Tag : Magersucht Heilung

5 Things I’ve learnt about nutrition & sport

Es ist nun ungefähr ein halbes Jahr her, als ich mich mit Sport dazu entschieden habe, meinen Lebensstil in eine positivere Richtung zu lenken. Meine Ernährungsumstellung liegt nicht ganz so lange zurück. Um genauer zu sein erst ca. 4 Monate. Trotzdem habe ich innerhalb dieser kurzen Zeit mehr über Ernährung gelernt, als in den 26 Jahren meines ganzen Lebens. Manche Erkenntnisse kamen nicht erst über Nacht oder über die Dauer meines Lifestylechanges. Ganz im Gegenteil. Doch so richtig kapiert und verinnerlicht habe ich sie erst jetzt.

Nachdem ich bereits einige Fortschritte und Erfolge verbuchen kann, möchte ich diese unbedingt an euch weitergeben. Gerade in der Anorexie ist es schwierig, viele verschiedene Dinge, welche den Ernährungsaspekt betreffen, zu akzeptieren. Und auch bei mir waren genügend Aspekte dabei. Unter anderem mein Carb-Problem. Dazu wird es allerdings noch einen gesonderten Blogbeitrag geben. Genauso wie zum Thema Laufen und wie ich den Sport lieben gelernt habe.

Doch heute soll es sich voll und ganz darum drehen, welche Dinge ich in letzter Zeit über Ernährung und Sport gelernt und verinnerlicht habe.

 

 

5 Things I’ve learnt about nutrition

1.) (Komplexe) Kohlehydrate sind nicht meine Feinde. Ich brauche Kohlehydrate, um funktionieren und meine Work-Outs ausüben zu können. Sie sind wichtig, um denken zu können und leistungsfähig zu bleiben.

2.) (Gesunde) Fette machen keinen dicken Hintern oder einen Schwabbelbauch. Ganz im Gegenteil. Nüsse, Avocados und Co. sorgen für glänzende Haare und verleihen meiner Haut Geschmeidigkeit.

3.) Es gibt kein „Bad Food“, sondern nur eine schlechte und unausgewogene Menge. Die Dosis macht das Gift.

4.) Das Sättigungsgefühl ist nichts schlimmes und auch kein Anzeichen dafür, dass man dick ist oder sich überfressen hat. Hunger hingegen ist kein gutes Gefühl. Es bedeutet auch nicht, dass man ein Vielfraß ist, wenn man nach einer kleinen Portion immer noch Hunger hat oder kurz nach dem Essen wieder Hunger bekommt, sondern dass der Körper mehr oder andere Nährstoffe braucht.

5.) Eine einseitige Ernährung macht auf Dauer nicht glücklich, nicht schlank und ist auch für den Körper nicht förderlich.

 

 

5 Things I’ve learnt about sport

1.) Kein Mensch ist ein Sportmuffel. Es gilt nur, den inneren Schweinehund zu überwinden, den wir alle haben.

2.) Es gibt für jeden eine Sportart die Spaß macht. Man muss sich nur dazu durchringen, diese auch zu suchen und so viel wie möglich auszuprobieren.

3.) Man sollte eine Sportart nicht sofort abschreiben. Manchmal lernt man erst später, sie zu lieben und zu schätzen. So war es auch bei mir beim Laufen.

4.) Sportpausen sind wichtig, darum sollte man Restdays unbedingt einhalten. Nur so wird ein Trainingserfolg erzielt.

5.) Sport und Bewegung gehen unglaublich stark mit dem persönlichen Mindset einher.

 

Gesunder Lebensstil: Sport und Ernährung

 

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Hilft das Kalorienzählen in der Recovery?

Es könnte nicht widersprüchlicher sein. Ich mache eine Recovery, aber zähle Kalorien. Die Hintergründe meiner Entscheidung könnt ihr -HIER- noch einmal nachlesen. Dass eine Essstörungs-Recovery und Kalorienzählen auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenpassen, ist klar. Ich möchte auch niemanden ans Herz legen, das Kalorienzählen als dauerhafte Lösung zu betrachten. Selbst ich will nicht mein Leben lang davon abhängig sein. Nur war das Kalorienzählen sozusagen die Lösung und mein letzter Ausweg, wieder mit dem Essen anzufangen. Der erste Schritt in die richtige Richtung.

Gut zwei Monate tracke ich nun meine Kalorien. Tatsächlich hat es mir geholfen, neue Nahrungsquellen für mich zu entdecken. Zur Erinnerung: Ich habe mich wochenlang nur von Milch und Sojamilch ernährt, dadurch leider auch zugenommen, weil ich über meinen Grundumsatz kam, aber dennoch gehungert. Obwohl ich dadurch zugenommen habe und wusste, dass ich mit fester Nahrung dem entgegensteuern könnte, hatte ich urplötzlich Probleme damit, diese auch tatsächlich zu essen.

