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Life Update #19: Hello New Life

Wenn sich der Kopf leer anfühlt, aber trotzdem voll ist. So voll, sodass er zu platzen droht. Wenn man nicht weiß, woran man zuerst denken soll, obwohl sich die Dinge überschlagen und sie dich festhalten. Festhalten und fesseln. Wenn du so viel zu sagen hast, aber dir die Worte im Rachen feststecken. So tief, sodass du Probleme bekommst, sie an die Oberfläche zu hieven. Wenn du gezielt nach einem Anfang suchst, weil du dir einen Schlussstrich herbeisehnst, aber nicht weißt, wo dieser Anfang für dich ist. Und du suchst gezielter, zielstrebiger, nur du weißt nicht, wo dieser Punkt liegt. Du recherchierst die Koordinaten, doch wenn du sie in deiner persönlichen Landkarte suchst, merkst du, dass alles ins Leere läuft. Wenn alles fertig sein soll, du aber noch nicht ansatzweise damit begonnen hast, es fertigzustellen. Weil du immer noch orientierungslos auf deiner persönlichen Landkarte herumirrst. Weil du inmitten einer Reise bist. Wenn alles anders läuft, als du es dir vorgestellt hast, du aber trotzdem glücklich und zufrieden bist. Weil es gerade passt, so wie es ist, obwohl du weißt, dass all das ein Ende finden wird.  

 

Wenn es ein Neuanfang ist…

Hello New Life

 

Puh. Das ist alles, was ich im Moment sagen kann. Puh. Seit meinem strengen und anspruchsvollen Wintersemester 2014/15 gab es keinen Moment mehr in meinem Leben, an dem ich mich wirklich entspannt gefühlt habe. Diese Zeit hat mich gelehrt, wie ich agieren muss, um stressresistent zu sein. Stressresistenz und -resilienz ist eine der wichtigsten Kompetenzen, die ich in dieser Zeit gelernt habe. Ansonsten würde ich untergehen. Untergehen in einer Vielzahl von Gedanken, die mich festhalten, nicht loslassen wollen, die wiederum ich gerne loslassen würde.

Es ist erst ein Monat her, aber innerhalb eines Monats hat sich mein Leben von Grund auf verändert, sodass es nicht mehr dasselbe ist. Ich war es gewohnt, diesen einen Job zu haben. Bloggerin. Einen Job, den viele noch nicht so ganz anerkennen können. Bloggerin. Was ist das schon? Ein müdes Lächeln geht durch den Räum. Bloggerin? Schläft bis zehn, hat keinen Stress und kann tun und lassen, was sie will. Das ist die Definition von Bloggerin, die in vielen Köpfen vorherrschend ist. Jetzt, wo ich Lehrerin bin, einem geregelten Job nachgehe, gezielt für mein regelmäßiges Gehalt arbeiten muss, merke ich erst, wie aufwändig der Job als Vollzeitbloggerin war. Und wie viel Druck dahinter steckte, auch regelmäßig Gehalt auf sein Konto zu bekommen, um überleben zu können. Seitdem ich meinem Beruf nachgehe, für den ich ausgebildet wurde, merke ich, wie schwer es auch ist, Teilzeitbloggerin zu sein und wie sehr mich der Beruf zeitlich aufgefressen hat.

Bloggerinnen werden immer belächelt. Der Job wird nicht ernst genommen, aber es ist Arbeit. Viel Arbeit. Und soll ich euch etwas sagen? Ich vermisse es, dass ich diesem Job nicht mehr 100% widmen kann. Ich vermisse es, dass nicht mehr die Bloggerin Lisa im Vordergrund steht. Aber trotzdem – ich mag meinen neuen Job, in den ich immer mehr reinfinde. Ob ich nach meinem Unterrichtspraktikum im Lehramt bleiben werde? Ich weiß es nicht.

 

 

Mein neuer Beruf

Mein neuer Beruf gehört quasi zu meinem neuen Lebensabschnitt dazu. Nicht nur die neue Wohnung ist ein großes Thema bei mir, sondern allen voran mein Job im Lehramt. Ich versuche, diesen Job so gut es geht, von meinem Bloggerdasein zu trennen. Da ich jedoch oft danach gefragt werde, möchte ich trotzdem einige Dinge mit euch teilen. Jedoch nur Dinge, die MICH persönlich betreffen.

Ich gehe gerne in die Schule. Mein Kollegium ist supernett, mit meinen Mentorinnen hatte ich auch Glück und es bereitet mir Freude, Kindern und Jugendlichen etwas beizubringen. Punkt. Mehr muss ich, so glaube ich, auch nicht sagen. Es reicht, wenn ich sage, dass es mir Spaß macht. Punkt der zweite. Seitdem ich unterrichte, merke ich, dass ich nicht das falsche studiert habe. Ich merke, dass mir der Job liegt. Aber ich merke auch, dass es da noch etwas ganz anderes gibt, das mir mehr liegt. Ich fordere das Schicksal nicht heraus. Wenn ich nach meinem Unterrichtspraktikum einen Job im Lehramt finde, bin ich glücklich. Aber es macht mich nicht unglücklich, wenn ich danach einen Job in dem Bereich finde, in dem ich zuvor selbstständig gearbeitet habe: MEDIEN. Wenn das Lehramt erst zu meiner Berufung wird, wenn ich 40 bin, ist das auch okay. Ehrlich gesagt, es würde mich sogar glücklicher machen. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen.

Zusammengefasst: Ich bin zufrieden, der Job macht mir Spaß, aber ich vermisse meine regelmäßige Social Media Arbeit, die hinter meinem neuen Job gerückt ist. Eh klar. In der Schule habe ich die Verantwortung, meine Pflichten zu erfüllen. In meinem eigenen Gewerbe bin ich ausschließlich für mich selbst verantwortlich. Die einzige Person, vor der ich mich rechtfertigen muss, bin ich selbst!

 

 

#mycafeaulaitMOVED

Neben meinem neuen Job war auch mein Umzug ein zentrales Thema. Okay, was heißt hier WAR? Das Thema ist immer noch präsent. Ich habe mich schon gut in Graz eingelebt, aber in der Wohnung ist noch einiges zu tun. Einiges im Sinne von wahnsinnig viel. So ganz zu Hause fühle ich mich noch nicht. Ich bin gerade dabei, es zu ändern. Das hat zusätzlich viel Zeit gefressen, sodass der Blog und Social Media immer weiter in den Hintergrund gerückt sind. Oft werde ich nach einer Roomtour gefragt. Die kommt erst, wenn alles fertig ist. Perfektionistenregel Nummer 1. Ich mache keine halben Sachen.

 

Neues Ziel: Endlich einen Alltag reinbringen!

Nachdem ich zwei große Ziele erreicht habe, brauche ich ein neues Ziel. Und das lautet dieses Mal: Endlich einen Alltag reinbringen. Jetzt, wo ich einen regelmäßigen Job, einen selbstständigen Beruf und eine eigene Wohnung habe, besteht die neue Aufgabe darin, anzukommen und mit der Situation klarzukommen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es mir gelingt, sobald ich in meinem neuen Job zu 100% reingefunden habe und die Wohnung endlich fertig ist.

 

 

Life Update #18: Der Countdown läuft

Hallo September. Hallo Countdown. Ein neuer Monat hat begonnen und mit ihm eine neue Jahreszeit. Es ist Herbst. Vergangen ist die Leichtigkeit des Sommers und ich muss gestehen: Ich bin absolut kein Herbstfan. Das dürfte für einige keine Überraschung sein, denn meine „Warum-ist-der-Sommer-vorbei?“-Jammerei gehört zu Anbeginn der Zeit zu diesem Blog. Doch heuer ist alles anders. Oder ein bisschen zumindest. Dieses seltsame Gefühl in der Magengrube, das ich jedes Jahr habe, wenn der Sommer sich dem Ende zuneigt, hat sich bereits eingestellt. Nicht gerade mein Lieblingsgefühl, aber es gehört quasi zum Jahreszeitenwechsel dazu.

Trotzdem – heuer freue ich mich erstmals auf den Herbst. Ich zähle die Tage runter, denn ab Oktober lebe ich in einer neuen Stadt. Ein Monat vergeht schnell. Viel zu schnell, um den Monat irgendwie zu registrieren, doch bei mir zieht sich alles in die Länge. Und auf der anderen Seite rast die Zeit. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Viel zu schwer, es zu erklären. Der Countdown läuft, ich bin aufgeregt und das komplette Erwachsenenleben ist nur noch ein Katzensprung entfernt. Eine Zeit, auf die ich mich freue. Eine Zeit, die ich endlich erleben möchte. Und dann gibt es wieder Momente, in denen ich mich einfach nur verkriechen möchte. In denen ich mich mit all dem nicht auseinandersetzen möchte. Im Fachjargon spricht man von kalten Füßen oder Torschlusspanik. Ja, das habe ich momentan. Aber ein Gefühl, mit dem ich umgehen kann, denn die Freude überwiegt.

