Tag : Kokosnussöl

Wie Kokosöl mein Leben verändert hat

 

Seit über einem Jahr bin ich ein großer Fan von Kokosöl. Hier habe ich sogar einen Beitrag darüber geschrieben. Heute möchte ich dieses Thema erneut aufgreifen, denn Kokosöl überzeugt mich nach wie vor mit den unterschiedlichsten positiven Wirkungen. Somit geht es dieses Mal nicht um Kokosölfacts, sondern um meine persönlichen Erfahrungen. Ich erhoffe mir dadurch, noch mehr Menschen von der positiven Wirkung überzeugen zu können. Wer es noch nicht probiert hat, sollte dies unbedingt ändern!

Weiters möchte ich nicht nur auf das Öl an sich eingehen, sondern auf die Kokosnuss im Ganzen, sprich wie ich sie noch nutze!

 

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Ich liebe Kokosöl

Warum ich nicht mehr ohne kann

Von Anfang an hat mich Kokosöl überzeugt und das nicht nur, weil ich den Geruch und Kokosnüsse generell sehr gerne mag. Für mich stellt das Wundermittelchen eine Full-Body-Recovery dar. Heißt: Ich verwende es für nahezu jedes Körperteil.

 

Haare

Meine Haare waren der Grund, warum ich überhaupt angefangen habe, Kokosnussöl zu verwenden. Dass ich keine echte Blondine bin, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Zwar färbe ich meine Haare nur noch mit ganz, ganz wenig Wasserstoff und mittlerweile mit Olaplex, aber jede Colorierung bedeutet Stress für das Haar. Nachdem ich aufgehört habe, sie zu blondieren, haben sie sich zum Teil bereits gut erholt. Trocken waren meine Haare trotzdem. Nun verwende ich seit über einem Jahr für JEDE Wäsche Kokosöl, welches ich über Nacht einwirken lasse. Die positive Wirkung zeigt sich dadurch, dass meine Haare nun viel geschmeidiger sind. Sie haben auch ihren natürlichen Glanz zurückbekommen. Ein weiterer Plusfaktor: Die Spitzen bleiben länger schön und gesünder.

 

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Haut

Obwohl ich als Teenager weniger Probleme mit meiner Haut hatte, habe ich in meinen 20ern herausgefunden, dass meine Haut doch leichter reizbar ist, als angenommen. Pickel tauchen nach wie vor selten auf, trotzdem zickt meine Haut gerne auf andere Art und Weise. Im Winter habe ich unter anderem große Probleme mit trockenen Hautstellen. Darüber hinaus lässt sich meine Haut auch durch die Rasur oft reizen, obwohl ich meine Klingen regelmäßig wechsle und immer darauf achte, dass meine Haut während des Vorgangs mit genug Feuchtigkeit versorgt wird.

Seit ich nun jedes Mal Kokosöl in mein Haar gebe, habe ich keine trockenen Hände mehr, da sie jeden zweiten oder dritten Tag ins Öl getaucht werden. Manchmal mische ich mir auch ein Peeling mit Zucker und Kokosöl. Das sorgt für Geschmeidigkeit. Rötungen verschwinden im Handumdrehen, wenn ich das Öl nutze. Besonders gerne nutze ich es für die Rasur. Hässlicher Rasurbrand auf den Beinen gehört damit der Vergangenheit an.

 

Mundhygiene

Inzwischen nutze ich das Kokosöl auch für meine Mundhygiene. Nicht als Zahnpastaersatz, dafür als Mundspülung. Ich ziehe jeden Tag 20 Minuten einen Teelöffel Öl. Am besten hilft es, wenn man es vor dem Frühstück und Zähneputzen macht. Auch abends führe ich dieses Ritual gerne durch. Das Kokosöl ist für die Mundflora insofern deswegen gesund, weil es antibakteriell wirkt. Es beugt Kariesbildung vor. Außerdem verhindert es Beläge auf den Zähnen und auf der Zunge. Kokosöl soll sogar eine zahnaufhellende Wirkung haben. Das merke ich persönlich wenig, dafür glänzen die Zähne mehr und wirken richtig sauber.

