Tag : Kulinarik

No. 4: Frosty and his Friends

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 4: Frosty and his Friends

Frosty the Snowman, was a jolly happy soul! With a corn cob pipe and a button nose, and two eyes made of coal.

Frosty the Snowman, is a fairytale, they say. He was made of snow, but the children know he came to life one day.

There must have been some magic in that old silk hat they found. For when they placed it on his head, he began to dance around.

 

Frosty and Penguin

 

Eine weihnachtliche Käsejause

Frosty und seine Freunde geben ihr Debüt

Dieser kleine Text von Frosty the Snowman“ soll euch auf das heutige Adventskalendertürchen einstimmen. Wisst ihr schon, was ihr dieses Jahr kulinarisch auftischen werdet? Gibt es einen traditionellen Weihnachtsbraten, ein ausgefallenes Menü oder wollt ihr hübsche Aufschnittplatten servieren? Für letzteres habe ich genau die richtige Inspiration für euch, denn wie wärs mit „frostigen“ Käseplatten, die ihr mit einfachen Handgriffen weihnachtlich aufpeppen könnt?

Diese Käseplatten sind nicht nur ideal für das gemütliche Weihnachtsessen im Kreise eurer Liebsten, sondern eignen sich zudem hervorragend für einen vorweihnachtlichen Brunch mit Freunden. Drei Inspirationen warten nun auf euch. Als kleines Extra gibt es eine dreierlei Variation von Butterkugeln. 

 

Detail von oben

[kindred-recipe id=“3870″ title=“Frosty, the Snowman!“]

Frosty

 

Frostys Best Friends

Die Pinguine aus Madagaskar

Ob meine Pinguine wirklich aus Madagaskar kommen, stelle ich ein bisschen infrage, denn hier auf meinem griechischen Käsesüdpol fühlen sie sich mit ihrem besten Freund Frosty sichtlich wohler, als auf einer warmen Insel. Und sollten sie doch aus Madagaskar kommen, machen sie womöglich Urlaub in ihrer Heimat.

 

Pinguin und Frostie

[kindred-recipe id=“3876″ title=“Die Pinguine aus Madagaskar“]

Käseteller

 

Ein mausiges Weihnachten

Piepsen unter’m Tannenbaum

Habt ihr eigentlich schon gewusst, dass Frosty und die Pinguine weitere Freunde haben? Diese nennen sich Weihnachtsmäuse und hätten eigentlich Hirschen sein sollen. Nachdem mir meine Mädels und auch der werte Herr Alex vorsichtig beibringen wollten, dass diese Camembertfiguren eher wie Mäuse aussehen, wurden aus den weißen Hirschen kurzerhand Weihnachtsmäuse. Somit müssen Frosty und die Pinguine auf den Besuch von Rudolph the red nosed Reindeer in diesem Jahr leider verzichten, aber dafür freuen sie sich umso mehr, dass Bernhard und Bianca vorbeischauen.

 

Hirsch

[kindred-recipe id=“3881″ title=“Bernhard und Bianca feiern Weihnachten“]

Rentiere

 

Ein Festmahl für unsere Freunde

Jetzt wird aufgetischt

Damit unsere Freunde bei ihrer Zusammenkunft auch etwas zu Schmausen haben, gibt es neben Käse leckere Butterkugeln fürs Brot. Drei Variationen möchte ich euch heute vorstellen.

 

Butterkugeln

[kindred-recipe id=“3886″ title=“Butterkugeln: Dreierlei Variationen“]

Butterkugeln2

 

Käsemampfen mit Frosty und Co.

Superleckere Käsesorten für euren Käseteller + Garniertipps

Frosty und seine Freunde lieben Käse – genauso wie meine Freunde und ich. Zu guter Letzt möchte ich euch noch verraten, welche Käsesorten auf unserem Käseteller vertreten waren. Wir haben sogar neue Sorten probiert, wovon einer ein absolutes Highlight war.

