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Marrakech erleben: Travel Diary of Morocco

Travel Diary of Morocco

Marrakech erleben

Meine Eindrücke von Marrakech. Was haben wir erlebt? Wo haben wir gegessen? Würde ich Marrakech empfehlen? 

Marrakech liegt nun schon weit zurück. Ich kann es nicht glauben, dass die Reise nun doch bald wieder zwei Monate her sein soll. Ausständig ist noch das Travel Diary, welches ich euch versprochen habe. Zwar sind die Erinnerungen nicht mehr ganz so frisch, wie kurz nach meiner Rückkehr, aber eines steht fest. Ich werde die Zeit in und meine erste Reise nach Marrakech immer in besonderer Erinnerung behalten.

Fünf Tage waren zwar zu kurz, um mich vollkommen verändern zu lassen, aber Marrakech hat etwas in mir gemacht.

In der Wüste habe ich beispielsweise tief in mir drinnen viel reflektiert. Meine bereits gelebten Jahre Revue passieren lassen und mich gefragt, wo ich in den kommenden Jahren gerne hin möchte.

Das richtet sich jetzt nicht an die physische Ebene. Dass ich noch viel reisen möchte, ist klar. Vielmehr richtet es sich an den Aspekt: Persönlichkeitsentwicklung.

Wie möchte ich mich selbst entwickeln? Eine zentrale Frage, die ich mir gestellt habe. Aber das ist im Grunde genommen eine komplett andere Geschichte.

Wichtig ist jetzt erst einmal mein Travel Diary, welches heute im Vordergrund steht. Und da habe ich euch einiges zu berichten. Vorweg: Marrakech ist unvergleichlich mit all den anderen Destinationen, die ich bereits bereisen durfte. Marrakech hat zu Erfahrungen geführt, die ich nie wieder missen möchte. Und irgendwann kehre ich zurück nach Marokko. 

 

Irgendwann…

Tag 1 in Marrakech

Wir kamen erst zur Abendsonne in Marokko an. Somit hatten wir wenig Zeit, Marrakech sofort auf eigene Faust zu erkundigen. Wir entschieden uns, den Fahrservice unseres Riads in Anspruch zu nehmen, um einfach entspannt anzukommen. Das war absolut die richtige Entscheidung, denn so mussten wir uns nach einem vier Stunden Flug und der Anmeldung nicht zusätzlich stressen.

Airport To Do's

Anmeldung

Ganz wichtig: bevor ihr den Flughafen verlassen dürft, müsst ihr euch offiziell im Land anmelden. Anmeldeformulare liegen kurz vor der Passkontrolle bereit, aber keine Kugelschreiber. Nehmt daher selbst etwas zu schreiben mit.

ATM

Die Währung in Marokko heißt Dirham. Am geschicktesten ist es, wenn ihr noch am Airport Geld abhebt. Wir sind beide mit 200 Euro ausgekommen. Bargeld dabei zu haben, ist ratsam. Es ist schwer, vor allem in der Medina mit Karte zu bezahlen.

Dinnertime

In meinem letzten Beitrag habe ich bereits erwähnt, dass wir gleich im Riad zu Abend gegessen haben. Das war absolut die richtige Entscheidung, denn so konnten wir wirklich stressfrei den ersten Tag bei marokkanischen Spezialitäten ausklingen lassen und in aller Ruhe so richtig ankommen. Ich kann es euch nur empfehlen, es genauso zu machen, wenn ihr erst abends in Marokko landet.

Das Highlight dieses Dinners war jedoch nicht das ausgezeichnete Essen, sondern ein atemberaubend schöner Ausblick auf den noch atemberaubenderen Sonnenuntergang. Ein Gefühl wie aus 1000 und 1 Nacht.

Der Himmel war hellblau und rot gefärbt, wahrscheinlich durch den Wüstensand und das war ein Erlebnis, welches ich bestimmt nie vergessen werde.

Tag 2 in Marrakech

Auch den zweiten Tag starteten wir entspannt beim Frühstück und machten uns Pläne für den Tag. Danach wurde es touristisch. Wir wanderten quer durch die Medina und erkundeten das Herz der Stadt auf eigene Faust. Dadurch ergaben sich erste Möglichkeiten, sich mit der Stadt vertraut zu machen. Orientierung haben wir allerdings während des gesamten Aufenthaltes nicht gewonnen.

Good to know

Google Maps offline

Ohne Masterplan und Orientierungshilfe sollte man das Riad besser nicht verlassen. Wer nicht Unmengen bei der nächsten Telefonrechnung bezahlen möchte, wird die Mobilen Daten ausschalten müssen. Doch wie es so ist, funktioniert Navigation ohne Internet sehr schlecht. Darum unbedingt Maps Offline runterladen. Macht euch Gedanken, was ihr euch ansehen möchtet und ladet auch die Location eures Riads runter, damit ihr wieder zurückfindet.

Google Maps Offline war am Anfang eine kleine Herausforderung, aber irgendwann hat man den Dreh raus.

Es ist zwar definitiv kniffliger, aber nicht unmöglich. Darum: diesen Tipp unbedingt beherzigen. 

Kleidung

Marokko ist ein muslimisches Land. Darum solltet ihr auch die richtige Kleidung auswählen. So streng, wie man glaubt, ist es zwar nicht und wir sahen auch Touristen, die wirklich viel Haut zeigten, aber ich finde, alleine aus Respekt gehört es sich, sich kleidungstechnisch auch anzupassen. Das bedeutet:

  • bedeckte Schultern
  • bedeckte Knie
  • nicht bauchfrei
  • nicht tief dekoltiert
  • nichts durchsichtiges

Ich selbst trug luftige Culottes, Maxi- und Midiröcke sowie Maxikleider und Tuniken. Unbedingt auch auf festes Schuhwerk achten.

Snake Charmers

Überall am Hauptplatz hört man sie. Sie erschallt den ganzen Marktplatz. Die charakteristische Melodie, die Kobras tanzen lässt. Für unsere Kultur ist das vielleicht sonderbar. In Marokko jedoch Alltag. 

In Marrakech werdet ihr viele Dinge sehen, die man so nicht erwartet. Beispielsweise werden euch am Hauptplatz (Jemaa el-Fna) echte Kobras begegnen. Aber keine Angst, das ist sicher. Solange ihr kein Interesse zeigt und ihr nicht mit der Kamera auf die Schlangen draufhaltet, wird euch nichts passieren.

Tag 2: Marrakech Momente & Erlebnisse

Nach einer umfassenden Entdeckungsreise quer durch die Medina, führte uns unser erster Stopp in den La Jardin Secret, einer imposanten Gartenanlage inmitten der Altstadt. Nach der Besichtigung gönnten wir uns noch etwas zu trinken und nahmen auf dem Rooftop des Café Arabe Platz. Wer eine tolle Aussicht genießen möchte, ist hier definitiv richtig.

Nachmittags ging es dann auch schon in die Wüste. Wir nächtigten im Camp Scarabeo, umrahmt von der atemberaubend schönen Agafay Wüste. Es war bestimmt einer der unvergesslichsten Momente meines Lebens. Ich kann jedem, der einmal Urlaub in Marrakech macht, nur empfehlen, sich dieses Erlebnis nicht entgehen zu lassen. Wir genossen die friedliche Atmosphäre, tranken Minztee und aßen marokkanisches Gebäck. Wir entspannten auf der Veranda unseres Zeltes, ließen uns abends bei einem Dinner verwöhnen und lauschten weichen Gitarrenklängen. Dazu die sanfte Stimme eines großartigen Sängers. Wir beobachteten die Sterne, entdeckten den großen Wagen und durften sogar die Milchstraße bestaunen. Kerstin hat auch einen ausführlichen Bericht über das Camp Scarabeo verfasst.

Agafay Wüste

Tag 3 in Marrakech

Bereits vor Sonnenaufgang wurden wir wach, um selbigen auch sogleich beobachten zu können. Ich hatte noch nie einen so wunderschönen Blick auf die aufgehende Sonne. Es war atemberaubend, wie sich der Himmel in Sekundentakt verfärbte. Die Sonne schien so groß. Viel größer, als zu Hause. Danach gab es noch ein ausgiebiges Frühstück und noch ein paar kostbare Momente in der Abgeschiedenheit, ehe es wieder zurück ins bunte Treiben ging.

Wir checkten in unser zweites Riad ein und ließen es uns danach nicht nehmen, Marrakech noch viel ausgiebiger zu besichtigen. Wir wollten unbedingt sehen, was die Stadt an Kultur zu bieten hat. Sightseeing muss eben doch sein:

Bahia Palace

Ein wunderschöner Palast aus dem 19. Jahrhundert und im typischen orientalischen Stil erbaut. Eintritt: 70 Dirham.

Palace in Marrakech
Storch
Palais El Badi

Eine einst und auch immer noch imposante Palastanlage, die allerdings schon zerfallen ist. Für ein bisschen mehr Geschichte sind auch Museen dabei. Eintritt: 70 Dirham.

Palace in Marrakech

Zum Essen ging es danach ins „Café Des Espices.“ Es ist wirklich ein wunderschönes Café, aber das Essen war so lala.

Tag 4 in Marrakech

Unseren vierten und letzten Tag in Marrakech starteten wir wieder bei einem ausgiebigen Frühstück in unserem Riad. Auch an diesem Tag ging es noch an einen Tourismusspot.

  • La Jardin Majorelle: die beeindruckende Gartenanlage von Yves Saint Laurent. Eintritt: 70 Dirham.

