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Life Update #20: Chapter November

Unglaublich. Seit der Schlüsselübergabe ist nun schon ein Monat vergangen. Und seit über zwei Monaten arbeite ich schon als Lehrerin. Wie doch die Zeit vergeht. Und bevor ich wieder mit den alten Floskeln beginne und in Nostalgie versinke, jammere, dass mir die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt, verliere ich bei meiner Einleitung nicht viele Worte und gehe zu meinem Life Update über.

 

 

Chapter November

…closes Chapter October

Oktober 2018 war eine Zeit, die ich als unglaublich stressig, aber gleichwohl als schön in Erinnerungen behalten werde. Das Schuljahr schreitet voran und gerade im Oktober war viel zu tun, sodass ich die Tage bis zu den Herbstferien rückwärts hinunterzählte. So gerne ich unterrichte und so gerne ich auch in der Schule bin, aber all das mit einem Umzug unter einen Hut zu bekommen, war schon eine kleine Herausforderung für mich. Lebensaufgabe würde ich das nicht bezeichnen, denn ich musste schon schwerere Dinge stemmen, aber es war doch nicht so einfach, wie gedacht.

 

 

Casa Lillywood wird langsam zu einem Zuhause

Überschätzt habe ich mich allen voran beim Umzug. Ich fühlte mich gut vorbereitet. Meine Möbel kaufte ich bereits im August und ich dachte nicht daran, dass doch noch einige Arbeiten auf mich zukommen werden. Die Roomtour wird deswegen wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen. Ehrlich, damit hätte ich nicht gerechnet. Ich dachte, in einem Monat hätte ich die Dinge schon gestemmt und könnte voller Herzenslust meine Pforten für euch öffnen. Falsch gedacht.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie weit hinten ich bin und was ich noch alles machen muss. Es fehlen noch Vorhänge, zwei Wände müssen noch gestrichen werden, die Anrichte in der Küche kann nicht fertig aufgebaut werden, weil ich keinen Akkuschrauber besitze und von meinen Lampen will ich gar nicht anfangen. Die liegen daheim rum, doch montiert wurden sie noch nicht. Das Wohnzimmer ist immer noch stockdunkel und ohne Licht. Auch meine Bilder stehen rum und versperren den Platz auf der Couch.

Im November möchte ich jedoch unbedingt fertig werden. Die Adventszeit klopft schon an der Tür und da möchte ich es gemütlich haben. Trotzdem habe ich schon einiges geschafft. Badezimmermöbel wurden zumindest gekauft, müssen aber noch geliefert werden. Meine zwei neuen Teppiche machen das ganze schon wohnlicher und bei meiner Kaminkonsole bin ich gerade am überlegen, ob ich sie im Wohnzimmer stehen lasse oder sie doch ins Schlafzimmer stelle.

Der letzte „Scherz“ ist, dass mein Schrank nicht mehr aufgeht. Das hat auch wieder etliche Nerven gekostet. Jetzt komme ich nicht mehr an mein Bügeleisen ran und mache mich schon verrückt, weil mir langsam die Klamotten ausgehen und ein Berg an Wäsche auf mich wartet, der gewaschen und gebügelt werden muss. Zusätzlich steht bereits ein Berg fertig gewaschener Wäsche in der Wohnung rum, der gebügelt werden muss. Tja: The Real Life ist manchmal gar nicht so instagramtauglich. In diesem Sinne: Habt einen schönen November.

 

 

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Meine Autumn Bucket List 2018

Allmählich, aber sicher: Die Nostalgie, Sehnsucht und der unersättliche Wunsch nach mehr Sommer verblasst langsam. Herbst – nicht gerade meine Lieblingsjahreszeit, aber dennoch eine Jahreszeit, die mich Jahr für Jahr in ihren magischen Bann zieht. Dieses knisternde Geräusch des Laubwerks auf dem Boden, wenn man sich Schritt für Schritt vorwärts bewegt. Die satten Farben: rot, gelb und orange. Das Leuchten der Bäume, die sich schleichend und dann immer schneller von ihrem Blätterkleid verabschieden. Der Duft von frischen Maronen, Sturm und nassem Laub, der in der Luft liegt. Herbst kann magisch sein. Und immer wieder muss ich mich jedes Jahr aufs Neue von dieser Magie einfangen lassen. Durch die Sommergefühle, das Meer, die salzige Haut vergesse ich immer wieder, wie bezaubernd der Herbst doch sein kann. Vor allem, wenn er so schön ist, wie der Heurige.

Manchmal mag einem das Wetter Sorgen bereiten. Der Sonnenschein, die Temperaturen weit über den 20° Grad Bereich und die wolkenlosen Himmel. Herbst ist eigentlich die Zeit, in der sich der strahlende Sonnenschein in einer grauen Wolkendecke versteckt. Herbst ist auch die Jahreszeit, die knapp gen Ende Oktober keine 20° Grad mehr haben sollte. Es mag vielleicht egoistisch sein, den Klimawandel auszublenden, aber mir fällt es leichter, den Sommer gehen zu lassen. Bevor es nun bitterböse Kommentare hagelt: Trotzdem wäre es beruhigender, wenn der Herbst so wäre, wie er eigentlich sein sollte.

 

 

Mission: Abhaken und von der Liste streichen

Meine Autumn Bucket List 2018

Weil Herbst eine Jahreszeit ganz für sich ist, gibt es auch viele spannende Dinge, die man in dieser Zeit machen kann. Normalerweise kreisen meine Gedanken stets um meine Sommerpläne. Die Bucket Listen für die heiße Phase des Jahres könnten zweimal die Erde an der breitesten Stelle umkreisen. Meine Autumn Bucket List hingegen kommt nicht einmal bis zur Mitte der Äquatorgesamtlänge. Und sie ist auch nicht so spezifisch, wie meine Sommer Bucket List. Dieses Jahr habe ich mir wenig vorgenommen, aber Prioritäten gesetzt.

 

1. In die Südsteiermark fahren

Okay, wann möchte ich nicht in die Südsteiermark fahren? Als gebürtige Oststeirerin stehe ich eigentlich für meinen Osten ein, doch die Südsteiermark ist trotzdem ein ganz anderes Kaliber. Die südsteirische Weinstraße, der Flair, die Ruhe und Idylle – man kann es mit nichts anderem vergleichen. Winter, Frühling und Sommer – ich kenne die Südsteiermark in drei Facetten. Die vierte Facette, die Herbstliche, fehlt noch. Jetzt ist es an der Zeit, den Süden der Steiermark auch im Herbst einen Besuch abzustatten – mit ganz viel Wein, Sturm und Maroni bitte.

 

2. Ein herbstliches Kürbisfoto schießen

Ich gebe zu: Steht schon lange auf meiner Liste. Schon jahrelang. Geschafft habe ich es nie, darum gehe ich davon aus, dass ich es auch heuer nicht schaffen werde. Fotografie hat einen ganz hohen Stellenwert in meinem Leben. Nicht nur wegen Instagram oder My Café Au Lait – es ist eine ganz eigene Welt, die mich schon immer fasziniert hat und die momentan leider auch zu kurz kommt. Trotzdem – es ist wie mit dem obligatorischen Sonnenblumenfeld im Sommer. Irgendwann werde ich mein herbstliches Kürbisbild schon bekommen (und das Sonnenblumenfeldfoto im Sommer auch).

 

 

3. Neue Kraft und Inspiration schöpfen

Die letzten Wochen haben Spuren und Strapazen hinterlassen. Sie waren alles andere als einfach. Immer noch habe ich damit zu kämpfen, eine neue Routine in mein Leben zu bringen. Das wirkt sich natürlich auch negativ auf meine Kreativität aus. Ich möchte wieder kreativer werden, neue Ideen sammeln und endlich dazu in der Lage sein, diese auch wieder umzusetzen. Die Herbstferien werde ich nutzen, um hoffentlich meine Muse wiederzufinden.

