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Laufmotivation: was mich wirklich antreibt

Laufmotivation

Was mich wirklich antreibt

Obwohl Laufen meine Lieblingssportart ist (ja, wirklich), habe ich es nicht immer so mit meiner Laufmotivation. Heute verrate ich dir, was mich wirklich antreibt. 

Laufmotivation

Zwischen dem inneren Schweinehund und Bewegungsdrang

In den letzten zweieinhalb Jahren habe ich mich zu einer leidenschaftlichen Läuferin gemausert. Unfassbar, wenn man bedenkt, dass ich als 10-jährige bei einem Schülerlauf fast nicht ans Ziel kam und den letzten Platz belegte. Damals betrug die Distanz -wenn überhaupt- nicht einmal 2 km. Heute laufe ich längere Strecken problemlos. 7 km sind Standard, manchmal sind sie kürzer, manchmal richtig ausgedehnt. Die wichtigste Sache ist jedoch: ich habe Spaß dabei.

Doch die Laufmotivation ist bei mir nicht immer gegeben. Meistens kostet mich jeder Lauf Überwindung – aus den unterschiedlichsten Gründen:

  • ich bin müde
  • das Wetter passt nicht (zu heiß, zu kalt, Regen, Schnee)
  • ich fühle mich lustlos
  • oder ich habe keine Kraft.

Letzteres ist für mich wirklich ein Grund, zu pausieren und nicht laufen zu gehen. Doch manchmal fällt es mir schwer, zwischen Lustlosigkeit und Kraftlosigkeit zu unterscheiden. Je besser wir unseren Körper kennen, umso besser können wir auch einschätzen, ob wir kraft- oder lustlos sind. 

Den Wind aus den Segeln nehmen

Laufen ohne Druck und Konkurrenzdenken

Oft habe ich mich beim Laufen unter Druck gesetzt. Gerade bei meiner Lieblingssportart sind mein Konkurrenzdenken und mein Wettbewerbsdrang unfassbar ausgeprägt. Regelmäßig muss ich mich selbst bremsen, denn in erster Linie geht es um Bewegung. Sich zu bewegen ist ein gutes Hauptziel, um die persönliche Laufmotivation zu steigern. Frei nach dem Motto: „Ich WILL mich bewegen!“ 

Natürlich sieht die ganze Sache als professioneller Läufer anders aus. Aber ich gehe mal davon aus, dass sich kein professioneller Läufer Tipps bei mir holt. 

Bereits mehrmals habe ich miterlebt, dass sich viele Läufer hauptsächlich auf ihre Pace fokussieren. Bei der Pace handelt es sich um die Laufgeschwindigkeit, sprich wie viel Zeit für einen Kilometer benötigt wird. Ich liege derzeit bei 05:37 min/km. Eigentlich ziemlich schnell. Doch die Pace der anderen sollte nie ein Fokuspunkt sein. 

Seitdem ich aufgehört habe, das Laufen als Konkurrenzsport zu betrachten, habe ich an Laufmotivation dazu gewonnen. Vor allem liegt der Kern der Wahrheit auch darin, dass Pace nicht alles ist. Vernachlässigen sollte man sie trotzdem nicht. Beim Trainingseffekt spielt sie eine wichtige Rolle. Das heißt: wird zu langsam gelaufen, wird kein optimaler Trainingseffekt erzielt. Das gleiche Schema gilt aber auch, wenn zu schnell gelaufen wird. Bei einer Überanstrengung droht im schlimmsten Fall sogar das Übertraining. Übertraining gilt es zu vermeiden – ansonsten kann es schnell zu einer Zwangspause oder permanenter Müdigkeit kommen. 

Merke: deine eigene Pace ist schnell genug. Laufe so, dass du den Lauf gut durchhältst und führe die Läufe je nach Trainingseinheit (Intervall-Läufe, Langstreckenläufe etc.) in geeigneter Intensität aus, damit du überhaupt einen Trainingseffekt erzielen kannst. 

Ich persönlich habe mein optimales Lauftempo herausgefunden, indem ich nach Körpergefühl laufe. Das benötigt natürlich eine gehörige Portion an Erfahrung und Fingerspitzengefühl, aber ich bin drangeblieben und kann mich inzwischen gut einschätzen. Auch die Herzfrequenz ist ein guter Orientierungspunkt, um das persönliche Tempo zu definieren.      

