Tag : Make-up

Ist Lippenstift ein Confidence Booster?

*Werbung: Der Beitrag „Ist Lippenstift ein Confidence Booster“ entstand in freundlicher Kooperation mit Douglas. (*)


 

In meiner Jugend war Lippenstift weder ein Thema für mich, noch ein großer Trend. Zumindest wenn meine Erinnerungen richtig sind. Die modebewusste Tennie-Beautyqueen setzte auf Lipgloss, um ihrem Make-Up wahrlich den letzten Glanz zu verleihen. Vor ein paar Jahren hat sich der Trend gewandelt: Nun wird vermehrt auf Lippenstift gesetzt, anstatt auf Lipgloss.

Zugegeben, meine ersten Versuche mit Lippenstift waren holprig. Ich fand einfach keinen Gefallen daran, obwohl mir Lippenstift an anderen Mädchen sagenhaft gut gefällt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich aufgrund meiner Lippengröße in meiner Jugend einst sehr umcharmant als „Breitmaulfrosch“ bezeichnet wurde. Deshalb konnte ich mich an den Anblick von mir mit Lippenstift nur schwer gewöhnen, da mir meine Lippen noch zehnmal größer vorkamen, als sie ohnehin schon waren. Anstatt meine Confidence zu boosten, wurde sie mit Lippenstift eher geschwächt.

Je älter ich wurde, umso mehr Komplimente bekam ich plötzlich für meine Lippen. Auf einen Schlag wollte jede Frau vollere Lippen haben. Ich selbst bekam wieder Lust, Lippenstift eine zweite Chance zu geben. Es waren etliche Versuche notwendig. Auch wenn ich meine Lippen betonen wollte, so fiel es mir immer noch schwer, mich an Lippenstift zu gewöhnen. Irgendwie fühlte es sich so an, als würde mir Lippenstift einfach nicht stehen. Dabei machte ich den Fehler, nicht die Farben zu verwenden, die mir standen, sondern Trends zu folgen.

 

 

Lippenstift für Anfänger

Eine gute Beratung ist oft sinnvoll

Als ich Lippenstift eine zweite Chance gab, griff ich nicht zu Farben, die meinem Typ schmeichelten oder mit denen ich mich besonders wohl fühlte, sondern orientierte mich an den Trends. Von früheren Tagen hatte ich immer noch das Bild im Kopf, ein Lippenstift müsste Marilyn-Monroe-Like knallrot sein. Rot eroberte vor einigen Jahren tatsächlich wieder die Lippenstiftwelt. Wenn meine Erinnerungen richtig sind, gab es einen regelrechten Hype darum. Genau zu der Zeit, als ich den Trend „Lippenstift“ bewusst miterlebte. 

Motiviert und mit dem Ziel, toll auszusehen, machte ich mich ans Werk und strich mir rote Farbe auf die Lippen. Kritisch betrachtete ich mich im Spiegel. Ich fand keinen Gefallen daran, kam mir eher blöd als selbstbewusst vor. Ich resignierte. Lippenstift und ich? No Way, das sieht einfach nicht gut aus. Dabei merkte ich gar nicht, dass ich im Eiltempo agierte, anstatt mich langsam an Lippenstiftfarben heranzutasten. Ich kam nicht auf die Idee Nudefarben zu verwenden, sondern wollte sofort alles oder nichts.

Doch dann kam der Tag, an dem ich mir tatsächlich einen neuen Lippenstift gekauft und ihn zu dieser Zeit täglich getragen habe. Eigentlich wollte ich mir nur eine Foundation kaufen, doch dann fragte die Verkäuferin plötzlich: „Darf es noch etwas sein? Vielleicht ein schöner Lippenstift?“ Ich schüttelte den Kopf. „Lippenstift steht mir nicht wirklich.“ Ich kann mich noch an ihren skeptischen Blick erinnern. Und an das darauffolgende Kompliment, dass sie meine Lippen schön findet und es mir durchaus stehen würde, sie zu betonen. Ob das nur eine kluge Verkaufsstrategie oder ernst gemeint war, weiß ich nicht. Trotzdem ließ ich mich darauf ein, als sie mir vorschlug, mir Farben zu zeigen, die mir stehen könnten.

 

 

Wie ich zu meiner Lippenstiftfarbe gefunden habe

…und wie es immer mehr wurden

Sie zeigte mir etliche sanfte Töne. Von Rosa bis hin zu einigen beigestichigen Nudetönen, bis ich mich in die Farbe „Please Me“ von MAC Hals über Kopf verliebt habe. „Please Me“ war der erste Lippenstift, in welchem ich mich wirklich wohl fühlte. Es war nicht mein erster MAC Lippenstift. Zuvor durfte noch „Japanese Maple“ bei mir einziehen, welcher aber kaum Farbe abgibt und eher an Lipgloss erinnert.

Bei „Please Me“ handelt es sich hingegen um einen matten Rosaton, der präsent ist und dennoch nicht zu sehr auffällt. Und er half mir, mich an dieses Lippenstiftgefühl zu gewöhnen. So kam es letztendlich doch noch dazu, dass mein Lippenstiftvorrat aufgestockt wurde und sich mittlerweile auch einige Knallfarben wie „Vegas Volt“ oder „Speak Lauder“ in meinen Sammlungen tummeln – auch Farben von MAC. Selbst Rottöne findet man inzwischen in meiner Lippenstiftschublade. Zwar kann ich Knallfarben und kräftige Rottöne nach wie vor nur dann tragen, wenn meine Stimmung dazu passt, aber der Kauf von „Please Me“ hat die Lippenstiftliebe in mir erweckt.

 

 

Welcher Lippenstift passt zu mir?

Ein Lippenstift-Guide der anderen Art und Weise

Ich könnte euch nun Tipps geben, welche Lippenstiftfarbe zu welchem Typ passt. Doch muss man permanent Trends oder Richtlinien folgen? Ich finde nicht, denn es geht um EUER Wohlbefinden. Ihr müsst euch schön fühlen und das Gefühl haben, dass die Farben zu euch passen. Darum tastet euch vorsichtig heran, probiert nach Herzenslust aus, seid mutig und hört auf euer Gefühl. Dann findet ihr die richtige Lippenstiftfarbe, die zu euch passt. Richtig typgerecht ist eine Farbe für mich nämlich genau dann, wenn die Trägerin sie mit Selbstbewusstsein trägt und das auch ausstrahlt. Nehmt euch daher ausgiebig Zeit, euch durchs Angebot zu schmökern und kauft Farben, bei denen ihr euch sicher seid und nicht, weil sie gerade Trend sind.

Wenn ihr euch doch einen ausführlicheren Guide wünscht, der spezifisch auf euren Typ eingeht, dann schaut doch mal bei Douglas vorbei. Aktuell läuft eine Bloggerparade, an welcher ihr bis 31. März teilnehmen und einen Gutschein von 150 Euro gewinnen könnt. Vielleicht seid ihr selbst wahre Lippenstiftexperten und möchtet euer Wissen weitergeben, denn dann ist diese Blogparade genau das richtige für euch.

 

Welcher Lippenstift passt zu mir? Welcher Lippenstift passt zu mir? Welcher Lippenstift passt zu mir?

 


 

Ich trage auf den Bildern „Angel“ von MAC – meine aktuelle Lieblingsfarbe.

Erzählt doch mal: Was ist eure Lieblings-Lippenstiftfarbe?

 


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine bezahlte Kooperation handelt, ändert nichts an meiner natürlichen Meinung und Betrachtung, die zu 100% meine eigene ist. 

Bilder: Miss Getaway 

 

Ich bin auch ungeschminkt schön

 

Als sich Alicia Keys im Sommer letzten Jahres ungeschminkt bei den MTV Video Music Awards präsentierte, zeigten sich die Medien empört. Wie kann es ein internationaler Superstar wagen, sich so „nackt“ auf den roten Teppich zu präsentieren? Sie löste damit einen unglaublichen Medienrummel rund um das Thema „No-Make-Up“ aus. Während die eine Seite sie und ihren Look als Revolution feierte, fragte sich die andere, wie es um die Gesundheit von Frau Keys bestellt sei. Krank sehe sie aus, las man überall. Egal auf welcher Seite man sich befand: Dieser Auftritt bot genügend Gesprächsstoff, für Medien, genauso wie für Tratschtanten und „Ich-Schreibe-In-Jedes-Forum-Liebhaber“.

