Tag : Ideen

Welcher Lillet Typ bist du? (Inkl. Lillet Rezept)

Werbung: Der Beitrag „Welcher Lillet Typ bist du?“ entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Lillet. Die Lillet Flaschen wurden Miss Getaway und My Café Au Lait kostenlos zur Realisierung dieses Projektes zur Verfügung gestellt. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Die Gestaltung dieses Beitrages oblag voll und ganz Kerstin und mir. Die Bildrechte liegen bei Daniel Eibl.

Für einen verantwortungsbewussten und sorgsamen Umgang mit Alkohol. Der Konsum von Lillet ist erst ab 18 Jahren erlaubt.  


 

 

Be different

 

What makes you different, makes you beautiful!

 

Manchmal beobachte ich die Social Media Welt, in der ich als Bloggerin durchaus auch lebe, mit einem argwöhnischen Blick. Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass es in den unendlichen Weiten dieser Sphäre dutzende Accounts gibt, die sich einander bis aufs letzte Detail ähnlich sind. Und diese Ähnlichkeit war für eine sehr lange Zeit erfolgsversprechend. Einheitliche Feeds, einheitliche Frisuren und einheitlicher Kleidungsstil. Auch wenn alle darauf plädieren: Be different – die Wende ist auf Instagram immer noch nicht angekommen. Man schwimmt mit dem Strom, um Erfolg zu haben. Aber ist es nicht gerade dieses „Difference„, das uns so besonders macht?

Darum bin ich froh, dass Kerstin in mein Leben getreten ist. Wir kennen uns inzwischen seit mehr als anderthalb Jahren persönlich und haben uns auf Anhieb gut verstanden. Im Laufe der Zeit, als wir uns noch besser kennenlernten, kristallisierte sich schnell heraus, dass wir zwei in vielen Punkten unterschiedlich sind. Zwar teilen wir gemeinsame Leidenschaften, wie das Bloggen oder das Reisen, doch ansonsten sind wir nicht ein und derselbe Mensch, der zufällig in zwei unterschiedlichen Körpern lebt. Und das ist gut so. Solche Menschen, die nicht eins zu eins so sind wie du, führen einem immer wieder zu unterschiedliche Sichtweisen und Perspektiven. Man lernt für das Leben dazu. Genau das verstehe ich unter dem Wort Bereicherung.

Darum vergesst einheitlich und langweilig. Be different! Schreibt es nicht nur in eure Instagram Caption, sondern seid es auch!

 

 

Welcher Lillet Typ bist du?

In Zusammenarbeit mit Lillet haben Kerstin und ich nun eine kleine Herausforderung angenommen. Wir haben uns für das gleiche Thema und den gleichen Dresscode entschieden. Um unserer Individualität Ausdruck zu verleihen, wollen wir trotz dieser beiden ähnlichen Grundlagen unsere unterschiedlichen Charaktere hervorheben. Obwohl das Farbthema weiß war, haben wir versucht, unterschiedliche Looks zu kreieren. Nicht verkleiden lautete unsere Devise, sondern wir wollten so bleiben, wie wir wirklich sind. Darum hat sich Kerstin in kein Kleidchen gezwängt und ist ihrem Casual Style treu geblieben, während ich meine mädchenhafte Seite wieder hervorgekramt habe. Herausforderung Nummer eins scheint geglückt.

Doch wie können wir unsere unterschiedlichen Typen und Charaktere nun in einen Drink verwandeln? Das ist gar nicht so schwierig, wie es vielleicht klingen mag, denn analysiert man unsere Charaktere, so erkennt man, dass Kerstin die Toughe und Coole von uns ist, ich jedoch eher in die Kategorie süß und lieblich falle. Und genauso verhält es es sich mit unseren Geschmacksknospen und Vorlieben für Drinks. Das Beste: Lillet schafft es, die Süßen und Herben miteinander zu vereinen. Verschiedenste Kombinationsvarianten und ein bisschen kreatives Feingefühl ermöglichen es, für jeden den perfekten Drink zu mixen.

 

 

Ich bin Typ „La Vie en Rose“

Mit einem Hauch von Beere

Ein lauer Sommerabend beim Picknick, resche Baguettes und würziger Fromage aus Frankreich, Girl Talk und viele Stunden voller Lachkrämpfe und Freude. Französisches Flair inmitten von Graz. Dazu Live Musik im Burggarten, die ich gemeinsam mit einer bezaubernden Person neben mir auf der Picknickdecke und einem Glas eisgekühlten Lillet „La Vie en Rose“ in der Hand genieße. Trés bien – so stelle ich mir „la soirée parfaite“ vor.

Rosen sind nicht nur ein Symbol der Liebe, sondern auch des Lebens. Sobald die Temperaturen nach oben klettern, steigt meine Lebensfreude ins Unermessliche. Doch Rosen sind viel mehr, als nur Symbolträger für Liebe, Schönheit und ewige Jugend. Sie sind verspielt, neckisch, aber auch unnahbar. Sie sind offen, herzlich, aber manchmal auch verschlossen. Rosen sind lieblich, mädchenhaft und auch wenn es sie überall auf der Welt gibt, so ist doch jede besonders und einzigartig. Darum bin ich ein „La Vie en Rose“

 

Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, dann ist es schön, in der Nacht den Himmel zu beobachten. Alle Sterne haben Blumen.

Antoine de saint-exupéry – Der kleine Prinz

 

Und doch bin ich manchmal ein unentschlossener Mensch. Oder nicht unentschlossen, sondern vielseitig.
Wandelbar.
Neugierig.
Experimentierfreudig.

So habe ich meinen „La Vie en Rose“ für mich personalisiert und statt Rosenblättern wilde Beeren aus meinem eigenen Garten in mein Glas hinzugefügt. Darum bin ich ein „La Vie en Rose“ mit einem Hauch von Beere. Oder ganz viel Beere. Viel zu viel Beere. Und das ist gut so!

 

[kindred-recipe id=“8042″ title=“Lillet „La Vie en Rose“ mit einem Hauch von Beere“]

 

Und welcher Lillet Typ bist du?

Finde es heraus und verrate es mir in den Kommentaren. -Hier- kommst du auf die Facebookseite, findest tolle Rezepte, sowie Inspirationen und ganz bestimmt einen Drink, der zu deinem Charakter passt.

 

Welcher Lillet Typ bist du?
Note: Ein bisschen müsst ihr noch warten, aber sie wird es euch bald verraten 🙂

 


In Kooperation mit Lillet, Miss Getaway und Daniel Eibl (Contact HERE). Ein großes Dankeschön geht an Daniel, der sich für uns die Zeit genommen hat und für uns dieses wundervolle Picknick mit der Kamera festgehalten hat. Vielen Dank auch an Lillet für diese einzigartige Zusammenarbeit.  

