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Life Update #14: About Big Plans

Disclaimer: Der Beitrag „Life Update #14: Big Plans“ enthält PR-Samples. Markierung: Asterisk (*)


 

Mir kommt es nicht so vor, als hätte sich seit dem letzten Life Update viel in meinem Leben getan. Und doch stehe ich vor einem wichtigen Meilenstein in meinem Leben, der nun immer konkreter wird. Langsam nehmen aufgestellte Pläne Form an, auch wenn es noch ein bisschen dauern wird, bis dieser Plan tatsächlich umgesetzt wird. Ihr könnt euch vielleicht schon vorstellen, worüber ich in meinem heutigen Life Update mit euch sprechen werde. Unter anderem werde ich euch verraten, wie es um meinen Umzug nach Graz bestellt ist. Außerdem erzähle ich euch, was ich mir für die kommende Zeit wünsche, mit welchen Plagen ich mich gerade herumquäle und wie ich zum Thema Fastenzeit stehe bzw. ob ich selbst auch fasten werde.

Abgesehen davon bin ich euch noch ein Outfit schuldig. Ich wollte euch schon längst meinen Look mit dem Oversize Pullover von Tommy Hilfiger* zeigen, für den ich einige Komplimente bekommen habe.

 


 

 

Big News: Das Nesthäkchen wird flügge

Mein Umzug nach Graz

Mit 26 Jahren bin ich ein bisschen spät dran, was das Ausziehen aus dem Elternhaus betrifft. Auch wenn es für mich schon lange keine einfache Situation ist, keine eigenen vier Wände zu haben, so bereue ich es doch nicht, das Studium über Zuhause gewohnt zu haben. Es war definitiv die richtige Entscheidung, meine Mutter nach dem Tod meines Vaters zu unterstützen und nicht zu gehen. Inzwischen sind wir aber beide dazu bereit, dass ich in die große weite Welt hinausgehe. Okay, es ist nur Graz, aber für mich ist es ein unglaublicher Meilenstein, auf den ich mich schon wahnsinnig freue. Er nimmt Form an. Langsam kann ich mich darauf einstellen, was mich alles erwarten wird.

Gelegentlich bekomme ich die Frage, wie meine Wohnungssuche voran geht. Ich möchte noch nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Ich habe bereits ein Mietanbot für eine Wohnung gestellt, welches bewilligt wurde. Es geht somit gut voran. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt jedoch. Um in meine Wunschwohnung zu ziehen, muss ich länger warten, als geplant. Erst zwei Wochen nach Schulbeginn werde ich einziehen können, aber ich habe auf mein Bauchgefühl gehört und diese Entscheidung frei aus dem Bauch heraus getroffen. Fast sieben Jahre habe ich gependelt, da ertrage ich auch die zwei Wochen pendeln bis zum Umzug.

 

 

Always Tired

Die Frühjahrsmüdigkeit hat mich wieder

Ich neige zur Frühjahrsmüdigkeit. Während sich viele aktuell mit den ersten Allergien herumplagen, leide ich jedes Jahr aufs Neue an der Frühjahrsmüdigkeit. Heuer kam sie ein bisschen früher, als gewohnt. Das lässt mich hoffen, dass sie vorbei sein wird, wenn der Frühling endlich eingezogen ist. Deswegen mangelt es mir momentan auch ein bisschen an Motivation bezüglich meiner To Do’s. Mein Unistapel mit To Do’s während den Semesterferien ist leider noch nicht geschrumpft und es wirkt sich auch ein bisschen auf meine Arbeitsmoral aus. Eigentlich wollte ich viel mehr bloggen und auch auf Instagram aktiver sein, als ich es ohnehin schon bin. Doch momentan ist das Bett mein Lieblingsort. Ich könnte wirklich permanent schlafen. Wie jedes Jahr hoffe ich, dass die ganze Sache schnell ausgestanden ist und ich wieder mehr Elan habe.