 

No Make Up

…oder doch lieber eine Verkleidung?

Die Intention, warum sich Alicia Keys fortan ausschließlich ungeschminkt zeigt, versteckt sich hinter dem Gedanken, nur noch ihre wahre Schönheit zu präsentieren. Im Grunde genommen eine richtig tolle Sache. Aber es bringt mich auch irgendwie zum Nachdenken. Nicht, dass ich wahnsinnig viel Zeit mit dem Thema Make-Up verschwende, nein, aber mir ist aufgefallenen, dass sich die Meinungen zu Make-Up und Schminken in zwei Extremrichtungen entwickeln. Dadurch entstehen zwei Lager: Das eine setzt sich aus sogenannten Beautygurus oder Wannabe Beautygurus zusammen und das andere aus den extremen Gegnern, die Make-Up als eine Art Rückschritt in der Geschichte der Emanzipation betrachten.

Ich selbst habe Make-Up jahrelang genutzt, um mich zu verstecken. Dekorative Kosmetik war für mich der Schlüssel zu einem neuen Selbstbewusstsein. Ungeschminkt konnte ich mich nicht ertragen. Ich wäre nicht einmal ungeschminkt in den Supermarkt gefahren, um nur mal schnell Milch zu holen. Es war die Zeit, in der ich mich täglich für die Schule schminkte. Wenn meine Foundation an einem Schultag leergegangen wäre, hätte ich aus Scham wahrscheinlich geschwänzt. Make-Up war für mich das Lebenselixier, um mich als vollwertige Frau zu fühlen. Dabei habe ich mich allzuoft nur verkleidet. 

 

Ungeschminkt

 

Geschminkt oder Ungeschminkt?

Damals wäre ich definitiv in das Lager Wannabe Beauty Guru eingeordnet worden. Hätte ich kein Make-Up getragen, hätte man mich -so bildete ich es mir selbst ein- für krank gehalten. Oftmals hatte ich auch das Gefühl, dass Frauen nur dann Akzeptanz erfahren, wenn sie schön genug sind. Und Schönheit definierte man damals stark mit Make-Up. Dieses Gefühl habe ich zum Teil heute noch, doch ich bin selbstbewusster geworden, um mich nun auch selbst zu akzeptieren. Das war früher nicht so, bis ich vor zwei Jahren die wahre Bedeutung von Make-Up gelernt habe. Make-Up ist nicht dazu da, um sich zu verstecken, Make-Up ist auch nicht dazu da, um sein Selbstbewusstsein durch eine Maskerade zu pushen. Make-Up ist dazu da, um seine eigene Schönheit zu unterstreichen und die Dinge, die man besonders an sich mag, hervorzuheben. Und man sollte auch dann nur zu Make-Up greifen, wenn man es selbst möchte und nicht, um irgendeinen Gesellschaftszwang gerecht zu werden.

Entweder wird Make-Up verteufelt oder es wird ihm eine zu große Bedeutung zugeschrieben. Ich finde beide Ansichtsweisen sehr schade. Wenn ich einmal kurz zum Einkaufen fahre, habe ich keine Probleme damit, es ungeschminkt zu tun. Gleichzeitig schminke ich mich aber, wenn ich vor habe, länger unterwegs zu sein, zum Beispiel wenn ich an die Uni fahre. Bin ich deswegen ein schlechtes Vorbild, weil ich mich für die Unibibliothek schminke? Nein, denn wenn ich mich für Alltagssachen schminke, dann meistens immer noch so, dass ich praktisch als ungeschminkt durchgehen kann. (Auf dem 2. Foto bin ich übrigens schon geschminkt). Ich pinsle mir damit kein Selbstbewusstsein auf, denn mein Selbstwertgefühl ist mittlerweile so gewachsen, dass ich es vollkommen okay finde, mich auch ungeschminkt öffentlich zu zeigen – sogar im Internet. Ich tue es für mein persönliches Wohlbefinden und nicht für andere. 

 

 

Tue das, wonach dir ist. Es ist dein Körper!

Schönheit definiert sich nicht durch ein makelloses Äußeres. Schönheit strahlt man aus. Jeder Mensch ist schön, egal ob geschminkt oder ungeschminkt. Wer sich nicht schminken möchte, muss das nicht tun, nur um es der Gesellschaft recht zu machen. Selbstbewusstsein erlangt man nicht durch ein bisschen Foundation. Selbstbewusstsein erlangt man durch Erfahrungen und durch die Bereitschaft an sich selbst zu arbeiten. Das hat nichts mit Äußerlichkeiten zu tun. Bleibe ungeschminkt, wenn du dich so am wohlsten fühlst. Unterstreiche mit wenigen Produkten deine Schönheit, wenn du es tun möchtest. Kleistere dich zu wie ein Papagei, wenn dir danach ist. Es ist kein emanzipatorischer Rückschritt, solange du es nur dann tust, weil du es so möchtest und nicht, weil du dich als Frau dazu verpflichtet fühlst.

Make-Up bedeutet nicht immer zwangsläufig, dass man nicht zu sich selbst steht. Es bedeutet auch, dass man die Freiheit hat, es zu nutzen oder auch nicht zu nutzen, wenn man es nicht möchte. Man muss sich nicht schlecht fühlen, nur weil man ständig ungeschminkt herumläuft. Das tut nichts zur Sache. Nutze dein schönstes Accessoire – dein Lächeln und trage dein Gesicht mit Stolz. Egal ob es geschminkt oder ungeschminkt ist.

Wer noch mehr Lisa in Natura sehen möchte, sollte unbedingt mein neues Video auf YouTube anschauen. Hier zeige ich euch meine Morgenroutine 2.0. Klick rein! 

 

Dramatischer Herbstlook mit Pixi

 

*PR-Samples/Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von Produktsponsoring. PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Stern (*) markiert. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Jetzt, wo es draußen wieder frischer wird, steigt auch meine Lust aufs Schminken. Im Sommer bin ich eher der natürliche Typ, verwende nur das Nötigste, aber im Herbst und Winter überkommt mich die Lust nach dramatischeren Looks. Gerade dann lasse ich meiner Kreativität freien Spielraum, probiere mich gerne aus und gestalte verschiedene Looks. Das trifft sich besonders gut für die kommende Ballsaison. Ob man den heutigen Look in die Kategorie festlich einordnen kann, überlasse ich eurer Fantasie. Nichtsdestotrotz habe ich versucht, einen Hauch von Drama mit ins Spiel zu bringen. Verwendet habe ich dabei überwiegend die Produkte von Pixi*, die ich für euch testen durfte.

 

pixi

 

Pixi Beauty!

Eine Marke aus den UK

Pixi ist die Beautymarke von Petra Strand, einer Make-up Artistin mit über 20-Jähriger Erfahrung. Die Marke richtet sich vor allem an „Women on the go.“ Das bedeutet, dass jedes Produkt multitaskingfähig ist. Die Produkte zielen auf eine leichte und schnelle Anwendung ab, sodass kleine Makel auch mit wenigen Handgriffen schnell behoben werden können. Perfekt für Frauen, die morgens im Bad nicht sehr viel Zeit haben. Das Problem kenne ich persönlich allzu gut, denn oftmals bleibt auch für mich nicht viel Zeit im Bad übrig, um mich fertig zu machen.

Die Flexibilität zeigt sich vor allem bei der Lidschattenpalette und bei dem Concealer (2 in 1). Sechs Farben in einer Palette sind super für Reisen, zumal man das Gepäck nicht zu sehr mit Beauty vollstopfen möchte. Mit den sechs Farben hat man die Möglichkeit, sein Make-up dezent und alltagstauglich zu halten, aber auch dramatischere Looks sind machbar. Letzteres wird vor allem durch die dunklen Farben möglich.

