Tag : Selbstliebe

My Body Counts

My Body Counts

Magazin

My Body Counts

"My Body Counts" ist ein Magazin über Selbstliebe, Körperakzeptanz und Positivity. 

Auch wenn es nur ein kleines, spontan entstandenes Eigenprojekt ist, so bin ich heute doch ein bisschen aufgeregt, euch davon zu erzählen und euch mein Magazin „MY BODY COUNTS“ vorzustellen. Wie einige von euch vielleicht bereits wissen, trete ich bald meinen Job in einer Agentur an. Deswegen arbeite ich gerade an ein paar wichtige Skills für eine Agentur. InDesign steht dabei ganz hoch im Kurs. Mit diesem Hintergedanken habe ich angefangen, ein Magazin zu layouten, bis mir der spontane Gedanke kam, auch etwas mit Mehrwert für euch zu kreieren.  

My Body Counts
My Body Counts

Problemzone Frauenzeitschriften

Mit Anfang 20 war ich besessen von Frauenzeitschriften. Wöchentlich holte ich mir die neusten Ausgaben der Klatschblätter nach Hause. Rückblickend fällt mir auf, dass viele Frauenzeitschriften einem typischen Muster folgen. Da ich inzwischen jahrelang keine Zeitschrift mehr gekauft habe, weiß ich nicht, ob sich mittlerweile etwas geändert hat oder nicht. Ich erinnere mich an reißerische Schlagzeilen über Promifrauen, die für ihre Figur kritisiert wurden. Frauenkörper, die laut Meinung dieser Zeitschriften nicht strandtauglich waren, die über die Feiertage ordentlich zugenommen haben oder plötzlich zu dünn seien. Im Blattinneren wurden die Frauenkörper auseinandergenommen. Dabei waren es wunderschöne, normale, menschliche Körper, die kritisiert wurden. Auf der nächsten Seite folgte ein Beitrag darüber, dass man sich selbst so akzeptieren sollte, wie man ist. Next Page: Die Victoria’s Secret Show oder irgendetwas anderes mit Models. Danach wurden Essstörungen bedauert, gefolgt von Kuchenrezepten, welche die 1000 Kaloriengrenze bei weitem knackten. Zum Schluss wurde die neueste Diät vorgestellt und fragwürdige Tipps von „Ernährungsexperten“ geteilt. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an eine Seite einer Frauenzeitschrift, auf welcher eine Ernährungsexpertin das Essverhalten von Frauen beurteilte. Selbst bei der gesündesten Ernährung hatte diese immer noch etwas auszusetzen bzw. was man NOCH besser machen könnte.  

Eigentlich liegt es klar auf der Hand, dass solche Zeitschriften extrem irritierend und widersprüchlich sind. Als Anfang 20-Jährige habe ich das vielleicht noch nicht reflektiert genug betrachtet, doch je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir auf, dass solche Magazine alles andere, als bestärkend sind. Was ist schon lustig daran, über Frauen, die in der Öffentlichkeit stehen, ebenso öffentlich zu spotten, nur weil sie ihr eisernes Sport- und Diätprogramm einmal nicht so eisern und streng durchhalten? Das Leben besteht nicht nur darin, immer in Topform zu sein. Es spricht nichts dagegen, Sport zu treiben und sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Ebenso wenig spricht dagegen, wenn man einfach einmal weniger auf sein Ernährungs- und Sportprogramm achtet, Soulfood, das Leben genießt und nicht nach einem 10 Stunden Arbeitstag ins Gym hetzt oder sich die Laufschuhe anzieht.   

My Body Counts

Let me introduce you: My Body Counts

Mit diesen entmutigen Hochglanzseiten muss Schluss sein. Ich weiß, dass ich als kleine Bloggerin wenig bewirken kann und durch diesen Blogbeitrag solche Magazine nicht aussterben werden. Doch was ich tun kann, ist dagegen steuern und zumindest für meine Community ein Magazin schreiben und layouten, dass das Ziel verfolgt, bestärkend und ermutigend zu sein. 

Der Titel

Warum habe ich den Titel „My Body Counts“ gewählt? Für mich ist der Name selbsterklärend, denn jeder Körper auf dieser Welt zählt. Egal, ob man große oder kleine Brüste, Abs oder keine Abs hab. Egal, ob man schmale oder volle Lippen hat. Grüne, braune, graue oder blaue Augen. Egal, ob man blond, brünett, rot-, bunt- oder grauhaarig ist. Egal, welche Hautfarbe man hat, ob man eine Brille trägt oder nicht. Den Wert eines Körpers kann man nicht an seinen Muttermalen abzählen. Jeder Körper auf dieser Welt besitzt den gleichen Wert und ist in seiner Erscheinung trotzdem einzigartig und schön. 

Der Inhalt

Obwohl der Titel „My Body Counts“ lautet, beschäftigt sich das Magazin nicht nur mit dem Thema Körper, sondern auch mit allem, was dazugehört: Selbstliebe, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Ich verrate euch, wie ich Kraft tanke, positive Affirmationen und ihr findet auch einen Gastbeitrag meiner Freundin Vanessa, die auf Instagram einen eigenen Yoga Account betreibt und sich selbst intensiv mit den Themen Selbstliebe und Body Positivität beschäftigt. Natürlich steht aber auch der menschliche Körper besonders im Fokus. Ich habe meinen öffentlichen Entschuldigungsbrief an meinem Körper in dieses Magazin gegeben, spreche aber genauso über die Körperstelle an mir, die ich lange Zeit am wenigsten an mir akzeptieren und lieben konnte. 

Der Inhalt per se ist vielleicht nicht ganz so ausgeklügelt und gut geplant, aber die Idee ist spontan entstanden und folgte demnach auch keinem Contentplan. Weder konnte ich die meisten Bilder speziell für das Magazin shooten und habe fast ausschließlich jene genutzt, die ich im Archiv hatte.  

Mein Hintergedanke

Schon lange merkte ich, dass ich für euch etwas mit Mehrwert machen möchte. Mit den Jahren und all den Erfahrungen, die ich als Bloggerin gesammelt habe, habe ich gemerkt, dass ich einfach nicht die Person bin, die euch ständig mit neuen Produkten und Rabattcodes bombardieren möchte. Auch wenn ich euch gerne Produkte vorstelle, von denen ich überzeugt bin und gerne Rabattcodes teile, wenn ich einen habe, aber vor allem möchte ich euch Content geben, von dem wirklich jede/r etwas hat. Und es ist eine Art Gegenbewegung zu all den Magazinen da draußen, die Ausgabe für Ausgabe an den Figuren weiblicher Prominenz meckern und uns stets ein schlechtes Gefühl vermitteln. „My Body Counts“ soll kein Magazin sein, dass an der Oberfläche kratzt, sondern euch ein Gefühl der Wertschätzung euch selbst gegenüber mitgeben. Ob es eine weitere Ausgabe geben wird, weiß ich noch nicht. Geplant ist es jedoch vorerst als eine einzige Ausgabe. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass ich weiterhin kleinere Projekte umsetze, wie Editorials und Fotostrecken zu diesen Themen und diese später ebenfalls layouten und veröffentlichen werde. 

Nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen: Viel Spaß mit „My Body Counts“.  

Es tut mir Leid

Es tut mir Leid! A Love Letter to my Body…

A Love Letter to my Body

Es tut mir Leid

In letzter Zeit teile ich auf Instagram in meinen Captions viele persönliche Wort. Natürlich. Für mich ist es eine intensive Zeit des Nachdenkens. Ich mache mir viele Gedanken. Viel Altes ist wieder präsent und gerade auf körperbezogene Themen spezialisiere ich mich mehr denn je. Aber auch Entschleunigung findet bei mir wieder Gehör. Mir tut es gut, diese persönlichen Texte und Gedanken zu teilen. Dabei schwingt immer die Hoffnung mit, Menschen damit zu erreichen. Ihnen zu helfen und aufzuzeigen, dass man in vielen Belangen des Lebens einfach nicht alleine ist. 

Warum mein eigener Körper momentan wieder so präsent ist, liegt vor allem an den Schwierigkeiten meiner Recovery, die ich wieder aufnehmen musste. Die Coronazeit und all ihre Folgen haben mir auf den Magen geschlagen. Für mich waren es sieben intensive Wochen, in denen ich komplett alleine war. Manchmal habe ich es da gar nicht zugelassen, mich zu sehr mit mir und meinen Gedanken zu beschäftigen. Aber irgendwann holt einem die Vergangenheit vielleicht doch ein. Ich habe jedenfalls erkannt, dass es noch einige Baustellen gibt, an denen ich arbeiten muss. Gerade was körperbezogene Themen betrifft. Diese habe ich in meiner Recovery nicht mehr allzu viel Beachtung geschenkt. Denn es ging mir gut. Wozu noch daran arbeiten? 

Das Wozu kann ich euch heute beantworten. Wozu? Weil das Leben nicht immer eitler Sonnenschein ist. Weil Herausforderungen auf uns warten, die auch auf uns zukommen. Gerade in solchen Zeiten muss man emotional gefestigt sein, damit einem die Vergangenheit wirklich nicht einholt. Ich habe gemerkt, dass ich das noch nicht war. Gefestigt! Deshalb muss ich mich jetzt vermehrt darum kümmern, mein Gedankenchaos zu ordnen, die Spirale anzuhalten und endlich einen Abschluss finden, der es mir ermöglicht, auch solche Zeiten emotional gefestigt durchzuhalten. 

Mein Körper ist nach wie vor die Baustelle. Bzw. nicht mein Körper in seiner physischen Form, sondern meine Beziehung zu meinem Körper. Die spielt sehr wohl noch eine Rolle, unabhängig von all den Erfolgen, die ich bereits verbuchen konnte. Aber ich habe mir zu wenig Zeit gelassen, die Beziehung zu meinem Körper zu festigen. Denn – es ging mir ja gut. Nur darf ich nicht vergessen, dass ich mich inmitten einer Stabilität befand. Ich hatte einen Job, meine erste eigene Wohnung, Freunde und Familie, die ich immer sehen konnte. Während der Corona Krise ist erstmals das soziale Gefüge in seiner physischen Form zusammengebrochen. Ich war alleine. Urplötzlich. Dann war mein Job weg. Natürlich blieben Freunde und Familie sowie meine Wohnung. Aber eben keine finanzielle Sicherheit. Es kamen Ängste hinzu, wie es nun weitergehen sollte. 

Nun habe ich alles wieder, das ich in den letzten Wochen so vermisste. Ich darf meine Familie sehen, meine Freunde, ich habe einen Job gefunden, der mir neue Möglichkeiten eröffnen kann und meine Wohnung ist nach wie vor mein Zentrum, auch wenn mir der Gedanke auf die Rückkehr momentan sehr, sehr schwer fällt. Was dennoch wiedergekommen und auch nach all der Stabilität, die ich zurückgewonnen habe, geblieben ist: die Unsicherheit mir gegenüber. Die Unsicherheit meinem Körper gegenüber. Es ist leichter, wieder in den Strudel der Essstörung hineingezogen zu werden, als sofort wieder rauszukommen. Ja, ich habe Stabilität. Trotzdem muss ich jetzt an mir weiterarbeiten und an all den Baustellen, die trotz Recovery übrig geblieben sind. 

Es tut mir Leid
Es tut mir Leid

Dear Body...

Es tut mir Leid

Ich habe nachgedacht. Sehr viel. Über mich und insbesondere über meinen Körper. Wie habe ich meinen Körper in all den letzten Jahren behandelt? Und dabei habe ich ganz persönliche Zeilen verfasst, die ich auf meinem Instagram Account bereits geteilt habe und nun auch hier auf dem Blog noch einmal festhalten möchte. Falls ihr euch fragt, was meine Überschrift nun wirklich mit dem oben geschrieben Text zu tun hat, hier kommt die Antwort! Ein Brief an meinen Körper:

Es tut mir Leid, wie ich dich behandelt habe. Es tut mir Leid, dass ich dich anschrie, dich als „fett und hässlich“ beschimpfte und gemein zu dir war. Es tut mir Leid, dass ich dich grob berührte, dass ich dir in den Bauch boxte und das Essen verboten habe. Es tut mir Leid, dass ich dir viel kostbare Zeit gestohlen habe. Es tut mir Leid, dass ich dich zum Sport zwang, obwohl du keine Kraft mehr hattest. Es tut mir Leid, dass ich dich auf die Waage zerrte und dich für das Ergebnis fertig machte. Es tut mir Leid. Meine kritischen Blicke, mein Hass dir gegenüber. Es tut mir Leid, dass ich dir nicht erlaubte, zu leben. Und ich danke dir, dass du mir verziehen hast. Dass du UNS immer wieder eine Chance gegeben hast. Ich werde dich nie mehr fertig machen, dir nie mehr in den Bauch boxen, dir nie mehr das Essen verbieten, dich nie mehr zum Sport zwingen, dich nie wieder auf die Waage zerren und deine Maße überprüfen. Ich werde für dich da sein und mich so um dich kümmern, wie du es verdient hast. Denn du bist mein Körper und wir werden ewig zusammengehören. 

Instagram @mycafeaulait am  28. April 2020

Not in Shape Already. So What?

Es stecken verschiedene Intuitionen hinter meinem Lebenswandel. Etliche Gründe haben mich dazu bewogen, mein Leben nun in eine positive Richtung zu lenken. Bis jetzt zahlt es sich auch aus. Natürlich war nicht immer alles eitler Sonnenschein. Ich gebe zu: Während dieser Recovery habe ich einige Rückschläge hinnehmen müssen, die ich allerdings mehr unter den Teppich gekehrt habe, als sie öffentlich preiszugeben. Das liegt allen voran daran, weil ich mich auf die positiven Dinge fokussieren und nach Außen hin tragen möchte.

