Tag : Kuchen

Kastanien-Creme-Torte & Himbeer-Mohn-Torte

Wer mich kennt, der weiß, dass ich eine hoffnungslose Naschkatze bin, die Süßes einfach nicht verschmähen kann. Während ich im Sommer bevorzugt mein innig geliebtes Eis schlecke, steigert sich in den kalten Jahreszeiten meine Lust nach fluffigen Kuchen und ab und zu nach cremigen Torten. Normalerweise greife ich lieber zu Kuchen, denn Torten sind mir oft zu mächtig. Bereits mit kleinen Stücken habe ich zu kämpfen, doch manchmal gehört eine köstliche Torte dann doch zum Kaffee dazu. Und egal wie mächtig die Torte ist, ein Eis darf es dazu dann doch noch sein. Das heißt: Ich esse Eis nicht nur im Sommer, denn eigentlich, ja eigentlich geht Eis immer. Auch wenn es draußen Minusgrade hat und die Torte in Schlagobers ersäuft, sodass die Übelkeit alleine schon wegen dem Stück Torte vorprogrammiert ist. Bei einer Kugel Eis kann ich einfach nicht nein sagen #hoffnungsloserfall #eisjunkie. 

 

Meine beiden Lieblingstorten

Kastanien-Creme-Torte & Himbeer-Mohn-Torte

Zu zwei Torten kann ich immer schlecht nein sagen. Dazu zählt unter anderem meine Lieblingstorte. Eine fruchtige Himbeer-Mohn-Torte, die dank einer lockeren Topfencreme und säuerlichen Himbeeren dann doch nicht allzu mächtig ist. Auf der anderen Seite liebe ich auch Kastanientorten. Die sind zwar meistens gallig, wie wir in Österreich so schön zu sagen pflegen, aber insbesondere zu Allerheiligen liegt bei mir meistens eine dieser vollmundigen Torten auf dem Kuchenteller.

Weil ich Kastanien-Creme-Torte und Himbeer-Mohn-Torte so mag, habe ich mir gedacht, dass es an der Zeit ist, die Rezepte mit euch zu teilen. Vorweg muss ich allerdings zugeben, dass diese beiden Prachtstücke nicht aus meinem Ofen stammen, sondern eine talentierte Backfee diese für mich gebacken und mich damit überrascht hat. Mit meinen Bekannten und Freunden habe ich einfach Glück. Umso besser, dass ich eine Meisterkonditorin dazuzählen darf.


Kastanien-Creme-Torte

[kindred-recipe id=“8597″ title=“Schokoladige Kastanien-Creme-Torte“]

Kastanien-Creme-Torte

 


 

Himbeer-Mohn-Torte

[kindred-recipe id=“8598″ title=“Fruchtige Himbeer-Mohn-Torte“]

Himbeer-Mohn-Torte Himbeer-Mohn-Torte Himbeer-Mohn-Torte

 

Ein weiteres Rezept mit Himbeeren findest du auf My Café Au Lait unter:

Amaranth Topfennockerl auf Himbeerspiegel

 

Heavenly Sweet Banana Brookie Cake

 

Schon mal etwas von Brookie gehört? Klingt seltsam, nicht wahr? Im Grunde genommen handelt es sich um ein Wortspiel aus Brownies und Cookies. Brookies! Als ich das Rezept vor einigen Monaten in einer Zeitschrift gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt nachmachen muss. Bis jetzt habe ich nur noch auf den perfekten Anlass gewartet, Brookies zu backen. Dieser Anlass ergab sich endlich, als eine Freundin von mir ihren 25. Geburtstag feierte. Allerdings habe ich das Rezept ein bisschen abgewandelt und eine typische Brownieform haben meine Brookies auch nicht wirklich. Selbstverständlich können Brookies auch wie normale Brownies, also quadratisch gebacken werden, doch da meine viereckige Form auf mysteriöse Art und Weise verschwand, wurde mein Brookie rund. Ein Brookie Cake sozusagen.

 

Brookie

Brookie

Nicht Brownie! Nicht Cookie!

