkeiten und auch Settings, Alltagssituationen umzusetzen. Sei es nun eine sportliche Aktivität, die man regelmäßig betreibt, Frühstückssituationen, das tägliche Gassigehen mit seinem Hund, das gemütliche Schmusen mit eurer Katze, Lunchpausen, Coffee Dates mit Freunden, aber auch Bilder, die euch zeigen, wie ihr produktiv seid (z.B. am Laptop, an der Uni usw.) – ihr müsst nur euren Alltag bewusst beobachten und eure Fantasie spielen lassen.

Die passenden Locations gibt es dabei zu Genüge. Angefangen bei eurem Haus, wo ihr jeden Raum für die Bilder nutzen könnt. Aber auch Supermarktbilder oder Bilder, welche in Diners und Coffeeshops gemacht werden, sind momentan total im Trend. Der Vorteil ist dabei, dass ihr eine Location lieben lernt und so vielleicht sogar einen neuen Lieblingscoffeeshop findet, um nur ein Beispiel zu nennen. Genauso wie der See, der Wald, am Fluss, die Uni (Universitätsgebäude sind meistens sehr ästhetisch), Bibliotheken für Leseratten etc.

 

Beispiele für Alltagssituationen

Zum Schluss zeige ich euch ein paar Alltagssituationen, die ich fotografisch und in einer etwas ästhetischeren Form in meinen Bildern festgehalten habe:

 

Alltagsstories
Frühstückssituation in der Küche
Was ich meistens nach dem Aufstehen als erstes mache. Oder besser gesagt als zweites, nachdem ich mein Glas Wasser getrunken habe 😉
Telling Stories in Pictures: Alltagssituationen
Ein Besuch im Coffeeshop? Für mich eine Alltagssituation
Telling Stories in Pictures: Alltagssituationen
I’d rather take the bike. Meine Nummer 1 wenn es um Mobilität geht 🙂
Storytelling in Pictures: Alltagssituationen
Meeting up with friends <3

 

Ein kleiner Tipp zum Schluss. Legt euch auf Pinterest ein Inspirationsboard an, wo ihr Inspirationen sammelt. Hier kommt ihr zu meinem Instgramboard „Telling Stories in Pictures“

 

Wie du mit Bildern Stories erzählst #1

Fotografie ist mehr. Weder eine reine Momentaufnahme noch eine Sammlung aus langweiligem Herumgepose oder Selfies. Fotografie ist eine Lebenseinstellung. Eine Ausdrucksweise, die es uns erlaubt, Geschichten zu kreieren. Fotografie ist ein kreatives Instrument. Wir können so viel aus Bildern herausholen, doch oftmals nutzen wir das Potential nicht aus.

In meinem Jahresrückblick habe ich euch erzählt, dass ich mit meinen Bildern mehr Geschichten erzählen möchte. Geschichten ohne Buchstaben, Wörtern und Sätze. Rein visuelle Geschichten. Geschichten, die man nur ansehen muss, um zu wissen, worum es geht. Bilder berieseln uns, inspirieren. In ihnen kann so viel mehr stecken, als reines Herumgepose vor einer Mauer.

Und doch ist das Storytelling in Pictures nicht einfach. Offen und ehrlich zugegeben bin ich selbst noch dabei, eine Richtung zu finden. Es mag zwar wie eine billige Ausrede klingen, aber der kalte Winter hat es mir erschwert, dieses Storytelling bis dato so umzusetzen, wie ich mir das vorgestellt habe. Wirklich nicht einfach, obwohl andere Blogger und Influencer bereits bewiesen haben, dass es auch bei Minusgraden möglich ist. Vielleicht bin ich noch zu sehr Neuling. Zwar fotografiere ich seit ich vier Jahre alt bin, doch mit dem Storytelling habe ich erst jetzt richtig angefangen.

Nichtsdestotrotz: Ich denke, eine dezente Verbesserung ist bereits erkennbar. Man soll die kleinen Erfolge genauso feiern dürfen und all das, was man bereits gelernt hat, auch schon dann weitergeben, wenn man selbst noch nicht am Ziel angekommen ist. Überhaupt: Gibt es ein Ziel in der Fotografie? Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich ist die Fotografie ein ewig währender Lernprozess. Und das ist gut so.

In meinem Vorhaben, mehr Storytelling zu betreiben, habe ich trotz allem schon einige Erkenntnisse gewonnen und etliches für mich mitgenommen. Darum habe ich mir gedacht, ich starte eine kleine, wahrscheinlich noch etwas unregelmäßige Serie und gebe all meine Erkenntnisse an euch weiter.

 

Was euch in dieser Reihe erwarten wird

Zuerst spielte ich mit den Gedanken, einen einmaligen Guide zusammenzustellen. Doch aufgrund der thematischen Komplexität würden daraus endlose Blogposts entstehen. Darum werde ich einzeln Themen aufgreifen, die ich in dieser Serie behandeln möchte. Außerdem: Wie bereits erwähnt ist Fotografie ein ewig währender Lernprozess. Es werden stets neue Erkenntnisse dazukommen, die ich ebenso mit euch teilen möchte.

Heute befassen wir uns mit den Basics: Emotionen/Mimik, Bewegung/Gestik & Hintergründe. 

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

So gelingt euch das Storytelling in Bildern

Lektion 1: Emotionen, Bewegung, Hintergründe

Die wohl wichtigsten Instrumente in der Personenfotografie sind wir Menschen – einzigartige Lebewesen, die etwas Maßgebliches besitzen: Emotionen. Diese Emotionen können wir zum Ausdruck bringen. Und wir sind mit einem Körper gesegnet, der uns viel Spielraum für Kreativität bietet. Last but not Least: Hintergründe. Einen Hintergrund wird es in der Fotografie immer geben, selbst wenn es nur eine weiße Wand ist.