Seitdem ich tracke, gelingt es mir, meine drei Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen. In fester Form. Milch trinke ich kaum noch. Mein Kaffeekonsum hat rasant abgenommen. Eine deutliche Verbesserung. Trotzdem bin ich gerade drauf und dran, meine Sichtweisen und Perspektiven zum Thema Kalorienzählen zu verändern. Mit der Zeit gewinnt man mehrere Erkenntnisse. Eine dauerhafte Lösung ist das Tracken nicht. Schon gar nicht, wenn es um eine Essstörungs-Recovery geht.

 

 

Mut fassen und das Problem am Schopf packen

Warum das Kalorienzählen am Beginn einer Recovery sinnvoll ist

Menschen mit einer Essstörung sind Kontrollfreaks. Kontrolle ist etwas, das wir nur sehr schwer aus der Hand geben können. Darum sind besonders Essattacken der absolute Tiefpunkt des Kontrollverlustes, egal ob man nun an Anorexia Subtype Binge-Purge, an Bulimie oder an Binge Eating Disorder leidet. Meine größte Angst vor dem Essen war, dass ich sofort in ein Binge-Purge-Muster zurückfalle, sobald ich wieder feste Nahrung zu mir nehme. Zum Glück ist das vom ersten Tag an nie passiert. Die Planung half mir nicht nur dabei, zu essen, sondern auch nichts wegzulassen. Zumindest am Anfang. Dazu aber gleich mehr.

Von heute auf morgen die Kontrolle aufzugeben, ist schwer. Alleine der Gedanke daran ist ein Hindernis. Ich kann mich nicht von heute auf morgen ändern. Insbesondere weil ich nun seit neun Jahren an der Essstörung leide. Die Motivation, etwas zu ändern war und ist groß. Die Angst, die Kontrolle zu verlieren, war und ist jedoch größer. Gedanken an den Kontrollverlust sind für Essstörungspatienten wahnsinnig schwer auszuhalten, weswegen ich mich am Anfang einer Self-Recovery durchaus für das Kalorienzählen ausspreche.

Ein weiterer Grund: Portionsgrößen einschätzen. Nach wie vor kann ich nicht genau sagen, was eine normale Portion und was zu viel oder zu wenig ist. Es wird jedoch besser, doch am Anfang wäre ich in der Hinsicht besonders hilflos gewesen. Das Tracken alleine reicht dazu jedoch nicht. Nebenbei muss man sich auch schlau machen, was der Körper wirklich braucht.

 

 

Doch Vorsicht: Tracken kann auch ganz schön schief gehen

Verlockende Versuchungen, Bewegungsdrang und starre Fixierung auf Nährwerte

So gut das Tracken für mich zu Beginn funktioniert hat, es gab auch Momente, die suboptimal liefen. Das Tracken hat mich unter anderem ebenso dazu verführt, meine Portionen zu schmälern. Wo kann ich noch mehr einsparen? Das genaue Auflisten der Nährwerte hat mich teilweise sogar in den Wahnsinn getrieben. Ich habe bereits einmal erzählt, dass Kohlehydrate besonders problematisch sind. Sogar problematischer als Fette (die ich nur in Form von reinem Öl und Butter, also „spürbaren“ Fett problematisch finde, aber weniger in Form von Nüssen, Fisch oder Avocados). Da ich Gemüse ebenfalls tracke, dessen Hauptnährstoff meistens Kohlehydrate sind, bekam ich leichte Panikgefühle, als mein Kohlehydratebalken in meiner App immer weiter nach oben schnellte. Das wiederum führte oft dazu, dass ich die Carbs, die wirklich sättigen (wie Getreideprodukte und Kartoffeln etc.) gerne auf ein Mindestmaß reduziert habe.

So wurden die Anteile von sättigenden Lebensmittel wie Couscous, Bulgur oder Kartoffeln immer geringer, der Gemüseanteil jedoch höher. Natürlich ist es gut, wenn man locker auf seine „5 A Day“ kommt und natürlich ist es auch gut, wenn man viel Gemüse isst. Doch es ist nicht gut, hauptsächlich von Gemüse zu leben. In letzter Zeit habe ich auch gemerkt, dass mein Energylevel nach unten gegangen ist. An Tagen, an welchen ich Sport gemacht habe, kam zusätzlich hinzu, dass ich einen richtigen Bewegungsdrang entwickelte. Den Tag darauf konnte man schmeißen, weil ich kaum Energie hatte.