 

pixi-eye-elexier

 

Pixi Pflege

Pixi vertreibt nicht nur dekorative Kosmetik, sondern auch Pflegeprodukte. Insgesamt vier Produkte durfte ich für euch genauer unter die Lupe nehmen. Meinen Favoriten möchte ich dabei sofort hervorheben: Das „24K Eye Elixir“. Ich bekomme aktuell etwas wenig Schlaf, darum kommt mir dieses Elixier absolut gelegen. Das Elixier mit dem kühlenden Roll-on-Applikator ist eine Art Soforthilfe, um die Zeichen von Müdigkeit zu minimieren.

 

mud-maske

 

Revitalisierend wirkt auch die „Glow Mud Mask“ – eine dunkelgraue Schlammmaske, die vor allem gegen fettige Haut Wirkungen erzielen soll. Die Anwendung eignet sich besonders für abends. Einfach die Maske auftragen und so lange im Gesicht lassen, bis sie vollkommen getrocknet ist. Die Maske ist definitiv für empfindliche Haut geeignet, besonders wenn man zu Unreinheiten tendiert.

 

sleeping-beauty-pixi

 

Ein weiteres Produkt, welches vor dem Einschlafen angewendet werden soll, ist die „Beauty Sleep Cream“, eine Feuchtigkeitspflege für normale Haut. Leider kann ich die Creme nicht verwenden. Nicht weil sie für meine Haut nicht geeignet ist, ABER darin ist Lavendel enthalten. Für euch habe die Creme trotzdem getestet, aber nach einer einmaligen Verwendung kann ich kein richtiges Urteil abgeben. Mehrmalige Verwendung ausgeschlossen – den Lavendel rieche ich zu deutlich heraus.

 

pixi-look-face-make-up-daily-look

 

Mein viertes Pflegeprodukt waren die Flow Peel Pads“ mit Rosenwasser. Mit dem Duft kann ich mich schon mehr anfreunden. Die Pads verwende ich nun stets abends nach dem Abschminken. Mit 60 Pads pro Dose reicht das für eine zweimonatige Anwendung. Bis jetzt finde ich das Produkt sehr gut, tendiere aber eher dazu, dass es für empfindliche Haut eher weniger geeignet ist. Das Einzige, was mich ein bisschen an dem Produkt stört, ist die leicht klebrige Haut nach dem Auftrag, aber das Ergebnis stellt mich durchaus zufrieden. Die Pads helfen auch dabei, Unreinheiten den Kampf anzusagen.

 

lidschattenpalette-pixi

 

Dekorative Kosmetik

Loben muss ich vor allem die „Mineral Contour“-Lidschattenpalette. Sie beinhaltet sechs tolle Farben, die ich selbst sehr gerne verwende. Allerdings könnten die beiden hellsten Töne etwas besser pigmentiert sein. Ich musste schichten, damit sie auf dem Auge sichtbar wurden. Die anderen vier Farben sind hingegen top. Gerade die drei dunkelsten Töne sind super pigmentiert und lassen sich ebenso gut verblenden. Darum ist die Palette trotzdem ein gelungenes Produkt – vor allem für den Preis.

 

schminken-pixi-make-up-beauty-mirror

 

Richtig verliebt bin ich jedoch in den wunderschönen „Mattlustre Lipstick“ in der Farbe Plum Pink. Ein toller Lippenstift mit einem matterem Lustrefinish. Die Farbe ist für mich persönlich eine hellere Variante des MAC Klassikers „Syrup“ – den ich abgöttisch liebe. Plum Pink ist dazu das dezentere Pendant, darum eignet sich die Farbe wunderbar als krönender Abschluss zu einem dramatischen Augenmake-up. Dass die Farbe alltagstauglich ist, brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen.

 

eyeliner-pixi

 

Zu einem dramatischen Augenmake-up gehört wohl auch der Eyeliner. Zugegeben – ich bin eine Eyelinerlegasthenikerin und trage ganz, ganz selten einen Eyeliner. Mittlerweile komme ich gut ohne aus. Ich bin einfach zu unfähig, um einen präzisen Eyeliner (vor allem mit Wing) zu ziehen. Jedoch habe ich auch diesen Eyeliner zum Testen bekommen, darum habe ich mich überwunden und für euch einen Eyeliner gezogen. Die Handhabung fand ich überraschend einfach, herausfordernd war es trotzdem. Vor allem in einem Video. Ehrliche Meinungen sind erwünscht: Ist mir der Eyeliner gelungen?

 

mirro-beauty-herz-smiley-pixi

 

Der Look

Das Make-up ist weniger für den Alltag gedacht, sondern mehr für den Abend. Ich habe versucht, alle Farben der Palette zu integrieren. Geschminkt wurde ausschließlich mit diesen Farben. Um den Look mehr Drama zu verleihen, habe ich besonders die dunklen Töne intensiviert. In der Lidfalte habe ich auf schwarz gesetzt, obwohl ich ansonsten eher selten mit schwarz schminke – auch wenn ich abends weggehe. Verblendet wurde alles mit dunkelbraun.

Auch Eyeliner verwende ich so gut wie gar nie. Ich muss sagen, dass es mit dem Pixi Eyeliner einfacher funktioniert. Zumindest für meine Verhältnisse. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass es mir generell leicht gefallen ist, eine feine Linie zu ziehen. Wie bereits erwähnt – für euch habe ich mich sehr bemüht.

Wie der Look geschminkt wird, seht ihr ganz unten in meinem neuen Video. Viel Spaß beim Anschauen!

 

pixi-look-face-makeupbeauty-pixi-kooperation-sponsored-mirrorpixi-look-make-up-schminken-beauty

Erhältlich sind die Produkte bei Douglas Online oder auf der offiziellen Homepage von Pixi.

 

*PR Sample – In freundlicher Zusammenarbeit mit Pixi
Die Produkte wurden mir zugeschickt. Das ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung. 

 

Pflege mit 25 (+Herbst Look mit Reviderm)

 

*PR-Samples (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von  Produktsponsoring. PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Stern (*) markiert. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Die Kälte ist nun endgültig über uns hereingebrochen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich bereits Anfang Oktober meinen Wintermantel aus meinem Winterkleiderschrank holen muss. Falsch gedacht! Kälteempfindlich, wie ich bin, leide nicht nur ich, sondern auch meine Haut. Die kalten Jahreszeiten sind wohl die schlimmsten Feinde unseres größten Organs. Trockene Hautstellen oder ganze Flächen sind keine Seltenheit. Der Herbst ist auch jene Jahreszeit, in der mein Stresspegel am höchsten ist. Das hat ebenso Auswirkungen auf meine Haut. So zickig wie jetzt ist sie das ganze Jahr über nicht. Darum freute ich mich umso mehr, dass ich die Marke Reviderm für euch genauer unter die Lupe nehmen durfte.

Jedoch wurde ich nicht nur mit Pflegeprodukten für die Haut verwöhnt, sondern auch mit dekorativer Kosmetik. Daher ist meine Hommage für den Herbst ein herbstlicher Look, denn gerade jetzt kann man sich im Schminktöpfchen mehr als sonst austoben.

 

reviderm-produkte-uebersicht

 

Unsere Haut

Ab wann soll ich mit der Anti-Aging Pflege beginnen?

Insgesamt enthielt mein Testpaket vier Pflegeprodukte. Zwei davon zählen zur Marke Reviderm. Beide Produkte gehören der Skinintelligence Linie an. Das Ziel: Sichtbare Zeichen der Hautalterung bekämpfen und die frühzeitigen Ursachen des Alterungsprozess‘ entgegenzuwirken. Da ich im nächsten Monat 25 werde, kann ich also langsam, aber sicher mit so einer Pflege beginnen. Vor allem auch weil ich aufgrund meines zeitintensiven Alltags oftmals gestresst bin. Stress ist bekanntlich Gift für die Gesundheit und folglich ebenso für unsere Haut.

Ich habe öfters gelesen, dass ab 25 die ersten Zeichen der Hautalterung sichtbar werden können. Das klingt erstmal bitter, denn mal ehrlich, wer will sich im zarten Alter von Mitte 20, der Blüte des Lebens, mit Anti Aging auseinandersetzen? Letztendlich ist das jedoch gar nicht so schlimm. Wir wollen alle, dass unsere Haut lange straff und jugendlich bleibt. Natürlich hängt die Hautalterung auch von unserem Lebensstil ab, doch als kleiner Zusatz kann die richtige Pflege nicht schaden. Darum finde ich 25 auch ein gutes Alter, um sich damit auseinanderzusetzen.

