Tag : Morgenroutine

My Morning Food Routine (Breakfast)

Throwback: Meine Morning Food Routine in Zeiten von Hungerphasen ist nicht besonders nennenswert, aber nahm rückblickend doch mehr Zeit in Anspruch, als sie es jetzt tut. Schon in der Früh hatte ich einen halben Liter Milch und einen halben Liter Sojamilch intus. Das ging fast über eine ganze Stunde so, bis ich aufgebläht und mir schlecht war. Keine schöne Angewohnheit. Zugegebenermaßen war es gar nicht leicht, mir diese schreckliche Angewohnheit wieder abzugewöhnen. Seit meiner Ernährungsumstellung bemühe ich mich nun auch, meine Frühstücksgewohnheiten zu verändern. So hat sich meine Morning Food Routine endlich zum Besseren gewandelt.

Ich frühstücke wieder täglich. Inzwischen merke ich deutliche Verbesserungen. Die größte Veränderung davon: Ich konnte mich endlich von meinem Food Baby verabschieden.

 

Morning Food Routine

 

My Daily Morning Food Routine

Meine Morning Food Routine beginnt bereits am Abend davor. Wenn ich im Bett liege, überlege ich mir, was ich am nächsten Tag Frühstücken möchte und notiere es in meiner App. Ich bin noch nicht soweit, dass ich mir spontan irgendetwas richte, was ich gerne hätte. Um ehrlich zu sein: es würde mich maßlos überfordern, aber das ist für mich vollkommen okay. Spontane Entscheidungen beim Essen liegen mir einfach nicht. Mir fällt gerade auf: Seit Anbeginn meiner Essstörung habe ich mich immer ein bisschen schwer getan, was spontane Ess-Entscheidungen betrifft.

Nun achte ich darauf, morgens genügend Kalorien und Nährstoffe zu mir zu nehmen. Meine App berechnet automatisch, wie viele Kalorien ich am Morgen in etwa brauche. Auch, wenn ich das Ziel nie ganz schaffe, komme ich doch immer sehr nah dran.

 

Morning Food Routine

 

Meine Erkenntnisse bei der Frühstücksplanung

Als ich mit dem Tracken begann und folglich auch mein Frühstück aufzeichnete, erschrak ich nahezu, wie gering der Anteil meiner aufgenommenen Kalorien aus der festen Nahrung war und wie hoch der Kalorienanteil der Liquids, sprich Milch, war. Weil ich zumindest den Hunger stillen wollte (ich hasse ein zu deutlich spürbares Sättigungsgefühl) wusste ich, dass ich meine bereits morgendliche Aufnahme von Milchkaffee drastisch reduzieren und durch feste Nahrungsmittel ersetzen muss. Ich wollte nicht nur späteren Cravings umgehen, sondern auch genügend Energie für den Tag gewinnen.

Mittlerweile kann ich sagen, dass es sich definitiv etwas gebracht hat, auch wenn es immer noch schwer ist. Ich trinke nur noch einen Milchkaffee am Morgen. Mal mit Sojamilch, mal mit Halbfettmilch. Dadurch hat sich nicht nur meine Haut verbessert, sondern auch mein gesamtes Wohlbefinden. Plus: Ich habe auch Energie für den Morgensport. Ein weiterer Benefit, der mir den Weg in einen besseren, gesünderen Lebensstil ebnen soll.

 

Morning Food Routine

 

Das mache ich direkt nach dem Aufstehen

Während früher meine Augen erst auf Halbmast waren, hörte man schon den unverkennbaren Ton der Kaffeemaschine. Der vertraute Duft gerösteter Kaffeebohnen stieg sofort in die Nase. Heute trinke ich nach dem Aufstehen zuerst ein Glas Wasser. Das ist für mich mein Wachmacher, sodass ich auf meinen Kaffee direkt nach dem Aufstehen nicht mehr angewiesen bin.

Als nächstes öffne ich meine App und lese mir noch einmal durch, was ich für mein Frühstück eingeplant habe. Zwar wiege ich meine Lebensmittel, aber ein Ziel für die Zukunft ist es, ein Händchen für Portionsgrößen zu bekommen und später ohne die Küchenwaage auszukommen. Übrigens: Das Wiegen ist nicht dazu da, weil ich Angst habe, zu viel zu nehmen. Es unterstützt mich eher dabei, nicht zu wenig zu nehmen, weil meine Vorstellung von Portionsgrößen und Kalorienanteile stark verzerrt ist.