  • Scamorza (unser Highlight – unbedingt probieren! Gibt’s bei Hofer)
  • Feta (Hofer)
  • New Lifestyle Mozzarella (Hofer)
  • Cremig, Würzig, Leicht Stange (Bonbel)
  • Französischer Weichkäse mit Kräuter der Provence (Hofer)
  • Camembert (Hofer)
  • Milfina Käsebuffet (Hofer) in den Sorten:
    • Tiroler Alpenkäse
    • Cheddar
    • Bayrischer Bauernkäse mit Pfeffer
    • Französischer Landkäse mit Kräuter der Provence
  • Frischkäse in der Sorte „Walnuss“ (Hofer)
  • Seit unserem Brunch unser Liebling: Mandel-Ananas-Frischkäse (Castello)

 

Fingerfood

 

Garnier- und Geschmacktipps

  • Die dürfen auf keinem Käseteller fehlen: Weintrauben
  • Wal- oder Pekannüsse harmonieren wahnsinnig gut auf Käseplatten und sehen toll dazu aus, weil sie einen schönen Kontrast bilden. Beide Nusssorten sind sehr teuer, aber die Walnüsse sind doch noch etwas günstiger, als die Pekannüsse, die im Grunde genommen gleich schmecken, wie Walnüsse (nur für mich persönlich hübscher aussehen)
  • Wer hätte das gedacht, aber Datteln (mit Mandeln gefüllt) sind zu Käse sehr stimmig und sehen auf den Platten auch toll aus.
  • Leider vergessen, aber ich will es euch nicht vorenthalten: Feigensenf.
  • Cocktailtomaten als Rispen servieren und es gibt kein besseres Gemüse zu Käse, als die Salatgurke

 

Street Food Market in Graz

Street Food Market in Graz

Food! Food! Everywhere Food!

Endlich ist es wieder soweit. Dieses Wochenende gastiert der Street Food Market in Graz. Nachdem ich den ersten Street Food Market im Frühsommer leider sausen lassen musste, hatte ich dieses Mal endlich die Gelegenheit, mich selbst durch die Foodtrucks und -stände zu probieren. An dieser Stelle vielen Dank an die Veranstalter für die Einladung. 

 

DSC_1144 Street Food Market

 

Die neue Kultur des Essens

Ein bisschen Hype, ein bisschen Hipster!

Street Food hat die Herzen der Foodlover im Sturm erobert. Zugegeben – es ist ein bisschen Hipsterstyle, aber ich finde das Konzept dahinter grandios. Im Grunde genommen brauche ich wohl nicht mehr erklären, worum es sich bei Street Food handelt, denn es dürfte den meisten von euch sicherlich ein Begriff sein. Vereinfach gesagt: Street Food ist Essen, dass locker und leicht unterwegs genossen werden kann und aufgrund der kleineren Größe handlich ist.

Street Food wird zu Unrecht gerne mit Fast Food verglichen, da dieses ebenso oft unterwegs verzehrt wird. Doch es gibt deutliche Aspekte, die Street Food von Fast Food unterscheiden. Bei Fast Food bezieht sich der Begriff auf die schnelle Zubereitung. Meistens ist Fast Food Junk Food, während Street Food durchaus nahrhaft sein kann. Zweifelsohne boomt Street Food und ist momentan in aller Munde. Für mich stellt Street Food eine tolle Alternative dar. Obwohl die Speisen beim Street Food Market etwas teurer waren, handelt es sich in der Regel um Essen, das im „normalen“ Rahmen, sprich auf offener Straße, relativ günstig ist.

 

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Ein Herz für die Region

Street Food und seine Heimat

Ein weiteres Merkmal für Street Food ist, dass es auf die eigene Region angepasst wird. Im asiatischen Raum gibt es beispielsweise Stände, welche frittierte Insekten anbieten. Für den europäischen Geschmack klingt das vorerst etwas ungewöhnlich. Um die Regionalität besser visualisieren zu können: denkt nur an Fish & Chips. Typisch englisch und auch ein Street Food Gericht. In Japan zählt das ländertypische Bento zu Street Food, aber auch Eis ist Streetfood.

 

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What I ate!