Eine Erkenntnis möchte ich vorab mit euch teilen: Ich habe mir immer gedacht, dass diese drei Basics nicht ausreichen, um ein spannendes Storytelling hinzubekommen. Quatsch! Requisiten sind schön und gut, aber nicht immer notwendig. Warum? Das erkläre ich euch in den nachfolgenden Punkten.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Punkt 1: Emotionen/Mimik & Bewegung/Gestik

Alleine mit unseren Emotionen können wir etliches erzählen. Emotionen gewähren anderen einen Einblick in unsere Seele. Nach wie vor ist es für mich tricky, mit Emotionen auf Bildern zu spielen und meine Mimik zu verändern. Grund: Auf Fotos bin ich ein fotografischer Dauergrinser. Aber auch mit einem Lächeln kann man unterschiedliche Geschichten erzählen.

Gestik und Bewegungen bilden einen Spielraum, um Emotionen noch lebhafter rüberzubringen. Wissen wir genau über die Emotionen Bescheid, die wir darstellen wollen, können wir unsere Bewegungen bzw. unsere Gestik anpassen.

 

Goldene Regel
Bei Fotos leichte Bewegungen machen und nicht stocksteif dastehen. So wirkt das Bild natürlicher.

 

Aber Achtung
Zu hektische, ruckartige Bewegungen eher vermeiden. Die Kamera soll schließlich die Gelegenheit haben, euch zu fokussieren.

 

Im Stand ist es besser, geschmeidigere Bewegungen zu machen, anstatt sich wie ein elektrogeschocktes Duracellhäschen zu verhalten. Darum: Nicht zögerlich sein, aber auch nicht übertreiben. Beim Überqueren eines Zebrastreifens oder im Gang ist es natürlich schwierig, ein gutes Tempo zu finden. Insbesondere wenn die Situation schnell über die Bühne gebracht werden muss, wie es beim Überqueren eines Zebrastreifens beispielsweise der Fall ist. Darum versuche ich in solchen Situationen viele Bilder auf einmal zu schießen.

Um Emotionen rüberzubringen und die passenden Bewegungen zu finden, helfen mir Fragen, die ich mir vorab stelle. Fragen, die auch immer zu einer Antwort führen und das Spielen mit Emotionen wesentlich vereinfachen. Meine Bilder aus Sofia sind dafür gute Beispiele.

 

Emotionen anhand des Beispiels Reisen:

  • Wie fühle ich mich auf Reisen/ Was bedeutet es für mich? Reisen bedeutet für mich Freiheit.
  • Wie sieht Freiheit für mich aus? Gelassenheit, ausgestreckte Arme, glücklicher oder zufriedener Gesichtsausdruck.

 

Überlegt euch passende Fragen zur Situation. Das macht es einfacher, Emotionen auf Bildern rüberzubringen. Bleiben wir beim Beispiel Freiheit: Um Geschichten vielseitig zu erzählen, helfen minimale Veränderungen. Ich habe einfach die Schuhe ausgezogen. So konnte ich das Gefühl „Freiheit“ noch besser darstellen. Spielt mit dem was ihr habt. Setzt die Sonnenbrille ab, behaltet sie aber in der Hand. Schwingt euer Kleid, berührt euren Schmuck, bindet die Tasche aktiv ein etc. Solche kleinen Veränderungen machen viel aus.

 

Extratipp
Shootet ihr für Blogposts, ist es einfacher, das Thema des Beitrages zu kennen. So bringt ihr auch die passenden Emotionen rüber, mit welchen ihr euren Beitrag visuell schmücken möchtet.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und HintergrundWie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Tipp
Gekonnt Handlungsabläufe einbauen. Was macht man auf Reisen? Was kann passieren?

 

Auf den nachfolgenden Bildern seht ihr, wie ich gerade ein Taxi rufe. Okay, ich tue nur so, aber das kommt bei mir auf Reisen gerne mal vor – auch wenn es eher NYC-Style ist und nicht wirklich mit Sofia assoziiert wird.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Punkt 2: Hintergründe

Sich alleine mit dem Hintergrund zufrieden geben? War mir anfangs ein Dorn im Auge, als ich mein Vorhaben Storytelling in die Tat umsetzen wollte. Meine Reise nach Sofia hat mir jedoch einleuchtend gezeigt, dass manchmal der Hintergrund für die Geschichte im Bild vollkommen ausreicht.

Seht euch nur die Alexander-Newski-Kathedrale an. Das Gebäude ist imposant und derart beeindruckend, dass man auf jeglichen Schnickschnack verzichten kann, weil es per se eine Story erzählt. Das Spielen mit Emotionen und Bewegungen reicht vollkommen aus. Gut, es funktioniert besser bei Hintergründen, die eine geringere Bekanntheit genießen. Gerade bei Tourismushotspots wie dem Eiffelturm oder dem römischen Colloseum hat man oft das Gefühl, mehr machen zu müssen, damit das Bild nicht 08/15 wird. Doch selbst dort können gekonnt eingesetzte Emotionen und Bewegungen für ein gutes Storytelling ausreichen. Noch besser: Weltberühmte Bauwerke zwar im Hintergrund haben, aber auch in den Hintergrund rücken. Ihr müsst präsenter sein.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Tipp bei Bauwerken
Stellt euch vor, wie ihr dem Bauwerk im echten Leben/ beim Sightseeing begegnen würdet. Versucht das in den Bildern rüberzubringen.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Und wenn wir schon beim Thema Reisefotografie sind: Vergesst dabei nie, die Reise wirklich zu erleben. Beim nächsten Fotografiebeitrag erzähle ich euch dann, wie ich das Reisen trotz Bloggerdasein vollkommen auskosten kann und dennoch genügend Content zusammenbekomme, ohne zu fixiert auf Bilder zu sein.

 

Wie du mit deinen Bildern Geschichten erzählst #1: Basics - Emotionen/Mimik, Bewegungen/Gestik und Hintergrund

 

Outfitdetails

Dress*: Orsay (Same Here)
Boots*: Tommy Hilfiger (Same Here)
Sunnies*: RayBan (Same Here)
Jewellery: New One (Hier gibt es meine Earth Kette)

 


(*) PR Samples

 

Snapshot Sunday #26: iPhone Momente

Wir haben wieder einmal den letzten Sonntag im Monat. Das bedeutet, dass der Snapshot Sunday in eine neue Runde geht. Diesmal mit dabei: Ganz viele iPhone Momente. Ich war brav und habe meinen Vorsatz eingehalten, alle iPhone Fotos nicht sofort zu löschen. Ansonsten war der Februar bestimmt von winterlichen Temperaturen. Es hat viel geschneit, aber zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von der Winterlandschaft nicht viel festgehalten habe. Mir war es einfach zu frisch draußen, um mit meiner Kamera loszustampfen. Aber schön war die Schneelandschaft allemal.