Tipps zur Laufmotivation

Trainiere dein Mindset und schaffe dir Rituale

Mit Psychologie zur Laufmotivation

Da Motivation von unserer Psyche ausgeht, war es für mich naheliegend, mein Mindset lauftauglich zu machen. Ich habe einige Denkmuster, Verhaltensweisen und Rituale entwickelt, die meine Laufmotivation boosten. Diese sind ganz simpel. Manchmal trickse ich mich sogar selbst damit aus. Heute möchte ich diese Tipps teilen, die für alle umsetzbar sind: 

1. Erstelle dir eine Playlist

HALT! Bitte nicht gelangweilt weg klicken. Denn ob ihr es glaubt oder nicht: die Erstellung einer Lauf- bzw. Sportplaylist kann zur richtigen Wissenschaft werden. Musik hat eine enorme Einflusskraft auf meine Läufe. Beispielsweise vermeide ich Drum & Bass Songs, weil mich diese immer schneller laufen lassen, als ich kann. Erstellt für den Anfang eine Playlist mit Songs, die auch mit eurem Lauftempo korrelieren. Was jedoch noch hilft: malt euch eine Geschichte zu dem Song aus. 

Ich habe ein paar Songs auf meiner Playlist, zu denen ich mir eine bestimmte Geschichte ausgedacht habe. Diese Geschichten habe ich inzwischen in meinem Kopf manifestiert und sind im Zusammenhang mit den Songs jederzeit abrufbar. Quasi: Gehirnjogging fürs Joggen. Die Geschichten können Zukunftsvisionen oder auch schöne Erinnerungen sein, die ihr im Kopf durchspielt. Wenn ich merke, dass ich mich zu stark auf den Lauf fokussiere und mich dieser ergo dessen anstrengt, gebe ich diese Songs rein, um mit meinen Gedanken abzudriften. Das hilft mir, meine Laufmotivation aufrecht zu erhalten.  

2. An das Gefühl danach denken

Das Gefühl danach ist inzwischen einer der Hauptgründe, warum ich laufen gehe. Ja, wirklich. Das Gefühl nach einem Lauf ist unbeschreiblich angenehm, sodass mich alleine der Gedanke daran motiviert, mir meine Laufschuhe anzuziehen. 

3. Du machst es für dich, deine Gesundheit und nicht, um abzunehmen

Zugegeben: eigentlich habe ich mit dem Laufen angefangen, um möglichst viele Kalorien zu verbrennen. Das hat ganz schön auf meine Laufmotivation gedrückt. Inzwischen habe ich mir andere Motive gesucht, warum ich laufen gehe. Darüber hinaus bin ich auch nicht mehr allzu streng mit mir und bin nicht böse auf mich, wenn der eine oder andere Lauf weniger gut funktioniert. Das gehört dazu. Mein Hauptmotiv, warum ich laufen gehe: ich weiß, dass mein Körper Bewegung braucht und das ihm diese gut tut. 

4. Pausen sind erlaubt, nicht verboten

Oft fällt es mir schwer, mir Pausen einzugestehen. Aber manchmal sind Pausen während einem Lauf notwendig. Obwohl ich hinsichtlich des Laufsports mittlerweile gut trainiert bin, muss auch ich manchmal Geh-, Steh- oder Sitzpausen einlegen. Das kann bereits nach 2 km oder nach +8 km der Fall sein. Früher habe ich mich immer dazu gezwungen, weiterzulaufen. Pausen waren nicht erlaubt. Heute hingegen nehme ich sie mir bei einer Überanstrengung. Das macht meinen Lauf nicht weniger effizient. Im Übrigen stoppe ich dann meine Running App, wenn ich pausiere. 

5. Sich zu nichts zwingen

Wenn ich früher Assoziationen zu Laufsport herstellen musste, dann war „Zwang“ oft ein Top-Begriff. Ich habe mich schlichtweg gezwungen. Gezwungen, ständig schneller zu laufen, mehr zu laufen, größere Distanzen zurückzulegen – es überhaupt zu tun. Und wie ich bei Punkt 4 bereits geschrieben habe, habe ich mich auch gezwungen, weiterzumachen, obwohl ich nicht mehr konnte. Heute nehme ich mir den Wind aus den Segeln und setze mich nicht mehr unter Druck. Ich laufe nach Gefühl. Gerade Druck und Zwang zerstören die Laufmotivation.

6. Laufe nur dann, wenn du Kraft hast

Wenn du merkst, dass dir die Kraft ausgeht oder du dich generell kraftlos fühlst, dann lasse den Lauf lieber bleiben. Das geht auch mit dem Punkt 5 einher. Ich denke, sich zum Lauf zu zwingen, vor allem dann, wenn die Kraft fehlt, ist der falsche Ansatz, die Laufmotivation oder die Liebe zum Laufen zu pushen. 