 

reviderm-maske

 

Meine Pflegeprodukte von Reviderm

Insgesamt durfte ich eine Maske* und ein Tonic* von der Skinintelligence Linie testen. Vorweg: Die Maske würde ich euch nur empfehlen, wenn ihr keine allzu empfindliche Haut habt, da sie eine sehr intensive Wirkung hat.

 

Repair Mask Circulate Forte*

Die Maske aktiviert und fördert sehr intensiv die Durchblutung. Die Maske sollte bei deutlichen roten Äderchen […] mit Umsicht eingesetzt werden. […] Zimtrindenextrakt fördert die Mikrozirkulation. So werden die Zellen verstärkt mit Vitalstoffen versorgt und die Regenerationsprozesse in der Haut gezielt stimuliert.

 

Die intensive Wirkung kann ich voll und ganz bestätigen. Die Haut ist nach der Anwendung deutlich gerötet. Wer jedoch brav den Beipackzettel liest, weiß auch, worauf er sich eingelassen hat und erlebt später keine böse Überraschung. Die deutliche Röte wurde vorhergesagt, doch dafür ist die Haut anschließend aufnahmefähiger für weitere Wirkstoffe. Ich kann euch beruhigen, die Röte geht innerhalb von der ersten Stunde weg.

Wer sich nun trotzdem unsicher ist, sollte die Maske zuerst an kleinen Hautstellen testen und abwarten. Insgesamt soll die Maske 10-12 Minuten lang einwirken. Dabei ist es wichtig, immer auf sein eigenes Hautgefühl zu achten. Ich persönlich habe sie sogar weniger als 10 Minuten einwirken lassen. Ich kann euch versichern, man spürt die Maske, aber es ist kein unangenehmer Schmerz. Eher ein Spannungsgefühl und das Gesicht erwärmt sich deutlicher, da die Durchblutung stark stimuliert wird. Die Wärme und das Spannungsgefühl lässt jedoch nach, sobald die Röte verschwunden ist.

Spürbar ist die Anwendung jedoch fast den ganzen Tag über. Es ist jedoch kein Schmerz, sondern man merkt lediglich, dass etwas mit der Haut passiert ist. Am nächsten Tag jedoch ist alles wieder verschwunden und man kann sich über ein tolles Ergebnis freuen.

Tipp

Die Maske nur dann verwenden, wenn man genügend Zeit hat. Wer kurz danach ein Date oder einen wichtigen Geschäftstermin hat, sollte die Anwendung lieber verschieben. Auch mit dem Schminken würde ich danach ein oder sogar zwei Stunden warten.

 

Purifying Tonic*

Das Purifying Tonic, welches ihr im Video zu Gesicht bekommt, eignet sich besonders für gestresste Haut:

 

Hautklärendes Tonic mit Anti-Stress-Faktor. Der ideale Reinigungsabschluss für ölige Haut, die auch zur Entzündung neigt. […] Ein spezieller Anti-Stress-Faktor nimmt umgehend Juckreiz und Missempfinden.

 

Das Tonic mag ich besonders wegen seiner hautklärenden und porenverfeinernden Wirkung. Außerdem trage ich es gerne nach der Anwendung der Maske auf, da es meine Haut beruhigt.

 

blush-und-highlighter-reviderm

 

Dekorative Kosmetik

Reviderm hat nicht nur Pflegeprodukte, sondern auch dekorative Kosmetik. Diese können Frauen jedes Alters benutzen, weswegen dieser Beitrag nicht nur für meine Generation gedacht ist, sondern auch für meine jüngeren Leser. Auch mich hat die dekorative Kosmetik besonders begeistert. Insbesondere die Selection Stay On Minerals Foundation* in der Farbe Opal. Da ich im Sommer nicht so viel Sonne abbekommen habe, wanderte ich mit nobler Blässe anstatt knackiger Bräune in den Herbst. Da ist es gar nicht so einfach, die richtige Foundation zu finden. Mit der Stay On Minerals Foundation in Opal habe ich nun einen nahezu identischen Farbton zu meiner Haut gefunden. Außerdem ist die Haltbarkeit der Foundation großartig. Zusammen mit dem Mineral Shine Stopper Powder* kann man den ganzen Tag sein Gesicht wahren, ohne sich nachschminken zu müssen.

Begeistert bin ich auch von dem Mineral Boost Lipstick* in der Farbe Wild Berry Ice Cream. Die Farbe ist der ideale Herbstbegleiter, die Textur cremig und angenehm – somit besonders geeignet für die herbstspröden Lippen. Außerdem sorgt Hyaluronsäure für mehr Volumen. Zwar habe ich selbst sehr volle Lippen, aber ein bisschen mehr Volumen kann nie schaden. Der Reshape Blusher* beinhaltet Highligher und Rouge. Der Blush gibt die Farbe zwar etwas dezenter ab, aber man kann ihn gut schichten und somit schöne Pfirsichbäckchen zaubern. Frische verleiht er auf alle Fälle. Der Mineral Duo Eyeshadow Marilyn* ist besonders geeignet für dezente Augenmake-ups, genau wie die Eternity Mascara*, die vor allem die Wimpern verlängert. Wenn es nach meinem Geschmack gehen würde, könnte es noch ein bisschen mehr Volumen sein, aber wirkungsvoll ist er auf alle Fälle.

Ein weiterer Pluspunkt

Die dekorative Kosmetik ist frei von Paraffinen und Parabenen und teilweise auch frei von Parfüm.

 

reviderm

 

Mein Look

Für meinen Herbstlook habe ich alle Produkte inkl. Ergänzungen (Concealer, Augenbrauenstift, Lidschatten) verwendet. Den Umgang mit dem sehr cremigen Lippenstift muss ich allerdings noch lernen, aber ich denke, ein Lippenpinsel wird mir hier weiterhelfen. Mehr zu meinem Look, seht ihr im Video ganz unten. Viel Spaß.

 

lipstick-girl-reviderm herbstlicher-look-mit-reviderm reviderm-look

 

*PR-Sample! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Reviderm. Die Produkte wurden mir zur Verfügung gestellt. Das ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung zu den Produkten.  

 

No. 17: Jennies Christmas Look

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 17: Jennies Christmas Look

 

Hallo, ihr Lieben!

Die liebe Lisa hat mich gefragt, ob ich bei ihrem Adventskalender auch ein Türchen füllen möchte. Da konnte ich nicht nein sagen! Deshalb versorge ich euch heute mit einer Idee, wie ihr euer Weihnachts-Make-Up schminken könntet. Ich habe mich für einen nicht zu auffälligen Look entschieden. Intensivieren lässt sich der Look natürlich immer noch!

 

Augen

 

Die Augen

Wenn ihr relativ dunkle Farben oder Glitzerlidschatten verwendet, empfehle ich euch, immer zuerst die Augen zu schminken.

Den Look habe ich rund um die NYX „Love in Paris“ Lidschattenpalette in „05 Parisian Chic“ gestaltet. Die braunen und goldenen Töne passen meiner Meinung nach perfekt zu Weihnachten.

Zuerst habe ich die Nummer 4, den hellsten Ton über mein gesamtes bewegliches Lid bis hin zu den Augenbrauen mit einem fluffigen Pinsel aufgetragen. Als Base habe ich übrigens einfach einen Concealer aufgetragen und diesen anschließend mit einem Puder gesettet.

Danach habe ich die Nummer 1, der Taupe-Ton, in die Lidfalte, am äußeren „V“ aufgetragen und verblendet. Dann einfach Schritt für Schritt zu den dunkleren Tönen übergehen. Das funktioniert mit allen Tönen. 

Um dem ganzen noch einen festlichen Touch zu verleihen, habe ich den goldenen, schimmernden Ton vom Augeninnenwinkel bis hin zur Lidmitte aufgetragen. Da mir das aber nicht intensiv genug war, habe ich noch zu einem goldenen Catrice-Lidschatten gegriffen. Verwendet einfach, was ihr habt!