Ansonsten wünsche ich euch nun viel Spaß mit meinem inzwischen 26. Snapshot Sunday und hoffe, dass euch die Bilder gefallen.

 

Snapshot Sunday #26

Wintervibes

Februar

 


 

Place of the Month

Parktherme Bad Radkersburg

Quality Time

 

 


 

Food of the Month

Ice Cream

B&J Peanut Butter Cup & Magnum Pralinés

 

 


 

Geographic Moment of the Month

Snow!!!

Ja, ich hasse Schnee, aber als Geographin ist man doch ganz glücklich darüber, dass der Winter doch noch ein bisschen Winter ist.

 

 


 

Let’s go back to the good old

Mirror Selfies

Dieses Monat hab ich endlich wieder ein bisschen mehr selbst fotografiert

 

 


 

…and here are my

Smartphone Vibes

Pictures taken with my iPhone

 

iPhone

 


 

Song of the Month

Pray for me

By The Weeknd

 


 

Monthly Review

Februar

Oh yes: Mein Anbot für die Wohnung in Graz wurde genehmigt. Hoffentlich werden bald die Besichtigungstermine bekannt gegeben.

Oh no: Meine doofe Frühjahrsmüdigkeit.

Geärgert: Über Likes- und Follower-Käufe auf Instagram.

Gekauft: Einen Haufen Sportsachen: Übungsmatte, Schuhe, so ein Dingsbums fürs Handy, was ich mir um den Oberarm schnallen kann und Sportklamotten.

Gefeiert: Eine lustige 90s Party in der Grazer Poga.

Gereist: Wieder mal nach Wien, weil ich eine Hotelkooperation hatte und zum Maxima Comepass Festival eingeladen wurde.

#geogoals: Nach Rom reisen.

Geplant: Nicht viel, um ehrlich zu sein. Wir spielen mit dem Gedanken, über Ostern nach Rom zu reisen. Aber das wars auch schon.

 


 

Meine Wünsche vom letzten Monat

…und ob ich sie mir erfüllt habe

 

Mein Semester abschließen: Fast geschafft. Es fehlt nur noch eine Abgabe. Das wars dann mit dem ersten Semester.

Dass sich mein bester Freund und meine beste Freundin gut verstehen: Sie haben sich dieses Wochenende kennengelernt und sich supergut verstanden. Juhu.

Keine Wohnung mehr suchen zu müssen, sondern sie endlich gefunden zu haben: Ich muss nicht mehr suchen. Zwar wurde noch kein Mietvertrag unterschrieben, aber das Mietanbot angenommen.

 


 

3 Wishes of the Month

 

Nach Rom reisen und ein Pizzafoto vorm Colosseum machen.

Alle Unikurse bestehen. Die Noten stehen ja noch aus.

Mir eine ausgewogenere Sportroutine angewöhnen. Noch ist mein Trainingsplan nicht sehr vielfältig.

 

Snapshot Sunday #25: Momente

Nachdem der Snapshot Sunday aufgrund der Weihnachts- und Silvesterzeit pausiert hat, geht es im neuen Jahr munter weiter mit ganz viel Fotografie, die es größtenteils noch nicht online geschafft hat. So viel wie beim letzten Snapshot Sunday hat sich nicht angesammelt, aber das liegt daran, weil ich „nur“ zwei Monate Sammelzeit hatte. Weil die Weihnachtszeit schon längst vorbei ist, habe ich jedoch von weihnachtlichen Bildern abgesehen. Passt nicht wirklich in einen Januarcontent. Bevor ich jetzt viele Worte verliere, wünsche ich euch viel Spaß mit den tollen Momenten, die ich in den letzten zwei Monaten fotografisch festgehalten habe.

 

Snapshot Sunday #25

Wunderbare Momente

Dezember – Januar

 


 

Place of the Month

Die Hornig Kaffeebar

in Wien

(No words needed, because I mean, it’s coffee)

 

 


 

Event of the Month

Vienna Coffee Festival

Danke an Hornig für die Einladung

 

 


 

Drink of the Month

Smoothies

…because I don’t drink alcohol in January

 

 


 

Breakfast Spot of the Month

Hotel Falkenstein Wien Margareten

*Invitation*

 

 


 

Geographic Moment of the Month

My New World Map Necklace

Mir ist die Welt um den Hals gefallen 😉

 

 


 

…and here are my

iPhone Shots

Pictures taken with the Phone

 

 


 

Random Moments

 

 


 

Song of the month

Into You

by Ariana Grande

 

 


 

Monthly Review

Januar

Oh yes: Meine neue Unterrichtpraktikumsstelle für das nächste Schuljahr und die Tatsache, endlich ausziehen zu können. Oh und natürlich meine bestandene Prüfung an der Uni.

Oh no: Ich habe einige Abgabetermine verschwitzt, konnte aber zum Glück alles rechtzeitig abgeben.

Geärgert: Dass ich meine ganzen iPhone Fotos gelöscht habe, sodass ich euch in diesem Snapshot Sunday nur zwei zeigen konnte.

Gekauft: Tolle Overknees im Zarasale. Ich habe mein Shoppinverbot nicht ganz so streng eingehalten. Ups.

Gefeiert: Die Sponsion von meinem besten Freund Alex.

Gereist: Ich war in Wien, da ich zum Vienna Coffee Festival eingeladen wurde.

Gelernt: Hauptsächlich für die Uni und nicht wirklich eine wichtige Lektion.

#geogoals: Reisen und neue Länder sowie Kulturen kennenlernen!!!

Geplant: Drei kurze Bloggerreisen im Februar und meine restlichen Uniabgaben erledigen. Außerdem habe ich geplant, für den Snapshot Sunday weniger Fotos von mir zu zeigen und mehr selbst zu fotografieren. Schließlich soll der Sinn dahinter stecken, dass die Fotos von mir gemacht wurden.

