Tag : Österreich

Hüttenwochenende

5 Gründe, warum du ein Hüttenwochenende mit deinen Freunden machen solltest!

5 Gründe

Warum du ein Hüttenwochenende mit deinen Freunden machen solltest

Für das Bloggerjahr 2020 habe ich mir vorgenommen, auch ein paar private Einblicke in mein Leben zu geben - und zwar nicht nur in Form von Personal Posts, sondern Einblicke in meinen Lifestyle. Darum zeige ich euch heute ein paar Eindrücke von meinem Hüttenwochenende mit meinen Freunden und liefere euch obendrein noch 5 Gründe, warum auch DU so ein Hüttenwochenende mit deinen Freunden machen solltest.

Ein Hüttenwochenende ist eine günstige Form, gemeinsam Urlaub zu machen

„Wir sollten unbedingt mal zusammen wegfahren!“ „Hey, wie wär’s mit einem gemeinsamen Urlaub mit der ganzen Runde?“ „Lasst uns doch irgendwo ein gemeinsames Wochenende verbringen.“ Wer kennt diese Sätze nicht? Ein Ausflug oder ein Urlaub mit Freunden ist superlustig – ich kann es nur empfehlen. Aber je größer die Gruppe an Leuten ist, die gemeinsam wegfahren wollen, desto schwieriger ist es, eine Destination zu finden. So rückt der gemeinsame Urlaub auf Mykonos schnell mal in weiter Ferne. Nicht jeder hat das gleiche Budget – gerade wenn noch Studenten in der Runde sind. Aber auch im Arbeitsleben ist es nicht einfach, eine gemeinsame Urlaubswoche zu finden. Ein Hüttenwochenende ist jedoch günstig. Darüber hinaus ist es einfacher, an einem Wochenende einen Termin zu finden, der für alle passt.

Du verbringst Zeit mit deinen Freunden

Natürlich der wichtigste Grund: die Zeit mit den Freunden, die im Erwachsenenleben, wie oben erwähnt, rar ist. Ein Hüttenwochenende ist ein guter Anlass, viel Zeit füreinander zu haben. Man verbringt ja quasi Tag und Nacht miteinander. Außerdem ist man danach wieder uptodate, was im Leben des anderen so passiert.

Hüttenwochenende
Hüttenwochenende

Du bist in der Natur

Was gibt es schöneres, als in der Natur zu sein? Wald, frische Luft und Berge – die perfekte Umgebung, um abzuschalten und sich zu erden. Mir hilft die Natur immer, um runterzukommen und den Fokus wieder auf das Wesentliche zu lenken.

Gemeinsame Wanderungen oder Skiausflüge

Hütten befinden sich oft in der Nähe von Skigebieten – darum kann man auch die Gunst der Lage ausnutzen, um sich mal wieder auf die Bretter (oder das Board) zu stellen. Wer nicht auf Wintersport steht, hat die Option, die schöne Natur und Landschaft bei einer Wanderung zu erkunden. Na, wenn das nicht für ein Hüttenwochenende spricht.

Hüttenwochenende
Hüttenwochenende

Du lernst wieder das Wesentliche zu schätzen

Ein Hüttenwochenende erdet. So gerne ich auch Urlaube in Hotels und anderen Ländern mache – aber wenn ich ein Wochenende in der Natur auf einer Hütte verbringe, bekommt das, was ich habe, für mich wieder eine ganz andere Bedeutung. Das Hüttenwochenende hat mir gezeigt, dass ich nur ganz wenige Dinge brauche, um zufrieden zu sein. Ich habe oft das Gefühl, dass unsere Welt (gerade die Social Media Welt) stark von Materialismus geprägt ist. Durch solche Wochenenden lernt man, dass man auch mit wenig zufrieden sein kann – und dass Designertaschen, -gürtel und -jacken vielleicht cool sind, aber nicht alles im Leben. Natürlich möchte ich auch mal meine Traumreisedestinationen besuchen, wie Sansibar, Mykonos oder Aruba, aber ich möchte nicht suggerieren oder mir selbst einreden, dass ich oder Menschen generell nur dann glücklich und zufrieden sein können, wenn sie im Luxus schwimmen.

Hüttenwochenende

Das war mein Sommer 2018 – meine Highlights

Meine Begeisterung, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt, hält sich in Grenzen. Ich bin ein Sommermädchen. Die kalten Jahreszeiten kann ich ganz und gar nicht leiden. Hitze gibt mir gute Vibes, Kälte eher nicht. Zum Glück ist der Herbst keine Jahreszeit, in der es unerträglich kalt wird. Trotzdem – all diese sommerliche Leichtigkeit geht mit ihm flöten. Während meine liebe Freundin Kerstin den Herbst immer als eine Art Neustart sieht (sozusagen ihr Neujahr), kann ich dem nicht viel abgewinnen.

Heuer jedoch wird auch für mich der Herbst eine Art Neustart sein. Neuer Job, neue Stadt und neue Wohnung. So weit so bekannt. Auch wenn ich mich auf all das Neue freue -trotz Zweifel- so vermisse ich die Leichtigkeit des Sommers schon jetzt. Sommer ist für mich immer ein ganz anderes Lebensgefühl. 30 Grad Plus? Null Problemo. Man wird es selten erleben, dass ich mich darüber beschwere. Innerlich weine ich schon jetzt, sodass ich mich bereits mit einem Taschentuch in der Hand dem Sommer Adieu winken sehe.

Was ich am Sommer so mag? Neben der Wärme, der langen Tageszeiten, den lauen Sommerabenden, liebe ich am Sommer vor allem eines: Er fühlt sich jedes Jahr anders an. Und er ist jedes Jahr aufs Neue spannend. Ich selbst verändere mich, werde kommunikativer und es ist eine Jahreszeit, an der ich immer wieder Menschen kennenlerne, mit denen ich eine tolle Zeit erlebe. Unabhängig davon, ob die Kontakte danach aufrecht erhalten bleiben oder nicht.