Bevor ich meine Wimpern getuscht habe, habe ich noch am unteren Wimpernkranz ein wenig braunen Lidschatten aufgetragen und verblendet. Wenn ihr viel auf dem oberen Lid macht, empfehle ich euch immer, auch ein bisschen was am unteren Wimpernkranz zu machen, da sonst ein Ungleichgewicht entsteht.

Wer mag, kann natürlich noch einen Lidstrich ziehen und falsche Wimpern anbringen.

 

Jennie

 

Die Lippen

Ich wollte zuerst auf das klassische Rot zurückgreifen. Das passt natürlich auch sehr gut zu diesem Look. Aber ich habe mich für eine selbst zusammengemischte Farbe entschieden. Dazu habe ich „Berry Smooth“ von Gerard Cosmetics und „Rebel with Cause“ von Makeup Revolution gemixt. Ich bin ganz begeistert von der Mischung!

 

Das Gesicht

Das übrige Gesicht schminkt ihr am besten mit eurem gewohnten Make-up. Contouring mag ja jeder unterschiedlich stark. Beim Blush würde ich euch einen dezenten Ton empfehlen, weil die Augen und die Lippen ja schon ziemlich aufregend sind.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

 

Meet Jennie

Jennie begann ihre Blogginglaufbahn auf ihrem Blog „haveagoodlook“. In den letzten drei Jahren ist die hübsche Bloggerin älter und gefestigter geworden. Jennie weiß nun, was sie wirklich will:

„Menschen mit meinen Lifestyletipps inspirieren und sie für Beauty begeistern und hilfreiche Tipps geben“

Seit ihrem Umzug von Blogger auf WordPress schreibt Jennie auf „Iced Coffee & Lipstick“ und zeigt damit deutlich, dass sie ihren Platz in der Bloggerwelt gefunden hat.

Jennie liebt Kosmetik, trinkt wie ich sehr gerne Kaffee, jedoch in der geeisten Variante und sammelt Designer-Handtaschen. Die zielstrebige Studentin mag BWL und beweist damit, dass ein Beautyfan nicht nur Schminke im Kopf hat!

Seid ihr neugierig auf Jennie geworden? Besucht sie doch auf „Iced Coffee & Lipstick“

Auch hier könnt ihr Jennie finden:

 

My Pre-Autumn Make-Up + Video

Neulich gab es noch einen total euphorischen Post über den Sommer. Blicke ich just in diesem Moment aus dem Fenster, sieht es nicht mehr wirklich sommerlich aus. Ob es mir passt, oder nicht, der Herbst klopft langsam an. In mir schwirrt die leise Hoffnung, noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können und ein paar letzte Sommertage zu genießen. Wisst ihr was? Der Sommer kommt noch heuer wieder, ganz bestimmt. Nur heute ist erst einmal Herbst angesagt.

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich würde ihn nicht mögen. Dem ist nicht so. Nur hasse ich es, den Sommer für ein ganzes Jahr lang zu verabschieden. Trotzdem hat auch der Herbst so seine Vorteile und das nicht zuletzt wegen den wundervollen Farben. So richtig einstimmen möchte ich mich in die goldene Jahreszeit allerdings noch nicht, aber trotzdem ist das Make-up, welches ich für das heutige Video geschminkt habe, wie aus Zauberhand ein bisschen herbstlich geworden.

Neben meiner Urban Decay Naked Palette, habe ich MAC „Cranberry“ wieder aus der Schublade gekramt. Der Lippenstift „Please Me“ von MAC ist mit Sicherheit nicht die Herbstfarbe schlechthin, sondern eher ein Sommerkind, aber damit bewahre ich mir eben noch das bisschen Sommer. Wir befinden uns ohnehin in so einem Zwischenraum: Between Summer & Autumn. Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem harmoniert es. So finde ich es erstaunlich, dass „Please Me“ als Sommerfarbe sogar zu „Cranberry“, einer absoluten Herbstfarbe harmoniert.

Den Sommer habe ich mir auch ein bisschen mit den Haaren bewahrt. Zuerst war ich unschlüssig, ob ich mit der Frisur überhaupt ein Video drehen sollte (Kindisch, ja oder nein?), aber je länger ich die Frisur so habe, umso besser gefällt sie mir. Inspiriert wurde ich übrigens von Alina. Demnächst möchte ich auch noch das mit dem Zwirbeln versuchen, aber dafür sind die Locken einfach viel zu schön geworden. Ich konnte sie einfach nicht verstecken. Mit der Haarfarbe bin ich immer noch glücklich. Sie waren zwar kurz nach dem Friseurbesuch etwas dunkler, aber ich mag es, wie die Sonne sie natürlich aufgehellt hat. Mein letzter Besuch liegt nun auch schon 6 Wochen zurück und obwohl ich von Natur aus ziemlich dunkle Haare habe, finde ich es erstaunlich, dass der Ansatz immer noch nicht unnatürlich wirkt, so wie früher. Best Hairdecision of my life! 

 

Neben den Herbstfarben habe ich auch noch etwas ganz anderes für mich entdeckt: Adobe Lightroom. Ich möchte meinen Horizont in Sachen Bildbearbeitung erweitern und mal ein kleines Upgrade haben, darum teste ich gerade fleißig Lightroom. Bis 28.08.2015 hat man übrigens die Möglichkeit, die Lizenz für monatlich knapp 10 Euro zu erwerben. Bis jetzt macht mir die Arbeit mit Lightroom viel Spaß, auch wenn ich noch sehr viel zu lernen habe, weswegen ich mit dem Gedanken spiele, mir die Lizenz zu holen. 10 Euro tun mir nicht weh und da ich als Studentin auf die Vollversion doch lieber verzichte, ist das eine gute Alternative. Wenn ich endlich im Berufsleben stehe, kann ich mir die Vollversion immer noch zulegen und bis dahin werde ich bestimmt auch den Dreh raushaben. Ich kann es euch nur empfehlen. Probiert doch einfach einmal die Testversion. Es macht wirklich Spaß, sich im Programm zu spielen. Ich bin bisher nur bei den Basics angelangt (Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast etc.), aber ich habe mich auch ein bisschen außerhalb meines Terrains gewagt und meine Äuglein ein bisschen grüner gemacht, da meine Augen auf Fotos doch öfters bräunlich aussehen und sie in Wirklichkeit grünlicher sind (vor allem bei Sonnenlicht oder wenn ich geheult 😀 / gerötete Augen habe – da sind sie deutlich olivgrün).

Abschließend möchte ich mich bei euch für die tollen Fragen, die ihr mir gestellt habt, bedanken. Ich habe mich nach Abschluss meines Gewinnspiels sofort ans Werk gemacht und die Fragen für euch in einem Video beantwortet. Wenn euch das Video gefällt, würde ich mich sehr über einen Daumen nach oben freuen und selbstverständlich auch über weitere Fragen, denn dann können wir monatlich immer eine neue Runde starten. Was meint ihr?

-HIER- ist mein ask.fm Profil und nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Video. Einfach auf das untere Bild klicken.

 

Shiseido – Perfect Cleansing Oil

Shiseido

Perfect Cleasing Oil

Welche Frau kennt das nicht? Beim abendlichen Abschminken bemühen wir uns jedes Mal, unsere Wimperntusche vollkommen und rückstandslos zu entfernen. Oftmals scheint uns das zu gelingen, doch wachen wir am Morgen auf, merken wir, dass da doch immer wieder ein kleiner Restbestandteil zum Vorschein kommt. Ärgerlich, nicht wahr? Ich kenne das nur zu gut und egal, wie lange ich meine Wimpern mit einem Eye-Make-Up-Remover bearbeite, es gelingt mir nicht immer. Abgesehen davon frage ich mich, wer schon gerne seine Wimpern strapaziert? Es muss etwas her, dass die Wimperntusche, sowie das restliche Make-Up schonend entfernt. Hier kommt das Perfect Cleansing Oil von Shiseido ins Spiel, welches ich dank Flaconi testen durfte.