Brookies eignen sich hervorragend, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man nun lieber Brownies oder Cookies backen möchte. Die Entscheidung ist ja manchmal gar nicht so leicht. Bei Brookies bäckt man einfach normale Brownies – mit der einzig entscheidenden Ausnahme, dass on top noch Cookiestreuseln sind. Wer Schokolade und Streuselkuchen mag, wird den Brookie lieben. Da ich jedoch immer gerne Obst in meinem Kuchen habe, habe ich kurzerhand Bananen hinzugefügt, obwohl es nicht gerade zu meinen bevorzugten Obstsorten gehört (aber immer noch besser als Marillen – pfui!). Immerhin – zu Schokolade passen Bananen einfach am Besten, quasi eine Art Schokobanane. Darüber hinaus kann ich mir ebenso gut Birnen vorstellen, die aktuell richtig süß, saftig und lecker sind.

 

Bananen Brookie

[kindred-recipe id=“6528″ title=“Banana Brookie Cake“]

Banana Brookie Cake

 

Wenn du das Rezept nachmachen möchtest, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du es auf Instagram teilst und es mit dem Hashtag #misslaitskitchen markierst, damit ich mir dein Ergebnis anschauen und es liken kann. Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachbacken. Lasst euch den Brookie schmecken und genießt ihn in vollen Zügen. Denn ab und zu muss man sich einfach etwas gönnen.

 

Erfrischend & Saftig: Mangorosenkuchen

 

Heute habe ich einen erfrischenden und saftigen Kuchen für euch, der definitiv unter die Kategorie Angeberkuchen fällt. Dabei ist der Kuchen super einfach zu machen, gar nicht zeitaufwändig und man benötigt nur wenige Zutaten dafür. Die meisten Ingredienzen hat man sogar zu Hause. Wenn ihr also Lust auf einen saftigen, erfrischenden Kuchen habt, der vor allem optisch ganz viel hergibt, dann würde ich mich freuen, wenn ich mit diesem Kuchen eure Begeisterung wecken kann. Das Beste: Man kann die Zutaten des Kuchens ganz leicht abwandeln, sodass man problemlos eine cleane Variante backen kann. Ich bleibe jedoch bei dem ursprünglichen Rezept, denn so schmeckt er doch am Besten.

 

Cake Präsentation

Saftig. Saftiger. Mangorose!

Hol den Sommer zu dir nach Hause

Wie ihr aus einfachen Mangoschnitzen eine Rose zaubert, ist super easy. Um einige Buchstaben zu sparen, habe ich mir gedacht, ich zeige euch all das anhand eines Videos, das ihr am Ende dieses Beitrages findet. Der Kuchen eignet sich bestens für einen gemütlichen Mädelsnachmittag, aber auch bei der nächsten Gartenparty macht er richtig etwas her. Oder ihr überrascht damit einfach eure beste Freundin, euren besten Freund oder einen anderen lieben Menschen zum Geburtstag.

Wie immer würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr den Kuchen nachmachen und danach ein Foto auf Instagram hochladen würdet. Bitte vergesst dann nicht den Hashtag #misslaitskitchen, damit ich eure Beiträge auch problemlos finden kann.

 

Saftig

[kindred-recipe id=“5804″ title=“Orangenbiskuit-Kuchen mit Griechischem Joghurt und Mango“]

 

Video

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Video, in dem ich euch zeige, wie ihr den Kuchen belegen müsst, damit er so aussieht. Es ist wirklich sehr einfach und gar nicht so zeitaufwändig, wie es aussieht. Ich wünsche euch gutes Gelingen. Lasst euch den Kuchen schmecken und haut rein.

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No. 1: Easy & Delicious Cake To Go

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No.1: Easy & Delicious Cake to Go

Selbstgemacht! Lecker! Einfach! Es sind die kleinen Dinge im Leben, die zählen. Kleine Dinge, die glücklich machen. Kleine Dinge, die vom Herzen kommen. Kleine Verwöhnmomente. Momente, die man seinen Liebsten bescheren möchte. Verwöhnmomente schenken. Ohne großen Anlass. Einfach mal so. Um auf diesem Wege zu sagen: „I mog di.“ („Ich mag dich“)

Gerade in der Weihnachtszeit sollten wir unseren Lieben öfters zeigen, wie wichtig sie uns sind. Natürlich steht die große Bescherung noch bevor. Am 24. Dezember gibt es ohnehin die großen Geschenke. Warum sollte man sich also schon vorher etwas schenken? Ganz einfach! Als Aufmerksamkeit. Jeder freut sich über ein kleines Geschenk. Warum also nicht? Warum nicht schon vor Weihnachten?