 

1 Woche Internet Detox – Fazit

Das Internet ist meine Welt. Hier lebe ich meine Leidenschaft des Schreibens und Fotografierens aus. Hier vernetze ich mich mit wundervollen Menschen und lerne immer wieder neue Gesichter kennen. Nichtsdestotrotz hatte ich das Gefühl, dass ich einmal eine kleine Auszeit brauchte. Man sagt, für Blogger ist es tödlich, sich eine Pause von nun schon bereits einer Woche zu gönnen. Ein „normaler“ Arbeitnehmer hingegen hat fünf Wochen Urlaub im Jahr. Warum dürfen dann auch nicht einmal Blogger Zeit für sich haben? Klar, der Blog gehört ganz alleine mir. Ich bin verantwortlich, dass der Laden läuft und ich bin verantwortlich, dass mein Studentenbudget mit dem Blog ein bisschen aufgestockt wird, das sage ich offen und ehrlich. Firmen und Leser verlieren schnell das Interesse, wenn man sieben Tage lang nichts von sich hören lässt, nicht wahr?

 

1 Woche Internet Detox

Warum ich das gemacht habe

Ich war mir bewusst, dass Gefahren lauern, wenn ich mich zurückziehe. Nichtsdestotrotz brauchte ich einmal Zeit für die reale Welt. Ich verbringe viel Zeit im virtuellen Kosmos – auch im realen Leben. Wenn ich nicht an einem Beitrag arbeite oder meinen Instagramfeed aktualisiere, brainstorme und fotografiere ich. Alles für eine Welt, die aus Systemen, Kabeln und zu viel Technik, von der ich ohnehin nichts verstehe, besteht. Mit Internet Detox meine ich übrigens nicht, dass ich in dieser Woche keine YT-Videos angesehen oder mich auf meinem privaten Facebook Account nicht auf den neuesten Stand gebracht habe, was mein echtes Leben betrifft. Es bezog sich ganz alleine auf den Blog und auf die ganzen Social Media Kanäle drumherum. Ganz so strikt war es zwar nicht, denn ich habe in dieser Zeit mal das eine oder andere Bild auf Instagram und ein neues Video auf Youtube hochgeladen, aber ich wollte mich diesbezüglich nicht mehr unter Druck setzen lassen. Nichts posten, weil ich das Gefühl hatte, ich muss jetzt. Ich wusste, dass ich mich in eine Gefahrenzone begebe, dass viele Menschen schnell das Interesse an mir und meinen Blog verlieren können, aber ich habe gemerkt, dass ich die Welt nur noch durch einen Bildschirm oder durch eine Kameralinse betrachte. Mein Leben ist drauf und dran, sich in den nächsten Monaten radikal zu verändern, aber eines kann ich euch versprechen – es wird sich nicht auf den Blog beziehen. Trotzdem muss ich meinen Blog in diese Veränderung miteinbeziehen, denn er ist ein maßgeblicher Faktor, wie ich diese Veränderungen meistern werde. Dabei wurde mir bewusst: Ich habe meine Ziele aus meinem realen Leben aus den Augen verloren, sie vernachlässigt und habe nur noch auf meinen Blog und dessen Erfolg geachtet. Mir ist es immer noch wichtig, regelmäßig zu Bloggen und ihn nach vorne zu bringen, allerdings möchte ich meine anderen Ziele, wie beispielsweise mein Studium abzuschließen, auch erreichen. Das geht nur dann, wenn ich eine Balance, eine Ausgeglichenheit finde. Während meiner „freien Zeit“ habe ich mich auf die Suche nach dieser Ausgeglichenheit gemacht. Mir Konzepte einfallen lassen, Ideen usw.

 

Was habe ich in dieser semi-internetfreien Zeit gemacht?

Zu allererst habe ich mich wieder mehr um mein Studium gekümmert und mir einen Plan zurechtgelegt, wie ich die letzte Hürde bestreiten möchte. Ich habe mich auf das Lernen und die anstehenden Arbeiten fokussiert, mich mehr mit der Uni auseinandergesetzt, aber nicht nur, denn ich brauchte von allem eine kleine Erholung. Ich bin zwar kein Mensch, der in der Vergangenheit leben möchte, aber ich bin auch in meine Vergangenheit zurückgereist. Weit zurückgereist. Nicht in die Zeit, an der ich an Anorexie litt oder die schwierig für mich war. Ich habe mein Augenmerk weiter zurückgelegt. Mich gefragt, wie mein Leben damals so war und ich habe mich intensiv damit beschäftigt. Ich habe versucht, die Gefühle, die ich damals hatte, in meine Erinnerung zurückzurufen. Teilweise ist es mir sogar gelungen, diese Gefühle auf psychischer und physischer Sicht wieder zurückzuholen. Ich habe mich gefragt, was mir damals wichtig war. Worin mein Fokus lag und bin dankbar, dass ich vor allem meine Jugend nicht überwiegend durch einen Bildschirm oder einer Kameralinse erlebt habe. Damals bestand meine einzige Sorge darin, wann meine damalige Lieblingsband einen Auftritt in Österreich hatte und wann ich endlich ein verdammtes Foto mit meinen einstigen Idolen ergattern konnte. Der Fokus der Fotografie lag einzig und alleine darin. Alex hat einmal gesagt, dass die Momente, die nicht bildlich festgehalten werden, die besten sind. Er hat Recht. Ich war zwar nicht leicht zu handhaben, als ich in der Pubertät war, aber ich war damals schon der Mensch, der immer für seine Ziele gekämpft hat, solange bis ich mein damaliges Ziel endlich erreicht hatte. Ich weiß auch nicht, warum ich plötzlich wieder an diese Zeit zurückdenke. Meine beste Freundin würde an dieser Stelle bestimmt verständnislos den Kopf schütteln, denn als dieser ganze Boybandhype vorbei war, war ich mehr als nur froh darüber. Ein paar Jährchen später jedoch bin ich so dankbar, dass ich diese Zeit damals erlebt habe, weil es viele gute Erinnerungen beinhaltet und ich mein altes Ich komplett anders sehe, als ich mich damals gesehen habe. Ich war nichts von dem, für das ich mich gehalten habe. Ich war ein stinknormales, pubertierendes Mädchen, das sich auch so verhalten hat. Vielleicht nicht so exzessiv, wie andere, aber ich lebte schon in einer Illusion, jedoch immer noch in der Realität (Okay, manchmal bin ich schon abgedriftet). So half mir diese Woche, auf der ich mich einzig und alleine auf mich fokussiert habe, mich selbst besser kennenzulernen. Mein bisheriges Leben zu analysieren und wenn ich diese Zeit für einen Tag nochmal erleben könnte, würde ich nicht nein sagen. Es war eine schnelllebige Zeit, aber intensiv.