 

 

So soll es nun weitergehen

Welche Steps als nächstes anstehen

So ganz losreißen kann ich mich von dem Kalorienzählen noch nicht. Zwar musste ich mich bei meiner Reise nach Bulgarien damit abfinden, die Kontrolle aus der Hand zu geben und ich habe auch gesehen, dass es klappt, doch zu Hause bin ich an diesem Punkt noch nicht angekommen. Ich habe jedoch für mich beschlossen, dass ich das Tracken von Gemüse langsam aber sicher aufgeben muss. Damit treibe ich meine Kalorien nur unnötig in die Höhe und vermeide Kohlehydrate noch mehr. Hey, es macht keinen Unterschied, ob ich meine Zucchini auf 100 Gramm abwiege oder gleich eine ganze esse. Ich habe auch noch nie erlebt, dass ein Mensch von Gemüse zugenommen hat. Darum möchte ich im nächsten Schritt das Tracken von Gemüse aufgeben.

Außerdem ist es wichtig, mein Energielevel wieder nach oben zu bringen. Die letzten Tage waren geprägt von Müdigkeit und Schwäche. Weil mir Sport wieder so viel Spaß macht, genauso wie das aktive Teilnehmen am Leben, ist es notwendig, verstärkt darauf zu achten. Es ist eben doch schöner, eine energiegeladene junge Frau zu sein, anstatt ein müdes Murmeltier, das nicht aus dem Bett kommt und blass ist.

Darüber hinaus möchte ich mich endlich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Mich gründlich durchchecken lassen, um alle meine Mängel herauszufinden, damit ich sie gezielt bekämpfen kann. Ich selbst rechne insbesondere mit einem Eisenmangel, darum achte ich schon jetzt darauf, mehr Eisen zu mir zu nehmen.

 

 

Wie es mir ansonsten mit dem Essen geht

Was läuft gut? Was eher schlecht? Und welche neuen Erkenntnisse kamen hinzu?

Frühstück ist die Mahlzeit, die mir am leichtesten fällt. Das Abendessen jene, bei denen ich die meisten Struggles habe. Besonders je später es wird. Das heißt nicht, dass ich nach 14 Uhr nichts mehr esse, was ich in meiner Magersucht getan habe, aber ich esse gerne zu Abend, wenn es noch hell ist. Auch „On the Go“ zu essen ist für mich ein absoluter Horror. Zumindest jetzt noch, da ich mich unwohl und beobachtet fühle. Auf der anderen Seite finde ich es jedoch gut, dass ich mir für das Essen Zeit nehmen will und mich hinsetze, anstatt mir etwas im Gehen runterzustopfen.

Ich versuche wirklich, keine Mahlzeiten auszulassen. Halte ich das Hungergefühl zu lange aufrecht, verfalle ich wieder in eine Art Suchtrausch. Genau das ist auch das Problem an Essstörungen. Man ist täglich mit seiner „Droge“ konfrontiert. Bei mir ist es der Hunger. Dauert er zu lange an, beginne ich das Gefühl langsam zu genießen und es versetzt mich tatsächlich in ein High-Gefühl. Mitunter ein Grund, warum Essstörungen auch so schwer heilbar sind. Und gerade da liegt die Gefahr: Wenn ich Mahlzeiten zu lange weglasse, neige ich dazu, sie ganz wegzulassen und das Muster zu wiederholen.

Zum Glück kann ich auf die Unterstützung meiner Freunde und Familie bauen, die genau wissen, wie wichtig es für mich ist, dass ich all meine Mahlzeiten einhalte. Es ist wirklich rührend, wie sehr sie darauf achten, insbesondere auf diese Pausen. Sind wir den ganzen Tag unterwegs, setzen sie sich auch wirklich mit mir hin und schauen darauf, dass ich was zu Essen bekomme. Ich kann ihnen immer erzählen, wann ich mich besonders schwach fühle und von mir aus essen möchte, ohne das Gefühl zu haben, sie würden mich als Fressmonster betrachten, was ja nun wirklich nicht der Fall ist.

Ohne diesen Support wäre die ganze Sache wesentlich komplexer und schwieriger, darum bin ich froh, dass ich in der Self-Recovery Menschen um mich habe, denen es wirklich darum geht, dass es mir besser geht. Das sehe ich nicht als selbstverständlich an.

 

 

Wie lange ich noch Kalorien zählen möchte

Mein Ziel ist es, dass ich das intuitive Essen wieder erlerne, darum weiß ich, dass es auch einen Zeitpunkt geben wird und muss, an dem ich das Kalorienzählen aufgeben sollte. Dass ich Ambitionen dazu habe, auf die Küchenwaage zu verzichten, habe ich bereits gemerkt. Und ich weiß auch, dass ich Ambitionen dazu habe, das Kalorienzählen ganz zu lassen. Schon oft habe ich positive Erfahrungen gemacht, dass ich nicht sofort zunehme, wenn ich mal keine Kalorien zähle oder „so esse, wie andere auch“. Positive Lernerfahrungen nennen wir so etwas in der Psychologie. Ich darf diese nur nicht aus den Augen lassen oder vergessen.