 

  • YSL Museum: auch das Museum wollten wir uns ansehen, war aber letztlich sehr enttäuschend. Der Preis von 100 Dirham war für das, was geboten wurde, nicht gerechtfertigt. Der Eingang ist und bleibt aber dennoch ein Hingucker.
Garden Garden

Danach wollten wir auch wieder ein Lokal in der Medina testen. Es ging ins Café Nomad. Ein wunderschönes Lokal mit traditioneller marokkanischer Küche. Der Ausblick über die Medina ist fantastisch. Besonders bei Sonnenuntergang. Ausklingen ließen wir unsere Reise dann noch bei einem Orangensaft. Und das war der beste, den ich je getrunken habe. Lasst euch den bloß nicht entgehen.

Marrakech: Ein Resümee

Auch wenn es zu Beginn ein kleiner Kulturschock war, so hat mich Marrakech doch von Anfang an in seinen magischen Bann gezogen. Es war fast so, als wäre ich für einige Tage lang in einer komplett anderen Welt gewesen. Marrakech ist anders und bestimmt nicht so glamourös, wie es oft in den sozialen Netzwerken dargestellt wird. Aber Marrakech hat auch ganz viel Charme. Irgendwann möchte ich bestimmt wieder kommen.

Côte d’Azur Travel Diary: 4 Tage an der französischen Riviera

Es hat 27 Jahre gedauert, bis ich es endlich nach Frankreich geschafft habe. Zwar stand Frankreich schon seit ewigen Zeiten auf meiner Liste, aber erst jetzt hat es mich an die französische Riviera gezogen. Mindestens einmal im Jahr versuche ich ans Meer zu kommen. Dieses Mal stand die Côte D’Azur ganz oben auf meiner Liste: Nizza, Monaco & Cannes. Für Saint Tropez und Grasse war aufgrund der kurzen Reisedauer leider keine Zeit mehr. Warum ausgerechnet Nizza, Monaco und Cannes? Nizza war unsere Base und die beiden anderen? Duh, Priorities. 

Im Übrigen gestalte ich meine Reisen nicht mehr so, wie früher. Falls ihr einen richtigen Guide über die französische Riviera sucht, seid ihr bei mir leider fehl am Platz. Vielmehr möchte ich meine Eindrücke der französischen Riviera mit euch teilen. Gerne zeige ich euch auch die Restaurants, in denen wir gegessen haben. Allerdings möchte ich meine Urlaube selbst auch genießen können, weswegen ich einfach damit aufgehört habe, tollen Spots hinterherzujagen und Unmengen an Fotos zu machen bzw. mir alles zu notieren. Aber ich schätze, dass auch ein paar Eindrücke ausreichen, die für eine Reise an die Côte D’Azur sprechen.

Tag 1: Nizza (Nice)

Dank eines relativ frühen Flugs und einer sehr zuvorkommenden Gastgeberin in Nizza, hatten meine Reisebegleitung Lena und ich genügend Zeit, die Stadt an der französischen Riviera am ersten Tag voll und ganz zu begutachten. Nach einem kurzen Check-In in unserem AirBnB verschlug es uns in die Innenstadt. Nizza ist ein belebtes französisches Städtchen mit verwinkelten Gässchen und mediterranen Charme. Das mediterrane Flair spiegelt sich vor allem in der Gastronomie wider. So findet man die Mittelmeerküche an allen Ecken und Enden. Daneben charmante Cafés, Eisstände und Souveniershops. Auch Gewürzliebhaber kommen auf ihre Kosten. Bezaubernde Shops mit verschiedenen Salzarten, Teesorten und Gewürzen garantieren tolle Mitbringsel.

Die Stadt hat etwas ganz Eigenes. Nicht wirklich Frankreich, wie ich es mir vorstelle und dann doch wieder ganz viel Frankreich. Ich muss aber zugeben, dass ich keine weiteren Vergleichsmöglichkeiten habe, da ich zum ersten Mal in Frankreich war.

Nice Lunch Stop

Der erste Tag war auch der einzige Tag, an dem wir zweimal am Tag Essen gingen. So ergab sich bereits zu Mittag der erste Restaurantbesuch. Aber da wir bereits um vier Uhr auf der Flixbus Matte stehen mussten, war es nicht verwunderlich, dass uns der Magen knurrte. In den verwinkelten Gässchen entdeckten wir das Mittelmeerrestaurant „Le Romarin“. Der entzückende Gastgarten strahlte mediterranes Flair aus und zog uns quasi magisch an.

Für mich immer ein Muss, wenn ich mich in einem Städtchen nahe am Meer befinde: Calamari – die ultimative Gönnung. Erneut wurde mir bewiesen, dass Tintenfische in Regionen am Meer einfach am Besten schmecken.

Le Romanin Nizza
2 Place de la Halle aux Herbes
06300 Nice
Frankreich

Steinig, aber schön: der Strand in Nizza

Wer mit langen Sandküsten rechnet, ist in Nizza leider am falschen Ort. Nizza hat einen Steinstrand. Vielleicht nicht der bequemste Untergrund, aber dafür wird man mit dem klarsten Wasser belohnt, welches entlang der französischen Riviera zu finden ist. Nicht zuletzt deswegen ist der Abstecher an den Strand in Nizza lohnenswert. Wer Wert auf mehr Komfort legt, ist in den Beach Clubs am Besten aufgehoben, allerdings nicht gerade günstig. Lena und ich begnügten uns mit dem Public Beach und bekamen so, wenn auch nicht ganz freiwillig, eine Hot Stone Massage gratis dazu.

Moules Marinières frites

Essenstechnisch ein weiteres Muss für mich: ein typisches Nationalgericht essen. Moules Frites, also Miesmuscheln mit Pommes Frites waren in Nizza dabei ganz besonders gefragt. Überall, wo man hinblickte, sah man Menschen Muscheln mit Pommes essen. Besonders populär ist das Gericht in Nordfrankreich. Gut, dahin hat es uns nicht verschlagen, aber die Muscheln wollte ich trotzdem probieren. Ein bisschen schade fand ich es, dass es nicht typisch im schwarzen Kochtopf serviert wurde, aber geschmeckt hat es mir trotzdem und das Bistro De L’Opera kann ich auch wärmstens empfehlen.

Bistro De L’Opera
3 rue Saint Francois de Paule
06300 Nizza
Frankreich

Good-to-know: Nicht in jedem Land ist es höflich, Trinkgeld zu geben. Während ich in Rom damals fälschlicherweise Trinkgeld gab (gilt als unfreundlich), zeugt es in Frankreich jedoch von Manieren, Trinkgeld zu geben. Ca. 10% sind angebracht.

Tag 2: Monaco

Wenn man sich schon an der Côte D’Azur aufhält, ist auch ein Besuch im benachbarten Staat Monaco empfehlenswert. Bei einem Zugticketpreis von 4 Euro (One Way) geht das auch nicht ins Börserl.

Insiderinfo: Obwohl in Frankreich alles etwas teurer ist, als in Österreich, so glänzt die République française mit günstigen Öffipreisen. Graz, schneide dir eine Scheibe davon ab. Tipp: unbedingt ein Hin- und Retourticket buchen, denn die Ticketautomaten in Frankreich sind etwas tricky.  

Vom nizzaischen Bahnhof aus, dauerte es ca. 15 Minuten, bis wir in Monte-Carlo (einer der neun Bezirke des Fürstentums) ankamen.

Monaco ist eine besondere Stadt. Irgendwie wird der Reichtum bereits am Bahnhof sichtbar. Oder könntet ihr behaupten, dass die Hallen der Train Station in eurer Stadt aus Marmor oder komplett verspiegelt sind? Spätestens wenn man einen Blick auf die monegassischen Straßen wirft, wird deutlich, dass viel in den Zwergstaat investiert wird. So sehen die Straßen aus, als würden sie dauerasphaltiert werden.

Wer glaubt, Frankreich sei teuer, der muss einmal in Monaco gewesen sein. Im Supermarkt bezahlt man im Durchschnitt 1 Euro mehr für dasselbe Produkt. Dafür gibt es auch viele internationale Produkte, wie Lucky Charms. Für Cornflakes waren mir 17 Euro allerdings zu teuer. Wenn man bei Pierre Marcolini für 90g Eis 6 Euro bezahlt, erscheint einem Ben & Jerry’s plötzlich günstig. Aber wie das so als Blogger ist, investiert man die läppischen Kröten gerne mal für einen fancy Foto Prop. Und man ist im Urlaub, das heißt, man gönnt sich ja sonst nichts.

Good-to-know: Obwohl der Euro die anerkannte monegassische Währung ist, so ist Monaco KEIN Mitglied der EU. Darum: be careful was das Internet am Handy betrifft & haunt for Wi-Fi.

Yves Saint Laurent, Dior, Louis Vuitton…

Nach H&M, Mango und Co. sucht man in Monaco vergeblich. Bestimmt nicht der börserlfreundlichste Ort für die ausgiebige Shopping Tour. Selbst bei Zara hat man das Gefühl, ein Vermögen loszuwerden (der einzig gesichtete leistbare Store in Monaco btw). So weit das Auge reicht, findet man Designerläden auf höchstem Niveau. Ich persönlich fühlte mich bei so viel Reichtum auf einen einzigem Fleck etwas überschlagen und auch leicht fehl am Platz. Im Casino konnte ich mein Börserl auch nicht wirklich aufbessern. Für alle jenseits der oberen 10.000 gibt es einen kleinen Bereich mit einigen Spielmaschinen. Immerhin ging ich nach fünf Minuten mit einem Plus von 50 Cent raus. Eine Yves Saint Laurent Tasche hat mir das allerdings nicht finanziert, wie man sich denken kann.