Dass nicht immer alles positiv verläuft, war mir realistisch betrachtet von Anfang an klar. Vor jeder Recovery oder Lebensstilumstellung sollte man sich dessen bewusst werden. Warum? Weil es menschlich ist, zu Scheitern oder Rückschläge hinzunehmen. Wir haben keine Superkräfte. Niemand kann immer 100% geben und das ist vollkommen normal. So geht es jeden von uns einmal und hat im Grunde genommen gar nichts mit Anorexie oder einer Essstörung zu tun. Also, positiv, aber auch immer schön realistisch bleiben.

Zurück zu den Intuitionen meines Lebenswandels. Warum ich mich dafür entschieden habe, ist im Grunde genommen ganz einfach. Ich will mich nicht mehr mit negativen Gedanken rund um die Themen Essen und Figur quälen. Dazu ist das Leben viel zu schön und zu kurz. Lebensqualität war und ist aber nur einer der Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben. Natürlich steht die Gesundheit im Vordergrund. Doch um nun ganz ehrlich zu sein: Auch mein Aussehen.

 

 

Not in Shape Already? So what?

Warum ich mich nicht verrückt mache, weil ich mein Ziel noch nicht erreicht habe

Wie wir bereits aus vorherigen Postings gelernt haben, führt Hungern nicht immer zwangsläufig zu einer erschreckend dünnen Figur. Erschreckend dünn möchte ich auch nicht mehr sein. Die Zeiten liegen definitiv hinter mir. Dafür strebe ich nun eine fitte, athletische Figur an. Nicht zu muskulös und schon etwas, wie soll ich sagen, zierlicher (wovon ich gerade weit entfernt bin). Ich bin mit 1.73 m ziemlich groß und fühle mich einfach nicht wohl, wenn ich etwas breiter bin. Das heißt nicht, dass ich so aussehen möchte, wie ein Victoria’s Secret Model. Inzwischen habe ich für mich herausgefunden, dass der Weg das Ziel ist. Worauf ich hinziele, weiß ich noch nicht wirklich, aber ich hoffe, dass es mir der Blick in den Spiegel eines Tages verraten wird, ohne den Überblick zu verlieren. Mit meiner Body Dismorphia ist das leider eine Herausforderung, darum versuche ich wirklich objektiv anstatt subjektiv zu sein.

Als ich im Dezember mit dem Sport und Ende Februar mit meiner Ernährungsumstellung begonnen habe, war es mein Ziel, bis zum Sommer meine Figur zu straffen. Fit und athletisch auszusehen. Einen flachen Bauch zu bekommen. Ja, das war mein Ziel und ist es immer noch. Nur habe ich es eben bis jetzt noch nicht erreicht. Macht mich das jetzt verrückt?

 

N E I N !

 

Retrospektiv betrachtet gab es eben ein paar Zwischenfälle, die das verhindert haben. Anfangs habe ich definitiv zu wenig gegessen. Unmöglich die Muskeln wachsen zu lassen. Meine Makros standen in einem unausgewogenen Verhältnis zueinander und meine Angst vor Kohlehydraten und Fetten in Form von Ölen haben leider auch dazu geführt, dass ich meinen Körper insbesondere diese beiden Makros zu wenig zugeführt habe. So etwas rächt sich irgendwann. Irgendwann musste ich auch erkennen, dass ich ohne Aufbau nie meine Muskeln zurückbekommen würde. Das Hungern hat seine Spuren hinterlassen. Inzwischen ist der Zeitpunkt gekommen, an welchem ich die körperlichen Auswirkungen bemerke und spüre, auch wenn ich selbst immer dachte, immun dagegen zu sein. Bin ich nicht. Das bittere Erwachen kam jetzt.

Außerdem -und das war immer eines meiner größten Probleme- will ich immer alles sofort und so schnell wie möglich. Ich bin ein Mensch, der in vielen Aspekten des Lebens zu Extremen neigt. Emotional, aber auch was meine Ziele betrifft. Ich würde nicht sagen, dass ich so jemand bin, der für seine Ziele über Leichen geht, aber ich bin ungeduldig. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, so wird das stur verfolgt. Dadurch stehe ich mir leider oft selbst im Weg. Darum war es auch ein wichtiger Schritt, lockerer zu werden und generell meine Einstellung zu überdenken.

So, ich habe mein Ziel also noch nicht erreicht. Aber das ist okay. Warum? Weil ich in den sechs Monaten nun schon mehr als genug erreicht habe, was für einen positiven Schritt in Richtung Zukunft spricht.

 

Current Shape

 

Bikinistress

…und wie ich doch noch lockerer wurde

Zugegeben: Meine Einstellung zu diesem Thema war und ist nach wie vor nicht immer so locker. Es gab etliche Momente, an denen ich gezweifelt hat. Momente, die das Hungern erneut verlockend erscheinen ließen. Ich wollte mein Ziel bis zu diesem Sommer erreichen. Geschafft habe ich es trotz Ernährungsumstellung und Sport nicht. Ja, es war frustrierend. Vor allem weil Sport für mich nicht immer ein Vergnügen ist. Ausdauersport habe ich lieben gelernt, doch zu meinen Work-Outs muss ich mich überwinden. JEDES. MAL. AUFS. NEUE.

Ich habe wirklich viel Kraft und Zeit in meine körperliche Fitness und Ernährung gesteckt. Genügend, um eigentlich ein zufriedenstellendes Ergebnis zu sehen. Aber ich musste lernen, dass mein Körper keine Maschine ist. Dass seine Entwicklung und Transformation individuell ist. Und dass mein Körper das Hungern eben nicht so easy cheesy weggesteckt hat. Dass jede Entscheidung Auswirkungen hatte. Es wird noch eine Zeit lang dauern, bis ich mich von den Strapazen meiner Hungerphase erholen werde. Es fiel mir schwer zu akzeptieren, dass ich aufbauen muss und nein, mir macht der Aufbau leider alles andere als Spaß, aber er muss sein, um meine Ergebnisse zu bekommen, die ich haben will.

Jetzt lasse ich mich nicht mehr stressen. Mein Körper ist schon okay, so wie er ist. Dass Körperakzeptanz und Selbstliebe ein wichtiger Teil meines Weges ist, habe ich jetzt erkannt. Ich muss lernen, meinen Körper jetzt schon zu lieben, wie er ist. Er ist jetzt genauso gut, wie er auch wäre, wenn ich trainierter wäre. Wenn ich meine Zielform erreichen sollte, bin ich selbst als Mensch dadurch nicht besser. Und mein Körper ist es genauso wenig.

 

 


 

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Boost your Confidence + Zara Sale Outfit

An mein kleines Shoppingverbot für Januar habe ich mich nicht ganz gehalten. Der Zara Sale war zu verlockend, um nur am Schaufenster vorbeizugehen. Letztendlich habe ich mich doch dazu entschieden, mir etwas zu gönnen. Mit Ausnahme von den vier Teilen, die ich schon länger habe (Pullover, Blazer, Tasche und Mantel) besteht das Outfit weiters aus Sale-Teilen von Zara. Und irgendwie, so habe ich festgestellt, war es gut, dass ich etwas für mich getan habe. In letzter Zeit geriet mein Selbstbewusstsein und -vertrauen wieder etwas in den Keller. Meistens habe ich mich in meiner Haut nicht wirklich wohl gefühlt – und in meinen Outfits schon gar nicht. Doch dieser Look ist der erste seit Ewigkeiten, den ich nach langer, langer Zeit wieder selbstbewusster ausführen konnte.

