Tag : Rom

Das war mein Sommer 2018 – meine Highlights

Meine Begeisterung, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt, hält sich in Grenzen. Ich bin ein Sommermädchen. Die kalten Jahreszeiten kann ich ganz und gar nicht leiden. Hitze gibt mir gute Vibes, Kälte eher nicht. Zum Glück ist der Herbst keine Jahreszeit, in der es unerträglich kalt wird. Trotzdem – all diese sommerliche Leichtigkeit geht mit ihm flöten. Während meine liebe Freundin Kerstin den Herbst immer als eine Art Neustart sieht (sozusagen ihr Neujahr), kann ich dem nicht viel abgewinnen.

Heuer jedoch wird auch für mich der Herbst eine Art Neustart sein. Neuer Job, neue Stadt und neue Wohnung. So weit so bekannt. Auch wenn ich mich auf all das Neue freue -trotz Zweifel- so vermisse ich die Leichtigkeit des Sommers schon jetzt. Sommer ist für mich immer ein ganz anderes Lebensgefühl. 30 Grad Plus? Null Problemo. Man wird es selten erleben, dass ich mich darüber beschwere. Innerlich weine ich schon jetzt, sodass ich mich bereits mit einem Taschentuch in der Hand dem Sommer Adieu winken sehe.

Was ich am Sommer so mag? Neben der Wärme, der langen Tageszeiten, den lauen Sommerabenden, liebe ich am Sommer vor allem eines: Er fühlt sich jedes Jahr anders an. Und er ist jedes Jahr aufs Neue spannend. Ich selbst verändere mich, werde kommunikativer und es ist eine Jahreszeit, an der ich immer wieder Menschen kennenlerne, mit denen ich eine tolle Zeit erlebe. Unabhängig davon, ob die Kontakte danach aufrecht erhalten bleiben oder nicht.

 

 

Sommer 2018

Meine Highlights

Ende Mai ist Stichtag. Streng gesehen noch Frühling, aber für mich bereits die Einstimmung in die warmen Zeiten des Jahres. Der richtige Sommer hat im Juni begonnen. Während ich mich in meinem grauen Studentenalltag noch durch den Juni gequält habe (Hola Prüfungszeit), stand mir dieser Juni ganz offen. Klar, Prüfungen wären zum erledigen gewesen, ich konzentrierte mich jedoch lieber auf mein Bloggerdasein und flüchtete Anfang Juni nach Kärnten. Mein Wassermelonenfloatie war mir als treuer Kumpane lieber, als meine dicken Fachbücher. Ja, das zweite Studium in meinem Leben nehme ich wirklich um einiges lockerer, als mein Lehramtsstudium, das sechs ganze Jahre quasi nur aus Lernen bestanden hat. War trotzdem eine geile Zeit, aber ganz schön zach, wie man im österreichischen Fachjargon so schön zu sagen pflegt.

Wir halten fest: Highlight eins war meine Zeit mit Kerstin am Wörthersee. Party mit Klingande inklusive, auch wenn er am DJ Pult sich selbst feierte und wir unten auf der Tanzfläche unseren Start in den Sommer.

Danach folgte eine tolle Kooperation mit Murpark. Eine Kooperation, die mir die Augen geöffnet und gezeigt hat, dass Social Media Marketing weitreichender ist, als nur auf und an seinem eigenen Kanal zu arbeiten. Es war spannend, auch einmal eine Firma bei ihrem Social Media Auftritt zu unterstützen und in ganz neue Welten der Kreativität einzutauchen. Ich kann mir auch vorstellen, das in Zukunft öfters zu machen.

Was ich noch gelernt habe: Ich muss mehr Ausflüge machen. Insbesondere in die Südsteiermark. Es ist ein Fakt, dass Österreich so viel Schönheit zu bieten hat. Warum nicht ausnutzen? Trotz all der Schönheit zieht es mich jedoch immer in die Ferne. Selbst wenn die Ferne näher ist, als man denkt. Europa ist eben doch zu vielseitig, um es nicht zu erkundigen. Die große weite Welt steht mir noch offen – Fernreisen ebenso. Deshalb ist Rom wohl mein Highlight Nonplusultra. Meine Begeisterung hierzu könnt ihr in folgenden Blogposts nachlesen:

The Eternal City: Rom in Bildern

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Una Cita & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Ansonsten ging ich den Sommer sehr ruhig an. Statt um das Reisen habe ich mich eher um meine Wohnung und deren Einrichtung gekümmert. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis zu meinem Umzug und ich kann es kaum glauben, dass ich den nächsten Sommer bereits in Graz verbringen werde (hoffentlich mit ein paar Reisen zwischendurch).