 

 

Kürzlich schrieb ich auf Instagram:


EN: Okay – so 4 weeks left until I move and guys, to be honest – I’m super excited and can’t wait to move, but not gonna lie: I am scared af at the moment, asking myself thousand of questions. It’s the last step in adulthood and beside of that: I’m starting my teacher career in less than a week and oh my gosh – the unknown drives me crazy at the moment. New job, new city, new flat, new challenges – so many changes … sorry for this confusing caption, but I guess confusion is the exact description for my current emotional chaos.

DE: Okay, noch 4 Wochen bis ich umziehe und Leute, um ehrlich zu sein: Ich bin wirklich aufgeregt und kann meinen Umzug nicht erwarten, aber ich werde nicht lügen: Ich habe momentan verdammt viel Angst und stelle mir tausende von Fragen. Es ist der letzte Schritt in das Erwachsenenleben und darüber hinaus: Ich beginne meine Lehrerkarriere in weniger als einer Woche und oh mein Gott, das Unbekannte macht mich verrückt. Neuer Job, neue Stadt, neue Wohnung, neue Herausforderungen – so viele Veränderungen. Entschuldigt für die verwirrende Bildunterschrift, aber ich glaube Verwirrung ist die exakte Beschreibung für mein momentanes emotionales Chaos.

 


 

 

Countdown: Nur noch 4 Wochen

Wir halten fest: Ich freue mich auf diesen Schritt, gleichzeitig macht er mir Angst. Denn mit diesem Schritt verändert sich nicht nur etwas in meinem Leben, ich muss mich mit diesem Schritt mitverändern. Ich darf nicht mehr dort stehen bleiben, wo ich jetzt stehe, denn das passt nicht mehr zu all dem, was in Zukunft auf mich zukommt.

Manchmal bringt mich das ins Zweifeln. Ich bin verwirrter denn je und dann denke ich mir wieder, warum ich jetzt, so kurz vor dem Finale, die Nerven verliere. Warum mich ausgerechnet jetzt ein bisschen die Panik packt. Aber ich denke, das ist ganz normal. Ich war schon vor diesem Umzug selbstständig – das bin ich schon jahrelang. Ich brauchte nie andere Menschen, die für mich sorgen, denn ich konnte das schon vor meinem Studium. Aber es ist trotzdem eine komplett andere Situation. Erst jetzt bin ich zu 100% komplett auf mich alleine gestellt.

Ich bin in den letzten Monaten stärker geworden. Meine Mentalität hat sich verändert – zum positiven. Trotzdem: das ändert nichts daran, dass ich manchmal an meinen Fähigkeiten zu zweifeln beginne. Aber ich habe bis jetzt immer alles gestemmt. Warum sollte es ausgerechnet jetzt scheitern? Es ist nur ein simpler Schritt, den fast alle von uns einmal gehen müssen oder werden. Ich bin nicht die erste und auch nicht die einzige. Es ist nur eine neue Gelegenheit, aus alten Gewohnheiten auszubrechen und es ist keine Lebens- bzw. Überlebensaufgabe.

Ich bin positiver Dinge und schon gespannt, wie es dann tatsächlich sein wird, als Lehrerin zu arbeiten und in meiner Traumstadt zu leben. Eine liebe Followerin schrieb mir dann auf meine Caption folgendes:

 

Freu dich auf den Tag, an dem du an heute zurück denkst und über deine Nervosität und deine Konfusion lächelst und glücklich bist, all das Neue versucht zu haben.

 

In diesem Sinne: Auf ein wunderbares neues Leben in Graz als Lehrerin.

 

Der Countdown läuft

 

Outfit Details (Werbung da Markennennung)

Shirt, Jacket & Pants: New Yorker* (PR Samples)
Shoes: Tommy Hilfiger

 


 

Life Update #17: Reset in 10 Wochen

Okay, langsam werde ich spürbar nervös. Ich schaue auf den Kalender, lasse die Zahl auf mich wirken und stelle fest: In 10 Wochen drücke ich die Reset Taste und ziehe nach Graz. Das bedeutet, dass ich in 8 Wochen meine Stelle als Lehrerin antreten werde und schwups wird sich mein Leben von einem Moment auf den anderen verändern. Ich bin aufgeregt, neugierig, gespannt und auch ein bisschen ängstlich. Was wird mich erwarten? Komme ich alleine zurecht? Bin ich wirklich ein Stadtmädel? UND: Werde ich eine gute Lehrerin sein? Werde ich den Alltag meistern? Bringe ich Bloggen, Schule und Pädagogikkurse unter einen Hut? Lassen sich bevorstehende Pressereisen mit den schulischen Terminen vereinbaren? Lehrerin im ersten Jahr bedeutet nämlich nicht, dass wir an den Wochenenden frei haben. Pädagogikkurse warten auf mich. Pflichtveranstaltungen. Und dann ist da auch noch das Studium. Egal, es beginnt wieder etwas neues. Reset in 10 Wochen. Spannend und furchteinflößend zugleich.

 

Abenteuer, Ordnung ins Chaos bringen & Vorbereitung

Mein Leben vor dem Reset in 10 Wochen

Bevor es soweit ist und ich im Klassenzimmer stehe bzw. meine Wohnung beziehe, durchlebe ich jetzt neben all den Vorbereitungen auf meine neuen Aufgaben turbulente Zeiten. Einerseits möchte ich vor dem Umzug mehr Ordnung in mein Leben reinbringen. Der Umzug in die Wohnung soll wirklich ein Neustart werden. Darum bin ich aktuell viel mit Aussortieren beschäftigt. Bald wird auch schon der Möbeleinkauf starten, denn der Mietvertrag ist unterschrieben und die Kaution bezahlt. Das heißt, das Mietverhältnis ist nun endgültig geklärt.

Zusätzlich waren die letzten Wochen wahnsinnig spannend. Ich habe meine Wohnung besichtigt, ein neues Auto steht plötzlich in der Garage, war mit BWT am Red Bull Ring, um mein erstes Formel 1 Rennen vor Ort zu verfolgen, wurde erneut Tante und bekomme gemeinsam mit Kerstin meine eigene Kaffeeröstung. Ganz schön viel und ganz viel schönes.

 

 

Casa Lillywood

Es war soweit. Casa Lillywood (ja, meine Wohnung hat bereits einen Namen) und ich haben uns nun endlich kennengelernt. Seitdem ich mich für die Wohnung entschieden habe, schleiche ich gelegentlich um die Baustelle und fühle mich manchmal wie ein Baustellenstalker. Ich kenne das Gebäude seit Januar, habe es im Rohzustand immer wieder besucht. Und dabei hatte ich immer Schmetterlinge im Bauch. Die Vorfreude ist immens. Meine Besichtigung war nun Ende Juni. Als ich die Wohnung betreten habe, hielt ich kurz inne: Die Wohnung ist kleiner, als ich sie mir vorgestellt hatte. Nichtsdestotrotz war es Liebe auf den ersten Blick. Was mich in Casa Lillywood erwarten wird? Nun ja:

  • 48 Quadratmeter
  • Ein Leben mitten in der Stadt – das heißt, ich werde im Zentrum von Graz leben
  • Ein schnuckliger Minibalkon
  • Der Start in ein neues Abenteuer

Ich kann es kaum erwarten und verbringe momentan viel Zeit damit, die Einrichtung zu planen. Es bleibt spannend.

 

Auf den Straßen mit Bianca

Neben einer neuen Wohnung bereichert nun auch ein neues Auto mein Leben. Allerdings nur für kurze Zeit. Wir haben unseren Nero verkauft. Obwohl meine Mum ihn mir schenken wollte, habe ich mich nach langem Hin und Her dazu entschieden, ihn nicht zu nehmen, da ich in Graz einfach kein Auto brauche. Darum teilen wir uns bis zu meinem Umzug das neue Auto, wieder ein Opel Corsa namens Bianca 🙂 .

 

Auf den Zielgeraden am Red Bull Ring mit BWT

Ende Juni, Anfang Juli hatte ich das Vergnügen, mit BWT nach Spielberg zu düsen. Grund: Der große Preis von Österreich. Obwohl ich mit Motorsport weniger am Hut habe, wollte ich mir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen. Ich kann euch sagen: Ein Formel 1 Rennen live zu sehen, ist etwas ganz anderes als im Fernsehen. Viel Spannung, Action und man bekommt das Feeling hautnah mit. Das wird bestimmt nicht mein letztes Rennen gewesen sein.

Im Zuge dieser Pressereise durfte ich wieder neue kreative Köpfe und Gesichter kennenlernen. Es ist immer wieder aufregend, sich mit Menschen auszutauschen, welche die gleichen Interessen und Ziele verfolgen. Für solche Momente bin ich immer ganz besonders dankbar. Vielen Dank an BWT für die liebe Einladung und die tolle Organisation.