Im Herbst und Winter die richtige Laufmotivation finden

Lustlosigkeit vs. Kraftlosigkeit

Höre und spüre deiner Laufmotivation zuliebe in dich hinein

Manchmal interpretieren wir Lustlosigkeit als Kraftlosigkeit. Wir fühlen uns müde und nehmen die Lustlosigkeit falsch wahr. Wir bilden uns ein, dass wir keine Kraft für einen Lauf haben. Um die Lustlosigkeit von der Kraftlosigkeit unterscheiden zu können, ist es wichtig, dass wir uns selbst gut kennen und einschätzen können. 

Ich persönlich finde es jedoch meistens nur dann raus, wenn ich mir wirklich die Laufschuhe anziehe und ausprobiere, ob ich kraft- oder lustlos bin. Im Endeffekt merke ich das schon nach ein paar Meter. Hinsichtlich dessen hilft wirklich nur eines: den inneren Schweinehund überwinden und es austesten. Man merkt, ob man wirklich keine Kraft hatte oder ein anderes Problem ursächlich für die fehlende Motivation war. Solltet ihr spüren, dass euch tatsächlich die Energiereserven fehlen, dann brecht den Lauf ab und wandelt ihn lieber in einen entspannten Spaziergang um oder kehrt nach Hause zurück. 

5 Gründe, wieso Joggen im Winter cool ist

Joggen zählte lange zu meiner absoluten Hasssportart. Seitdem ich 2018 nach sechs Jahren wieder mit dem Laufsport angefangen habe, habe ich die Sportart lieben gelernt. Ich war schon immer mehr der Typ „Cardio“ und konnte mich für sämtliche Cardio Sportarten begeistern. Entgegen vieler Fitnessblogger bin ich nämlich der Meinung, dass Cardiosport ganz und gar nicht langweilig ist. Nun zählt Laufen dazu, doch ein Problem stand auch bei mir lange Zeit ganz oben: die kalte Jahreszeit.

Ich bin eine Frostbeule durch und durch. Doch letztes Jahr habe ich ausgerechnet in einem kalten Kalendermonat mit dem Laufsport begonnen: Februar. Zugegeben: anfangs war es alles andere als einfach. Doch schon beim ersten Lauf merkte ich, dass mich eigentlich nur der Beginn Überwindung kostete. Sobald man mittendrin ist, läuft es sich im Winter prima. Auch unter dem Gefrierpunkt. Voraussetzung: die richtige Kleidung.

Kleidungsbasics: das solltest du im Winter tragen

Bequeme Kleidung ist beim Sport das A und O. Da erzähle ich euch nichts Neues mehr. Beim Laufen braucht man eigentlich auch nicht mehr, als gute Kleidung. Besonders in den kalten Jahreszeiten empfehlen sich Thermojogginghosen. Psst… ich verrate euch etwas: meine Sportleggings ist eigentlich keine Thermohose, darum trage ich an kalten Jahreszeiten unter meiner Sportleggings eine weitere, hauchdünne Yogahose. Bis jetzt ist mir noch nicht kalt geworden. Ansonsten trage ich noch ein atmungsaktives Tanktop, Sporthoodie und eine wasserabweisende Jacke sowie Laufschuhe, die sich auch im Winter eignen. Was sonst nicht fehlen darf: Handschuhe und Stirnband. Mit dieser Ausrüstung ist mir auch im Winter noch nie kalt geworden.

5 Gründe, warum Joggen im Winter cool ist

Grund 1: Klare, frische Luft

Sport in der Natur ist für mich zu jeder Zeit reizvoller, als mich im Fitnessstudio abzurackern. Auch im Winter. Besonders im Winter genieße ich die kühle, frische Luft. Das fühlt sich jedes Mal wie eine Reinigung meiner Lungen an, klärt meinen Kopf und bringt mich sogleich zu Grund Nummer 2:

Grund 2: Du hältst länger durch

Ich halte meine Läufe länger durch, wenn es draußen unter 15 Grad Celsius hat. Das liegt mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit auch an der frischen Luft.

Grund 3: Du kannst laufen, wann du möchtest und Zeit hast

Im Sommer kann man entweder nur früh Morgens oder spät abends laufen. Meine bevorzugten Laufzeiten sind 10-11 Uhr am Vormittag oder um 16 Uhr. Im Sommer undenkbar und extra früh fürs Laufen aufstehen? Meh – soweit bin ich noch nicht.