 

 

Confidence Struggles

Warum mein Selbstbewusstsein leidet…

Als Mensch mit einer langen und weitreichenden Essstörungsgeschichte bin ich extrem auf meinen Körper fixiert. Das wird wohl immer ein Teil von mir sein und sich wahrscheinlich nie mehr wirklich ändern. Noch im Sommer habe ich geschrieben, dass ich mich wohl in meiner Haut fühle und gelernt habe, meinen Körper in allen erdenklichen Formen zu lieben. Natürlich ist das immer noch der Fall, doch es gibt Tage, an denen mir das einfach schwerfällt und Selbstakzeptanz eben doch keine Selbstverständlichkeit ist.

Ich mache viel von der Art meines Aussehens abhängig. Manchmal wünschte ich mir, ich wäre nicht so stark darauf fixiert, aber diesen Schalter in meinen Kopf kann ich nicht so leicht umlegen. Auch die Art wie ich mich kleide ist ein Indiz, ob ich mich gerade wohl fühle oder nicht. Natürlich ist das sehr objektiv, ja, sogar oberflächlich und oft verstehe ich selbst nicht, warum das so ist, aber einen inzwischen fast neun Jahre alten Essstörungsbackground und die daraus entstandenen Verhaltens- und Denkweisen kann man eben auch nicht von heute auf morgen über Board werfen.

Die letzten paar Wochen war ich mit meiner Kleiderwahl, so absurd das auch klingen mag, wahnsinnig überfordert. Egal, was ich trug, ich mochte mich nicht im Spiegel ansehen, weil ich mir selbst nicht gefiel. Deshalb habe ich mich auch eher in weitere, bequemere Sachen geschmissen – allen voran aus dem Grund, weil ich mich aktuell eher als „zu dick“ wahrnehme, als umgekehrt. Mich selbst objektiv und nicht subjektiv zu betrachten, kommt mir manchmal wie ein Ding der Unmöglichkeit vor. Hinzufügen muss ich jedoch auch, dass diese Struggles inzwischen meistens nur noch in den kälteren Jahreszeiten vorkommen und es mir im Sommer generell besser in meiner Haut geht – auch wenn man das wegen der „Bikini-Saison“ gar nicht so glauben möchte.

 

 

Confidence Boost

Warum es mir schwerfällt, mein Selbstbewusstsein zu steigern…

Meine Confidence zu boosten ist kein leichtes Unterfangen. Ich kann von meinen Freunden in Dauerschleife hören, dass ich nicht zu dick bin – es würde in einem Ohr hineingehen und im anderen wieder hinaus gleiten. Ich vertraue meinen Freunden, nur hilft mir ihre Meinung wenig, wenn es um meinen Körper geht. Diesen Kampf fechte ich immer noch mit mir selbst aus und ich bin schließlich diejenige, die sich wohlfühlen muss. Wie ich zu diesem enormen Selbstbewusstsein im Sommer gelangt bin, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht mehr. Vielleicht, weil ich mich gerade in einer Hochphase meiner Glücksgefühle befand und ich mich mit den richtigen Leuten umgab, die mir persönlich auch ein gutes Gefühl gegeben haben, was dazu beigetragen hat, mich selbst besser wahrzunehmen.

Natürlich umgebe ich mich immer noch mit den richtigen Menschen, denn die Freunde, die ich habe, gibt es kein zweites Mal. Nur bin ich momentan leider so sehr mit mir selbst beschäftigt, dass es mir trotzdem schwerfällt, auf ihre Worte, in dem Sinne natürlich nur diejenigen die mich betreffen, zu hören und darauf basierend zu vertrauen. Da wurde mir bewusst, dass ich die Art, wie ich mich fühle oder mein Selbstbewusstsein steigere, nicht von externen Faktoren abhängig machen darf. Ansonsten stürze ich mich selbst in eine Abhängigkeit. Ich darf nur von einer Person abhängig sein und das bin ich selbst.

 

 

…und was ich gegen Confidence Tiefs unternehme

Ich habe beschlossen, mir selbst wieder mehr Gutes zu tun. Mir genau zu überlegen, wie ich es schaffe, mich wieder wohl zu fühlen, denn Jammern ist nicht mehr mein Ding. Ich nehme die Sache lieber selbst in die Hand. In erster Linie habe ich damit begonnen, wieder mehr auf mich selbst zu achten. Ich nehme mir Zeit, um meine Beautyrituale durchzuführen, wie ich es auch im Sommer gemacht habe. Meine Haut ist dadurch wieder besser geworden, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich zurzeit keinen Tropfen Alkohol anrühre. Das ist schon einmal viel wert.

Außerdem habe ich damit begonnen, mehr Bewegung in meinen Alltag zu integrieren und mir sogar bewusst dafür Zeit eingeplant, mehr für meine Fitness zu tun. Klappt momentan ganz gut. Deshalb habe ich mich auch wieder getraut, die weiten Pullis im Schrank zu lassen, um mich figurbetonter zu kleiden. Das war wirklich eine Herausforderung, aber zu merken, dass sich meine Kleidergröße nicht wirklich verändert hat, hat mir auch gut getan. Ich will damit nicht die Message versenden, dass man nur toll ist, wenn man in die kleineren Größen passt und figurbetonte Kleidung tragen kann. Auf keinen Fall.

Was ich damit sagen möchte, ist vielmehr, dass man sich nicht verkriechen soll, wenn es einmal nicht so optimal läuft oder man sich selbst im Spiegel nicht wirklich sehen möchte. Ich habe mich die ganze Zeit in weiten Hoodies versteckt – kein Wunder, dass ich mich nicht so leicht aus meinem Tief rausholen konnte und mein Alltag eher trist aussah.

 

 

Feelin‘ Free

Mich wieder in einen engen Rock zu werfen und Overknees anzuziehen war in der Tat eine kleine Herausforderung, aber für mich ist es mein „Confidence Booster“-Outfit, denn zum ersten Mal seit langem gefiel mir wieder, was ich im Spiegel sah. Der Gedanke, „zu dick“ zu sein, verflog zwar nicht ganz, aber es ist eine Befreiung, sich selbst wieder ein bisschen realistischer zu betrachten. Ich weiß, es klingt wirklich absurd, sein Selbstbewusstsein so sehr von einer Äußerlichkeit oder einem Outfit leiten zu lassen. Doch gerade Mode ist ein Ausdruck seiner Individualität und trägt, zumindest für mich, sehr viel zu meinem Selbstbewusstsein bei. In der Hinsicht war es also nicht ganz so verkehrt, mein Shoppingverbot beim Zara Sale fulminant über den Haufen zu werfen.