Die Marke

Höchstwahrscheinlich ist Shiseido vielen von euch ein Begriff. Wer die Marke noch nicht so gut kennt, dem möchte ich sie nun gerne vorstellen. Shiseido ist ein japanisches Unternehmen, welches Kosmetika im Luxussegment herstellt. Unter anderem findet ihr viele Produkte rund um Haar-, Körper- und Hautpflege. Hinsichtlich Kosmetika zählt Shiseido zu einem der ältesten Unternehmen seiner Art weltweit.  

Das Produkt

Bei dem Perfect Cleansing Oil handelt es sich um ein Reinigungsöl, welches laut Hersteller für alle Hauttypen geeignet ist. Das klingt schon einmal spannend, denn gerade bei fettiger Haut neigt man dazu, Öle eher zu vermeiden. Es verspricht eine problemlose Entfernung von hartnäckigen Augen-Make-Ups und wasserfesten Fundations, die ansonsten nur sehr schwer abgehen. Zusätzlich hat es eine reinigende Wirkung und löst Verschmutzungen, ohne der Haut Feuchtigkeit zu entziehen. Obwohl es ein Öl ist, verspricht Sheseido, dass das Produkt leicht abwaschbar ist und ein Frischgefühl auf der Haut hinterlässt.

Herstellerversprechen

Ein angenehm leichtes Reinigungsöl mit der von Shiseido entwickelten Gentle Quick Removing Technology. Es reinigt porentief und entfernt schnell und zuverlässig Schmutz und Make-up.

Anwendung

Pumpspender dreimal drücken und das Produkt in die Handinnenfläche geben. Das Reinigungsöl sorgfältig auf die Haut aufmassieren und mit kühlem oder lauwarmen Wasser abwaschen.

So nutze ich das Produkt

Ich bleibe bei meiner gewohnten Abschminkroutine. Das heißt, ich beginne erstmals damit, meine Haut mithilfe von einem sanften Babytuch von den ersten Make-Up Resten zu befreien. Erst dann folge ich der Anwendung, wie sie von Shiseido empfohlen wird. Lediglich für die Wimperntusche gebe ich noch einen Pumpspender auf ein Wattepad und gehe ein letztes Mal über meine Augen.

Fazit

Das Öl ist etwas flüssiger, als andere Öle, die man im Beautybereich nutzt, wie beispielsweise Haaröl. Für die Reinigung finde ich es allerdings optimal geeignet. Es lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und einmassieren. Den Duft würde ich als blumig frisch bezeichnen. Auf jeden Fall sehr angenehm. Nachdem ich mein Gesicht mit warmen Wasser abgewaschen habe, bleibt kein öliger Film zurück, darum kann ich mir selbst gut vorstellen, dass das Herstellerversprechen stimmt und das Öl für alle Hauttypen geeignet ist. Jedoch kann ich nur für mich sprechen (normale Haut). Wenn es von euch gewünscht wird, kann ich das Öl auch gerne einer Freundin von mir zum Testen geben, die selbst zu eher öliger Haut tendiert und euch auf Instagram darüber berichten, wie es für sie war.

Meine Wimperntusche lässt sich damit übrigens wirklich gut entfernen, was besonders am nächsten Tag sichtbar wird. Ein wirklich tolles Produkt, auch wenn es preislich gesehen in der etwas höheren Liga spielt. Trotzdem kann ich es durchaus empfehlen und bin der Meinung, dass man sich und seiner Haut ruhig einmal etwas gönnen darf.

*PR-Sample
Vielen Dank an Flaconi

10 Beautytipps, die das Leben leichter machen!

Vom Wissensstand und Können her bin ich definitiv nicht die ultimative Beauty Queen. Alles, was ich in den letzten Jahren bezüglich Schminken gelernt habe, habe ich mir selbst beigebracht. Es war ein Kampf! Ein laaaaanger Kampf, bis ich dort gelandet bin, wo ich heute nun stehe. Ich erinnere mich dunkel (und wohl auch nicht so gerne) an fragwürdige Schminkversuche mit 13, als ich mir meinen ersten Beautykasten mit eher minderbemittelten Lidschatten gekauft habe. Ja, mit 13 war das Taschengeld plötzlich hoch genug, dass solch eine Investition drin war. Ich war stolz wie Oscar. Wenn ich heute so daran zurückdenke, müsste ich mich für meine holprigen Experimente eher in Grund und Boden schämen. Mit 14/15 fuhr ich dann auf der Schwarz-Schiene. Egal wie farbenfroh mein Outfit auch war, von knallig orangen Bandeautops bis hin zu violetten Gürteln und knallroten Ohrsteckern (allesamt natürlich nicht in Kombination), Hauptsache die Augen waren schwarz. Wenn ich von schwarz spreche, dann meine ich WIRKLICH schwarz – bis zum letzten Augeninnenwinkel. Sogar die Wasserlinie war permanent schwarz „eingefärbelt“ (Sorry, für das Steirerwort). Ich habe mir gerade selbst die Hände über den Kopf zusammengeschlagen.

Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Erfahrungen gesammelt, Tipps und Tricks, die mir bezüglich Beauty das Leben erleichtern. Ich bin keine Expertin auf dem Gebiet, dennoch möchte ich diese Tipps mit euch teilen. Seht sie quasi als „Lisas ultimative Überlebenstipps“ an. Wenn sie euch genauso helfen, wie mir, dann freut es mich. Wenn nicht, dann wisst ihr wenigstens, wie ich im Beautydschungel überlebe 🙂

Tipp Nummer 1: Ziehe dir NIE einen Lidstrich, wenn du es eilig hast. Schon gar nicht mit Liquid Eyeliner! Die Erfahrungen haben mir gezeigt: Das geht meistens daneben! 

Tipp Nummer 2: Einen Eyeliner zu ziehen, war noch nie so deine Stärke. Allerdings hast du einen Run, das Amu ist dir perfekt gelungen und du fühlst dich wie Wonder Woman. Du denkst, jetzt kannst du alles schaffen und dir wird auch der Eyeliner gelingen. NEIN! Wenn es vorher nie geklappt hat, wird es diesmal auch nicht klappen. Lass es lieber bleiben. Du ruinierst nur dein schönes Augenmake-up. Übe lieber ausgiebig und wage dich erst an einen Eyeliner, wenn du es wirklich kannst. Ich zum Beispiel verzichte meistens darauf, weil er mir auch nicht immer gelingt und ich dadurch auch keine Routine darin habe.

Tipp Nummer 3: Investiere in gute Pinsel! Klar, wenn man das Handwerk nicht beherrscht, nutzt der teuerste Pinsel nichts. Ein MAC oder Sigma veranlasst ein ungeübtes Händchen nicht dazu, dass man plötzlich zaubern kann und sich AMU’s schminkt, die denen der besten Beautybloggerin oder Make-up-Artistin gleichen, aber hat man erstmals die Routine drin, dann lohnt es sich. Ich fange nun langsam damit an, meine Pinselsammlung mit guten Pinsel aufzustocken. Bisher habe ich selbst auch nur zwei gute Pinsel, aber das sind wirklich zwei Essentials für mich. Momentan sind der 217er von MAC, sowie der Puderpinsel von Da Vinci in meinem Besitz. Ich kann euch die Pinsel beider Marken nur ans Herz legen. Als nächstes möchte ich mir einen Blushpinsel von Da Vinci gönnen. (Erhältlich sind die Pinsel u.a. bei Douglas).

Tipp Nummer 4: Schminke dich nie, ohne vorher zumindest eine Feuchtigkeitscreme oder Tagescreme aufgetragen zu haben. Wirklich NIE!!! Ausnahmen gibts nicht, auch wenn man es mal eilig hat. Dann lieber gar nicht schminken! Ich habe lange Zeit auch auf einen Primer verzichtet. Wenn ich mich mal etwas mehr schminke, trage ich neuerdings wieder einen Primer auf. Ich persönlich finde, dass ein Primer das Ergebnis verbessern kann.