Der Sport läuft übrigens prima. Ich habe in die regelmäßige Bewegung zurückgefunden. Nur weiß ich, dass ich dazu auch ein gutes Energielevel brauche. Je mehr Energie mein Körper hat, umso länger halte ich durch und umso mehr kann ich auch machen. Ich bin echt froh, dass ich inzwischen ein aktiveres Leben führe. Das hilft mir einerseits zu essen. Andererseits bin ich zuversichtlich, dass es mir auch dabei helfen wird, das Kalorienzählen wieder aufzugeben.

 

Heute vor genau fünf Jahren…

Heute vor genau fünf Jahren wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, in welchem ich fast ein halbes Jahr lang gegen meine Magersucht angekämpft habe. Heute vor genau fünf Jahren, am 5.10.2012. Unglaublich, wie viel Zeit vergangen ist und dabei kommt es mir so vor, als wäre es erst gestern gewesen. Ich stand mit zwei vollen Koffern vor der Station, verabschiedete mich von meinen Leidensgenossinnen und es fühlte sich ein bisschen nach Wehmut an. Wehmut, weil ich gehen musste und weil ich einen wichtigen Teil von mir gehen lassen musste. Und es fühlte sich gar nicht so toll an. Ich wusste, dass ich nicht geheilt war, dass mein Rückfallsrisiko bei 90% lag und dass ich immer noch Untergewicht hatte. Es machte mir Angst, wieder in die große weite Welt hinausgehen zu müssen, weiterzustudieren, den Alltag wieder aufzunehmen. Das war heute vor genau fünf Jahren. 

 

Heute vor genau fünf Jahren

 

Meine Magersucht und die Zahl 5

Die Zahl Fünf steht anscheinend in einem großen Zusammenhang mit meiner Krankheitsgeschichte. Am 5.2.2009 begann ich mit meiner ersten Diät, die wohl den Grundstein für diese Krankheit gelegt hat. Ich nahm jedoch wieder zu. Allerdings – fast genau zwei Jahre später, am 5.3.2011 begann ich erneut mit einer Diät, die mich in die schlimmste Krankheitsphase meines Lebens rutschen ließ. Am 5.5.2012 hatte ich den schlimmsten Magersuchtstag meines Lebens und exakt fünf Tage später war ich so schwach, dass ich mein Dasein nur noch in einem abgedunkelten Zimmer fristete. Wenige Wochen später, am 25.5.2012, hatte ich meinen Zusammenbruch und ich wurde in die Klinik eingeliefert. Am 5.6. kam ich in eine spezialisierte Klinik und nahm meine Therapie gegen die Magersucht auf. Und am 5.9. wurde ich von meiner damaligen Liebe verlassen und musste einen weiteren Monat in der Klinik bleiben. Doch dann, am 5.10. konnte ich endlich gehen. 

Ich glaube nicht an Schicksal, Karma oder anderen Hokus Pokus, aber es ist verrückt, wie diese Zahl mit meiner Krankheit einhergeht. Ich begann langsam, die Zahl Fünf als meine Unglückszahl zu betrachten, doch den Bann, an den ich eigentlich gar nicht glaube, habe ich wohl am 5.7.2017 gebrochen, als ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen habe. Und heute, am 5.10. stehe ich da und blicke auf eine schier unglaubliche Zeit zurück. Ich frage mich noch heute, wie ich das geschafft habe. Meine Therapeutin sah mich wiederkommen, doch ich blieb von der Klinik fern. Bis heute. Bis heute bin ich nicht zurück, habe nie wieder eine Therapie aufgenommen, obwohl ich in diesen fünf Jahren drei Rückfälle hatte. Doch aus jedem Rückfall konnte ich mich selbst wieder herausziehen, hatte immer einen Anker, der es möglich gemacht hat. Irgendwie.

 

Heute vor genau fünf Jahren

 

Die Ups and Downs in diesen fünf Jahren

Ich bin dankbar, dass ich in diesen fünf Jahren ein halbwegs normales Leben führen konnte. Dass ich in dieser Zeit gelernt habe, mich selbst zu lieben. Es hat fünf Jahre gedauert. Jetzt bin ich 25 und im Einklang mit mir selbst, trotz kleiner Problemchen, die immer noch mein Gewicht betreffen. Rückfälle gehören zu meinem Leben mit einer unheilbaren Krankheit wohl dazu. Das habe ich gelernt, wobei ich es jetzt nicht mehr darauf ankommen lassen will. Die Magersucht war eine harte Zeit, der Kampf, wieder rauszukommen, noch härter.