Grund 4: Du hast deine Ruhe

Im Winter sind tendenziell weniger Menschen unterwegs. Im Park bist du da schon mal für dich ganz alleine und ja, das ist ziemlich geil. Vor allem, wenn man gerade wieder mit dem Training beginnt und noch nicht so lange durchhält.

Grund 5: Du belastest deinen Körper weniger und stärkst dein Immunsystem

Laufen in der Kälte ist gesünder als Laufen in der Hitze. Das schont den Kreislauf. Außerdem ist es eine Stärkung für das Immunsystem. Mit gestärkten Abwehrkräften beugen wir Erkältungen vor. Zudem hilft es gegen Winterdepressionen, die auch mich gerne mal belasten. Mit den vielen Endorphinen, die beim Laufen ausgeschüttet werden, kann man auch dieser den Kampf ansagen.

Joggen im Winter

Ab in die Laufschuhe, fertig, los!

Ich hoffe, ich konnte mit diesem Post einige motivieren, wieder die Laufschuhe anzuziehen. Auch wenn man das nicht so ganz glauben mag (und ja, mir fällt es genauso schwer), aber: Kälte ist dein Freund und nicht dein Feind.

Besuche mit doch gerne auf Instagram

So motivierst du dich zum Laufen

Laufen ist nicht die Lieblingssportart von jedem. Für eine lange Zeit habe auch ich das Laufen gehasst, wie die Pest. Inzwischen hat sich meine Einstellung zum Laufsport vollkommen geändert. Ich liebe es, meine Runden zu drehen, den Kopf ein bisschen klarer zu bekommen. Die frische Luft einatmen. Und wieder ausatmen. Mal tiefer, mal flacher. Ich liebe es, die Natur voll und ganz einzusaugen, auch wenn sich mein Laufsetting verändert hat und Graz nun nicht mehr ganz so ländlich ist, wie meine Heimatstadt Weiz. Das Gehirn einfach einmal ausschalten. An nichts denken oder an irgendetwas denken. Die Gedanken kreisen lassen, aber nur über banale Dinge. Die Sorgen des Alltags vergessen. Das ist Laufen für mich.

Ich weiß, mit diesem Beitrag kann ich bestimmt nicht die Vorurteile des Laufsports aus der Welt schaffen. Noch werde ich es schaffen, dass sich nun alle meine Leser in den Laufsport schockverlieben. Doch ich gebe euch den Tipp: Wenn ihr schon lange nicht mehr laufen wart, dann gebt dem Sport noch eine Chance. Ich habe sechs Jahre lang den Laufsport an den Nagel gehängt und nun ist er mein liebstes Cardio Workout.

Wie ich mich motiviere

Meine Tipps sind genauso simpel wie banal. Im Grunde genommen habe ich lange überlegt, ob ich meine Mainstream Worte mit euch teilen soll, aber vielleicht ist es für den einen oder anderen von euch genau der richtige Anstoß, den er gebraucht hat, um wieder die Laufschuhe zu entstauben.

Beginnt bei einem Ausgangswert und setzt einen Fokus

Der Ausgangswert liegt am Anfang bei Null. Nun liegt es an euch, worauf ihr euch fokussieren möchtet. Im Grunde genommen gibt es beim Laufsport viele verschiedene Attribute, die man verbessern kann. Die Ausdauer zu steigern ist das, was zählt. Dazu zählen viele Komponente:

  • Pace (die Minuten, die pro Kilometer zurückgelegt werden)
  • Duration (die Dauer des Laufes)
  • Speed (die durchschnittliche Geschwindigkeit)
  • Distance (die km, die zurückgelegt werden)

Natürlich gibt es auch noch weitere Komponente, an denen man arbeiten kann, wie Schrittlänge und hm. Diese sind für mich allerdings nur sekundär, sodass ich mich kaum darauf fokussiere. Selbstverständlich achte ich darauf, nicht nur abwärts zu laufen, was in Graz sowieso kaum möglich ist, da die Strecken flach sind. In meiner Heimatstadt Weiz hat das ganz anders ausgesehen und ich musste mir meine Strecken, obwohl ich die Wege besser kannte, genauer überlegen. Meine Fußverletzung kam nämlich dadurch zustande, weil ich zu Beginn eines Laufes viel zu lange abwärts gelaufen bin, ohne überhaupt aufgewärmt zu sein.