Insgesamt habe ich an drei Ständen Halt gemacht. Zuerst habe ich bei Fish Art einen Exotic Lax Burger mit Garnelen gegessen. Yummy. Danach gab es noch eine Quesadilla bei Maria Maria Arepas – auch sehr lecker, aber der Burger hat mir persönlich besser geschmeckt. Meine Begleitung probierte den Black Salmon Burger von Fisch Futterden ich eigentlich auch probieren wollte. Ich durfte bei ihr allerdings kosten und fand ihn super. Der Hype ist vollkommen verständlich. Zum Abschluss wollte ich noch etwas Süßes haben, also habe ich mich brav am Waffelstand von Berger’s Waffle Shop angestellt. Nachdem ich bereits super Bewertungen gelesen habe (auf Facebook sind die schlechtesten Bewertungen vier Sterne), hatte ich selbstverständlich große Erwartungen. Leider wurden diese nicht wirklich erfüllt. Meine Waffel war innen noch teigig und leider enttäuschend. Schade. Aber ansonsten war das Essen wirklich gut.

Zudem hatte ich noch ein nettes Gespräch am Bohemian Soul StandDort gab es unter anderem vegane Schokolade und Cookies zu kaufen.

 

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Weitere Impressionen vom Street Food Market wird es beim „Snapshot Sunday“ geben. Apropos Sonntag: so lange habt ihr noch Zeit, den Street Food Market selbst zu besuchen: Schnell in die Bim und ab zum Messegelände. 

 

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Café Kleines Glück

Vintage Café „Kleines Glück“

Versteckt in den Seitengassen Gleisdorfs befindet sich ein zauberhaftes Kaufhaus, an welchem man nicht vorbei gehen kann, wenn man sich seinen Weg zum Hauptplatz bahnt. Was ihr dort finden könnt? Verspieltes Geschirr, Kleidung und Wohlfühlaccessiores wie Badebomben in CupCakes-Form sind nur einige der hübschen Dinge, die das Leben schöner machen. Das „Kleeblatt“ versprüht Glückseligkeit. Vielleicht ist gerade deswegen der Name „Kleines Glück“ so treffend. So heißt nämlich das verspielte Café, welches sich in einer Ecke der Ladefläche befindet. Auf Anhieb habe ich mich in den niedlichen Flair, welches „Kleines Glück“ auf mich ausstrahlte, verliebt. Bereits draußen findet man verschnörkelte Sitzgelegenheiten, sodass ich einfach nicht an diesem Laden vorbeigehen konnte und meine Mutter, sowie das Käferchen, auf einen kleinen Kaffeehaustratsch einlud. Da es etwas windig und frisch draußen war, begaben wir uns in die Innenräumlichkeiten. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Ein stimmiges Ambiente, welches zum Verweilen einlädt. 

Diesen niedlichen Flair findet man nicht oft in unseren Ortschaften und Gemeinden. Die meisten Lokale in der Umgebung sind Mainstream. Ein Kaffeehaus dieser Art würde ich am Ehesten in Graz erwarten, aber nicht in einer Kleinstadt. Darum ist es umso schöner, dass es solche außergewöhnlichen Läden doch noch in kleineren Städtchen gibt und man dafür nicht extra in die größere Stadt pilgern muss.

Aufmerksam wurde ich auf „Kleines Glück“ durch meine liebe Freundin Caro, die bereits des Öfteren von dem leckeren Frühstück im Kaffeehaus geschwärmt hat. Gefrühstückt habe ich dort bis jetzt leider noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass ich das ganz bald nachholen werde. Dafür habe ich mir einen leckeren Vanille-Cappuccino mit Schlagobers gegönnt. Meine Mama blieb bei ihrem „Standardmenü“ und bestellte sich ihren heiß geliebten Verlängerten. Die liebevollen Details spiegeln sich im Service wider. Uns wurde kein Glas Wasser zum Kaffee serviert, sondern gleich eine mit Spitzenbordüre verzierte Wasserflasche. Besonders für meine Mama top, die zu ihrem Kaffee immer gerne viel Wasser trinkt. Außerdem war die Bedienung, die im Übrigen bezaubernd und absolut passend zum Ambiente des Lokals gekleidet war, sehr freundlich.