 


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The Eternal City: Rom in Bildern

Rom, du hast mich verzaubert. Bisher gab es keine andere Stadt, die mich so sehr in den Bann gezogen hat, wie du. Du hast so viel zu bieten. So viel Geschichte und so viel Schönheit. Deine Architektur ist majestätisch und -das gebe ich nicht oft zu- ich habe mich in dich verliebt. Ein ganz kleines bisschen. Ein bisschen viel sogar. Am liebsten wäre ich noch länger geblieben. Die Zeit war kurz. Viel zu kurz, um dich kennenzulernen. Rom, du bist magisch. Magisch und wunderschön. Okay, lassen wir das mit dem Liebesgesülze – passt so gar nicht zu mir und meiner „romantischen“ Ader, die eher schwarz und vertrocknet ist, als lebendig.

Dass ich in Rom aufgeblüht bin, ist kein Geheimnis mehr. Ich glaube, das brauche ich auch nicht extra erwähnen. Ein Blick auf meine Bilder genügt und man sieht es. Darum habe ich mich dazu entschlossen, diesen Beitrag ganz anders zu gestalten, als geplant. Aus einem Travelguide wird eine kleine Fotoreise mitsamt einem Traveldiary und Outfitdiary. Es ist vielleicht auch besser so. Manchmal bin ich gar nicht dazu in der Lage, kompakte Travelguides zu verfassen. Erst recht nicht, wenn ich verliebt bin. Verliebt in die ewige Stadt.

Wer trotzdem eine umfassende Bandbreite an Informationen zum Thema Rom haben möchte, der möge sich doch im Anschluss auf Kerstins Blog einfinden. Bei ihr findet ihr einen gut zusammengefassten Romguide, während ich zumindest einen kleinen Reiseführer hinsichtlich der Themen Food, Ostia und  Vatikan beisteuern kann:

 

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Una Cittá & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Kerstins Reiseführer (ENGLISCH)

 


 

 

Eine fotografische Reise quer durch Rom

Rom in Bildern + Traveldiary

Ganz entspannt landeten Kerstin und ich am 08.08.2018 spätnachmittags in Rom. Unser Quartier befand sich etwas außerhalb, lag aber neben einer belebten Straße voller Restaurants. La Dolce Vita war uns somit zugesichert, aber ist das in Rom so schwer zu finden? Nein, absolut nicht. Genächtigt haben wir im Eurostars Hotel. Hotelketten sind zwar nichts außergewöhnliches, aber zumindest zu 99,9% der Fälle safe. Und das war es auch. Wir hatten ein wunderschönes Zimmer, ein tolles Bad und ein komfortables Bett. Was will man mehr?

 


 


 

 

Sightseeing in Rom

Ich bin eigentlich kein großer Fan von dem klassischen Touristen-Dasein. Um ehrlich zu sein poche ich auch gar nicht so darauf, in jeder Stadt die berühmtesten Sehenswürdigkeiten abzuklappern, obwohl ich mir natürlich überall dieses und jenes gerne anschaue. Rom ist jedoch eine Stadt, wo man sich wirklich ALLE der bekanntesten Sehenswürdigkeiten anschauen sollte, denn es lohnt sich definitiv. In fünf Tagen haben wir leider nicht alles geschafft, aber da ich sowieso verknallt bin, komme ich zum Ort meiner Grande Amore definitiv wieder zurück.

 

 

Colosseo

Das absolute MUST in Rom ist wohl das berühmte Colosseo. Trotz Tourismusströme war das Kolosseum meine liebste Sehenswürdigkeit und mein liebster Ort in Rom. Es waren wirklich viele Menschen da, allerdings ist es so weitläufig, sodass die Touristen gar nicht so auffällig waren, wie beispielsweise am Trevi Brunnen. Natürlich musste auch das obligatorische Pizzafoto her.