Must See in Monaco

Neben dem Monte-Carlo Casino, der Altstadt Monaco-Ville, Jardin Exotique und dem Yachthafen, ist vor allem der Fürstenhof eine touristische Anlaufstelle. Außerdem hat man hier eine fantastische Aussicht quer über das Fürstentum.

Kulinarik im Fürstentum

Besonders beliebt und weit verbreitet ist in Monaco die italienische Küche. Darum gab es an diesem Tag Pizza. Auch das muss im Urlaub sein, selbst wenn man nicht in Italien ist. Mit dem Kellner im Restaurant L’Estragon konnte ich trotzdem meine schlechten Italienischkenntnisse zum Besten geben. Und auch die Pizza war für nicht-italienische Verhältnisse tres bien.

L’Estragon
6 Rue Emile de Loth
98000 Monaco

Da ein läppisches 90g Eis für 6 Euro nicht genug war, machten wir zum Schluss noch einen Abstecher zu Häagen Dasz unten am Hafen. 7 Euro für zwei Kugeln Eis mit Schlagobers? Hat sich gelohnt.

Tag 3: Cannes an der französischen Riviera

Da uns der Steinstrand in Nizza zu unbequem war und wir uns nach langen Sandbänken sehnten, wurden wir am dritten Tag nach Cannes gelockt. Insgesamt bezahlten wir zusammen für ein Hin-und-Retour-Ticket 26 Euro.

Französische Riviera
Französische Riviera

Good-to-know: Wenn zu zweit gereist wird, unbedingt das Ticket zusammen zahlen. Man spart sich dadurch 6 Euro. Sonst zahlt man drauf.

Cannes stand ganz im Zeichen der Erholung. Nachdem wir uns im Supermarkt mit Nahrung eingedeckt hatten, führte der Weg sofort an den Strand, wo der Sand sehnsüchtig auf uns wartete.

Französische Riviera
Französische Riviera

Insiderinfo: Die Beachclubs sehen wirklich fantastisch aus, lohnen sich jedoch nur, wenn man wirklich den ganzen Tag dort verbringt. Die Preise für Liegen werden gegen Abend nicht günstiger. Selbst für 3 Stunden hätten wir noch 26 Euro pro Person bezahlen müssen. Die Beachclubs schließen übrigens um 18:30 Uhr.

So verschlug es uns an den öffentlichen Strand. Nicht gerade von Exklusivität gekennzeichnet, dafür gratis. Schade ist nur, dass es keine wirklichen Umziehmöglichkeiten geschweige dem Liegen zum Mieten gab. Tja, öffentliche Strände eben. In Cannes sind diese übrigens bis zum Abend hin ziemlich überfüllt, dennoch blieben wir den ganzen Tag an Cannes Côte D’Azur. So schön Cannes auch ist, das Meer in Nizza ist trotzdem schöner

Französische Riviera
Französische Riviera
Französische Riviera
Französische Riviera

Blogger Info: Wer auf typische Blogger Klischees steht – in Cannes gibt es auch einen Laduree.

Cannes haben wir auch nicht wirklich dafür genutzt, um uns kulinarisch durchzuprobieren. Wir kamen erst relativ spät in Nizza an, aber wir hatten Glück und fanden ein ausgezeichnetes Restaurant in der Altstadt. Und weil die Spaghetti mit Meeresfrüchten so lecker waren, habe ich glatt den Namen des Restaurants vergessen.

…wo du das angeblich beste Sushi Frankreich findest

Am letzten Tag ging es zum Lunch ins Planet Sushi. Angeblich Frankreichs bestes Sushi. Davon mussten wir uns natürlich überzeugen. Besonders cool fand ich den Business Lunch für 12 Euro mit zwei Beilagen (Edamame, Reis, Kohlsalat oder Miso Suppe). Für einen Aufpreis von 1,50 Euro bekam man ein Getränk dazu, mit 3,50 Euro extra durfte man sich auch noch ein Dessert von der Dessertkarte aussuchen. Insgesamt durfte man zwischen vier verschiedenen Sushigerichten wählen. Ein super Deal und darum auch empfehlenswert, nicht zuletzt, weil der charmante Kellner etwas Deutsch sprach.

Der Service im Planet Sushi ist zwar etwas langsam, dafür aber freundlich.

Französische Riviera

Planet Sushi Nice
42 Boulevard Jean Jaurès
06300 Nice
Frankreich

Fazit: 4 Tage Französische Riviera

In den vier Tagen habe ich mich verliebt. Verliebt in die Côte D’Azur. Auch ein bisschen in den Steinstrand, das klare Wasser und den verwinkelten Gässchen. Die Reise an die Côte D’Azur hat sich wirklich gelohnt und ich hätte mir keine bessere Destination für Sommer 2019 aussuchen können. Für mich war es bestimmt nicht das erste Mal Frankreich. Aber bevor ich wieder einen Abstecher dorthin mache, muss sich mein Geldbörserl etwas erholen. Günstig ist die Côte D’Azur/Frankreich nicht, dafür wunderschön und einzigartig.

Französische Riviera
Französische Riviera
Französische Riviera
Französische Riviera

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Una Città & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Warum Rom eine Reise wert ist? Nun ja, ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass alleine die Architektur und die Geschichte der Grund dafür sind. Doch wer seinen Städtetrip gerne mit einem Ausflug an den Strand oder vice versa verbinden möchte, ist bei Rom genau an der richtigen Adresse. Vorteil: Wenn es in der Stadt einmal zu heiß werden sollte, was uns passiert ist (im August natürlich kein Wunder), der hat die Möglichkeit an den Strand zu flüchten. Mit den Öffis nur ca. 60 Minuten von Rom entfernt, wartet ein zauberhaftes Städtchen bzw. eine kleine Stranddestination auf uns: Lido di Ostia.

Ostia ist eine antike Ausgrabungsstadt und hat ebenso Geschichte zu bieten, wie Rom. Doch das war nicht der Hauptgrund, warum es uns nach Ostia gezogen hat. Uns war verdammt heiß. Keine gute Voraussetzung für einen Tag inmitten im Zentrum Roms. Daher flüchteten wir, wie viele andere Römer auch, lieber nach Ostia an den Strand.

 

 

Ein bisschen Meer Städtetrip

Lido di Ostia – der Strand zur Stadt

Lido di Ostia stand sowieso auf unserem Plan, doch dass wir die Stadt bzw. den Strand zweimal gesehen haben, war spontan. Nachdem Kerstin draußen in der Hitze fast geschmolzen wäre, während ich mich im klimatisierten Hotelzimmer für den Tag fertig machte, flehte sie förmlich nach Abkühlung. Mir war das ganz Recht. Kurzerhand fuhren wir nach Rom Termini, aber nicht um in die Innenstadt zu kommen, sondern um nach Ostia zu fliehen.

Lido di Ostia ist super leicht zu erreichen. Einfach von Rom Termini (der Hauptbahnhof Roms) mit der Metro Linea B1 in Richtung Laurentina fahren und bei der Station Porta S. Paolo umsteigen. Von dort aus geht es dann mit der Bahn Roma-Lido nach Lido Centro. Dann muss man nur ca. 500 m gehen und schon ist man am Tyrrhenischen Meer. Lasset den Badespaß beginnen.

 

 

Public Beach vs. Privatstrand

In Lido di Ostia gibt es nur einen Public Beach, aber zahlreiche Privatstrände, die lediglich mit Eintritt zugänglich sind. Beim Durchspazieren entlang des Seashores waren Kerstin und ich leicht geschockt, wie überfüllt der Public Beach war. Natürlich ist es die günstige Alternative, aber zur Entspannung lädt der Public Beach nicht ein. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, beide Male Eintritt zu zahlen. Das bringt nicht nur den Vorteil mit sich, dass man auf kein Ölsardinenszenario trifft, sondern inkludiert auch zumindest einen Sonnenschirm und eine Liege. Für 25 Euro haben wir uns somit einen Platz ergattert – mitsamt einem Liegestuhl, einem Schirm (den man bei direkter Sonneneinstrahlung auch braucht) und einem Strandsessel.

 

 

An unserem Privatstrand gab es noch ein Restaurant, wo wir bei unserem ersten Besuch zu Mittag gegessen haben. Das Essen war eigentlich recht gut, für das, dass es ein Strandrestaurant war. Allerdings war es recht teuer, aber das ist ja meistens der Fall.

 

 

Black Sand

Eine Besonderheit des Strandes in Ostia ist auch der Sand. Vergesst weiße Sandstrände. In Lido di Ostia findet ihr schwarzen Sand. Natürlich ist der Strand in der Realität nicht kohlrabenschwarz durchzogen. Manche Stellen sind dunkelgrau, manche richtig schwarz. Besonders schön: Der Sand glitzert wie Diamanten.

 

 

Essen in Ostia

Antico Traiano

Bei unserem zweiten Besuch in Ostia wollten wir in der Stadt etwas essen. Natürlich herrscht auch in Ostia La Dolce Vita und so hat man bezüglich der Kulinarik die Qual der Wahl. Wir entschieden uns für das Antico Traiano, da uns das Lokal auf Anhieb sympathisch war. Das war übrigens auch das einzige Lokal, wo wir für das Coperto zahlen mussten, was in Italien generell üblich ist. Nur war das bei den Lokalen in Rom nie der Fall bzw. stand zumindest nicht auf der Rechnung als solches.

