Tag : Geschenkideen

No. 2: Gift Wrapping Inspirations

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 2: Gift Wrapping Inspirations

Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch die Frage der Fragen. Nein, damit meine ich auch keinen Heiratsantrag, sondern: wie verpacke ich meine Geschenke? Früher habe ich mir darüber wenig Gedanken gemacht, sondern einfach das Geschenkpapier genommen, welches da war. Heute liebe ich es, meine Päckchen liebevoll zu verzieren, denn ich finde, bereits an der Verpackung sieht man den Gedanken hinter einem Geschenk.

 

Gift Wrapping gesamt 6

 

Schlicht oder aufwändig?

Das ist hier die Frage

Ein paar Weihnachten zuvor habe ich es hinsichtlich der Geschenkverpackung richtig übertrieben. Dem ist heute nicht mehr so. Schlicht lautet nun meine Devise. Ich mag diesen minimalistischen Stil und bin der Meinung, dass man trotz der Einfachheit einen tollen Eyecatcher kreieren kann. Man muss nur wissen, wie. Auch wenn man es schnörkellos haben möchte, ein bisschen Klimbim finde ich trotzdem ganz hübsch. Mit einfachen Hilfsmitteln kann man seine Geschenkverpackung ganz einfach aufpeppen, ohne in die Kitschkiste zu fallen.

 

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Neben meinen einfachen Packerln (um es schön österreichisch auszudrücken), habe ich für die diesjährige Geschenkverpackung „Rudolphe“ gewählt. Bereits als Kind liebte ich „Rudolph the red nosed Reindeer“, darum ist diese Variation des Einpackens ein niedlicher Throwback in meine Kindheit. Ich habe mich jedenfalls wieder wie acht gefühlt!

 

Gift Wrapping Reindeer 1

 

Rudolph and his shiny nose

Meine Rudolphe eigenen sich vor allem für kleinere Geschenke. Besonders für jene, die eine etwas umständlichere Form haben. In meinen Rudolphen befinden sich Süßigkeiten.

Wollt ihr eure Geschenke auch in einer rotnasigen Papiertüte verpacken? Dann erkläre ich euch gerne, wie ihr eure eigenen Rudolphe macht. Dazu braucht ihr einfach nur braune Papiersäckchen, selbstklebende Wackelaugen, dunkelbraune Pfeifenreiniger, Washitape & Tixo, hübsches Papier, Garn und kleine, rote Christbaumkugeln. Meine Minichristbaumkugeln waren bereits an Drähten befestigt. Total praktisch.

So einfach geht’s: In der Mitte der Papiertüte stecht ihr die Minichristbaumkugel, die an einem dünnen Draht befestigt ist, durch und zieht sie ins Papier. Klappt einfach den Draht um und befestigt ihn mit Tixo (Klebeband) in der Innenseite. Danach klebt ihr die Wackelaugen auf. Für die Schleife habe ich dünnes Dekorationspapier gefaltet und in der Mitte zusammengebunden. Mit Uhu (Klebstoff) habe ich alles unterhalb der Nase befestigt. Danach habe ich meine Süßigkeiten in den Beutel gefüllt. Für das Geweih habe ich einfach Pfeifenreiniger zusammengewickelt. Hierbei habe ich einen Pfeifenreiniger lang gelassen und jeweils an den Enden kürzere Pfeifenreiniger gezwirbelt. Abschließend habe ich das braune Papiersackerl einmal umgeklappt, wieder aufgeklappt, den Pfeiffenreiniger in die Knickstelle gelegt, mit Tixo befestigt, die überstehende Lasche erneut umgeklappt und mit einem Washitape verschlossen.

 

Gift Wrapping Packerl 3

 

Einfach Geschenke aufhübschen

Die anderen Geschenke habe ich ganz normal mit Geschenkpapier verpackt. Sowohl das Papier mit den Schneeflocken, als auch jenes mit den Sternen habe ich bei Depot gefunden. Das Geschenk mit den Schneeflocken habe ich mit einer schwarz-weißen Kordel (ebenfalls von Depot) gebunden. Aus einem champagnerfarbenen Seidenband (Depot) habe ich zusätzlich ein Mascherl gebunden. Abschließend habe ich dieses Geschenk mit einem kleinen Tannenzweig, sowie einer roten Kugel verziert.

Das andere Geschenk habe ich zuerst mit dem Seidenband verbunden, welches ich auch zu einer Schleife gebunden habe. Zusätzlich habe ich einen Gifttag aus Holz (Tedi) um die Schleife gebunden. Dieses Geschenk wurde ebenfalls mit einer roten Kugel verziert.