 

4. Ankommen und Zuhause fühlen

Es sind nun drei Wochen vergangen. Seit drei Wochen lebe ich in meiner Wohnung, einige Kilometer von meiner Heimatstadt entfernt und ich bin an dieser Stelle ganz ehrlich: Ich fühle mich noch nicht wie Zuhause. Das liegt nicht an Graz und dessen Charme. Das liegt an meiner Wohnung, die schlichtweg mehr unfertig als fertig ist. Die Herbstferien möchte ich nicht nur dafür nutzen, um mich von der Muse küssen zu lassen. Ich will sie auch dazu nutzen, um meine Wohnung soweit auf Vordermann zu bringen, sodass ich mich endlich wie Zuhause fühle.

 

5. Wandern gehen

Ich liebe es, wandern zu gehen. Oftmals jedoch fehlt mir einfach die Zeit dazu (und auch die Begleitung). Zumindest einmal möchte ich es heuer noch schaffen, eine schöne und ausgedehnte Wandertour zu machen. Hey, letztes Jahr habe ich es auch geschafft. Warum sollte es heuer scheitern?

 

Meine Autumn Bucket List 2018

 


 

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Life Update #18: Der Countdown läuft

Hallo September. Hallo Countdown. Ein neuer Monat hat begonnen und mit ihm eine neue Jahreszeit. Es ist Herbst. Vergangen ist die Leichtigkeit des Sommers und ich muss gestehen: Ich bin absolut kein Herbstfan. Das dürfte für einige keine Überraschung sein, denn meine „Warum-ist-der-Sommer-vorbei?“-Jammerei gehört zu Anbeginn der Zeit zu diesem Blog. Doch heuer ist alles anders. Oder ein bisschen zumindest. Dieses seltsame Gefühl in der Magengrube, das ich jedes Jahr habe, wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, hat sich bereits eingestellt. Nicht gerade mein Lieblingsgefühl, aber es gehört quasi zum Jahreszeitenwechsel dazu.

Trotzdem – heuer freue ich mich erstmals auf den Herbst. Ich zähle die Tage runter, denn ab Oktober lebe ich in einer neuen Stadt. Ein Monat vergeht schnell. Viel zu schnell, um den Monat irgendwie zu registrieren, doch bei mir zieht sich alles in die Länge. Und auf der anderen Seite rast die Zeit. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Viel zu schwer, es zu erklären. Der Countdown läuft, ich bin aufgeregt und das komplette Erwachsenenleben ist nur noch ein Katzensprung entfernt. Eine Zeit, auf die ich mich freue. Eine Zeit, die ich endlich erleben möchte. Und dann gibt es wieder Momente, in denen ich mich einfach nur verkriechen möchte. In denen ich mich mit all dem nicht auseinandersetzen möchte. Im Fachjargon spricht man von kalten Füßen oder Torschlusspanik. Ja, das habe ich momentan. Aber ein Gefühl, mit dem ich umgehen kann, denn die Freude überwiegt.

 

 

Kürzlich schrieb ich auf Instagram:


EN: Okay – so 4 weeks left until I move and guys, to be honest – I’m super excited and can’t wait to move, but not gonna lie: I am scared af at the moment, asking myself thousand of questions. It’s the last step in adulthood and beside of that: I’m starting my teacher career in less than a week and oh my gosh – the unknown drives me crazy at the moment. New job, new city, new flat, new challenges – so many changes … sorry for this confusing caption, but I guess confusion is the exact description for my current emotional chaos.

DE: Okay, noch 4 Wochen bis ich umziehe und Leute, um ehrlich zu sein: Ich bin wirklich aufgeregt und kann meinen Umzug nicht erwarten, aber ich werde nicht lügen: Ich habe momentan verdammt viel Angst und stelle mir tausende von Fragen. Es ist der letzte Schritt in das Erwachsenenleben und darüber hinaus: Ich beginne meine Lehrerkarriere in weniger als einer Woche und oh mein Gott, das Unbekannte macht mich verrückt. Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung, neue Herausforderungen – so viele Veränderungen. Entschuldigt für die verwirrende Bildunterschrift, aber ich glaube Verwirrung ist die exakte Beschreibung für mein momentanes emotionales Chaos.

 


 

 

Countdown: Nur noch 4 Wochen

Wir halten fest: Ich freue mich auf diesen Schritt, gleichzeitig macht er mir Angst. Denn mit diesem Schritt verändert sich nicht nur etwas in meinem Leben, ich muss mich mit diesem Schritt mitverändern. Ich darf nicht mehr dort stehen bleiben, wo ich jetzt stehe, denn das passt nicht mehr zu all dem, was in Zukunft auf mich zukommt.

Manchmal bringt mich das ins Zweifeln. Ich bin verwirrter denn je und dann denke ich mir wieder, warum ich jetzt, so kurz vor dem Finale, die Nerven verliere. Warum mich ausgerechnet jetzt ein bisschen die Panik packt. Aber ich denke, das ist ganz normal. Ich war schon vor diesem Umzug selbstständig – das bin ich schon jahrelang. Ich brauchte nie andere Menschen, die für mich sorgen, denn ich konnte das schon vor meinem Studium. Aber es ist trotzdem eine komplett andere Situation. Erst jetzt bin ich zu 100% komplett auf mich alleine gestellt.

Ich bin in den letzten Monaten stärker geworden. Meine Mentalität hat sich verändert – zum positiven. Trotzdem: das ändert nichts daran, dass ich manchmal an meinen Fähigkeiten zu zweifeln beginne. Aber ich habe bis jetzt immer alles gestemmt. Warum sollte es ausgerechnet jetzt scheitern? Es ist nur ein simpler Schritt, den fast alle von uns einmal gehen müssen oder werden. Ich bin nicht die erste und auch nicht die einzige. Es ist nur eine neue Gelegenheit, aus alten Gewohnheiten auszubrechen und es ist keine Lebens- bzw. Überlebensaufgabe.

Ich bin positiver Dinge und schon gespannt, wie es dann tatsächlich sein wird, als Lehrerin zu arbeiten und in meiner Traumstadt zu leben. Eine liebe Followerin schrieb mir dann auf meine Caption folgendes:

 

Freu dich auf den Tag, an dem du an heute zurück denkst und über deine Nervosität und deine Konfusion lächelst und glücklich bist, all das Neue versucht zu haben.

 

In diesem Sinne: Auf ein wunderbares neues Leben in Graz als Lehrerin.

 

Der Countdown läuft

 

Outfit Details (Werbung da Markennennung)

Shirt, Jacket & Pants: New Yorker* (PR Samples)
Shoes: Tommy Hilfiger

 


 

Life Update #14: About Big Plans

Disclaimer: Der Beitrag „Life Update #14: Big Plans“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Mir kommt es nicht so vor, als hätte sich seit dem letzten Life Update viel in meinem Leben getan. Und doch stehe ich vor einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben, der nun immer konkreter wird. Langsam nehmen aufgestellte Pläne Form an, auch wenn es noch ein bisschen dauern wird, bis dieser Plan tatsächlich umgesetzt wird. Ihr könnt euch vielleicht schon vorstellen, worüber ich in meinem heutigen Life Update mit euch sprechen werde. Unter anderem werde ich euch verraten, wie es um meinen Umzug nach Graz bestellt ist. Außerdem erzähle ich euch, was ich mir für die kommende Zeit wünsche, mit welchen Plagen ich mich gerade herumquäle und wie ich zum Thema Fastenzeit stehe bzw. ob ich selbst auch fasten werde.

Abgesehen davon bin ich euch noch ein Outfit schuldig. Ich wollte euch schon längst meinen Look mit dem Oversize Pullover von Tommy Hilfiger* zeigen, für den ich einige Komplimente bekommen habe.

 


 

 

Big News: Das Nesthäkchen wird flügge

Mein Umzug nach Graz

Mit 26 Jahren bin ich ein bisschen spät dran, was das Ausziehen aus dem Elternhaus betrifft. Auch wenn es für mich schon lange keine einfache Situation ist, keine eigenen vier Wände zu haben, so bereue ich es doch nicht, das Studium über Zuhause gewohnt zu haben. Es war definitiv die richtige Entscheidung, meine Mutter nach dem Tod meines Vaters zu unterstützen und nicht zu gehen. Inzwischen sind wir aber beide dazu bereit, dass ich in die große weite Welt hinausgehe. Okay, es ist nur Graz, aber für mich ist es ein unglaublicher Meilenstein, auf den ich mich schon wahnsinnig freue. Er nimmt Form an. Langsam kann ich mich darauf einstellen, was mich alles erwarten wird.