Dort gab es für Kerstin eine Pinsa Buffalino mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und für mich eine Pinsa Aurelia mit Walnüssen, Gorgonzola, Birne und Honig. Und es war sooo gut, darum kann ich euch das Lokal nur empfehlen. Eine Pinsa ist übrigens etwas ähnliches wie eine Pizza, hat nur eine andere Form und einen dickeren, fluffigeren Teig.

Die Auswahl an Pinse war im Antico Traiano riesengroß. Ich konnte mich gar nicht entscheiden und schwankte zwischen Norvegese (mit Lachs und Frischkäse), Meeresfrüchten und Aurelia. Da ich aber oft Lachs in Restaurants esse, wollte ich einmal etwas neues ausprobieren und das war es definitiv wert. Supergut.

Preislich ist das Antico Traiano etwas teurer. Ich bezahlte für meine Pinsa 13 Euro, was doch relativ teuer ist. Danach ging es noch in eine Gelateria und es gab Eis. Natürlich habe ich dort wieder die superorganisierte Bloggerin raushängen lassen – nämlich NOT. Ich habe mir keine einzige Gelateria notiert, dabei war das Zabaione Eis dort zum Niederknien. Gusto kann ich euch nur mit Bildern machen.


 


 

Lido di Ostia

Definitiv einen Besuch/Urlaub wert

Ich würde jederzeit wieder nach Lido di Ostia zurückfahren. Es ist ein charmantes, antikes Städtchen mit viel Leben im Zentrum (erst abends, aber das ist in Italien außerhalb der Tourismusmagnete normal). Ostia ist so wunderschön, sodass ich euch die Stadt sogar als Reisedestination empfehlen kann. Wer sich für Rom nur einen Tag Zeit nehmen (wobei das meiner Meinung nach zu wenig ist) und trotzdem länger bleiben möchte, um einen Strandurlaub zu machen, der ist in Ostia bestens aufgehoben. Vor allem kann man dort wunderbar entspannen und dem Trubel der Stadt entfliehen.

 

Lido di Ostia

 


 

Mehr Eindrücke von Rom gibt es auf Instagram

 

 

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Nachdem ich mit Prag, Budapest, Bratislava und Sofia bisher hauptsächlich osteuropäische Hauptstädte besucht habe, war es wieder einmal Zeit für einen urbanen Tapetenwechsel. Kein Kontinent hat mehr städtische Vielseitigkeit zu bieten wie Europa. Gerade deswegen spreche ich mich immer für unseren Kontinent aus. Nun hat es mich endlich in die ewige Stadt gezogen: Rom. Italien, ohnehin mein Lieblingsland, musste nach langer Zeit wieder einmal besucht werden. Und die Foodspots in Rom sowieso.

Erst gestern habe ich wieder heimischen Boden betreten. Zugegeben: ich muss mich erst einmal so richtig sammeln. Doch da ich das „La Dolce Vita“ immer noch spüre, möchte ich das unbedingt ausnutzen, um euch mit auf meine Reise zu nehmen. Ich denke, gerade jetzt, wo die Eindrücke noch so frisch sind, kann ich euch das süße italienische Leben am besten vermitteln.

Mitgenommen habe ich viel. Keine Dinge, die man anfassen kann, aber unendlich viele Eindrücke. Nicht zuletzt deswegen und der Übersicht zuliebe, splitte ich euch meine Rompostings. Der August steht somit ganz im Zeichen der italienischen Hauptstadt. Da Städtereisen nur dann gut funktionieren, wenn man genügend Energie hat, habe ich mir gedacht, ich beginne mit dem süßesten La Dolce Vita und stelle euch alle Foodspots in Rom vor, die Kerstin und ich während unseres Aufenthaltes besucht haben.

 

 

Mangiare La Dolce Vita

Foodspots in Rom: So lässt es sich futtern

In Italien verhungert man definitiv nicht. Und auch die Gefahr, schlecht zu essen ist praktisch nicht gegeben. Pizza, Pasta, Vino e Gelato. Die Italiener verstehen ihr Können. Essen dient nicht nur der reinen Nahrungsaufnahme, sondern wird zelebriert. Das ist auch gut so, denn wenn jemand etwas von Genuss versteht, dann die Italiener. Natürlich war unsere Reise sehr pizzalastig (oder eher teiglastig), aber da die nächste Italienreise noch in den Sternen steht, wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Verständlich, nicht wahr?

Übrigens: Was ich an Italiens Essenskultur noch so schätze, ist die Tatsache, dass es einen Aperativo gibt. Sprich: Bestellt man einen alkoholischen Drink, gibt’s immer etwas zu essen dazu. Und das sind nicht nur schnöde Chips, sondern richtig geniales Antipasti.

 

 

Tira e Molla

Unseren Anreisetag ließen wir im Tira e Molla ausklingen. Schon als wir daran vorbeigingen, hat uns das Ambiente magisch angezogen. Drinnen gibt es eine stylische Bar und draußen herrscht das La Dolce Vita. Das Tira e Molla befindet sich etwas außerhalb vom Stadtzentrum und ist somit ein echter Geheimtipp, wenn man keine Lust auf viele Touristen hat. Generell würde ich euch davon abraten, das Zentrum als Foodspot auszuwählen. Das richtige italienische Leben herrscht drumherum. Im Tira e Molla waren Kerstin und ich gefühlt die einzigen Nichtitaliener, wodurch wir das italienische Lebensgefühl deutlich spüren konnten.

Da wir einen Aperitif bestellt haben (Aperol Sprizz & Aperol Sprizz mit Passionsfrucht) bekamen wir auch leckere Antipasti serviert: Pinsestücke, Fries, Oliven, einen Tomatendip und italienisches Knabbergebäck. Das stillte unseren größeren Hunger nur kurz, sodass wir uns noch etwas zu essen bestellt haben: Foccicia für Kerstin und für mich gab es eine Pinse (ein Pendant zu Pizza) mit Frischkäse, Räucherlachs, Ruccola, Oliven und Pinienkerne. Es war molta buona und preislich auch vollkommen in Ordnung – wenn auch etwas höherpreisiger, als in anderen Teilen Italiens. Aber hey, es ist immer noch Rom.

 

 

Tira e Molla

Via Enna 2
00182 Roma RM

Italien

 


 

 

L’Osteria Davero Al Pigneto

Am nächsten Abend gab es für uns nur einen Aperitivo, aber der hat auch vollkommen gereicht, da wir tagsüber in Ostia essen waren (Beitrag folgt). In der L’Osteria Davero Al Pigneto gibt es für den kleinen Hunger ein tolles Angebot. Einen Aperitivo für zehn Euro mit einem Drink und Antipasti nach Wahl. Wir empfanden das Angebot super, denn für mich gab es einen Moscow Mule (der sowieso schon recht teuer ist) und eine gemischte Fischplatte, während sich Kerstin für einen Aperol Sprizz und gegrilltes Gemüse entschieden hat. Dazu gab es ganz italienlike supergutes Weißbrot.

Fantastisch ist auch die Lage. Das Lokal reiht sich neben zahlreichen Lokalen in einer Seitengasse Roms ein. Für uns optimal, da es direkt neben unserem Hotel gelegen ist. Auch das freundliche Personal möchte ich hervorheben, doch dazu muss ich sagen, dass wir uns in jedem Lokal, in welchem wir gegessen haben, super aufgehoben fühlten und sich stets mit einem Lächeln um unser leibliches Wohl bemüht wurde.

 

 

L’Osteria Davero Al Pigneto

Via del Pigneto 30b
00176 Roma RM

Italien

 


 

 

Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria

Die erste richtige Pizza gab es für uns im Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria. Das Lokal befindet sich in derselben Gasse wie das Davero und zaubert für den verwöhnten Gaumen die allerbeste Pizza, die ich je gegessen habe. Die Pizza war so gut, dass es keine weiteren Worte bedarf. Einfach hingehen, wenn ihr in Rom seid. Das meine ich jetzt nicht nur als Empfehlung, sondern vor allem als Aufforderung.

 

 

Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria

Via del Pigneto 46
00176 Roma RM
Italien

 


 

 

Gelato e dolci

Was wäre die italienische Essenskultur ohne Gelato und Dolci? Wahrscheinlich nur halb so schön. Obwohl wir in mehreren Eisdielen waren, habe ich mir zu meiner Schande nur eine gemerkt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten werde. Aber hey, es ist Italien und da findet man praktisch an jeder Ecke Gelato, welches zum Niederknien ist.

 

 

Don Nino

Don Nino ist eine Gelateria und Pasticceria, welche man in Rom mehrmals findet. Somit kann man das Lokal praktisch nicht verfehlen. Insbesondere wenn man zu dem Don Nino geht, wo Kerstin und ich waren. Dieser befindet sich nämlich in unmittelbarer Nähe zum Trevi Brunnen. Das Eis haben wir nicht probiert, dafür Dolci. Für Kerstin gab es ihr erstes Cannoli mit Nutellafüllung und für mich klassische italienische Profiteroles mit Schokolade und Cremefüllung. Ich bin nicht der größte Schokoladenfan, aber trotzdem liebe ich Profiteroles. Da sich das Don Nino im Zentrum Roms befindet, ist es natürlich höherpreisig, aber diese Köstlichkeiten sind es definitiv wert und die Location (instaworthy) ebenso.