 

 

Sommer 2018

Meine Highlights

Ende Mai ist Stichtag. Streng gesehen noch Frühling, aber für mich bereits die Einstimmung in die warmen Zeiten des Jahres. Der richtige Sommer hat im Juni begonnen. Während ich mich in meinem grauen Studentenalltag noch durch den Juni gequält habe (Hola Prüfungszeit), stand mir dieser Juni ganz offen. Klar, Prüfungen wären zum erledigen gewesen, ich konzentrierte mich jedoch lieber auf mein Bloggerdasein und flüchtete Anfang Juni nach Kärnten. Mein Wassermelonenfloatie war mir als treuer Kumpane lieber, als meine dicken Fachbücher. Ja, das zweite Studium in meinem Leben nehme ich wirklich um einiges lockerer, als mein Lehramtsstudium, das sechs ganze Jahre quasi nur aus Lernen bestanden hat. War trotzdem eine geile Zeit, aber ganz schön zach, wie man im österreichischen Fachjargon so schön zu sagen pflegt.

Wir halten fest: Highlight eins war meine Zeit mit Kerstin am Wörthersee. Party mit Klingande inklusive, auch wenn er am DJ Pult sich selbst feierte und wir unten auf der Tanzfläche unseren Start in den Sommer.

Danach folgte eine tolle Kooperation mit Murpark. Eine Kooperation, die mir die Augen geöffnet und gezeigt hat, dass Social Media Marketing weitreichender ist, als nur auf und an seinem eigenen Kanal zu arbeiten. Es war spannend, auch einmal eine Firma bei ihrem Social Media Auftritt zu unterstützen und in ganz neue Welten der Kreativität einzutauchen. Ich kann mir auch vorstellen, das in Zukunft öfters zu machen.

Was ich noch gelernt habe: Ich muss mehr Ausflüge machen. Insbesondere in die Südsteiermark. Es ist ein Fakt, dass Österreich so viel Schönheit zu bieten hat. Warum nicht ausnutzen? Trotz all der Schönheit zieht es mich jedoch immer in die Ferne. Selbst wenn die Ferne näher ist, als man denkt. Europa ist eben doch zu vielseitig, um es nicht zu erkundigen. Die große weite Welt steht mir noch offen – Fernreisen ebenso. Deshalb ist Rom wohl mein Highlight Nonplusultra. Meine Begeisterung hierzu könnt ihr in folgenden Blogposts nachlesen:

The Eternal City: Rom in Bildern

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Una Cita & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Ansonsten ging ich den Sommer sehr ruhig an. Statt um das Reisen habe ich mich eher um meine Wohnung und deren Einrichtung gekümmert. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis zu meinem Umzug und ich kann es kaum glauben, dass ich den nächsten Sommer bereits in Graz verbringen werde (hoffentlich mit ein paar Reisen zwischendurch).

 


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Traveling around Austria: Osttirol

 

Meine Geo-Exkursion nach Osttirol war wohl die anstrengendste Exkursion, die ich im Laufe meines Studiums gemacht habe. Okay, okay, das klingt beim ersten Hinlesen überdramatisch, denn eigentlich müssen wir nur zwei machen, aber im Vergleich zu meiner letzten Exkursion nach Prag (-HIER-), war die Sommerexkursion deutlich anspruchsvoller. Zumindest wenn man von dem „sportlichen“ Aspekt ausgeht, denn meine Kondition wurde ziemlich auf die Probe gestellt.

 

Panorama

 

Osttirol

Dort, wo die Natur noch Natur ist

Ich habe es bereits des Öfteren erwähnt, dass ich im Zuge meines Geographiestudiums zwei Exkursionen machen muss. Für ein Mädchen, dessen Herz ständig nach der Ferne schreit, ist das eine optimale Grundvoraussetzung, um mehr von der Welt zu sehen – auch wenn es „nur“ Österreich ist. Natürlich unterscheiden sich universitäre Exkursionen deutlich von einem Urlaub, denn davon kann ich nicht wirklich sprechen. Die Exkursion war verbunden mit zahlreichen Fußmärschen und Wanderungen, sowie kurzen oder manchmal auch längeren Stops, um Wissen vermittelt zu bekommen. Im Grunde genommen ist es nichts anderes, als eine Lehrveranstaltung außerhalb der Hörsäle und Seminarräume, darum bleibt für Erholung auch keine Zeit. Natürlich beschäftigt man sich abends mit außeruniversitären Tätigkeiten, die klischeehaft nach Studenten schreien (man kann sich denken, wovon ich spreche 😉 ), doch der Tag gehört einzig und alleine der Wissensvermittlung. Ich erspare euch Details zur Geologie, zum Tourismus oder anderen Themen, die wir behandelt haben, sondern versuche euch meine persönlichen Eindrücke, die ich von Osttirol gesammelt habe, zu vermitteln.

Für typische Stadtkinder, die nichts anderes gewohnt sind, als hohe Bauten und viel Verkehr, mag der Besuch in einer derartigen Gegend zu allererst ein kleiner „Kulturschock“ sein. Auch wenn ich selbst in einer Kleinstadt wohne und es nicht weit in ländliche Gebiete habe, so ist das Talleben, eingeschlossen von zahlreichen Bergen, ebenso für mich etwas ganz anderes. So gerne ich auch am Land bin, aber selbst ich kann mir nicht vorstellen, eingeschlossen in einem Tal zu leben, da ich mich ansonsten zu sehr von der Außenwelt abgeschottet fühlen würde. Für mich persönlich ist es ideal für Kurzurlaube, denn ich bin, wenn auch selten, gerne in den Bergen, aber dauerhaft wäre es nichts für mich. Osttirol ist definitiv ein Fleckchen Erde, wo die Natur noch Natur ist. Dort wo man Alm- und Landwirtschaft noch hautnah erleben kann, wo aber auch der Tourismus dominant vertreten ist.