Erst nachdem ich mein Frühstück fertig vorbereitet habe, schalte ich die Kaffeemaschine ein und genehmige mir meinen ersten Kaffee am Tag. Wahlweise mit aufgeschäumter Sojamilch, laktosefreier Milch oder Halbfettmilch.

 

Morning Food Routine

 

Das Frühstücke ich

Zwar neige ich dazu, ein Gewohnheitstyp zu sein, doch gerade jetzt, wo ich mir selbst die Freiheit zu essen zurückgegeben habe, möchte ich so vielseitig wie möglich essen. Jeder Tag soll anders beginnen. Natürlich kommt es vor, dass ich an zwei oder drei Tagen mal das gleiche esse, aber ansonsten bin ich bemüht, meine Ernährung so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Meistens ist mein Frühstück vegan, aber nicht nur. Durch meine drastische Reduktion von Milch habe ich Probleme damit, genügend Eiweiß zu mir zu nehmen, obwohl ich dem Muskelaufbau zuliebe eigentlich auf eine High Protein Ernährung setze. Darum gibt es auch oft Topfen oder Skyr Joghurt. Selbst Kohlehydrate (meine Feinde in der Essstörung) finden ihren Platz in Form von Porridge, Grießbrei oder süßen Polenta.

Ich frühstücke im Grunde genommen das, worauf ich Lust habe – meistens süß, da ich nicht wirklich eine herzhafte Frühstückerin bin (außer es hat mit Avocado oder Lachs zu tun). Dabei dürfen auch frisches Obst oder gerne auch mal Trockenobst (vorzugsweise Gojibeeren, Cranberries und Datteln) nicht fehlen. Besonders gerne verwende ich Nüsse, wie Cashews oder Mandelblätter – allerdings nicht täglich und eher dann, wenn ich auf mehr Proteine anstatt Kohlehydrate setze.

 

Morning Food Routine

 

Meine Frühstücks-Favoriten

Ich merke langsam, wie meine Experimentierfreude zurückkehrt. Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass es so viele gesunde Abwechslungen für das Frühstück gibt und es macht mir Spaß, mir immer wieder neue Dinge auszudenken. Obwohl ich kein Bananenfan bin, habe ich mir letztens sogar Bananen-Pancakes gemacht. Das war nicht nur einer meiner größten Fooderfolge in den letzten Monaten, sondern hat erstaunlicherweise sogar ziemlich gut geschmeckt. Selbst die „Ich-Nehme-Es-Mir-Schon-So-Lange-Vor“- Smoothiebowl wurde neulich ausprobiert. Die wird es im Sommer dann öfters geben. Ansonsten liebe ich folgende Kombinationen:

  • Grießbrei aus Weichweizengrieß mit Mandelmilch, veganen Mandeljoghurt und halbgefrorenen Himbeerrmus (ich liebe die sorbetähnliche Konsistenz)
  • Porridge mit Sojamilch, Sojajoghurt, Gojibeeren und halbgefrorenen Erdbeermus
  • Süße Polenta mit Cashewmilch, veganem Kokosjoghurt, halbgefrorenen Blaubeermus und Physalis
  • Magertopfen mit halbgefrorenen Himbeermus, Mandelblätter und Cashews

 

Morning Food Routine

 

Das wichtigste zum Schluss

…ich nehme mir Zeit

Mein neu angeeigneter Rhythmus, der mich automatisch um kurz vor sechs Uhr morgens aufwachen lässt, ermöglicht es mir, für das Frühstück genügend Zeit zu haben. Das ist insofern wichtig, weil ich keine Ausreden mehr habe, das Frühstück ausfallen zu lassen. Nicht nur bei der Zubereitung lasse ich mir Zeit, sondern insbesondere beim Frühstück. Ich möchte es erreichen, dass mein Frühstück wieder zelebriert wird, da es auch die Mahlzeit ist, die mir von allen dreien am leichtesten fällt.

Nach dem Frühstück gibt es erneut ein Glas Wasser mit Zitronensaft.