 

 

Willkommen in der Familie, liebe Sophie

Die allerwichtigste Veränderung in der Familie ist bestimmt die Geburt meiner kleinen Nichte Sophie. Ich bin nun zweifache Tante und meistere meinen Alltag gerade mit zwei Kindern. Das mag übertrieben klingen (weil ich ja nicht die Mutter bin), ist aber wirklich so. Da meine Schwester und mein Schwager gerade umbauen, lebt die ganze Familie wieder gemeinsam unter einem Dach. Ich versuche, meiner Schwester zu helfen, wo ich nur kann, da mein Schwager viel Zeit auf der Baustelle verbringt. Glaubt mir, das ist anstrengender, als man denkt, wenn das Haus so voll ist.

Dadurch lerne ich mich selbst auch wieder besser kennen und merke immer mehr, dass ich selbst wahrscheinlich keine Kinder haben möchte. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe meine zwei Zwerge abgöttisch und möchte sie in meinem Leben nie, nie, nie mehr missen, aber ich bin eher die coole, nicht allzu strenge Tante und eher weniger der Mamatyp. Aber wer weiß, vielleicht sieht die ganze Sache in ein paar Jahren schon wieder anders aus.

 

 

…und ich bekomme doch ein Baby

Ganz genau. Zwar kein Baby im klassischen Sinne, sondern eine eigene Kaffeeröstung – das ist meine Art von Mama sein 😉 . Gemeinsam mit meiner lieben Freundin Kerstin bringe ich in Zusammenarbeit mit J.Hornig eine Sonderedition auf den Markt. Der Kaffee wird limitiert verfügbar sein und die Reinerlöse gehen an einen guten Zweck, um auch andere an unserem Glück teilhaben lassen zu können. Diese Möglichkeit ist für Kerstin und mich etwas ganz Besonderes, daher freuen wir uns, dass wir im Zuge dieser Zusammenarbeit auch etwas Gutes für andere tun können.

 

Reset in 10 Wochen

 


Wie ihr seht, ist bei mir ganz schön viel los und es wird auch nicht weniger. Ich freue mich auf die kommende spannende Zeit, auf meine Blogprojekte, den Umzug und natürlich auch auf meinen Beruf als Lehrerin. Doch zuerst werde ich mir ein paar schöne Tage in Rom gönnen, um mal wieder ein bisschen das Travelfeeling zu spüren. 

 

 

Besucht mich gerne auf Instagram

 

Life Update #16: Blogging Break

Obwohl ich auf Instagram momentan fototechnisch sehr aktiv bin, nahezu jeden Tag ein Bild poste, ist der Blog in den letzten Wochen stark in den Hintergrund gerückt. Meine Blogging Break war sicher nicht beabsichtigt, aber dennoch ist es nun vorgekommen. Momentan passiert einiges in meinem Leben, was viel Kraft und Zeit beansprucht. Auf der anderen Seite merke ich doch, wie schwer es ist, Instagram und Blog zusammen zu „händeln“. Das ist mir früher durchaus besser gelungen und soll nun auch jetzt wieder der Fall sein.

Neben den täglichen Struggles des Erwachsenenlebens, aber auch den schönen und ruhigen Momenten, gibt es momentan einige Dinge zu bewältigen bzw. die mir bevorstehen. Beispielsweise rückt mein Umzug nach Graz immer näher und auch das bevorstehende Schuljahr klopft bereits an der Tür. Sicher, es sind immer noch über zwei bzw. drei Monate, bis es soweit ist. Dennoch rinnt mir die Zeit wie Sand durch die Finger, sodass ich jetzt schon weiß: Die Tage werden schneller kommen, als gedacht. 

Dabei möchte ich an diese Dinge noch gar nicht denken. Das liegt nicht daran, weil ich mich nicht auf die kommenden Ereignisse im September und Oktober freue. Ganz im Gegenteil. Ich kann es kaum noch erwarten, meine Wohnung zu beziehen und als Lehrerin endlich einen geregelten Tagesablauf zu haben. Nur beginnt gerade der Sommer, meine allerliebste Jahreszeit im Jahr. Darum möchte ich gar nicht daran denken, dass -wenn der neue Job und somit ein neues Leben in Graz beginnt- es schon Herbst ist und die Temperaturen wieder nach unten sinken.

 

 

Life Update #16

Was in meiner Blogging Break alles passiert ist

Obwohl ich auf Instagram wirklich täglich ein Bild poste, habe ich oftmals das Gefühl, dass ich aktuell keine wirklichen Einblicke in mein Leben gebe. Insbesondere das Recovery Thema oder das Update zu meinem bevorstehenden Umzug sind zu kurz gekommen.

Bezüglich meiner Recovery kann ich sagen, dass ich momentan auf einem ganz guten Weg bin. Das Tracken habe ich inzwischen aufgegeben. Nur dass ich in den letzten drei Wochen keinen Sport machen konnte, hat mich nervlich etwas nach unten gezogen. Wer mir auf Instagram folgt, wird es wahrscheinlich mitbekommen haben. Vor drei Wochen hat sich ein kleiner grippaler Infekt angekündigt und als ich endlich wieder fit war, machte mein Fuß Probleme. Nachdem ich eine neue Laufstrecke ausprobiert habe, die ziemlich bergab ging (im wahrsten Sinne des Wortes), musste ich in den kommenden zwei Wochen mit einer fiesen Zerrung kämpfen. Gehen war sehr schmerzhaft, laufen sowieso unmöglich. Inzwischen habe ich die Schmerzen wieder in den Griff bekommen, doch danach kündigte sich die nächste gemeine Erkältung an.

Ein bisschen runtergezogen hat mich die ganze Sache schon, nur kann ich inzwischen damit wesentlich besser umgehen. Die Sportpause hat zwar dazu geführt, dass meine Form etwas darunter leiden musste. Ich habe die Sportpause nämlich nicht mit Hungern kompensiert, worauf ich sehr stolz bin, sondern normal weitergegessen. Aber irgendwie versetzt mich das in keinen Panikzustand mehr, dass ich wieder etwas außer Form bin, weil ich inzwischen weiß, wie ich wieder auf den richtigen Pfad komme. Gestern konnte ich dann endlich eine Runde laufen und es hat sich so gut angefühlt.

 

 

Ein kurzes Getaway in Kärnten

Ansonsten durfte ich heuer schon ein bisschen den Sommer auskosten. Mit meiner lieben Freundin und Bloggerkollegin Kerstin ging es nach Kärnten, wo wir uns ein bisschen Sommerbräune geholt haben und ein tolles gemeinsames Wochenende verbrachten. Das war auch das erste Mal, dass ich einen Star DJ live gesehen habe, denn Samstagabend tanzten wir beide im Schloss Loretto am Wörthersee zu dem Sound von Klingande. Da wurde mir zum ersten Mal so richtig bewusst, dass es auch deutliche Qualitätsunterschiede unter DJ’s gibt.

 

Life Update: Blogging Break

 

Mein bevorstehender Umzug und der Umzug ins Glücklichsein

Langsam nimmt das neu errichtete Gebäude, in welches ich Anfang Oktober ziehen werde, Form und Gestalt an. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich so schnell eine Wohnung gefunden habe, die leistbar ist und viele meiner Ansprüche erfüllt. Irgendwie suche ich immer noch den Haken an der ganzen Sache 🙂 Wer mich kennt, weiß einfach, dass ich immer viel zu viel über die Dinge nachgrüble.

Am Freitag steht dann auch endlich die Besichtigung an. Ich bin wirklich aufgeregt, da ich die Wohnung bis jetzt nur von Plänen kenne, obwohl ich dem Rohbau wirklich oft einen Besuch abgestattet habe. Normalerweise bin ich nicht so risikofreudig, aber nachdem ich die Pläne einer befreundeten Architektin gezeigt habe und sie mir ihre Meinung dazu mitteilte, bin ich das Risiko eingegangen. Ich selbst habe ja absolut kein räumliches Vorstellungsvermögen. Nun erwartet mich eine aufregende Zeit: Neuer Job, neue Wohnung, neues Leben. 

Mittlerweile wohnt auch Alex wieder in Graz. So habe ich endlich auch meinen besten Freund wieder ganz in meiner Nähe, denn er ist nicht wieder nur in Graz, er wohnt sogar in meinem Nachbarbezirk. Auch wenn es in den letzten drei Wochen ein paar kleine Downphasen wegen meines Handicaps gab, so kann ich sagen, dass sich momentan wirklich alles zum Guten entwickelt und ich von Tag zu Tag mehr aufblühe. Ich habe wirklich ein gutes Gefühl, dass ich meine Essstörungsvergangenheit endlich hinter mir lassen kann, um das glückliche Leben zu führen, das ich verdiene. Denn jeder von uns verdient es! 

In diesem Sinne hoffe ich, dass wir uns bald wieder auf dem Blog sehen und lesen. Bis dahin: Alles Liebe.

 

Life Update #15: Life Changes, Life Chances.