 

Osttirol Lienz KircheOsttirol Osttirol Lake1

 

Berge, Seen und Wandern

Im Zuge dieser Exkursion waren wir in einigen Osttiroler Gemeinden. Unser „Basislager“ hatten wir in der Gemeinde Lienz, der mit Sicherheit bekannteste Ort in Osttirol. Wir besuchten noch andere Gemeinden, welche sich im Bezirk Lienz befinden, wie beispielsweise Matrei, Kals am Großglockner (der Großglockner ist übrigens mit  3798 m der höchste Berg in Österreich) oder Prägraten am Großvenediger. Einen weiteren Besuch statteten wir den größten Nationalpark Österreichs ab: Nationalpark Hohe Tauern. Da es während der Exkursion leider immer wieder geregnet hat, habe ich meine Kamera bei diesem Besuch im Bus gelassen. Schade für euch, denn dieser Ort ist wirklich mehr als sehenswert. Dafür habe ich andere Momente für euch festgehalten und genügend Gebirge und Gewässer gibt es trotzdem zu sehen.

Obwohl wir während unserer Osttirol Exkursion viel zu Fuß gegangen sind und einige Höhenmeter erreicht haben, haben wir erst am Tag unserer Abreise einen Gipfel bestiegen. Wer mir auf Snapchat folgt, hat bestimmt gesehen (bzw. gehört), dass mir diese „kleine“ Wanderung mit 300 Höhenmetern einiges abverlangt hat und ich nur noch schnaufend den Gipfel des Rauchkofels (1910 m) erreicht habe (zumindest nicht als Letzte). Dass ich an meiner Kondition stark arbeiten muss, um noch weitere steile und vor allem höhere Gipfel zu erreichen, habe ich bei dieser Besteigung mehr als deutlich gemerkt, aber ich muss auch dazu erwähnen, dass mein letzter Berg schon über ein halbes Jahr her war und die Besteigung des Grazer Hausberges Schöckl (1445 m) ist für mich persönlich auch nicht die größte Herausforderung.

 

Osttirol LienzOsttirol Häuser Osttirol Mountains

 

Empfehlung?

Definitiv. Vor allem wer gerne in der Natur und den Bergen ist. Besonders empfehlen kann ich euch den Nationalpark Hohe Tauern, dort hat es mir persönlich am Besten gefallen. Wenn ihr gut essen gehen wollt, dann geht unbedingt ins Gösser Bräu. Für Vegetarier ist die Auswahl zwar nicht so groß, aber alleine schon wegen dem Dessert (Schokokuchen mit flüssigem Kern #foodporn) einen Besuch wert.

 

Osttirol Hütte Osttirol River c Osttirol Lienz

 

Café Au Lait – A Lifetime Journey

Café Au Lait

A Lifetime Journey

Mein Blog feiert Ende März seinen 4. Geburtstag. Ich kann gar nicht fassen, dass der Blog schon so lange existiert. Noch immer hege und pflege ich ihn mit viel Liebe. Durch Café Au Lait habe ich tolle Leser gewonnen, liebe Menschen kennengelernt und mir wurden einige Dinge ermöglicht. Nie im Leben hätte ich damit gerechnet, dass der Blog zu meinem Nebenberuf wird. Angefangen habe ich, weil ich damals keinen Studienplatz für Journalismus und PR bekommen habe. Ich wollte Café Au Lait als eine Plattform nutzen, um meinen Traum von Journalismus doch noch irgendwie ausleben zu können. Doch daraus wurde viel mehr. Obwohl ich damals schon sehr gerne fotografiert habe, wurde es zu meiner großen Leidenschaft. Meine Bilder bedeuten mir heute sogar fast noch mehr, als meine Texte. Ich bin weltoffener geworden, möchte mehr von der Welt sehen, als damals und habe gleichzeitig so viele schöne Ecken in meiner Heimat entdeckt. Der Blog hat es mir ermöglicht, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen – schließlich sucht man immer schöne Locations zum Fotografieren oder jene, die man seinen Lesern zeigen möchte. Mit Café Au Lait habe ich mir auch eine eigene, kleine Welt erschaffen.

 

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Mein kleiner Werdegang

Wir haben viel zusammen erlebt. Ihr habt mich durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich hätte nie damit gerechnet, dass das aus meinem Blog wird, was er heute ist. Ihr habt mich mutiger gemacht und mir mehr Selbstbewusstsein gegeben. Früher wäre ich nicht so mutig gewesen, offen über meine Gedanken zu sprechen. Früher hätte ich mich nie getraut, etwas über meine Krankheit zu schreiben und so bereitwillig über Anorexie bzw. Essstörungen zu schreiben. Ich bin sogar ein bisschen stolz. Nicht, dass auf die Tatsache, dass ich eine Essstörung habe. Um Gottes Willen! Wo leben wir? Darauf werde ich nie stolz sein. Aber ich weiß, dass ich mich damit nicht mehr verstecken muss. Dass ich mich dafür nicht schämen muss. Dass ich anderen mit meinen Erfahrungen helfen kann.

Ich bin stolz, dass ich anderen damit Mut machen kann, dass ich aufklären kann und dass es angenommen wird. Das bedeutet mir viel. Mir bedeutet es auch viel, dass euch meine Bilder und Texte gefallen. Ihr schmeichelt mir mit euren lieben Kommentaren, helft mir mit konstruktiver Kritik und Verbesserungsvorschlägen.

 

Café Au Lait

 

Warum dieses Tamtam?

Okay, ihr fragt euch jetzt bestimmt, warum ich das alles schreibe? Mein Blog feiert weder Geburtstag, noch haben wir heute Silvester. Warum also so eine lange Rede? Nun ja. Ihr findet mich diese Woche in der „Madonna“ – Österreichs größtes wöchentliches Frauenmagazin. Dort gibt es eine komplette Seite zu meinem Blog und meiner Person. Ja, ich habe mich dafür beworben und wurde nicht angeschrieben. Vielleicht ist das kein Grund, um darauf stolz zu sein. Aber es ist trotzdem ein schönes Gefühl, wenn der eigene Blog in einer Zeitschrift vorgestellt wird. Und es ist schön, dass sich mein Umfeld so sehr für mich gefreut hat.