Ich habe mir die Bilder aus früheren Zeiten angesehen, die besagten Fotos, die ich nach so langer Zeit endlich bekommen hatte, habe sogar die Musik wieder gehört (auch wenn es heute so gar nicht mehr mein Geschmack ist) und all das hat mir irgendwie ein Lächeln auf meine Lippen gezaubert. Ich habe mich an meine Schulzeit zurückerinnert und habe gemerkt, dass es eine unbeschwerte Zeit war, selbst wenn ich es damals nicht so gesehen habe. Ich rief mir in Erinnerung, was ich mit meiner besten Freundin alles durchgemacht hatte, wie wir uns kennenlernten und dass wir im Laufe unserer Freundschaft mehr gemeinsame Interessen entdeckten, sodass sie heute trotz Distanz immer noch hält und das nach zehn Jahren. Durch diese kleine Reise in die Vergangenheit und durch die Schritte, mit denen ich wieder nach vorne gegangen bin, bis ich im Heute erneut angekommen bin, habe ich einige Erkenntnisse gewonnen. Ich habe mich gefragt, wie ich damals meine Ziele formuliert habe, wie ich zum Lehramtsstudium gekommen bin und warum ich zu Bloggen begonnen habe. Und dann ganz plötzlich vermisste ich es wieder: Das Schreiben, die Fotografie, die Zeit, die ich in meine kleine, aber feine virtuelle Welt investiere. Meine Ziele, die den Blog betreffen, haben immer noch Priorität. Es ist genau das, was ich machen möchte, aber die anderen Ziele, die ich habe, meine ganzen Erinnerungen an die Zeit davor, sind wichtiger geworden. Ich habe jetzt nur noch einen Prioritätsstatus. Das eine ist nicht mehr minder wert, als das andere. Nur darf ich dabei nicht vergessen, auch mal die Momente zu leben. Ich bin nicht gut darin, alles auf einmal unter einen Hut zu bekommen, aber gerade bezüglich des Blogs und der Uni hat es meistens funktioniert. Vor kurzem zwar nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber das liegt einzig und alleine daran, weil ich meinen Fokus verlagert und mich nur noch auf eine Sache konzentriert habe. Langsam bin ich dabei, diese Balance wiederzufinden.

 

No. 22: Glitter and Flitter

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 22: Glitter and Flitter

Glitter and Flitter everywhere. Es glitzert, es funkelt, es flittert und strahlt. Man muss sie einfach lieben, die Weihnachtszeit. All dieses Gefunkel soweit das Auge reicht. Obwohl der Winter umgeben ist von Dunkelheit, der Nachmittag von der Finsternis bereits umhüllt wird, so ist Weihnachten vor allem eines für mich: Hell, strahlend und belichtet. 

 

Baum

 

Ich bin wie eine kleine Glitzerelfe

Obwohl ich jegliche Bastelei mit Glitzer im Nachhinein auf irgendeine Art und Weise bereue, liebe ich Glitzer und würde am allerliebsten in einer Welt voller Glitzerstaub leben. Selbst wenn es nicht zur Natur gehört, liebe ich auch Weihnachtssterne, die mit Glitter und Flitter ausgehübscht werden und ja, ich gebe es zu, die Glitzerelfe in mir würde am liebsten das ganze Sortiment der glitzernden Weihnachtssterne plündern. Glitzer ist magisch. Glitzer lässt meine Augen leuchten. Glitzer macht mich wieder zum Kind. Denn schon als kleines Mädchen hat mich Glitzer in seinen Bann gezogen. Wie paralysiert, magnetisiert und fokussiert er mich hat. Er hat mich fasziniert, beeindruckt, mitgerissen. Mir ist klar, ich spreche hier von Glitzer, einer Erfindung, die eine unglaubliche Sauerei macht und die man im Baumarkt für unter 2 Euro nachgeschmissen bekommt. Aber Glitzer erweckt das Mädchen in mir. Glitzer ist Weihnachten. 

 

WeihnachtssternchenKugel Detail

 

Glitzerstaub und Weihnachtsstern

Nach meiner elendig langen Hommage an funkelndem Glitzer und meinem Bekenntnis, mit Glitzer bestäubte Weihnachtssterne hübsch zu finden, wird es Zeit für ein Sparkling DIY. Heute möchte ich euch zwei Last Minute Glitzer DIY’s präsentieren. Der „Weihnachtsstern in der Glitzerdose“ eignet sich perfekt als Tischdekoration für die Weihnachtstafel, macht aber auch am Schreibtisch oder als Geschenk etwas her. Die „Dip Dye Glitzerkugeln“ hingegen sind eine tolle Möglichkeit, um langweilig Christbaumkugeln aufzuwerten.

 

Weihnachtsstern

 

Der Weihnachtsstern in der Glitzerdose

Dafür braucht ihr:

  • Leere Dosen
  • Bastelkleber
  • Einen Pinsel
  • Glitzer in der Farbe eurer Wahl
  • Weihnachtssterne
  • ggf. Kreppband

 

So geht’s:

Ich habe die Dose in der Mitte mit dem Kreppband wellig abgedeckt. Ich wollte keine gerade Linie haben, sondern es ein bisschen verlaufen lassen. Das Kreppband ist allerdings optional. Danach habe ich die gewünschte Fläche mit Bastelkleber bestrichen und diese Fläche mit dem Glitzer bestäubt.

Zum Schluss müsst ihr nur noch euren Weihnachtsstern in die Dose setzen.

 

Glitter Flitter WeihnachtssternWeihnachten Weihnachten

 

Ein tolles, schnelles und vor allem einfaches DIY. Das beste an der ganzen Sache ist, dass es nachhaltig ist, weil ihr die Dose auf eine zauberhafte Art und Weise recycelt. Dosen benötigen in der Produktion unendlich viel Energie, darum schmeißt eure Dosen nicht weg, sondern verwertet sie wieder!

 

Glitter

 

Dip Dye Glitzerkugeln

Ihr braucht:

  • Christbaumkugeln in der Farbe eurer Wahl
  • Bastelkleber
  • Einen Pinsel
  • Glitzer in der Farbe eurer Wahl

 

So geht’s:

Ich habe den bauchigen Teil der Kugel mit Bastelkleber bestrichen und danach einfach nur den Glitzer darauf gestäubt. Bevor ich die Kugeln auf meinen Baum gehängt habe, habe ich sie etwas trocknen lassen.

 

Christbaumkugel Kugelchen

 

Ich wünsche euch beim Nachbasteln gutes Gelingen. Und bitte, bitte enthaltet mir euer Ergebnis nicht vor. #cafeaulaitchristmas

 

Kugel

 

Übrigens, da war noch was…

Gestern ging unser Madison Coco Video online! Mit einem ganz besonderen Weihnachtsgruß von uns an euch! Den passenden Beitrag dazu gibt es übrigens -HIER-

 

How To: Produkt- & Foodfotografie

How To…

Tipps & Tricks zur Produkt- und Foodfotografie

Da Café Au Lait trotz seines mittlerweile dreieinhalbjährigen Bestehens immer noch ein relativ kleiner Blog ist, habe ich lange mit dem Gedanken gespielt, ob ich einen Post mit Tipps und Tricks schreiben soll/darf/kann. Tipps und Tricks solcher Art nimmt man wahrscheinlich lieber von BloggerInnen an, die bereits eine größere Leserschaft und Reichweite zählen können, als ich. Ich schwankte zwischen dem Gedanken, ob ich überhaupt dazu „bemächtigt“ sei, Ratschläge zu geben und der Lust, meine Erfahrungen, Tipps und Tricks mit euch zu teilen.