 

 

Die Talfahrt ist trotzdem beendet…

In meinem letzten Life Update habe ich euch erzählt, dass der Jahresbeginn eher suboptimal für mich verlief. Inzwischen stellt sich die kleine Talfahrt jedoch wieder ein. Trotz Frühjahrsmüdigkeit habe ich aus meiner kleinen Tiefphase wieder herausgefunden. Im besten Alter will man seine Zeit schließlich nicht mit Jammern verschwenden. Ich merke immer mehr, wie viel es noch zu erleben gibt und wie ich mein Leben als junge Erwachsene gestalten möchte. Zuhause rumsitzen? Diese Phase habe ich durch, jetzt wird wieder am Leben teilgenommen.

Entgegen meines Naturells, das die Wochenenden nach einer partyreichen Jugend lieber zu Hause verbringt, bin ich jetzt wieder öfters unterwegs. Damit sind nicht nur Parties gemeint, sondern auch Kinoabende oder Barbesuche. Ich merke, wie gut es mir tut, wenn ich mich nicht zu Hause verkrieche und kann es kaum noch erwarten, bis es endlich wärmer wird. Da steigt meine Motivation bekanntlich immer. Mit dem Frühling in Sichtweite steigt auch mein Wohlbefinden. Ich habe Lust, mit den Mädels abends wegzugehen, Ausflüge zu machen, auf Dates und generell darauf, neue Leute kennenzulernen. Darum sage ich auch immer: Lasst euch von Talfahrten nicht entmutigen. Die gehören im Leben einfach dazu. 

 

 

Wish Upon a Star

Das wünsche ich mir in nächster Zeit

Trotz Umzug, für welchen ich gerade zwanghaft versuche, mein Sparschwein am Leben zu halten, möchte ich wieder ein bisschen raus in die große weite Welt. Mein letzter Auslandsaufenthalt liegt inzwischen auch schon wieder fünf Monate zurück. Es wird definitiv Zeit für einen Citytrip. Ich wäre motiviert für eine weitere schöne Stadt in Europa und liebäugle gerade mit einem Kurztrip nach Rom. Zumindest haben Alex und ich davon gesprochen. Es wäre schon, wenn wir diesen Plan auch in die Tat umsetzen könnten.

Weil wir „On a Budget“ reisen wollen, denken wir über einen Aufenthalt in einem Air BnB nach. Falls ihr gute Tipps habt, dann nur her damit.

 

 

Fasten…

Ja oder Nein?

Meine Einstellung bezüglich der Fastenzeit ist so ähnlich, wie meine Einstellung im Bezug auf Neujahrsvorsätze. Ich halte nicht wirklich viel davon. Vor allem wenn man nicht aus religiösen Gründen fastet – was ich etwas besser verstehen könnte. Für mich ist der Aschermittwoch ein zu konkretisierter Tag, um Laster und Gewohnheiten zu ändern oder zu unterbrechen, da ich der Meinung bin, dass man dafür einfach keinen bestimmten Tag braucht. Auf Instagram habe ich in den Stories einige Beiträge zum Thema Fastenzeit gefunden.

Ich persönlich würde nicht davon sprechen, dass ich mich nun auch in die Fastenzeit verabschiede und auf ungesunde Gewohnheiten verzichten werde, aber es gibt durchaus Dinge, die ich aktuell in meinem Leben ändern oder ausbauen möchte. Es liegt nicht an der Fastenzeit per se, aber ich möchte versuchen, mir zuliebe mein Leben gesünder und nachhaltiger zu gestalten. Da sich doch einige während der Fastenzeit im Verzicht üben, ist es eventuell sogar motivierender mitzuziehen. Trotzdem wird sich meine Einstellung zur Fastenzeit nicht ändern.

 

Wie steht ihr zu diesem Thema?

