Tag : Italienische Küche

Prosciutteria San Daniele

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Prosciutteria San Daniele

A Trieste Travel Diary

Über zwei Wochen ist mein kleiner Wochenendausflug nach Triest/Italien schon her. Nun möchte ich euch nicht mehr länger warten lassen und starte endlich mit meinem Traveldiary. Der heutige Post wird nicht der einzige Triestpost bleiben. Da kommen noch einige auf euch zu. Beginnen möchte ich mit unserem ersten Stop in San Daniele. 

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San Daniele

Eine bebende Kleinstadt mit weltberühmten Schinken

San Daniele del Fruili, eine Kleinstadt in der Provinz Udine, ist besonders für eine Sache bekannt und weltberühmt: Für ihren Prosciutto. Aber die Stadt ist viel mehr, als nur eine „Schinkenstadt“, um es salopp zu sagen. Sie hat auch eine kleine Geschichte. 

San Daniele zählt insgesamt über 8.100 Einwohner, ist reich bestückt mit historischen Bauwerken und wurde leider auch schon von dem einen oder anderen Erdbeben heimgesucht. Gravierend waren vor allem die Beben im Jahr 1348 und 1976. 

Im Jahr 1976 wurde San Daniele von einem etwa einminütigen Erdbeben heimgesucht, welches starke Übereinstimmungen mit dem besagten Beben aus dem Jahr 1348 aufwies. Auf der Mercalli-Skala, einer zwölfteiligen Skala, welche die Intensität von Erdbeben misst, erreichte das Beben eine Stärke von 10. Trotz der kurzen Dauer, erlitt die Kleinstadt gravierende Schäden und wurde weitgehend zerstört.

Die Gründe für die Erdbeben liegen darin, dass die Landschaft Friaul in einem tektonisch unruhigen Gebiet liegt. Wie in allen typischen Erdbebengebieten, stoßen hierbei zwei tektonische Platten bzw. Lithosphärenplatten aufeinander: Die Afrikanische Platte und die Eurasische Platte. Der Zusammenstoß bewirkt, dass sich die Alpen auffalten. Darum wird das Gebiet immer wieder von Erdbeben heimgesucht.

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Prosciutteria San Daniele

Ein Schinken, wie man ihn noch nie gegessen hat

Der Grund unseres Stops in San Daniele beruhte nicht darauf, weil wir mehr über die Geographie erfahren wollten (leider). Wir stoppten wegen einer Rundführung, die mir persönlich etwas weniger schmeckte. Wir hielten an der Prosciutteria San Daniele, da das kleine Örtchen besonders für ihren Prosciutto bekannt und vor allem weltberühmt ist. Obgleich Prosciutto für mich zur typischen Kulinarik Italiens gehört, war ich von diesem Programmpunkt weniger begeistert. Als Pescetariarin verzichtete ich somit, an dieser Führung teilzunehmen und wartete stattdessen auf die Reisegruppe. Trotzdem verging die Zeit rasend schnell, denn die Prosciutteria beherbergt unter anderem ein Café und einen süßen, kleinen Shop, der viel mehr Leckereien anbietet, als nur Schinken.

Die freie Zeit nutzte ich somit, mir einen herrlichen Latte Macchiato zu genehmigen, den ich nach der Plärre an der Raststation wirklich mehr als dringend nötig hatte und stöberte danach den ganzen Shop durch, den ich am liebsten leergekauft hätte. Vor allem jede einzelne Köstlichkeit, die auch nur irgendwie Vanille, Cashews, Kokos, Weiße Schokolade oder Mandeln enthielt – und wenn es nur eine kleine Essenz war.

DSC_0039 DSC_0049Prosciutteria_San_DanieleDie Verkostung

Prosciutto, Formaggio e Vino Rosso/Bianco

Nach der Führung, die ich sausen ließ, gab es noch eine Verkostung, welche sogar pescetariafreundlich war. Neben dem San-Daniele-Prosciutto, wurde Käse serviert. So eine Verkostung wird nicht nur mit italienischem Weißbrot begleitet, sondern auch wahlweise mit Rot- und/oder Weißwein. Meiner Mama hat der Prosciutto vorzüglich geschmeckt, aber Vorsicht! Der Prosciutto ist roh, darum ist der Geschmack wirklich sehr intensiv. In der Reisegruppe gab es Teilnehmer, die zwar Fleisch essen, mit dem Geschmack des Prosciutti allerdings wenig anfangen konnten und doch lieber zum Käse griffen.

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Die Prosciutteria war ein Programmpunkt, auf den ich persönlich verzichten hätte können. Trotzdem gefiel mir der Shop und auch der Latte Macchiato war superlecker. Cool finde ich vor allem, dass der Kaffee in Bella Italia wesentlich günstiger ist, als bei uns. Ich glaube, ich bezahlte nie mehr als 2 Euro für einen Latte Macchiato. Nicht nur in San Daniele, sondern auch in Triest. 

Weitere Eindrücke von unserem ersten Stop habe ich euch in einer Bildergalerie festgehalten.