Mir persönlich hilft das Ziehen von Kokosöl auch gegen den süßen Heißhunger. Zudem schmeckt es gut und es bleibt ein angenehmer Nachgeschmack nach dem Ausspucken enthalten.

 

Ernährung

Ich verwende ausschließlich gesunde Öle, wie Leinöl, Olivenöl und nun auch Kokosöl zum Kochen und für meine Salate. Die positive Wirkung merke ich hinsichtlich meines Körpers zwar weniger, dafür werden die Speisen ausgesprochen schmackhaft. Tipp: Unbedingt Zucchini in Kokosöl anbraten. Diese Kombination ist unglaublich lecker.

 

 

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Kokosnusswasser

Ein weiterer Favorit aus der Kokosnuss-Fraktion ist Kokosnusswasser. Seit dem 3. Semester wurde es zum Ritual, dass ich jeden Freitag Kokosnusswasser trinke. Mittlerweile trinke ich es öfters. Wenn ich es nicht gerade in meine Smoothies mische, nutze ich das Kokosnusswasser ebenfalls gegen den Heißhunger auf Süßes. Abgesehen davon wirkt es isotonisch. Damit ist es ein ideales Getränk für Sportler. Kokosnusswasser ist kalorien- und fettarm und der perfekte Durstlöscher.

Inzwischen habe ich sehr viele Sorten durchprobiert. Besonders gerne trinke ich das Wasser frisch aus der Kokosnuss, welche mittlerweile auch bei uns verkauft wird. Da diese jedoch nicht immer verfügbar, geschweige dem günstig ist, greife ich immer wieder gerne zu dem Kokosnusswasser von Inaara. Preislich gesehen zwar auch kein Schnäppchen, dafür herrlich erfrischend und lecker.

 

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Kokosnuss

Last but not least. The coconut itself. Ich bin weniger der Fan von Kokosett. Komischerweise mag ich getrocknete Kokosraspeln nicht so gerne. Ich meide es auch im Gebäck und lasse Mama Lait’s Weihnachtsbäckerei mit Kokosraspeln immer stehen. Außer Raffaelo. Die gehen immer. Dafür ist sie frisch der ultimative Genuss. Ich gebe das Kokosfleisch gerne in mein Joghurt oder esse pur ein, zwei Stücke. Wie schon das Wasser und das Öl vermindert es den Heißhunger auf Süßes.

Kokosnussschalen eignen sich zudem wunderbar zum Upcycling. Sie sind eine hübsche Dekoration, man kann damit tolle Dinge basteln oder sie sogar als Schüssel verwenden, wie man in diesem Post sehen kann.

 

Wie steht ihr zur Kokosnuss?
Nutzt ihr gerne Kokosöl?

 

Beautywunder: Kokosnussöl

In letzter Zeit gewinnt ein Öl mit fester Konsistenz immer mehr an Bedeutung. Die Rede ist von Kokosnussöl. Neuerdings kommt das aromatische Öl nicht mehr ausschließlich in der Küche zum Einsatz, sondern hat sich mittlerweile auch als beliebte Beautywunderwaffe etabliert. In einem richtigen Beautyjunkiehaushalt darf es nicht mehr fehlen, denn das Öl gilt als vielfältiges Körperpflegemittel. Selbst Topmodel Miranda Kerr ist seit Jahren bekennender Kokosnussölfan und soll sogar 4 Teelöffel am Tag davon verwenden. Aber was kann Kokosnussöl wirklich?