 

Confidence

 

I’m wearing

Coat: Wallis (Same here – SALE)
Jumper: Only (Similar here – SALE)
Overknees: Zara (Same here – SALE)
Blazer: Vero Moda (Same here – SALE)
Necklace: New One (Same here)
Bag: Valentino Handbags

 


 

Location

Vienna / Falkensteinerhotel Wien Margareten 

 

Gewichtsprobleme und Magerwahn

Sie meinen es ja nur gut, ich weiß. Und ich nehme es keinem übel. Aber es fühlt sich so an, als würde das Wort „Anorektiker“ permanent auf meiner Stirn prangen. Tief eingebrannt mit schwarzer Tinte und egal was ich mache, ich kann dieses Label nicht von meiner Stirn waschen. Und das tut weh. Weil ich schon wieder nur auf eine Zahl reduziert werde.

 

Gewichtsprobleme

 

Diese Zeilen schrieb ich am 28. Juli 2017 auf meinem Blog. Wie immer habe ich mich in dieser persönlichen Kolumne mit einem Thema befasst, welches mich zu diesem Zeitpunkt beschäftigte. Ein Thema, welches mich bis heute beschäftigt. Ich habe mich für meinen durch den womöglich auf den Uniabschlussstress zurückzuführenden Gewichtsverlust gerechtfertigt. Gerechtfertigt, weil ich wieder darauf angesprochen wurde. Ich dachte, damit würde sich das Thema ein für alle mal als gegessen erklären. Tat es aber nicht. Angesprochen werde ich weiterhin. Inzwischen geht es so weit, dass ich bei Instagram bei meinen Direct Messages sogar wüst beschimpft wurde. Dass ich meiner Community nur etwas vormache und dass ich ein schlechtes Vorbild bin. Dass ich meinen erneuten „Magersuchtsrückfall“ langsam nicht mehr leugnen sollte, weil es ohnehin offensichtlich ist, dass ich wieder Essprobleme habe.

 

Gewichtsprobleme der anderen Art

Ich leide unter keinem Magerwahn!

Im Gegensatz zu dem Post damals soll das heute kein Rechtfertigungspost werden, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass ich diese aktuelle Situation erklären möchte. Weil sie mich selbst auf eine gewisse Art und Weise belastet. Ich nehme ab und kann nichts dagegen machen. Nach meiner Diplomprüfung war ich unendlich glücklich mit meiner Figur. Von der ist allerdings nicht mehr viel übrig. Inzwischen sehe ich aus, wie eine großbewachsene 14-Jährige. Der Blick in den Spiegel verschafft mir schon längst kein Lächeln mehr, sondern ruft zwanghafte Überlegungen in mir hervor, wie ich endlich wieder ein paar Kilo mehr auf die Rippen bekomme. Nie in meinem Leben hätte ich mir gedacht, dass ich einmal Gewichtsprobleme der anderen Art haben werde.

Normalerweise muss ich einen Donut nur ansehen und seinen Duft einatmen, um zuzunehmen. Während meiner Diplomarbeit- und Diplomprüfungszeit habe ich mich überwiegend von Pizza ernährt und dabei abgenommen. Ich dachte, es liegt daran, weil die Ernährung zu einseitig war. Mit gesundem Essen wollte ich dieses dadurch entstandene Gewicht behalten, denn für mich war es endlich perfekt. Daraus wurde nichts. Ich nahm weiter ab. Ich begann, meine Ernährung wieder mehr schleifen zu lassen. Half auch nichts. Ich nahm trotzdem ab. Inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen, an dem mir der Kilostress manchmal so zu schaffen macht, dass ich dadurch sogar meinen Appetit verliere, was auch nicht gut ist. Keinen Hunger, weil ich so oder so abnehme. Und weil es mich stresst. Das Seltsame an der ganzen Sache ist jedoch: Wenn ich wieder einmal einen Tag unter Appetitlosigkeit leide oder unter Dauerstress stehe, sodass ich dadurch einfach weniger zum Essen komme, nehme ich zu. Aber ich kann doch nicht Hungern für ein paar Kilo mehr.

 

Gewichtsprobleme

 

Kein gutes Vorbild mehr im Kampf gegen Magersucht?

Ich weiß, die ganze Sache klingt so surreal. Das tut sie auch für mich und ich kann es mir selbst nicht mehr erklären, was gerade mit meinem Körper falsch läuft. Es tut mir nur so verdammt weh, wenn mir Dinge unterstellt werden, die einfach nicht so sind. Ich habe sogar selbst Angst, dass ich ein schlechtes Vorbild bin, weil ich von mir selbst momentan nur Bilder in diesem Zustand posten kann. Das schlimmste ist jedoch: Ich fühle mich überhaupt nicht mehr fraulich, sondern eben, wie bereits erwähnt, wie eine Erwachsene in einem großbewachsenen 14-jährigen Körper. Der größte Schock war für mich, als ich bei unserem Trachtenshooting eine Trachtenjacke in einer Größe fernab von 36 tragen musste, weil alles andere zu groß für mich war. Eine Kindergröße für eine fast 26-jährige Frau mit einer Größe von über 1,70 m ist doch nicht normal. Der einzige Trost: Trachten müssen halt eng anliegend sitzen. In normalen Stores brauche ich diese Größe zum Glück noch nicht, sondern habe gerade noch eine normale Größe, was hoffentlich so bleibt.

Und dann noch diese ungute Gefühl bei Bloggerevents, wenn man zuvor gegessen hat und später beim Event nichts isst, weil man einfach keinen Hunger mehr hat. Da kommt es natürlich besonders glaubwürdig rüber, wenn man zuvor auf den angesprochenen Gewichtsverlust beteuert, dass alles in Ordnung ist. Nämlich NOT. Zugegeben: Ich habe mir schon Gedanken gemacht, was die anderen jetzt von mir denken werden. Inzwischen kann ich meine Nahrungsaufnahme nämlich sehr gut kontrollieren. Ich esse nur mehr, wenn ich Hunger habe, obwohl ich mich jetzt auch manchmal dazu zwinge, zu essen, auch wenn ich keinen Hunger habe. Aber ich will mich auch nicht überessen müssen, denn dann liege ich wie eine Boa Constrictor auf dem Sofa und krümme mich vor Bauchschmerzen. Auch nicht schön.

 

Gewichtsprobleme

 

Wie soll es jetzt weitergehen?

Irgendwann muss auch einmal Schluss sein. Ich denke, mein Körper kann nicht ewig abnehmen. So habe ich einen Pakt mit mir selbst geschlossen. Ich will zwar zunehmen, aber wenn das Gewicht jetzt so bleibt und nicht weiter runtergeht, dann kann ich damit leben. Dann kann ich es irgendwie akzeptieren, denn ich habe gelernt, meinen Körper zu lieben. In allen erdenklichen Formen und Größen. Nur wenn das Gewicht weiter runtergeht, weiß ich nicht mehr, ob ich meinen Körper so akzeptieren kann bzw. geht es hier dann auch schon um die gesundheitlichen Aspekte.

Momentan habe ich das Glück, dass alles im grünen Bereich ist. Meine Haare sind gesund, glänzend und gehen mir nicht aus. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Ich bekomme weiterhin ganz normal meine Periode in der selben Intensität und Dauer, wie davor. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Ich fühle mich (meistens) fit und (meistens) nicht müde. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Meine Haut ist nicht ausgetrocknet. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Ich habe keine verbotenen Nahrungsmittel. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Wenn ich nach langem Sitzen schnell aufstehe, wird mir nicht schwarz vor Augen. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Ich kann mich gut konzentrieren. Hätte ich einen Rückfall, wäre dem nicht so. Einzig und alleine das mir dauerkalt ist, ist ein kleines Problem, aber ich bin so oder so eine Frostbeule.