Langsam streifen meine Finger über das kühle Glas der Fensterscheibe. Es ist kalt, obwohl wir schon längst April haben. Mein Blick taxiert meine Finger, wie sie langsam über die Scheibe gleiten. Ich habe mir einen Platz gesucht, an dem es warm ist. Auf meiner Fensterbank, über der Heizung im Badezimmer. Der wärmste Raum im Haus. Der Heimeligste, wenn mir kalt ist. Und dennoch: Ich zittere. Aber nicht vor Kälte. Nicht nur. Hinter mir liegt ein mühsamer Monat. Ein Monat, an dem ich beschlossen habe, dass es Zeit für Life Changes ist. Life Changes im Sinne von Life Chances.

Ich ergreife die Chance. Jetzt! Die Chance, die ich schön längst ergreifen hätte sollen. Aber ich tue es. Jetzt! Denn sonst, ja sonst wäre es zu spät. Und dieses „Zu Spät“ wäre nicht irgendwann eingetreten. Dieses dumme „Irgendwann“, das ich mir immer mühsam und mit verschlossenen Augen eingeredet habe. Das „Irgendwann“, das ich so lange von mir weggeschoben habe, weil ich es nicht wahrhaben wollte. Das Irgendwann, das schon allzu bald eingetreten wäre und all das, wofür ich in den letzten Jahren so gekämpft habe, wogegen ich so starken Widerstand geleistet habe, einfach so den Bach runtergeschwemmt hätte.

 

Ich gebe auf. Sie hat gewonnen!

 

Dieser Gedanke. Er hat mich verfolgt. Tagelang.
Wochenlang.
Monatelang.
Während ich meine Finger beobachte, wie sie über das kühle Fenster tänzeln, frage ich mich: „Bin ich wirklich ein Mensch, der so leicht aufgibt?“ Innerlich zucke ich zusammen. Aufgeben war nie eine Option. Tief in mir drinnen weiß ich die Antwort. Sie lautet „Nein.“ Es war eine Songzeile aus einem Eminemsong, der mir gezeigt hat, wofür ich im Bezug auf mich selbst wirklich einstehe:

 

Success is my motherfucking option! Fail is NOT!

 

Genau! Für Misserfolge bin ich nicht geboren. Und bevor das den Eindruck von einem Hauch Arroganz erwecken lässt, muss ich zugeben, dass ich Erfolg für mich ganz neu definiert habe. Hier geht es nicht darum, ein großer Internetstar zu werden. Es geht nicht darum, viel Geld zu verdienen. Auch nicht um die bestmögliche Ausbildung oder um einen Einser-Abschluss. Es geht um Life Changes. Um Life Chances. Seitdem ich ein wichtiges Gut jahrelang nicht mehr wirklich in meinem Leben habe, ist beruflicher und bildungstechnischer Erfolg nur noch nebensächlich. Dieses Gut ist viel wichtiger. Wichtig, um wirklich zu überleben. Es ist die Gesundheit. Gesund zu werden, da ich es selbst in der Hand habe, ist der Erfolg, auf den ich persönlich wirklich stolz sein könnte – sollte ich das Ziel erreichen.

 


 

Life Changes

 

Life Update #15

All about Life Changes & Life Chances.

Mein Lifeupdate im März habe ich gekonnt ignoriert. Fest verankert in meinem Contentplan, erscheint monatlich ein kurzes Update zu meinem Leben und was gerade alles um mich herum passiert. Und es ist ein Beitrag, den ich gerne schreibe. Es ist so, als würde ich euch noch mehr in meinen Alltag lassen. Noch mehr von meiner Persönlichkeit preisgeben. Euch eine größere Chance geben, die „echte“ Lisa hinter meiner Bloggerfassade kennenzulernen. Und ich lasse euch gerne in mein Leben. Erzähle euch mit Freuden, was es bei mir so Neues gibt. Es ist ein ungezwungenes Schreiben. Ein simples Plaudern aus dem Nähkästchen, so wie ich es auch bei Freunden während eines Kaffeeklatsches zu tun pflege.

Nur im Monat März fiel es ins Wasser. Kein Grund, mich dafür zu entschuldigen. Diesmal war nicht das Schreiben eines Life Updates fest verankert in meinem Alltag, sondern der erneute Versuch einer Recovery. Das Ernährungsthema hat mich stark eingenommen. Für andere Dinge im Leben hatte ich wenig Kopf. Dafür habe ich meinen Fokus wieder vermehrt auf meine „Anorexia Recovery“-Kategorie gelegt. Und das tat gut. Richtig gut. Ich wusste nicht, ob das Recovery Thema überhaupt einen Platz in meinem Life Update finden soll, weil es eben diese Kategorie gibt. Aber was bestimmt mein Leben gerade mehr, als mein Life-Changes-Versuch?

 

Life Changes

 

Recovering is hard, but it’s worth it!

Der fünfte Versuch soll mein letzter bleiben. Könnt ihr euch noch an diesen Beitrag erinnern? Es geht um genau diese eine Zahl. Fünf. Es geht darum, mit wie vielen Zufällen sie in meinem Leben zusammenhängt. Vielleicht ist der fünfte Versuch nun auch der, der erfolgreich ist. Ich habe mir selbst ein Versprechen gegeben. Das Versprechen, so leben zu dürfen, wie jeder andere auch. Das Versprechen, Ana endlich in den Wind zu schießen. Ich gebe immer mein Bestes, meine Versprechen nicht zu brechen. Bei Freunden. Bei euch. Warum soll ich dann ein Versprechen mir gegenüber brechen?

Recovering isn’t a walk in a park. Das ist einer meiner Standardsätze. Und es ist hart. Ich bin motiviert, aber Recovery ist hart. Die letzten beiden Wochen waren schwer. Wirklich steinig. Ich hätte während meiner Sofia-Reise vermehrt auf meine Ernährung achten sollen. Irgendwie wurde ich wieder in diesen Sog der Anorexie reingezogen, aber ich kämpfe mich wieder heraus. Step-by-Step und es wird besser.

Manchmal stehe ich vor dem Spiegel und dann kommen mir die Tränen. Die Gründe sind oft ganz unterschiedlich. Mal, weil ich nicht weiß, wie ich es schaffen soll und nicht 100% geben kann. Mal, weil ich stolz auf mich bin. Aber es gibt ganz viele Momente der Ausgelassenheit. Ich erlebe viele glückliche Momente, weil ich so viel Unterstützung von Außen bekomme.

Manchmal macht mir der Optimismus der anderen Angst. Es sind Momente, die mich überfordern. Manchmal. Weil ich nicht weiß, ob ich dem gerecht werden kann. Doch dann wird mir klar, dass ich mir von diesem Optimismus eine Scheibe abschneiden muss. Denn der Mensch, der zu 100% an mich glauben muss, bin ich selbst. Nach und nach fasse ich immer mehr Mut. Mein Handgelenk wird von einem Armband geziert. Die Worte „Hope“ zeigen mir, dass, auch wenn der Glaube einmal fehlt, es immer noch die Hoffnung gibt. Und die habe ich wirklich in mich.

 

Life Changes Life Changes Life Changes Life Changes

 

Outfitdetails zu meinem pastellen Look – für Life Changes müssen wieder mehr Farben in mein Leben…

Kleid, Pullover & Jeansjacke*: Orsay
Ankle Boots*: Tommy Hilfiger
Sunnies*: RayBan
Bag: Shootbag

Hierzu gehören auch Knallfarben. Zu diesem Thema durfte ich sogar einen Beitrag für den Otto Trendguide verfassen -HIER-

 


*PR Samples

Picture Credits: Seven&Stories

 

Life Update #13: Fulfilling my Dreams

*Der Beitrag „Life Update #13: Fulfilling my Dreams“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Ein kleines Geständnis gleich zu Beginn: Obwohl ich in bester Gesellschaft in das Jahr 2018 gerutscht bin, verlief mein Jahresbeginn bis jetzt doch eher bescheiden als bestens. Und soll ich euch einmal etwas verraten? Ich finde es großartig! Bitte denkt euch nicht, dass ich verrückt geworden bin. Nur Erfahrungen haben mir gezeigt: Läuft’s im Januar so richtig -bitte entschuldigt die Ausdrucksweise- beschissen, wird das Jahr meistens grandios. Darauf baue ich und es ist nicht so, dass es keine tollen Momente im Januar bis jetzt gab. Ganz im Gegenteil. Eine Nachricht, die mein Leben im positiven Sinne verändern wird, war mein persönliches Highlight bis jetzt, denn dadurch kann ich mir endlich einen lang gehegten Traum erfüllen. Mehr darüber erzähle ich euch in meinem heutigen Life Update #13: Fulfilling my Dreams

 

 

Eine kleine Achterbahnfahrt

Zwischen positiven und negativen Momenten

Dass mein Jahresbeginn nicht wirklich von Glück geprägt war, wissen wir inzwischen. Trotzdem bin ich dankbar, dass ich das Jahr mit wundervollen Freunden beginnen durfte. Für mich persönlich hätte ich das alte Jahr nicht besser abschließen können. Darum ist es auch ein Trost, dass ich mich jetzt erstmals auf einer Talabfahrt befinde, die aber langsam bald zu Ende zu sein scheint. Denn spätestens im Tal steht der nächste Lift und dann gehts auch wieder bergauf. Ich bin zuversichtlich, denn es erwarten mich tolle Dinge, auf die ich mich freue.