Letztendlich habe ich mich doch dafür entschieden. Insbesondere auch dessen, weil ich für meine Fotos oftmals Komplimente bekomme, die mich in erster Linie unglaublich freuen und andererseits auch motivieren, ein paar Tipps weiterzugeben. Das mag nun ein bisschen eingebildet und arrogant klingen, aber wenn ich alte Fotos mit den neuen Bildern von mir vergleiche, kann auch ich selbst eine deutliche Verbesserung erkennen. Kein Wunder. Besonders in den Sommerferien habe ich mich intensiv mit dem Fotografieren auseinandergesetzt und obwohl ich bereits seit meinem 17. Lebensjahr eine Spiegelreflexkamera besitze, kann ich erst jetzt von mir behaupten, dass ich das Fotografieren (wenn auch autodidaktisch) richtig erlerne. Unter anderem habe ich das auch Daniel zu verdanken, der bereits Fotos für meinen Blog geschossen hat. Es waren nur wenige Tipps, die er mir mitgegeben hat, aber alleine das reichte schon aus, um mich eindeutig zu verbessern.

 

Plötzlich will man mehr!

Wie sich meine Ansprüche im Laufe der Zeit veränderten

Bevor es richtig mit dem Hauptthema, nämlich der „Produkt- und Foodfotografie“, losgeht, möchte ich euch noch ein bisschen etwas über meine „fotografische Laufbahn“ erzählen. Als ich zu Bloggen begonnen habe, war ich zwar bereits im Besitz einer Spiegelreflexkamera, aber ich konnte keine Bilder für den Blog machen, weil sie mir davor heruntergefallen ist und das Objektiv kaputt war. Darum machte ich für meine Beiträge zunächst Fotos mit einer simplen Digitalkamera. Kurz nach meinem Bloggerdebüt kam ich ins Krankenhaus. Da Therapien bezüglich Essstörungen sehr intensiv sind, hatte ich eine Zeit lang nicht wirklich die Kraft, Beiträge zu verfassen. Jedoch habe ich mir zahlreiche andere Blogs angeschaut. Hierbei fiel mir auf, dass die Fotos überwiegend mit einer Spiegelreflexkamera geschossen wurden und wesentlich besser aussahen, als meine, die aus der Digitalkamera kamen. Zusätzlich merkte ich auch, dass schönere Fotos ein breiteres Publikum ansprechen. Mir wurde klar: Beim Bloggen geht es nicht nur um einen guten Schreibstil und ansprechende Texte, sondern auch um gute Bilder! Da mir meine Therapeutin ohnehin empfohlen hatte, mir ein Hobby zu suchen, welches mich glücklich macht und ich schon immer gerne fotografiert habe, entschloss ich mich letztendlich dazu, mein kaputtes Objektiv zu ersetzen und begann, wieder mit einer DSLR zu fotografieren.

Beim Bloggen geht es nicht nur um einen guten Schreibstil und ansprechende Texte, sondern auch um gute Bilder!

Trotzdem habe ich nicht wirklich fotografiert, sondern nur geknipst. Heute kann ich den Sinn dahinter nicht mehr wirklich erkennen, wenn man sich unbedingt eine DSLR anschaffen muss, aber im Automatikmodus fotografiert. Außerdem habe ich auf zahlreiche Aspekte, welche heute für mich die Basics darstellen, überhaupt nicht geachtet. Ich dachte, die DSLR alleine reicht, um gute Fotos zu machen. Weder habe ich Lichtverhältnisse beachtet, noch habe ich mir sonderlich viel Mühe beim Arrangement der Bilder gegeben. Shame on me. Zum Glück hat sich das verändert, denn ich habe mit der Zeit gemerkt, dass ich langsam ein Auge für das Wesentliche bekomme. Dinge sehe, die andere Menschen, die nicht regelmäßig fotografieren (damit meine ich richtiges Fotografieren und nicht mal schnell das Frühstück mit dem Handy knipsen), nicht sehen.

Heute bin ich zwar kritischer, was meine Fotos angeht, aber das ist auch gut so. Ich will meine Beiträge im besten Licht präsentieren, um es für euch ansprechend zu machen. Die Fotografie wurde wesentlich zeitintensiver und auch bei der Bearbeitung sind meine Ansprüche gewachsen. Ich bearbeite ausschließlich mit PhotoShop und Lightroom. Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass sogar Studenten sich neuerdings PhotoShop und Lightroom leisten können. Für meine Lizenz zahle ich ca. 12 Euro im Monat, was ich vollkommen in Ordnung finde.

Heute bin ich kritischer, was meine Fotos angeht, aber das ist auch gut so!

Die nächste Optimierung ist auch schon in Planung. Jetzt, wo ich wie eine Klette an meiner Kamera klebe, möchte ich unbedingt eine neue DSLR haben. Zwar bekomme ich das Lob für die Fotos, die ich mit meiner jetzigen Kamera schieße und ich bin auch recht zufrieden, aber ich würde aus dem „recht zufrieden“ lieber ein überglücklich machen. Ich glaube, dass meine aktuellen Fähigkeiten gut genug dafür sind, in eine etwas teurere Kamera zu investieren. So eine Anschaffung lohnt sich für mich persönlich nämlich nur dann, wenn man die Kunst der Fotografie wirklich beherrschen möchte und nicht nur mal schnell auf den Auslöser drückt (warum schafft man sich dann eine Spiegelreflexkamera an?)

So, nun aber genug der vielen Worte. Ich glaube, meine Tipps interessieren euch mehr, als dieses Blabla, welches doch ein bisschen länger geworden ist, als geplant. Eines noch vorweg: ich werde euch keine Tipps bezüglich der Technik geben, denn dazu gibt es bereits genügend tolle Beiträge von anderen Bloggern. 

 

Produkt

Produkte und Essen richtig in Szene setzen

Das Auge isst mit. Darum erachte ich es als einen wesentlichen Aspekt, Produkte und Essen, welches man gerne auf dem Blog zeigen möchte, schön zu arrangieren. Ich möchte euch heute alles anhand eines Beispiels zeigen, welches die Produktfotografie symbolisieren soll. Prinzipiell haben Produkt- und Foodfotografien (für mich) ein ähnliches Konzept. Aber keine Angst, auch wenn nur die Produktfotografie mit neuen, euch noch nicht bekannten Bildern visualisiert wird, so werden die Tipps für Foodfotos nicht zu kurz kommen. Viele Tipps und Tricks der Produktfotografie kann man auch für die Foodfotografie verwenden.