 

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Konnte ich euch inspirieren?

Wie verpackt ihr eure Geschenke heuer?

 

Fortune Cookies als Glücksbringer

Nachdem ich das dritte Jahr in Folge meine Glücksbringer selbst gemacht habe, schätze ich, dass es sich langsam zu einer Tradition etabliert hat, dass man von mir zu Silvester/Neujahr nur noch Selbstgemachtes bekommt. Ihr Lieben, bevor es langsam ernst wird, die ersten Silvesterpartyvorbereitungen getroffen werden und wir uns für unsere Silvesterfeier schick machen, möchte ich euch auch in diesem Jahr selbst gezauberte Glücksbringer zeigen. Wir kennen das schließlich, dass die Glücksbringer an den zahlreichen Ständen in der Innenstadt unglaublich teuer und im Grunde genommen nutzlos sind, außer vielleicht es handelt sich um Schlüsselanhänger. Darum fackeln wir nicht lange und machen etwas, das meinen Ansichten nach als Glücksbringer tauglicher und nicht sinnfrei ist: Essbares! 

Die Backmischung, die mir meine Wichteline geschenkt hat, dürfte euch noch in Erinnerung geblieben sein. Habe ich sie doch erst im letzten Post gezeigt und euch da bereits versprochen, dass ich schon einen Plan habe, was ich daraus mache, um es euch danach zu zeigen. Ich bin glücklich, dass alles funktioniert hat. Kekse brauche ich zu Hause nämlich momentan wirklich keine, denn unsere Keksdosen sind nach wie vor prall gefüllt mit zahlreichen Weihnachtsbäckereien, die noch gegessen werden müssen. Leider ist die Haltbarkeit von Backmischungen im Glas etwas begrenzter, als die, die man für gewöhnlich im Supermarkt in Pappschachteln kaufen kann. Was tun? Genau, weiter verschenken, aber nicht als Backmischung, sondern bereits fertig zubereitet als Cookies. Vielleicht habt ihr auch eine Backmischung für Kekse rumstehen und wisst absolut nicht, was ihr daraus machen sollt. Da es sich bei meinen Cookies, wie bereits erwähnt, um eine Backmischung handelt, gibt es kein Rezept, sondern dieser Post dient, wie im Vorjahr bei den Cakepops, als Inspiration. Alles weitere, das ihr benötigt, ist Rollfondant. Alternativ geht auch die Kombination Marzipan und Lebensmittelfarbe.

Da ich mich für Kleeblätter entschieden habe, lag es auf der Hand, dass ich grünen Fondant genommen habe. Der Phantasie sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Wollt ihr ein Schweinchen machen, braucht ihr selbstverständlich pink oder rosa und für einen Fliegenpilz nehmt ihr rot und weiß, das Hufeisen erstrahlt in gelb, oder sofern es Fondant in diesem Farbton gibt, gold. Das sind all diejenigen Glückssymbole, die ich euch empfehlen kann und die am einfachsten zu machen sind. Wer aber besonders geschickt bei der Verarbeitung mit Fondant ist, könnte sich auch an einem Rauchfangkehrer versuchen.

Ich habe meine Kleeblätter ziemlich einfach modelliert, schließlich war es mein erstes Mal mit Fondant. Es ist so typisch für mich, dass ich neue Dinge einfach einmal selbst ausprobieren möchte und ich habe mich nach keiner Anleitung gehalten. Im Internet habe ich jetzt allerdings eine Methode gefunden, die zeigt, wie man täuschend echte Klättblätter modellieren kann. Ich Nachhinein ärgert es mich jetzt ein bisschen, aber ich finde, für den ersten Versuch sind sie doch ganz ansehnlich geworden. Zwar nicht täuschend echt, aber ich bin ganz zufrieden. Wenn ihr jedoch realitätsnaher sein wollt, dann klickt hier für die Anleitung von täuschend echten Kleeblättern. Sie sind allerdings wesentlich zeitaufwändiger, als meine Methode. Ich selbst habe es einfach so gemacht, dass ich aus dem Rollfondant pro Kleeblatt vier gleich große Kugeln geformt habe. Danach hab ich jeweils zwei Kugeln aneinander gelegt und sie leicht angedrückt. Die Zweierpaare habe ich anschließend zusammengesetzt & -gedrückt und auf der Hinterseite einen Stiel gesetzt. Zu guter Letzt habe ich die Kleeblätter vorsichtig auf die Cookies gesetzt. Wenn ihr die Rückseite leicht anfeuchtet (aber nur ganz wenig), hält der Fondant sehr gut auf den Cookies. Damit es noch schöner aussieht, habe ich mit einem spitzen Messer Blattadern eingezeichnet. Et voila, fertig!