Gelegentlich bekomme ich die Frage, wie meine Wohnungssuche voran geht. Ich möchte noch nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Ich habe bereits ein Mietanbot für eine Wohnung gestellt, welches bewilligt wurde. Es geht somit gut voran. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch. Um in meine Wunschwohnung zu ziehen, muss ich länger warten, als geplant. Erst zwei Wochen nach Schulbeginn werde ich einziehen können, aber ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und diese Entscheidung frei aus dem Bauch heraus getroffen. Fast sieben Jahre habe ich gependelt, da ertrage ich auch die zwei Wochen pendeln bis zum Umzug.

 

 

Always Tired

Die Frühjahrsmüdigkeit hat mich wieder

Ich neige zur Frühjahrsmüdigkeit. Während sich viele aktuell mit den ersten Allergien herumplagen, leide ich jedes Jahr aufs Neue an der Frühjahrsmüdigkeit. Heuer kam sie ein bisschen früher, als gewohnt. Das lässt mich hoffen, dass sie vorbei sein wird, wenn der Frühling endlich eingezogen ist. Deswegen mangelt es mir momentan auch ein bisschen an Motivation bezüglich meiner To Do’s. Mein Unistapel mit To Do’s während den Semesterferien ist leider noch nicht geschrumpft und es wirkt sich auch ein bisschen auf meine Arbeitsmoral aus. Eigentlich wollte ich viel mehr bloggen und auch auf Instagram aktiver sein, als ich es ohnehin schon bin. Doch momentan ist das Bett mein Lieblingsort. Ich könnte wirklich permanent schlafen. Wie jedes Jahr hoffe ich, dass die ganze Sache schnell ausgestanden ist und ich wieder mehr Elan habe.

 

 

Die Talfahrt ist trotzdem beendet…

In meinem letzten Life Update habe ich euch erzählt, dass der Jahresbeginn eher suboptimal für mich verlief. Inzwischen stellt sich die kleine Talfahrt jedoch wieder ein. Trotz Frühjahrsmüdigkeit habe ich aus meiner kleinen Tiefphase wieder herausgefunden. Im besten Alter will man seine Zeit schließlich nicht mit Jammern verschwenden. Ich merke immer mehr, wie viel es noch zu erleben gibt und wie ich mein Leben als junge Erwachsene gestalten möchte. Zuhause rumsitzen? Diese Phase habe ich durch, jetzt wird wieder am Leben teilgenommen.

Entgegen meines Naturells, das die Wochenenden nach einer partyreichen Jugend lieber zu Hause verbringt, bin ich jetzt wieder öfters unterwegs. Damit sind nicht nur Parties gemeint, sondern auch Kinoabende oder Barbesuche. Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich mich nicht zu Hause verkrieche und kann es kaum noch erwarten, bis es endlich wärmer wird. Da steigt meine Motivation bekanntlich immer. Mit dem Frühling in Sichtweite steigt auch mein Wohlbefinden. Ich habe Lust, mit den Mädels abends wegzugehen, Ausflüge zu machen, auf Dates und generell darauf, neue Leute kennenzulernen. Darum sage ich auch immer: Lasst euch von Talfahrten nicht entmutigen. Die gehören im Leben einfach dazu. 

 

 

Wish Upon a Star

Das wünsche ich mir in nächster Zeit

Trotz Umzug, für welchen ich gerade zwanghaft versuche, mein Sparschwein am Leben zu halten, möchte ich wieder ein bisschen raus in die große weite Welt. Mein letzter Auslandsaufenthalt liegt inzwischen auch schon wieder fünf Monate zurück. Es wird definitiv Zeit für einen Citytrip. Ich wäre motiviert für eine weitere schöne Stadt in Europa und liebäugle gerade mit einem Kurztrip nach Rom. Zumindest haben Alex und ich davon gesprochen. Es wäre schon, wenn wir diesen Plan auch in die Tat umsetzen könnten.

Weil wir „On a Budget“ reisen wollen, denken wir über einen Aufenthalt in einem Air BnB nach. Falls ihr gute Tipps habt, dann nur her damit.

 

 

Fasten…

Ja oder Nein?

Meine Einstellung bezüglich der Fastenzeit ist so ähnlich, wie meine Einstellung im Bezug auf Neujahrsvorsätze. Ich halte nicht wirklich viel davon. Vor allem wenn man nicht aus religiösen Gründen fastet – was ich etwas besser verstehen könnte. Für mich ist der Aschermittwoch ein zu konkretisierter Tag, um Laster und Gewohnheiten zu ändern oder zu unterbrechen, da ich der Meinung bin, dass man dafür einfach keinen bestimmten Tag braucht. Auf Instagram habe ich in den Stories einige Beiträge zum Thema Fastenzeit gefunden.

Ich persönlich würde nicht davon sprechen, dass ich mich nun auch in die Fastenzeit verabschiede und auf ungesunde Gewohnheiten verzichten werde, aber es gibt durchaus Dinge, die ich aktuell in meinem Leben ändern oder ausbauen möchte. Es liegt nicht an der Fastenzeit per se, aber ich möchte versuchen, mir zuliebe mein Leben gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Da sich doch einige während der Fastenzeit im Verzicht üben, ist es eventuell sogar motivierender mitzuziehen. Trotzdem wird sich meine Einstellung zur Fastenzeit nicht ändern.

 

Wie steht ihr zu diesem Thema?

 


 

Big

Outfitdetails

Jumper*: Tommy Hilfiger (Ausverkauft)
Shoes*: Tommy Hilfiger (SALE – Same here)
Bag: Tommy Hilfiger (Same here)
Denim*: Only (Same here)

Life Update #13: Fulfilling my Dreams

*Der Beitrag „Life Update #13: Fulfilling my Dreams“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Ein kleines Geständnis gleich zu Beginn: Obwohl ich in bester Gesellschaft in das Jahr 2018 gerutscht bin, verlief mein Jahresbeginn bis jetzt doch eher bescheiden als bestens. Und soll ich euch einmal etwas verraten? Ich finde es großartig! Bitte denkt euch nicht, dass ich verrückt geworden bin. Nur Erfahrungen haben mir gezeigt: Läuft’s im Januar so richtig -bitte entschuldigt die Ausdrucksweise- beschissen, wird das Jahr meistens grandios. Darauf baue ich und es ist nicht so, dass es keine tollen Momente im Januar bis jetzt gab. Ganz im Gegenteil. Eine Nachricht, die mein Leben im positiven Sinne verändern wird, war mein persönliches Highlight bis jetzt, denn dadurch kann ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllen. Mehr darüber erzähle ich euch in meinem heutigen Life Update #13: Fulfilling my Dreams

 

 

Eine kleine Achterbahnfahrt

Zwischen positiven und negativen Momenten

Dass mein Jahresbeginn nicht wirklich von Glück geprägt war, wissen wir inzwischen. Trotzdem bin ich dankbar, dass ich das Jahr mit wundervollen Freunden beginnen durfte. Für mich persönlich hätte ich das alte Jahr nicht besser abschließen können. Darum ist es auch ein Trost, dass ich mich jetzt erstmals auf einer Talabfahrt befinde, die aber langsam bald zu Ende zu sein scheint. Denn spätestens im Tal steht der nächste Lift und dann gehts auch wieder bergauf. Ich bin zuversichtlich, denn es erwarten mich tolle Dinge, auf die ich mich freue.

 

 

Fulfilling my Dreams: Meine positiven Momente

Ich werde Lehrerin

Jetzt kann ich euch endlich davon erzählen. Kurz vor Weihnachten wurde ich zu meinem ersten Vorstellungsgespräch an einem Grazer Gymnasium eingeladen. Dass ich meine potentielle Schule lieber anonym halten möchte, ist natürlich verständlich, denn mein Lehrerleben ist nicht mein Bloggerleben. Nur so viel: Die Schule liegt zentral und nicht abgelegen in irgendeiner Einöde von Graz.