 

Doch eine Sache kann ich trotzdem nicht ganz leugnen…

 

…ja, ich gebe es zu: Es gibt auch Tage, an denen ich mich unförmig, hässlich und als zu dick empfinde. Selbstverständlich habe ich das ab und an, ich meine, ich bin eine ehemalige Anorektikerin. Das Gefühl taucht nichtsdestotrotz immer wieder einmal auf und jeder hat diese Tage, an denen er sich verzerrt im Spiegel wahrnimmt. Das hat mit Anorexie an sich nichts zu tun. Dennoch – im Grunde genommen weiß ich, dass ich zu dünn bin und das stört mich.

Um noch einmal zu dem Pakt mit mir selbst zurückzukommen: Nehme ich weiter ab, wird mir wohl nichts anderes mehr übrig bleiben, als zum Arzt zu gehen. Davor drücke ich mich ganz schön, denn bei solchen Sachen habe ich IMMER Angst vor Hiobsbotschaften. Ich will mich nicht damit konfrontieren müssen, dass etwas nicht in Ordnung mit mir ist. Gerade jetzt, wo mich das pure Leben eigentlich wahnsinnig glücklich macht. Aber ich lasse mich nicht unterkriegen. Wer nicht kämpft, hat schon verloren und verlieren liegt mir überhaupt nicht. Schon gar nicht, wenn es um mein Gewicht geht, denn das Kriegsbeil ist begraben und ich habe keine Lust, es wieder auszugraben.

Seid also versichert: Es geht mir gut. Diese Dauerabnahme macht mir zwar ab und zu ein bisschen zu schaffen, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich mein Lachen nicht verloren habe. Andere Dinge haben in meinem Leben mehr Priorität. So vergesse ich diese „kleine Übel“ auch Tag für Tag und fühle mich nichtsdestotrotz großartig. Weil ich Frieden mit mir selbst geschlossen habe. Und darum möchte ich nach all den nostalgischen Bildern zuvor diesen Post mit einer „Happy smiling Lisa“ beenden. Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diesen Post zu lesen.

 

Gewichtsprobleme Gewichtsprobleme

 

Darf ich meinen Körper lieben?

Die Themen Anorexie und mehr Akzeptanz für den eigenen Körper werden in meinem Leben immer einen großen Stellenwert einnehmen. Und doch habe ich in den letzten Monaten mehr unbewusst versucht, diesen Teil meiner Vergangenheit in der Versenkung verschwinden zu lassen. Ich wollte ihn beiseite schieben. Ja, Anorexie wird immer einen großen Stellenwert in meinem Leben haben. Einen riesengroßen sogar. Anorexie macht meine Geschichte aus, denn die Krankheit hat diese geprägt. Und ich werde immer wieder an diesen Punkt gelangen, wo mich die Krankheit wieder mehr beeinflussen wird. Nicht in Form von Rückfällen (die ohnehin immer möglich sind), aber sie wird mich in den Momenten beeinflussen, in denen all die Charaktereigenschaften gefragt sind, die ich mir in dieser Zeit angeeignet habe. Mut. Stärke. Durchhaltevermögen.

Doch einen Raum habe ich der Krankheit in letzter Zeit wenig gegeben. So wenig, wie eigentlich noch nie. Und das, obwohl ich durch die stressigen Zeiten vor meiner Diplomprüfung wieder ein paar Kilos verloren habe, aber dieses Mal habe ich es nicht zugelassen, dass aus dem Stress wieder ein neuer Rückfall wird. Anorexie hat keinen Stellenwert eingenommen. So eine geringfügige Rolle hat die Krankheit noch nie in meinem Leben gespielt.

Und trotzdem bin ich in letzter Zeit wieder verstärkt mit Anorexie in Berührung gekommen. Nicht durch meinen Gewichtsverlust, der stressbedingt ist, sondern durch etliche Momente, die mich an die Krankheit erinnert haben. Sei es nun durch ein höchst unangemessenes Kommentar auf meinem YouTube Channel oder durch die Medien, wo wieder einmal ein Todesfall wegen den Folgen der Magersucht in den Schlagzeilen war. Auf Facebook überschlugen sich die Kommentare zu diesem Fall. Und bei vielen merkte ich, wie wichtig der Aufklärungsbedarf im Bezug auf Essstörungen nach wie vor ist.

Die Meinungen klafften weit auseinander. In diesen Kommentaren war alles dabei. Von Anschuldigungen, wie „die ist doch selbst schuld„, bis hin zu höchst unangebrachten Ratschlägen, wie „die hätte einfach mehr essen sollen„, ist mir besonders ein Kommentar ins Auge gestochen. Ein Kommentar, der zwar nicht so schlimm ist, wie die bereits genannten Beispiele, aber der doch zum nachdenken anregt: „Traurig, dass man seinen Körper heutzutage nicht mehr so lieben kann, wie er ist.

 

 

Darf ich mich selbst heutzutage nicht mehr lieben, so wie ich bin?

Ich versuche immer, bodypositiv zu sein. Auch wenn es mir manchmal schwer fällt und auch wenn es mir (oder anderen) manchmal heuchlerisch vorkommt, weil es nicht so ist. Doch ich versuche immer -und das war eine wichtige Lektion, die ich lernen musste- mich selbst so zu akzeptieren, wie ich bin. Ja, ich gebe es zu. Die Zahl auf der Waage vor kurzem hat mir gefallen. Nach meiner Diplomprüfung habe ich mich aus Neugierde gewogen und mein BMI hat nun wieder eine 1 vor der Zahl. Und es hat mich kurzzeitig wahnsinnig glücklich gemacht. Ich habe dann auch schnell wieder gemerkt, wie es mich kurze Zeit später genervt hat, dass es doch nicht noch weniger Kilos sind. Und dann fühlte ich mich wieder zu dick. Es ist verrückt, dass die Krankheit immer noch da ist und das, obwohl ich ihr in letzter Zeit so wenig Raum gegeben habe. Doch dann habe ich mir wieder ins Bewusstsein gerufen, was ich mir vor noch nicht allzu langer Zeit selbst versprochen habe: Man muss kein Ideal verfolgen. Weder äußerlich noch innerlich. 

Ich habe mir in einem Blogpost schon einmal die Frage gestellt: Wann hat dieser Moment aufgehört, als „sein Bestes zu geben“ nicht mehr gut genug ist? Und genauso verhält es mit seinem Aussehen oder generell mit der Person, die man ist. Man ist die beste Version von sich selbst, wenn man so ist, wie man einfach ist. Innerlich und äußerlich. Da ist es doch vollkommen egal, ob man nun gertenschlank ist oder etwas mehr auf den Rippen hat. Viele schreiben der Gesellschaft die Schuld an diesem Ernährungswandel zu, aber ist es nicht zu einfach, die ganze Schuld auf Castingshows wie GNTM abzuschieben? Ich habe es schon einmal gesagt: Anorexie ist so viel mehr als das.

