Tag : Matcha

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

5 Reasons why I wanna travel to Japan

 

Japan – Das Land der aufgehenden Sonne. Über meinem Wunsch alle europäischen Hauptstädte zu bereisen, steht der noch größere Traum einen ostasiatischen Inselstaat im Pazifik zu besuchen. Ich werde oft gefragt, woher meine Faszination für dieses Land rührt und warum ich mir unbedingt den Kulturschock meines Lebens geben möchte. Denn Japan ist kaum mit Europa vergleichbar. Japan ist einzigartig und in meinen Augen definitiv eine Reise wert. Darum möchte ich fünf Gründe erläutern, warum es mich so stark in den ostasiatischen Raum zieht.

 

Japan

Hanami

Hanami sind die traditionellen Kirschblütenfeste, die jedes Frühjahr in Japan zelebriert werden. Die Sakura wird in Japan als Schönheitssymbol angesehen und ist Ausdruck der japanischen Seele. Mit einem guten Glas Sake lässt sich diese Zeit bestimmt standesgemäß genießen. Die besten Plätze für die Kirschblütenbetrachtung wären in Tokyo unter anderem der Ueno Park, der Shinjuku-Gyoen Park, die Kirschbäume entlang des Sumida-Flusses bei Asakusa und entlang des Palastgrabens bei Chidorigafuchi.

 

Byodo

Die Tempel und Schreine

Tempel und Schreine üben eine gewisse Faszination auf mich aus. In Japan gibt es viele Shinto-Schreine, die dazu errichtet wurden, um die einheimische Gottheit (Kami) zu verehren. Im Regelfall dienen Schreine dazu, heilige Gegenstände aufzubewahren. Die Shinto-Schreine wurden als Verehrungsstätten ausgewählt, um sich von den buddhistischen Tempel zu unterscheiden. Der Shintoismus und der Buddhismus zählen nämlich zu den bedeutendsten Religionen in Japan. An Shinto-Schreinen, sowie auch in den buddhistischen Tempeln kann man O-Mamori erwerben. Das sind kleine, bestickte Stoffbeutel, eine Art Talisman, die für gewöhnlich mit kleinen Papierstreifen mit schützenden Kanji gefüllt sind, den sogenannten O-Fuda. Mamori sollten nicht geöffnet werden und verlieren ihre schützende Wirkkraft nach einem Jahr.

Auf diesem Bild seht ihr die Phönix Halle des Byodo-in, einem buddhistischen Schrein in Uji (Präfektur Kyoto). Sieht die Halle nicht einzigartig aus? Ich glaube, hier lässt es sich aushalten.

 

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Das Essen

Okay, Sushi bekomme ich zu Hause auch an allen Ecken und Kanten. Doch landestypisches Essen schmeckt nur im Herkunftsland so gut wie nirgendwo anders. Ich liebe japanisches Essen – nicht nur Sushi. Was mich ganz besonders reizt: Shabu Shabu, eine Art Brühfondue. Das Fleisch würde ich zwar weg lassen, aber richtig interessant finde ich Chrysanthemenblätter, die unter anderem zum Shabu Shabu serviert werden.

Auch die verrückten Süßigkeiten haben mich neugierig gemacht. Ich muss das einfach probieren. Womit ich mich jedoch weniger anfreunden kann, ist das traditionelle japanische Frühstück. Das ist nicht ganz so mein Fall, denn Miso-Suppe und übertrieben gesalzenen Fisch bringe ich am Morgen echt nicht runter.

 

Kyoto

Kyoto und seine Berge

Obwohl das primäre Ziel Tokyo heißt, zieht es mich auch nach Kyoto. Kyoto ist eine der bedeutendsten Städte in Japan und liegt im Westen der Hauptinsel Honshu. Die Stadt wird an drei Seiten von Bergen umgeben, was mein Wanderherz unmittelbar höher schlagen lässt. Darüber hinaus ist Kyoto das kulturelle Zentrum in Japan, was es nicht nur für Touristen reich an Attraktionen macht.