Nun zurück zum Ausgangswert. Der Ausgangswert beginnt bei Null. Überlegt euch, wohin ihr euren Fokus verlagert. Bei mir ist es „Distance“. Das heißt, ich möchte pro Lauf mehr km an Strecke zurücklegen. Mein erster Lauf für 2019 lag bei ca. 5 km. Das heißt, dass ich nun pro Lauf meine Strecke steigern möchte. Unabhängig davon, ob der nächste Lauf dann 5,5 oder 6 km beträgt. Schon 100 m mehr verbuche ich als Erfolg.

Lasst euch allerdings nicht stressen. Seid ihr einmal unter eurem Rekordwert, ist das nicht schlimm. Ihr könnt euch dann überlegen, ob der Wert unter dem Rekord euer neuer Ausgangswert wird oder ob ihr weiterhin versucht, den Rekordwert zu knacken. In meinem Fall entscheide ich mich immer für den neuen Ausgangswert, weil ich motivierter dranbleibe und es mich weniger stresst. Da gelingt es oft fast wie von selbst, dass ich beim nächsten Lauf doch noch meinen Rekordwert knacke.

Ihr könnt an so vielen verschiedenen Leistungen arbeiten

Das Schöne am Laufsport ist, dass ihr etliches verbessern könnt. Nicht nur die Strecke, die ihr zurücklegt, sondern auch die oben genannten Punkte. Wie schon oben erwähnt, finde ich es wichtig, dass man einen Fokus hat. Erreicht man seine Ziele, kann man an einer anderen Leistung arbeiten, wie zum Beispiel die Verbesserung der Pace oder der Geschwindigkeit.

Lasst euch von der Pace nicht entmutigen

Ich weiß von vielen, die den Laufsport betreiben, dass ihnen vor allem die Pace wichtig ist. Auch mir wurde meine Pace mit der Zeit immer wichtiger, allerdings liegt mein Fokus nicht darauf. Wenn man einmal einen nicht so guten Tag hat, kann die Pace schnell entmutigend sein. Aber wenn ihr eure Ausdauer steigert, steigert ihr eure Pace ganz automatisch. Hetzt euch jedoch nicht, sondern geht es mit der Ruhe an. Als ich zu laufen begonnen habe, lag meine durchschnittliche Pace bei 06:30 m/km. Damals auf Instagram bekam ich viele Nachrichten, dass dieser Wert für den Anfang schon recht gut ist, aber auch bei der Pace spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich ziemlich lange Beine habe und somit automatisch mehr Schrittlänge erziele oder auch daran, weil ich früher viel laufen gegangen bin und eine Grundausdauer vorhanden war.

Laufen

Musik ist alles

Stellt euch eine Playlist mit Songs zusammen, die euch wirklich motivieren. Überlegt im Vorfeld, wie viel ihr bei eurem ersten Lauf schaffen werdet (Duration, nicht Kilometer) und passt eure Playlist grob danach an. Immer wenn ihr länger durchhaltet, darf neue Musik auf die Playlist (macht die Dauer davon abhängig, wie viel ihr geschafft habt). Das hat mich damals sehr motiviert, weil ich umbedingt eine ellenlange Playlist mit verschiedenen Songs haben wollte. Heute höre ich jedoch nur noch meine Houseplaylist, die ca. 100 Songs umfasst. Natürlich kann ich nie im Leben so lange laufen, aber um ehrlich zu sein brauche ich den Motivationskick nicht mehr. Ich wollte euch trotzdem davon erzählen, weil es mich damals wirklich motiviert hat.

After Running Feeling

Ich finde, man fühlt sich nach jeder sportlichen Betätigung einfach großartig. Sei es nun Kraft- oder Ausdauersport. Jedoch ist das After Running Feeling für mich am intensivsten und angenehmsten. Das Beste: ich habe es auch, wenn der Lauf an und für sich mal nicht so gut war und diese Gefühle sind alle Strecken und gegebenenfalls die Spatzen am nächsten Tag allemal wert.

Lasst euch von einem Voice Coach vorantreiben

Auch wenn Runtastic bestimmt keine exakten Werte liefert, so ist sie meine liebste Lauf App. Nicht zuletzt wegen dem Voice Coach. Ich habe gemerkt, dass ich motivierter laufe, wenn mir eine Stimme meine Werte pro Kilometer sagt. Manchmal motiviert mich das sogar, noch ein oder zwei Kilometer mehr zu laufen, obwohl ich Sekunden zuvor schon am Rande des „Aufgebens“ war.