 

 

Eis gibt kein Rezept, wie du deinen Körper lieben lernst, aber du musst wissen: Du darfst ihn lieben

Die Gesellschaft hat vielleicht eine Teilschuld, dass die Prävalenz von Magersucht und anderen Arten von Essstörungen gestiegen ist und sie sind sicherlich ein Einflussfaktor. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viel mehr Faktoren mitspielen. Und ich kann mir vorstellen, dass es sich genauso mit der Unzufriedenheit gegenüber dem eigenen Körper verhält. Oftmals steckt mehr dahinter, als nur der gesellschaftliche Zwang, perfekt zu sein, warum man seinen Körper nicht mag. Vor allem in der Pubertät muss man erst damit klarkommen, dass sich der Körper plötzlich verändert. Nicht jeder kommt mit dieser Veränderung gut klar.

Es gibt kein Rezept, wie man seinen Körper lieben lernt, aber man sollte nie diese eine Tatsache aus den Augen verlieren: Man darf seinen Körper lieben. Man darf sich so akzeptieren, wie man ist. Und diese Lektion lernt nicht jeder so schnell. Das ist okay, denn ich glaube, man muss in dieses positive Körpergefühl erst hineinwachsen. Ich selbst würde auch nicht sagen, dass meines sehr stark ausgeprägt ist. Aber zumindest konnte ich endlich diesen Hass gegenüber meinen Körper schüren und so lerne ich jeden Tag mehr, mich anzunehmen. Ich fühle mich zwar nicht immer wohl in meinem Körper, doch ich fühle mich wohl in diesem Leben, das ich gerade lebe. Und ich liebe mein Leben, das ich nie mehr mit meinem Selbsthass und der Ablehnung meines eigenen Körpers beeinträchtigen möchte.

 

Darf ich meinen Körper lieben

 

Picture Information

Für diesen Beitrag habe ich übrigens Fotos verwendet, die wir vor zwei Monaten in Ibiza geshootet haben. Da war ich ein klein bisschen „runder“ als jetzt, aber mindestens genauso glücklich. Okay, nein, ich bin jetzt glücklicher. Aber das hat nichts mit dem Gewicht zu tun, sondern einfach, dass ich endlich meinen Abschluss in der Tasche habe und damals noch zittern musste 😉

Aber ich finde, mein Körper ist auf diesen Bildern vollkommen in Ordnung, so wie er ist. Genauso, wie jetzt auch. Darum: Ein Hoch auf die eigene Körperakzeptanz!

 

Selbstliebe & Selbstvertrauen

 

Viel zu oft, viel zu lange bin ich am Rand gestanden. Habe beobachtet. Ganz still und schweigsam. Aus sicherer Entfernung. Dort, wo ich ICH sein kann! Ganz bei mir sein kann. Habe mich in diesem Schneckenhaus verkrochen. Meinem Schneckenhaus. Wollte nur dieses Gefühl der Sicherheit haben. Alles unkompliziert gestalten. Flüchtete vor Angst und Unsicherheit. Die Welt da draußen ist gefährlich, argwöhnisch, kritisch. Und ich – ich traue mich nicht, diese Komfortzone, mein Schneckenhaus zu verlassen. Weil ich Angst habe. Angst, bewertet zu werden. Angst, der Welt mein Ich zu zeigen. Und weil ich Angst habe, nicht wertgeschätzt zu werden. Ich bin unsicher. Vorsichtig. Schwach.  

Ich stehe vor dem Spiegel. Ein kritischer Blick. Mein Gegenüber stumm. Das Gegenüber, das bin ich. Meine Augen mustern mich. Skeptisch. Langsam. Von oben bis unten, von links nach rechts. Und sie bleiben hängen. Fixieren Stellen, die ich eigentlich nicht genauer betrachten will. Stellen, die ich als störend empfinde. Weil sie mir im Weg sind. Weil ich mir selbst im Weg bin. Und doch – ich verberge meine Zweifel vor mir selbst. Meine Selbstzweifel. Meine nagenden Gedanken, wie schwer es ist, mich selbst zu lieben. Selbstliebe – ich kann damit nicht umgehen. Weil es so schwer ist. Schwer, Schritt für Schritt auf sich selbst zuzugehen. Schwer, seine Selbstakzeptanz zu finden. Weil ich nicht weiß, ob ich das kann, soll, darf. Oder sogar muss. 

Es ist einfach, auf die Welt zu kommen. Es ist einfach, sie auch wieder zu verlassen. Doch das dazwischen -das Leben- ist eine Herausforderung. Eine Achterbahnfahrt. Das haben wir immer alle gesagt. Weil wir wissen, dass es nicht leicht ist. Uns werden Steine in den Weg gelegt – von anderen, behaupten wir. Doch machen wir es uns mit dieser Ansicht nicht zu einfach? Vielleicht sind wir es selbst, die die Steine in den Weg gelegt haben. Und all das beginnt bereits auf den wichtigsten Weg unseres Lebens. Der Weg zu uns selbst. Und ich spüre, dass ich ihn gehen muss. Jetzt! 

(Tagebucheintrag 06.07.2012)

 

Blogpost-Selbstliebe-1 (c) Daniel Eibl

 

Selbstliebe!

Feind oder Instrument zur Selbsterhaltung?

Diese Zeilen habe ich in einem meiner schwächsten Momente verfasst. Lange ist es her. Wenn ich zurückblicke -zu meinem damaligen Ich- dann sehe ich dieses Mädchen. Schwach, zittrig, verletzlich. Sie sitzt verloren auf ihrem Bett. Versteckt in einer kleinen Nische am Ende des kargen Raumes. Und sie hat sich zurückgezogen. Zurückgezogen von all dem Trubel. Von all dem, was um sie herum geschieht. Weil sie hadert. Mit den Dämonen in ihrem Kopf. Die, die ihr sagen, dass sie nicht gut genug ist, so wie sie ist. Und sie muss es festhalten – in ihrem Tagebuch. All diese Gedanken, die sie nachts nicht schlafen lassen. „Es wird nie wieder besser werden“, heult sie in ihr Kopfkissen. Stille.

Und dann – sie richtet sich auf, wischt ihre Tränen weg und schreibt weiter. Weil sie merkt, dass sie es ist, die sich im Weg steht. Sie ist diejenige, die alles ändern kann. Sie ist diejenige, die kämpfen muss. Für sich selbst – für mehr Eigenliebe und Selbstakzeptanz.

Ich habe im Krankenhaus oft über meinen Selbsthass geschrieben. Über all die Unsicherheit, die an mir genagt hat. Der Blick in den Spiegel war herausfordernder, als eine schwierige Prüfung an der Uni zu schreiben. Denn dieser Anblick, dieser Face-to-Face Kontakt mit mir selbst, war das, wovor ich am meisten Angst hatte. Konfrontation! Ich konnte damit nicht umgehen. Weil ich mich selbst gehasst habe. Weil ich das gehasst habe, was ich bin. Dabei sagte doch schon der französische Philosoph Volontaire, dass Eigenliebe das Instrument zur Selbsterhaltung ist. Vielleicht habe ich mich deswegen verloren. Mein Vertrauen, meinen Selbsthalt, meine Stärke.