Auf dem Bild seht ihr übrigens Kinkaku-Ji, ein buddhistischer Tempel, der sich im Nordwesten der Japanischen Stadt Kyoto befindet. Sein Name bedeutet auf Deutsch Goldener Pavillon. 

 

Teezeremonie

Die japanische Teezeremonie

Ich bin zwar eine Kaffeetrinkerin durch und durch, doch manchmal darf auch Tee in meine Tasse. Wenn man schon einmal in Japan ist, sollte man unbedingt das Teeritual in einem Teehaus mitmachen. Teezeremonien sind sehr spirituell, so wird der Teeraum als Oase der Ruhe und geistigen Welt angesehen. 

 

Bild via unsplash.com & kaboompics

 

Be creative with Tea: Matcharezepte

Be creative with Tea

Matcharezepte

Normalerweise bin ich eine unverbesserliche Kaffeekonsumentin. Nichts geht über Latte Macchiato mit ganz viel Milchschaum. Eh schon wissen. Wenn ich jeden Morgen im Halbschlaf meinen Weg durch das Haus bahne, im Automatikmodus die Küche ansteure und torkle, als hätte ich eine lange Partynacht hinter mir, ist Kaffee das Elixier, das ich brauche, um wieder von den Toten aufzuerstehen. Oder besser gesagt, um mich wieder zum Reden zu animieren. Glaubt es oder nicht: ich hasse es, morgens einen Ton von mir zu geben. Zumindest bevor ich meinen Turbobooster getrunken habe. Jedoch tausche ich in letzter Zeit meinen Kaffee gerne gegen Tee, den ich stattdessen in meine aufgeschäumte Milch schütte. Es geht im Endeffekt sowieso nur um den Milchschaum. Das Geheimnis ist gelüftet. Ich glaube, Kaffee ist da nicht so der Muntermachen für mich. Hauptsache, ich kann meinen Bauch mit Milchgeschmackluft füllen.Logischerweise eignet sich hier nicht jeder Tee, oder wer würde schon Früchtetee mit Milchschaum trinken? Wohl niemand! Schon beim bloßen Gedanken zieht sich in mir etwas zusammen. Ich erinnere mich an weniger geschmackvolle Experimente in meiner Kindheit, wo ich der festen Meinung war, Orangensaft harmoniert wunderbar mit Milch. Nein, tut es nicht. Meine Geschmacksknospen hätten es mir fast nicht verziehen, aber seitdem stelle ich mich gut mit ihnen und es gab doch noch ein Happy End.

Chai, Rotbusch oder Schwarztee sind die Klassiker schlechthin, aber ich habe eine ganz andere Teesorte für mich entdeckt. Geboomt hat Matcha bereits im Vorjahr. Ich bin erst jetzt so richtig auf den Geschmack gekommen, als ich in der Bioabteilung eines Supermarkts ein kleines Döschen Matchatee entdeckt habe. Natürlich ist das wieder keine Neuheit. Die ganzen Hypekrimskramsdingsis bekomme ich standesgemäß wie immer als letzte mit. Wie dem auch sei. Der Matcha wanderte nach langem hin und her überlegen in mein Einkaufskörbchen. Mit knapp 13 Euro pro 30 g ist der Preis ganz schön happig, aber ihr kommt mit dieser Menge sehr lange aus, weil ihr nicht viel Matchapulver pro Getränk braucht. Außer ihr trinkt täglich mehrmals Matcha, dann ist er schnell futsch!   

Und weil Matcha meine Begeisterung so magnifik erweckt hat, ich das Zeug saufe, wie ein Kamel, ähm Pardon, genussvoll konsumiere, habe ich mir gedacht, ich könnte damit weitaus mehr anstellen, als nur meine Vanillesojamilch aufpeppen. Darum habe ich mir wieder einmal die Schürze umgebunden und kräftig ausprobiert. Es ist Sommer, wieder wahnsinnig heiß und da bekommt bestimmt jeder Lust auf Eis. Da mir ein simples Eis zu eintönig war, habe ich ein weiteres Rezept ausprobiert. Ich stelle vor: Der einfachste und günstigste Kuchen (oder sagen wir besser das einfachste und günstigste Soufflé) der Welt. Ja, wirklich! Okay, ganz so günstig ist er dank dem Matcha nicht mehr, aber whatever, ihr braucht dafür nur 4 Zutaten. Geht auch prima ohne Matcha. Dann ist er wirklich spottbillig und für das Studentengeldbörserl, dessen Besitzer auch mal gern ein bisschen was naschen wollen, bestens geeignet.