 

 


 

 

Fontana di Trevi

Beim Trevibrunnen hat mich der Tourismusstrom jedoch abgeschreckt. So schön er auch ist, aber ich glaube, hier werde ich nicht mehr so schnell zurückkommen. Trotzdem: Bei Nacht ist er einfach magisch, allerdings auch viel zu gut besucht.

 

 


 

 

Forum Romanum

Eine uralte Stadt, die immer noch wahnsinnig gut erhalten geblieben ist. Sehr eindrucksvoll – besonders nachts, aber dazu gleich mehr.

 


 

 

Monumento a Vittorio Emanuele II

Ich glaube, kein Gebäude in Rom hat mich so sehr umgehauen, wie das Monumento a Vittorio Emanuele II, ein Kriegsdenkmal, welches im 20. Jahrhundert fertig gestellt wurde. Lieblingsplatz Nummer 2.

 


 


 

 

Piazza di Spagna/ Scalinata di Trinitá dei Monti

Hat mich leider aufgrund der Tourismusmassen massiv abgeschreckt – wie beim Trevibrunnen. Aber ich finde, man sollte sie sich ansehen, wenn man schon in Rom ist.

 

 


 

 

Flaminio – Piazza del Popolo

Einer der berühmtesten Plätze in Rom in Flaminio kurz vor der spanischen Treppe mit einem außergewöhnlichen Flair und Charme.

 

 


 

 

Outfits in Rom

Was wäre ein Traveldiary in Pictures, wenn ich euch meine Städtetripoutfits vorenthalten würde? Die Temperaturen waren weit über dem 30 Grad Bereich. Mir persönlich macht die Hitze meistens nichts aus, aber auch nur in luftigen Outfits. Für mein „Vatikan Outfit“ habe ich die meisten Komplimente bekommen, doch so viel sei verraten: Bei den Temperaturen war es wohl das unbequemste ;). Große Empfehlung: Meine Sneakers von Tommy Hilfiger. Call me „Tommy Girl“ – ich liebe diese Marke (meine Lieblingsmarke), aber diese Schuhe sind für Städtetrips bestens geeignet.

 

Little White Dress

Dress: Only (Same)
Shoes: Tommy Hilfiger (Similar)
Bracelet: H&M

 

Denim Skirt

Denim Skirt: Hollister (Similar)
Body: Bik Bok (Similar)
Shoes: Tommy Hilfiger (Similar)
Bag: Shootbags (Similar)

 

Denim Shorts

Crop Top: Bik Bok (Similar)
Shorts: Pieces (PR SAMPLE) (Similar)
Shoes: Tommy Hilfiger (Similar)
Bag: Shootbags (Similar)

 

Beachlook

Top: Hunkemöller (Same)
Skirt: Hollister (Similar)
Shoes: Tommy Hilfiger (Similar)

 

Vatikan Outfit

Top: Glamorous UK (Similar)
Skirt: ChiChi (übrigens – weil ihn so viele mögen: Ich werde mich von dem guten Stück trennen. Geplant auf einem Flohmarkt, aber ihr könnt euch auch schon gerne jetzt bei mir melden) (Similar)
Shoes: Miss Selfridge (Similar)
Bag: Jayz (PR Sample) (Similar)

 

Swimwear

Bikini: Lascana (Same here)
Swimsuit: Bruno Banani (Same here)

 


 

 

Rome by Night

Last but not least meine absoluten Lieblingsbilder. Ich möchte meinen fotografischen Blickwinkel mehr in Richtung Nachtfotografie richten. Auch für Novembre Photography plane ich zwei neue Projekte – eines davon soll in diese Richtung gehen. Aber das kommt erst nach meinem Umzug. Auf jeden Fall: Ich hoffe, ihr verzeiht mir meinen neuesten Faible, Sternenhimmel in die Nachtbilder zu photoshoppen, aber aufgrund der Light Pollution ist es gar nicht so einfach, magische Sternenhimmel einzufangen. Und ich persönlich mag das bei Nachtfotos sehr, sehr gerne.

 

Rom

 


 

Ich hoffe, euch hat meine fotografische Reise quer durch Rom gefallen. Zeit für ein neues Abenteuer und Getaway.