Ist das Kaffeegeschirr nicht zuckersüß? Auch der Porzellanlöffel ist mehr als bezaubernd. Mein Cappuccino war richtig lecker. Was mir besonders gut gefallen hat: er war nicht nur mit Schlagobers getoppt, die Milch war zudem, wie es sich für einen richtigen Cappuccino gehört, aufgeschäumt. Milchschaum und Schlagobers in Kombination? Was kann es Schöneres geben? Ich war im Milchproduktehimmel und schwebte auf einer Sahne-Milch-Wolke Sieben. Normalerweise esse ich die Kekse zu meinem Kaffee nie, da oftmals dieses Karamellgebäck, welches ich nicht sonderlich mag, dazuserviert wird. Im Café „Kleines Glück“ gibt es hingegen einen Doppelkeks mit Cremefüllung zum Kaffee, den auch ich mir schmecken ließ. Yummy.

Im Café kann man auch süße Köstlichkeiten erwerben, wie beispielsweise Marmelade, Cookies und Schokolade. Neuerdings wird auch Schokolade zum Selbermachen angeboten, diese vegan, gluten- und laktosefrei ist, sodass wirklich jeder sie genießen kann. Mit dabei sind diverse Spruchkarten für jeden Anlass. Selbstverständlich gibt es neben einer Frühstückskarte auch leckere Kuchen und Cupcakes.

Sobald ich mehr Zeit habe und kinderlos durch die Gassen Gleisdorfs streife, werde ich dem Kaufhaus und dem Café einen erneuten Besuch abstatten. Ich muss mir unbedingt ein paar hübsche Dinge aus dem Kaufhaus kaufen (vorwiegend für meine Foodfotos) und mich danach durch die Frühstückskarte und dem Kuchenangebot kosten. Also, „Kleines Glück“, mach dich bereit, ich komme wieder und hole mir erneut eine Portion „Kleines Glück“ ab. Ich freue mich schon aufs nächste Mal.

Wo finde ich „Kleines Glück“?

Kaufhaus „Kleeblatt“ & Café „Kleines Glück“

Bürgergasse 11
A-8200 Gleisdorf

Steirische Kulinarik: Locker & Légere

Beim letzten Snapshot Sunday habt ihr bereits einen kleinen Vorgeschmack auf das Lokal bekommen, welches ich euch heute vorstellen möchte. Zumindest virtuell konnte ich euch mit der leckeren Haustorte des Locker & Légeres verköstigen. Heute geht es allerdings nicht um die Haustorte, die, wie ich zugeben muss, alleine schon von der Optik her verlockend aussieht, sondern um das unglaublich leckere Frühstück in Kombination mit dem modernen Interieur, welches das Lokal zu bieten hat. Natürlich möchte ich euch auch etwas über das Lokal erzählen, denn wer weiß, vielleicht kommt ihr ja einmal in meine Region oder ihr wohnt sogar in der Steiermark. Wenn ihr vor habt, einen Abstecher in die Oststeiermark zu machen, will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, denn das Locker & Légere ist mehr als empfehlenswert. Nicht nur wegen dem Frühstück oder der Haustorte. Warum? Das erzähle ich euch heute. Los geht’s.

Locker & Légere

Hinter dem zeitgemäßen Namen Locker & Légere, welcher für mich voll und ganz am Puls der Zeit liegt, verbirgt sich ein Seminarhotel. Gelegen in St. Ruprecht/Raab (Oststeiermark) bietet es Komfort und Seminarmöglichkeiten für rund 40 Personen. Aufgrund der günstigen Lage ist das Locker & Légere ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen. Beliebte Wanderziele, wie die Raabklamm sind gut zu erreichen, aber auch Fahrradwege befinden sich in unmittelbarer Nähe. Ein großer Pluspunkt ist, dass den Gästen ein kostenloser Fahrradverleih, sowie ein Vespa-Verleih zum Hoteltarif geboten wird. Mit der Genusscard, welche jeder Gast erhält, hat man die Möglichkeit, 170 Ausflugsziele kostenlos zu besuchen, wie unter anderem die Zotter Schokoladenfabrik, welche einigen von euch sicherlich ein Begriff sein dürfte.Nicht nur für Seminargäste ist das Hotel geeignet, sondern auch für Busgruppen – aufgrund der tollen Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Nebenbei wird auch Kulinarik großgeschrieben. Das Locker & Légere besitzt eine Café-Bar, welche erst am 29. Oktober 2014 eröffnet wurde. Das ansprechende Ambiente lädt zum gemütlichen Verweilen und Gustieren ein. Top: die Getränkeauswahl, die in meinen Augen alles andere als 08/15 ist, sowie die köstlichen Schmankerl. Wegen zahlreicher Empfehlungen von Freunden und Bekannten, lud ich nun meine Mutter, meine Schwester, sowie das Käferlein zum gemütlichen Frühstück in toller Atmosphäre ein.