Das Bewerbungsgespräch selbst lief super. Ich durfte die Direktorin der Schule kennenlernen, welche mich nicht nur mit einer äußerst angenehmen Herzlichkeit empfing, sondern auch im ganzen Gesprächsverlauf sehr sympathisch war. Natürlich war ich Feuer und Flamme, denn das Auftreten der Direktion ist schon einmal ein deutliches Zeichen, wie das Arbeitsklima in der Schule selbst ist.

Obwohl das Bewerbungsgespräch super lief, wusste ich eine Zeit lang gar nicht, ob ich das Praktikum nun an dieser Schule beginnen darf oder nicht. Darum setzte ich mich mit dem Landesschulrat in Verbindung und ab der zweiten Januarwoche hatte ich endlich Gewissheit: Ich habe meinen Praktikumsplatz in meiner Traumstadt. 

 

Endlich ausziehen!

Im September werde ich monatlich verdienen. Dank eines regelmäßigen Gehaltes kann ich auch sorgenfrei(er) in eine eigene Wohnung ziehen. Nach sechs Jahren Pendeln mag ich auch nicht mehr wirklich hin- und herfahren. So versteht es sich von selbst, dass ich mir eine Wohnung in der Nähe meiner zukünftigen Arbeitsstelle suchen werde.

Wann genau ich ausziehen möchte, steht noch in den Sternen. Eigentlich wollte ich im Juni oder Juli ausziehen, um mich vor Schulbeginn in meiner neuen Heimatstadt etwas einzuleben. Spätestens im September wollte ich meinen Wohnort dort haben, aber es kann durchaus sein, dass sich das ganze verzögert. Ich bin gerade auf Wohnungssuche und das aktuelle Objekt meiner Begierde wäre erst im Oktober bezugsfertig. Lange habe ich wohl nicht mehr Zeit, um über diese Wohnung nachzudenken, aber sie reizt mich wahnsinnig.

Natürlich werde ich euch auf My Café Au Lait regelmäßig auf dem Laufenden halten. Geplant sind auch themenspezifische Postings zu meinem Umzug. Vielleicht gibt es auch die einen oder anderen Interiorpostings. Aber zuerst muss eine Wohnung gefunden werden bzw. sollte ich mich endlich zu einer Entscheidung durchringen. Falls ihr Infos für Wohnungen rund um Graz habt: Nur her damit.

 

Die eher unschönen Dinge

Mein Unichaos

Obwohl ich als Bloggerin inzwischen effizienter arbeite und damit zufrieden bin, hab ich die Uni etwas aus den Augen verloren. Wer mir auf Instagram folgt, hat es wahrscheinlich mitbekommen. Ich habe total auf diverse Abgaben vergessen, verschwitzt, dass ich über Weihnachten ein Buch lesen sollte und eine Prüfung stand mir auch noch bevor. Für die Bereinigung dieser Dinge habe ich mir Zeit genommen, sodass jetzt fast alles wieder seinen gewohnten Gang geht. So ganz ist mein Studium noch nicht strukturiert, aber das meiste habe ich erledigt und meine Prüfung habe ich zum Glück auch bestanden.

 

Wintertiefs

Ich bin so froh, dass uns bald der Frühling bevorsteht. Anscheinend komme ich mit dem Winter nicht zurecht. Meine Haut trocknet die ganze Zeit aus, es ist bitterkalt und permanent dunkel. Ich bin Dauermüde und fühle mich momentan einfach nicht wohl in meinem Körper. Da Frühling jedoch die Zeit ist, in welcher meine Endorphine wieder zum Leben erwachen, zähle ich schon die Tage runter bis zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März. So lange wird es zum Glück nicht mehr dauern und dann können wir endlich alle wieder aus unserem Winterschlaf erwachen.

 

 

Immer optimistisch bleiben

Natürlich haben mich diese und auch noch weitere Dinge, über die ich aktuell nicht ausführlich sprechen möchte, etwas runtergezogen, aber ich habe meinen Optimismus vom Sommer beibehalten. Retrospektiv betrachtet war der Januar gar nicht mal so schlecht, schließlich weiß ich, dass etwas auf mich zukommen wird, wovon ich wollte, dass es auf mich zukommt. Darum wird nicht feig resigniert. Ich arbeite aktiv daran, das Jahr 2018 grandios werden zu lassen und kämpfe für alles, was ich selbst in der Hand habe und beeinflussen kann.

 


 

Fulfilling my Dreams

Outfitdetails

Jumper*: Vila
Blouse*: Aniston
Jeans*: Only
Bag*: Tommy Hilfiger
Shoes*: Tommy Hilfiger
Sunnies: Ray Ban

 

Größenwahnsinn und Zahlenchaos

Ich hasse es, Jeans online zu bestellen. Generell hasse ich es, neue Jeans zu probieren. Ich trage gerne Jeans, aber es dauert, bis ich mich darin wohl fühle. Die Suche nach der perfekten Hose ist sowieso eine Mission Impossible. Eine Mission Never Accomplished. Jedes Mal ein ungutes Gefühl, sich in den Umkleidekabinen bei grellem Neonlicht in eine Skinny Jeans zu zwängen – auch als relativ schlanke Person. Jeans Online shoppen? Versuche ich zu vermeiden so gut es geht. Und doch habe ich mich dieses Mal dazu hinreißen lassen, mir eine Jeans online zu bestellen. Ich habe noch gehadert. „Ist das wirklich so eine gute Idee?“, fragte ich meine innere Stimme, als ich zwischen den Größen hin und her scrollte. Ich entschied mich für M, obwohl die meisten meiner Jeans und Hosen zu Hause eine Nummer kleiner sind.

Wenn sie dann genau passt oder schlimmer, gar nicht passt, wirst du dich schlecht fühlen. Richtig schlecht!“, wollte mir meine innere Stimme mahnend ins Gewissen reden. Aber da war es schon zu spät. Die Hose landete in meinem Warenkorb und ich klickte auf „Bestellen“. Meine Gedankenspinnerei ging aber weiter. Schlimmer: Sie ging erst so richtig los. 

Liefertag. Die Hose kam an. „Lass es lieber. Pack sie gar nicht erst aus. Es war eine blöde Idee, online Jeans zu bestellen!“, plapperte meine innere Stimme mit Nachdruck weiter, während ich zaghaft die Plastikverpackung aufriss und die Hose erstmal begutachtete. „Puh, sieht eng aus. Lisa, bitte. Tu dir und mir einen Gefallen. Lass es!“ Unaufhörlich quatschte die innere Stimme weiter, doch ich beschloss, ihr keine Beachtung zu schenken. „Ach, da komme ich schon rein. Erst gestern habe ich von der gleichen Marke eine Hose in S getragen. Die sieht nur kleiner aus, als sie tatsächlich ist. Sie ist Stretch und High Waist. Pfeif drauf!“, versuchte ich meine innere Stimme zu beruhigen, doch ich sah sie quasi vor mir. Skeptisch mit einer hochgezogenen Augenbraue.

 

Dann kam der glorreiche Moment…

 

…die Hose passte. Schlimmer: Die passte ganz genau und ich musste schon kräftig daran ziehen, um sie hoch zu bekommen. Aber der Reisverschluss ging ohne Probleme zu und die Hose schmiegte sich an meine Beine. Irgendwie frustrierte es mich. In meinem Schrank hängen Klamotten in XS und S. All diese Teile passten doch vor kurzem noch. Warum brauche ich bei dieser Hose eine M? Da merkte ich: Ich war im Größenwahnsinn und Zahlenchaos der Fashion Industrie gefangen. Und es beeinflusste mich, auch wenn mir an dieser Stelle bewusst werden hätte sollen, dass dies ein klares Indiz dafür ist, was Zahlen tatsächlich über deine Schönheit aussagen: Nämlich nichts!