 

Das Szenario

Angenommen, Ferrero schreibt uns Bloggern eine E-Mail. Sie haben ein neues Produkt auf den Markt gebracht. Um dieses Produkt zu bewerben, wollen sie UNS haben und mit uns zusammenarbeiten. Was für eine Ehre! Bei dem Produkt handelt es sich um ein Konfekt, gefüllt mit einer Nuss-Nougat-Creme und einer Haselnuss. Ummantelt wird die Leckerei mit einer knusprigen Waffel, welche mit einer süßen Schicht Schokolade und Haselnusskrokant verfeinert wird. Für den Glamourfaktor sorgen die Verpackung aus goldener Alufolie und der französische Name der Praline: Rocher! Die einzige Bedingung, die Ferrero an uns stellt, lautet folgendermaßen:

Bitte setzen Sie das Produkt so gut wie möglich fotografisch in Szene und bestücken Sie den Blogbeitrag mit ansprechenden Bildern.

Puh, eine große Herausforderung, nicht wahr? Denn wer will so eine erfolgreiche Firma, wie Ferrero schon enttäuschen? Niemand! Wir als Blogger sollten die Chance wahrnehmen, Ferrero von uns zu überzeugen und uns für diesen Beitrag so richtig ins Zeug legen, denn schließlich können wir davon unglaublich profitieren. Das einzige Problem: so richtig auseinandergesetzt haben wir uns mit der Produktfotografie noch nicht wirklich. Wir haben zwar bereits einige Produkte auf unserem Blog vorgestellt, aber die Fotos sahen -unabhängig von der Qualität- doch ziemlich langweilig aus.

 

Wie setze ich mein Produkt richtig in Szene?

Okay, okay. Das Szenario ist ein bisschen unrealistisch und Ferrero Rocher gibt es schon länger, als es mich gibt, aber es wäre trotzdem ziemlich schade, wenn uns die eine oder andere Kooperation bzw. der ein oder andere Leser entgehen würde, nur weil unsere Bilder nicht überzeugen, oder? Außerdem gibt es mittlerweile schon so viele Blogs. 08/15 Fotos reichen längst nicht mehr aus, denn jeder kann ein Produkt oder einen Teller vor eine weiße Wand stellen und mal schnell knipsen. Jetzt zeige ich euch, wie das alles bei mir so aussieht und abläuft.

 

Die Hintergründe

Ich muss zugeben, ich kann es nicht ausstehen, wenn ich ständig denselben Hintergrund verwende. Klar, tauchen sie alle wiederholt auf, ansonsten wäre das alles ziemliche Verschwendung, was wir natürlich nicht wollen. Trotzdem ist es mir wichtig, zu variieren und nicht immer denselben Hintergrund zu verwenden. Das kann auf Dauer ziemlich kostspielig werden, denn kaum einer will sich ständig ein neues Möbelstück anschaffen oder seine Wände neu streichen/tapezieren. Ein guter Tipp sind:

  • Holzplatten
    • Holzplatten bekommt ihr günstig im Baumarkt. Diese könnt ihr immer wieder verändert, z.B. mit Dekofolien in unterschiedlichen Optiken, z.B. Holz, Marmor, Stein, usw. Achtet darauf, dass die Holzplatten groß genug sind. 

 

  • Schieferplatten
    • Ich nutze Schieferplatten sowohl als Hintergrund, als auch manchmal zum Anrichten meines Essens. Schieferplatten sind wunderbar vielseitig. Als Hintergrund eigenen sie sich vor allem für hellere Produkte bzw. Verpackungen. Aber auch knallige Farben kommen auf dem dunklen Hintergrund wunderbar zur Geltung.

 

  • Geschenkpapier
    • Ja, ihr lest richtig. Ich verwende oft und gerne Geschenkpapier. Wenn man sorgfältig damit umgeht, kann man es danach auch noch dem Zweck entsprechend verwenden. Einige Fotos, die ihr hier auf meinem Blog bereits gesehen habt, entstanden mithilfe von Geschenkpapier, z.B. -HIER-, -HIER- und -HIER-. Auch für die Rocherbilder habe ich Geschenkpapier verwendet. Hier ein kleiner „Hinter den Kulissen“-Shot!

 

DSC_0101

 

Investiere in deine Fotos

Ich finde es immer besonders schön, wenn man neue Dekorationen auf den Bildern sehen kann. Außerdem ist es mir wichtig, nicht immer dasselbe Geschirr für Foodfotos zu verwenden, da es auf Dauer echt langweilig werden kann. Auch hier gilt, dass einiges an Geschirr wiederholt auftaucht, genauso wie die Dekorationen, aber ich investiere regelmäßig in einen neuen Teller, neue Schüsseln, Gläser und Dekoartikel. Meine Mutter scherzt schon die ganze Zeit, dass ich mir bei meinem Auszug von Zuhause keine Gedanken um das Geschirr machen muss, denn das werde ich bis dahin zusammenhaben. Da ich mir allerdings oftmals nur ein Stück davon kaufe, wird es bei mir im Küchenschrank ziemlich zusammengewürfelt aussehen.

 

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Wenn ihr eure Fotos vielseitiger gestalten wollt, dann investiert! Ich finde, einmal im Monat kann man dafür schon ein paar Euro ausgeben, um schöne und ansprechende Bilder zu bekommen. Bei mir sind es im Durchschnitt um die 20 Euro pro Monat (manchmal mehr, manchmal weniger). Ich versuche hierbei auch ökonomisch & nachhaltig zu denken. Den Holzhirschkopf, den ihr auf dem Foto seht, habe ich ohnehin für den Adventskalender von meinem Neffen gebraucht. Doch bevor ich ihn in meine Bastelarbeiten miteingebunden habe, habe ich ihn kurzerhand für unsere „Rocher Kampagne“ als Dekoelement benutzt.

Tipp: Zwar kaufe ich meine Dekosachen am Liebsten bei Depot & Butlers, wo es ein bisschen teurer ist, aber oft findet man bereits bei Kik, Tedi oder anderen Euroläden günstige, schöne Sachen. Einfach die Augen offen halten.

Wichtig: Das Bild muss eine klare Linie haben und sollte nicht überladen aussehen. Man kann zwar viele Elemente verwenden und es trotzdem schaffen, das Bild nicht zu überladen, aber wichtig ist hierbei, dass man ein Auge für das „Stimmige“ bekommt. Das Produkt sollte immer noch im Fokus stehen und deutlich hervorstechen! 

 

Erzähle eine Geschichte

Schöne Food- und Produktfotografien müssen für mich eine Geschichte erzählen. Ich erschaffe gerne eine Szene, ja sogar eine kleine Welt. Erst das gibt einem Produktfoto den nötigen Charakter. Mit den Rocherbildern wollte ich ein kleines Christmasszenario erschaffen und bereits ein bisschen Weihnachtsstimmung erzeugen. Mit meinem Arrangement soll das Bild lebendig werden und ich hoffe, es wirkt auf euch optisch ansprechend.