Die Location

Persönliche Eindrücke

Viele verbinden (ländlich-gelegene) steirische bzw. regionale Kulinarik oft mit Buschenschänken und rustikalem Wirtshausflair mit traditioneller Hausmannskost auf der Mittagskarte. Zumindest bin ich solchen Vorurteilen schon das eine oder andere Mal begegnet. Gerade was Stadtmenschen betrifft. Dass dem nicht so ist und wir durchaus einige moderne Gastronomiebetriebe haben, beweist unter anderem das Locker & Légere. Ich selbst besuche bevorzugt Lokale und Restaurants mit modernem, zeitgemäßem Ambiente. Trotzdem ist mir der Wohlfühlcharakter immer noch unheimlich wichtig. Zu modern und zeitgemäß sollte es nicht sein. Hell und freundlich, ja, aber dennoch mit einer gewissen Essenz an Flair. Darum habe ich mich im Locker & Légere sehr wohlgefühlt. Stimmungsvolle Farben machen die Bezeichnung „Café-Bar“ mehr als gerechtfertigt: Dunkelbraune Möbel, eingesetzte Farbakzente in gedecktem Orange und Grau, sowie ausgewählte Wand- und Dekorationselemente verleihen der Moderne Charme. Hier wirkt nichts überladen, sondern man merkt, dass dahinter ein Gedanke steckt. Richtig toll.

Noch besser gefällt mir allerdings der Gastgarten. Leider ist die Sommerzeit bald endgültig vorbei und der regnerische Herbst zeigt sich bereits von seiner besten Seite. An wärmeren Tagen kann man es sich draußen im Gastgarten allerdings richtig gut gehen lassen. Vor allem den hellen Holzboden finde ich sehr schön, sowie die Möbel, die abgestimmt mit dem Boden harmonieren und alles andere als einen Gartenmöbelstil charakterisieren. Ganz im Gegenteil: auch draußen setzt man auf moderne, stilvolle Sitzmöglichkeiten. Letzte Woche hatten Caro und ich die Möglichkeit, die letzten Sonnenstrahlen einzufangen und diese dort im Gastgarten zu genießen.

Das Frühstück

Die meisten von uns frühstücken hin und wieder gerne auswärts. Beim Locker & Légere kommt ihr vor allem dann auf eure Kosten, wenn ihr Frühstück in Buffetform bevorzugt und gerne eine freie Auswahl an verschiedenen Speisen haben möchtet. Vorweg möchte ich sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut top war. Ich finde sogar, dass uns viel mehr geboten wurde und hätte mit einer kleineren Auswahl gerechnet. Ein Frühstück kostet pro Person 9,90 € und dafür bekommen die Gäste in meinen Augen wirklich ordentlich viel geboten. Toll, dass man hier auch auf Regionalität und ganz wichtig: QUALITÄT setzt. Da das Locker & Légere eine Schauküche besitzt, kann man mit eigenen Augen sehen, wie das Frühstück frisch zubereitet und angerichtet wird.

Viele essen zum Frühstück gerne Eiergerichte, wie Spiegelei oder Eierspeis. Oftmals ist es so, dass diese Gerichte zusätzlich zu bezahlen sind. Nicht so hier. Ein Eigericht pro Person ist im Frühstückspreis inkludiert. Super! Wer gerne ein weichgekochtes Ei haben möchte, kann sich dies selbst am Buffet zubereiten. Ein eigener Kocher, sowie frische Eier stehen bereit. Eine Sanduhr dient zur zeitlichen Unterstützung. So kann jeder Gast sein Ei so lange kochen, wie er das wünscht. Ich zum Beispiel hasse es, wenn mein Frühstücksei zu flüssig ist und mag es am liebsten, wenn der Dotter gerade noch so wachsweich ist.

Nennenswert ist unter anderem, dass auch Gäste mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten berücksichtigt werden. Glutenfreies Brot, sowie laktosefreie Milch und diverse Joghurtsorten werden angeboten.