 

 

Heute Morgen schrieb ich auf Instagram:

Isn’t it insane? It seems that our whole life depends on numbers. We care about how many likes we get, how many followers we have and how many blog clicks we receive per second. The higher the better, right? On the other hand we care about how much we weight, how tiny our waist is and in which sizes we fit. The lower the better, right? Well, yesterday I realized that we should care less about numbers – especially when it comes to sizes. A size doesn’t say anything about your beauty – sizes are the decision of the fashion industry and every brand decides differently (and these decisions are sometimes really rude and hurtful). Honestly, we are all beautiful just the way we are. I hate numbers – but I love words and letters. I hate calculating – but I love talking and telling & writing stories. We all should change numbers to words, which means we all have one size and this size is called: BEAUTIFUL.
SPECIAL.
GORGEOUS.

[…]

 

 

Diese Worte möchte ich mir selbst zu Herzen nehmen, obwohl ich ganz genau weiß, wie schwer es manchmal ist, die inneren Gedanken ruhen zu lassen. Unsere Kleidergröße beeinflusst uns, doch ich weiß auch: Es gibt Brands, die schneidern wirklich gemein. Namen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, aber euch eher dazu auffordern, euer Selbstbewusstsein nicht in die Hand der Fashion Industry zu legen und euer Leben nicht von Zahlen abhängig zu machen. In jederlei Hinsicht:

  • Likes sagen nichts darüber aus, ob wir wertvoll und eine interessante Person sind. Das sagt unser Charakter über uns aus.
  • Follower sagen nichts darüber aus, ob unser Leben lebenswert ist, weil keine Zahl unser Leben lebenswert macht, sondern wir selbst.
  • Blog Klicks sagen nichts darüber aus, ob unsere Gedanken und unsere Meinung relevant ist. Denn das ist sie immer.
  • Dein Gewicht sagt nichts darüber aus, ob du eine gute Figur hast. Denn Gewicht ist in der Tat irrelevant.
  • Es ist kein Lebensziel, eine schmale Taille oder Tigh Gaps zu haben. Gesundheit und Lebensqualität sind viel wichtiger und das kann man nicht in Zahlen messen.
  • Größen sagen nichts über deine Schönheit aus, denn DU bist schön.

 

Größenwahnsinn und Zahlenchaos

 

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I’m more than just a number

 


 

Bilder by Miss Getaway

 


 

 

Boost your Confidence + Zara Sale Outfit

An mein kleines Shoppingverbot für Januar habe ich mich nicht ganz gehalten. Der Zara Sale war zu verlockend, um nur am Schaufenster vorbeizugehen. Letztendlich habe ich mich doch dazu entschieden, mir etwas zu gönnen. Mit Ausnahme von den vier Teilen, die ich schon länger habe (Pullover, Blazer, Tasche und Mantel) besteht das Outfit weiters aus Sale-Teilen von Zara. Und irgendwie, so habe ich festgestellt, war es gut, dass ich etwas für mich getan habe. In letzter Zeit geriet mein Selbstbewusstsein und -vertrauen wieder etwas in den Keller. Meistens habe ich mich in meiner Haut nicht wirklich wohl gefühlt – und in meinen Outfits schon gar nicht. Doch dieser Look ist der erste seit Ewigkeiten, den ich nach langer, langer Zeit wieder selbstbewusster ausführen konnte.

 

 

Confidence Struggles

Warum mein Selbstbewusstsein leidet…

Als Mensch mit einer langen und weitreichenden Essstörungsgeschichte bin ich extrem auf meinen Körper fixiert. Das wird wohl immer ein Teil von mir sein und sich wahrscheinlich nie mehr wirklich ändern. Noch im Sommer habe ich geschrieben, dass ich mich wohl in meiner Haut fühle und gelernt habe, meinen Körper in allen erdenklichen Formen zu lieben. Natürlich ist das immer noch der Fall, doch es gibt Tage, an denen mir das einfach schwerfällt und Selbstakzeptanz eben doch keine Selbstverständlichkeit ist.

Ich mache viel von der Art meines Aussehens abhängig. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre nicht so stark darauf fixiert, aber diesen Schalter in meinen Kopf kann ich nicht so leicht umlegen. Auch die Art wie ich mich kleide ist ein Indiz, ob ich mich gerade wohl fühle oder nicht. Natürlich ist das sehr objektiv, ja, sogar oberflächlich und oft verstehe ich selbst nicht, warum das so ist, aber einen inzwischen fast neun Jahre alten Essstörungsbackground und die daraus entstandenen Verhaltens- und Denkweisen kann man eben auch nicht von heute auf morgen über Board werfen.

Die letzten paar Wochen war ich mit meiner Kleiderwahl, so absurd das auch klingen mag, wahnsinnig überfordert. Egal, was ich trug, ich mochte mich nicht im Spiegel ansehen, weil ich mir selbst nicht gefiel. Deshalb habe ich mich auch eher in weitere, bequemere Sachen geschmissen – allen voran aus dem Grund, weil ich mich aktuell eher als „zu dick“ wahrnehme, als umgekehrt. Mich selbst objektiv und nicht subjektiv zu betrachten, kommt mir manchmal wie ein Ding der Unmöglichkeit vor. Hinzufügen muss ich jedoch auch, dass diese Struggles inzwischen meistens nur noch in den kälteren Jahreszeiten vorkommen und es mir im Sommer generell besser in meiner Haut geht – auch wenn man das wegen der „Bikini-Saison“ gar nicht so glauben möchte.

 

 

Confidence Boost

Warum es mir schwerfällt, mein Selbstbewusstsein zu steigern…

Meine Confidence zu boosten ist kein leichtes Unterfangen. Ich kann von meinen Freunden in Dauerschleife hören, dass ich nicht zu dick bin – es würde in einem Ohr hineingehen und im anderen wieder hinaus gleiten. Ich vertraue meinen Freunden, nur hilft mir ihre Meinung wenig, wenn es um meinen Körper geht. Diesen Kampf fechte ich immer noch mit mir selbst aus und ich bin schließlich diejenige, die sich wohlfühlen muss. Wie ich zu diesem enormen Selbstbewusstsein im Sommer gelangt bin, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr. Vielleicht, weil ich mich gerade in einer Hochphase meiner Glücksgefühle befand und ich mich mit den richtigen Leuten umgab, die mir persönlich auch ein gutes Gefühl gegeben haben, was dazu beigetragen hat, mich selbst besser wahrzunehmen.

Natürlich umgebe ich mich immer noch mit den richtigen Menschen, denn die Freunde, die ich habe, gibt es kein zweites Mal. Nur bin ich momentan leider so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass es mir trotzdem schwerfällt, auf ihre Worte, in dem Sinne natürlich nur diejenigen die mich betreffen, zu hören und darauf basierend zu vertrauen. Da wurde mir bewusst, dass ich die Art, wie ich mich fühle oder mein Selbstbewusstsein steigere, nicht von externen Faktoren abhängig machen darf. Ansonsten stürze ich mich selbst in eine Abhängigkeit. Ich darf nur von einer Person abhängig sein und das bin ich selbst.

 

 

…und was ich gegen Confidence Tiefs unternehme

Ich habe beschlossen, mir selbst wieder mehr Gutes zu tun. Mir genau zu überlegen, wie ich es schaffe, mich wieder wohl zu fühlen, denn Jammern ist nicht mehr mein Ding. Ich nehme die Sache lieber selbst in die Hand. In erster Linie habe ich damit begonnen, wieder mehr auf mich selbst zu achten. Ich nehme mir Zeit, um meine Beautyrituale durchzuführen, wie ich es auch im Sommer gemacht habe. Meine Haut ist dadurch wieder besser geworden, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich zurzeit keinen Tropfen Alkohol anrühre. Das ist schon einmal viel wert.

Außerdem habe ich damit begonnen, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren und mir sogar bewusst dafür Zeit eingeplant, mehr für meine Fitness zu tun. Klappt momentan ganz gut. Deshalb habe ich mich auch wieder getraut, die weiten Pullis im Schrank zu lassen, um mich figurbetonter zu kleiden. Das war wirklich eine Herausforderung, aber zu merken, dass sich meine Kleidergröße nicht wirklich verändert hat, hat mir auch gut getan. Ich will damit nicht die Message versenden, dass man nur toll ist, wenn man in die kleineren Größen passt und figurbetonte Kleidung tragen kann. Auf keinen Fall.