 

Falls ihr Tipps und gesunde Frühstücksrezepte habt, immer nur her damit.

Hättet ihr auch gerne eine Lunch Food Routine und eine Dinner Food Routine?

 

 

Meine Pflege: Benefit Moisturize

Meine Pubertät durchlebte ich pickelfrei. Die Aknezeit habe ich nur als Beistand durch die Blume miterlebt. Während meine Freunde jammerten, freute ich mich über meine reine und pickelverschonte Haut. Okay, ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich hätte noch nie einen Pickel gehabt, denn das ist auch nicht ganz richtig, aber diese Hautproblemchen traten bei mir nur geringfügig auf. Selbst wenn ich einmal geschminkt einschlief, was zwar nie wirklich vorkam, wachte ich am nächsten Morgen ohne Pickel auf. Das Einzige, was bei mir manchmal störend war und bis heute ist, sind vereinzelt Mitesser auf meiner Nase, die man aber erstens kaum sieht und zweitens mit Foundation schlagartig unsichtbar machen kann. Mitesser kamen und kommen aber nur dann, wenn ich wirklich Stress habe. Mit meiner Haut war ich gesegnet, dementsprechend musste ich mir um die Hautpflege nie wirklich Gedanken machen. Ich muss zugeben, dass ich diesbezüglich ziemlich sparsam, knausrig und faul war. Wozu auch, wenn sich das nie zu einem wirklichen Problem entwickelt hat?

In letzter Zeit allerdings bildeten sich auf meiner rechten Kinnseite ein paar Pickelchen und auch meine Stirn entwickelte ein kleines Eigenleben. Vielleicht war das das Zeichen, dass ich nun wirklich mit einer ordentlichen Hautpflege beginnen sollte. Darum habe ich mich für eine Pflege von Benefit entschieden. 

Benefitprodukte haben mich bereits in der Vergangenheit immer wieder begeistert, auch wenn ich selbst die super Hypeprodukte nicht besitze, wie zum Beispiel den Hoola Bronzer. Trotzdem weiß ich, dass ich mich bei Benefit auf die Produkte verlassen kann und dass sie sehr, sehr gut sind. Jedenfalls wurde ich bis jetzt noch nicht enttäuscht. Nun nutze ich die beiden Produkte, die ich euch heute vorstellen möchte, schon seit einer gewissen Zeit. Die „Total Moisture Facial Cream“ und die „Moisture Prep Toning Lotion“ haben sich zu einem festen Bestandteil meiner Morgen- und Abendroutine etabliert. Ich nutze sie wirklich täglich und möchte sie nicht mehr missen.

Bevor ich mich an die Details bezüglich der Produkte widme, möchte ich die Verpackung und das Design der Produkte hervorheben. Benefit dürfte bereits dafür bekannt sein, dass das Design immer sehr detailliert und schön ausfällt, aber besonders hier hat sich Benefit selbst übertroffen. Ein schönes Design macht einfach Lust, die Produkte auszuprobieren. Gerade wenn man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss, kann man sich ein Produkt, das nicht nur Pflege ist, sondern auch das Auge umschmeichelt, erwarten. Allerdings muss ich an diesem Punkt auch erwähnen, dass ich vorher keine Ahnung hatte, wie die äußere Verpackung aussehen würde. Zum ersten Mal habe ich mir Kosmetik online im Douglasshop bestellt, darum war mir nur das Design innerhalb der Packung bekannt, welches aber genauso schön und edel aussieht.

Besonders gut gefällt mir diesmal der Schraubverschluss, der in Korkoptik gehalten wird. Auch das Gläschen, in welchem sich die Creme befindet, finde ich wahnsinnig hübsch. Zudem hat sich Benefit auch bei der Etikettierung große Mühe gegeben. Das einzige, was ich ein bisschen zu bemängeln habe, ist, dass der Gesichtstoner in einer Plastikflasche ist. Eine Glasflasche hätte ich persönlich schöner gefunden, vor allem weil das Produkt nicht einmal 200 ml umfasst und trotzdem knapp 30 Euro kostet. Dafür muss ich mir aber keine Sorgen machen, wenn mir das Produkt unbeabsichtigt zu Boden knallt.