Was findet man ansonsten noch am Buffet? Die Aufzählungsliste wird nun lang werden. Es gibt diverse Wurst- und Aufschnittsorten, verschiedene Käsesorten, wie Gouda, Emmentaler und Camembert, sowie Cottage Cheese, Frischkäse, diverse Aufstriche, (Joghurt)-Butter und Margarine. Zudem hat man eine tolle Auswahl an verschiedenen Gebäcksorten. Übrigens: das frische Walnussbrot schmeckt ausgezeichnet. Es gibt aber auch Knäckebrot und Toast zum Selbertoasten. Für die Süßen gibt es diverse Marmeladensorten, wie Erdbeere, Marille und Brombeere (ich schätze allerdings, dass das immer mal wieder variiert), aber auch Nutella und Honig (Der Cremehonig ist so gut). Wer am Morgen gerne einen Kuchen isst, für dem ist auch gesorgt. Frisches Gemüse ist auch vorhanden. Es gab sogar frische Kresse. An Obst gibt es vor allem saisonale Sorten, sowie einen Obstsalat. 

Am besten gefiel mir die, ich nenne sie mal, Müslibar. Man konnte sein eigenes Müsli ganz nach Geschmack zusammenmischen. Die Auswahl war richtig toll: verschiedene Müslisorten, Cornflakes, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, getrocknete Pflaumen und Marillen usw. Natürlich gab es auch Joghurt und Orangensaft.

 

Jeder Gast bekommt zu seinem Frühstück ein Heißgetränk nach Wahl: Kaffee, Tee oder Kakao. Eine Besonderheit: Alles wird so schön auf hübschen Schieferplatten mit einem leckeren Keks angerichtet. 

Normalerweise kann ich nicht so viel essen, aber ich muss zugeben, dass ich es mir an diesem Tag richtig gut gehen ließ und mich durch so vieles kostete. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden und ich habe es auch irgendwie für euch getan, damit ich eine umfassende Review schreiben kann 😉

Das Personal

Das Personal ist wirklich superfreundlich. Bei meiner Reservierung habe ich gefragt, ob ich Fotos machen dürfte, um das Lokal auf meinem Blog vorzustellen. All das wurde positiv aufgenommen. Es wurde sogar Interesse an meiner Tätigkeit als Bloggerin gezeigt. Das fand ich superlieb. Aber auch die Gäste, die keinen Bericht über das Locker & Légere schreiben, werden superherzlich empfangen und mit äußerster Freundlichkeit behandelt. Darum keine Angst: Das war nicht nur wegen meinem Blog so. Ich habe einige Freunde, die dem Locker & Légere gerne mal einen Besuch abstatten und immer sehr zufrieden waren. Nicht nur mit dem köstlichen Essen, sondern auch mit dem äußerst kompetenten, herzlichen und zuvorkommenden Mitarbeitern. Es mangelt den Gästen an nichts und man fühlt sich sofort Willkommen.

 

Besonderheiten

 

  • Trotz der Professionalität, die das Locker und Légere ausstrahlt und trotz dem Fakt, dass es als Seminarhotel bekannt ist, so wird auch auf die kleinen Gäste eingegangen. Für die Kinder gibt es eine tolle Kinderspielecke. Der Preis für das Frühstück wird übrigens nach dem Alter des Kindes berechnet: 1 Euro pro Lebensjahr (z.B. das Kind ist 5 Jahre alt, also zahlt man 5 €). Das gilt so lange, bis das Kind den vollen Preis bezahlen würde.
  • Im Locker & Légere ist immer was los. Darum werden den Gästen zahlreiche Veranstaltungen geboten.
  • Die Käferbohne besitzt einen hohen Stellenwert. Beim Frühstücksbuffet gibt es zum Beispiel das Käferbohnenweckerl. Aber nicht nur das. Es gibt auch noch das Käferbohnenbaguette und Käferbohnenschokolade, welche im Hotel und an der Bar erhältlich ist.
  • Das Locker & Légere beherbergt die erste Baguetteria in der Oststeiermark. Der Name lässt darauf schließen, dass das Angebot an Baguettes groß sein muss. Und das stimmt. Die Auswahl ist gigantisch.
  • Mehr Informationen zum Locker & Légere gibt es -HIER-
Adresse
Locker & Légere
Parkstraße 29
A-8181 St. Ruprecht/Raab
 