 


 

Big

Outfitdetails

Jumper*: Tommy Hilfiger (Ausverkauft)
Shoes*: Tommy Hilfiger (SALE – Same here)
Bag: Tommy Hilfiger (Same here)
Denim*: Only (Same here)

Life Update #12: Xmas Around the Corner

Dezember. Der letzte Monat im Jahr ist angebrochen. Gestresst, genervt oder aber auch in voller Vorfreude stürzen wir uns in den Weihnachtstrubel. Wir kaufen die letzten Geschenke, genießen Glühwein und Punsch am Weihnachtsmarkt und versuchen auch nur irgendwie zur Ruhe zu kommen. Genauso ergeht es mir auch. Obgleich der Dezember aufgrund der Advents- und Weihnachtszeit eigentlich der ruhigste Monat im Jahr sein sollte, ist es doch ein Monat, der zum Überlebenskampf werden kann. Was schenke ich meinen Lieben? Wie bekomme ich den Unistress gebacken? Und mit welchen Postings kann ich mich unter all diesen virtuellen Adventskalendern von der Masse abheben? Das ist gar nicht so einfach. Fragen über Fragen – und eine gute Planung ist auch noch notwendig, um alles unter einen Hut zu bekommen.

Schon seit Oktober ist mein Leben ziemlich kunterbunt und turbulent. Zu tun ist immer etwas und dabei wurde mir vor allem eines klar: Es ist wirklich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mal zur Ruhe kommen sollte. Zur Ruhe, weil es eben auch der Sinn der Weihnachtszeit sein sollte.

 

 

Life Update #12

Xmas Mood on and off

Als Ende November mit der Eröffnung des Grazer Weihnachtsmarktes und somit der ersten Glühweinstandl’n die Weihnachtszeit offiziell eingeläutet wurde und begonnen hat, stieg meine Weihnachtsstimmung ins Unermessliche. Xmas Mood on könnte man dazu sagen. Das ging auch einige Zeit lang gut. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich einmal so früh in Weihnachtsstimmung kommen würde. Es roch verdächtig danach, dass an der ganzen Sache doch irgendetwas faul ist. Und das war es letztendlich auch, denn momentan bin ich nicht mehr wirklich in Weihnachtsstimmung. Meine Weihnachtsplaylist habe ich wieder gegen „ganz normale“ Songs ausgetauscht und auch beim köstlichen Plätzchenduft im ganzen Haus regt sich bei mir null. Das liegt vielleicht daran, dass nun doch noch einige Dinge zu bewältigen waren, die viel Kraft und Engagement, sowie Durchhaltevermögen erforderten. Genau das möchte ich euch heute in meinem Life Update #12 erzählen.

 

 

Kaum Zeit für das Studium

Wie ihr wisst, betreibe ich meinen Blog auch beruflich. Daraus muss ich nun wirklich kein Geheimnis machen. Seit meinem Abschluss im Juli kann ich auch viel Zeit in dieses Projekt stecken. Dadurch haben sich auch meine Prioritäten verändert. Stand früher das Studium immer an erster Stelle, ruhe ich mich inzwischen mehr auf meinem Abschluss aus, als mir lieb ist. Zwar studiere ich immer noch, habe ein Masterstudium begonnen, aber das mache ich mehr nebenher anstatt mit vollem Elan. Zahlreiche Hausübungen sind noch offen, ich muss noch zwei Seminararbeiten abgeben und, und, und. Trotzdem kann ich immer noch voller Freude sagen, dass mir das Studium gefällt. Die Themen sind interessant, aktuell und regen zum Nachdenken an. Das Ethikstudium hat in dieser kurzen Zeit, obgleich ich nun viel in das Studium investiere oder nicht, meinen Horizont erweitert. Ich betrachte viele Dinge nun anders. Kritischer.
Reflektierter.
Und ich hinterfrage mehr.