Was ich damit sagen möchte, ist vielmehr, dass man sich nicht verkriechen soll, wenn es einmal nicht so optimal läuft oder man sich selbst im Spiegel nicht wirklich sehen möchte. Ich habe mich die ganze Zeit in weiten Hoodies versteckt – kein Wunder, dass ich mich nicht so leicht aus meinem Tief rausholen konnte und mein Alltag eher trist aussah.

 

 

Feelin‘ Free

Mich wieder in einen engen Rock zu werfen und Overknees anzuziehen war in der Tat eine kleine Herausforderung, aber für mich ist es mein „Confidence Booster“-Outfit, denn zum ersten Mal seit langem gefiel mir wieder, was ich im Spiegel sah. Der Gedanke, „zu dick“ zu sein, verflog zwar nicht ganz, aber es ist eine Befreiung, sich selbst wieder ein bisschen realistischer zu betrachten. Ich weiß, es klingt wirklich absurd, sein Selbstbewusstsein so sehr von einer Äußerlichkeit oder einem Outfit leiten zu lassen. Doch gerade Mode ist ein Ausdruck seiner Individualität und trägt, zumindest für mich, sehr viel zu meinem Selbstbewusstsein bei. In der Hinsicht war es also nicht ganz so verkehrt, mein Shoppingverbot beim Zara Sale fulminant über den Haufen zu werfen.

 

Confidence

 

I’m wearing

Coat: Wallis (Same here – SALE)
Jumper: Only (Similar here – SALE)
Overknees: Zara (Same here – SALE)
Blazer: Vero Moda (Same here – SALE)
Necklace: New One (Same here)
Bag: Valentino Handbags

 


 

Location

Vienna / Falkensteinerhotel Wien Margareten 

 

Life Update #9: Hello New Chapter!

Die Blätter verlieren ihr sattes Grün und erstrahlen in den prächtigsten Herbstfarben: Rot, gelb, orange und braun. Am Boden stapeln sich Laubhaufen, die ich als Kind immer durcheinander gewirbelt habe. Manchmal überkommt es mich sogar noch heute. Dann kommt das Kind in mir zum Vorschein und lässt die alten Zeiten wieder hochleben. Zumindest gedanklich, denn jetzt, wo ich erwachsen bin und selbst auch gelegentlich den Gartenrechen schwinge, weiß ich, wie viel Arbeit es ist, das Laub zusammenzukehren. Ja, eine neue Jahreszeit ist angebrochen und langsam, aber sicher verschwindet die Wehmut, den Sommer gehen zu lassen. Okay, das rede ich mir nur ein. Doch irgendwie habe ich auch nicht die Zeit dazu, mir Gedanken zu machen, dass mich die Sonne nun nicht mehr beim Aufwachen kitzeln wird.

A new chapter in my life is about to begin. Every single month, every single week, every single day, every single moment.

Es passiert gerade so viel in meinem Leben. Viel zu viel. Und all diese Eindrücke überrennen mich manchmal. Es ist schön, gerade so viel zu erleben. Zu erleben, wie jeder Tag etwas neues mit sich bringt. Darum wird es auch wieder einmal Zeit für ein kleines Life Update.


 

Life Update #9

Let’s start a New Chapter

Mein Neuanfang hat bereits im Juli begonnen. Das habe ich hier und auch hier und sowieso oft genug erwähnt. Aber Herbst ist eine Jahreszeit, die sich für mich auch immer wie etwas Neues anfühlt. Neue Herausforderungen erwarten mich und ich nehme Abschied von meiner liebsten Jahreszeit, dem Sommer. Ist der Sommer erst einmal vorbei, fühlt es sich an, als hätte ich ein Kapitel geschlossen. Jetzt bin ich gerade dabei, ein neues Buch anzufangen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Mein altes Journal hat seine Dienste getan. Auch wenn es noch nicht voll ist, ist es momentan nur noch mein Begleiter für To Do Listen. Ich habe ein neues angefangen und werde alle Gedanken, alle Worte, die mir im Kopf umschwirren fortan in mein neues Journal schreiben. Und mit Gedanken und Worten bin ich aktuell voller den je.

 

 

New People

Momentan befinde ich mich gerade in einem Stadium meines Lebens, in dem ich dazu bereit bin, neue Menschen in mein Leben zu lassen. Das fiel mir lange Zeit unheimlich schwer. Und irgendwie tut es das immer noch. Es fällt mir schwer, neue Menschen kennenzulernen (im Sinne von richtig kennenlernen – kurze Talks sind immer drin) oder andere Menschen, die bereits mit einem Fuß in meinem Leben stehen, näher an mich heranzulassen. Es ist immer wieder eine Premiere, wenn es gelingt. Aber ich merke immer mehr, wie gut mir soziale Kontakte tun und vor allem, wie schön es ist, diese auch zu festigen. Die Angst, verletzt oder enttäuscht zu werden, ist bei mir immer gegeben. Ich vertraue nicht schnell, aber ich rede gerne und viel, bin sogar bereit, mehr von mir preiszugeben, was jedoch nicht bedeutet, dass das ein Freifahrtschein in mein Leben ist. Ich schraube Erwartungen niedrig. Immer. Auch wenn es manchmal nicht so rüberkommt.

Doch eines kann ich mit Sicherheit sagen: Die Menschen, die es in mein Leben geschafft haben, waren und sind es wert.

 

 

New Experiences

Ich bin ein reflektierter Mensch, der alles gerne und lange analysiert. Planung ist mein halbes Leben, Spontanität oftmals fehl am Platz. Schon lange habe ich mir gewünscht, einen ticken spontaner zu sein. Einfach mal nicht alles durchdenken und im Feinschliff analysieren, reflektieren und durchstrukturieren. Struktur ist wichtig in meinem Leben. Ansonsten würde das Chaos Überhand gewinnen, denn ich bin von Natur aus eine richtige Chaotin. Teilweise hat mich diese viele Planung ziemlich frustriert. Darum bin ich ausgebrochen und ganz spontan in eine Stadt gereist: Bratislava. Kurzerhand habe ich beschlossen, auch Blogger Lisa daheim zu lassen. Die Kamera blieb mit einer einzigen Ausnahme aus. Ein paar Instastories konnte ich mir jedoch nicht verkneifen, denn die Stadt war einfach zu schön. Allerdings wurde ich gefragt, ob ich einen Travelguide über Bratislava mache. Diesmal muss ich leider sagen: NEIN. Ich habe es zu sehr genossen, mal (fast) alles hinter mir zu lassen und diesem Wochenende alles dem Zufall zu überlassen. Dafür komme ich meinem Lebensziel schon ein Stückchen näher: Ich konnte eine weitere europäische Hauptstadt besuchen und zähle nun insgesamt 9 auf meiner Liste.

 

 

New Challenges

Als Bloggerin brauche ich ein dickes Fell, denn es gibt nicht immer lobende Worte für das, was man macht. Nicht jeder mag mich. Und es muss mich auch nicht jeder mögen. Ich mag auch nicht jeden. Es ist verständlich, dass man nicht Everybody’s Darling sein kann. Das sind nicht einmal die größten Influencer unserer Zeit, wie beispielsweise Caro Daur oder Leonie Hanne.

Ich komme mit fiesen Kommentaren gut klar, doch neulich musste ich mich mit einem richtigen Hate gegenüber meiner Person rumschlagen. Das kommt ziemlich selten vor. Das letzte Mal sogar vor zwei Jahren. Ist also wirklich schon ewig her. Richtigen Hate erfahre ich sonst eigentlich nicht, aber dieses Mal war es für mich alles andere, als leicht, mit diesen Kommentaren klarzukommen. Ich will dem Hate hier überhaupt kein Futter geben, aber ich habe das Gefühl, ich muss es niederschreiben, weil es sich um eine Sache handelt, die mir nahe geht: Meine Figur und mein Aussehen. Es ist nicht sehr angenehm, als anorektische Bitch bezeichnet zu werden, die ihrer Community etwas vormacht, indem sie Stories von sich beim Essen oder generell Essen postet. Ich habe damit gerechnet, dass das Thema wieder präsent werden könnte, nachdem von mir nicht mehr so viel übrig ist. Und ich habe nur darauf gewartet, bis ich darauf angesprochen werde.