Mamas saftiger Zucchinikuchen

Heute war wieder einmal Mama Lait dran, um etwas zu backen. Meine Mama backt richtig gerne, gut und ist bei solchen Sachen sehr pingelig und genau. Ihr gelingt so gut wie immer alles und es sieht stets perfekt aus. Ob das wohl so eine Muttieigenschaft ist? Eigentlich könnte ich euch viel mehr zeigen, was aus Mama Laits Ofen entsprungen ist: Lambadaschnitten, ihre (gefakte) Malakofftorte, den saftigen Heidelbeertopfenstrudel, die fluffigen, cremigen Obstschnitten, das viele Weihnachtsgebäck (da ist sie sogar noch genauer, als sonst und meist seeeeeeehr genervt, weil sie alles so perfekt machen will)… und und und.

 

Bisher hat es allerdings nur ihr absolut legendärer Apfelschlankel (oder Apfelschlangel -HIER-) auf meinen Blog geschafft. Das ist schon eine Weile her. Um genauer zu sein zwei Jahre. Dabei glüht der Ofen wesentlich öfter, gar regelmäßig. Besonders die Lambadaschnitten möchte ich euch einmal vorstellen, denn die sind ein Gedicht. Oder ihre tollen Obstschnitten. Cremig, nicht zu süß und fluffiger Biskuit. Ein Traum für alle Naschkatzen. Das Problem: Meistens ist schon alles weg, bis ich dazu komme, zu fotografieren. Der Zucchinikuchen, um den es sich heute dreht, war über Nacht auch um ein ganzes Stück weniger geworden. Zauberei? Man munkelt. Man munkelt. Heute Morgen war er auf jeden Fall zentimeterweise geschrumpft. Zu gerne hätte ich das ganze Blech fotografiert, aber zwei Stückchen konnte ich noch für euch retten. Bei den nächsten Malen bin ich schneller. Ich verspreche es euch. 

Kitchen Fact #3
Am Liebsten koche ich spontan und kreativ. Ich halte mich nicht immer gerne an Vorgaben. Es macht mir wahnsinnig Spaß, einfach so alles in den Topf zu hauen, was gerade da ist und miteinander harmonieren könnte. Ich probiere gerne Neues aus, kreiere und mag es ganz und gar nicht, wenn immer alles gleich ist. Spannend finde ich dabei, dass man nicht weiß, was bei kreativen Experimenten herauskommt und wie alles schmecken wird. Manchmal entstehen interessante Kombinationen und es gibt Dinge, die zusammen wirklich super schmecken, obwohl man sich das anfangs nicht gedacht hat.
 
 

Genusstipp: CupCakes in Vienna

CupCakes in Vienna

Vintage zwischen Teig und Cremé

Ein zauberhaftes Wochenende im wundervollen Wien mit wunderschönen Erlebnissen. So beschreibe ich die unglaublich tolle Zeit mit meiner Besten Freundin in ihrer Heimatstadt. Lizzie hat mir sogar einen kleinen Wunsch erfüllt, obwohl sie gar nicht wusste, dass das schon lange auf meiner Liste steht. Wir waren in einem charmanten Café mit den wohl leckersten Cupcakes in ganz Österreich. Das CupCakes in Wien gibt es schon sehr lange, mittlerweile ist es sogar mehrfach in der österreichischen Hauptstadt vertreten, aber bis jetzt haben wir es noch nicht geschafft, einmal dort CupCakes zu essen und erfrischende Rosenlimonade zu trinken. Das haben wir jetzt nachgeholt und es war ein unvergesslicher Moment. Die Location, im Vintagestil gehalten, lud uns dazu ein, in eine ganz andere Welt einzutauchen. Durch die Musik im Hintergrund fühlten wir uns in die 50’s zurückversetzt und das Geschäft versprühte vor allem eines: ein entzückendes Ambiente mit Wohlfühlflair und Atmosphäre.  