 

DSC_0132

 

Außerdem liegt es mir stets am Herzen, das Produkt „aufzugreifen“. Damit meine ich beispielsweise, dass ich gerne darauf achte: was ist drin? Bei meiner Kürbissuppe gibt es unter anderem ein gutes Beispiel. Ich habe dafür ein bestimmtes Salz verwendet, welches in der Suppe drin, jedoch nicht sichtbar ist. Darum habe ich das Salz als Arrangement mit auf das Bild gepackt.

 

Salz 2 (1 von 1)

 

Für Madison Coco habe ich einen Grießschmarren mit Apfel-Trauben-Röster kredenzt. Warum wohl befinden sich Trauben und auch Mandeln auf dem Bild? Ganz einfach: weil sie eine Zutat der Speise sind. Abgesehen davon dienten mir hierfür auch Traubenblätter als Dekoration (passend zu den Trauben).

Ein weiteres Beispiel wäre das Bild mit dem Sirup. Da es sich hierbei um einen Vanillesirup handelt, habe ich als Dekoration Vanilleschoten verwendet. Gerade beim Essen ist es einfach, in die Dekoration zu investieren, weil man es danach schließlich genießen kann.

 

Grießschmarren10 (1 von 1)

DSC_0828

 

Solche Dekorationselemente kann man übrigens auch wunderbar für Kosmetik verwenden. Ich selbst habe das zwar noch nicht gemacht, möchte das aber bei den nächsten Fotos beachten. Die Rede ist von Parfüms. Wenn ich über Parfüms eine Review schreibe, erkundige ich mich vorher genau, woraus sich die Duftkomponente zusammensetzen. Warum sollte ich die Zutat als Rohform nicht auch aufs Bild packen, wenn es optisch passt? Wenn das Parfüm nun beispielsweise Vanille enthält, würde ich auch hier eine Vanilleschote schön ins Bild drapieren. -HIER- habe ich allerdings ein Beispiel gefunden, wo ich die Duftrichtung aufgegriffen habe. Zwar handelt es sich um ein Badesalz und kein Parfüm, aber da dieses Badesalz nach Kokosnuss riecht, habe ich Kokosnussstücke im Bild platziert. (Erstes und letztes Bild)

 

Habe ein Auge für Details

Zwar geht es primär um das Produkt, aber es ist doch stinklangweilig, wenn man immer alles in ein und derselben Perspektive fotografiert. Darum spielt euch mit der Kamera. Versucht so viele Details wie möglich einzubauen, denn so wird euer Beitrag facettenreich. Auch Perspektivenwechsel sind Goldwert: frontal, von oben, seitlich etc. Bei unserer Ferrero Rocher Geschichte würde das folgendermaßen aussehen:

 

DSC_0121 DSC_0124 DSC_0138

 

Mehr aktiv als passiv

Das ist ein Punkt, an welchem ich bei mir selbst noch arbeiten möchte. Bei Foodfotos (aber auch bei DIY’s) ist es immer wieder toll, wenn man auch den Prozess des Entstehens sieht, z.B. Kochszenen. Das habe ich bis jetzt leider noch nicht geschafft, weil mir dafür oft eine helfende Hand fehlt. Auch schön: ein aktives „Die Speise wird jetzt gerade gegessen“-Foto. Dabei sollte man allerdings achten, dass der Teller immer noch schön aussieht und nicht schon alles durchgematscht wurde. Beispiel -HIER-

Ab und zu halte ich auch gerne als „Model“ her. Bei meinem Melonensorbet seht ihr beispielsweise, wie ich das Glas in den Händen halte. Da man nur meinen Oberkörper sieht, kann man es bereits als ein Detailfoto bezeichnen, die ich ohnehin sehr schätze. Bei dem Gucci-Foto hingegen zeige ich euch das Parfüm während der Verwendung (oder besser gesagt: ich schnuppere daran). Vor allem für Beautyprodukte mag ich so etwas ganz gerne. Bei Beauty finde ich es unter anderem auch klasse, wenn man nicht nur Swatches macht, sondern auch wirklich ein Make-up dazu schminkt. Das rundet den Post toll ab.

 

DSC_1307Gucci and me (1 von 1)

 

Grundlegendes und Wesentliches

  • Bei Food ist es mir wichtig, dass es schön angerichtet wird. Speisen, die aussehen, wie Erbrochenes, würde ich persönlich nicht auf den Blog stellen (auch wenn es noch so gut geschmeckt hat). Manche Speisen haben zwar die Eigenschaft, nicht so appetitlich auszusehen, aber es kommt nur darauf an, wie man es anrichtet und arrangiert. Beispiel: Eintopf. Googlelt das mal. Ihr findet gute Negativ-, wie auch Positivbeispiele.

 

  • Wenn wir schon beim Anrichten sind: steckt Liebe mit rein. Auch wenn das Essen nicht die oben genannte Eigenschaft besitzt und lecker aussieht: wenn man sich mit dem Anrichten wenig Mühe gibt, kann auch der bestgelungenste Kuchen nicht gut aussehen.

 

  • Seid stets bemüht, eure Bilder einzigartig zu machen.

 

  • Zu guter Letzt doch noch einen Techniktipp: Fotografiert immer im RAW Modus! 

 

Ich hoffe, die Tipps waren hilfreich und ihr könnt etwas damit anfangen. Wollt ihr noch mehr Einblicke in mein Bloggerleben? Wie wäre es mit einer Bloggerroutine oder Dinge, die mir beim Bloggen wichtig sind bzw. welche ich als grundlegend erachte. Oder habt ihr auch Lust, meinen Arbeitsplatz zu sehen? Falls ihr konkrete Wünsche habt, nur her damit!

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Baby’s erster Adventskalender

Ein einfaches DIY mit 3M

Als ich vor über einem Jahr zur Taufpatin meines Neffen auserkoren wurde, freute ich mich in erster Linie vor allem darauf, dass ich dem Kind fortan die tollsten Dinge basteln und kochen kann. Ich wollte schon immer einen Adventskalender für ein Kind basteln, doch leider war S. vor einem Jahr noch viel zu klein, sodass so ein Adventskalender nicht viel Sinn machte. Obwohl er mit 15 Monaten immer noch zu klein ist, um Weihnachten so richtig zu verstehen, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, ihm dieses Jahr einen Adventskalender zu basteln. Wenn ich gewusst hätte, wie schwierig es werden würde, den Kalender für ein Kleinkind zu füllen, hätte ich es womöglich gelassen, allerdings gestaltete sich der Bastelprozess dank der „Command Strips“ 3M als sehr einfach. Eigentlich benutzt man die Strips zum Aufhängen von Bildern, Haken und Co. Sie dienen zur Erleichterung der Bildaufhängung, da man dies problemlos und ganz einfach ohne Schrauben oder Nägeln tun kann. Vorteil: Sie lassen sich problem- und rückstandslos entfernen.

Ich habe die „Command Strips“ ein wenig zweckentfremdet und sie nicht zum Aufhängen eines Bildes verwendet. Dafür waren sie für mein Bastelprojekt eine große Hilfe, denn man kann mit den Strips durchaus mehr anstellen, als nur Bilder aufhängen.