 

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Als Enklave in die italienische Hauptstadt Rom eingebettet, ist der Besuch des Vatikan quasi ein Pflichtprogramm. Unabhängig von seiner eigenen Religion bekommt man dort nämlich noch mehr Geschichte zu spüren und Kunst zu sehen. Plus: Man kann einen weiteren Staat abhaken, den man besucht hat. Der Eintritt in den Vatikan selbst ist kostenlos. Möchte man das Vatikanische Museum besuchen, welches ich euch wirklich ans Herz lege, bezahlt man 17 Euro. Zusätzlich sind nur gewisse Bereiche des Vatikans der Öffentlichkeit zugänglich, während uns andere für immer verborgen bleiben.

Auch wenn sich der Vatikan hinsichtlich seiner Architektur und den Bauwerken kaum von der Stadt Rom unterscheidet, ist es ein ganz anderes Gefühl, ihn zu besuchen. Gemälde, Plastiken und Skulpturen aus Marmor und Alabaster, Fresken, Wandmalereien uvm. erwarten euch dort. Genauso wie uralte Ausgrabungen, gut erhaltene Teppiche in XXL-Größe, antike Landkarten und Globen. Der Vatikan erzählt eine Geschichte, also sollte man den Besuch des Vatikanischen Museums unbedingt in Betracht ziehen. Vor allem weil man dort die Kunst von Michelangelo hautnah zu spüren und sehen bekommt. Und mal ehrlich: 17 Euro sind wirklich ein günstiger Eintritt, für das, was man dort geboten bekommt. 

 

 

Der Vatikan

(Kuriose) Facts über eine Enklave inmitten von Rom

  • Der Vatikan (Langform: Staat Vatikanstadt) ist der kleinste anerkannte Staat der Welt und zählt neben Monaco, Liechtenstein, Andorra, Malta und San Marino zu einen der sechs europäischen Zwergstaaten.
  • Er ist der reichste Staat der Welt mit dem höchsten Katholikenanteil und der höchsten Kriminalitätsrate (dies kommt dadurch zustande, indem man die Anzahl der Straftaten mit der Einwohnerzahl in Relation setzt) – allerdings werden Kriminaldelikte hauptsächlich von Touristen ausgeübt und nicht von den Einwohnern (Taschendiebstahl).
  • Im Gefängnis ist nur Platz für zwei Häftlinge.
  • Im Vatikanstaat leben weniger als 1.000 Menschen auf rund 0,44 Quadratkilometer.
  • Der Vatikan ist der einzige Staat mit Latein als Amtssprache. Somit ist Latein im Grunde genommen keine tote Sprache. Alex wird’s freuen (er ist Lateinlehrer). Außerdem gibt es dort einen Geldautomaten mit lateinischen Anweisungen.
  • Hier regiert der Papst. Der Vatikan ist eine absolute Wahlmonarchie. Staatsoberhaupt ist der Papst (er wird als Monarch angesehen), der von den Kardinälen gewählt wird. Der Papst bleibt sein Leben lang Staatsoberhaupt. Vorausgesetzt er tritt vor seinem Tod nicht zurück.

 

 

Eine Tour durch das Vatikanmuseum

Dinge, die man beachten sollte

Eindrucksvolle Kunst und viel Geschichte, aber leider auch viele Gruppentouren. Bevor ihr euch ins Vatikanmuseum begebt, ein kleiner und vor allem gut gemeinter Rat von mir: Reserviert die Tickets vor, denn ansonsten geht es euch so wie uns und ihr müsst euch in der sengenden Hitze anstellen. Ich muss jedoch auch erwähnen, dass der Besuch im Vatikanischen Museum eine spontane Entscheidung unsererseits war, die wir nicht bereut haben. Wir mussten zwar keine Stunde warten, aber in der Hitze kam es uns doch so vor.

Wenn ihr euer Ticket vorbestellt, könnt ihr euch entscheiden, ob ihr eine geführte Tour haben oder den Vatikan lieber auf eigene Faust erkunden möchtet. Wer sich mit Kerstin und mir gut stellen will, wählt lieber die zweite Option. Scherz beiseite. Wir haben uns das Vatikanische Museum ohne Guide angesehen und empfanden es auf die Art und Weise viel angenehmer. Man lernt so oder so viel über die Geschichte, da die Kunstwerke allesamt beschriftet sind. Ansonsten gibt es auch noch Audioguides.