Die Auswahl der Cupcakes ist gigantisch, sortenweise gibt es sie sogar vegan und glutenfrei. Die Bilder selbst zeigen nur kleine Ausschnitte von dem, was im Angebot war. Lizzie und ich hatten richtige Schwierigkeiten, uns zu entscheiden, welchen Cupcake wir probieren möchten, deswegen verbrachten wir die ersten paar Minuten damit, angestrengt darüber nachzudenken, welche süße Köstlichkeit wir auf unserem Teller haben möchten. Ich hätte sie wirklich alle verdrücken können, aber die Bikinifigur 2015 hätte sich bitterböse gerächt, darum probierte ich einen Cupcake, der für mich als Steirerin wohl als Exot gilt und bestellte einen Red Velvet Cupcake. Lizzie zog alle Register und probierte sogar zwei davon: Heiße Liebe und Kokos.  

Heiße Liebe Cupcake – Halb Himbeere, halb Vanille, mit einem Tupfer fruchtiger Himbeer-Marmelade oben drauf – das ist unser Heiße Liebe Cupcake. Im hellen Vanille-Sponge sind ebenfalls Himbeeren eingebacken… einfach köstlich!

Zum Glück hat mir Lizzie erlaubt, ihn zu probieren und so war meine Gabel schneller an diesem Cupcake, als sie überhaupt „Frosting“ sagen hätte können. Lizzie selbst fand ihn superlecker, vor allem, weil echte Himbeeren im Teig waren. Auch mir hat er gut geschmeckt. Er hatte genau die richtige Süße und eine schön saftige Konsistenz. Yummy!

Kokos-Mascarpone Cupcake – Kokosraspeln ummanteln die Kokos-Topping-Kuppel auf einem saftigen Karottensponge…..hmmmm!

Lizzie hat dafür nur ein Kommentar parat: herrlich. Sie selbst meint, sie kann nicht viel sagen, außer superyummy. Die Creme eines jeden Cupcakes war nicht zu schwer. Lizzie war stets der felsenfesten Überzeugung, sie kann gut Cupcakes backen, aber diese waren einfach nur der Wahnsinn. Ich kann ihre Backkünste zwar nicht so ganz beurteilen, weil ich noch nie in den Genuss gekommen bin, aber alleine Lizzies Fotos von ihren Meisterwerken sprechen Bände. Jedoch hat sie absolut recht, wenn sie meint, dass die Cupcakes im CupCakes himmlisch schmecken. Lizzie muss mir auf jeden Fall nun auch CupCakes backen, damit auch ich Schlüsse ziehen kann. 

Red Velvet Cupcake – Der Name „Red Velvet“ passt perfekt zu diesem Cupcake. Denn wie Samt legt sich das vanillige Creamcheese-Obers-Topping auf den Gaumen und schmilzt wie … naja, wie roter Samt, wenn man den essen könnte 🙂 Und der rote Vanille-Sponge sieht nicht nur toll aus – er schmeckt auch so

Ha, bei diesem CupCake kann ich endlich auch einen ordentlichen Kommentar abgeben, denn das war der, den ich, wie oben bereits erwähnt, probiert habe. Der Sponge war wahnsinnig fluffig und ist mir nahezu auf der Zunge zergangen, ebenso wie das Topping, das herrlich erfrischend und nicht zu schwer war. Die Kombination aus rotem Vanillesponge und Topping war eine richtige Geschmacksexplosion. 

 

Im CupCakes gibt es nicht nur eine weitreichende Auswahl an CupCakes, sondern auch liebevoll verzierte Torten, Kekse und wenn ihr zu Hause die Leckereien nachmachen wollt, könnt ihr vor Ort auch die Backbücher erwerben. Wer backtechnisch noch nicht so geübt ist, hat die Möglichkeit, an Backkursen teilzunehmen, was aber mit Sicherheit auch für alte Backhasen spannend sein könnte, da die Kurse facettenreich sind, wie beispielsweise Tortendekor- oder Modellierkurse. 

Na, seid ihr neugierig geworden oder sucht ihr noch ein paar schöne Plätze für den nächsten Wientrip? Dann schaut doch mal -HIER vorbei. Auf der Internetseite des Geschäfts findet ihr nähere Infos zu den Standorten und dem Sortiment, sowie zu den Backkursen.