Das Bloggen hat mein Leben verändert – es bereichert. Ich darf das machen, was ich immer machen wollte: Schreiben. Und es gibt Menschen da draußen, die meine Worte gerne lesen und das seid ihr – meine Leser. Das Bloggen erfüllt mich voll und ganz und ich bin ganz gespannt, was noch alles auf mich zukommen wird.

Danke an euch alle!

Hier könnt ihr -falls ihr nicht an die Printversion rankommt- meinen Artikel durchlesen.

Übrigens: Diese Woche befinde ich mich in Budapest. Juhu! Wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich bereits unterwegs. Wer nichts verpassen möchte, schaut am Besten bei Snapchat vorbei (lisalait). Aber auch auf Instagram werde ich euch mit neuesten Updates meiner Reise versorgen.

 

My Home: Plankogel im Almenland

Die Arme weit ausstrecken! Die Augen schließen! Durchatmen! Einfach frei sein. Jeden Luftzug bewusst erleben. Die frische Brise ums Haar wehen lassen. Die Augen öffnen und den Blick über die Berge schweifen lassen. Das ist Heimat. 

Ich möchte euch viel, viel mehr von meinem Heimatland zeigen. Es gibt wirklich zauberhafte Ecken und zahlreiche Geheimtipps. Beginnen möchte ich mit einem schönen Gebiet, welches quasi vor meiner Haustür liegt. Okay, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben, schließlich muss ich doch noch fast eine halbe Stunde mit dem Auto dorthin fahren.

Letzten Sonntag verschlug es meine Schwester, meinen Schwager, meinen Neffen und mich ins Almenland, einem Gebiet, welches sich auf 34.217 ha erstreckt. Es befindet sich nordwestlich des Grazer Berglandes rund um die Teich- und Sommeralm und liegt auf einer Seehöhe von 464-1720 m. Die Gesteinsformationen sind unterschiedlich. Man findet in dem Gebiet sowohl Schiefer, als auch Kalkgestein. Außerdem ist das Almenland einer von sieben Naturparks in der Steiermark.

Berühmt sind auch die zahlreichen Almenlandspezialitäten. Bei uns sind sie praktisch der Klassiker in jedem Geschenkkorb und auch ich verschenke gerne Kulinarisches von der Alm. Ganz besonders gerne mag ich die „Moarhofhechtl“-Nudeln. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten, wie beispielsweise als Spiralen, Bandnudeln und Suppennudeln. Es gibt sogar einen eigenen Onlineshop. Diesen findet ihr -HIER-.

Bevor ich mich in meiner Schwärmerei über die Geographie und die Spezialitäten des Gebietes verliere, möchte ich euch noch ein bisschen etwas über unsere schöne Wanderung erzählen. Ich gehe wirklich wahnsinnig gerne wandern, obwohl ich es aus Zeitgründen viel zu selten mache. Zum Glück schreibe ich im nächsten Semester eine Seminararbeit über einen weiteren Berg ganz bei uns in der Nähe und das heißt natürlich: „Forschen“ im Gelände.

Meine Schwester ist mit ihrem Freund und dem Kind öfters wandern, darum habe ich sie spontan gefragt, ob wir nicht einmal zusammen eine Wanderung unternehmen könnten. Gesagt getan. Bereits am Sonntag fand ich mich am Gipfelkreuz des Plankogels wieder. Das Wetter hat optimal gepasst. Es war nicht wirklich warm, aber auch nicht zu kalt. Genau richtig, sodass der Aufstieg schön angenehm war.

Solche Wanderungen nutzen wir auch gerne zum Geocachen. Mittlerweile gibt es überall auf der Welt verstreute Caches. Wenn ihr das selbst einmal ausprobieren wollt: Einfach googlen. Ihr findet zuversichtlich einige Caches auch in eurer Nähe.

Eingekehrt sind wir in der „Holdahüttn“ auf der Sommeralm. Ja, es klingt wirklich sehr steirisch und genau das macht es aus, damit ich mich so richtig heimisch fühle. Dort gab es erstmals eine kleine Stärkung, obwohl das mit einem zehn Monate alten Kind nicht wirklich einfach ist. S. ist momentan sehr neugierig und erkundet gerne seine Umgebung. Da muss man wirklich aufpassen, dass alles auf dem Tisch stehen bleibt, was dort steht. Nach einer kleinen Stärkung wollten wir wieder zurückwandern. Leider hat uns der Regen überrascht, weswegen wir lieber auf das Auto zurückgegriffen haben. Schade, ich wäre gerne noch ein Stückchen gegangen, aber zum Glück ist die Alm nicht weit von mir entfernt.

 
 

Mein Wienwochenende {Meine Highlights}

Heute gibt es den dritten und letzten Post zu meinem Wienwochenende. Ich habe wirklich viel gesehen – mehr, als ich sonst gesehen hätte, wenn ich „nur“ meine beste Freundin in Wien besucht hätte. Ich habe versucht, die Stadt bewusster zu erleben und viele neue Dinge zu entdecken. Ich bin zum ersten Mal mit dem Riesenrad gefahren und stand zum ersten Mal am höchsten Punkt Österreichs (von den Gebäuden her betrachtet). Das waren wirklich zwei tolle Erfahrungen, aber mein persönliches Highlight konzipiert sich auf etwas ganz anderes.

Welchen Vorteil nutze ich, wenn ich in Wien bin? Ganz klar: Lizzie zu sehen. Wir sind zwar beste Freundinnen, können über alles reden und sind stets füreinander da, aber im Gegensatz zu anderen besten Freundinnen sehen wir zwei uns nur sehr, sehr selten. Wenn es hoch kommt, sind es an die 2-3 Mal im Jahr. Natürlich rufe ich sie an, wenn ich vor Ort bin, um ein Treffen mit ihr zu vereinbaren. Unsere gemeinsame Zeit war zwar sehr kurz, aber dennoch wunderschön.