Zeichnet Erfolge auf

Auch dafür ist Runtastic fantastisch, weil alle Läufe gespeichert werden und man so immer einen Blick hat, wie man sich verbessert. Das hat meine Leistung enorm gesteigert.

Setzt euch ein Laufziel

Ziele sind immer wichtig, wenn man Sport macht und dabei steht es euch frei, was euer Ziel ist. Egal, ob ihr es ausschließlich für die Gesundheit macht oder ob ihr eure Leistung steigern möchtet. Setzt euch ein Ziel und zwar ein realistisches, am besten in Etappen.

Beim Laufen ist es meistens so, dass man sich ein Kilometerziel setzt. Auch ich habe mir eines gesetzt. Für dieses Jahr möchte ich 200 km erreichen. Das ist für alteingesessene und passionierte Läufer vielleicht wenig, allerdings erreiche ich kleiner gesetzte Ziele besser. Habe ich die 200 km unter dem Jahr erreicht, höre ich natürlich nicht auf, sondern steigere mein Ziel jedes Mal um 50 km. Ich bin also gespannt, wie viel ich dieses Jahr erreichen werde.

Prinzipiell geht es mir darum, mein Laufziel vom vorherigen Jahr (160 km) zu knacken. Mit dem Resultat war ich nämlich nicht ganz so zufrieden, aber meine Fußverletzung (und anschließend meine Faulheit) ließ nicht mehr zu. Trotzdem freue ich mich, dass ich überhaupt etwas gemacht und erreicht habe. Und genau darum geht es: ihr macht etwas, tut etwas für Gesundheit und Körper und gerade deswegen soll euch der Sport Spaß machen. Wenn es nicht das Laufen ist, probiert euch durch und ich bin mir sicher, ihr findet etwas, das euch Spaß macht und wo ihr euch gut selbst motivieren könnt.

Diadora – Feel the Team Spirit

Diadora

Feel the Team Spirit

Ich und Sport? Zugegeben, wir waren nie große Freunde. Dennoch versuche ich Sport in meinen Alltag zu integrieren. Warum ich eher zur Kategorie Sportmuffel zähle? Es liegt gar nicht an der Anstrengung, sondern eher daran, weil ich joggen langweilig finde. Momentan habe ich leider keine Möglichkeiten, eine andere Sportart zu betreiben. Eine faule Ausrede? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht kann man aus dem Laufsport etwas Aufregendes machen. Womöglich, wenn man aus einem alltäglichen Ereignis etwas Episches macht.

 

Diadora1

 

Teamgeist und Zusammenhalt

Ich wurde auf eine spannende Kampagne der italienischen Kultmarke Diadora aufmerksam. Das Label und ihre Athleten schreiben seit 60 Jahren Sportgeschichte. Teamgeist, Zusammenhalt und gemeinsame sportliche Ziele stehen im Vordergrund. Das beginnt bereits bei der Lieferung. Klingt spannend! Genau darum geht es in dieser Kampagne. Zugegeben – wer würde sich nicht als etwas Besonderes fühlen, wenn er mit seiner Onlinebestellung den Startschuss zu einem Staffellauf gegeben hat?

 

Diadora

Die Kampagne

Hinter der Kampagne verbirgt sich eine besondere Idee. Man möchte aus einer normalen Alltagstätigkeit, wie ein paar Schuhe liefern, etwas Episches machen. Als eine Person ein paar italienische N9000 Schuhe bestellte, wusste sie dabei nicht, dass das der Startschuss für einen Staffellauf war. Der Schuhkarton durchlief sämtliche Stationen. Vom Produktionszentrum in Mailand bis zum Bestimmungsort in Barcelona. Läufer aus zehn verschiedenen Ländern machten dies möglich. Sogar ein Hund war mit dabei.

 

Team Team2 Delivery Diadora

 

Was bewirkt dieser Teamgeist mit mir?

Ich fand es interessant, wie viele Menschen zusammenhielten, nur um einer einzigen Person ein Paar Schuhe zu liefern. So erscheint der Laufsport in einem ganz anderem Licht. Laufen ist doch keine langweilige Angelegenheit, sondern kann im Team Spaß machen. Zusammenhalt und Teamgeist sind wundervolle Attribute und genau das hat diese Kampagne unter Beweis gestellt. „Make it bright“ – das ist das Motto von Diadora und genau das nehme ich mir nun zu Herzen, wenn ich laufen gehe.

Den ganzen Run seht ihr in diesem Video:

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