 

 

Don Nino

Via dei Pattini 134
00186 Roma RM
Italien

 


 

B U O N   A P P E T I T O

 


 

Foodspots in Rom: Gelato

 


 

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Erhol dich im Lebensquell Bad Zell (OÖ)

*DISCLAIMER: Der Beitrag „Erhol dich im Lebensquell Bad Zell (OÖ) beinhaltet bezahlte Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S in Oberösterreich.* 


Ende Oktober bzw. Anfang November verschlug es mich ins oberösterreichische Bad Zell, einem Kurort, an dem man noch dieses gewisse Etwas an Heimatgefühl und Regionalität findet. Ich folgte einer von Herzen kommenden Einladung und bekam so die Möglichkeit, meinem stressigen Alltag für ein paar Tage im Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S zu entfliehen.

 

 

Mein Aufenthalt im Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S

Über Allerheiligen nutzte ich somit die Gelegenheit, wieder ein paar Gänge runterzufahren. Dass es wichtig war, mich ein bisschen zu bremsen, merkte ich vor allem dann, als ich gut erholt nach Hause fuhr. Insgesamt erwarteten mich drei Gesundheits- bzw. Spabehandlungen, die mein Wohlbefinden wieder verbessern sollten, um meinen Körper und Geist zu stärken. Darüber hinaus durfte ich den neu umgebauten Spa Bereich kennenlernen, ein bisschen plantschen und ausgezeichnetes Essen genießen. Gerade in solchen Momenten merke ich, wie wichtig es ist, sich regelmäßig eine Auszeit zu gönnen, um etwas für Geist und Seele zu tun. Dann ist es auch ein Leichtes, wieder den Reset-Knopf zu drücken und von vorne zu starten.

 

 

Das Hotel

Inmitten des oberösterreichischen Naturparks Mühlviertel liegt das modern ausgestattete Hotel Lebensquell Bad Zell****S. Bei der Gestaltung des Gesundheitsresorts wurde bewusst auf eine moderne Ausstattung gesetzt. Darüber hinaus befindet es sich in ruhiger Lage, sodass den Gästen die optimalen Rahmenbedingungen geboten werden, um wieder mehr zur Ruhe zu kommen. Gerade für einen Kurort ist eine ruhige Lage essentiell, denn schließlich dienen Kuren der puren Erholung und sollen zu einem ganz besonderen Wohlfühlerlebnis führen.

Kurtourismus wird öfters mit einem etwas älteren Publikum assoziiert, was bei diesem Resort nicht zutrifft. Das Angebot beschränkt sich somit nicht auf eine bestimmte Zielgruppe. Ganz im Gegenteil. Ins Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S kommen somit nicht nur Kursuchende, sondern auch Tagesgäste (z.B. Familien) oder Sportler. Davon hauptsächlich Ausdauersportler. Beispielsweise liegt hier auch das Trainingscamp der ukrainischen Fußballnationalmannschaft und auch die ehemalige Profi-Schwimmerin Jördis Steinegger hat das gesundheitsfördernde Angebot des Resorts für sich entdeckt.

 

 

Die Zimmer

Insgesamt kann man im Lebensquell Bad Zell****S zwischen drei verschiedenen Zimmerklassen wählen:

  • Doppelzimmer
  • Junior Suite
  • Lebensquellsuite

Während meines Aufenthaltes nächtigte ich in einem 28m2 großen Doppelzimmer mit guter Raumaufteilung. Die Zimmer sind mit einem Doppelbett, einem Balkon, sowie mit WLAN/LAN, einem SAT-TV und einem Badezimmer mit Föhn ausgestattet. Ich fand es gut, dass die Toilette vom Badezimmer getrennt war. Weiters findet man in den Doppelzimmern ein Telefon, einen Safe und eine gefüllte Minibar. In meinem Doppelzimmer gab es darüber hinaus auch noch einen Schreibtisch. Farblich wurde hierbei auf Rottöne gesetzt.

 

 

Kulinarik im Lebensquell Bad Zell****S

Das Frühstück

Als Breakfastlover achte ich immer auf ein variationsreiches Frühstück. Je größer die Auswahl, desto besser. Das Frühstücksbuffet im Lebensquell Bad Zell****S ließ dabei keine Wünsche offen und war wirklich ausgezeichnet. Seinen Kaffee konnte man sich selbst an der Kaffeemaschine herunterlassen. Dabei hatte man die Wahl zwischen diversen Kaffeespezialitäten, wie beispielsweise Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato. Auch diverse Teesorten der Marke Sonnentor waren vorhanden. Außerdem gab es verschiedene Aufschnitt- und Käsespezialitäten, sowie frischen Lachs, knackiges Gemüse und diverse Obstsorten. Insbesondere bei der Obstauswahl muss ich ein großes Lob aussprechen. Neben den Klassikern wie Ananas, Wasser- und Honigmelone gab es weitere exotische Früchte, wie Passionsfrucht oder Litschis in der Schale.

Wer auf sein Eigericht am Morgen nicht verzichten möchte, muss das im Lebensquell Bad Zell****S ebenfalls nicht tun. Auswählen kann man zwischen Spiegelei, Eierspeis und gekochten Eiern. Ansonsten gab es noch diverse Joghurtsorten, verschiedene Cerealien, Birchermüsli, verschiedene Aufstriche sowie frisches Brot und Gebäck. Die Süßen unter uns können sich am Kuchenbuffet bedienen oder zwischen verschiedenen Marmeladen- und Honigsorten wählen. Auch eine kleine Auswahl an Säften war vorhanden. Wer im Urlaub gerne mit einem Glas Prosecco in den Tag startet, wird auch hierbei voll und ganz auf seine Kosten kommen.

 

Lebensquell Bad Zell

 

Nachmittagskuchen

Nachmittags hat man die Möglichkeit, im Barbereich des Hotels Kaffee und Kuchen aus der eigenen Patisserie des Hauses zu genießen. Auch dieses Angebot nutzte ich. Bei der überschaubaren, aber doch vielfältigen Auswahl an hausgemachten Mehlspeisen war es gar nicht so einfach, sich für einen Kuchen zu entscheiden. Am liebsten hätte ich sie natürlich alle probiert, beschränkte mich jedoch auf einen Mohnkuchen mit Topfencreme und Himbeerspiegel und eine Cremeschnitte. Beide waren sehr gut, darum sollte man den Nachmittagskuchen nicht auslassen.

 

Lebensquell Bad Zell Lebensquell Bad Zell

 

Abendessen

Abends gab es ein 5-Gänge-Menü, wovon man bei der Hauptspeise zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen konnte (Fleisch, Fisch oder Vegetarisch). Man merkt und schmeckt auch, dass das Hotel auf frische, saisonale und sofern es möglich ist auch auf regionale Produkte großen Wert legt. Ich konnte mich selbst von der Hochwertigkeit der Produkte überzeugen. Alle Gänge haben hervorragend geschmeckt und auch wenn es sich bei dem Abendessen um Menüs handelte, wurden kleine Sonder- bzw. Änderungswünsche problemlos entgegengenommen.

Das Menü beginnt mit einer kleinen Vorspeise, welches vom Kellnerpersonal serviert wird. Anschließend kann man sich am reichhaltigen Salatbuffet bedienen. Auch die Suppen werden am Buffet bereitgestellt, wovon man zwischen zwei verschiedenen Suppenvariationen mit verschiedenen Suppeneinlagen wählen konnte.

Hauptgang und Dessert werden wieder vom Personal serviert. Abrunden kann man das Menü mit diversen Käsesorten, welche wieder am Buffet, gemeinsam mit diversen „Toppings“ zu finden sind. Da ich ein kleiner Cashewnuss-Junkie bin, fand ich es besonders toll, dass man seine Käsevariationen mit Cashews toppen konnte.

 

 

Der neue Spabereich im Hotel Lebensquell Bad Zell****S

Erst kürzlich hat das Hotel Lebensquell Bad Zell****S das Resort erweitert. Die Vergrößerung findet sich sowohl im kulinarischen, wie auch im Erholungsbereich. Unter anderem wurde das Restaurant „Feuerkuchl“ um eine „Kräuterkuchl“ vergrößert. Die zweite Erweiterung bezieht sich auf die Saunalandschaft des Hotels. Im Saunabereich findet sich nun ein exklusiver Ruheraum für die Hotelgäste, während der Außenbereich des Hotels zwei neue Saunen bietet. Fortan kann man auch in einer Salzkristallsauna (Fuchsluck’n) und einer Zirbensauna (Dachsbau) schwitzen. Zusätzlich gibt es im Außenbereich einen neuen beheizten Pool.

Mehr zum Gesundheits- und Spaangebot des Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S gibt es in einem nächsten Post.

 

Lebensquell Bad Zell

 

Das Personal

Ich möchte diesen Post nicht beenden, bevor ich nicht das Personal hervorgehoben habe. Die Hotelmitarbeiter haben es nämlich absolut verdient, erwähnt zu werden. Schon bei meiner Ankunft wurde ich überaus freundlich an der Rezeption begrüßt. Auch das Kellnerpersonal war äußerst zuvorkommend. Sobald ein Gang abgeräumt wurde, wurden wir immer gefragt, ob wir bereit für den nächsten Gang sind oder noch etwas warten möchten. An beiden Abenden ließen wir unser Abendessen mit einer Flasche Wein begleiten. Besonders lobenswert ist, dass das Kellnerpersonal mit den Weinsorten auf der Karte bestens vertraut ist und die Weine vor dem Einschenken erklären und vorstellen.

Auch im Gesundheits- und Spabereich fühlte ich mich dank dem freundlichen Personal bestens aufgehoben und pudelwohl.