Was haben wir gemacht? Den heißen Tag mussten wir ausnutzen. Zuerst waren wir in einem Café im ersten Bezirk. Verzeiht mir bitte, ich habe vollkommen den Namen vergessen und Lizzie ist gerade im Urlaub, sodass ich sie nicht fragen kann. Jedoch ist dieses Café berühmt für sein Eis (laut Lizzies Aussage). Die Eisbecher sahen aber auch verlockend lecker aus. Ich blieb jedoch bei meiner Standardbestellung: Latte Macchiato. What else? Ich bin eben unverbesserlich und hatte an diesem Tag nicht wirklich die Gelegenheit einen guten Kaffee zu trinken. Egal, wie berühmt das Café für sein Eis ist, der Kaffee war auch sehr gut.

Danach ging es weiter zu „Sand in the City“. Ich weiß gar nicht, wie lange Lizzie und ich schon darüber reden, gemeinsam dorthin zu gehen. Bestimmt schon zwei Jahre. Diesmal haben wir es endlich geschafft. „Sand in the City“ ist Wiens größter Beachclub und versprüht Urlaubsstimmung inmitten der Stadt. Durch den aufgeschütteten Sand fühlt man sich wirklich ein bisschen so, als wäre man gerade am Strand, nur dass das Meer fehlt. In Graz haben wir mit dem „Citybeach“ übrigens so etwas ähnliches, nur dass unser „Citybeach“ direkt am Wasser liegt. Genauer gesagt an der Mur. Zwar ist die Mur kein Meer, aber dafür ein Fluss. Hoffentlich wird das Wetter bald wieder etwas schöner und wärmer, denn ich wollte euch auch darüber berichten.
Bei „Sand in the City“ genehmigten wir uns erstmals einen guten Cocktail. Hierbei hat man die Möglichkeit, zwischen einem großen oder einen kleinen zu wählen. Ich selbst entschied mich für einen kleinen „Mango Daiquiri“. Der Barkeeper wollte das zuerst gar nicht akzeptieren und mir unbedingt einen großen Cocktail andrehen, aber da ich sehr selten Alkohol trinke, wusste ich ganz genau, dass ich einen großen nicht wirklich vertragen würde. Der kleine Daiquiri hat übrigens vollkommen gereicht, so stark, wie er war. Für Lizzie gab es einen „Strawberry Daiquiri“ und für Michi, meiner Begleitperson, einen Pina Colada. 
Mein letztes Highlight war der Besuch bei Starbucks. Ich weiß, ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich auf den Kopf greifen und euch fragen, warum ich Starbucks als ein Highlight tituliere. Jedoch sucht man nach Starbucks in Graz und generell in der ganzen Steiermark vergeblich. Wir haben schlichtweg keinen, was bei den gesalzenen Preisen wahrscheinlich auch besser ist. Ein Besuch bei Starbucks gehört für mich einfach dazu, wenn ich in Wien bin. Surprise Surprise, dort gab es für mich ausnahmsweise keinen Latte Macchiato, sondern einen Matcha Frappuccino. In jüngster Zeit liebe ich Matcha Tee und zaubere allerhand Kreationen damit. Auch für den Blog habe ich etwas geplant, was mit Matcha Tee zu tun hat.

Wie ihr seht, waren nicht die großen Attraktionen, wie das Riesenrad oder der Donauturm mein Highlight, sondern ganz normale Dinge, die man zu Hause genauso gut tun könnte. Dafür müsste man wahrlich nicht in eine andere Stadt fahren, aber was ich damit ausdrücken möchte, ist folgendes: Es geht nicht immer um die großen Dinge im Leben. Man muss nicht immer etwas Außergewöhnliches machen, um glücklich zu sein und sein persönliches Highlight zu haben. Mir geht es um die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbringen kann. Die Zeit, wo wir miteinander lachen, uns in den Armen liegen, nachdem wir uns ewig nicht mehr gesehen haben und einfach verpasste Zeit, die durch den Unistress oder sonstigen Verpflichten draufgeht, nachholen. Man hat seine Lieben um sich und das zaubert mir immer wieder ganz besondere Sternstunden.

*Kooperation

On Tour with Opel Adam Rocks

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Das Auto wurde mir für drei Tage zur Verfügung gestellt. Alle Spesen bezüglich des Autos (Tank) wurden von Opel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Dass Adam und ich einmal aufeinander treffen würden, wusste ich schon einige Zeit lang. Nur wohin sollte mich mein kleiner, zeitlich beschränkter Cityflitzer bringen? Ganz Österreich stand mir offen. Ich empfand es als gar nicht schlimm, dass ich „nur“ im Inland mit Adam herumdüsen durfte, denn dadurch wurde mir erneut bewusst, in was für einem schönen Land ich lebe und wie sehr ich Österreich liebe. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, ins Ausland zu fahren, wäre es wahrscheinlich Italien geworden, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich doch ein bisschen mehr Österreich genießen konnte.

Da Adam ein echtes Stadtkind ist, entschlossen meine Freundinnen und ich uns, dass wir Adam eine ganz andere Seite von Österreich zeigen wollten. Somit ging es für uns nach Kärnten an den Wörthersee. Und wisst ihr was? Besser hätten meine Sommerferien nicht beginnen können. 

 

Schon lange träume ich davon, einmal selbst in ein anderes Bundesland zu fahren. Da ich mir „mein eigenes“ Auto mit meiner Mutter teile, ist es bis jetzt noch nicht so weit gekommen. Ihr wisst, wie Mütter sind und da das Auto auf ihrem Namen läuft, sitzt sie immer noch am längeren Hebel. Dank Adam konnte ich mich nun endlich selbst hinters Steuer setzen und erstmals eine „weitere“ Strecke fahren. Ansonsten konzipieren sich meine Routen lediglich zwischen Weiz und Graz, was auf Dauer ziemlich langweilig werden kann, da man die Strecken bereits in- und auswendig kennt. Endlich lernte ich neue Straßen und Strecken kennen. Für mich war das ein richtiges Freiheitsgefühl, auch wenn die Autobahn auf dem Weg nach Kärnten überwiegend zweispurig und sehr kurvenreich war. Ich selbst bin eher dreispurige, gerade Bahnen gewohnt, aber das schöne Landschaftsbild auf dem Weg dorthin hat natürlich alles wieder wett gemacht.