Ich musste diese Creme nur auspacken und schon wusste ich: Das ist eine ganz große Liebe. Der Duft hat mich beim ersten Schnuppern verzaubert. Er riecht frisch, leicht und angenehm. Ich bin nicht wirklich gut darin, Cremedüfte zu beschreiben, aber ich kann sagen, dass ich diesen Duft wirklich als wohltuend empfinde, obwohl er parfümiert ist. Jedoch befindet sich die Duftnote jenseits von penetrant, weswegen ich auch gut darüber hinwegsehen kann.

Die Pflegewirkung finde ich wirklich toll. Wie bereits erwähnt musste ich in letzter Zeit mit einigen Pickelchen an der Kinnpartie kämpfen. Aber nicht nur das. Seit diesem Winter neige ich anscheinend auch zu trockenen Stellen im Gesicht, was früher ganz, ganz selten der Fall war und nach zwei Tagen wieder wegging. Meine Nase hat sich in diesem Winter wohl gedacht, schuppen zu müssen und wollte gar nicht mehr aufhören. Einzelne Partien an meiner Stirn folgten dem Beispiel meiner Nase und begannen ebenfalls auszutrocknen. Durch die reichhaltige Pflege der Creme sind diese Tage nun längst wieder passee. Nach zwei Tagen haben sich die trockenen Hautpartien wieder in Luft aufgelöst. 

Wie bereits erwähnt, ist diese Creme sehr reichhaltig, was aber angesichts dessen, dass sie für normale bis trockene Haut empfohlen wird, auch kein Wunder ist. Trotzdem zieht die Total Moisture Facial Creme unglaublich schnell ein. Mir kam es so vor, als würde es meine Haut dankbar aufnehmen. Zurück bleibt ein glättendes Gefühl auf der Haut und ich bin froh, dass ich für meine Haut die richtige Creme gefunden habe. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man wirklich sehr wenig Produkt braucht. Darum werde ich die Creme wohl eine ganze Zeit nicht nachkaufen müssen. Wieder ein Grund, über den Preis von knapp 40 Euro hinwegzusehen.

Ich kann die Creme für Mischhauttypen voll und ganz empfehlen. Abraten würde ich allerdings bei  (sehr) öliger Haut. Dazu ist die Creme einfach viel zu reichhaltig.

Für die Toning Lotion habe ich mich deswegen entschieden, weil sie auf der Douglasseite hoch angepriesen und gelobt wurde. Oftmals wurde davon gesprochen, dass sie vor allem für gestresste Haut ein kleines Wundermittelchen sein. Wenig Schlaf haben Spuren hinterlassen und die kleinen Pickeln am Kinn taten ihr übriges, darum wurde ich neugierig und hab sie mir zu der Creme dazubestellt. Leider war ich am Anfang nicht so überzeugt von der Lotion, aber das hat sich sofort wieder gelegt.

Der Geruch ist wie bei der Facial Creme sehr frisch, angenehm und leicht. Eigentlich riechen die beiden Produkte recht ähnlich, wobei sich die Creme doch deutlich zurückhält mit dem Duft und dezenter riecht, während der Duft bei der Lotion deutlicher hervorsticht und intensiver wirkt. Trotzdem ist er für mich immer noch angenehm.

Die Lotion dient dazu, die Haut auf die Feuchtigkeitscreme vorzubereiten. Das, was mich anfangs nicht so überzeugt hat, war, dass es mir so vorkam, als würde die Lotion einen etwas klebrigen Film auf meiner Haut hinterlassen. Das hat sich allerdings schnell gelegt. Wahrscheinlich habe ich beim ersten Probieren zu viel Produkt auf die Haut gecremt, denn eigentlich zieht die Lotion sehr schnell ein. Im Sommer kann ich mir sogar vorstellen, nur die Lotion zu verwenden, denn für Mischhaut ist sie als eigenständige Pflege definitiv geeignet.

Trotz anfänglicher Skepsis, kann ich mir die Lotion nicht mehr wegdenken. Ich habe mich wirklich in sie verliebt. Vor allem weil sie meine Haut zum Strahlen bringt. 

Wie versprochen gibt es hier noch das Video zu meiner Morgenroutine. Ich hoffe, es gefällt euch.