 

Lebensquell Bad Zell Lebensquell Bad Zell

 

Hotel Lebensquell Bad Zell

Lebensquellplatz 1
44283 Bad Zell
AUSTRIA

Hier mehr erfahren

 


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation mit dem Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell**** handelt, ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung, die zu 100% meine eigene ist. Die Review bezieht sich nicht auf das gesamte Hotelangebot, sondern ausschließlich auf die Angebote, die ich persönlich nutzen durfte.

Novigrad – meine große Kroatienliebe

Als unheilbare Frostbeule bibbere ich mich gerade durch die beginnenden kalten Jahreszeiten. Da ist es mir ganz Recht, dass ich noch einen Beitrag aus meinem Kroatienurlaub offen habe. So habe ich die Möglichkeit, mich zumindest virtuell in die Sonne zurück zu beamen. Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ich die warmen Temperaturen vermisse. Um ehrlich zu sein, würde ich alles dafür geben, heuer noch einmal das Beachfeeling spüren zu können. Am liebsten würde ich just in diesem Moment meine Füße in den heißen Sand graben, dem rauschenden Meer zuhören und einen eisgekühlten Cocktail in der Beachbar schlürfen. Leider kann man nicht alles haben, aber zumindest kann man noch davon träumen. So fällt es mir auch leichter, die kalten Temperaturen zu ertragen.

Im Zuge unseres Kroatienurlaubes habe ich insgesamt zwei weitere kroatische Städte besucht. Unter anderem habe ich euch in diesem Post auf ein Single Date nach Poreč mitgenommen. Aber Poreč war nicht die einzige kroatische Stadt in Istrien, der ich einen Besuch abgestattet habe. Noch am selben Tag meines Porečausfluges ging es für mich abends nach Novigrad. Diesmal sogar in Begleitung, denn die bezaubernde Altstadt von Novigrad besuchte ich gemeinsam mit meiner wundervollen Familie. Heute möchte ich all die Impressionen, die ich in dieser Stadt gesammelt habe, mit euch teilen. 

 


Ein Boot, der Sonnenuntergang und das rauschende Meer

Um nach Novigrad zu gelangen, haben wir uns für eine Bootstour entschieden. Nach meinem Ausflug nach Poreč wusste ich auch, dass es die richtige Entscheidung war, denn die Busfahrt war alles andere, als angenehm. Wir hatten Glück und konnten einen Platz am späteren Abend ergattern. Perfekt, denn so konnten wir während des Sonnenunterganges nach Novigrad fahren. Der Anblick des glitzernden, leicht oranglich gefärbten Meeres während der kühlen Brise, die einem um die Nase wehte, war ein unvergesslich schönes Erlebnis. Zurück zum Hotel ging es dann in der Dunkelheit. Das war zwar etwas wackliger, zumindest kam es mir so vor, aber dafür hatte man einen atemberaubend schönen Blick auf einen klaren Sternenhimmel. Verrückt, wie viele Sterne am Himmel glitzern, wenn er mal nicht mit zu viel künstlichem Licht verschmutzt wird. So einen Himmel habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Dazu das rauschende Meer und ein warmer Hoodie. Mehr benötigte ich in diesem Moment gar nicht. 

 

 

Novigrad – eine Altstadt zum Verlieben

Wir haben unsere Zeit in Novigrad zum flanieren genutzt. Aber mir wurde schnell klar, dass ich wiederkommen möchte, vor allem weil die Stadt umfassend viel Potential für einen tollen Travelguide hat. Allerdings hatten wir ein kleines Kind dabei, darum war es nicht möglich, sich die Stadt umfassender anzusehen. Letztendlich war es mir egal, denn so konnte ich die Stadt voll und ganz auf mich wirken lassen und erste Impressionen sammeln. Wie gesagt, diese Reise habe ich so viel anders erlebt, als meine früheren Reisen, aber ich konnte mich voll und ganz auf die Stadt einlassen.

Zuerst genossen wir die letzten Minuten des Sonnenuntergangs am Hafen. Es war ein eindrucksvolles Bild, wie die ganzen Boote von dem warmen Licht umschmeichelt wurden. Der Blick auf diese malerische Kulisse lud zum Träumen ein und ließ auch mich kurz innehalten. Solche Momente sind einfach Goldwert.

Als die Dunkelheit langsam einsetzte, spazierten wir durch Novigrad und blieben bei einem kleinen Markt hängen. Gleich beim ersten Stand kam ich mit dem Verkäufer ins Gespräch. Er war Landwirt und Imker, brannte seine eigenen Liköre mit seinen frisch geernteten Früchten und darüber hinaus sprach er ein perfektes Englisch. Wir unterhielten uns über seine Produkte, Nachhaltigkeit und landeten schlussendlich bei Österreich. Er erzählte mir ganz aufgeregt, dass seine Tochter in Wien studiert und er auch ein paar Wörter Deutsch spricht. Viel war es nicht, aber es war lustig, wie er mich damit beeindrucken wollte. Zum Schluss durfte ich noch seinen Kirschlikör verkosten, den ich letztendlich für Alex als Mitbringsel gekauft habe.

Verliebt habe ich mich vor allem in eine ganz besondere, kleine Gasse. Über mir hingen bunte Regenschirme, während ich an den zahlreichen kleinen Shops vorbei spazierte. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die den Moment zu etwas ganz besonderem machen.

Ausklingen ließen wir unseren Abendausflug im Vergnügungspark. Die Tante spendierte dem Kind eine kleine Zugfahrt und kurz bevor es zurück ins Hotel ging, ließ ich auch noch eine Runde in einem Lokal springen. An diesem Tag hatte ich wohl die Spendierhosen an.

Ich kann es euch nur wärmstens ans Herz legen, Novigrad zu besuchen. Eine malerische Altstadt, die trotz buntem Treiben noch dieses gewisse „Ruhepol-Flair“ versprüht.

 

 

5 Gründe, Zuhause zu bleiben

Zuhause ist es immer noch am schönsten. Von meiner grenzenlose Liebe zu meiner Heimat Österreich und insbesondere der schönen grünen Steiermark, habe ich euch bereits zu Genüge vorgeschwärmt. Urlaub in unseren Breiten lohnt sich definitiv, so haben wir vor der eigenen Haustüre doch etliche Schönheiten, die es zu entdecken oder wiederentdeckten gibt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie bezaubernd meine Heimat sein kann. Der Geruch von frisch gemähten Wiesen, der Blick vom Gipfel eines Berges und die idyllische Ruhe am See sind unbezahlbar. Obwohl ich in diesem Sommer noch nach Kroatien reise, gibt es für mich genügend Gründe, auch die Schönheiten Österreichs voll und ganz auszukosten. Darum verrate ich euch fünf Gründe, die für mich ausreichen, um Urlaub Zuhause voll und ganz in die Wege zu leiten.

 

Warum wir auch einmal Zuhause Urlaub machen sollten

 

Es gibt viel, viel mehr zu entdecken

Zuhause ist es einfach nur öde. Ich kenne doch schon alles.“ Auch ich habe das oft behauptet. Als Teenager war es kein Vergnügen am Land aufzuwachsen, denn Action und Fun gab es für mich überall, nur nicht in Österreich. Diese Einstellung habe ich inzwischen verändert. Besonders durch mein Geographiestudium wurde mir bewusst, wie viel ich von Zuhause noch nicht kenne. Dabei spreche ich nicht von einem anderen Bundesland. Nein, sogar vor meiner Haustüre habe ich vieles noch nicht gekannt. Vor meinem Studium habe ich noch nie unseren Grazer Hausberg, den Schöckl bestiegen. Das Almenland fand ich langweilig, bevor ich es einmal bewusst bewandert habe und vom Grünen See habe ich bis vor einigen Jahren noch nichts gewusst. Bewusstsein schärfen ist wichtig, um die Schönheiten Daheim zu erkennen. Man ist erstaunt, was es noch zu entdecken gibt.

 

Es schont die Umwelt

Was meine Reisemittel angeht, bin ich nicht das beste Beispiel. Auch ich nutze den Flugverkehr, da ich noch viele ferne (oder auch nähere) Destinationen erkunden möchte, aber ich bin keine Vielfliegerin. Und man benötigt nicht immer das Flugzeug, um tolle Reiseziele zu entdecken. Um die umweltschädliche Wirkung von Flugzeugen zu veranschaulichen, hier ein paar Zahlen. Das Flugzeug erzielt pro km einen Emissionswert von 380 g CO2 Äquivalente. Das ist wesentlich mehr als die Hälfte, die ein PKW verursacht. Die Bahn stößt pro km rund 40 g CO2 Äquivalente aus.

Destinationen im eigenen Staat lassen sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichen. Vom östlichsten zum westlichsten Punkt Österreichs benötigt man mit der Bahn ca. 8 Stunden. Eine Zeit, die meines Erachtens zumutbar ist. Mit ca. 732 km stößt man dabei 29.280 g CO2 Emissionen aus (vgl. Flugzeug für die gleiche Strecke: 278.150 g). Auf den Flugverkehr möchte ich zwar weiterhin nicht verzichten, aber das ist für mich absolut ein Grund, auch einmal den Heimaturlaub zu bevorzugen. Auch wenn man den PKW nutzt, ist diese Reise wesentlich klimafreundlicher.

 

Es ist günstiger

Ein negativer Beigeschmack für Reisen in die Ferne sind oftmals die hohen Kosten. Zwar kosten Urlaube in Österreich manchmal gar nicht so wenig, vor allem wenn man Wert auf hochklassige Hotels legt, aber alleine der Transport ist wesentlich günstiger. In Österreich gibt es beispielsweise jährlich das Sommerticket, welches man von Juni bis September österreichweit nutzen kann, um von A nach B zu gelangen. Das Ticket ist auch sinnvoll, wenn man nicht für längere Zeit in Hotels nächtigt, sondern ganz Zuhause bleibt und es nur für Ausflüge nutzen möchte. Von Graz aus zahlt sich auch nur ein einziger Tag in Wien oder am Wörthersee in Kärnten bereits aus, weil man nur ca. 2 Stunden Fahrtzeit vor sich hat.