Alleine während der Fahrt ging es schon ziemlich lustig zu. Am Abend zuvor habe ich meine Playlist überarbeitet, sodass wir auf dem Weg von der Steiermark nach Kärnten tolle Musik hatten. Meine Top 10 Sommerlieder findet ihr übrigens am Ende des Beitrags. Diese Songs werde ich auf ewig mit diesem Kurztrip verbinden und sie gehören für mich einfach in das Sommerinventar 2015.

Da ich am Vortag bereits die weite Strecke von Wien bis zu mir nach Hause fahren musste, hatte ich mich bereits sehr an Adam gewöhnt. Wegen den vielen PS musste ich allerdings ziemlich aufpassen, dass ich es mit der Geschwindigkeit nicht übertrieb. Ich kann nur immer wieder betonen: mein Corsa hat 70 PS und da steh ich immer ziemlich tief im Gas, damit ich überhaupt über die Autobahn komme, ohne dass alle anderen an mir vorbeiziehen. Zumindest habe ich uns alle sicher nach Kärnten gebracht und das fast ohne Navi, aber auf einer Autobahn kann man nicht viel falsch machen. Vor Ort wurde ich sogar auf Adam angesprochen und anscheinend hat „mein“ kleines Autolein so viel Sympathie erweckt, dass wir kurzerhand zu einem schattigen Parkplatz gelotst wurden.

Den größten Teil des Tages verbrachten wir im Klagenfurter Strandbad. Auf den Bildern könnt ihr praktisch Step by Step zugucken, wie ich immer brauner wurde. Genau das war mein Ziel. Während der anstrengenden Prüfungsphase habe ich wenig Sonne gesehen, aber jetzt konnte ich den Bräunungsgrad meines Teints endlich ein bisschen auffrischen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie braun meine Freunde bereits waren und wie blass ich daneben aussah, aber so langsam komme ich einer gesunden Sommerbräune immer einen Schritt näher.

 

Endlich mal nichts tun, einfach die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen. Mein Sommer hat angefangen! Dort wo es schön ist, würde man am Liebsten länger bleiben und es war wirklich schade, dass wir uns nur auf einen einzigen Tag beschränken mussten, weil es dort eben wirklich wunderschön ist, aber der Sommer ist zum Glück noch lang. Außerdem hatte ich endlich wieder ein bisschen mehr Zeit für die Mädels. Schön, dass es mir ermöglicht wurde, mit ihnen an einen traumhaften Ort zu fahren. So einen kleinen Kärntentrip hatten wir schon länger vor, aber durch die Möglichkeit, die mir Opel geboten hatte, konnten wir uns diesen kleinen Wunsch schneller erfüllen, als gedacht.

Mit dem Wetter hatten wir genau ins Schwarze getroffen. Es war den ganzen Tag über sehr warm, sonnig und nur einzelne Wölkchen waren am Himmel zu finden. Allerdings verdichteten die sich gegen Abend und kurz gegen 18 Uhr herum begann es, leicht zu tröpfeln. Also packten wir unsere Sachen und fuhren spontan nach Pörtschach weiter. Ich würde sagen, bevor ich mir hier noch die Finger mit langen Zeilen wundtippe, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Die Auswahl fiel mir wirklich schwer, welche ich euch zeigen möchte, denn im Grunde genommen sind so viele schöne dabei, darum könnt ihr euch jetzt auf eine kleine Bilderflut gefasst machen.

An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein bisschen für „mein“ Land werben. Österreich ist wunderschön und je älter ich werde, umso mehr weiß ich die Schönheit unseres Landes zu schätzen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nie wieder in ein anderes Land reisen und Urlaub am Meer machen möchte, ganz im Gegenteil. Aber mittlerweile würde mich auch ein Österreichurlaub vollkommen zufriedenstellen. Vor ein paar Jährchen sah das noch ganz anders aus. Da wollte die pubertierende Lisa nur noch in die große weite Welt hinaus. Heute weiß ich, was ich an Österreich habe und jedes unserer Bundesländer ist auf seine eigene Art und Weise schön. Auf unseren 83.878,99 km2 gibt es so viel zu entdecken und zu sehen. Und genau das habe ich in diesem Sommer auch vor. Meine europäischen Hauptstädte stehen immer noch ganz oben, keine Frage, aber diese Wünsche werde ich mir nach und nach auch ganz bald erfüllen.

Wie versprochen gibt es jetzt noch meine persönliche Sommerplaylist. Worauf wartet ihr noch? Auf eure Playlist laden, ab ins Auto, Musik an, gegen den Sonnenuntergang fahren und genießen!

Einfach Draufklicken und ihr kommt direkt zum Song
Danke Adam, für den tollen Kurztrip mit dir <3 
 
*In Zusammenarbeit mit Opel

Let me introduce you Adam – Adam Rocks

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Das Auto wurde mir für drei Tage zur Verfügung gestellt. Alle Spesen bezüglich des Autos (Tank) wurden von Opel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.

 

Ich habe euch bereits angekündigt, dass mich nach meiner Prüfungszeit zwei wunderbare Abenteuer erwarten, die ich dank meines Blogs erleben durfte. Die letzte Woche war unglaublich ereignisreich. Ich bin viel herumgekommen und hatte eine wundervolle Zeit. Jetzt, wo es wieder ein bisschen ruhiger wird, möchte ich euch von all dem erzählen. Angefangen hat alles letzten Mittwoch bei einem „Blinde Date“. Ich wusste nicht wirklich, was mich erwartet, aber dafür wusste ich, WER mich erwartet. Darf ich vorstellen: Adam – Adam Rocks. Mein Begleiter für drei wundervolle Tage.