Heute habe ich mehr Vertrauen in mich selbst. Downs rufen immer noch Appetitlosigkeit in mir hervor, aber wie gesagt, ich lasse es nicht mehr darauf ankommen. Auch wenn ich jetzt immer noch Gewichtsprobleme habe. Dafür ganz andere, als damals in der Zeit meiner Anorexie. Aber auch hier gibt es gute Nachrichten. Seit drei Wochen habe ich nicht mehr wirklich etwas abgenommen. Ein Anfang. Und mein Körper scheint in seine Balance zurückzufinden. Das ist okay für mich. Hauptsache keine Magersucht mehr. Denn die habe ich vor fünf Jahren im Krankenhaus gelassen. Heute vor genau fünf Jahren habe ich das getan. Nicht für immer, denn sie kam ab und zu auf Besuch, aber ich habe sie hinter mir gelassen. Heute vor genau fünf Jahren.

 

Heute vor genau fünf Jahren Heute vor genau fünf Jahren

Outfitdetails

Hoodie: Levi’s
White Basic: Zalando Essentials
Overknee Tights: H&M
Ankle Boots: Deichmann (Similar)

Red Lipstick: Catrice Long Lasting Lip Pencil „170 Plumplona Olé“

Picture Credits: Miss Getway

 

Living withOUT Anorexia (Update)

Vor nicht einmal ganz drei Jahren habe ich euch einen tiefen Einblick in die wohl persönlichste Geschichte meines Lebens gegeben. Ein Thema, mit dem ich lange gehadert habe und ob ich es überhaupt auf irgendeine Weise online stellen sollte. Ich entschied mich damals dafür. Ich kann offen damit umgehen, denn etwas, das für eine sehr lange Zeit meines Lebens ein Teil von mir war, kann man nicht einfach so totschweigen. Außerdem habe ich mir das Ziel gesetzt, dadurch anderen Betroffenen und Angehörigen zu helfen. Das Ziel wäre für mich bereits erreicht gewesen, wenn ich nur einer Person damit geholfen hätte, aber was ich nach dem Post im Oktober 2012 für Resonanzen bekommen hatte, war für mich einfach nur überwältigend. Sehr viele Betroffene und auch Angehörige haben es sich zum Anlass genommen, mir zu schreiben. Bis zum Anfang des Jahres bekam ich ab und an noch ein paar E-Mails, die sich auf dieses Thema bezogen. Jetzt hat sich das allmählich eingestellt. Kontakt halte ich diesbezüglich zu keinem mehr, da sich einfach alles im Sand verlaufen hat. Dennoch wünsche ich jedem, der sich bei mir gemeldet hat, alles erdenklich Gute. Ich hoffe, dass es allen mittlerweile gut oder zumindest besser geht. -HIER- habt ihr übrigens die Möglichkeit, den Post von damals zu lesen. Stilistisch gesehen nicht gerade ein literarisches Meisterwerk, aber es beschreibt die damalige Gefühlslage ganz gut.

Heute soll es sich aber nicht mehr um die Zeit damals drehen und wie es war, sie zu erleben. Es geht viel mehr darum, euch zu erzählen, wie es mir heute, drei Jahre nach meiner Therapie geht. Wie ich die Zeit danach durchlebt habe, welche Schwierigkeiten es noch für mich gab und die Frage, ob ich heute glücklich bin und ganz ohne diese Last leben kann.

Ich weiß gar nicht so richtig, wo und wie ich überhaupt anfangen soll. Ihr könnt euch schon einmal darauf einstellen, dass dieser Post etwas länger wird, denn drei Jahre sind eine verdammt lange Zeit und natürlich ist in dieser Zeit sehr viel passiert. Ich würde sagen, wir reisen etwas in der Zeit umher und starten bei meinem Neubeginn. Die Zeit, als ich das Krankenhaus verlassen durfte, in dem ich insgesamt fast sechs Monate „lebte“. (Anm.: In dem Post „Federleicht“ steht 4 Monate. Über 4 Monate lang verbrachte ich in der zweiten Klinik. Die restliche Zeit bezieht sich auf eine andere Klinik, in der ich zuvor war.)

Die Zeit nach der Therapie verlief sehr blauäugig. Ich war optimistisch. Seeeehr optimistisch. Vielleicht sogar ZU optimistisch. Auch wenn in mir stets die unerträgliche Zahl meines neugewonnenen Gewichts schwebte, was damals etwa 55 kg ausmachten (von 47 auf 55 innerhalb von 6 Monaten – für mich enorm und ein großer Schritt), so fühlte ich mich auf irgendeine Art und Weise ein bisschen wie „Wonder Woman“. Ich gegen den Rest der Welt. Ich gegen die Krankheit. Ich habe sie besiegt. Ana, wie ich (und zig andere Betroffene) sie nannte(n), war zwar noch auf irgendeine Art und Weise präsent, aber sie war drauf und dran vollkommen aus meinem Leben zu verschwinden. Zumindest glaubte ich das. Dass sie nie verschwunden ist, weiß ich heute, knapp drei Jahre später, wesentlich besser. Ich kann mich immer noch sehr gut an die letzten Worte, die meine Therapeutin mir auf den Weg mitgegeben hat, erinnern. Damals sagte sie zu mir: „Lisa, wir werden uns wieder sehen. Ich wünschte, unter anderen Umständen. Aber das wird wohl nicht passieren.“ Was sie mir da so durch die Blume mitteilte, war im Endeffekt ein philosophisch zusammenkonstruierter Satz, der ins Normalodeutsche übersetzt folgendes bedeutet: „Bis zum nächsten stationären Therapieaufenthalt in xx Wochen mit xx weniger Kilos.“ Sprich – sie rechnete fest damit, dass ich trotz „Fastnormalgewicht“ (bei meiner Größe entsprechen 55 kg immer noch dem Untergewicht) wiederkommen würde und ich alles andere, als geheilt war.