 

Blogpost-Selbstliebe (c) Daniel Eibl

 

Selbstvertrauen. Selbstliebe. Selbstakzeptanz.

Mit jedem Gramm, das ich abnahm, nahm ich auch an Selbstvertrauen, Selbstliebe und Selbstakzeptanz ab. Doch ich habe mich zu mir durchgerungen. Habe versucht, meine Wahrnehmung auf all die positiven Dinge, die Charaktereigenschaften, die mich ausmachen, zu lenken. Habe nach und nach sogar nach meinen optischen Vorzügen gesucht – und gefunden. Der Weg zur Selbstliebe und Selbstakzeptanz ist ein Kampf. Eine Herausforderung. Und man scheitert! Sehr oft sogar. Doch wenn man sich selbst nicht abschreibt, sich nicht kampflos geschlagen gibt, dann findet man zu sich selbst. Stück für Stück. Ich weiß, dass ich immer noch nicht am Ziel angekommen bin. Dass ich immer noch kämpfen muss. Aber es ist möglich.

Ich kann niemanden Tipps geben, wie er sich selbst lieben lernt. Jeder muss diese Erfahrung für sich selbst machen. Und jeder muss für sich selbst lernen. Doch es ist keine Mission Impossible. Habe Vertrauen in dich. Kämpfe für dich! Geh den Weg. Deinen Weg für dich selbst. It’s worth it!

 

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I’m wearing

Pullover: Fuxherz
Cape: TomTailor
Dress: C&A
Overknees: Buffalo

Photography by Daniel Eibl

Location

Landhaus-Hof Graz

 

I’m more than just a number

 

Neulich wurde ich wieder einmal mit meiner Gewichtszunahme konfrontiert. Auf ziemlich unsanfte Art und Weise wurde mir mitgeteilt, dass ich gut zugelegt hätte. Es ist nicht so, dass ich das selbst nicht auch weiß, nur frage ich mich ernsthaft, warum mein Aussehen, mein Körper und meine Gewichtszunahme so derartig im Mittelpunkt stehen. Warum es so viele Menschen interessiert, ob, wenn und wann mein Gewicht nach oben oder unten schwankt. Warum es mir ständig unter die Nase gerieben wird. Es ist nicht so, dass ich mit einer rosaroten Brille auf meiner Nase herumspaziere und alles durch einen tranceartigen Sternenhaufen sehe, aber im Grunde genommen ist es meine Sache, sodass ich mich ernsthaft frage, warum sich manche Menschen tatsächlich die Mühe machen und sich damit befassen. Gibt es ihnen ein Glücksgefühl, mir meine Gewichtszunahme unter die Nase zu reiben und mir zu verdeutlichen, dass ich nicht mehr bin, als eine äußere Hülle? Eine Zahl? Irgendeine Nummer auf einer Digitalwaage? Für mich ist das nur ein reiner Ego-Orgasmus, den man sich mit solchen Kommentaren selbst beschaffen möchte. Sicher ist mir bewusst, dass dieses Thema bei mir oft im Fokus steht, denn ich schreibe nun mal über meine Erfahrungen mit Essstörungen, Anorexie, Gewichtszu- oder Abnahme, aber diese Zahl, die meine physische Existenz misst, sagt nicht viel über den Menschen dahinter aus.

 

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I’m more than just a number

Hört auf, Menschen auf ihr Aussehen, ihren Körper und ihr Gewicht zu reduzieren!

Bestimmt sind einige der Meinung, dass ich keine Berechtigung hätte, mich darüber aufzuregen. Ich sei selbst schuld, würden sie sagen. Ich lenke dieses Thema selbst auf mich, würde ergänzt werden. Ich beschwöre es quasi hinauf. Nicht wahr? Nein, das tue ich nicht! Warum rede ich so offen über meine frühere Magersucht? Warum rede ich immer noch von einer Essstörung? Warum predige ich ständig vor, dass es wichtig ist, seinen Körper zu lieben? Nicht um den Fokus auf mich zu lenken, nicht um Mitleid aus einem Tiefseeteich voller Empathie zu fischen, sondern weil ich anderen helfen möchte. Ich habe sicherlich kein Helfersyndrom. Zugegeben kann ich auch egoistisch sein, aber nur dann, wenn ich es zwangsläufig sein muss. Nicht um anderen Menschen wehzutun. Ich bin kein reiner Ich-Mensch, aber ich bin ein Mensch, der gelernt hat, auch mal auf sich selbst zu schauen. Doch dieses Thema ist eine Herzensangelegenheit für mich. Weil es ein Grundrecht ist. Ein Recht, das jeder besitzt: Sich selbst zu lieben und anzunehmen. Von anderen akzeptiert zu werden, so wie man ist. 

Klar, es hat mir gefallen, als ich vor nicht noch ganz einem Jahr mit Komplimenten zu meiner schönen Figur überhäuft wurde. Als viele Kommentare sich auf mein Aussehen beriefen und ich es deswegen so genossen habe, weil ich daraus Bewunderung gelesen habe. Dabei habe ich selbst nur in einer Illusion gelebt. Wer hört schon gerne, dass man zugenommen hat? Niemand! Ich gebe es zu: Mich verletzt es heute noch, wenn mir das jemand unter die Nase reibt. Nicht, weil ich nicht damit klarkomme. Nicht, weil ich es selbst nicht einsehe, sondern weil mir dadurch ein bisschen Wert und Würde genommen wird. Weil ich reduziert werde. Auf meinen Körper und auf eine unwichtige Zahl. Es ist ein harter Weg, zu mir selbst zu finden, zu der Akzeptanz und Selbstliebe. Dieser Weg wird durch solche Aussagen massiv gestört. Ich bin nicht hier, um zu jammern, aber ich möchte dazu meine Meinung äußern. Es bringt mich zu zittern, wenn ich damit konfrontiert werde und es versetzt mir einen Stich in meinem Herzen. Ich kann niemanden dazu zwingen, diese Kommentare zu unterlassen, denn ich akzeptiere die Meinungsfreiheit. Nur ich kann nicht ganz verstehen, warum man den Fokus immer auf den Körper lenken muss. Blickt doch hinter den Menschen. Jeder hat sein Talent und kann etwas (oder mehrere Dinge) ganz besonders gut. Die Arbeit sollte wertgeschätzt werden, die Leidenschaft, die sich dahinter verbirgt und nicht ein paar Kilo zu viel oder zu wenig. Genauso steht es auch mit der Herkunft. Denn wäre dieses „nette“ Kommentar nicht schon genug, durfte ich mir auch noch anhören, dass mein Akzent seltsam ist und es, ich zitiere: „scheiße ist, sich das anzuhören“. Ich entschuldige mich nicht für das was und wer ich bin. Ich entschuldige mich nicht für meine Herkunft und meine Gewichtszunahme. Ich bin ich. Ich bin mehr als ein Land und ich bin mehr als eine Zahl!

 

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