Adam, ein Mitglied der Opel-Familie, ist ein schnuckliger, kleiner Cityflitzer mit ordentlich Power. Trotz seiner Kompaktheit glänzte das Modell, das ich testfahren durfte, mit 115 PS. Damit könnte mich Adam problemlos durch ganz Österreich kutschieren. Wofür wir uns letztendlich entschieden haben, verrate ich euch erst übermorgen, aber wer mir bei Instagram (-HIER) folgt, dürfte es ohnehin schon längst wissen.

115 PS ist eine ganze Menge. Besonders für mich war es eine komplett neue Erfahrung, da das Auto, das ich sonst fahre, gerade einmal 70 PS hat. Ich muss zugeben: anfangs war es richtig ungewohnt und ich war sogar ein klein bisschen nervös. Nicht nur, weil ich nun ein wesentlich leistungsstärkeres Auto fahren durfte, welches aufgrund seiner Leichtigkeit sogar noch schneller beschleunigt, als ein Auto, das mit der gleichen PS-Anzahl deutlich schwerer ist, sondern auch ein bisschen wegen dem Cityverkehr in Wien. Darum hat es zu Beginn unseren kleinen Reise etwas geruckelt, als ich das erste Mal mit Adam losgedüst bin, aber spätestens auf der Autobahn harmonierten wir beide perfekt miteinander. Obwohl ich mein eigenes Auto sehr mag, war es trotzdem grandios, innerhalb weniger Sekunden auf eine autobahntaugliche Geschwindigkeit beschleunigen zu können. Mein Corsa braucht dafür wesentlich länger. Auch Steigerungen sind kein Problem und es war aufregend, mal nicht zurückschalten zu müssen, wenn es etwas in die Höhe ging.

Besonders gut gefiel mir Adams Farbe. Das glänzende Creme schreit förmlich nach Sommer, aber die Ausstattung, welche wirklich purer Sommer ist, ist das elektrische Swing-Top-Faltdach, welches zur Serienausstattung gehört. Zwar blieb das Dach die meiste Zeit der Fahrt geschlossen, da wir uns überwiegend auf der Autobahn befanden, aber wenn es dann in den Stadtverkehr ging, wurde das Dach sofort geöffnet. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was das für ein Gefühl für mich war. Ich selbst bin noch nie in einem Cabrio mitgefahren, aber mit Adam war es fast so, als würde ich das nun genau zum ersten Mal erleben. Außerdem war mein iPhone noch nie den ganzen Tag über aufgeladen. Adam verfügt nämlich über einen USB-Anschluss. So konnten wir die Musik auf meiner Playlist hören, welche sich auf meinem Handy befand und gleichzeitig hatte ich den ganzen Tag über Akku. Für mich als Handyvielnutzerin war das natürlich perfekt und das ist bestimmt eine Tatsache, die ich nun am meisten an Adam vermisse. Ich gebe es gerne zu, dass es mir sehr schwer fiel, das Auto nach drei Tagen wieder zurückzugeben.

Adams Innenleben war stark von hellbraunem Leder dominiert. Ansonsten war er eher klein, aber zu dritt hatten wir gut Platz. Wir Mädels mussten uns dafür natürlich etwas beschränken, was wir alles für unseren Badetag mitnehmen wollten, aber wir beförderten uns, sowie unsere vollbepackten Badetaschen problemlos von A nach B. Und dort verbachten wir dann einen wunderschönen Tag. Mehr dazu übermorgen.

An dieser Stelle Vielen Dank an Niko und Herrn Kirchner von Opel Wien für die tolle Möglichkeit und dass alles so wunderbar geklappt hat.
*In Zusammenarbeit mit Opel 

Freiblick Graz by Eckstein

Wie für viele andere auch, ist das Frühstück einfach die beste Mahlzeit für mich. Ganz besonders liebe ich das Frühstücken auswärts. Diesmal ging es endlich wieder einmal in das „Freiblick“ in Graz. Ein Lokal, welches sich im Dachgeschoss eines großen Modehauses in Österreich befindet. Alleine schon wegen der atemberaubenden Aussicht auf den Schloßberg lohnt sich ein Besuch dort, aber ganz besonders toll und extravagant finde ich die Frühstückskarte, die nach diversen Designern benannt ist. Wer also einmal gerne mit Guido Maria Kretschmer, Karl Lagerfeld, Jean Paul Gaultier oder den verstorbenen Designern Christian Dior und Coco Chanel frühstücken möchte, der ist hier genau richtig.

Wir haben unseren unifreien Tag dafür genutzt, den Geburtstag einer Freundin mit einem ausgiebigen Frühstück zu feiern. Leider hat unser liebes Geburtstagskind vergessen, zu reservieren, weswegen wir draußen keinen Platz mehr bekommen haben (darum unbedingt reservieren, wenn man draußen sitzen möchte), aber zum Glück ließen sich drinnen noch ein paar freie Tische finden. Der entspannten Atmosphäre tat dies allerdings keinen Abbruch. Auch drinnen hat man noch einen wunderbaren Blick auf den Schlossberg, da das Café ziemlich verglast ist.

Nur bei der Frühstücksauswahl hatten wir die Qual der Wahl. Mit welchem Designer sollten wir uns ein Stelldichein geben? Oder sollten wir ganz auf den Designerschnickschnack verzichten und uns doch lieber einen lecker Porridge (mein Lieblingsfrühstück) oder French Toast genehmigen? Schlussendlich durften Karl Lagerfeld, Guido Maria Kretschmer und Christian Dior an unserem Tisch Platz nehmen.