 

 

Fulfilling my Dreams: Meine positiven Momente

Ich werde Lehrerin

Jetzt kann ich euch endlich davon erzählen. Kurz vor Weihnachten wurde ich zu meinem ersten Vorstellungsgespräch an einem Grazer Gymnasium eingeladen. Dass ich meine potentielle Schule lieber anonym halten möchte, ist natürlich verständlich, denn mein Lehrerleben ist nicht mein Bloggerleben. Nur so viel: Die Schule liegt zentral und nicht abgelegen in irgendeiner Einöde von Graz.

Das Bewerbungsgespräch selbst lief super. Ich durfte die Direktorin der Schule kennenlernen, welche mich nicht nur mit einer äußerst angenehmen Herzlichkeit empfing, sondern auch im ganzen Gesprächsverlauf sehr sympathisch war. Natürlich war ich Feuer und Flamme, denn das Auftreten der Direktion ist schon einmal ein deutliches Zeichen, wie das Arbeitsklima in der Schule selbst ist.

Obwohl das Bewerbungsgespräch super lief, wusste ich eine Zeit lang gar nicht, ob ich das Praktikum nun an dieser Schule beginnen darf oder nicht. Darum setzte ich mich mit dem Landesschulrat in Verbindung und ab der zweiten Januarwoche hatte ich endlich Gewissheit: Ich habe meinen Praktikumsplatz in meiner Traumstadt. 

 

Endlich ausziehen!

Im September werde ich monatlich verdienen. Dank eines regelmäßigen Gehaltes kann ich auch sorgenfrei(er) in eine eigene Wohnung ziehen. Nach sechs Jahren Pendeln mag ich auch nicht mehr wirklich hin- und herfahren. So versteht es sich von selbst, dass ich mir eine Wohnung in der Nähe meiner zukünftigen Arbeitsstelle suchen werde.

Wann genau ich ausziehen möchte, steht noch in den Sternen. Eigentlich wollte ich im Juni oder Juli ausziehen, um mich vor Schulbeginn in meiner neuen Heimatstadt etwas einzuleben. Spätestens im September wollte ich meinen Wohnort dort haben, aber es kann durchaus sein, dass sich das ganze verzögert. Ich bin gerade auf Wohnungssuche und das aktuelle Objekt meiner Begierde wäre erst im Oktober bezugsfertig. Lange habe ich wohl nicht mehr Zeit, um über diese Wohnung nachzudenken, aber sie reizt mich wahnsinnig.

Natürlich werde ich euch auf My Café Au Lait regelmäßig auf dem Laufenden halten. Geplant sind auch themenspezifische Postings zu meinem Umzug. Vielleicht gibt es auch die einen oder anderen Interiorpostings. Aber zuerst muss eine Wohnung gefunden werden bzw. sollte ich mich endlich zu einer Entscheidung durchringen. Falls ihr Infos für Wohnungen rund um Graz habt: Nur her damit.

 

Die eher unschönen Dinge

Mein Unichaos

Obwohl ich als Bloggerin inzwischen effizienter arbeite und damit zufrieden bin, hab ich die Uni etwas aus den Augen verloren. Wer mir auf Instagram folgt, hat es wahrscheinlich mitbekommen. Ich habe total auf diverse Abgaben vergessen, verschwitzt, dass ich über Weihnachten ein Buch lesen sollte und eine Prüfung stand mir auch noch bevor. Für die Bereinigung dieser Dinge habe ich mir Zeit genommen, sodass jetzt fast alles wieder seinen gewohnten Gang geht. So ganz ist mein Studium noch nicht strukturiert, aber das meiste habe ich erledigt und meine Prüfung habe ich zum Glück auch bestanden.

 

Wintertiefs

Ich bin so froh, dass uns bald der Frühling bevorsteht. Anscheinend komme ich mit dem Winter nicht zurecht. Meine Haut trocknet die ganze Zeit aus, es ist bitterkalt und permanent dunkel. Ich bin Dauermüde und fühle mich momentan einfach nicht wohl in meinem Körper. Da Frühling jedoch die Zeit ist, in welcher meine Endorphine wieder zum Leben erwachen, zähle ich schon die Tage runter bis zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März. So lange wird es zum Glück nicht mehr dauern und dann können wir endlich alle wieder aus unserem Winterschlaf erwachen.

 

 

Immer optimistisch bleiben

Natürlich haben mich diese und auch noch weitere Dinge, über die ich aktuell nicht ausführlich sprechen möchte, etwas runtergezogen, aber ich habe meinen Optimismus vom Sommer beibehalten. Retrospektiv betrachtet war der Januar gar nicht mal so schlecht, schließlich weiß ich, dass etwas auf mich zukommen wird, wovon ich wollte, dass es auf mich zukommt. Darum wird nicht feig resigniert. Ich arbeite aktiv daran, das Jahr 2018 grandios werden zu lassen und kämpfe für alles, was ich selbst in der Hand habe und beeinflussen kann.

 


 

Fulfilling my Dreams

Outfitdetails

Jumper*: Vila
Blouse*: Aniston
Jeans*: Only
Bag*: Tommy Hilfiger
Shoes*: Tommy Hilfiger
Sunnies: Ray Ban

 

Life Update #12: Xmas Around the Corner

Dezember. Der letzte Monat im Jahr ist angebrochen. Gestresst, genervt oder aber auch in voller Vorfreude stürzen wir uns in den Weihnachtstrubel. Wir kaufen die letzten Geschenke, genießen Glühwein und Punsch am Weihnachtsmarkt und versuchen auch nur irgendwie zur Ruhe zu kommen. Genauso ergeht es mir auch. Obgleich der Dezember aufgrund der Advents- und Weihnachtszeit eigentlich der ruhigste Monat im Jahr sein sollte, ist es doch ein Monat, der zum Überlebenskampf werden kann. Was schenke ich meinen Lieben? Wie bekomme ich den Unistress gebacken? Und mit welchen Postings kann ich mich unter all diesen virtuellen Adventskalendern von der Masse abheben? Das ist gar nicht so einfach. Fragen über Fragen – und eine gute Planung ist auch noch notwendig, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Schon seit Oktober ist mein Leben ziemlich kunterbunt und turbulent. Zu tun ist immer etwas und dabei wurde mir vor allem eines klar: Es ist wirklich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mal zur Ruhe kommen sollte. Zur Ruhe, weil es eben auch der Sinn der Weihnachtszeit sein sollte.

 

 

Life Update #12

Xmas Mood on and off

Als Ende November mit der Eröffnung des Grazer Weihnachtsmarktes und somit der ersten Glühweinstandl’n die Weihnachtszeit offiziell eingeläutet wurde und begonnen hat, stieg meine Weihnachtsstimmung ins Unermessliche. Xmas Mood on könnte man dazu sagen. Das ging auch einige Zeit lang gut. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich einmal so früh in Weihnachtsstimmung kommen würde. Es roch verdächtig danach, dass an der ganzen Sache doch irgendetwas faul ist. Und das war es letztendlich auch, denn momentan bin ich nicht mehr wirklich in Weihnachtsstimmung. Meine Weihnachtsplaylist habe ich wieder gegen „ganz normale“ Songs ausgetauscht und auch beim köstlichen Plätzchenduft im ganzen Haus regt sich bei mir null. Das liegt vielleicht daran, dass nun doch noch einige Dinge zu bewältigen waren, die viel Kraft und Engagement, sowie Durchhaltevermögen erforderten. Genau das möchte ich euch heute in meinem Life Update #12 erzählen.

 

 

Kaum Zeit für das Studium

Wie ihr wisst, betreibe ich meinen Blog auch beruflich. Daraus muss ich nun wirklich kein Geheimnis machen. Seit meinem Abschluss im Juli kann ich auch viel Zeit in dieses Projekt stecken. Dadurch haben sich auch meine Prioritäten verändert. Stand früher das Studium immer an erster Stelle, ruhe ich mich inzwischen mehr auf meinem Abschluss aus, als mir lieb ist. Zwar studiere ich immer noch, habe ein Masterstudium begonnen, aber das mache ich mehr nebenher anstatt mit vollem Elan. Zahlreiche Hausübungen sind noch offen, ich muss noch zwei Seminararbeiten abgeben und, und, und. Trotzdem kann ich immer noch voller Freude sagen, dass mir das Studium gefällt. Die Themen sind interessant, aktuell und regen zum Nachdenken an. Das Ethikstudium hat in dieser kurzen Zeit, obgleich ich nun viel in das Studium investiere oder nicht, meinen Horizont erweitert. Ich betrachte viele Dinge nun anders. Kritischer.
Reflektierter.
Und ich hinterfrage mehr.