 

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Etwas Gutes für die Seele tun

Eine kleine Aufmerksamkeit

Kleine Leckereien versüßen den Alltag. Sie versüßen auch die hektische Vorweihnachtszeit. Lasst eure Lieben den Vorweihnachtsstress, die überfüllten Einkaufsgassen, den Druck, alle Geschenke rechtzeitig zu besorgen, kurz vergessen und schenkt eine Wohltat für die Seele. Darum verbirgt sich hinter meinem ersten Türchen ein ganz simples, aber zuckersüßes Geschenk. Ich würde es nicht einmal als Rezept bezeichnen, sondern als ein DIY. Es ist wirklich ganz simpel, aber die Beschenkten haben sich bei mir sehr  darüber gefreut.

Ohne großen Aufwand viel Freude bereiten. Das mögen wir und dafür haben wir auch in der hektischen Vorweihnachtszeit Zeit.

 

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[kindred-recipe id=“3608″ title=“Cake To Go“]

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Wie ihr seht, ist es ganz einfach, etwas zu machen, das Freude bereitet. Probiert diese Küchlein unbedingt aus. Ihr müsst auch keine langen Weckgläser verwenden, sondern könnt alle Formen und Größen verwenden, die ihr wollt. Ihr solltet dabei allerdings die Kuchen-/Teigmenge anpassen. Weckgläser eignen sich zudem wunderbar als Geschenkverpackung, z.B. für Kekse.

Tipp: Wenn ihr mehr, als drei Stück machen wollt, verwendet lieber eine große Packung Backmischung. Das kommt euch wesentlich günstiger. Oder ihr macht den Teig selbst. Das überlasse ich euch.

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Weckgläser: Baumarkt/Haushaltsabteilung
Bast: Baumarkt/Bastelabteilung
Gift Tags: Merkur friends
Schokoladendekor: Hofer/Aldi

Orangen-Mohnkuchen mit Frosting

Habt ihr Lust auf Süßes mit Mohn? Seit etwa 2 Jahren bin ich ein großer Fan der Billa Zeitschrift „Frisch gekocht“, die ich als Vorteilsmitglied jedes Monat gratis bekomme. Ich liebe es, die Zeitschrift durchzublättern und mich inspirieren zu lassen. Jedes Monat sind ganz besondere Schmankerl dabei, die ich unbedingt ausprobieren möchte. Zwar komme ich sehr selten dazu, aber wenn ich mich mal in ein Rezept verliebt habe, wird es früher oder später (meistens später) ausprobiert. Dieses Rezept entstammt aus dem Heft vom November 2014, ist also tatsächlich schon etwas her. Aber als ich das Rezept das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich es irgendwann nachmachen werde. Endlich bin ich dazu gekommen und so entstand mein Orangen-Mohnkuchen mit Frischkäse-Frosting, den ich euch heute vorstellen werde.
Ingredients:
140 g Butter
5 Bioorangen
700 g Feinkristallzucker
300 g Mehl, universal
90 g Mohn
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 Eier
70 ml Milch
500 g Frischkäse
50 g Staubzucker
 
Zubereitungszeit: ca. 90 Minuten
(exklusive ca. 3 Stunden Kühlzeit) 
 