 


 

Meine Wünsche vom letzten Monat

…und ob ich sie mir erfüllt habe

 

Die wohl allerschönste Tasche von Tommy Hilfiger, die es zurzeit gibt: CAMERA NOVELTY

Nicht ganz. Aber ich habe eine zauberhafte Guess Tasche zu Weihnachten bekommen und vor ein paar Tagen durfte eine tolle Tasche von Tommy Hilfiger bei mir einziehen. Nicht diese, aber auch ein hübsches Stück. Auf Instagram könnt ihr sie schon einmal begutachten, hier auf dem Blog im nächsten Beitrag. 

 

Momente

 

Eine Weihnachtsfeier mit meinen Freunden machen

Hat leider nicht ganz geklappt. Dafür saßen wir zu Silvester alle zusammen und es war das tollste Silvester von allen bis jetzt. 

Eine wunderschöne Weihnachtszeit haben und sie in vollen Zügen genießen

Jein. Es war schon ein bisschen stressig, aber die Weihnachtszeit hatte trotzdem ein paar magische Momente. 

 


 

3 Wishes of the Month

Mein Semester abschließen und alles erledigen. Daran arbeite ich gerade.

Dass sich mein bester Freund und meine beste Freundin gut verstehen. Ende Februar lernen sie sich endlich kennen.

Keine Wohnung mehr suchen zu müssen, sondern sie endlich gefunden zu haben. Ich bin bei solchen Sachen wahnsinnig ungeduldig, aber auch sehr bedacht, weil ich nicht die falsche Entscheidung treffen möchte.

 

Snapshot Sunday #24: Reloaded

Manchmal trennt man sich von alten Freunden. Ganz still und leise sagt man Adieu. Und irgendwie verliert man sich dann voll und ganz aus den Augen. Genauso erging es mir mit dem Snapshot Sunday. Wir haben uns einfach viel zu oft gesehen. Jeden Sonntag. Für normale Freundschaften nicht viel, aber für uns viel zu viel, denn wir waren irgendwie immer zusammen. Jeden Tag schlich er sich in meine Gedanken. Täglich musste ich mich um ihn kümmern, damit wir uns am Sonntag sehen konnten.

Es wurde mir zu viel. Viel zu viel. Ich liebe die Fotografie. Sie ist ein Teil von mir. Ein riesengroßer Teil. Aber ich kann nicht jeden Tag fotografieren. Nicht jeden Tag die Kamera mitschleppen. Mich nicht jeden Tag wie ein Packesel fühlen, weil ich ständig viel zu viel zu tragen habe. Und auch dieser Druck. Der Druck, viele Fotos unter der Woche zu machen. Ich verlor sogar ein bisschen die Freude an der Fotografie. Ja, genau, ihr lest richtig: ICH, Lisa, die, die immer fotografiert, verlor die Freude an der Fotografie. Somit war es gut, dass der Snapshot Sunday still und klammheimlich von My Café Au Lait verschwand.

 

Doch jetzt ist er zurück

Mein Snapshot Sunday Reloaded

Am 22.05.2016 ging der letzte Snapshot Sunday online. Verrückt, wie die Zeit vergangen ist. Dann war erst einmal Schluss. Ich konnte einfach nicht wöchentlich dutzende Bilder sammeln. Das war schlichtweg nicht möglich. Doch in letzter Zeit habe ich gemerkt: Was ich vielleicht nicht wöchentlich machen kann, kann ich monatlich.

In den vergangenen Monaten habe ich mich sehr intensiv mit Instagram auseinandergesetzt. Ich habe versucht, mir ein eigenes Feedkonzept zu entwickeln und war eifrig dabei, viele Fotos zu machen. Eigentlich nicht nur für Instagram, sondern auch für den Blog. Doch ich merkte, wie sehr sich mein Fokus auf Instagram beschränkte. Viele Bilder haben es nicht einmal auf den Blog geschafft. Einige davon auf Instagram, aber eben nicht auf den Blog. Und andere wiederum haben es weder auf den Blog, noch auf Instagram geschafft. Das ist schade, wenn man bedenkt, dass wirklich gute Bilder dabei sind, die vielleicht nie jemand zu Gesicht bekommt. Darum: Der Snapshot Sunday ist zurück. Und er kommt auch immer wieder. Monatlich, anstatt wöchentlich. Im Dezember wird er pausieren. Zu Silvester möchte ich mehr aus einem Post rausholen, aber dann im Jahr 2018 erwarten euch monatlich neue Snapshot Sundays.

 

Das neue Konzept

Ich habe euch auch versprochen, dass der Snapshot Sunday im neuen Gewand erscheinen soll. Das ist gar nicht so einfach umzusetzen, wenn man bedenkt, dass es sich hier immer noch um Fotografie drehen soll. Kurzum zur Erinnerung das Ursprungskonzept: Wenig Text, viel Bilder. Nun ja, das mit wenig Text habe ich bei meinem Snapshot Sunday Reloaded schon einmal fulminant über den Haufen geworfen. Darum darf bei den kommenden Snapshot Sundays auch ein bisschen mehr Text mit rein. Ich habe mir gedacht, da ich nur ein Life Update habe, aber keine richtige Monatsreview, packe ich diese mit in den Snapshot Sunday. Wer nur Bilder gucken will, kann das ja trotzdem tun. Wer auch mehr lesen möchte: Ich freue mich darüber.

Ansonsten wird es zu den Bildern ein „xx of the month“ geben, also immer kleine Specials, die im Monat ganz besonders toll waren, wie beispielsweise das „Food of the month“ oder mein „Geographic Moment of the month“ – denn auch wenn das Geostudium vorbei ist, die habe ich regelmäßig. Ganz wichtig: Ein Song of the month muss natürlich auch her. Das ist gar nicht so einfach, schließlich ändern sich meine Lieblingssongs im Sekundentakt. Außerdem gibt es zu guter Letzt noch einen „3 Wishes of the month“ – im darauffolgenden Snapshot Sundays verrate ich dann, ob ich mir diese Wünsche erfüllen konnte. Wenn ja, dann natürlich in einem Foto 🙂

Die Postinguhrzeit soll gleich bleiben: 18 Uhr. Ja, ich weiß, auch hier fulminant über den Haufen geworfen, aber ich habe einfach vergessen, wie viel Arbeit so ein Snapshot Sunday ist.