In den Weihnachtsferien möchte ich nun gerne das Versäumte aufholen und mich wirklich einmal konsequent auf meine vier Buchstaben setzen, um einige offen gebliebene Dinge abzuarbeiten.

 

 

Meine beruflichen Perspektiven

Obwohl ich nicht arbeitslos bin und sogar einem weiteren Studium nachgehe, vermisse ich doch ein bisschen die Struktur im Leben, die man hat, wenn man Vollzeit arbeitet. Natürlich ist es mir wichtig, mein Unterrichtspraktikum zu machen, damit ich meine Ausbildung wirklich abschließen kann. Es ist verrückt. Man studiert all die Jahre, schreibt eine Diplomarbeit, absolviert seine Diplomprüfung, bekommt einen akademischen Grad verliehen und trotzdem, ja trotzdem ist man immer noch nicht fertig mit seinem Studium. Ich bin erst eine fertig ausgebildete Lehrerin, wenn ich das Unterrichtspraktikum mache. Auch wenn ich meine Perspektiven immer noch mehr im Medienbereich sehe, ich mache einfach keine halben Sachen. Die Ausbildung wird abgeschlossen und damit Punkt. 

Dass ich neben der Selbstständigkeit auch einen „ganz normalen Job“ haben möchte, war ohnehin von Vornherein klar. Sicher, es ist schön, sein eigener Boss zu sein, trotzdem kam es für mich nie infrage, „nur das“ zu machen. Ich bin ein sicherheitsliebender Mensch und brauche diese gewisse Sicherheit, die ich nur mit dem Wissen habe, auch regelmäßig jeden Monat ein bestimmtes Gehalt auf dem Kontoauszug stehen zu haben. Darum bin ich immer noch emsig in der Bewerbungsphase. Aber ich habe einen weiteren Termin für ein Bewerbungsgespräch bekommen. Das hatte ich übrigens auch schon und es lief ganz gut. Jetzt warte ich nur noch auf einen Brief vom Landesschulrat und hoffe auf eine fixe Zusage. Die Schule gefällt mir sehr und ich würde wirklich gerne dort arbeiten. Plus -und jetzt kommt das Beste- die Schule ist in Graz. Sogar sehr zentral. Finger crossed. 

 

Xmas

 

My Xmas Plans

Ich hoffe wirklich, dass ich wieder in meine Weihnachtsstimmung zurückfinde. In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich einfach zu wenig damit beschäftigt. Ich war nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt, habe mir noch keinen Weihnachtsfilm angesehen und vor dem vollgefüllten Plätzchenteller flüchte ich lieber, anstatt das ich beherzt zugreife. Okay, das letzte war gelogen, aber ich wollte ein bisschen Drama in die ganze Sache bringen. Vielleicht liegt es auch am mangelnden Schneefall oder der Tatsache, dass mir die Kälte momentan wirklich zu schaffen macht und ich somit schon den Frühling herbeisehne. Aber am 24. war ich bis jetzt immer noch in Xmas Stimmung. 

Weihnachten werde ich wie immer bei meiner Familie verbringen. Es wird wie jedes Jahr das gleiche sein, aber das ist absolut nicht schlimm. So negativ sich das jetzt wieder einmal angehört hat. Ganz im Gegenteil. Ich mag diese Routine an Weihnachten, weil ich einfach froh bin, die Zeit mit meiner Familie verbringen zu dürfen. Abwechslung ist zwar immer etwas ganz Tolles für mich, aber kein Muss. Ich bin dankbar, für das, was ich habe. Ich darf den Tag/Abend in einem warmen Haus verbringen, habe zu Essen und eine Familie. Viele Dinge, die andere nicht haben und darauf sollte man sich besinnen. Das ist die wahre Definition von Weihnachten für mich und ich hoffe, dass viele von euch das genauso sehen. 


 

Bilder by Alex

 

Life Update #11: So Exciting!

Es ist verrückt, wie es momentan in meinem Leben zugeht. Wirklich verrückt, aber ich liebe es. Jeden einzelnen Moment davon liebe ich. Zurzeit ist mein Leben gerade alles andere, als langweilig. Ich erlebe aktuell wahnsinnig viel, gewinne so viel Eindrücke und kann sagen, dass mein Leben noch nie so abwechslungsreich und spannend war. Trotzdem muss ich zugeben, dass es manchmal doch ein bisschen viel auf einmal war. War ich vor einem Jahr noch in meinem Alltagstrott gefangen, ist jetzt genau das Gegenteil der Fall. Aber ich möchte nicht jammern. Gejammert habe ich damals, als mein Leben langweilig war. Jetzt hat sich alles von Grund auf gewandelt und manchmal kommt es mir so vor, als würde ich in einer komplett neuen Welt leben. Life is so exciting at the moment.

 


 

 

So Exciting: Traveling around Austria

Wer mich auf Instagram verfolgt, wird schon mitbekommen haben, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war. Begonnen hat alles mit dem Mister Austria Finale in Wien, welches ich als Begleitung von meiner lieben Freundin Kerstin miterleben durfte. Danach ging es auch schon weiter nach Linz ins Hotel Lebensquell Bad Zell (Beitrag folgt), ehe es genau eine Woche später in die Therme Loipersdorf ging, wo ich auch meinen Geburtstag zum Teil gefeiert habe. Wie ihr inzwischen wisst, hege ich eine große Liebe für meine Heimat, sodass all diese Momente für mich etwas ganz Besonderes waren. Ich komme wirklich wahnsinnig gerne in Österreich herum, doch fürs Erste habe ich jetzt genug von der Herumfahrerei und freue mich doch auf ein paar Wochen zu Hause, auch wenn ich einige Eventeinladungen schweren Herzens absagen musste. Doch ich habe eines gelernt: Ich muss auf meinen Körper hören. Vor allem dann, wenn ich merke, dass es mir doch ein bisschen zu viel wird.

 

 

So Exciting: A new age

Wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr wieder gealtert. Macht Sinn, oder? Wer wissen möchte, wie alt ich geworden bin, liest sich am Besten diesen Beitrag durch. Vielleicht kommt das jetzt so rüber, als hätte ich Probleme, diese Zahl niederzuschreiben, aber dem ist nicht so. Ich komme mit meinem aktuellen Alter wirklich gut klar. Sogar mehr als das. Es ist großartig, 26 zu sein. Ich weiß, ich gehe langsam Richtung 30, aber dennoch ziehe ich so viele Vorteile aus dem Alter. Jetzt sehe ich mich wirklich als Frau an und ich merke doch immer wieder, wie wenige Erfahrungen man mit Anfang 20 noch hat und wie jugendlich zum Teil noch die Persönlichkeit ist. Inzwischen fühle ich mich erwachsen. Im Herzen bin ich trotzdem noch ein Kind, aber ich fühle mich nicht mehr wie ein Teenie. Meine ganzes Wesen hat sich verändert. War ich mit 21 noch ein richtiger Grünschnabel, stehe ich jetzt mit beiden Beinen fest im Leben. Zumindest meistens.

 

 

So Exciting: University & Job

Ich kann gar nicht glauben, dass das Semester schon wieder bald bei der Halbzeit angelangt ist. Applied Ethics ist wirklich ein abwechslungsreiches Studium mit vielseitigen Perspektiven. Es ist spannend, wirtschaftliche und medizinische Themen in einer ethischen Sichtweise zu betrachten und ich lerne so auch viel über meine persönlichen Werte. Definitiv ist es ein Studium, welches wesentlich zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt und meine Entwicklung ist mit Sicherheit noch längst nicht abgeschlossen. Leider musste ich das Studium im November bis dato etwas vernachlässigen, weil für den Blog doch einiges zu tun war. Wäre ich noch in meinem alten Studium, wäre es wohl umgekehrt. Wie man sieht, habe ich meine Prioritäten verlagert. Das Studium ist mir wichtig, vor allem ist es mir wichtig, es abzuschließen, aber ich merke immer mehr, dass es nicht meine Nummer 1 ist und ich die ganze Sache doch lockerer angehe, als zu Beginn gedacht.

Mein Traum war es immer, in einer kreativen Branche zu arbeiten, weil es einfach meine Berufung ist. Darum kam das Studium etwas zu kurz, aber ich kann immer noch sagen, dass es mir Freude bereitet und ich damit leben kann, wenn sich der Abschluss nun doch hinauszögert. Immerhin habe ich schon ein abgeschlossenes Studium.