Wer den Vatikan erkundigen möchte, sollte Zeit mitbringen. Drei Stunden kann man durchaus einberechnen. Nehmt daher genügend zu trinken mit.

Konkrete Kleidervorschriften waren mit Ausnahme kurz vor dem Eintritt der Sixtinischen Kapelle nicht deutlich. Wir haben Touristen in Shorts, bauchfreien Tops und kurzen Kleidchen gesehen. Kurz vor dem Eintritt in die Sixtinische Kapelle wird man jedoch darauf aufmerksam gemacht, die Kleidervorschriften einzuhalten. Das heißt: Die Schultern, der Bauch und das Dekolleté sollten bedeckt sein und Röcke/Hosen bis über die Knie gehen. Und mal ehrlich: Es ist an so einem Ort einfach unangebracht, zu viel Haut zu zeigen. Auch wenn es heiß ist. Ich selbst habe meine Schultern später auch bedeckt.

Besichtigen kann man das Vatikanische Museum von Montag bis Samstag. Sonntags bleiben die Pforten geschlossen.

 

 

Das erwartet euch im Vatikan

  • Zahlreiche Museen und Kapellen wie:
    • Museo Gregoriano Egizio
    • Galleria Lapidaria
    • Museo Gregoriana Etrusco
    • Braccio Nuovo
    • Museo Pio Clementino
    • Museo Chiaramonti
    • Lapidario Profano ex Lateranense
    • Museo Gregoriano Profano
    • Kutschenmuseum
    • Kapelle des hl. Märtyrers Petrus
    • Saal der Nozze Aldobrandine
    • Sixtinische Kapelle
    • usw.
  • Archäologische Areale
  • Kunstwerke, wie
    • Das jüngste Gericht (Nordwand; Sixtinische Kapelle; Michelangelo Buonarroti)
    • Das letzte Abendmahl (Nordwand; Sixtinische Kapelle; Roselli)
    • Die Auferstehung Christi (Nordwand; Sixtinische Kapelle, Ghirlandaio)
    • Das Leben des Moses (Südwand; Sixtinische Kapelle)
    • Die Erschaffung Adams (Deckengemälde; Sixtinische Kapelle; Michelangelo Buonarroti)
    • Die Aldobrandinische Hochzeit (Vatikanische Bibliothek)
    • Augustus von Primaporta (Panzerstatue des ersten römischen Kaisers)
    • Venus und Amor (Statue)
    • Die Sammlung Moderner Religiöser Kunst (befindet sich großteils im ersten Obergeschoss „Appartamento Borgia“)
  • Die weltberühmte Spiraltreppe von Guiseppe Momo
  • Päpstliche Villen und Vatikanische Gärten
  • Petersdom
  • Wenn man Glück hat: Der Papst 🙂

 

Vatican Vatikan Vatikan Vatikan Vatikan

 

Mehr Infos zum Vatikanmuseum

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Weitere Postings zum Thema Rom & Umgebung

Una Cittá & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

 


 

Auf Miss Getaway findet ihr einen ausführlichen Travelguide

Traveldiary: 4 Days in Rome (EN)

 

 

Una Città & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Warum Rom eine Reise wert ist? Nun ja, ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass alleine die Architektur und die Geschichte der Grund dafür sind. Doch wer seinen Städtetrip gerne mit einem Ausflug an den Strand oder vice versa verbinden möchte, ist bei Rom genau an der richtigen Adresse. Vorteil: Wenn es in der Stadt einmal zu heiß werden sollte, was uns passiert ist (im August natürlich kein Wunder), der hat die Möglichkeit an den Strand zu flüchten. Mit den Öffis nur ca. 60 Minuten von Rom entfernt, wartet ein zauberhaftes Städtchen bzw. eine kleine Stranddestination auf uns: Lido di Ostia.

Ostia ist eine antike Ausgrabungsstadt und hat ebenso Geschichte zu bieten, wie Rom. Doch das war nicht der Hauptgrund, warum es uns nach Ostia gezogen hat. Uns war verdammt heiß. Keine gute Voraussetzung für einen Tag inmitten im Zentrum Roms. Daher flüchteten wir, wie viele andere Römer auch, lieber nach Ostia an den Strand.

