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Genusstipp: CupCakes in Vienna

CupCakes in Vienna

Vintage zwischen Teig und Cremé

Ein zauberhaftes Wochenende im wundervollen Wien mit wunderschönen Erlebnissen. So beschreibe ich die unglaublich tolle Zeit mit meiner Besten Freundin in ihrer Heimatstadt. Lizzie hat mir sogar einen kleinen Wunsch erfüllt, obwohl sie gar nicht wusste, dass das schon lange auf meiner Liste steht. Wir waren in einem charmanten Café mit den wohl leckersten Cupcakes in ganz Österreich. Das CupCakes in Wien gibt es schon sehr lange, mittlerweile ist es sogar mehrfach in der österreichischen Hauptstadt vertreten, aber bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft, einmal dort CupCakes zu essen und erfrischende Rosenlimonade zu trinken. Das haben wir jetzt nachgeholt und es war ein unvergesslicher Moment. Die Location, im Vintagestil gehalten, lud uns dazu ein, in eine ganz andere Welt einzutauchen. Durch die Musik im Hintergrund fühlten wir uns in die 50’s zurückversetzt und das Geschäft versprühte vor allem eines: ein entzückendes Ambiente mit Wohlfühlflair und Atmosphäre.  

Die Auswahl der Cupcakes ist gigantisch, sortenweise gibt es sie sogar vegan und glutenfrei. Die Bilder selbst zeigen nur kleine Ausschnitte von dem, was im Angebot war. Lizzie und ich hatten richtige Schwierigkeiten, uns zu entscheiden, welchen Cupcake wir probieren möchten, deswegen verbrachten wir die ersten paar Minuten damit, angestrengt darüber nachzudenken, welche süße Köstlichkeit wir auf unserem Teller haben möchten. Ich hätte sie wirklich alle verdrücken können, aber die Bikinifigur 2015 hätte sich bitterböse gerächt, darum probierte ich einen Cupcake, der für mich als Steirerin wohl als Exot gilt und bestellte einen Red Velvet Cupcake. Lizzie zog alle Register und probierte sogar zwei davon: Heiße Liebe und Kokos.  

Heiße Liebe Cupcake – Halb Himbeere, halb Vanille, mit einem Tupfer fruchtiger Himbeer-Marmelade oben drauf – das ist unser Heiße Liebe Cupcake. Im hellen Vanille-Sponge sind ebenfalls Himbeeren eingebacken… einfach köstlich!

Zum Glück hat mir Lizzie erlaubt, ihn zu probieren und so war meine Gabel schneller an diesem Cupcake, als sie überhaupt „Frosting“ sagen hätte können. Lizzie selbst fand ihn superlecker, vor allem, weil echte Himbeeren im Teig waren. Auch mir hat er gut geschmeckt. Er hatte genau die richtige Süße und eine schön saftige Konsistenz. Yummy!

Kokos-Mascarpone Cupcake – Kokosraspeln ummanteln die Kokos-Topping-Kuppel auf einem saftigen Karottensponge…..hmmmm!

Lizzie hat dafür nur ein Kommentar parat: herrlich. Sie selbst meint, sie kann nicht viel sagen, außer superyummy. Die Creme eines jeden Cupcakes war nicht zu schwer. Lizzie war stets der felsenfesten Überzeugung, sie kann gut Cupcakes backen, aber diese waren einfach nur der Wahnsinn. Ich kann ihre Backkünste zwar nicht so ganz beurteilen, weil ich noch nie in den Genuss gekommen bin, aber alleine Lizzies Fotos von ihren Meisterwerken sprechen Bände. Jedoch hat sie absolut recht, wenn sie meint, dass die Cupcakes im CupCakes himmlisch schmecken. Lizzie muss mir auf jeden Fall nun auch CupCakes backen, damit auch ich Schlüsse ziehen kann. 

Red Velvet Cupcake – Der Name „Red Velvet“ passt perfekt zu diesem Cupcake. Denn wie Samt legt sich das vanillige Creamcheese-Obers-Topping auf den Gaumen und schmilzt wie … naja, wie roter Samt, wenn man den essen könnte 🙂 Und der rote Vanille-Sponge sieht nicht nur toll aus – er schmeckt auch so

Ha, bei diesem CupCake kann ich endlich auch einen ordentlichen Kommentar abgeben, denn das war der, den ich, wie oben bereits erwähnt, probiert habe. Der Sponge war wahnsinnig fluffig und ist mir nahezu auf der Zunge zergangen, ebenso wie das Topping, das herrlich erfrischend und nicht zu schwer war. Die Kombination aus rotem Vanillesponge und Topping war eine richtige Geschmacksexplosion. 