Eiscreme mit Teegeschmack? Das soll harmonieren? Oh ja, das harmoniert ganz wunderbar. Bei Häagen Dasz gibt es übrigens auch Grünteeeis, allerdings nur in ausgewählten Stores. Zumindest habe ich diese Geschmacksrichtung im österreichischen Einzelhandel noch nicht entdeckt. Und das  Grünteeeis gibt es schon ziemlich lange. Selbstgemacht schmeckt jedoch immer noch am Besten. Da weiß man, was drin ist und man kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Eine Eismaschine braucht man nicht zwangsläufig, wenn man selbst Eis herstellen möchte, allerdings braucht man dann viel Ellbogenschmalz und Geduld, weil man öfters umrühren muss. Tja, stärkt die Arme und dann hat man sich das Eis noch viel mehr verdient. Trotzdem lohnt sich die Investition in eine Eismaschine, wenn man öfters Eis machen möchte. Zur Beruhigung: Meine Eismaschine meint momentan auch, streiken zu müssen, also musste ich selbst umrühren. Keine Ahnung, warum das Miststück nicht kühlen wollte. Das Eis schmeckt trotzdem super und hey, das entschädigt auch ein unfreiwilliges Arm-Work-Out.

[kindred-recipe id=“2763″ title=“Matcha Ice Cream“]

Genießt es. Es schmeckt wirklich superlecker. Wisst ihr, was das Beste an der ganzen Sache ist? Ihr könnt das Eis ganz wunderbar mit dem nächsten Rezept kombinieren. Vorausgesetzt es ist auch nicht zu viel Matcha auf einmal. Ich finde jedoch, dass es super zusammenpasst.

Ein Küchlein mit nur 4 Zutaten, das ratzfatz zubereitet ist und noch so lecker schmeckt? Ja, wo gibt es das denn? Das Rezept dazu habe ich einst in meinem Facebook-Feed entdeckt und da ich ein bisschen japanverliebt bin, musste ich mich natürlich sofort inspirieren lassen. Das Originalrezept kommt ohne Matcha aus. Ich war mutig und habe einfach ein bisschen was von dem grünen Teepulver hinzugefügt. Gute Entscheidung. Ich kann mir auf die Schulter klopfen, denn Matcha passt da prima rein. Dadurch wird der Kuchen sogar noch japanischer, denn Matcha kommt, wie wir alle wahrscheinlich wissen, aus dem Land der aufgehenden Sonne.

 

Kitchen Fact #2

Meine Mutter hasst es (meistens), wenn ich für den Blog ein Rezept mache. Das liegt nämlich daran, dass ich mich für die Deko gerne an den Schätzen ihres Gartens bediene. Ich versuche zwar, die Blümchen so abzurupfen, sodass sie es nicht merkt, aber jede passionierte Hobbygärtnerin merkt sofort, wenn nur eine Blüte fehlt und nicht die Natur sein Werk dazu beigetragen hat. Außerdem sieht die Küche danach immer aus, wie Sau. Abgesehen davon bleibt meistens viel von den Rezepten übrig und da ich meistens nur ein Stück oder in diesem Fall eine Schale esse (ich versuche mich gerade gesünder zu ernähren), muss sie immer alles alleine essen. Oftmals werden meine Kreationen auch an Freunde zum Probieren weiterverschenkt. Das betrifft allerdings überwiegend nur das Backen. Wenn ich ein anderes Gericht mache, z.B. ein Mittagessen (was ich komischerweise zu selten getan habe), empfindet sie es als nicht mehr allzu schlimm. Außer ich klaue die Blümchen aus dem Garten. Dann ist es ein Drama!