Auch wenn der Krankenhausaufenthalt sehr viele schöne Erinnerungen mit sich bringt (ja, ehrlich!) und ich mich in den Räumlichkeiten oft in Sicherheit wog, beschützt von der Außenwelt, so stand für mich gleich fest, dass ich nie wieder zurück möchte. Während ich dafür kämpfte, mein Leben wieder in geregelte Bahnen zu lenken, verpasste ich auch einiges. Von den zwei Tagen im bewusstlosen Zustand auf der Intensivstation einmal ganz zu schweigen. Der 23. und 24. Mai 2012 sind vollkommen ausradiert. Es ist so, als würde es diese Tage in meinem Leben gar nicht geben. Das schmerzt mir am meisten, denn es ist verlorene Zeit, die ich nicht wirklich leben konnte. Zurückgeben kann mir diese Zeit niemand. Ich muss damit leben, dass diese zwei Tage in meinem Leben fehlen, aber was sind schon zwei Tage?Der frech umschriebene Satz meiner Therapeutin tat sein Übriges. Für mich stand fest: „Nein, du wirst mich NIE wieder sehen! Zumindest nicht als Patientin.“ Und ich habe es geschafft – bis heute.

Ehrlich gesagt habe ich es sogar „besser“ geschafft, als mir lieb war. Ich nahm noch mehr zu. Viel mehr. Am Ende war es so viel, dass ich mich nicht einmal mehr traute, mich zu wiegen. Bis heute weiß ich die Zahl nicht, aber ich kann euch sagen, dass ich ganz schön proper beisammen war und so langsam tatsächlich in die Breite ging, Hamsterbäckchen bekam und ordentlich Speck mit mir rumschleppte. Das war für mich die Katastrophe schlechthin! Erst als mir selbst richtig bewusst wurde, dass ich allen Anschein nach sogar mehr geworden bin, als ich es vor der Krankheit war, machte es Klick. Wie konnte ich mich nur so gehen lassen? Ich glaube, vor einem Jahr habe ich den dicksten Zeitpunkt meines Lebens erreicht. Fotos von damals existieren kaum und ich glaube nicht, dass ich den Anblick meiner Selbst hierbei ertragen könnte. Das Gefühl, das ich damals hatte, ist sehr schwer zu beschreiben. Irgendwie fühlte ich mich, als hätte ich versagt. Anas Stimme wurde dann selbstverständlich wieder ein bisschen lauter. Sie hat mich ordentlich ausgeschimpft und mir eingeredet, ich sei hässlich. Und genauso fühlte ich mich auch. Wie konnte ich es nur zulassen, mich bezüglich der Ernährung und des Sports nur so gehen zu lassen? Der alten Lisa sah das ganz und gar nicht ähnlich. Ich war sauer. Sauer auf mich selbst! Und so langsam begann ich, mich wieder zu hassen. Der Hass kochte empor, weil ich es zuließ, mich so gehen zu lassen, nicht auf mein Gewicht oder den Sport achtete und nun so aussah, wie ich damals aussah. Aber der Hass befand sich auch auf einer ganz anderen Seite: Ich hasste mich selbst, dass ich mein Leben wieder so sehr von Aussehen, Gewicht und Essen abhängig machte, anstatt es zu genießen. Wie auch schon damals in der wildesten Magersucht, wo ich nur noch abgemagerte 47 kg bei 1.73 m Körpergröße auf die Waage brachte.