 

 

Ein bisschen Meer Städtetrip

Lido di Ostia – der Strand zur Stadt

Lido di Ostia stand sowieso auf unserem Plan, doch dass wir die Stadt bzw. den Strand zweimal gesehen haben, war spontan. Nachdem Kerstin draußen in der Hitze fast geschmolzen wäre, während ich mich im klimatisierten Hotelzimmer für den Tag fertig machte, flehte sie förmlich nach Abkühlung. Mir war das ganz Recht. Kurzerhand fuhren wir nach Rom Termini, aber nicht um in die Innenstadt zu kommen, sondern um nach Ostia zu fliehen.

Lido di Ostia ist super leicht zu erreichen. Einfach von Rom Termini (der Hauptbahnhof Roms) mit der Metro Linea B1 in Richtung Laurentina fahren und bei der Station Porta S. Paolo umsteigen. Von dort aus geht es dann mit der Bahn Roma-Lido nach Lido Centro. Dann muss man nur ca. 500 m gehen und schon ist man am Tyrrhenischen Meer. Lasset den Badespaß beginnen.

 

 

Public Beach vs. Privatstrand

In Lido di Ostia gibt es nur einen Public Beach, aber zahlreiche Privatstrände, die lediglich mit Eintritt zugänglich sind. Beim Durchspazieren entlang des Seashores waren Kerstin und ich leicht geschockt, wie überfüllt der Public Beach war. Natürlich ist es die günstige Alternative, aber zur Entspannung lädt der Public Beach nicht ein. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, beide Male Eintritt zu zahlen. Das bringt nicht nur den Vorteil mit sich, dass man auf kein Ölsardinenszenario trifft, sondern inkludiert auch zumindest einen Sonnenschirm und eine Liege. Für 25 Euro haben wir uns somit einen Platz ergattert – mitsamt einem Liegestuhl, einem Schirm (den man bei direkter Sonneneinstrahlung auch braucht) und einem Strandsessel.

 

 

An unserem Privatstrand gab es noch ein Restaurant, wo wir bei unserem ersten Besuch zu Mittag gegessen haben. Das Essen war eigentlich recht gut, für das, dass es ein Strandrestaurant war. Allerdings war es recht teuer, aber das ist ja meistens der Fall.

 

 

Black Sand

Eine Besonderheit des Strandes in Ostia ist auch der Sand. Vergesst weiße Sandstrände. In Lido di Ostia findet ihr schwarzen Sand. Natürlich ist der Strand in der Realität nicht kohlrabenschwarz durchzogen. Manche Stellen sind dunkelgrau, manche richtig schwarz. Besonders schön: Der Sand glitzert wie Diamanten.

 

 

Essen in Ostia

Antico Traiano

Bei unserem zweiten Besuch in Ostia wollten wir in der Stadt etwas essen. Natürlich herrscht auch in Ostia La Dolce Vita und so hat man bezüglich der Kulinarik die Qual der Wahl. Wir entschieden uns für das Antico Traiano, da uns das Lokal auf Anhieb sympathisch war. Das war übrigens auch das einzige Lokal, wo wir für das Coperto zahlen mussten, was in Italien generell üblich ist. Nur war das bei den Lokalen in Rom nie der Fall bzw. stand zumindest nicht auf der Rechnung als solches.

Dort gab es für Kerstin eine Pinsa Buffalino mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und für mich eine Pinsa Aurelia mit Walnüssen, Gorgonzola, Birne und Honig. Und es war sooo gut, darum kann ich euch das Lokal nur empfehlen. Eine Pinsa ist übrigens etwas ähnliches wie eine Pizza, hat nur eine andere Form und einen dickeren, fluffigeren Teig.

Die Auswahl an Pinse war im Antico Traiano riesengroß. Ich konnte mich gar nicht entscheiden und schwankte zwischen Norvegese (mit Lachs und Frischkäse), Meeresfrüchten und Aurelia. Da ich aber oft Lachs in Restaurants esse, wollte ich einmal etwas neues ausprobieren und das war es definitiv wert. Supergut.

Preislich ist das Antico Traiano etwas teurer. Ich bezahlte für meine Pinsa 13 Euro, was doch relativ teuer ist. Danach ging es noch in eine Gelateria und es gab Eis. Natürlich habe ich dort wieder die superorganisierte Bloggerin raushängen lassen – nämlich NOT. Ich habe mir keine einzige Gelateria notiert, dabei war das Zabaione Eis dort zum Niederknien. Gusto kann ich euch nur mit Bildern machen.