Backrohr auf 180 °C (Umluft) vorheizen. Butter in einem Topf schmelzen und auskühlen lassen. 2 Orangen heiß waschen, trocknen, die Schalen fein abreiben und 120 ml Saft auspressen. 400 g Zucker, Mehl, Mohn, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. Eier, Butter, Orangensaft und Milch in einer weiteren Schüssel verrühren und dann die anderen Zutaten einrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Eine Springform (23 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und den Rand ausbuttern. Teig in die Form löffeln und glatt streichen. Auf mittlerer Schiene 50 bis 55 Minuten goldbraun backen. Falls er schnell braun wird, mit Alufolie abdecken. Aus dem Rohr nehmen und 15 Minuten auskühlen lassen. Aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter 1 bis 2 Stunden auskühlen lassen.
Für das Frosting die restlichen Orangen (3 Stück) heiß waschen, trocken reiben und die Schalen von 2 Orangen hauchdünn abschälen, die Schale der dritten Orange fein abreiben. Den Saft von 2 Orangen auspressen. Frischkäse aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur bringen. Restlichen Zucker (300 g), Orangensaft und 250 ml Wasser in einem Topf über mittlerer Temperatur erhitzen, bis sich der Zucker auflöst. Abgeschälte Orangenschalen beigeben und aufkochen. Temperatur auf mittlere Hitze reduzieren und 8-10 Minuten köcheln, bis die Orangenschalen transparent werden und sich ein Sirup bildet. Orangenschalen aus dem Sirup nehmen und beiseitestellen. 60 ml des Sirups in ein Kännchen gießen und ca. 15 Minuten auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Währenddessen Frischkäse und Staubzucker in einem Mixer schaumig schlagen. Abgeriebene Orangenschale und bereitgestellter Sirup beigeben und mixen, bis eine glatte Masse entsteht.
Das Frosting auf dem ausgekühlten Kuchen verstreichen, mit den kandierten Orangenschalen dekorieren und mit dem restlichen Sirup servieren.

 

 

Ich wünsche euch gutes Gelingen. Tipp: Wenn ihr statt dem Frischkäse Mascarpone nehmt, schmeckt die Creme ziemlich ähnlich nach der weißen Creme, die sich in der Milchschnitte befindet.

 

Blueberry Vanilla Cupcakes

Endlich hatte ich wieder einmal die Gelegenheit dazu, Cupcakes zu backen. An einem Brunchtable sehen sie richtig hübsch aus, sodass man einfach keine andere Wahl hat, als zuzugreifen. Heute stelle ich euch ein weiteres Rezept aus meinem Repertoire vor: Blueberry Vanilla Cupcakes

Zutaten für 12 Stück
Teig
1 TL Backpulver
70 g Butter
3 Eier
200 g Mehl
140 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Zucker
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker -HIER-
Frosting
300 g Mascarpone
250 g Magertopfen
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Heidelbeeren
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker 

 

So geht’s:

Zu allererst macht ihr das Essentiellste, das es beim Backen gibt: Backrohr vorheizen. Danach mixt ihr die temperierte Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse. Anschließend rührt ihr die Eier nach und nach unter. Es ist wichtig, dass ihr es nach und nach, sowie unter ständigem Rühren macht, denn ansonsten gerinnt euch die Masse. Mehl mit dem Backpulver und etwas Vanille aus der Vanillemühle vermischen. Danach hebt ihr unter ständigen Rühren die Milch und das Mehlgemisch abwechselnd unter den Teig.

Nun füllt ihr den Teig je bis zur Hälfte in ein mit Papierförmchen ausgefülltes Muffinblech. Wer kein Muffinblech besitzt, greift einfach auf stabilere Papierförmchen zurück. Dadurch bleibt der Teig trotzdem in Form. Bei ca. 180°C Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe)

Bereitet das Frosting vor, während der Teig im Backrohr bäckt. Dafür püriert ihr die Heidelbeeren und streicht sie durch ein feines Sieb, sofern ihr keine Kerne in eurem Frosting haben wollt. Danach verrührt ihr das Blaubeerpüree mit den restlichen Zutaten und stellt es bis zum Dressieren in den Kühlschrank.

Den fertig gebackenen Cupcaketeig aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Anschließend könnt ihr eure Cupcakes mit der Creme dekorieren und je nach Belieben verzieren.

Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken! 
Ich habe übrigens mehr von der Creme gemacht und sie danach in Gläser gefüllt. Dadurch, dass die Creme herrlich leicht schmeckt und nicht beschwert, kann sie auch pur und ohne „Unterlage“ gegessen werden.
 

Mamas Geburtstag: Rose Cake

Happy Birthday, Mum! Der 30. Geburtstag meiner Mama feiert am 3. März sein 24. Jubiläum. Ich glaube, ihr könnt euch ausrechnen, wie alt sie wirklich wird. Und weil ich es einfach liebe, meinen Liebsten kulinarisch eine ganz besondere Freude zu machen, habe ich für meine Mama etwas ganz Besonderes gebacken und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass der Kuchen tatsächlich so geworden ist, wie ich es wollte.