In den Weihnachtsferien möchte ich nun gerne das Versäumte aufholen und mich wirklich einmal konsequent auf meine vier Buchstaben setzen, um einige offen gebliebene Dinge abzuarbeiten.

 

 

Meine beruflichen Perspektiven

Obwohl ich nicht arbeitslos bin und sogar einem weiteren Studium nachgehe, vermisse ich doch ein bisschen die Struktur im Leben, die man hat, wenn man Vollzeit arbeitet. Natürlich ist es mir wichtig, mein Unterrichtspraktikum zu machen, damit ich meine Ausbildung wirklich abschließen kann. Es ist verrückt. Man studiert all die Jahre, schreibt eine Diplomarbeit, absolviert seine Diplomprüfung, bekommt einen akademischen Grad verliehen und trotzdem, ja trotzdem ist man immer noch nicht fertig mit seinem Studium. Ich bin erst eine fertig ausgebildete Lehrerin, wenn ich das Unterrichtspraktikum mache. Auch wenn ich meine Perspektiven immer noch mehr im Medienbereich sehe, ich mache einfach keine halben Sachen. Die Ausbildung wird abgeschlossen und damit Punkt. 

Dass ich neben der Selbstständigkeit auch einen „ganz normalen Job“ haben möchte, war ohnehin von Vornherein klar. Sicher, es ist schön, sein eigener Boss zu sein, trotzdem kam es für mich nie infrage, „nur das“ zu machen. Ich bin ein sicherheitsliebender Mensch und brauche diese gewisse Sicherheit, die ich nur mit dem Wissen habe, auch regelmäßig jeden Monat ein bestimmtes Gehalt auf dem Kontoauszug stehen zu haben. Darum bin ich immer noch emsig in der Bewerbungsphase. Aber ich habe einen weiteren Termin für ein Bewerbungsgespräch bekommen. Das hatte ich übrigens auch schon und es lief ganz gut. Jetzt warte ich nur noch auf einen Brief vom Landesschulrat und hoffe auf eine fixe Zusage. Die Schule gefällt mir sehr und ich würde wirklich gerne dort arbeiten. Plus -und jetzt kommt das Beste- die Schule ist in Graz. Sogar sehr zentral. Finger crossed. 

 

Xmas

 

My Xmas Plans

Ich hoffe wirklich, dass ich wieder in meine Weihnachtsstimmung zurückfinde. In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich einfach zu wenig damit beschäftigt. Ich war nicht mehr auf dem Weihnachtsmarkt, habe mir noch keinen Weihnachtsfilm angesehen und vor dem vollgefüllten Plätzchenteller flüchte ich lieber, anstatt das ich beherzt zugreife. Okay, das letzte war gelogen, aber ich wollte ein bisschen Drama in die ganze Sache bringen. Vielleicht liegt es auch am mangelnden Schneefall oder der Tatsache, dass mir die Kälte momentan wirklich zu schaffen macht und ich somit schon den Frühling herbeisehne. Aber am 24. war ich bis jetzt immer noch in Xmas Stimmung. 

Weihnachten werde ich wie immer bei meiner Familie verbringen. Es wird wie jedes Jahr das gleiche sein, aber das ist absolut nicht schlimm. So negativ sich das jetzt wieder einmal angehört hat. Ganz im Gegenteil. Ich mag diese Routine an Weihnachten, weil ich einfach froh bin, die Zeit mit meiner Familie verbringen zu dürfen. Abwechslung ist zwar immer etwas ganz Tolles für mich, aber kein Muss. Ich bin dankbar, für das, was ich habe. Ich darf den Tag/Abend in einem warmen Haus verbringen, habe zu Essen und eine Familie. Viele Dinge, die andere nicht haben und darauf sollte man sich besinnen. Das ist die wahre Definition von Weihnachten für mich und ich hoffe, dass viele von euch das genauso sehen. 