Ich habe es schon in meinem letzten Life Update angeboten, mehr darüber zu schreiben, bin bis jetzt allerdings nicht dazu gekommen. Nach wie vor kann ich euch aber versichern, dass Magersucht überhaupt kein Thema ist. Ich denke jedoch, dass ich diesem Thema nun wirklich bald einen eigenen Post widmen muss.


 

 

October: A New Chapter

Unglaublich, aber wahr. Jetzt ist auch schon der September bald vorbei und wir starten mit dem 10. Monat im Jahr. Okay, okay. Ich übertreibe, haben wir doch noch 10 Tage, aber die gehen schneller vorbei, als man denkt. Für mich bedeutet das: Back to University. Ich bin ganz gespannt, was das neue Studium für mich bereit halten wird und freue mich vor allem auf eines: Einen geregelten Tagesablauf. Obwohl ich eher die Naturwissenschaftlerin bin, freue ich mich auf dieses geisteswissenschaftliche Studium. Ich bin gespannt, welche Lehrveranstaltungen auf mich warten und letztendlich auch, mit welchem Thema ich mich in meiner Masterarbeit beschäftigen möchte.

Ansonsten ist für Oktober nicht viel geplant. Neben dem Studienbeginn steht nur noch meine Sponsion auf dem Plan. Das bedeutet, ich bekomme meinen akademischen Grad in einem universitären Festakt vor Publikum verliehen. Ich stehe der ganzen Sache jedoch zwiegespalten gegenüber. Es ist komisch, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Auf der anderen Seite ist es auch schön, für die eigene Leistung vor Publikum belohnt zu werden. Und ich kann diesen Tag mit meiner Familie und meinen liebsten Freunden verbringen. Besser kann der Oktober doch gar nicht starten.

 

Life Update #8: Good Vibes

Ich kann es kaum fassen. Mein Uniabschluss liegt nun fast schon zwei Monate zurück und ich blicke auf eine Zeit voller Anstrengung, Tränen, Zweifel, aber auch des Glücks und der Freude, etwas geschafft zu haben, zurück. Diese Zeit war hart für mich, sehr hart. Ich habe mich in ein Terrain gewagt, was für mich unbekannt war. Habe empirisch gearbeitet, eine eigene Forschung geschaukelt und damit gleichzeitig ein Thema, wofür auch gerade eine Dissertation geschrieben wird. Ich bin über meine Fähigkeiten hinausgewachsen, aber es war schwer. So lange habe ich an mir und meinen Fähigkeiten gezweifelt, aber es gab eine ganz bestimmte Sache, die mich immer am Ball bleiben ließ. Tagtäglich habe ich es mir eingeredet und mir so meine Motivation verschafft. Ich habe mir gesagt, dass sich mein Leben von Grund auf verändern wird, wenn ich die Uni abgeschlossen habe. Dass ich ein neues Leben beginnen werde. Glücklich sein werde. Frei. Und es ist eingetreten. Momentan genieße ich mein Leben in vollen Zügen und ich kann eines sagen: Ich bin glücklich. So wahnsinnig glücklich.

 

 

Life Update #8

Good Vibes in August

In den letzten Jahren habe ich viel zurückgesteckt. Vielleicht zu viel. Und vielleicht hätte ich das gar nicht müssen, aber ich gehe mit mir selbst immer sehr streng um. Leider. Ich wünschte mir, ich hätte das Leben vorher auch schon auf die Art und Weise genossen, wie ich es jetzt tue. Aber ich versuche den Gedanken beiseite zu schieben, irgendetwas verpasst zu haben. Denn ich bin jetzt jung. Immer noch. Und ich habe immer noch die Gelegenheit, so viel nachzuholen, was ich früher verpasst habe. Und das ist okay. Das ist mehr als okay. Ich habe meine Erfahrungen früher auf eine andere Weise gemacht. Jetzt ist der Moment gekommen, sie auf eine neue Weise zu machen. Und es fühlt sich gut an. So gut.

 

 

Über mein Bloggerleben, wunderbare Menschen und Bereicherungen

Ich war immer dankbar für all das, was ich durch und mit meinem Blog erleben durfte. Ich durfte neue Länder bereisen, an Presseevents teilnehmen, die Fashion Week in Wien besuchen (dieses Jahr werde ich allerdings absagen) und wunderbare Menschen kennenlernen. Doch momentan läuft alles besser den je. Die wachsende Freundschaft zu Kerstin von Miss Getway ist unter anderem eine Bereicherung, die ich besonders in den letzten Monaten erfahren durfte. Es ist schön, so einen kreativen Kopf kennengelernt zu haben. Eine junge Frau, die eine Leidenschaft mit mir teilt, mit der ich mich auf Anhieb verstanden habe und inzwischen haben wir uns zu einem wunderbaren, eingespielten Team etabliert, welches optimal miteinander harmoniert. Insbesondere euer Lob zu unseren gemeinsamen Zusammenarbeiten zeigen mir, dass wir gemeinsam wunderschöne Projekte auf die Beine stellen.

Momentan habe ich so eine große Freude am Bloggen. Ich kann mir endlich wieder umfassend Zeit nehmen, eure Kommentare zu beantworten und auch Instagram macht langsam wieder mehr Spaß. Darüber hinaus durfte ich seit meinem Uniabschluss an vielen Projekten und Kampagnen mitarbeiten und ich bin einfach dankbar dafür. Dankbar, dass ich diese Leidenschaft habe und dass ich damit auch mein Geld verdienen darf. Das Bloggen ist ein Job, der manchmal ganz schön hart ist und in dem man sich schnell verlieren kann, aber er ist eine Bereicherung. Und ich möchte diese Bereicherung nicht missen. Doch die größte Bereicherung an meinem Bloggerleben sind nicht die Projekte oder Kampagnen, sondern es ist meine Community. IHR. Und ich bin dankbar für jeden einzelnen, der meine Worte liest und sich die Zeit nimmt, mir Feedback zu geben.

 

 

Ernährung/ Essstörung/ Gesundheit/ Gewicht

Obwohl ich vor kurzem eine Kolumne geschrieben habe, in der ich erklärt habe, dass es mir gesundheitlich gut geht, erreichen mich dennoch mehrmals in der Woche Nachrichten zu meinem Gewicht. Ich weiß, dass ich dünner geworden bin und es bei einigen die Alarmglocken schrillen lässt. Ich kann auch verstehen, dass man es mir vielleicht nicht so ganz abkauft, dass alles in Ordnung ist, denn ich bin genauso dünn, wie vor zwei Jahren, als ich einen immensen Rückfall hatte. Aber es geht mir gut. Es geht mir wirklich gut. Noch nie war ich so im Einklang mit mir selbst. Wenn ihr wollt, kann ich dazu aber gerne noch einen eigenen Post verfassen, in welchem ich näher darauf eingehe. Vorab sei gesagt: Es geht mir gut und ich bin gesund. Magersucht ist gerade kein Thema.

 

Reisen

Nachdem ich im Mai auf Ibiza war, ging es im August wieder ans Meer. Ich habe die Zeit mit meiner Familie verbracht. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie dankbar ich für all die Menschen sein kann, die mich durchs Leben begleiten. Zugegeben – manchmal war es schon ein bisschen langweilig, aber das liegt daran, weil meine Familie und ich unterschiedliche Vorstellungen von Urlaub haben. Nichtsdestotrotz habe ich die Zeit in Kroatien genossen. Immer wenn ich am Meer bin, fühle ich mich unglaublich inspiriert. Das beste am ganzen Urlaub war, dass ich wieder zum Schreiben gekommen bin. Die Momente beim Sonnenaufgang – nur ich und mein Journal- waren magisch. Aber mehr dazu in einem späteren Post.

Ich kann euch sagen, kaum nach Österreich zurückgekehrt, packt mich schon wieder das Fernweh. Am liebsten würde ich heuer noch einmal verreisen.