 

Ich selbst entschied mich für Guido Maria Kretschmer. Mein Frühstück bestand aus Schnittkäse, Lachs anstatt vegetarischer Wurst, Spinat, Gemüse, Eierspeis (Rührei) mit Gartenkresse, sowie Pancakes mit Bananen, Vanilleespuma und Agavendicksaft. Das Geburtstagskind genehmigte sich ein Karl Lagerfeld Frühstück. Dieses bestand aus gebratenen Frühstücksspeck, Rahmspinat, einem pochierten Bio-Ei, Hollandaise, Pancakes mit frischen Früchten, Vanilleespuma und Ahornsirup. Für eine weitere Freundin von uns gab es Christian Dior in einer etwas abgewandelten, laktosefreien Form: Lachs, Garnelen, eingelegtes Gemüse und Dijon-Honig-Dip. Zu jedem Frühstück gibts noch Gebäck in Form von einem Croissant, einer Semmel und zwei Scheiben Schwarzbrot, sowie ein Kombucha-Getränk (Classic oder Quitte). 

 

Jedes einzelne Frühstück wird liebevoll angerichtet. Ich fand vor allem die Idee mit den Brotsäckchen zuckersüß. Insbesondere weil ich es sehr gerne mag, wenn man aus Minimalistischem Dinge zaubern kann, die richtig cool aussehen. Die Idee habe ich mir für den nächsten Homebrunch schon einmal vorgemerkt. Zudem hat alles richtig gut geschmeckt. Perfekte Mädelstage beginnen einfach immer bei einem tollen Frühstück. Oder seht ihr das etwa anders? Es war wirklich schön, die ganzen Strapazen der letzten Woche zu vergessen und einmal nicht ständig an die Uni oder andere Verpflichtungen denken zu müssen. Bei einem Frühstück kann ich einfach immer abschalten und genießen – vor allem in so einem schönen Ambiente. 

 

Da das Wetter immer besser wurde und sich der wolkenbehangene Himmel sehr bald in einem strahlenden Blau erfreute, verlagerten wir unseren Standort und begaben uns in ein weiteres Café, welches ebenso eine Dachterrasse besitzt und im selben Gebäude ist. Leider habe ich den Namen vergessen. Dort sahen wir zwar immer noch etwas vom Uhrturm, allerdings war der Blick auf die Mur, sowie auf die Murinsel wesentlich schöner. Das zweite Lokal ist ein kleiner Geheimtipp. Während das Freiblick meistens gerammelt voll ist, hat man in diesem Lokal auch ohne einer Reservierung die Möglichkeit auf einem Platz im Freien. Zudem sind dort die Getränke ein bisschen günstiger. Generell ist das Freiblick preislich gesehen nicht so studentenbudgetfreundlich (aber auch nicht so übertrieben teuer), allerdings muss man sich ab und zu auch einmal etwas gönnen, nicht wahr?

 

Kleiner Tipp: Wenn ihr mal in Graz oder sonst irgendwo in der Steiermark seid, dann probiert unbedingt Schilcherol! Nein, da ist kein Aperol drin (den ich im Übrigen selbst nicht mag). Es ist eher wie ein Hugo, nur mit Schilcherwein anstatt Prosecco. Es gibt nichts Besseres!

 

Am Wiener Ostermarkt mit Café Au Lait

Beim Besuch der österreichischen Hauptstadt in der Adventszeit gehört ein Abstecher zum Wiener Christkindlmarkt wohl dazu. Allerdings ist die Weihnachtszeit nun schon lange vorbei, jedoch gibt es auch zur Osterzeit zahlreiche Stände vor dem Schloss Schönbrunn. Die Rede ist vom Wiener Ostermarkt Schloss Schönbrunn, der ganz zauberhaft und kitschig, aber wesentlich weniger berühmt ist, als sein großer Bruder im Advent.

Lizzie und ich flanierten an zahlreichen Ständen vorbei, ließen uns ins bunte Getümmel reißen und genossen auf diese Art und Weise unsere letzten gemeinsamen Stunden bis zum nächsten Wiedersehen. Übrigens gilt dieser Ostermarkt vor dem Schloss Schönbrunn als einer der romantischen Ostermärkte. Insgesamt könnt ihr dort 60 Aussteller finden. Egal, ob ihr euch kulinarisch etwas gönnen wollt oder ob ihr noch dekorativen Osterschmuck braucht. Dadurch, dass es für die kleinen Besucher auch eine Osterhasenwerkstatt gibt, ist der Ostermarkt äußerst familientauglich. Ein paar Impressionen möchte ich nun mit euch teilen.

Besonders zauberhaft fand ich den Imkerstand mit diversen klassischen und außergewöhnlichen Honigspezialitäten, sowie Kerzen aus Bienenwachs und Pflegeprodukte für Haut und Haar. Für meine Studienkollegin habe ich dort sogar ein kleines Gläschen mit Vanillehonig gekauft. Für die Fruchttiger unter euch gibt es diverse Fruchthonigsorten wie Heidelbeere, Erdbeere, Himbeere usw. Richtig hübsch fand ich den grün leuchtenden Pistazienhonig, aber da habe ich mich nicht drüber getraut. Vor allem weiß ich nicht, wie exotisch meine Studienkollegin ist und ob sie diesen überhaupt gemocht hätte. Lizzie hat sich einen Himbeerhonig, sowie ein Honigduschgel gegönnt. Das Wort „Gönnen“ kann man hier übrigens wirklich groß schreiben, denn preislich gesehen ist es nicht gerade günstig. Jedoch muss man bedenken, dass alle Produkte aus eigenem Handwerk stammen, weswegen ich die Preise gerechtfertigt finde.

Wenn ihr also neugierig geworden seid und auch noch andere Ostermärkte in Wien besuchen wollt, dann findet ihr -HIER die nötigen Informationen zu den Standorten und Öffnungszeiten. Ein Besuch lohnt sich allemal. Schade, dass der Ostermarkt nicht so berühmt ist, wie der Christkindlmarkt, aber vielleicht wird sich das bald ändern.

Zum Abschluss habe ich noch ein „Follow my Weekend“ für euch. Ich freu mich, dass es endlich wieder einmal geklappt hat. Ihr müsst einfach nur auf das Bild unter euch klicken, um zum Video zu gelangen.