Auch an meiner Zukunft als Lehrerin arbeite ich gerade. Ich habe schon einige Bewerbungen abgeschickt, allerdings ist es mit meiner Fächerkombination nach wie vor schwierig. Es hat mir nicht viel genützt, dass ich für das kommende Schuljahr eine der ersten Bewerberinnen bin. Die meisten Unterrichtspraktikumsplätze werden erst frühestens im März vergeben. Bis dahin heißt es durchhalten und bewerben, bewerben, bewerben. Mein großes Ziel, in Graz zu unterrichten, gebe ich nicht auf. Allerdings habe ich meine Ansprüche etwas heruntergeschraubt. Beharrte ich im Sommer noch darauf, an meiner Wunschschule zu unterrichten, ist das heute nicht mehr die Top Priorität. Hauptsache Graz. Da kann ich mit jeder Schule leben. Zumindest habe ich schon eine Einladung für ein Bewerbungsgespräch im März an einer Schule, an welcher ich bereits unterrichtet habe. 

 

 

So Exciting: Let’s say welcome back to an old friend

Eine kleine Ankündigung habe ich auch noch zu machen. Nachdem ich auf Instagram eine Umfrage gestartet habe, ob der Snapshot Sunday wieder zurückkommen soll, kann ich jetzt verkünden: Er wird zurückkommen. Die meisten haben für „Ja“ gestimmt, sodass ich monatlich einen Snapshot Sunday machen möchte und zwar immer am Ende des Monats. Das heißt, er kommt am 26. November wieder zurück, wird im Dezember jedoch pausieren, weil der Sonntag genau auf Silvester fällt. Aber im neuen Jahr wird er wieder kontinuierlich durchgezogen. Momentan feile ich noch am Konzept, da ich ihn etwas refreshen möchten.

Der Grund, warum er zurückkommt: Ich habe so viele Fotos, die nicht gezeigt werden und das finde ich einfach schade.

 

 

Advent auf My Café Au Lait

Fielen die weihnachtlichen Postings im Vorjahr aufgrund meiner Diplomarbeit etwas dürftig aus, möchte ich heuer wieder mehr Adventszauber auf My Café Au Lait bringen. Zwar nicht in Form von 24 Postings, sprich eines eigenen Adventskalenders, aber es soll doch ein bisschen Weihnachtsstimmung auf dem Blog aufkommen. Jedoch werde ich mit 23 anderen lieben Bloggerinnen einen Fashion-Adventskalender starten. Und in den Genuss meines Postings kommt ihr ziemlich früh: Ich verstecke mich nämlich hinter dem ersten Türchen. Mehr Infos wird es bald auf Instagram und auf meiner Facebookseite geben.

 


 

Photo Credits

Miss Getaway

 


 

Location

Grand Etagé / Hotel Grand Ferdinand

 


 

 

Life Update #10: Turbulent

Der Oktober ist zwar erst knapp zur Hälfte vorbei, aber dennoch eignet sich die Zeit bereits, um zu resümieren. Er war schon jetzt ein unglaublich ereignisreicher Monat. Ein Monat, in dem ich für meine harte Arbeit belohnt wurde und gleichzeitig wieder mit harter Arbeit begonnen habe. Ein Monat, der schön anfing und momentan etwas turbulent und durchwachsen für mich läuft. Der Oktober hatte es somit bereits jetzt schon ordentlich in sich. Da ich meine Life Updates immer gerne nach Lust, Laune und Bedürfnis schreibe und es auch jetzt schon viel zu erzählen gibt, möchte ich heute wieder einmal aus dem Nähkästchen plaudern.


 

 

Life Update #10

Mein Oktober – Turbulent und durchwachsen

Ich weiß gar nicht so recht, wo ich beginnen soll. Alleine für den Titel dieses Life Updates brauchte ich Stunden, habe immer wieder editiert und verändert. Doch würde mich jemand nach meiner spontanen Antwort fragen, wie mein Oktober bis jetzt so verläuft, wären es wohl zu 100% die Worte: „Turbulent und Durchwachsen.“ Die vielen Eindrücke, die immer noch, wie auch schon in den Monaten zuvor, auf mich einprasseln, nehmen kein Ende. Das macht mein Leben zwar nicht immer einfach, aber dafür spannend.

 

 

Meine Sponsion

Drei Monate lang habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Nachdem ich im Juli mein Studium beendet habe und aufgrund des Datums knapp die Frist für den Sponsionstermin im Sommer verpasst habe, musste ich fast exakt drei Monate lang warten, um endlich meine Sponsionsrolle entgegenzunehmen. Doch am 06. Oktober war es endlich soweit. Ich habe euch an diesem besonderen Tag natürlich via Instastories teilhaben lassen, obwohl ich gleichzeitig versucht habe, viele Eindrücke und Momente so privat wie möglich zu halten. Darum herrschte striktes Social Media Verbot bei der Zeremonie per se und auch beim gemeinsamen Essen mit meinen Freunden. Dafür möchte ich euch jetzt ein bisschen davon erzählen.

Der Festakt an sich ist ganz schön, allerdings nicht wirklich spektakulär und persönlich. Man wird als Absolvent einzeln vorgestellt, welches Studium man absolviert hat und welchen akademischen Grad man verliehen bekommt. Anschließend hält der Dekan oder die Dekanin des jeweiligen Instituts eine Rede und ganz zum Schluss hat man als Absolvent seinen großen, aber sehr kurzen Auftritt und nimmt seine Sponsionsrolle entgegen. Mit dem traditionellen „Gaudeamus Igitur“ endet die ganze Zeremonie und das wars.

Obwohl der Festakt etwas unpersönlich ist, genoss ich es, dass einige Menschen, die mir so viel bedeuten, sich die Zeit genommen haben, diesen Tag mit mir zu verbringen. Meine beste Freundin kam für diesen Anlass sogar extra von Wien nach Graz. Es waren die Momente mit meinen Lieben, die ich so genossen habe.

 

 

Mein neues Studium

Inzwischen habe ich auch mein neues Studium aufgenommen. Pünktlich zu Studienbeginn am 2. Oktober stand ich auf der Matte und besuchte meine erste Vorlesung seit ich weiß nicht wie vielen Jahren. Ich fühlte mich voll und ganz wie ein Studienneuling. Ein neues Institut, neue Räumlichkeiten, neue Professoren. Es war ein bisschen so wie damals, als ich ganz frisch von der Schule an die Uni kam und als Neuling verwirrt quer über den Campus irrte. Tja, auch das war ziemlich turbulent und durchwachsen, aber da ich schon eine alte Häsin bin, was das studieren betrifft, fand ich mich schnell zurecht. Fun Fact: Meine erste Vorlesung hatte ich genau im selben Hörsaal, wie meine erste damals beim Lehramtsstudium. Wenn das kein gutes Omen ist. 

Nach zwei Wochen ist es vielleicht noch ein bisschen früh, um zu resümieren, wie mir das Studium gefällt, aber bis jetzt finde ich es unglaublich interessant und ich entdecke etliche Facetten der Ethik, die ich aus meinem Philosophiestudium gar nicht kannte. Das Studium an sich ist wirklich spannend, aber nach wie vor muss ich mich zu Vorlesungen quälen. Manche Dinge ändern sich wohl eben nie 🙂 . Dafür bin ich auch bei einigen Seminaren angemeldet und wenn ich anwesend sein muss, fällt es mir natürlich wesentlich leichter, auch dort zu erscheinen.

 

 

Eine kleine Veränderung

Neben einem neuen Studium hat sich in meinem Leben noch etwas verändert. Ich habe mich dazu entschieden, das Grazer Blogger Team zu verlassen. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber es gibt momentan so viele Dinge in meinem Leben, für die ich Zeit brauche und die einfach die höchste Priorität genießen. Einerseits mein Studium, andererseits mein Blog. Doch das Allerwichtigste von allem ist mein Privatleben. Aus diesen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, das Team zu verlassen. Trotzdem möchte ich mich an dieser Stelle bei den Mädels für die spannende Zeit und die tollen Projekte bedanken und jede für ihre Zukunft alles erdenklich Gute wünschen.

 

Turbulent und Durchwachsen

 

Eine kleine Downphase

Vielleicht werden sich einige von euch nun denken: „Na endlich.“ oder „Dieses Dauerhappysein ging mir an ihr sowieso schon so auf die Nerven.“ Wie ihr wisst, hatte ich einen unglaublich schönen Sommer, der aus puren Glücksgefühlen bestand. So gut, wie zu dieser Zeit ging es mir noch nie und ich habe es auch oft erwähnt, dass ich einfach nur glücklich bin. Es gab im Grunde genommen kaum einen Tag, an dem ich nicht mies gelaunt war. Versteht mich nicht falsch, glücklich bin ich nach wie vor, denn ich habe in diesem Sommer so viel gelernt. Gelernt, welche Facetten das Leben hat und dass man den Kopf nicht immer gleich in den Sand stecken soll. Ich habe diese Negativbrille abgelegt, die ich so lange auf hatte. Und sie ist immer noch abgelegt.