Als es *Klick* gemacht hatte (Ende August 2014), hatte es leider nicht richtig *Klick* gemacht. Es folgten Hungerkuren und meine Ernährung bestand überwiegend aus dosenweise Energy Drinks Sugarfree, die ich in Rekordzeit leerte. Tray für Tray (ein Tray hat 24 Dosen btw., das sind 180 Kalorien pro Tray). Ab und an „gönnte“ ich meinem Körper einen „Cheat Day“, denn auf Dauer hätte ich das bestimmt nicht ausgehalten, so ganz ohne feste Nahrung zu leben, obwohl ich doch schon einen kleinen Rekord aufgestellt habe, auf den ich im Nachhinein betrachtet ganz und gar nicht stolz bin, darum verrate ich nicht, wie lange ich tatsächlich ohne fest Nahrung ausgekommen bin. Dieser Post hier soll nicht triggernd sein, obwohl ich auch gar nicht weiß, wie so etwas überhaupt dazu anspornen sollte, genau das gleiche zu tun, denn mein Körper hat sich gerächt. Bitterlich gerächt. Die Haare fielen mir aus, aber nicht nur ein paar einzelne Härchen, sondern büschelweise. Morgens wachte ich neben Haarballen auf und auch in meiner gesamten Umgebung, in der ich mich aufhielt, hinterließ ich DNA-Spuren. Ganz besonders erschrocken habe ich mich einmal nach einem Unitag. Der Seminarraum war während der gesamten Lehrveranstaltung abgedunkelt (wegen PowerPoint-Folien). Als das Licht wieder anging, war die Tastatur meines MacBooks voll mit blonden Haaren. Innerhalb von anderthalb Stunden ist mir gut eine Hand voll Haare ausgegangen. Warum ich zu der Zeit nicht vollkommen bis aufs Skelett abgemagert bin, liegt wohl an meiner Liebe zu Kaffee mit mehr Milch als Koffein. Auf diese Art und Weise bekam mein Körper seine ganzen Kalorien, aber wir wissen wohl alle, dass eine einseitige Ernährung nicht gut für uns ist, oder? Wobei – kann man hier noch von Ernährung sprechen? Wohl kaum.

So, wie sich die ganze Sache entwickelte, machte es den Anschein, als hätte meine Therapeutin doch recht behalten, mich irgendwann wieder in der Klinik als Patientin zu treffen. Die Magersucht schlang ihre bösen Fäden wieder um mich und hatte mich um Haaresbreite bald wieder in ihren Fängen. Mental war ich sowieso bereits wieder höchst anorektisch. Gefangen in einem Strudel, der mich schier wahnsinnig machte. Die Gedanken kreisten wieder permanent ums Essen und um mein Gewicht. Ich sah mich im Spiegel an und hätte ihn am Liebsten einschlagen können. Anfang des Jahres war das ganz besonders schlimm. Es kostete mich sogar ein bisschen Überwindung, Bilder von mir selbst auf meinem Blog zu stellen. Ganz besonders traurig war ich, als ich nach diesem Post einen anonymen Kommentar bekam, dass ich sehr kräftige (das war jetzt die nette Umschreibung für das tatsächliche Wort „fett“) Oberschenkel hätte und ich dringend etwas gegen mein „Übergewicht“ tun sollte. Autsch, das saß. Und ja, ich habe geweint. Bitterlich geweint. Ich fühlte mich wie ein Walross. Die Gedanken kreisten ständig um die Zeit davor. Die Zeit, als ich stark untergewichtig war. Es war so, als wäre ich dem nicht würdig, mich als „Ex-Magersüchtige“ zu bezeichnen. Und ich fühlte mich so, als hätte ich verloren. Außerdem hatte der anonyme Kommentar einen Nerv getroffen. Ausgerechnet die Körperpartie wurde kritisiert, die ich neben meinem Bauch als größte Problemzone an meinem Körper ansehe. Die 47 kg leichte Lisa hätte mir wahrscheinlich den Kopf umgedreht, wenn sie mich so, wie ich jetzt aussehe, sehen würde. Ich kenne mein „altes“ Ich und ich weiß, wie ich damals war.

Damals war ich genauso, wie die Krankheit in zahlreichen YouTube Videos personifiziert dargestellt wird. Streng, kritisch, machte mich runter und verabscheute andere, die nicht dem Gewichtsstandard entsprachen, den ich als Ideal angesehen habe (mit Ausnahme meiner Freunde). Ideal war für mich damals nämlich nicht eine schöne, schlanke Figur, die gesund aussah, sondern Figuren, die weit unter dem Normalbereich lagen. Figuren, die jeder normale Mensch eindeutig als anorektisch sehen würde. Das war für mich das Ideal schlechthin und diese Idealvorstellung machte etwas mit mir. Ich wurde hochnäsig, arrogant und gemein. Würde man diese Charaktereigenschaften ebenfalls personifizieren, würde im Endeffekt nur ein hässliches Monster dabei rauskommen. Im Nachhinein betrachtet wird mir deutlich klar, dass nicht die äußere Hülle den Menschen macht, sondern das Innere – der Charakter. Mein damaliger Charakter war nicht schön, wobei ich mich auch fragen muss, ob das tatsächlich meine Charaktereigenschaften waren. Denn hätte man damals noch tiefer gegraben, das innere Schutzschild durchbrochen, wäre man zu einem zerbrechlichen, kleinen Mädchen durchgerungen, das im Endeffekt am Liebsten in Mamas Armen gelegen und geweint hätte. Das brachte mich zum Nachdenken. Wollte ich wirklich wieder so werden?