 

Im CupCakes gibt es nicht nur eine weitreichende Auswahl an CupCakes, sondern auch liebevoll verzierte Torten, Kekse und wenn ihr zu Hause die Leckereien nachmachen wollt, könnt ihr vor Ort auch die Backbücher erwerben. Wer backtechnisch noch nicht so geübt ist, hat die Möglichkeit, an Backkursen teilzunehmen, was aber mit Sicherheit auch für alte Backhasen spannend sein könnte, da die Kurse facettenreich sind, wie beispielsweise Tortendekor- oder Modellierkurse. 

Na, seid ihr neugierig geworden oder sucht ihr noch ein paar schöne Plätze für den nächsten Wientrip? Dann schaut doch mal -HIER vorbei. Auf der Internetseite des Geschäfts findet ihr nähere Infos zu den Standorten und dem Sortiment, sowie zu den Backkursen.

Blueberry Vanilla Cupcakes

Endlich hatte ich wieder einmal die Gelegenheit dazu, Cupcakes zu backen. An einem Brunchtable sehen sie richtig hübsch aus, sodass man einfach keine andere Wahl hat, als zuzugreifen. Heute stelle ich euch ein weiteres Rezept aus meinem Repertoire vor: Blueberry Vanilla Cupcakes

Zutaten für 12 Stück
Teig
1 TL Backpulver
70 g Butter
3 Eier
200 g Mehl
140 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Zucker
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker -HIER-
Frosting
300 g Mascarpone
250 g Magertopfen
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Heidelbeeren
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker 

 

So geht’s:

Zu allererst macht ihr das Essentiellste, das es beim Backen gibt: Backrohr vorheizen. Danach mixt ihr die temperierte Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse. Anschließend rührt ihr die Eier nach und nach unter. Es ist wichtig, dass ihr es nach und nach, sowie unter ständigem Rühren macht, denn ansonsten gerinnt euch die Masse. Mehl mit dem Backpulver und etwas Vanille aus der Vanillemühle vermischen. Danach hebt ihr unter ständigen Rühren die Milch und das Mehlgemisch abwechselnd unter den Teig.

Nun füllt ihr den Teig je bis zur Hälfte in ein mit Papierförmchen ausgefülltes Muffinblech. Wer kein Muffinblech besitzt, greift einfach auf stabilere Papierförmchen zurück. Dadurch bleibt der Teig trotzdem in Form. Bei ca. 180°C Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe)

Bereitet das Frosting vor, während der Teig im Backrohr bäckt. Dafür püriert ihr die Heidelbeeren und streicht sie durch ein feines Sieb, sofern ihr keine Kerne in eurem Frosting haben wollt. Danach verrührt ihr das Blaubeerpüree mit den restlichen Zutaten und stellt es bis zum Dressieren in den Kühlschrank.

Den fertig gebackenen Cupcaketeig aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Anschließend könnt ihr eure Cupcakes mit der Creme dekorieren und je nach Belieben verzieren.

Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken! 
Ich habe übrigens mehr von der Creme gemacht und sie danach in Gläser gefüllt. Dadurch, dass die Creme herrlich leicht schmeckt und nicht beschwert, kann sie auch pur und ohne „Unterlage“ gegessen werden.
 

3 verschiedene Cake Topper

In meinem letzten Post habe ich euch zwei DIY’s versprochen. Eines davon würde ich euch heute gerne präsentieren, da es im Zuge meiner Schwärmereien der letzten Posts auch sehr gut zu diesen Themen passt. Cake-Topper!

Sie geben Cupcakes, Torten und Kuchen den letzten Schliff und sehen besonders hübsch aus. Nicht zuletzt deswegen erfreuen sich Cake-Topper großer Beliebtheit. Sie machen einfach richtig etwas her und mich haben sie richtig verzaubert, obwohl es sich wirklich nur um ein einfaches Accessoire in der Kuchenkunst handelt.