Eine weitere Änderung ist, dass nun nicht mehr ausschließlich Bilder gepostet werden, die ich gemacht habe. Wie ich bereits erwähnt habe, verschwinden so viele Bilder in der Versenkung, unter anderem auch welche von mir. Ich kann leider nicht immer die gleiche Szenerie oder hundert Mal das gleiche Outfit auf Instagram posten. Darum habe ich mir gedacht: Die kann man mindestens genauso gut in den Snapshot Sunday packen. 

Und da ich nun endlich ein besseres Smartphone habe, kann es durchaus auch mal vorkommen, dass Smartphonemomente ebenfalls mit in den Snapshot Sunday Reloaded dürfen. In diesem Sinne:

Snapshot Sunday Reloaded

My Month in Pictures

September – Oktober – November


 

Place of the month

Vienna

…und zwar die ganze Stadt

 

 

Food of the month

Cookies

…weil sie einfach gut sind

 

 

Man of the month

Herr Mag.phil. Alex and the mountains

Look, crimey graduated! Congratulations to my best friend.

 

 

Geographic moment of the month

Our „Grazer Hausberg“: Schöckl

…and hiking with my girl plus this view

 

 

Autumn Moments

I need to share

with you

 

 

First

Christmas Vibes

Simply the most wonderful time of the year

 

Reloaded

 

Song of the month

Rockstar

by Post Malone

 


 

Monthly Review

November

 

Oh yes: Meine erste Seminarpräsentation an der Uni war ein voller Erfolg. Dabei war ich null vorbereitet. Erst 5 Stunden vor der Präsentation angefangen, das Ding vorzubereiten und PowerPoint Folien zu erstellen. Aber es hat funktioniert. Lob par exellence.

Oh no: Praktikumsstellen sind wirklich schwierig zu bekommen. Die ganze Zeit hört man nur: „Wir teilen die Plätze frühestens im März zu.“ Andere wiederum haben keine Plätze frei. Es nervt echt.

Geärgert: Über meine Fingernägel. In den kalten Jahreszeiten werden sie weich wie Gummi und brechen mir ständig ab.

Gekauft: Ein neues Smartphone. Lange überlegt und es mir dann einfach gekauft. Mein altes hatte 3 1/2 Jahre auf dem Buckel, da darf es schon mal ein neues Handy sein. Danke an meine Freunde für das Geburtstagsgeschenk bzw. die Finanzspritze zum neuen iPhone 8.

Gefeiert: Meinen Geburtstag. 26 ist ein großartiges Alter. Ich fühle mich langsam angekommen. Oh und natürlich Alex‘ Uniabschluss. Der werte Herr hat seinen Magister in der Tasche. An dieser Stelle noch einmal Gratulation.

Gereist: Ich bin wirklich viel herumgekommen, wenn auch nur in Österreich. Aber dafür bin ich genauso dankbar, denn ich liebe meine Heimat.

Gelernt: Dass ich mir nicht alles gefallen lassen muss.

#geogoals: Alex hat sich einen magnetischen Globus zugelegt, der schweben kann. Dreimal dürft ihr raten, wer so etwas nun auch haben will?

Geplant: Ein super tolles Instagram Give Away für meine Grazer Follower mit viel Liebe, Herz und Persönlichkeit. Aber keine Angst: Meine anderen Follower und Leser werden in der Weihnachtszeit auch nicht vernachlässigt.

 


 

3 Wishes of the month

Die wohl allerschönste Tasche von Tommy Hilfiger, die es zurzeit gibt: CAMERA NOVELTY

Eine Weihnachtsfeier mit meinen Freunden machen

Eine wunderschöne Weihnachtszeit haben und sie in vollen Zügen genießen

 

 

Humans of Graz & Their Stories

Vor einem Jahr kam ich auf die Idee, meine Fotografiekünste zu erweitern. Ich wollte nicht mehr ausschließlich selbst vor der Kamera stehen und auch nicht nur Stillleben fotografieren. Fotografie fasziniert mich, denn ihr Zauber zieht mich immer wieder in einen magischen Bann. Und Menschen erzählen Geschichten. Viele Geschichten, denn das Leben schreibt bis zum Schluss unendlich viele Zeilen. Tag für Tag. Jede Sekunde formt eine Zeile mehr. Eine Zeile, die wir aufsaugen und in unserem Erfahrungsschatz abspeichern. Geschichten, die nicht niedergeschrieben werden. Manche sind mehr präsent, manche weniger. Die, die nicht in unserem Gedächtnis haften bleiben, sind trotzdem da. Denn sie machen uns aus. Sie sind ein Teil unserer Geschichte. Und so haben wir alle unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Der eine mehr, der andere weniger. Es sind unsere Erfahrungen, die uns diese Geschichten geschenkt haben und das ist gut so.

In der Fotografie ist es nicht nötig, dass die Menschen mir ihre Geschichten persönlich erzählen, denn die Bildsprache genügt, um die Geschichte dahinter zu erkennen. Das einzige, was man dazu braucht, ist das Auge für dieses Erkennen und wenn man das hat, dann können einen diese Geschichten ganz schön vom Hocker hauen. Und dieser Bann kann uns gefangen halten. Lange. Denn er kann so magisch sein, dass er uns fesselt. Und dabei müssen Bilder nicht immer ausdrucksstark sein. Es reicht, wenn die Menschen glücklich sind und wenn man dieses Glück in ihren Augen funkeln sieht.