 

 

Studium/Arbeit

Inzwischen habe ich es schon überwunden, dass ich dieses Jahr nicht unterrichten werde. Wie ihr wisst, haben mich letztendlich doch ein paar Zweifel geplagt, ob es eine gute Idee ist, mein Praktikum erst ein Jahr nach meinem Abschluss zu machen, aber nun bin ich wieder felsenfest der Meinung, dass es richtig war. Ich genieße mein Leben als Bloggerin in vollen Zügen und habe es mittlerweile auch geschafft, richtige Arbeitstage zu gestalten. Auch ich habe nun mein geregeltes Arbeitsleben und es ist schön, eine Aufgabe im Leben zu haben.

Derzeit bin ich noch am koordinieren und überlegen, wie ich es diesmal mit dem Studium besser klarkomme. So einen Druck wie im Lehramtsstudium möchte ich mir nicht mehr machen. Was geht, das geht und ich bin gespannt, wie mir das neue Studium gefallen wird.

 

Good Vibes

 

Postingwünsche?

Wie immer möchte ich auch auf eure Bedürfnisse und Wünsche eingehen. Wenn ihr Postingwünsche habt, könnt ihr mir diese gerne mitteilen. Ich sprudle momentan vor Kreativität, aber ich möchte natürlich auch, dass ihr voll und ganz auf eure Kosten kommt. Ihr habt spannende Themenimpulse? Dann immer her damit. 

 

Life Update #5: Es wird ernst

 

Nicht nur wegen seiner Kürze ist der Monat Februar verdammt schnell vergangen. Dieser Monat war intensiv. Im engeren Sinne arbeitsintensiv. So viel Zeit muss bleiben, um ins Detail zu gehen. Nun, ich habe mich nicht nur um meine Unisachen gekümmert, sondern auch gemeinsam mit 7 wunderbaren Ladies unser Projekt nach vorne gebracht. Der Startschuss für unser Projekt GRAZER BLOGGER ist gesetzt und uns steht jetzt schon einiges bevor. Der Startschuss für die Diplomarbeit hingegen ist schon länger gesetzt und da hoffe ich, endlich mal zu einem Ende zu kommen, obwohl es ganz und gar nicht danach aussieht. Neugierig? Dann solltest du dir unbedingt mein März Life Update durchlesen.

 

Diplomarbeit

Diesen Punkt nenne ich bewusst nicht mehr Uni, denn auf der lasse ich mich nur noch äußerst selten blicken. Wenn dann nur zu diesen betreffenden Diplomarbeitsterminen. Aktuell habe ich (ich traue es mich fast nicht sagen) 15 von 80 Seiten Minimum geschrieben. Nur bei mir ist die Vorbereitungszeit so intensiv, sodass ich mich auf das Schreiben noch gar nicht wirklich konzentrieren kann. Darum habe ich beschlossen, der Vorbereitung mehr Zeit zu widmen, denn ohne Datenanalyse keine Ergebnisse. Keine Ergebnisse = kein Textmaterial. Und auch das Einlesen nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch. Ich bin leider der Typ Mensch, der alles genau wissen möchte und nicht gleich vom Buch heraus umformuliert. Besonders unpraktisch, wenn die Texte auch noch alle auf Englisch sind.

Zumindest habe ich alle meine Daten erhoben und jetzt bin ich gerade dabei, sie auszuwerten. Alleine zu forschen bringt einige Vor- und Nachteile mit sich. Aktuell bin ich in der Phase der Nachteile angelangt, aber ich bin mir sicher, sobald die Daten ausgewertet sind, werde ich diejenige sein, die am Besten lacht, denn das Zitieren, ja, die Sache, die alle Studenten am meisten hassen, kann ich mir dann getrost sparen (zumindest bis zu einem gewissen Grad), denn ICH habe es erforscht. Irgendwie fühlt man sich dann wie der Überflieger-Wissenschaftler, doch momentan hoffe ich nur, dass ich es einfach richtig mache, so wie ich es mache. Ich bin nach wie vor guter Dinge, dass ich beim Schreiben ziemlich schnell sein werde, sobald ich die Daten analysiert und ausgewertet habe, denn die eigene Forscherin kennt ihre Ergebnisse immer noch am Besten 😉

Wie du siehst: Es wird ernst! Die Stunden am Laptop steigern sich ins Unermessliche. 

 

Es wird ernst

 

So erging es mir die letzten Tage/Wochen

Obwohl ich mich wirklich bemühe, komme ich ein bisschen schleppend voran. Das liegt nicht daran, weil ich eine langsame Schnecke bin, sondern weil ich alles genau machen möchte. Geärgert habe ich mich in dieser Woche zudem auch und zwar über einige Mitstudenten. Ich war die ganze Zeit am herumgranteln, wie wir in Österreich so schön sagen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Meisterin im Vergleichen bin und es mich einfach ärgert, dass einige, die noch vor kurzer Zeit im Studium hinter mir waren bald die Diplomprüfung absolvieren werden. Das hat auch einen einfachen Grund. Nein, ich habe mich nicht auf die faule Haut gelegt, sondern wer es sich mit seiner Diplomarbeit leicht macht, wird eben schneller fertig. Mich ärgert es einfach nur, dass genau diese Menschen den gleichen akademischen Grad bekommen, wie ich, obwohl sie vielleicht 10% (!!!) der Arbeit hatten, die ich hatte.

Dennoch habe ich gemerkt, dass ich viel zu viele Gedanken daran verliere und verschwende. Das möchte ich unbedingt abstellen, aber es fällt einem eben wirklich schwer. Natürlich hätte ich es mir auch leichter machen können, keine Frage. Es hätte sich sowohl in Geographie, als auch in Philosophie angeboten. Aber das wollte ich nicht. Ich bin so ein typischer „Ich muss es mir erstmals verdienen, um richtig stolz darauf sein zu können“-Mensch und dieser Perfektionismus steht mir leider wirklich oft im Weg. Darum arbeite ich eben ein Jahr an meiner Arbeit und andere fetzen ihre in zwei Wochen hin. Versteht mich nicht falsch bzw. denkt bitte nicht, dass ich neidisch bin, nur es ärgert mich, dass an unseren Unis das Niveau immer mehr in den Keller sinkt und man billige Arbeiten als wissenschaftliche Publikation verkauft. Glaubt mir, an dem Gerücht: „Jeder Depp könnte eine Uni abschließen“ ist in der Tat was dran. Und das finde ich traurig. Ich sage nicht, dass jeder so wie ich selbst empirisch arbeiten muss. Ich habe es mir selbst ausgesucht, dennoch: Ein gewisses Mindestniveau sollte trotzdem vorherrschen. 

 

 

Grazer Blogger

So, aber jetzt ist wirklich genug mit dem herumgranteln (herumgranteln bedeutet übrigens so viel wie meckern.). In diesem Beitrag muss auch Platz für schöne Dinge sein. Wie ihr hier oder auf anderen Plattformen mitbekommen habt, haben wir endlich unsere GRAZER BLOGGER Website gelauncht. Es läuft bereits jetzt sehr gut. Wir haben unzählige Ideen und schon einige Projekte am Start. Vor kurzem waren wir sogar in den Medien und wurden mit einem dreiseitigen Bericht vorgestellt. Es ist einfach schön, in der Gemeinschaft zu arbeiten und ich habe das Gefühl, dass es wirklich jede von uns weiterbringt. Klar, aller Anfang läuft schwer und ich möchte euch nicht die Illusion verkaufen, dass alles perfekt läuft. Aber ich finde es wirklich schön, dass wir alle so erwachsen kommunizieren können und jede von uns bezüglich kleinerer Anfangsschwierigkeiten bemüht ist, Lösungen zu finden. Ehrlich gesagt bin ich das von so einer großen Mädelsgruppe nicht gewohnt, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es dann immer in einem Zickenkrieg ausartet. Aber so wie es aussieht, werden wir wohl alle mal erwachsen. Und wir wachsen gerade in unserem Team hinein und GRAZER BLOGGER aus den Kinderschühchen heraus.