 

Bilder by Alex

 

A Normal Blogger Weekend in Vienna

Bei Instastories habt ihr es wahrscheinlich schon mitbekommen. Die liebe Kerstin und ich waren anlässlich des Mister Austria Finales in Wien und haben das Wochenende gemeinsam dort verbracht. Auf dem Programm standen nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Bloggerwork und die scheinbar unmögliche Mission, innerhalb kürzester Zeit das perfekte Outfit zu finden. Weil Kerstin neulich einen total interessanten Post über ihr Alltagsleben geschrieben hat, habe ich mir gedacht, diese Idee von ihr zu übernehmen. Allerdings auf eine etwas andere Art. Während sie uns ihren total verrückten Alltagswahnsinn näher gebracht hat, möchte ich euch nun zu unserem total verrückten Bloggerreisewahnsinn mitnehmen. Und so sieht es aus: A Normal Blogger Weekend in Vienna.

 


A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 1

 

05:00 Uhr 

Der Wecker klingelt. Abends vor dem Schlafengehen habe ich mir noch geschworen, am nächsten Tag sofort unter die Dusche zu springen, um mich fertig zu machen. Ich stehe ja nicht ohne Grund viel zu früh auf. Die liebe Lisa hatte einfach keinen Bock, am Vorabend noch ihre Haare zu waschen und den Koffer fertig zu packen.

 

05:10 Uhr

Ich habe es aus meinem Bett geschafft, but damn it. Anstatt schnurstracks ins Badezimmer zu tingeln, um schnell unter die Dusche zu jumpen, zieht es mich magisch nach unten zu meiner geliebten Kaffeemaschine. Dabei wollte ich den ersten Kaffee erst nach der Dusche trinken. Ich werde mich wohl nie verbessern.

 

05:13 Uhr

Die Kaffeemaschine arbeitet auf Hochtouren. Der erste Espresso Shot rinnt genüsslich in die Tasse. Anschließend wird sich noch ausgiebig Zeit gelassen, die Milch aufzuschäumen. Trödeln en masse. 

 

05:20 Uhr

Der erste Latte Macchiato ist fertig. Und natürlich lass ich mir beim Trinken Zeit. Viel Zeit. Denn wir sind ja bei „Trödeln en masse“. Dann muss ich aber echt ins Bad.

 

Blogger Weekend

 

05:30 Uhr

Schon wieder stehe ich vor der Milchdüse und schäume mir die Milch für meinen zweiten Latte Macchiato auf. Verdammte Cravings.

 

05:45 Uhr

„Die kleine Lisa ins Badezimmer, die kleine Lisa bitte!“ Ich habe es geschafft, ich stehe unter der Dusche und wasche mir die Haare. Wollte mich eigentlich beeilen, aber…

 

06:05 Uhr

…die Musik war wieder mal zu gut und ich habe mich vollkommen verzettelt. Aber die Haare sind gewaschen und ich bin frisch geduscht.

 

06:25 Uhr

Während die Haare antrocknen, wird sich mal geschminkt. Ich brauche Concealer. Viel Concealer. Sehr viel Concealer. Concealer overdose!

 

06:50 Uhr

Fertig geschminkt werden noch schnell die restlichen Sachen in den Koffer geschmissen. Ich habe ungefähr 10 Outfits mit – für 24 Stunden. Aber man weiß ja nie. Bloggerlifestyle halt.

 

07:15 Uhr

Ich bin beim Haarföhnen angekommen. Habe ich die zwei Stunden, in denen ich bis jetzt wach bin, eigentlich effizient genutzt? Ich denke nicht. Zum Glück brauche ich beim Föhnen nur zehn Minuten. Aber bevor die Mähne mit dem Glätteisen gebändigt werden kann, muss man sie natürlich noch auskühlen lassen.