Anfangs wollte ich wie bei meiner Kokosnuss Panna Cotta ein eigenes Rezept kreieren. Doch irgendwie fehlte mir dazu die richtige Idee und so nahm ich ursprünglich ein Rezept aus der Billa Zeitschrift, die ich jedes Monat gratis bekomme und so ganz neben dem Backen wurde es dann doch mein eigenes Rezept. Ursprünglich ging es aus einem Missgeschick hervor, das am Ende gar kein wirkliches Missgeschick war.

Das hat den Grund, dass wir seit Jahren nicht mehr mit einer Springform, sondern mit einem Tortenring backen, was eigentlich praktischer, doch auch oft mit vielen Gefahren verbunden ist. Gefahren, die man vorher auch schon etwas abschätzen kann. In letzter Zeit ist es mir aber immer ohne diese Gefahr gelungen. Denn wenn man mit einem Tortenring backt, kann es ganz leicht passieren, dass etwas Kuchenteig ausläuft. So ist es mir auch diesmal passiert. Es sah so aus, als würde der Tortenboden ganz flach werden, was mir ganz und gar nicht gefiel, doch am Ende ging der Tortenboden doch noch schön auf, sodass ich ihn in der Mitte durchschneiden konnte. Damit hätte ich allerdings gar nicht gerechnet, weswegen ich während der Backzeit bereits einen zweiten Teig gemacht habe und genau so entstand mein individuelles Rezept. Die passende Creme dazu habe ich aber so oder so selbst kreiert. Dieses Rezept möchte ich nun mit euch teilen.

Übrigens: Eigentlich hätte es ein Red Velvet Cake werden sollen, aber leider wurde der Red Velvet Teig nicht so red wie ich wollte. Ich schätze, das liegt an der Lebensmittelfarbe, die ich verwendet habe. Weil es viel besser zur Dekoration passte, habe ich mich dann entschieden, das Frosting doch blau anstatt rot/rosa zu machen. Richtig schlumpfblau ist es geworden.

 

Rose Cake

Teig 1
220 g weiche Butter + 2 EL Butter zum Einfetten
300 g Staubzucker
Mark einer Vanilleschote
6 EL rote Lebensmittelfarbe
300 g Mehl, glatt
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
180 ml Buttermilch

 

Teig 2
4 Eier
175 g Staubzucker
175 g Mehl, glatt
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

 

Füllung
250 ml Schlagobers
300 g Brunch Zuckerbrot
1 Päckchen Vanillezucker
Ein paar Himbeeren

 

Für die Rosen 
375 g Butter
2 EL Puderzucker (man kann auch mehr nehmen, je nachdem, wie süß man es mag. Bei Originalfrostingrezept waren es sogar 150 g Puderzucker)
450 g Brunch Zuckerbrot
Lebensmittelfarbe (Menge ist abhängig von eurer gewünschten Farbintensität) 

 

Sonstiges
Tortendekor (z.B. Schokoladenschmetterlinge, ich habe außerdem auch noch Tortenglitzer verwendet)

Und wie?

 

Für Teig 1

Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark mit dem Mixer 5-6 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Lebensmittelfarbe unterrühren, dann Mehl und Backpulver zugeben. Kakao in die Masse sieben, Salz zugeben und gut verrühren. Buttermilch zugeben und rühren, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Springform oder in einen gebutterten Tortenring (16 cm Durchmesser) geben und auf mittlerer Schiene 60-90 Minuten (abhängig vom Backrohr) backen, bis der Kuchen aufgegangen ist. Der Kuchen ist fertig, wenn er zurückfedert, wenn man ihn leicht mit dem Finger andrückt. Ansonsten Stäbchenprobe machen (ist idiotensicher). Herausnehmen und 30 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form lösen und 2 Stunden auskühlen lassen.

 

Für den Teig 2

Eier trennen. Die Dotter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, bis die Masse sehr, sehr hellgelb ist. Schnee schlagen. Mehl und Backpulver in den Teig rühren, danach Schnee unterheben. In eine gebutterte Form mit 16 cm Durchmesser geben und 25 Minuten bei 160°C Heißluft backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

 

Für die Füllung

Schlagobers aufschlagen. Geschlagenen Obers mit dem Brunch Aufstrich Zuckerbrot und dem Vanillezucker vermischen.