Tipp Nummer 5: Verzichte bei einem Date (vor allem bei dem ersten Date) auf zu viel Make-up. Ich habe schon von einigen männlichen Freunden und Bekannten gehört, dass sie es nicht mögen, wenn Mädels zu viel geschminkt sind. Ich finde, gerade hier ist die Gelegenheit da, wo man im wahrsten Sinne des Wortes sein wahres Gesicht herzeigen sollte. Denn sollte sich tatsächlich etwas Ernstes daraus entwickeln, werdet ihr nicht perfekt geschminkt neben ihm aufwachen, oder? Nicht, dass euer zukünftiger Freund euch dann nicht mehr erkennt. Natürlichkeit punktet einfach immer. Meine Empfehlung: BB Cream oder eine leichte Foundation, eventuell etwas Concealer, wenn man zu Augenringen neigt oder zu wenig Schlaf abbekommen hat, eine hauchzarte Schicht Puder, etwas Wimperntusche und Labello. Selbstverständlich kommt es auch darauf an, wo und zu welcher Tageszeit man sich trifft. Die Empfehlung von mir ist eher auf die Tageszeit gerichtet, z.B. wenn man sich zum Eis essen trifft. Abends kann man ja umdisponieren. Aber auch wenn man zu Lidschatten greift, kann man damit ein wunderbar natürliches Ergebnis erzielen. Farbempfehlung: Nudetöne!

Tipp Nummer 6: Nicht nur beim ersten Date, sondern auch im Alltag reicht ein sehr dezentes Make-up. Ich hatte Phasen (die noch gar nicht so lange her sind), wo ich sogar an der Uni Lidschatten getragen habe. Jetzt wo es wärmer ist, verzichte ich allerdings darauf und belasse es bei dem Notwendigsten. Mir ist es lediglich wichtig, frisch und nicht müde auszusehen. 

Tipp Nummer 7: Geht auch mal ungeschminkt durchs Leben. Ich kann die Mädels nicht verstehen, die sich extra noch einmal schminken, wenn sie nur einmal kurz in den Supermarkt hopsen, weil die Milch alle ist. Wollt ihr wissen, wie ich in den Supermarkt fahre, wenn ich spontan dorthin muss? So, wie ich gerade bin. Da ist es mir egal, ob ich eine Jogginghose trage, ungeschminkt bin und eine Asipalme habe, oder ein Galaoutfit trage. Auch bei einem Spaziergang mit dem Neffen oder beim Eisessen mit den Nachbarskindern kann man das Make-up getrost mal in der Schublade lassen. Ich zum Beispiel liebe die Wochenenden, an denen nichts ansteht und ich 48 Stunden lang ohne jegliche Spachtelmasse verbringen kann. Da fühlt man richtig, wie die Haut aufatmet. Darum – stehe zu deiner Natürlichkeit. Jedes Mädchen ist auch ohne Make-up schön.

Tipp Nummer 8: Setze auf Qualität, anstatt auf Quantität. Das soll keine versteckte Message sein, dass „High End“ das Beste vom Besten ist und man Drogerieprodukte in die Tonne kloppen kann, aber gerade bei Drogerieprodukten neigt man wahrscheinlich eher dazu, schneller mal zuzugreifen und dieses und jenes spontan mitzunehmen. Setzt lieber auf Qualität und ja, auch Drogeriemarken wie Catrice und Essence können qualitativ sein, aber nehmt das Produkt lieber ganz genau unter die Lupe, bevor ihr es kauft. Dennoch empfehle ich, auch mal in etwas teureres Make-up zu investieren. Selbstverständlich wird man dann weniger Lidschatten besitzen, wenn man sie bei MAC kauft (außer man ist nicht zufällig steinreich), aber dafür weiß man, dass man ein gutes Produkt zu Hause hat. Dies würde ich im Übrigen nicht nur Mädels empfehlen, die sich oft schminken, sondern auch jenen, die sich selten schminken. Freundinnen von mir, die sich wenig bis gar nicht (außer zu bestimmten Anlässen) schminken, haben ausschließlich gute High End Produkte in geringer Menge zu Hause, denn sie setzen eben auf diese Qualität. Trotzdem – auch High End genau begutachten. Nicht alles, was teuer ist, ist automatisch gut.

Tipp Nummer 9: Mein größtes Beauty No-Go! Schwarzer Kajal auf der Wasserlinie. Früher oft gemacht, finde ich heute, dass es seltsam aussieht. Vor allem, wenn man NUR schwarzen Kajal auf die Wasserlinie macht und auf Lidschatten oder Sonstiges verzichtet.

Tipp Nummer 10: Sehe Make-up als das an, was es ist. Make-up dient nicht dazu, dass du dich maskierst, sondern es dient dazu, die schönen Punkte in deinem Gesicht hervorzuheben und zu umschmeicheln. Außerdem – die Augenbrauen sind der Rahmen deines Gesichtes. Achte gut auf sie!

 

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 2

Cranberry – eine Lidschatten, an dem schon lange mein Herz hängt. Ich glaube, mittlerweile schwärme ich seit anderthalb Jahren von dieser Farbe, als ich einst ein Video von der YouTuberin Citamaass gesehen habe, die einen zauberhaften Look damit geschminkt hat. Es kamen viele neue Lidschatten hinzu, aber aus „Cranberry“ ist nie wirklich etwas geworden. Bis jetzt, als ich mich in Wien endlich für diese Farbe entschieden und die anderen, die zwar auch sehr schön sind, außen vor gelassen habe. Ich muss zugeben, ein bisschen gehadert habe ich schon, vor allem, weil ich auf der Suche nach Frühlingsfarben war, aber letztendlich wurde es tatsächlich „Cranberry“. Der Store Mitarbeiter selbst war der Meinung, dass „Cranberry“ auch in den Frühling passen würde. Ich muss zugeben, ich selbst stand dem sehr skeptisch gegenüber. Ich habe es versucht, euch ein frühlingshaftes Amu zu zaubern, aber das war richtig schwierig. Doch bevor ich zu dem Amu komme, möchte ich euch noch etwas über Cranberry erzählen.

„Cranberry“ (Finish: Frost) ist ein schimmernder, beeriger Rotton, der dezent ins auberginefarbene geht. Beim Verblenden wird der Ton für mich allerdings etwas bräunlicher, aber es kommt drauf an, wie stark man die Farbe auf sein Lid aufträgt. Der Lidschatten selbst weist eine beachtliche Pigmentieren auf, bröckelt nicht beim Auftrag und lässt sich sehr gut verblenden.  Besonders harmonisch finde ich ihn zu den MAC Farben „All That Glitters“, „Woodwinked“ und „Vanilla“. Die Haltbarkeit ist zudem auch sehr gut, weswegen ich mit „Cranberry“ wieder einmal voll ins Schwarze getroffen habe. Nur – ist die Farbe wirklich auch frühlingstauglich? 

Na ja, so richtig frühlingshaft finde ich die Farbe leider nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Geschichte für den Sommer komplett anders aussehen wird. Im kräftigen Auftrag und mit Sommerfarben kann man damit bestimmt ein wunderschönes Sommeramu auftragen. Vorausgesetzt man mag es im Sommer kräftig. Im Sommer bleibe ich persönlich lieber auf der natürlichen Seite. Ein bisschen getönte Tagescreme, ggf. Puder (wenn nötig), etwas Blush, dezenter Lippenstift und Wimperntusche – That’s it. Aber im Herbst punktet „Cranberry“ ohne jeden Zweifel. Für mich ist und bleibt die Farbe eine Herbstfarbe. Aber ich werde mich im Sommer nochmals an ein Amu setzen und vielleicht kann ich euch dann schon ein vollkommen anderes Ergebnis bieten.

Trotz der kleinen Frühlingsuntauglichkeit bereue ich keine Sekunde, mich für „Cranberry“ entschieden zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, ihn endlich zu meiner Sammlung zählen zu können. Jetzt habe ich eine neue Obsession: Ich brauche unbedingt noch „Vanilla“ (am Liebsten sogar das Pigment), denn eine bessere Farbe zu „Cranberry“ kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vor allem das Pigment finde ich umwerfend, allerdings müsste ich dafür meine Beste Freundin beauftragen, es mir zu schicken, denn an den MAC Countern bei Douglas oder Marionnaud gibt es leider keine Pigmente.