Verpacken könnt ihr eure Cookies mit ganz normalen Cellophan. Ich habe alles mit hübschen Geschenkbändern zugebunden und bin gerade noch am Überlegen, ob ich ein paar Glückssprüche ausdrucken und diese als Schriftrolle dazu hängen soll. Mir würde die Idee ganz gut gefallen, schließlich enthalten „echte“ Glückskekse auch Sprüche.

Und so werde ich meinen ersten Tag im Neuen Jahr beginnen. Ein oder zwei Glückskekse werde ich mir selbst zurückbehalten und diese dann bei „Sex and the City“ und einem Latte Macchiato mampfen. Vielleicht bringt es mir ja Glück. Der Cakepop voriges Jahr hat es auf jeden Fall getan.

Zwei weitere Glücksbringerideen von mir, welche aus den letzten beiden Jahren stammen, findet ihr HIER und HIER. Letzteres ist sogar eine tolle Last-Minute-Idee.

Meine Lieben, um Mitternacht wird es dann noch einen kleinen Jahresrückblick und ein Video dazu geben und dann ist auch schon wieder ein Jahr für Café Au Lait vorbei. Wie doch die Zeit vergeht. Abends werde ich mich ganz brav an den Laptop setzen und noch die ausständigen Kommentare freischalten und beantworten. Oh und vergesst nicht auf mein Gewinnspiel. Ihr habt heute und morgen noch den ganzen Tag Zeit, um daran teilzunehmen. Unter anderem gibt es etwas von Liebeskind zu gewinnen. LIEBESKIND, Leute :). Bis später

Weihnachtliche Engelskugel

Die Advents- und Weihnachtszeit rückt mit großen Schritten immer näher und näher. Noch haben wir zwar November und befinden uns theoretisch gesehen zwar nicht in der Weihnachtszeit, aber bereits nächsten Sonntag ist der erste Advent und darum leite ich, wenn auch etwas früher, die Weihnachtszeit mit einem DIY ein.

Weihnachten bedeutet für mich eigentlich oft Stress. Viele Prüfungen stehen an und dann müssen auch noch die Geschenke für die Familie und Freunde besorgt werden. Puh, da komme ich manchmal ganz schön durcheinander. Heuer ist es auch das erste Mal, dass ich während der Weihnachtszeit arbeite. In der Gastronomie wird wahnsinnig viel Betrieb sein.

Und dann ist es auch wichtig, ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Am liebsten beschäftige ich mich deswegen in der Weihnachtszeit mit DIY, Bücher lesen, Videos gucken und Tee trinken. Außerdem liebe ich es, durch die einzelnen Geschäfte zu schlendern. Was gibt es schöneres, als ein festlich geschmücktes Kaufhaus? 

Neulich habe ich im Baumarkt bei der Dekoabteilung wunderschöne Kugeln aus Feder und Glitzersteinchen entdeckt, eine Engelskugel. Wunderschön sah das aus und am liebsten hätte ich mir gleich die ganzen Kugeln geschnappt und mitgenommen. Leider sind sie nicht ganz günstig und schlagen mit 5 Euro pro Stück ganz schön zu Buche, wenn man bedenkt, dass das ganze lediglich aus einer Styroporkugel, weißen Federn und ein paar Strasssteinchen besteht. Warum also nicht selber machen?

So sind sie also entstanden: Meine eigenen Engelskugeln. Ihr braucht dazu lediglich eine (oder mehrere, je nachdem, wie viele ihr machen wollt) Styroporkugel(n), weiße Federn, Bastelkleber, selbstklebende Strasssteinchen, eine Nadel und ein dünneres Schleifenband. 
 
Wie das ganze gemacht wird, zeige ich euch hier in meinem YouTube Video. Es ist wirklich ganz simpel, aber trotzdem sehr effektvoll und wunderschön. Das Beste: Sie sind als Schmuck für den Weihnachtsbaum gedacht. 
 
Außerdem wollte ich euch daran erinnern, dass demnächst mein Gewinnspiel endet. Wenn ihr noch nicht mitgemacht habt, aber ein Duschgelset von Greenland gewinnen wollt, dann klickt einfach hier. Dort bekommt ihr nähere Informationen.
Ansonsten wünsche ich euch eine ruhige und besinnliche Vorweihnachtszeit.