 


 

Lido di Ostia

Definitiv einen Besuch/Urlaub wert

Ich würde jederzeit wieder nach Lido di Ostia zurückfahren. Es ist ein charmantes, antikes Städtchen mit viel Leben im Zentrum (erst abends, aber das ist in Italien außerhalb der Tourismusmagnete normal). Ostia ist so wunderschön, sodass ich euch die Stadt sogar als Reisedestination empfehlen kann. Wer sich für Rom nur einen Tag Zeit nehmen (wobei das meiner Meinung nach zu wenig ist) und trotzdem länger bleiben möchte, um einen Strandurlaub zu machen, der ist in Ostia bestens aufgehoben. Vor allem kann man dort wunderbar entspannen und dem Trubel der Stadt entfliehen.

 

Lido di Ostia

 


 

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Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Nachdem ich mit Prag, Budapest, Bratislava und Sofia bisher hauptsächlich osteuropäische Hauptstädte besucht habe, war es wieder einmal Zeit für einen urbanen Tapetenwechsel. Kein Kontinent hat mehr städtische Vielseitigkeit zu bieten wie Europa. Gerade deswegen spreche ich mich immer für unseren Kontinent aus. Nun hat es mich endlich in die ewige Stadt gezogen: Rom. Italien, ohnehin mein Lieblingsland, musste nach langer Zeit wieder einmal besucht werden. Und die Foodspots in Rom sowieso.

Erst gestern habe ich wieder heimischen Boden betreten. Zugegeben: ich muss mich erst einmal so richtig sammeln. Doch da ich das „La Dolce Vita“ immer noch spüre, möchte ich das unbedingt ausnutzen, um euch mit auf meine Reise zu nehmen. Ich denke, gerade jetzt, wo die Eindrücke noch so frisch sind, kann ich euch das süße italienische Leben am besten vermitteln.

Mitgenommen habe ich viel. Keine Dinge, die man anfassen kann, aber unendlich viele Eindrücke. Nicht zuletzt deswegen und der Übersicht zuliebe, splitte ich euch meine Rompostings. Der August steht somit ganz im Zeichen der italienischen Hauptstadt. Da Städtereisen nur dann gut funktionieren, wenn man genügend Energie hat, habe ich mir gedacht, ich beginne mit dem süßesten La Dolce Vita und stelle euch alle Foodspots in Rom vor, die Kerstin und ich während unseres Aufenthaltes besucht haben.

 

 

Mangiare La Dolce Vita

Foodspots in Rom: So lässt es sich futtern

In Italien verhungert man definitiv nicht. Und auch die Gefahr, schlecht zu essen ist praktisch nicht gegeben. Pizza, Pasta, Vino e Gelato. Die Italiener verstehen ihr Können. Essen dient nicht nur der reinen Nahrungsaufnahme, sondern wird zelebriert. Das ist auch gut so, denn wenn jemand etwas von Genuss versteht, dann die Italiener. Natürlich war unsere Reise sehr pizzalastig (oder eher teiglastig), aber da die nächste Italienreise noch in den Sternen steht, wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen. Verständlich, nicht wahr?

Übrigens: Was ich an Italiens Essenskultur noch so schätze, ist die Tatsache, dass es einen Aperativo gibt. Sprich: Bestellt man einen alkoholischen Drink, gibt’s immer etwas zu essen dazu. Und das sind nicht nur schnöde Chips, sondern richtig geniales Antipasti.

 

 

Tira e Molla

Unseren Anreisetag ließen wir im Tira e Molla ausklingen. Schon als wir daran vorbeigingen, hat uns das Ambiente magisch angezogen. Drinnen gibt es eine stylische Bar und draußen herrscht das La Dolce Vita. Das Tira e Molla befindet sich etwas außerhalb vom Stadtzentrum und ist somit ein echter Geheimtipp, wenn man keine Lust auf viele Touristen hat. Generell würde ich euch davon abraten, das Zentrum als Foodspot auszuwählen. Das richtige italienische Leben herrscht drumherum. Im Tira e Molla waren Kerstin und ich gefühlt die einzigen Nichtitaliener, wodurch wir das italienische Lebensgefühl deutlich spüren konnten.