Schöne Fotografien gibt es wie Sand am Meer. Und doch – jeder einzelne Fotograf hat seine eigene Bildsprache. Ich habe das Gefühl, dass ich zu meiner noch nicht so ganz gefunden habe. Vielleicht bin ich hinsichtlich der Fotografie einfach noch kein erwachsener Vogel, sondern ein süßer kleiner Piepmatz, der erst flügge werden muss. Ich kann keine Anweisungen geben. Bin sogar richtig schlecht darin, aber ich denke, manchmal ist das nicht notwendig. Manchmal reicht es, den Menschen vor der Kamera ihren Freiraum zu lassen. Manchmal. Aber nicht immer. Manchmal brauchen Menschen Anweisungen. So wie im echten Leben. Eine Richtung, die man ihnen vorgeben muss und ich muss ihnen diese Richtung vorleben, um zu meiner Bildsprache zu finden und auch, um einige Ideen umzusetzen, die in meinen Hirnwindungen herumschwirren.

 

Humans of Graz

Menschen, die mir ihr Gesicht geliehen haben

Ihr wisst, dass ich meine Fotos, die ich von anderen Menschen gemacht habe, nicht oft gepostet habe. Dabei war die Sache anfangs ganz anders geplant. Wie das Leben so mitspielt, müssen Dinge, die einem wichtig sind, auch mal in den Hintergrund rücken. Dabei habe ich viel mehr Menschen fotografiert, als ihr es mitbekommen habt. Oder vielleicht habt ihr es mitbekommen, denn auf Instagram habe ich einen kleinen, aber feinen Fotografieaccount eingerichtet.

Warum ich all diese Fotos nicht gezeigt habe, liegt daran, weil ich in der ersten Hälfte des Jahres zu sehr auf mich fokussiert war. Das klingt egoistisch, ist aber gar nicht so gemeint. Ich musste einen großen Schritt wagen, mein Studium beenden und konnte so nur sehr selektiert den Blog am Leben halten. Das war zwar schade, aber auch nur eine Ausnahme. Dafür möchte ich all das heute nachholen, was ich verpasst habe. Euch die Bilder zeigen, die ich in der Zwischenzeit von anderen Menschen gemacht habe.

Ich nenne diesen Beitrag deswegen „Humans of Graz“, weil all diese Menschen, die ich vor die Linse bekommen habe, ebenso wie ich eine Bindung zu Graz haben. Genauso wie die Menschen von „Humans of New York“ – ein atemberaubendes, magisches Stück Kunst von Brandon Stanton.

Doch welche Bindung haben all diese Menschen, die ich euch heute zeige zu Graz? Diese Bindungen sind unterschiedlich. Sei es aufgrund des Wohn- und Studienortes, des Arbeitsplatzes oder generell auf der Tatsache beruhend, dass es überwiegend Blogger aus der Steiermark sind. Graz ist dabei sozusagen unser Zentrum.

Und Baby My Café Au Lait? Nun ja, der Kleine wurde in Graz geboren. Noch Fragen?

Nun bedarf es nicht mehr viele Worte. Ich hoffe, die Bilder, die ich in den letzten Monaten gemacht habe, gefallen euch.

 


 

Winter 2016/2017

Humans of Graz

 

Frühling 2017

Humans of GrazHumans of GrazHumans of Graz Humans of Graz Humans of Graz

 

Sommer 2017

Humans of GrazHumans of GrazHumans of GrazHumans of GrazHumans of Graz

 

People on this pictures

Alex von Alex and the Mountains
Alina von Black Beach Chair
Baby My Café Au Lait
Katy von La Katy Fox
Kerstin von Miss Getaway
Manuela von Testesser
Tamara von Carries Lifestyle

 

Beitragsbild by Monika Gonzalo via Unsplash

 

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

 

Oh Boy! In meinem Leben geht es momentan so etwas von drunter und drüber, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es prasseln so viele Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse über mich herein, sodass ich gar nicht weiß, wie ich das alles in meinen Gedanken fein säuberlich strukturieren und ordnen soll. Aber alles von Anfang (und auch hier gut strukturiert).

 

Life Update #4

Uni

Gefühlt jedes Life Update beginnt mit dem großen Thema: Uni! Inzwischen bin ich nicht mehr so pessimistisch, wie noch am Anfang des Jahres. Klar, die englischsprachige Primärliteratur ist da und ja, die muss ich so weit auseinander nehmen, bis ich sie verstehe. Aber mittlerweile erkenne und ziehe ich auch die Vorteile daraus. Ich habe gelernt: Man versteht die Texte trotzdem besser, weil man sie intensiver durchliest und man bekommt doch so langsam eine Ahnung von der Materie. Juhu, ein kleiner Lichtblick.

Letztendlich war auch meine „Forschungswoche“ in meinem Untersuchungsgebiet eine wichtige Erfahrung, die ich machen musste, um endlich aus meinem „Diplomarbeitstief“ herauszukommen. Im Zuge dessen habe ich nicht nur fast meine ganzen letzten Daten mitgenommen, sondern auch die Unterstützung gemerkt und es ist toll, dass ich mit dieser Arbeit nicht ganz alleine gelassen wurde. Man sieht also: Der Abschluss ist doch nicht so gefährdet, wie ich anfangs geglaubt habe. Hashtag #graduationindanger werde ich auf Twitter somit hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.

Bedauerlicherweise bin ich mit den Interviews doch nicht ganz fertig geworden. Terminabänderungen kommen immer vor. Gerechnet habe ich damit nicht, aber das heißt für mich, dass ich noch einmal ran muss. Zuerst werden jedoch die bereits bestehenden Interviews transkribiert und das bedarf sowieso unzählige Stunden. Hätte ich mir nicht gedacht.

 

Blog

Der kommt momentan zu kurz. Die Gründe brauche ich nicht erläutern, denn die kennen wir alle. Doch an dieser Stelle DANKE für eure Unterstützung. Ihr macht mir immer wieder so viel Mut und schreibt mich trotz Zeitmangels nicht ab. Das große Verständnis lindert mein schlechtes Gewissen euch gegenüber erheblich. Zwar möchte ich den Blog endlich auf das nächste Level bringen, aber manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen.

Trotzdem -und das kann ich schon einmal verraten- meine Grazer Blogger Mädels und ich sind gerade hochmotiviert dabei, unsere gemeinsamen Kooperationen zu planen. Es wird eine langfristige Geschichte sein, also seid gespannt. Wir hatten sogar schon unser erstes Fotoshooting als Grazer Blogger Team und es fühlt sich fast wie ein gemeinsames kleines Unternehmen an.