Somit ist das perfekt, wenn die Urlaubskasse einmal knapper ausfällt oder man gelegentlich einen Low Budget Urlaub machen möchte.

 

 

Man unterstützt sein eigenes Land

Beim Urlaub möchte man zwar nicht wirklich an wirtschaftliche Themen denken, aber wenn wir unsere eigene Wirtschaft unterstützen und diese ankurbeln, profitiert auch die Bevölkerung. Dank dem Klimawandel leidet der Wintertourismus in Österreich aufgrund der veränderten Schneesicherheit. Der Sommertourismus kann nie an dessen Wertschöpfung rankommen, auch nicht bei gleicher Auslastung. Verbringt man seinen (Sommer)-Urlaub Zuhause, unterstützt man auch die Arbeitsplätze im Tourismus des eigenen Landes. Insbesondere im ländlichen Raum drohen enorme Abwanderungen, weil andere Branchen den Verlust der Arbeitsplätze in der Tourismusbranche nicht auffangen können. Das führt zu enormen regionalwirtschaftlichen Problemen, denen wir am besten den Kampf ansagen, indem wir auch mal Reiseziele im eigenen Land bevorzugen und beispielsweise einen Almurlaub machen.

Darüber hinaus ist der nachhaltige Tourismus in Österreich am Wachsen, was auch wieder die Umwelt schont. Es gibt etliche Pioniersprojekte, die zeigen, dass Urlaub auch CO2-arm möglich is.

 

More People, more Fun

Ich liebe es, Urlaub und Ausflüge mit Freunden zu machen. Bei Urlauben in der Ferne gibt es jedoch oftmals Probleme, die ganze Crew zusammenzutrommeln. Wir bekommen nicht alle zur gleichen Zeit Urlaub, die einen fahren nicht gerne ans Meer, die anderen sparen lieber für andere Dinge, als für teure Urlaube oder haben komplett andere Vorstellungen von Urlaubsaktivitäten. Ich gebe auch zu: mit mir ist es nicht einfach zu verreisen, weil ich nicht der Typ „1-Woche-nur-faul-am-Strand-braten“ bin, sondern gerne auf Entdeckungsreise gehe.

Es gibt so viele Gründe, aber das größte Problem ist und bleibt der Zeit- und Kostenfaktor. Möchte man aber ein Erlebnis mit einer Ganzen Truppe an Freunden haben, ist ein Ein-/Zwei-Tages-Ausflug mit Freunden im eigenen Land wesentlich einfacher umzusetzen. Und so ein Almhüttenwochenende mit Freunden kann ich definitiv empfehlen, denn es gibt nichts, was lustiger ist.

 

Zuhause

 

Weitere Berichte über meine Heimat

My Home: Plankogel im Almenland

Wandern und Einkehren in der Steiermark

Entspannen in der Therme Loipersdorf

A beautiful piece of nature (Grüner See)

On Tour with Opel Adam Rocks (Wörthersee in Kärnten)

 


Quellen

AUSTRIAN PANEL ON CLIMATE CHANGE (APCC) (2014): Zusammenfassung für Entscheidungstragende. -In: Österreichischer Sachstandsbericht Klimawandel 2014. Austrian Assessment Report (AAR 2014). S. 25-45. Online Version hier.

 

Life Update #3: Über Pläne & Ziele

 

14 Tage ist das neue Jahr nun schon alt. Wow, wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl, sie fliegt nur so an mir vorbei, obwohl ich sie momentan am liebsten anhalten würde. Ich fürchte mich ein bisschen vor der Jahresmitte, weil diese Zeit für mich noch so ungewiss wirkt. Das Ende vom Anfang oder der Anfang vom Ende? Wir werden sehen.

 

 

Life Update

Über Pläne & Ziele im neuen Jahr

Okay, okay. Der letzte Satz klingt sehr, sehr pessimistisch. Den Anfang vom Ende wollen wir nicht heraufbeschwören und es wird bestimmt keinen Weltuntergang für mich geben, obwohl es sich momentan so anfühlt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, wenn ich das Wort Universität nicht mehr in meinem Blog niederschreiben muss, aber inzwischen ist es so ein großes Thema in meinem Leben, sodass dieses Wort doch noch in einigen Life Updates fallen wird. Ja, ja. Ihr als meine Leser wisst am besten, was mich aktuell beschäftigt und es ist immer noch dieses letzte Semester. Und das macht mir wirklich große Sorgen.

Doch kommen wir kurz zum Update: Mit der Uni ist soweit alles geritzt. Die letzte Prüfung habe ich bestanden und imaginär kurz die Sektkorken knallen lassen, bis ich mir wieder diese eine Sache in mein Bewusstsein gerufen habe: Diplomarbeit. Gestern habe ich endlich meine Praktikumsbestätigung abgeholt und somit ist auch die pädagogische Ausbildung meines Studiums abgeschlossen. Nächste Woche machen wir die letzte Seminararbeit fertig. Ich bin damit sozusagen scheinfrei, habe alles geschafft, was ich brauche und dann habe ich wirklich keine Ausrede mehr, mich nicht um meine Diplomarbeit zu kümmern. Weil ich meinen Teil zur letzten Seminararbeit schon so gut wie vollständig abgeliefert habe, bleibt mir momentan sowieso nichts anderes übrig, als mich an meine Abschlussarbeit zu setzen, schließlich möchte meine Wenigkeit doch irgendwann mal den Magister vor dem Namen stehen haben.

Also habe ich diese Woche versucht, meine Gedanken zu strukturieren und mir einen groben Plan zu erstellen. Was muss noch auf die To Do Liste, um ans Ziel zu kommen? Und als ich mir diese To Do Liste zusammengestellt habe, ist mir richtig schlecht geworden. Ich habe zwar schon einige Seiten geschrieben, doch irgendwie komme ich mir momentan echt planlos vor. Rechercheloch! HILFE!!!

 

 

Alles noch einmal von Anfang

Ich war richtig euphorisch, als ich mein Thema bekommen habe. Ich habe es geliebt und war stolz drauf. Obwohl mich mein Thema immer noch brennend interessiert, hasse ich es momentan ein bisschen. Nicht weil ich mich nicht mehr damit beschäftigen möchte, oder weil es mir zu schwer ist, sondern einfach weil ich nicht weiß, wie ich am besten an die Sache herangehen soll. Dabei habe ich mich wirklich gefreut, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich mag es nach wie vor, doch momentan verfluche ich es wirklich. Ich merke gerade den enormen Unterschied zwischen Seminararbeiten und Diplomarbeiten. Zumindest gibt es diesen Unterschied, wenn man es sich nicht allzu einfach macht und irgendein 08/15 Thema nimmt, welches schon x-mal untersucht wurde. Kommt an der Uni ja auch immer wieder vor. Und dann möchte ich mich selbst am liebsten schlagen, weil ich es mir selbst nicht leicht gemacht habe.

Seit Tagen nun schon gebe ich den Suchbegriff „Panik vor der Diplomarbeit“ bei Google ein und zumindest finde ich hier ein paar tröstende Foreneinträge. „Keine Angst – es geht fast jedem so. Jeder weiß am Anfang nicht, was er mit seinem Thema anfangen soll, doch dann geht es wie von selbst.“ Vorstellen kann ich mir das zwar nicht, aber nun gut, kurz vor dem Ende das Studium zu schmeißen, wäre wohl ziemlich bescheuert. Darum alles noch einmal von Anfang! Ich muss mich einfach nur zusammenreißen. Irgendwann wird mir der Knopf schon noch aufgehen und dann fühlt es sich so an, als würde nicht ich die Arbeit schreiben, sondern meine Hände tippen sie wie verzaubert von selbst. Aber das sollte am besten noch vor Mai sein, denn SPÄTESTENS da möchte ich abgeben. Lieber wär es mir natürlich früher.

 

 

Ziele und Pläne: Reisen

Natürlich sieht das Jahr nicht ganz so grau für mich aus. Zumindest gibt es einzelne Lichtblicke, die ich mir erhoffe. Geplant sind Reisen noch nicht, aber ich will unbedingt neue Städte in Europa besuchen. Da ich 2016 drei neue Städte kennengelernt habe, nehme ich es mir zum Ziel, auch im Jahr 2017 drei Städte zu besuchen. Rom wäre eine gute Idee, denn da der Vatikan eine Enklave in Rom ist, könnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Aber große Ziele und Pläne habe ich wirklich nicht, denn am Ende verschlägt es mich dann doch noch zu einem anderen Domizil. Das habe ich vor allem 2016 gemerkt. Am Plan stand Malta, letztendlich besuchte ich dann mit Ungarn, Slowenien und Deutschland doch andere Länder. Darum entscheide ich es spontan, doch bevor die lästigen Pflichten noch nicht abgeschlossen sind, will ich erstmals nicht verreisen. Ich weiß nicht warum, aber ich kann die Reise dann einfach nicht genießen, wenn ich noch andere Dinge im Hinterkopf habe.