Zunächst wollen wir das feste, weißliche Öl einmal genauer unter die Lupe nehmen. Was steckt überhaupt drin? Obwohl das Öl über 90 % aus den ungesunden gesättigten Fettsäuren besteht, zählt es trotzdem zu einem gesunden Öl. Klingt ziemlich irreführend, aber das liegt daran, dass der Großteil aus mittelkettigen Fettsäuren (MCTs) besteht (über 60%). Davon ist besonders die MCT Laurinsäure stark vertreten. Der Vorteil von MCTs besteht darin, dass sie leicht verdaulich sind und sofort verstoffwechselt werden. Sprich Kokosnussöl wird sofort zur Energieproduktion genutzt und nicht als ungeliebtes Depotfett an Hüften und Bauch gespeichert. Wegen des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren sollte man das Öl trotzdem lieber dosiert verwenden, sofern man es in seine Ernährung miteinbauen möchte. Aber man kann das Öl auch anders verwenden, nämlich – wie bereits oben angesprochen – als Körperpflege. Hierbei müsst ihr die Dosis natürlich nicht auf wenige Teelöffel am Tag beschränken.

Seinen Einsatz findet das Öl besonders in der Haarpflege. Als natürliche Haarkur macht es trockene Haare babyweich. Eine Freundin von mir schwört auf Kokosnussöl und ich kann euch versichern, sie hat traumhaft lange und vor allem gesunde Haare. Das war auch für mich der Grund, warum ich das Öl nun verwende. Nach all den Jahren des Färbens und Glättens wurden meine Haare ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. Natürlich ist mir bewusst, dass das Öl meine Haare nicht von heute auf morgen gesund machen wird, allerdings half mir bereits die erste Anwendung. Optisch sah das Haar gesünder aus und es fühlte sich auch besser an. Eine kaputte Haarstruktur kann zwar leider nicht mehr repariert werden, aber wenn mein Haar am Mittwoch wieder ein bisschen dunkler wird und die kaputten Spitzen abkommen, hoffe ich, dass das Kokosnussöl einen wertvollen Beitrag zu meiner Haarpflege liefern wird. Laut den positiven Aussagen einer Freundin sollte es aber funktionieren.

So wende ich das Kokosnussöl in der Haarpflege an: Ich verreibe mir abends zwei walnussgroße Portionen in den Händen, sodass das Öl ein bisschen wärmer und flüssiger wird. Danach knete ich es mir kopfüber in mein trockenes Haar. Das Öl kommt bei mir nur in die Längen und die Spitzen, den Ansatz lasse ich aus. Über Nacht bleibt es drin, bis es am nächsten Tag ausgewaschen wird. Dabei verwende ich nur mehr ein mildes Shampoo, denn alles, was zu reichhaltig ist, würde mein Haar nur beschweren.

Auch für meine Hautpflege verwende ich das Öl mit Vorlieben. Besonders trockene Stellen verschwinden in Nullkommanichts und dadurch, dass ich es nun öfters in den Händen habe, habe ich auch nicht mehr mit trockenen Händen zu kämpfen. Die sind nun permanent seidig weich. Am Liebsten verwende ich es allerdings nach dem Beine rasieren. Ich habe festgestellt, das Kokosnussöl ein gutes Mittel ist, um meine Haut nach einer Rasur zu beruhigen.

Neuerdings habe ich auch immer einen kleinen Tiegel (gut verschlossen) in der Handtasche. Herkömmliche Lippenpflegestifte haben leider immer die Eigenschaft, die Lippen auszutrocknen. Mit trockenen Lippen habe ich zwar sehr selten zu kämpfen, aber trotzdem möchte ich Kokosnussöl als natürlichen Lipbalm nicht mehr missen. Mit wenigen Zutaten kann man in Kombination mit Kokosnussöl auch tolle Peelings herstellen. Nächste Woche möchte ich euch ein Rezept dazu vorstellen.

Fazit: Ich selbst bin begeistert. Beanspruchtes, trockenes Haar schenkt es sofort nährende Pflege und lässt es zumindest optisch gut aussehen. Außerdem riecht es himmlisch. Wer Kokos mag, sollte es also unbedingt probieren. In der Küche habe ich Kokosnussöl bisher noch nicht verwendet, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sich das bald ändern wird. Falls ja, gibt es natürlich ein Rezept. Vielleicht kann ich ja irgendetwas Kreatives zaubern.

Verwendet ihr auch Kokosnussöl?
Wie ist eure Meinung dazu.