Außerdem ist es schön, dass ich mich auch auf die Unterstützung der Mädels verlassen kann, vor allem, weil ich mir als Diplomandin gerade ein paar Sonderrechte heraushole, aber auch in dieser Abschlussphase versuche ich, mich in unsere Zusammenarbeit so gut, wie es geht, zu integrieren.

Schaut doch gerne bei unserer Facebookseite vorbei. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Fotografie

Natürlich habe ich immer noch nicht genug davon, Menschen zu fotografieren. Ich habe mich in der Hinsicht wieder ein bisschen „weitergebildet“. Als die Bilder für meinen letzten Post gemacht wurden, habe ich selbstverständlich die Chance ergriffen, um auch Fotos von meiner Fotografin zu machen. Eine Hand wäscht die andere, würde ich sagen. Ob ich die Fotos online stelle, weiß ich noch nicht, weil ich sie mir erst ansehen muss, ob ich mit meinem eigenen Werk überhaupt zufrieden bin, aber ich bin glücklich, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit mit der Fotografie verbringen konnte. Die Liebe zur Fotografie wächst einfach von Mal zu Mal. Das habe ich ganz vergessen. Unglaublich, aber wahr.

Nichtsdestotrotz bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich merke, dass es einfach Dinge gibt, die ich mir nicht selbst beibringen kann. Darum möchte ich nach meinem Abschluss an der Uni unbedingt einen Fotografieworkshop besuchen.

 

Ernährung

Ich weiß, dass ihr immer großes Interesse am Thema Ernährung habt. Ich muss sagen, so ganz gut läuft es immer noch nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir wünsche, darum muss ich offen und ehrlich gestehen, dass ich momentan ein paar Schwierigkeiten habe und dass mir oft der Appetit fehlt. Wenn ich trotz Hunger in den Supermarkt gehe, bin ich oft überfordert und weiß gar nicht, was ich überhaupt essen mag. Irgendwie habe ich auf gar nichts Lust und dann doch wieder auf alles. Das wird sicher wieder besser. Ich bin zuversichtlich, dass auch der Appetit wiederkommt und denke, das ist einfach nur stressbedingt und der geht auch einmal vorbei.

 

Februargoals

Einfach überleben. Das wird sich so schnell nicht ändern. Ich bin es gar nicht gewohnt, mich so intensiv mit einem einzigen Thema zu beschäftigen. Nach wie vor ist es interessant, aber ein paar Hürden gibt es immer noch zu meistern. Ansonsten möchte ich es trotzdem schaffen, ein paar gut recherchierte Blogposts für euch rauszuhauen, denn auch wenn es gerade drunter und drüber geht: Seine Leidenschaft darf man einfach nicht auf Eis legen. Das heißt: Ich muss an meinem Zeitmanagement arbeiten. 

Auch mit meinen Freunden möchte ich wieder mehr machen, darum freue ich mich riesig darauf, wenn wir uns im Kino den zweiten Teil von Shades of Grey ansehen. Wer sieht sich den Film noch an?

 

Mein neuer Begleiter: Olympus Pen e-pl8

 

Seit einem Monat ist die Olympus PEN E-PL8 Bestandteil meiner Fotografieausrüstung. Nie hätte ich mir gedacht, dass ich mir jemals eine Systemkamera zulegen würde, denn ich bin ein DSLR-Mädchen durch und durch. Doch YouTube sei Dank und dem zunehmenden Spaß, den ich am Vloggen gewonnen habe, musste doch eine Zweitkamera her. Nicht um meine Nikon D7200 als Fotokamera zu ersetzen, sondern für Videos. Trotzdem kann die Olympus PEN E-PL8 Systemkamera auch für Fotos ein Vorteil sein. Zum Beispiel für hochwertigere Instagrambilder. Immer möchte man seine DSLR auch nicht mitschleppen, denn ab und zu kann diese richtig schwer werden.

Vielleicht bist auch du gerade auf der Suche nach einer Zweit- oder Einstiegskamera. Ob ich dir die Olympus PEN E-PL8 empfehlen kann, verrate ich dir in dieser Review.

 

Olympus Pen E-PL8

 

Olympus Pen E-PL8

Der Look

Die Olympus PEN E-PL8 ist das Nachfolgermodell von der Olympus PEN E-PL7. Das moderne Design in Lederoptik verspricht einen hochwertigen Auftritt. Insgesamt gibt es die Kamera in drei verschiedenen Farben: weiß, schwarz und kamelbraun. Neben der Lederoptik besteht die Kamera weiters aus Metall. Stylish sind vor allem die Trageriemen. Zwar ist beim Kauf ein schwarzer Kameragurt dabei, doch wenn man eine kleine Auswahl an modischen Trageriemen hat, möchte man diesen schnellstmöglich austauschen.

Ich selbst besitze die Olympus PEN E-PL8 in schwarz. Schwarz war zwar nicht meine Wunschfarbe, da ich weiß bevorzugt hätte, doch da im Laden nur noch diese Farbe verfügbar war und ich die Kamera dringend für Berlin brauchte, entschied ich mich trotzdem für die schwarze Kamera. An dieser Stelle muss ich auch erwähnen, dass für mich der Kameralook nur zweitrangig ist. Klar, wäre mir eine weiße Kamera lieber gewesen, doch in erster Linie soll eine Kamera ihren Zweck erfüllen: Gute Bilder und Videos machen.

Mein Trageriemen ist weiß, welcher zusätzlich mit schwarzen Punkten geschmückt ist. So konnte ich das Design meines Riemens sehr gut an meine Kamera anpassen.

 

Gewicht und Grundausstattung

Die Kamera ist schwerer als sie aussieht. Das war auch mein erster Satz, als ich sie im Laden zum ersten Mal in der Hand hielt. Das liegt vor allem daran, weil das Gehäuse aus hochwertigem Metall besteht. Trotzdem ist die Kamera nach wie vor handlich, was vor allem beim Vloggen ein großer Vorteil ist.