 

Was brauche ich für den Adventskalender?

Zuerst solltet ihr euch überlegen, wie ihr den Adventskalender gestalten möchtet. Auf Pinterest gibt es unglaublich viele Inspirationen. Ich selbst habe mich dafür entschieden, dass ich den Adventskalender auf einer leichten Holzplatte befestigen werde, die -wie ihr später sehen werdet- mit Dekofolie beklebt wurde. Perfekt. Die Dekofolie bietet mir eine glatte Oberfläche und genau an solchen Oberflächen halten die Strips am Besten.

Ansonsten habe ich mir bei Depot, Kik und Tedi alle anderen Sachen zusammengekauft, die ich für den Adventskalender benötige. Ganz wichtig ist natürlich, dass ihr euren Adventskalender nummeriert. Bei Depot habe ich diese wunderbaren (Wäsche)-Klammern gefunden, die mit einem Stern und einer jeweiligen Adventskalenderzahl geschmückt sind. Alles andere seht ihr nun hier im Überblick. Damit ihr wisst, wo ich die Sachen gekauft habe, wurden sie auf dem Bild vermerkt. 

 

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Ich habe mich dazu entschieden, dass ich dieses Jahr mit braunen Papiertüten arbeiten werde. Da diese allerdings sehr langweilig sind, wurden sie mit diversen Stickern beklebt. Außerdem wollte ich nicht nur ausschließlich etwas in den Tüten verstecken, sondern habe auch niedliche Weihnachtsmützen, sowie eine Schachtel in Hirschform (Türchen 24) gefunden.

 

Das habe ich alles verwendet

  • Papiertüten (Depot)
  • Hirschbox (Depot)
  • Decospray in Gold (Baumarkt)
  • Zuckerstange als Deko (Depot)
  • Wäscheklammern mit Sternen und Zahlen (Depot)
  • Holzfiguren (Baumarkt)
  • Weihnachtskugeln (Depot)
  • Kordel (Depot)
  • Washitape (Depot)
  • Sticker (Depot)
  • Weihnachtsmützen (Kik)
  • Wäscheklammern mit Eulen (Nicht auf diesem Bild – von Tedi)
  • Tannenzweige (Nicht auf diesem Bild)
  • Command Strips (3M)

 

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Gefüllt musste der ganze Spaß auch noch werden. Puh, macht das mal für ein Kind, das gerade aus dem Babyalter raus ist. Gar nicht so einfach. Obwohl die Ernährung des Kleinen überwiegend aus frischen und gesunden Lebensmitteln besteht, darf er in der Weihnachtszeit mal ein bisschen naschen und so habe ich das halbe Babyregal im Supermarkt geräumt. Außerdem gibts auch Schokolade. Ab und an kann man das einem einjährigen Kind ruhig gönnen, wie ich finde.

 

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Basteln Step by Step

So leicht geht’s

Schrittweise möchte ich euch nun zeigen, wie die Strips von 3M funktionieren. Es ist ganz einfach.

 

Bastelprozess 1 Bastelprozess 2Step 3

 

  • Schritt 1: Verwendet 2 Strips und fixiert sie aneinander.
  • Schritt 2: Nun die Folie ablösen
  • Schritt 3: Zum Schluss müsst ihr den Klebestreifen nur noch auf euer gewünschtes Objekt platzieren, welches ihr nun auf der Oberfläche festklebt.

 

Gemeinsam macht es mehr Spaß

Nutzt die Weihnachtszeit, um zusammen zu basteln

Um diesen Adventskalender zu basteln, habe ich mir Unterstützung aus der Nachbarschaft geholt. Meine liebe Nachbarin und gute Freundin Simone, die mich bereits bei dem einen oder anderen Blogbeitrag unterstützt hat, griff mir auch dieses Mal wieder unter die Arme. Heraus kam nicht nur ein zuckersüßer Adventskalender für meinen Neffen S., sondern es wurde ein wunderschöner, durchgelachter Vormittag mit viel Mädelstratsch.

Darum nutzt die Vorweihnachtszeit doch, um euch zum gemeinsamen Basteln zu treffen, denn gemeinsam macht es am meisten Spaß.

Übrigens: Obwohl die Strips an glatten Oberflächen am Besten halten, hat es auch bei den Weihnachtsmützen aus Filz gut funktioniert. Den Adventskalender haben wir am Freitag gebastelt und auch heute halten sie noch bombenfest auf der Platte. Bis jetzt sind sie noch nicht heruntergefallen. Wofür ihr die Strips nicht verwenden sollt: Tapeten (vinylfreie Tapeten sind kein Problem), empfindliche Oberflächen und auch von einer Bildaufhängung über dem Bett wird abgeraten. Die Strips halten wirklich gut, aber wissen kann man nie, also lasst das lieber bleiben. Außerdem sollte man sie nicht auf wertvolle Gegenstände anbringen.

 

Basteln Bastelprozess binden Bastelprozess kleben Bastelprozess schneiden

 

Das Ergebnis

Sicherlich seid ihr auch schon gespannt, wie der Adventskalender letztendlich aussieht. Na, dann möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen. Mir gefällt das Ergebnis sehr gut und bei diesem ganzen DIY kam nicht einmal die Heißklebepistole zum Einsatz, da die „Command Strips“ voll und ganz ihren Zweck erfüllt haben.  

Ich selbst habe meinen Adventskalender zwar nicht aufgehängt, sondern wegen einer besseren Optik auf meine Kommode gestellt. Allerdings kippte der Kalender ständig nach vorne, sodass ich ihn mit den Strips fixiert habe, um dieses Problem zu lösen.

 

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Wie gefällt euch der Adventskalender? Ihr habt noch gute Woche Zeit, selbst einen zu basteln, denn ein bisschen dauert es noch bis zum 1. Dezember. Habt ihr am Wochenende noch nichts vor? Na, dann schnappt euch doch eure Freunde und bastelt was das Zeug hält. Es macht superviel Spaß.

 

*PR Sample/ Advertorial 

Fortune Cookies als Glücksbringer

Nachdem ich das dritte Jahr in Folge meine Glücksbringer selbst gemacht habe, schätze ich, dass es sich langsam zu einer Tradition etabliert hat, dass man von mir zu Silvester/Neujahr nur noch Selbstgemachtes bekommt. Ihr Lieben, bevor es langsam ernst wird, die ersten Silvesterpartyvorbereitungen getroffen werden und wir uns für unsere Silvesterfeier schick machen, möchte ich euch auch in diesem Jahr selbst gezauberte Glücksbringer zeigen. Wir kennen das schließlich, dass die Glücksbringer an den zahlreichen Ständen in der Innenstadt unglaublich teuer und im Grunde genommen nutzlos sind, außer vielleicht es handelt sich um Schlüsselanhänger. Darum fackeln wir nicht lange und machen etwas, das meinen Ansichten nach als Glücksbringer tauglicher und nicht sinnfrei ist: Essbares! 