Trotzdem hatte ich jetzt ein paar Phasen, in denen ich einfach ein kleines Down hatte. Ich sage ja, der Oktober ist etwas turbulent und durchwachsen. Woher diese Downphase kommt, weiß ich nicht. Vielleicht, weil der Sommer vorbei ist und ich mich nun wieder langsam an die kalte Jahreszeit gewöhnen muss. Und weil ich seit Studienbeginn wieder in ein paar alte Muster gefallen bin, die ich unbedingt vermeiden wollte. Darauf möchte ich aber aktuell nicht wirklich eingehen. Dennoch merke ich, dass ich mich davon nicht mehr so leicht beeinflussen und unterkriegen lasse, wie noch zu früheren Zeiten. Außerdem half mir ein langes Gespräch mit meiner lieben Freundin Kerstin, um wieder einmal einen klareren Kopf zu bekommen. Genauso wie das Wissen, dass ich auch auf meine anderen Mädels und meine beiden besten Freunde bauen kann, wenn ich mal mit jemanden über kleine Problemchen oder Wehwehchen reden möchte. Ich glaube, ich habe wieder einmal mehr begriffen, WEN ich wirklich als Freund/Freundin bezeichnen kann und wer einfach nur eine Bekanntschaft ist.


 

Meine letzten Life Updates aus dem Jahr 2017

September

Life Update#9: Hello New Chapter!

August

Life Update #8: Good Vibes

Juli

Life Update #7: Magistra rerum naturalium

Juni

Life Update #6: Bald geschafft!

März

Life Update #5: Es wird ernst!

Februar

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

Januar

Life Update #3: Über Pläne & Ziele

 

Life Update #8: Good Vibes

Ich kann es kaum fassen. Mein Uniabschluss liegt nun fast schon zwei Monate zurück und ich blicke auf eine Zeit voller Anstrengung, Tränen, Zweifel, aber auch des Glücks und der Freude, etwas geschafft zu haben, zurück. Diese Zeit war hart für mich, sehr hart. Ich habe mich in ein Terrain gewagt, was für mich unbekannt war. Habe empirisch gearbeitet, eine eigene Forschung geschaukelt und damit gleichzeitig ein Thema, wofür auch gerade eine Dissertation geschrieben wird. Ich bin über meine Fähigkeiten hinausgewachsen, aber es war schwer. So lange habe ich an mir und meinen Fähigkeiten gezweifelt, aber es gab eine ganz bestimmte Sache, die mich immer am Ball bleiben ließ. Tagtäglich habe ich es mir eingeredet und mir so meine Motivation verschafft. Ich habe mir gesagt, dass sich mein Leben von Grund auf verändern wird, wenn ich die Uni abgeschlossen habe. Dass ich ein neues Leben beginnen werde. Glücklich sein werde. Frei. Und es ist eingetreten. Momentan genieße ich mein Leben in vollen Zügen und ich kann eines sagen: Ich bin glücklich. So wahnsinnig glücklich.

 

 

Life Update #8

Good Vibes in August

In den letzten Jahren habe ich viel zurückgesteckt. Vielleicht zu viel. Und vielleicht hätte ich das gar nicht müssen, aber ich gehe mit mir selbst immer sehr streng um. Leider. Ich wünschte mir, ich hätte das Leben vorher auch schon auf die Art und Weise genossen, wie ich es jetzt tue. Aber ich versuche den Gedanken beiseite zu schieben, irgendetwas verpasst zu haben. Denn ich bin jetzt jung. Immer noch. Und ich habe immer noch die Gelegenheit, so viel nachzuholen, was ich früher verpasst habe. Und das ist okay. Das ist mehr als okay. Ich habe meine Erfahrungen früher auf eine andere Weise gemacht. Jetzt ist der Moment gekommen, sie auf eine neue Weise zu machen. Und es fühlt sich gut an. So gut.

 

 

Über mein Bloggerleben, wunderbare Menschen und Bereicherungen

Ich war immer dankbar für all das, was ich durch und mit meinem Blog erleben durfte. Ich durfte neue Länder bereisen, an Presseevents teilnehmen, die Fashion Week in Wien besuchen (dieses Jahr werde ich allerdings absagen) und wunderbare Menschen kennenlernen. Doch momentan läuft alles besser den je. Die wachsende Freundschaft zu Kerstin von Miss Getway ist unter anderem eine Bereicherung, die ich besonders in den letzten Monaten erfahren durfte. Es ist schön, so einen kreativen Kopf kennengelernt zu haben. Eine junge Frau, die eine Leidenschaft mit mir teilt, mit der ich mich auf Anhieb verstanden habe und inzwischen haben wir uns zu einem wunderbaren, eingespielten Team etabliert, welches optimal miteinander harmoniert. Insbesondere euer Lob zu unseren gemeinsamen Zusammenarbeiten zeigen mir, dass wir gemeinsam wunderschöne Projekte auf die Beine stellen.

Momentan habe ich so eine große Freude am Bloggen. Ich kann mir endlich wieder umfassend Zeit nehmen, eure Kommentare zu beantworten und auch Instagram macht langsam wieder mehr Spaß. Darüber hinaus durfte ich seit meinem Uniabschluss an vielen Projekten und Kampagnen mitarbeiten und ich bin einfach dankbar dafür. Dankbar, dass ich diese Leidenschaft habe und dass ich damit auch mein Geld verdienen darf. Das Bloggen ist ein Job, der manchmal ganz schön hart ist und in dem man sich schnell verlieren kann, aber er ist eine Bereicherung. Und ich möchte diese Bereicherung nicht missen. Doch die größte Bereicherung an meinem Bloggerleben sind nicht die Projekte oder Kampagnen, sondern es ist meine Community. IHR. Und ich bin dankbar für jeden einzelnen, der meine Worte liest und sich die Zeit nimmt, mir Feedback zu geben.

 

 

Ernährung/ Essstörung/ Gesundheit/ Gewicht

Obwohl ich vor kurzem eine Kolumne geschrieben habe, in der ich erklärt habe, dass es mir gesundheitlich gut geht, erreichen mich dennoch mehrmals in der Woche Nachrichten zu meinem Gewicht. Ich weiß, dass ich dünner geworden bin und es bei einigen die Alarmglocken schrillen lässt. Ich kann auch verstehen, dass man es mir vielleicht nicht so ganz abkauft, dass alles in Ordnung ist, denn ich bin genauso dünn, wie vor zwei Jahren, als ich einen immensen Rückfall hatte. Aber es geht mir gut. Es geht mir wirklich gut. Noch nie war ich so im Einklang mit mir selbst. Wenn ihr wollt, kann ich dazu aber gerne noch einen eigenen Post verfassen, in welchem ich näher darauf eingehe. Vorab sei gesagt: Es geht mir gut und ich bin gesund. Magersucht ist gerade kein Thema.

 

Reisen

Nachdem ich im Mai auf Ibiza war, ging es im August wieder ans Meer. Ich habe die Zeit mit meiner Familie verbracht. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie dankbar ich für all die Menschen sein kann, die mich durchs Leben begleiten. Zugegeben – manchmal war es schon ein bisschen langweilig, aber das liegt daran, weil meine Familie und ich unterschiedliche Vorstellungen von Urlaub haben. Nichtsdestotrotz habe ich die Zeit in Kroatien genossen. Immer wenn ich am Meer bin, fühle ich mich unglaublich inspiriert. Das beste am ganzen Urlaub war, dass ich wieder zum Schreiben gekommen bin. Die Momente beim Sonnenaufgang – nur ich und mein Journal- waren magisch. Aber mehr dazu in einem späteren Post.

Ich kann euch sagen, kaum nach Österreich zurückgekehrt, packt mich schon wieder das Fernweh. Am liebsten würde ich heuer noch einmal verreisen.

 

 

Studium/Arbeit

Inzwischen habe ich es schon überwunden, dass ich dieses Jahr nicht unterrichten werde. Wie ihr wisst, haben mich letztendlich doch ein paar Zweifel geplagt, ob es eine gute Idee ist, mein Praktikum erst ein Jahr nach meinem Abschluss zu machen, aber nun bin ich wieder felsenfest der Meinung, dass es richtig war. Ich genieße mein Leben als Bloggerin in vollen Zügen und habe es mittlerweile auch geschafft, richtige Arbeitstage zu gestalten. Auch ich habe nun mein geregeltes Arbeitsleben und es ist schön, eine Aufgabe im Leben zu haben.

Derzeit bin ich noch am koordinieren und überlegen, wie ich es diesmal mit dem Studium besser klarkomme. So einen Druck wie im Lehramtsstudium möchte ich mir nicht mehr machen. Was geht, das geht und ich bin gespannt, wie mir das neue Studium gefallen wird.

 

Good Vibes

 

Postingwünsche?

Wie immer möchte ich auch auf eure Bedürfnisse und Wünsche eingehen. Wenn ihr Postingwünsche habt, könnt ihr mir diese gerne mitteilen. Ich sprudle momentan vor Kreativität, aber ich möchte natürlich auch, dass ihr voll und ganz auf eure Kosten kommt. Ihr habt spannende Themenimpulse? Dann immer her damit.