Zusätzlich zum Kameragehäuse erwirbt man beim Kauf das Standardobjektiv, einen normalen Kameragurt, einen Aufsteckblitz + Beutel zum Aufbewahren des Blitzes, sowie ein HDMI-Kabel.

 

Olympus Pen E-PL8

 

Kosten + Preis-Leistungs-Verhältnis

Zugegeben: Ganz günstig ist die Kamera nicht. Viele glauben, dass Systemkameras wesentlich günstiger als DSLR-Kameras sind. Die Olympus PEN E-PL8 kostet zwar mehr als die Hälfte weniger, als meine aktuelle DSLR, aber mehr als meine ersten beiden Spiegelreflexkameras. Mit 599 Euro seid ihr dabei, der Trageriemen kostet um die 20 Euro. Viele Menschen kaufen Systemkameras aus zwei Gründen: Sie sind handlicher und ein guter Einstieg in die Fotografie. Ob letzteres ein guter Grund ist, sich gegen eine DSLR zu entscheiden, kann ich selbst nicht beantworten. Das ist eine persönliche Entscheidung und Geschmacksache. Ich für meinen Teil würde jedoch immer zu einer Einsteiger DSLR raten, wenn man sich wirklich mit Fotografie auseinandersetzen möchte. Gute Einsteiger DSLR Kameras wären unter anderem die Nikon D3100 oder die Nikon D5300. Ein weiterer Vorteil sind die vielen Möglichkeiten der Kameraeinstellung und die Auswahl an Objektiven, die bei DSLR Kameras eindeutig größer ist.

Trotzdem hat die Olympus PEN E-PL8 einige Vorteile. Sie ist handlicher, als eine Spiegelreflexkamera und aufgrund des geringeren Gewichts kann man sie wirklich immer mitnehmen, ohne dass sie zum Störfaktor wird. Das ist vor allem positiv, wenn man schöne Fotos für Instagram machen möchte, denn die Qualität ist natürlich besser, als bei Smartphonebildern. Dank W-Lan Verbindung hat man die Bilder schnell auf dem Smartphone. Die Fotoqualität ist mit der einer DSLR zwar nicht vergleichbar, aber durchaus auch geeignet, um seinen Blog mit schönen Bildern zu bestücken. Kerstin fotografiert zum Beispiel mit dem Vorgängermodell und ich finde ihre Bilder immer großartig. Also kann man das Baby definitiv in seine Blogger-Grundausstattung nehmen. Außerdem: Am wichtigsten ist immer noch der Fotograf per se. Hat man keinen Blick für Ästhetik, Details oder besonderen Szenerien, hilft auch eine Profiausrüstung nichts. PUNKT!  

Außerdem darf man nicht vergessen, dass ich noch mit dem Standardobjektiv arbeite. Die Auswahl an Objektiven ist bei Systemkameras zwar nicht so groß, trotzdem gibt es ein paar weitere Objektive, welche die Qualität durchaus verbessern dürften. Das müsste ich jedoch erst noch testen, aber ich bezweifle, dass ich mir ein weiteres Objektiv kaufen werde. I’d rather spend my money for new DSLR-lenses #sorryimadslrgirl

 

Olympus Pen E-PL8
Dieses Foto wurde mit der Olympus Pen E-PL8 gemacht. Besonders hervorzuheben ist das weiche Ergebnis. Nachbearbeitet wurde mit Photoshop. Allerdings nur ganz leicht!

 

Vloggen

Da ich ein alt eingesessenes DSLR-Mädchen bin, bevorzuge ich bei der Fotoqualität einfach immer die von meiner Spiegelreflexkamera. Was mich jedoch vom Hocker gehauen hat: Die unglaublich tolle Videoqualität. Laut Kerstin die perfekte Vloggingkamera. Sie hat definitiv Recht und mir einen guten Ratschlag gegeben, denn ohne sie hätte ich mich wahrscheinlich für eine andere Kamera entschieden. Die Zeiten mit ruckligen DSLR-Vlogs (die es ohnehin nicht allzuoft gab) sind endlich vorbei, denn die Olympus PEN E-PL8 erzeugt qualitativ hochwertige Videos, die mich vollends zufrieden stimmen und für Vlogbedürfnisse absolut ausreichend sind. Außerdem ist es praktisch, sich selbst zu filmen bzw. Selfies von sich zu machen. Die Olympus PEN E-PL8 hat einen ausklappbaren Touchscreen – der heilige Gral für jeden Vlogger, Instagrammer oder Selfieliebhaber.

Der Ton ist ganz in Ordnung. An dieser Stelle: Die Tonqualität ist auch bei DSLR-Kameras nicht überragend. Für einen richtig guten Ton braucht man einfach für JEDE Kamera ein zusätzliches Mikrofon. Darum ist der Ton ein Aspekt, über den ich NIE meckern würde.

 

Olympus Pen E-PL8

 

Mein Fazit

Ich liebe diese Kamera! Sie wird meine DSLR zwar nicht ersetzen (okay, langsam haben wir es kapiert!), aber sie hat das Zeug, meine tägliche Begleiterin zu werden. Für Instagram und Vlogs ist sie ein Segen. Da ich auf Reisen jedoch immer die Motivation mitbringe, den ganzen Tag meine Spiegelreflex mit mir rumzuschleppen, wird sie auch auf Reisen nur für Videos oder Selfies herhalten, doch alleine deswegen war es mir wert, sie zu kaufen. Ich bereue die Investition somit keineswegs.

Die Olympus PEN E-PL8 eignet sich vor allem für den täglichen Gebrauch, für „schleppfaule“ Globetrotter und Reiseliebhaber, sowie für Vlogger. Sie ist durchaus für Blogfotos geeignet und für Einsteiger empfehlenswert. Ob man lieber zur Einsteiger-DSLR oder Systemkamera greift, bleibt jedem selbst überlassen. Wer jedoch auch viel per Hand filmen möchte, gute Fotos braucht und vorerst trotzdem nur in eine Kamera investieren möchte, sollte sich unbedingt näher mit der Olympus PEN E-PL8 auseinandersetzen.

Kaufempfehlung? Klares JA!

 

Olympus Pen E-PL8