Was meint ihr? Ist für euch „Cranberry“ frühlingstauglich? In welche Jahreszeit würdet ihr „Cranberry einordnen?

 

Used Products
Face/ Foundation: MAC Studio Fix Fluid NW20
Face/ Powder: Catrice Mattifying Powder
Cheeks/ Blush: MAC „Melba“
Eyebrows: Essence Eyebrow Designer „04 Blonde“
Eyes: MAC „Cranberry“, MAC „All that glitters“, Gosh Palette
Waterline: Essence Kajal Pencil „04 White“
Lashes/ Mascara: Astor Big and Beautiful Style Muse Mascara
Lips / Lipstick: MAC „Please Me“

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 1

In meinem „Follow My Weekend“ habe ich es bereits angekündigt. Meine wundervolle Beste Freundin Lizzie hat mir MAC Gutscheine geschenkt, die ich selbstverständlich am Tag darauf beim MAC Store am Wiener Westbahnhof auf den Kopf gehauen habe. Insgesamt durften drei neue Schätzchen bei mir einziehen, die ich euch eigentlich alle heute in einem Stück vorstellen wollte. Aufgrund der exorbitanten Länge beschränke ich mich heute allerdings nur auf die zwei Lippenstifte: „Vegas Volt“ (Amplified) und „Please Me“ (Matte).

Schon seit Langem wollte ich meine MAC Lippenstift „Sammlung“ erweitern. Bevor die zwei Schätzchen bei mir einziehen durften, besaß ich nur MAC „Japanese Maple“, eine Nudefarbe, die sehr sheer ist und ein Cremesheen Finish besitzt. Leider mochte ich „Japanese Maple“ nach einiger Zeit nicht mehr so gerne, da der Lippenstift ziemlich weich wurde und leicht abgebrochen ist. Doch mit den beiden neuen Lippenstiften bin ich höchst zufrieden.

Den Kauf verdanke ich übrigens einem MAC Mitarbeiter. Ich war mir bezüglich „Vegas Volt“ etwas unsicher, aber weil er der erste Mensch war, der auf Anhieb erkannt hat, dass meine Augen olivgrün und nicht braun sind (wie sie leider oft auf Fotos zur Geltung kommen), habe ich mich sofort überreden lassen. Ich mag Menschen, die meine Augenfarbe erkennen und da Lisa sofort Feuer und Flamme dafür war, ließ ich mir nahezu alles einreden. Er hat mich gut beraten, denn wie ich bereits oben erwähnt habe, bin ich höchst zufrieden. Deswegen nehmen wir die Lippenstifte vorerst einzeln unter die Lupe.

„Vegas Volt“ (Amplified)

Dass „Vegas Volt“ bald zu meinem Besitztümern zählen würde, war schon klar, bevor ich überhaupt beim MAC Store ankam. Ich habe im Internet ein Bild gesehen und mich sofort in die Farbe verliebt. Schade, dass ich das Bild nicht mehr finde, ansonsten hätte ich es euch gezeigt. Die Farbe wirkte knallig und flashig. Leider bekommt man diesen Knallton nur in Kombination mit einem bestimmten Gloss von MAC zustande, d.h. die Farbe sieht in Wirklichkeit wesentlich anders aus, als auf diesem besagten Bild, welches ich zuvor gesehen habe. Aber daran störte ich mich nicht. Im Gegenteil. Ich fand schnell Gefallen an der Farbe, vor allem, weil sie sowohl zu grünen, als auch zu braunen Augen passt. Perfekt für mich, denn im falschen Licht wirken meine Augen tatsächlich braun, gerade, wenn es etwas dunkler ist.

Die Farbe an sich ist ein deckender Coralton mit ganz dezentem Pinkstich. Für mich schreit sie nach Frühling und Sommer. Wenn ich den Farbton auf den Lippen trage, fühle ich mich wesentlich frischer. Außerdem harmoniert „Vegas Volt“ gut zu blasser Haut, aber man kann ihn auch getrost tragen, wenn man bereits etwas Bräune abbekommen hat. Die Textur ist angenehm. Der Lippenstift macht meine Lippen nicht trocken, sondern geschmeidig. Ein weiterer Pluspunkt ist die lange Haltbarkeit. Essen und Trinken ist kein großes Problem. Der Lippenstift hält sehr gut. Außerdem hat er nur einen dezenten Glanz und geht eher in Richtung matt.

„Vegas Volt“ ist definitiv eine Farbe, die für volle Lippen geeignet ist. Ich weiß, es ist ein First World Problem, aber bei zu knallig roten Lippenstiften fühle ich mich manchmal unwohl. Aufgrund diverser Anschuldigungen, ich würde mir Hyaluronsäure in die Lippen pumpen lassen, bin ich, was Lippenstifte betrifft, etwas vorsichtiger. Bei -DIESEM Post könnt ihr euch selbst überzeugen, wie knallig rote Lippen bei mir wirken. Ich finde es manchmal too much. Bei bestimmten Anlässen werde ich aber trotzdem zu rot greifen, weil mir die Farben an sich gut gefallen, aber „Vegas Volt“ ist endlich eine Farbe, die nicht unscheinbar wirkt, aber für meine Lippen auch alltagstauglich ist.

MAC Please Me (Matte)

Da ich den Wunsch geäußert habe, einen matten Lippenstift zu besitzen, empfahl mir der Store Mitarbeiter „Please Me“, der ebenso zu grünen Augen passt und perfekt für den Frühling ist. Nach einem kurzen Test musste ich nicht lange überlegen. Der Lippenstift ist perfekt und er passt gut zu mir. Matte Lippenstifte haben generell die Eigenschaft, schnell zu decken und das tut „Please Me“ ohne Zweifel. Außerdem finde ich die Haltbarkeit grandios. Auch mit „Please Me“ kann ich problemlos essen und trinken. Der Lippenstift hält bombenfest und darum werde ich ihn nächste Woche auch zur Weinpräsentation tragen, auf die ich gehen werde (und euch auf Instagram auf dem Laufenden halte). Er passt wunderbar zu meinem Dirndl und generell ist es für mich eine schöne Frühlingsfarbe, die für mich aber genauso gut in den Winter passt. Die Konsistenz ist etwas fester, wahrscheinlich auch eine typische Eigenschaft eines matten Lippenstifts. Leider habe ich bis jetzt noch keine gleichwertigen Vergleichsmöglichkeiten. Trotzdem ist der Auftrag angenehm. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Lippen austrocknen. Im Gegenteil: sie bleiben seidig weich und sehen gepflegt aus.  

„Please Me“ harmoniert sowohl zu grünen Augen, als auch zu blonden Haaren. Außerdem ist es wieder ein Lippenstift, der für blasse Haut gemacht ist, den ich mir aber zu einer leichten Bräune genauso gut vorstellen kann, wie „Vegas Volt“. Ich hoffe, er wird auch zu meiner geplanten, neuen Haarfarbe passen. Ja, Leute, ihr habt richtig gelesen. Jetzt kann ich es verkünden. Ich habe mich nach langem Hin und Her entschieden, dass ich mir die Haare etwas dunkler machen werde. So sehr ich helles Blond auch liebe, aber dieser Ansatz ist mir nunmehr schon so ein Dorn im Auge. Meine echte Haarfarbe wirkt durch den Kontrast wesentlich dunkler, als sie ist und auf den Fotos kommt der Unterschied noch krasser zur Geltung, weswegen ich jetzt ein paar Nuancen dunkler werden möchte. Auf keinen Fall zu dunkel, denn dafür mag ich helle Haare viel zu gerne, aber auf Instagram habe ich bereits ein Foto meiner Wunschhaarfarbe gepostet. Ansonsten tendiere ich stark zu Kenzas Haarfarbe, die mir immer besser gefällt. Also Leute, redet mir gut zu, damit ich es beim nächsten Friseurbesuch endlich übers Herz bringe und mir nicht schon wieder ganz helle Strähnchen machen lasse. Eine bisschen Bedenkzeit gebe ich mir aber noch.

Wie gefallen euch die Farben?
Welche findet ihr besser? „Vegas Volt“ oder „Please Me“?