 

Ziele

 

Ziele und Pläne: Blog & YouTube

Auch meinen Blog möchte ich wieder ein bisschen nach vorne treiben. Ich kann es immer wiederholen. Die Freude am Bloggen geht einfach nicht verloren. Klar, er wird in den kommenden Monaten wahrscheinlich etwas zu kurz kommen und ehrlich gesagt bin ich schon richtig froh, wenn ich meine Steuererklärung für den Blog pünktlich abliefern kann. Doch Café Au Lait ist gleichzeitig auch ein Lichtblick. Es gibt nichts, auf das ich mich mehr freue, als endlich wieder den Fokus auf mein Baby zu legen. Und wenn dann alles vorbei ist und die Uni dann hoffentlich endlich abgeschlossen wurde, gilt meine ganze Aufmerksamkeit nur noch dem Blog. Darum freue ich mich auf einen tollen Sommer, den ich endlich wieder richtig genießen kann. Ich liebe es einfach, meinen Blog mit Sommerthemen zu bestücken und das ist einfach ein ganz, ganz großes Ziel.

Inzwischen wird auch meine Leidenschaft für das Video drehen immer größer. Mittlerweile hat mein YouTube Kanal schon mehr Follower, als mein Blog bei Bloglovin und es macht mir einfach Spaß, dabei zuzusehen, wie mein Kanal wächst. Auch wenn er nur sehr langsam wächst, aber er wächst. Ich liebe es, mich mit meinem Schnittprogramm Final Cut Pro Trial auseinanderzusetzen und ich habe schon so viel neues entdeckt. Deswegen möchte ich unbedingt regelmäßiger Videos online stellen. Aber keine Angst: Mein Blog ist und bleibt mein Hauptmedium, denn was ist besser, als schreiben und fotografieren? Gar nichts!

 

Diese schönen Fotos hat Christina von Christina Waitforit von mir gemacht!

 

Foto Travel Diary: Berlin in pictures

 

Erstmals hoffe ich natürlich, dass ihr einen tollen Start ins neue Jahr hattet. Wie versprochen gibt es heute den letzten Post zu meinem Kurztrip nach Berlin. Ich bin ehrlich: Zuerst wusste ich gar nicht, wie ich diesen Post aufbereiten sollte. Soll ich einen klassischen Travel Guide machen oder ein Travel Diary? Nun, ihr wisst, dass die Reise für uns ganz anders verlaufen ist, als wir uns das vorgestellt haben. Außerdem sind Alex und ich nicht die typischen Touristen, die jede Sehenswürdigkeit von A nach B abklappern, obwohl wir uns in Berlin natürlich mehr anschauen wollten. Trotzdem – wir beide gehören eher zu dem Typ „Hey, lass uns in eine Stadt reisen und mal schauen, was wir mit dieser Reise anfangen.“ Hauptsache wir können viiiiiiel fotografieren. Darum habe ich mir gedacht, ich verzichte auf einen Travel Guide und mache ein Travel Diary für euch. Jedoch kein klassisches Travel Diary, sondern ein Travel Diary in Pictures.

Deswegen werde ich in diesem Post mit Ausnahme von ein paar Hard Facts nicht allzu viele Worte verlieren. Im Vordergrund steht die Reise in einem fotografischen Blickwinkel und kein ellenlanger Aufsatz, der beschreiben sollen, was wir gemacht haben. Ich hoffe, die Bilder wirken auf euch und lassen euch erahnen, wie unsere Tage in Berlin aussahen. Auch wenn es nur ganz wenige sind.

 

Meine Reise nach Berlin

Die Hard Facts

Bevor ich die Bilde zeige, noch ein paar kurze Facts. Wir waren insgesamt 3 Tage in Berlin. Übernachtet haben wir im Novotel Berlin am Tiergarten (-HIER- der Bericht). Ein 48 Stunden Ticket kostete uns ca. 18 Euro. Damit konnten wir alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Da unser Ticket am letzten Tag abgelaufen ist, kostete uns der Einzelfahrtausweis zurück zum Flughafen 2,70 Euro, also wesentlich teurer, als in Budapest, aber etwas günstiger, als in Graz. Darum ein vollkommen normaler Preis für eine westeuropäische Stadt.

Berlin ist besonders gut geeignet für (junge) Menschen, die offen für kulturelle Begegnungen sind und Menschen, die sich für Zeitgeschichte interessieren.

Geflogen sind wir mit Air Berlin. Das Ticket haben wir ca. einen Monat vorher gebucht und hat uns 150 Euro gekostet (Hin- und Rückflug). Etwas schade finde ich es, dass wir während des Fluges kein gratis Getränk bekommen haben. Natürlich war es ein günstiger Kurzstreckenflug, aber als ich damals nach Frankfurt mit einer anderen Linie geflogen bin, gab es neben einem Freigetränk sogar noch einen kleinen Snack for free.

 

 

Berlin in Pictures

 

 

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Die Übernachtungen inkl. Frühstück und das Boxtraining wurden von dem Hotel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

4 Sterne, 6 Stockwerke und ein ganz besonderes Zimmer. So würde ich meinen Aufenthalt im Novotel Berlin am Tiergarten mit kurzen Worten beschreiben. Alex und ich durften drei aufregende Tage in einem „MyRoom“ des Hotels verbringen. „MyRoom“ bedeutet, dass sich das Zimmer von den anderen Zimmern des Hotels abhebt und von einem Mitarbeiter des Hauses individuell gestaltet wurde. Dabei steht jeder „MyRoom“ unter einem anderen Motto und soll die persönlichen Interessen der Mitarbeiter widerspiegeln.

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

Novotel Berlin am Tiergarten

MyRoom Rumble in the Jungle

Unser Zimmer stand unter dem Motto „Rumble in the Jungle“. Wie der Name verrät handelt es sich hierbei um ein Boxzimmer. Keine Angst! Alex und ich standen nicht plötzlich in einem Boxring. Das Zimmer wurde mit passenden Elementen aufgehübscht, wie beispielsweise  Medaillen, Bildern und einem Boxsack. Da uns während unseres Aufenthaltes ein Boxtraining bevorstand, konnten wir bereits am Boxsack ein bisschen üben. (-HIER- geht es zu meinem Berlin Vlog, wo ihr tolle Eindrücke von meinem Boxtraining bekommt)

Das Zimmer war für meine Verhältnisse wahnsinnig geräumig, das Bett genau richtig und sehr gemütlich. Vom Bett aus hatten wir eine tolle Aussicht über Berlin und konnten von hier aus sogar die Siegessäule bestaunen. Am Schreibtisch hatten wir ebenfalls einen wunderschönen Ausblick. Dank den Panoramafenstern bot das Zimmer genügend Licht für Fotos, was bei den leider regnerischen Wetterverhältnissen auch bitternötig für mich als Bloggerin war. Außerdem war das Zimmer mit einer stylischen Minibar, einer Nespressomaschine und einem Wasserkocher ausgestattet. Besonders aufmerksam war der Obstteller und die Flasche Wasser in unserem Zimmer.

Ein großer Pluspunkt: Badezimmer und Toilette waren voneinander getrennt. Obwohl das für mich kein großes Kriterium ist, finde ich es doch komfortabler, wenn diese beiden Räume getrennt voneinander sind. Deswegen war im Badezimmer nicht nur Platz für eine Dusche, sondern auch für eine Badewanne.

 

 

Das Hotel

Für einen Citytrip besitzt das Novotel Berlin am Tiergarten die beste Lage, insbesondere wenn man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin besichtigen möchte, wie beispielsweise den Fernsehturm oder das Brandenburger Tor. Es liegt direkt neben der S-Bahn, die aber absolut kein Störfaktor ist. Ich persönlich habe sie in der Nacht nicht gehört, Alex nur ab und zu, hat es aber nicht als störend empfunden.

Das Vier-Sterne-Hotel hat insgesamt sechs Stockwerke, unser „MyRoom“ lag hier im höchsten Stockwerk. Darüber hinaus verfügt es über einen Wellness Bereich (Sauna und Fitnessstudio), einer Hotelbar und einem Restaurant. Für die Kinder gibt es sogar einen Videospielbereich. Im Sommer ist vor allem die Sonnenterrasse ein Highlight, welche wir allerdings aufgrund der kalten Witterung nicht in Anspruch nahmen.

 

 

Breakfast Heaven

Während unseres Aufenthalt nutzten wir nur das Frühstücksangebot und das war der reinste „Breakfast Heaven“. Wer Frühstück genauso sehr liebt, wie ich, wird vollends auf seine Kosten kommen. Das Novotel Berlin am Tiergarten bietet eine große Auswahl an Wurst, Käse, Lachs, Müsli, Joghurt, Obst, Gemüse uvm. Zudem gibt es verschiedene Eigerichte, das Omelett kann man sich sogar frisch zubereiten lassen – mit Zutaten, die man gerne mag. Ich frühstücke am Liebsten süß, darum liebte ich vor allem die Waffeln mit Vanillesauce & Grütze und die Pancakes mit Ahornsirup.

 

 

Fazit

Ein absolut empfehlenswertes Hotel mit geräumigen Zimmern, freundlichem Personal und variationsreichem Frühstück. Das Novotel Berlin am Tiergarten ist für Familienurlaube genauso gut geeignet, wie für Geschäftsreisen.

 

 

Anschrift

Novotel Berlin am Tiergarten ****
Straße des 17 Juni 106-108
10623 Berlin
GERMANY
Tel.: +49 30/ 600 350
Homepage

 


 

Advertorial

*Herzlichen Dank an das Novotel Berlin am Tiergarten für die Einladung zu diesem wunderbaren Hotelwochenende in Berlin. Die Meinung dieses Blogbeitrages ist zu 100% meine eigene.