Die perfekten Cake-Topper habe ich noch nicht gefunden, aber beim näheren Betrachten wusste ich: Das kann ich selbst auch und so machte ich mich auf, mein ersten eigenen Cake-Topper zu basteln und möchte ich euch drei verschiedene Varianten vorstellen, wie ich sie gemacht habe.
Dafür habe ich verwendet:
Motivpapier Washitape Zahnstocher Uhu-Stick Bastelkleber | Motivstanzer | Schaumstoffsterne | Schere
 
Die Herstellung von Cake Topper ist wirklich sehr, sehr einfach. Auch diejenigen, die kein Händchen für das Basteln haben, denen kann ich versichern: Es gelingt auch euch. Vor allem die Variante mit den Schaumstoffsternen ist in sekundenschnelle gebastelt.
Herstellung mit dem Papier
Eigentlich war es mein Plan, große Kreise auszuschneiden und diese dann zu beschriften. Doch die Kreise wurden trotz Zirkel nach dem Ausschneiden nicht wirklich rund und unterschieden sich dann auch bei ihrer Größe, wenn ich sie zusammenkleben wollte, darum suchte ich nach einer Alternative und blieb bei einem Motivstanzer hängen. Ich entschied mich für einen Schmetterlingsstanzer. Die Schmetterlinge sind zwar nicht so groß, das heißt, man kann sie nicht beschriften, aber mit dem richtigen Papier sehen sie echt sehr süß aus. Wie ihr seht, habe ich mich für ein rosafarbenes Papier mit weißen Punkten entschieden.
Dafür habe ich einfach die Schmetterlinge aus dem Papier ausgestanzt. Tipp: Das ausgestanzte Papier nicht wegwerfen. Das könnt ihr prima als Bordüre für Grußkarten oder als Schablone verwenden. Als ich meine ganzen Schmetterlinge beisammen hatte, habe ich eine Hälfte beiseite gelegt. Ich habe die Zahnstocher in den Bastelkleber getaucht und diese dann auf die erste Hälfte Schmetterlinge geklebt. In der Zwischenzeit müsst ihr den Bastelkleber trocknen lassen, sodass der Zahnstocher nicht mehr verrutscht.
Danach habe ich auf der anderen Hälfte der Schmetterlinge vorsichtig Uhu-Stick aufgetragen und sie so exakt wie möglich auf die andere Hälfte geklebt, sodass der Zahnstocher umschlossen wurde. 
 
Herstellung mit dem Washitape
Ich habe fast Luftsprünge gemacht, als ich Washitapes bei Interspar entdeckt habe. Leider haben mir nicht alle gefallen. Lediglich das schwarze Tape mit den weißen Punkten hat es in mein Einkaufskörbchen geschafft.
Etwas von dem Washitape ausrollen, abschneiden, in der Mitte den Zahnstocher hinlegen und das Washitape zusammenklappen. Lasst euch nicht ärgern, wenn das Washi-Tape nicht immer so exakt aufeinanderliegt. Das ist gar nicht so einfach. Erst am Ende hatte ich den Dreh raus. Trotzdem könnt ihr alles ein bisschen zurechtstutzen. Aus dem Ende ein Dreieck ausschneiden und fertig ist euer Cake Topper Fähnchen.
Tipp: Versucht sparsam mit dem Tape umzugehen, aber auch nicht zu wenig abzuschneiden. Washitapes sind nämlich nicht wirklich günstig, allerdings ist recht viel Material auf der Rolle. Ich habe noch genug übrig und das, obwohl ich um die 15 Stück gemacht habe.
Herstellung mit dem Schaumstoffsternchen
Das ist wohl die einfachste und schnellste Möglichkeit, Cake-Topper selbst zu basteln. Ihr müsst natürlich zwangsläufig keine Sterne nehmen. Ich hatte das Glück, dass ich noch welche zu Hause hatte, aber vielleicht findet ihr eine andere Form, die euch selbst besser gefällt, zumal Sterne auch am Besten in die Weihnachtszeit passen.
Einfach die Zahnstocherspitze in den Bastelkleber tauchen und in den Schaumstoff stecken. Fertig ist euer Cake-Topper.
Demnächst möchte ich mich auch an essbare Cake-Topper versuchen, doch zuerst müssen meine jetzigen zum Einsatz kommen. Ich wünsche euch einen schönen Wochenstart.