 

07:30 Uhr

Frühstück ist fertig. Endlich was zu essen. Diesmal brav vegan. Und natürlich darf der obligatorische dritte Latte Macchiato nicht fehlen. Obwohl ich schon so früh wach war und frisch geduscht bin, sind meine Augen immer noch auf Halbmast. Und genau in diesem Zustand schaufle ich mir meinen Porridge rein. Bis der Bus fährt, habe ich zum Glück aber noch genug Zeit.

 

 

09:03 Uhr

…und weil ich mal wieder so getrödelt habe, habe ich den Bus nur ganz knapp erwischt. Story of my Life.

 

10:05 Uhr

Endlich in Graz angekommen. Noch 40 Minuten bis zur Weiterfahrt nach Wien. Ich friere und bereue es, einen Rock angezogen zu haben. Die Strumpfhose und Overknees halten nicht wirklich warm. Schnell mal zum Billa, um Proviant für die Fahrt zu kaufen. An der Kasse steht eine alte Dame, die ihre ganzen Cents zusammenkratzt. Ich hasse so etwas.

 

11:00 Uhr

Endlich fährt der Bus ab. Hinter mir sitzen drei Burschen. Wieder Menschen, die mir auf die Nerven gehen. Vom Geruch ihres McDonald’s Essens wird mir schlecht. Hallo, Geruchsbelästigung! Warum lasse ich mich von anderen Menschen so leicht ablenken? Jedes Mal! Ich will mir meine Daniel Wellington Uhr ums Handgelenk machen, weil ich Zuhause keine Zeit mehr dafür hatte und verliere den Verschluss. Ich suche hektisch. Die Burschen hinter mir fragen mich, ob sie mir helfen können. Mit vereinten Kräften suchen wir. Jetzt tut es mir total Leid, dass ich vorher so genervt von ihnen war. Der Verschluss bleibt jedoch verschollen. Super!

 

13:10 Uhr

Fast in Wien. Ich schlinge noch schnell meinen Wrap hinunter und öffne noch einmal meine Daniel Wellington Schatulle. Der Verschluss ist nie runtergegangen. Lediglich dieses Ding, damit man den Verschluss öffnen kann, ist raus gepurzelt. Du bist so super, Lisa!

 

13:25 Uhr

Endlich in Wien und es ist stürmisch. Sehr stürmisch. Jetzt noch schnell ein Ticket kaufen und ab zum Hauptbahnhof, um Kerstin „abzuholen“.

 

14:09 Uhr

Die U-Bahn war viel zu voll. Aber endlich habe ich es zu Kerstin geschafft. Wir müssen noch schnell zu den Wiener Linien, etwas wegen den Tickets klären, da ich noch BEZAHLTE!!! habe, die ich vor Jahren mal bekommen habe. Sind nicht mehr gültig, weil es eine Preiserhöhung um 3(!!!) Euro gegeben hat. Na toll, also müssen wir Tickets kaufen.

 

Zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr

Endlich haben wir es ins Hotel geschafft. Wir übernachten im Grand Ferdinand im ersten Bezirk. Schnell einchecken, frisch machen, Stories posten und dann ab in die Stadt, denn so richtig glücklich sind wir mit den Outfits für den Abend nicht.

 

 

Irgendwann um 16:00 Uhr

…aber zuerst brauchen wir Kaffee. Hallo Starbucks. Kerstin ist glücklich, weil sie endlich ihren Pumkin Spiced Latte bekommt und ich bin glücklich, weil mein Koffeinlevel generell wieder aufgefüllt wird. Yay!

 

16:30 Uhr – ca. 18:00 Uhr

Let’s go shopping! Und zwar schnell, denn die Läden schließen um 18 Uhr. Wir brauchen ein Outfit. Gleich im ersten Laden werde ich fündig, aber die Schlange vor der Umkleide ist insane. Zumindest passt der Jumpsuit wie angegossen und ich habe was für den Abend gefunden. Kerstin muss noch suchen. Jetzt brauche ich nur noch eine Strumpfhose in Overkneeoptik und ich muss noch meine Daniel Wellington Uhr aufbekommen. Dann habe ich alles. Oh und Wein, wir brauchen Wein. Schließlich muss man Prioritäten setzen.