Die Backmischung, die mir meine Wichteline geschenkt hat, dürfte euch noch in Erinnerung geblieben sein. Habe ich sie doch erst im letzten Post gezeigt und euch da bereits versprochen, dass ich schon einen Plan habe, was ich daraus mache, um es euch danach zu zeigen. Ich bin glücklich, dass alles funktioniert hat. Kekse brauche ich zu Hause nämlich momentan wirklich keine, denn unsere Keksdosen sind nach wie vor prall gefüllt mit zahlreichen Weihnachtsbäckereien, die noch gegessen werden müssen. Leider ist die Haltbarkeit von Backmischungen im Glas etwas begrenzter, als die, die man für gewöhnlich im Supermarkt in Pappschachteln kaufen kann. Was tun? Genau, weiter verschenken, aber nicht als Backmischung, sondern bereits fertig zubereitet als Cookies. Vielleicht habt ihr auch eine Backmischung für Kekse rumstehen und wisst absolut nicht, was ihr daraus machen sollt. Da es sich bei meinen Cookies, wie bereits erwähnt, um eine Backmischung handelt, gibt es kein Rezept, sondern dieser Post dient, wie im Vorjahr bei den Cakepops, als Inspiration. Alles weitere, das ihr benötigt, ist Rollfondant. Alternativ geht auch die Kombination Marzipan und Lebensmittelfarbe.

Da ich mich für Kleeblätter entschieden habe, lag es auf der Hand, dass ich grünen Fondant genommen habe. Der Phantasie sind allerdings keine Grenzen gesetzt. Wollt ihr ein Schweinchen machen, braucht ihr selbstverständlich pink oder rosa und für einen Fliegenpilz nehmt ihr rot und weiß, das Hufeisen erstrahlt in gelb, oder sofern es Fondant in diesem Farbton gibt, gold. Das sind all diejenigen Glückssymbole, die ich euch empfehlen kann und die am einfachsten zu machen sind. Wer aber besonders geschickt bei der Verarbeitung mit Fondant ist, könnte sich auch an einem Rauchfangkehrer versuchen.

Ich habe meine Kleeblätter ziemlich einfach modelliert, schließlich war es mein erstes Mal mit Fondant. Es ist so typisch für mich, dass ich neue Dinge einfach einmal selbst ausprobieren möchte und ich habe mich nach keiner Anleitung gehalten. Im Internet habe ich jetzt allerdings eine Methode gefunden, die zeigt, wie man täuschend echte Klättblätter modellieren kann. Ich Nachhinein ärgert es mich jetzt ein bisschen, aber ich finde, für den ersten Versuch sind sie doch ganz ansehnlich geworden. Zwar nicht täuschend echt, aber ich bin ganz zufrieden. Wenn ihr jedoch realitätsnaher sein wollt, dann klickt hier für die Anleitung von täuschend echten Kleeblättern. Sie sind allerdings wesentlich zeitaufwändiger, als meine Methode. Ich selbst habe es einfach so gemacht, dass ich aus dem Rollfondant pro Kleeblatt vier gleich große Kugeln geformt habe. Danach hab ich jeweils zwei Kugeln aneinander gelegt und sie leicht angedrückt. Die Zweierpaare habe ich anschließend zusammengesetzt & -gedrückt und auf der Hinterseite einen Stiel gesetzt. Zu guter Letzt habe ich die Kleeblätter vorsichtig auf die Cookies gesetzt. Wenn ihr die Rückseite leicht anfeuchtet (aber nur ganz wenig), hält der Fondant sehr gut auf den Cookies. Damit es noch schöner aussieht, habe ich mit einem spitzen Messer Blattadern eingezeichnet. Et voila, fertig!

Verpacken könnt ihr eure Cookies mit ganz normalen Cellophan. Ich habe alles mit hübschen Geschenkbändern zugebunden und bin gerade noch am Überlegen, ob ich ein paar Glückssprüche ausdrucken und diese als Schriftrolle dazu hängen soll. Mir würde die Idee ganz gut gefallen, schließlich enthalten „echte“ Glückskekse auch Sprüche.

Und so werde ich meinen ersten Tag im Neuen Jahr beginnen. Ein oder zwei Glückskekse werde ich mir selbst zurückbehalten und diese dann bei „Sex and the City“ und einem Latte Macchiato mampfen. Vielleicht bringt es mir ja Glück. Der Cakepop voriges Jahr hat es auf jeden Fall getan.

Zwei weitere Glücksbringerideen von mir, welche aus den letzten beiden Jahren stammen, findet ihr HIER und HIER. Letzteres ist sogar eine tolle Last-Minute-Idee.

Meine Lieben, um Mitternacht wird es dann noch einen kleinen Jahresrückblick und ein Video dazu geben und dann ist auch schon wieder ein Jahr für Café Au Lait vorbei. Wie doch die Zeit vergeht. Abends werde ich mich ganz brav an den Laptop setzen und noch die ausständigen Kommentare freischalten und beantworten. Oh und vergesst nicht auf mein Gewinnspiel. Ihr habt heute und morgen noch den ganzen Tag Zeit, um daran teilzunehmen. Unter anderem gibt es etwas von Liebeskind zu gewinnen. LIEBESKIND, Leute :). Bis später

Sparkling Glass Table Decoration

Wer ist bei euch denn zuständig für die Tischdeko an Weihnachten? Ihr? Und ihr braucht dringend noch ein paar Last Minute Ideen für euren perfekten Weihnachtstisch? Ich zeige euch ein einfaches DIY, das ihr in wenigen Minuten gemacht habt. Die Sachen müsstet ihr normalerweise zu Hause haben, wenn noch was fehlt, dann habt ihr am 24. Dezember noch die Gelegenheit, schnell die Dinge zu besorgen (wenn euch das nicht zu stressig ist), denn die Deko ist fix gemacht.
Dazu braucht ihr
Ein Weinglas, Glitzer, Kleber, eine Unterlage, Dekoperlen oder -sand, Teelichter
In nur wenigen Handgriffen habt auch ihr das Glas fertig und es ist ein richtiger Eyecatcher auf dem Tisch oder auch eine nette Geschenksidee. Ich zeige euch, wie einfach es geht.

Zuerst streut ihr  Glitzer auf die Unterlage. Danach verteilt ihr den Kleber (geht super mit Uhu Stick) auf dem sauberen Weinglas und tunkt es sofort in den Glitzer ein.

Ein bisschen trocknen lassen und etwas Dekoperlen in das Glas einfüllen. Macht es aber nicht zu voll.

Zum Schluss gebt ihr das Teelicht in das Glas. Fertig ist eine schlichte, aber wirkungsvolle Tischdekoration.

Gutes Gelingen
Im Übrigen wollte ich euch für die vielen Klicks bedanken. Ich habe schon über 15500 Klicks. Vielen Dank, dass ihr meinen Blog so regelmäßig besucht. Ich freue mich wirklich über jeden Klick.