Coconut Panna Cotta on Oreo Crunch

Meine Mädels und ich treffen uns heute zu einem munteren Spieleabend/ Pyjamaparty. Dazu gibt es zu allererst eine feine Schlemmerei mit Do It Yourself Wraps, also Wraps, die wir uns je nach Belieben selbst belegen können und selbstverständlich bringe ich auch ein Dessert mit. Dabei habe ich selbst wieder herumexperimentiert und mir ein ganz individuelles Rezept zusammengestellt, das ich euch nun gerne vorstellen möchte.

Coconut Panna Cotta on Oreo Crunch

 

Für 4 Gläser braucht ihr

 

Für den Boden

10 Stück Oreo Kekse
20 g Butter

 

Für die Panna Cotta

4 Blatt Gelatine
200 ml Kokosmilch
250 ml Sahne
40 g Zucker
1 Vanilleschote

Für den Boden zuerst die Butter schmelzen. Währenddessen die Oreo Kekse in einem Gefrierbeutel mit dem Nudelholz fein zerbröseln. Die geschmolzene Butter hinzufügen und mit den zerbröselten Keksen verkneten. Die Keksmasse auf 4 Gläser aufteilen und fest an den Boden drücken. In den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.
Dann geht es auch schon zur Panna Cotta. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Dabei ist zu beachten, dass es nicht länger als 10 Minuten im Wasser liegt, ansonsten verliert Gelatine ihre Gelierkraft. Kokosmilch, Sahne und Zucker verrühren. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen. Mark und Schote in das Kokosgemisch geben und bei schwacher Hitze 5 Minuten lang köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die Schote herausfischen. Ein paar Esslöffel aus dem Topf nehmen und die Gelatine vorsichtig damit verrühren. Dieses Gemisch müsst ihr danach in das Kokossahnegemisch einrühren. Zum Schluss alles auf die Gläser aufteilen, aber macht sie nicht zu voll. Die Panna Cotta mindestens für drei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Panna Cotta könnt ihr aber auch wunderbar einen Tag vorher zubereiten. Mehr als ein Tag sollte aber nicht zwischen den Verzehr liegen, weil ich finde, dass Panne Cotta nach zwei Tagen nicht mehr so gut schmeckt, aber das ist ja Geschmacksache. 

Da ich ja kein Fleisch esse und es viele von euch wissen, lasst euch gesagt sein, dass ich nichts davon esse. Nicht dass es am Ende böse Kommentare hagelt. Leider habe ich mich an Agar nicht herangewagt, schließlich möchte ich meine Mädels damit überraschen und ich hatte Angst, dass mit Agar etwas schiefgeht. Das probier ich lieber einmal in Ruhe aus. Für mich gibt es alternativ etwas anderes.

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende. 

La Serata Italiana con amici

La Serata Italiana

con amici

Am Wochenende konnte ich endlich wieder meine beste Freundin in die Arme schließen. Ihr müsst wissen, sie wohnt in Wien und ich in der Steiermark. Leider trennen uns unzählige Kilometer voneinander und so kommt es nur sehr selten dazu, dass wir uns sehen. Trotzdem gehen wir schon seit 7 Jahren gemeinsam durchs Leben. Das ist wohl wahre Freundschaft!

Zur Feier des Tages oder besser gesagt, Abends, habe ich mir etwas ganz Besonderes überlegt: Einen Italienischen Abend!  

Früher war es immer so, dass wir weggegangen sind, wenn wir uns gesehen haben, doch nun sind wir auch um einiges älter, außerdem würde es die momentane Situation nicht zulassen, dass ich mich beim Weggehen wirklich amüsieren könnte und so kam es dazu, dass ich lieber mit ihr und zwei anderen Freundinnen zusammensitzen wollte.Die Idee für einen Italienischen Abend kam mir, als ich vorige Woche bei meiner Nachbarin eingeladen war. Dort gab es leckere Antipasti und Prosecco. Viele von euch können sich womöglich noch an den Post erinnern, wo ich geschrieben habe, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, aber ich habe so einen leckeren Prosecco gefunden, der sogar mir schmeckt: Astoria Sweet Lounge! Im Übrigen sind auch die Flaschen total schön.

In unserem Garten befindet sich eine schmucke Weinlaube. Vor allem abends mit Kerzenschein ist die Atmosphäre dort wirklich sehr idyllisch und einladend. Es war wirklich ein toller Abend. Wir haben viel gelacht, aber auch über ernstere Themen gesprochen und es war eine schöne Ablenkung. Danke an meine Mädels Lizzie, Bea und Michi für den schönen Abend. Es war wirklich super!

Vielleicht habt aber auch ihr jetzt Lust bekommen, einen Italienischen Abend mit euren Freunden zu veranstalten. Der Sommer bietet einfach die perfekte Gelegenheit dazu. Serviert habe ich Antipasti jeglicher Art: Artischockenherzen, getrocknete Tomaten in Olivenöl, schwarze und grüne Oliven, Melone mit Prosciutto, in Olivenöl eingelegte Meeresfrüchte, Bruscetta, Toskanabrot und Tomate Mozzarella. Zu Trinken gab es Hugo und eben diesen guten Prosecco, der eigentlich so ähnlich wie Asti schmeckt.

Ich möchte so einen Abend unbedingt wiederholen. Vielleicht keinen italienischen Abend mehr, aber es gibt so viele Spezialitäten aus aller Welt. Ich könnte mir auch einen französischen, spanischen oder japanischen Abend gut vorstellen.