Da wir einen Aperitif bestellt haben (Aperol Sprizz & Aperol Sprizz mit Passionsfrucht) bekamen wir auch leckere Antipasti serviert: Pinsestücke, Fries, Oliven, einen Tomatendip und italienisches Knabbergebäck. Das stillte unseren größeren Hunger nur kurz, sodass wir uns noch etwas zu essen bestellt haben: Foccicia für Kerstin und für mich gab es eine Pinse (ein Pendant zu Pizza) mit Frischkäse, Räucherlachs, Ruccola, Oliven und Pinienkerne. Es war molta buona und preislich auch vollkommen in Ordnung – wenn auch etwas höherpreisiger, als in anderen Teilen Italiens. Aber hey, es ist immer noch Rom.

 

 

Tira e Molla

Via Enna 2
00182 Roma RM

Italien

 


 

 

L’Osteria Davero Al Pigneto

Am nächsten Abend gab es für uns nur einen Aperitivo, aber der hat auch vollkommen gereicht, da wir tagsüber in Ostia essen waren (Beitrag folgt). In der L’Osteria Davero Al Pigneto gibt es für den kleinen Hunger ein tolles Angebot. Einen Aperitivo für zehn Euro mit einem Drink und Antipasti nach Wahl. Wir empfanden das Angebot super, denn für mich gab es einen Moscow Mule (der sowieso schon recht teuer ist) und eine gemischte Fischplatte, während sich Kerstin für einen Aperol Sprizz und gegrilltes Gemüse entschieden hat. Dazu gab es ganz italienlike supergutes Weißbrot.

Fantastisch ist auch die Lage. Das Lokal reiht sich neben zahlreichen Lokalen in einer Seitengasse Roms ein. Für uns optimal, da es direkt neben unserem Hotel gelegen ist. Auch das freundliche Personal möchte ich hervorheben, doch dazu muss ich sagen, dass wir uns in jedem Lokal, in welchem wir gegessen haben, super aufgehoben fühlten und sich stets mit einem Lächeln um unser leibliches Wohl bemüht wurde.

 

 

L’Osteria Davero Al Pigneto

Via del Pigneto 30b
00176 Roma RM

Italien

 


 

 

Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria

Die erste richtige Pizza gab es für uns im Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria. Das Lokal befindet sich in derselben Gasse wie das Davero und zaubert für den verwöhnten Gaumen die allerbeste Pizza, die ich je gegessen habe. Die Pizza war so gut, dass es keine weiteren Worte bedarf. Einfach hingehen, wenn ihr in Rom seid. Das meine ich jetzt nicht nur als Empfehlung, sondern vor allem als Aufforderung.

 

 

Sant’Alberto Pizzeria Liquoreria

Via del Pigneto 46
00176 Roma RM
Italien

 


 

 

Gelato e dolci

Was wäre die italienische Essenskultur ohne Gelato und Dolci? Wahrscheinlich nur halb so schön. Obwohl wir in mehreren Eisdielen waren, habe ich mir zu meiner Schande nur eine gemerkt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten werde. Aber hey, es ist Italien und da findet man praktisch an jeder Ecke Gelato, welches zum Niederknien ist.

 

 

Don Nino

Don Nino ist eine Gelateria und Pasticceria, welche man in Rom mehrmals findet. Somit kann man das Lokal praktisch nicht verfehlen. Insbesondere wenn man zu dem Don Nino geht, wo Kerstin und ich waren. Dieser befindet sich nämlich in unmittelbarer Nähe zum Trevi Brunnen. Das Eis haben wir nicht probiert, dafür Dolci. Für Kerstin gab es ihr erstes Cannoli mit Nutellafüllung und für mich klassische italienische Profiteroles mit Schokolade und Cremefüllung. Ich bin nicht der größte Schokoladenfan, aber trotzdem liebe ich Profiteroles. Da sich das Don Nino im Zentrum Roms befindet, ist es natürlich höherpreisig, aber diese Köstlichkeiten sind es definitiv wert und die Location (instaworthy) ebenso.

 

 

Don Nino

Via dei Pattini 134
00186 Roma RM
Italien

 


 

B U O N   A P P E T I T O

 


 

Foodspots in Rom: Gelato

 


 

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