Und tatsächlich haben wir alles bekommen, was wir wollten. Auch Kerstin – einen Jumpsuit der ihr wahnsinnig gut steht.

 

Irgendwann nach 18:00 Uhr

Schnell fertigmachen, Wein trinken und alle Pläne über den Haufen werfen. Kerstin entscheidet sich für ihr ursprünglich geplantes Outfit. Ich bleibe meinem Jumpsuit treu. Auch wenn ich jetzt der Gefahr laufe, eingebildet zu wirken, aber wir sehen echt gut aus.

 

Kurz vor 19:00 Uhr

Langsam bekommen wir dann aber wieder Zeitstress. Das Finale beginnt um 20 Uhr und wir haben keine Ahnung, wie wir am Besten dorthin kommen und wie lange wir brauchen werden.

 

Nach 19:00 Uhr

An der Rezeption fragen wir nach dem besten und schnellsten Weg, nur um dann doch auf unsere bewährte App „BusBahnBim“ zurückzugreifen. Wir versäumen die erste Straßenbahn, hüpfen schnell in die nächste und ab gehts zum Event.

 

Kurz vor 20:00 Uhr

Geschafft. Wir bekommen unsere Bändchen, geben die Jacke schnell ab – der Zwiebellook ist bei so etwas echt nicht vorteilhaft. Aber was sollen wir machen, wenn es draußen so kalt ist und wir darunter quasi für den Sommer angezogen sind? Schnell noch Spritzer und Popcorn an der Bar holen, einen Sitzplatz ausfindig machen und los gehts.

 

 

Nach 20:00 Uhr

Let the show beginn! Kerstin und ich lassen uns von der Stimmung anstecken. Hot overdose. So viele nackte Oberkörper, aber kann sich sehen lassen. Ich meine, das war bei einer Mister Wahl zu erwarten. Die Jury wird vorgestellt. Jenny Elvers ist in echt wirklich erschreckend dünn, hätte ich mir nicht gedacht.

 

Irgendwann zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr

They found the Mister. Gratulation an Alberto Nodale zum Mister Titel. Ein bisschen enttäuscht sind Kerstin und ich jedoch schon. Wir waren Harris „Fans“.

 

23:20 Uhr

Wir entscheiden uns gegen die Aftershow Party. Aber das bedeutet nicht, dass wir den Abend nicht gebührend ausklingen lassen. Uns zieht es in eine andere Bar, bleiben kurz und dann wieder: Locationwechsel.

 

03:00 Uhr

Wir haben lange durchgehalten, aber irgendwann ist es auch Zeit, schlafen zu gehen. Schließlich haben wir für den morgigen Tag einige Shootings geplant. Darunter auch ein Lingerieshooting. Ob wir zerstört oder doch ganz ansehnlich ausgesehen haben, werdet ihr bald auf den Fotos sehen. Einen kleinen Vorgeschmack habe ich trotzdem schon. Aber nun, husch husch ab ins Bett und Gute Nacht!

 


 

A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 2

Wir sind überraschend produktiv an diesem Tag. Während Tag eins noch etwas hektisch war, beginnen wir ganz früh mit unserem Lingerie Shooting, bevor es zum Frühstück geht. Danach wird weiter geshootet, ein bisschen Wien unsicher gemacht und letztendlich landen wir beim Co-Working in der Grand Etage des Hotels Grand Ferdinand.

Ein Glück, dass wir es noch sicher nach Hause geschafft haben, denn am Sonntag fegten starke Windböen über die österreichische Hauptstadt.

Fazit: Blogger Weekends sind toll. Vor allem, wenn man das Blogger Weekend nicht nur mit einer Kollegin, sondern einer richtigen Freundin verbringt. Gerne wieder!

 

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