Nein – ich möchte nicht mehr zurück zu dem, was ich einmal war!!!

Ich begann, eine kleine Liste zu erstellen. Eine Liste, die mir klar vor Augen führen sollte, was die Krankheit mit mir macht, was ich geschafft habe und woran ich an schlechten Tagen denken soll. Punkt 1 (und mit Sicherheit der Wichtigste): Ich habe keine 6 Monate umsonst dafür gekämpft, wieder gesund zu werden. Mittlerweile versuche ich, dass diese anorektischen Gedanken keine Übermacht mehr über mich gewinnen. Es ist schwierig, aber es geht. Ich will mein Leben nicht schon wieder so stark von meinem Gewicht, meinem Aussehen und dem Essen abhängig machen, denn im Endeffekt bezahlt man damit nur einen hohen Preis. Einen Preis, den kein Mensch bezahlen sollte. Ich vergleiche mich zwar gerne mit anderen, aber im Grunde genommen ist es wichtig, dass ich mich so akzeptiere, wie ich bin. Kein Mensch ist perfekt. Es ist schier unmöglich, eine Perfektion zu erreichen und gerade deswegen sollte man dafür auch keine Zeit verschwenden. Das, was wirklich zählt und wichtig ist, sind doch die Menschen, die einen so lieben, wie man ist. Und man macht es diesen Menschen ziemlich schwierig, wenn man sich selbst hasst oder ständig unzufrieden ist. Immer wenn ich an meine Lieben denke, wird mir klar, dass ich kein schlechter Mensch bin. Dass ich gut so bin, wie ich bin. Meine Familie und meine Freunde mögen mich, also kann ich wohl kein so schlechter Mensch sein. Daran denke ich nun oft, wenn ich wieder stark mit mir selbst hadere. Manchmal gibt es sie einfach noch. Diese Tage, an denen man sich nicht im Spiegel anschauen kann/möchte oder die ganzen Fotos für den neuen Blogpost mit PhotoShop so überarbeiten möchte, dass zum Schluss ein makelloses Model dabei rauskommt, unabhängig davon, ob man danach noch seiner selbst ist. Solche Tage sind okay, solange man sich dadurch nicht in einen Strudel hineinziehen oder sich auf irgendeine Art und Weise herunterziehen lässt.

Das, was ich damit sagen möchte, ist, dass ich immer noch am Kämpfen bin. Dass ich wahrscheinlich nie wieder komplett geheilt sein werde. Aber ich kann damit umgehen. Es ist ein schwerer Weg, aber ich gehe ihn gerne, weil ich weiß, dass es sich lohnt, zu kämpfen. Ich will mein Leben glücklich führen und momentan bin ich wieder auf der richtigen Bahn. Zwar weiß ich, dass die Lebensqualität nie mehr so sein kann, wie vor der Krankheit, aber das heißt nicht, dass man nie wieder glücklich sein kann. Es verändert sich nun mal viel, wenn man einmal drin war und so ganz loslassen wird einem das Ganze mit Sicherheit nicht. Trotzdem sollte man nicht seine Zukunft davon abhängig machen. Schönheit wird nicht von einer Zahl auf der Waage definiert. Man strahlt Schönheit aus, wenn man glücklich ist und jeder Mensch ist auf seine eigene Art und Weise schön. Ich selbst weiß, dass es Wege und Möglichkeiten gibt, mich irgendwann in meinem Körper wohl zu fühlen. Irgendwann werde auch ich vor dem Spiegel stehen und zufrieden mit dem sein, was ich sehe. Dafür muss ich nicht hungern. Ich muss nur die richtige Balance finden: gesunde, normale Ernährung und ein effektives Work-Out. Ja, daran muss ich wirklich noch arbeiten, aber trotzdem stehe ich dem Ganzen positiv gegenüber. Auch wenn ich den absoluten Wohlfühlkörper noch nicht erreicht habe, ich habe etwas ganz anderes erreicht: ich lerne jeden Tag mehr, mich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Darum – Magersucht lohnt sich nicht! 

Solltest DU von Anorexia Nervosa oder von einer anderen Essstörung betroffen sein (Bulimie, Binge Eating, Adipositas…) und suchst du jemanden, dem du dich anvertrauen kannst, dann darfst du mir unter cafeaulait.blog@gmail.com schreiben. Natürlich können sich auch Angehörige von Betroffenen bei mir melden. Dass alles streng vertraulich behandelt wird, stellt für mich eine Selbstverständlichkeit dar! 

PS: Bitte nicht böse sein, wenn ich nicht in Windeseile antworten kann. Im Juni ist leider Prüfungszeit, aber gerade bei solchen heiklen Themen bin ich bemüht, schnell zu antworten.