 

Nächster Schritt

Die beiden Tortenboden in der Mitte auseinanderschneiden. Mit dem dunklen Teig beginnen. Creme auf den ersten Tortenboden hinaufstreichen. Himbeeren hineindrücken und einen hellen Tortenboden drauflegen. Auf den hellen Tortenboden das gleiche wiederholen und einen dunklen Tortenboden hinauflegen. Ich habe den letzten hellen Tortenboden nicht mehr draufgesetzt, weil die Torte ansonsten zu hoch geworden wäre. Das ist nun optional. Die Torte mit der restlichen Füllung bestreichen.

 

Für die Rosen

Weiche Butter locker schlagen. Staubzucker in Anteilen dazugeben und gut mit dem Mixer mischen. Brunch Zuckerbrot in Anteilen zum Butter-Gemisch geben und per Hand mit einem Holzlöffel zu einer homogenen Masse rühren. Nur so lange rühren, wie notwendig. Wichtig: Die Buttermischung und der Frischkäse müssen die gleiche Temperatur haben, ansonsten kann die Creme gerinnen.

Zum Schluss die Rosen auf die Torte spritzen. Das ist ganz einfach. -HIER wird euch gezeigt, wie es funktioniert.

Seitdem ich Brunch Zuckerbrot im Supermarktregal entdeckt habe, wollte ich unbedingt etwas damit machen. Als Brotaufstrich schmeckt mir dieser Frischkäse sehr gut, allerdings bevorzuge ich dann doch einen leichten Frischkäse als Alternative, aber ab und zu darf man sich auch etwas gönnen. Als Backzutat ist er mir aber lieber. Der Aufstrich besteht aus Frischkäse und weißer Schokolade, allerdings finde ich gar nicht, dass der Aufstrich schokoladig schmeckt. Er erinnert eher an eine Vanillecreme mit einer Frischkäsenote. Schade nur, dass er limitiert ist, denn er ist eine ideale Backzutat.

Heute waren wir mit meiner Mama bereits (reichhaltig) Frühstücken. Ich liebe es, in einem Restaurant oder Café Frühstücken zu gehen. Das mag ich manchmal sogar lieber, als abends zum Dinner Essen zu gehen. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass es doch besser (und figurförderlicher) ist, wenn man ein fixes Frühstück bestellen kann, anstatt sich beim Buffet zu bedienen. Die Gefahr, alles probieren zu wollen, ist einfach zu groß.
Für den Nachmittag habe ich den Tisch schön gedeckt. Alles in hellblau. Ich finde es immer wunderschön, wenn farblich alles abgestimmt ist, obwohl dieser Tisch ein wenig an eine Tauffeier eines Jungen erinnert.
Mein Fazit zu der Torte. Sie hat echt lecker geschmeckt. Dadurch dass ich sie nicht mit der Buttercreme gefüllt habe, war sie gar nicht so „gallig“ wie vorerst angenommen. Und sie war auch nicht so klebrig süß, wie sie aussieht. Man ist mit einem Stück zwar gut bedient, aber es wird einem nicht schlecht davon (und mir wird leicht schlecht von Torten).
Ein kleines Geschenk gab es auch noch, aber das ist noch nicht alles. Das Richtige bekommt sie erst morgen, da es von meiner Schwester und mir zusammen ist, aber für den gemütlichen Geburtstagnachmittag habe ich ihr eine Schachtel Bonboniere gekauft (obwohl eh schon jeder einen Zuckerschock von der Torte hat). Die Lindt Diva Edition. Die hat einfach Stil. Alleine schon die Verpackung ist sehr edel und der Inhalt verspricht auch luxuriöse Schokoladenkreationen. 
Dekoliste
Ostereier: Libro
Schmetterling: Libro
Vögelchen: Libro
Tortenplatte: Vintage
Kaffeeservice und Geschirr: Vintage
Servietten: BUTLERS 

PS: Könnt ihr euch noch an mein Give Away erinnern? Ich habe nicht darauf vergessen. Endlich habe ich es geschafft, die Gewinnerin auszulosen. Gewonnen hat Kommentar Nr. 2, also die liebe Alicia. Ich habe dir bereits eine Mail geschrieben und würde dich bitten, mir innerhalb einer Woche zu antworten, ansonsten wird das Give Away neu ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. 

 

An alle anderen: Nicht traurig sein. Mein nächstes Give Away, das bereits fleißig geplant wird, wird sogar noch besser.