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Wie erstelle ich ein Media Kit?

 

Wenn es um das professionelle Bloggen geht, ist ein kompetenter Auftritt essentiell. Neben absoluter Pünktlichkeit bzgl. der Veröffentlichung, Präzession und Vernetzung, gibt es eine wesentliche Sache, die man beim Bloggen nicht außer Acht lassen darf: Das Media Kit. In diesem Post möchte ich dir erklären, warum ein Media Kit wichtig ist. Außerdem erkläre ich dir, wie ich meines erstellt habe.

 

media-kit

 

Wie? Was? Media Kit?

Was ist ein Media Kit?

Ein Media Kit fasst die wesentlichsten Informationen für potentielle Kooperationspartner übersichtlich zusammen. Die Unternehmen bekommen einen umfassenden Einblick über dein(e):

  • …Nische/Themengebiet (z.B. Fashion, Lifestyle usw.)
  • …Reichweite
  • …Erfahrungen
  • …Angebot

Vereinfacht gesagt: du präsentierst dich und deinen Blog in den umfassendsten Facetten und zeigst, welchen Mehrwert potentielle Partner aus einer Zusammenarbeit mit dir ziehen können.

 

Warum ein Media Kit?

Wie gesagt: Deine potentiellen Kooperationspartner bekommen einen umfassenden Einblick über deine Person, deine Reichweite, deine Erfahrungen usw. Außerdem erleichtert es die Kommunikation enorm. Du ersparst dir zig E-Mails, da ein Media Kit die wichtigsten Fragen der potentiellen Partner beantwortet. Auch ein Punkt, den man nicht vernachlässigen darf: Es zeugt von Professionalität.

 

Wie soll mein Media Kit wirken?

Dein Media Kit sollte eine klare Linie haben, aber dennoch kreativ/individuell wirken. Es sollte übersichtlich und frei von Rechtschreibfehlern sein, professionell wirken und es darf deine potentiellen Kooperationspartner nicht „erschlagen“. Achte auf Nettique und verzichte auf harte Forderungen und Formulierungen. Bleib authentisch und realistisch. Du musst dich nicht auf ein Podest stellen, um Kunden von dir zu überzeugen.

Achte auch darauf, dass man dein Media Kit sofort mit deinem Blog in Verbindung bringt. Nutze die gleichen oder ähnliche Farben. Greife auf Bilder zurück, die auch auf deinem Blog leicht gefunden werden können oder zumindest schon einmal in einem Post vorgekommen sind. Ich habe beispielsweise Bilder aus meinen beliebtesten Posts verwendet.

 

Das muss unbedingt in dein Media Kit

Setze auf Qualität. Bevor du mit der Erstellung eines Media Kits beginnst, überlege dir: Wofür stehst du und was möchtest du zeigen? Für mich sind wichtig:

  • Blogvorstellung
  • Eckdaten
  • Persönliche Vorstellung + Steckbrief
  • Referenzen/Erfahrungen
  • Media/Press & Events
  • Angebot + Preise
  • Reichweite
  • Kontakt

Darüberhinaus bin ich ein großer Fan von Inhaltsverzeichnissen. Darum habe ich auch in meinem Media Kit ein Inhaltsverzeichnis eingebaut. So findet der Kunde sofort die passende Seite, die er braucht.

 

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Wie erstelle ich ein Media Kit?

Das Programm

Ich habe das Microsoft Office Programm Power Point dafür verwendet. Ich finde die Handhabung in Power Point wesentlich einfacher, als in Microsoft Word. Power Point ist flexibler und man kann es leichter anpassen. Word oder ein Fotoprogramm (z.B. Photoshop) gehen auch. Mir persönlich fällt es oft schwer, alle Informationen kompakt auf zwei Seiten zusammenzupressen, darum Power Point. Früher dachte ich, dass man nicht allzu viele Seiten haben sollte, aber bei Power Point ist der Spielraum meiner Meinung nach etwas offener. Trotzdem gilt:

  • Große, leicht leserliche Schrift
  • Informationen auf den Punkt bringen
  • Inhaltsverzeichnis ist von Vorteil

 

Titelbild

Ein hübsches Titelbild wirkt einladend. Verwende hierfür ein Foto, welches man auch auf deinem Blog sofort findet. Ich habe hierfür einfach mein Autorenbild genommen, welches man auch in der rechten Sidebar sieht. Weitere Informationen, die sich auf meinem Titelblatt befinden:

  • Mein Blogtitel
  • Mein Leitspruch: Made with <3 in Austria
  • Mein Name
  • Meine URL
  • Die Bezeichnung Media Kit

 

Blogvorstellung

Stelle deinen Blog in kurzen Worten vor. Worüber berichtest du? Wie hat sich dein Blog entwickelt? Welche Themen stehen im Vordergrund? Fasse dich dabei kurz!

 

Eckdaten

Eine Auflistung ist immer übersichtlich. Hier habe ich folgende Fakten zusammengefasst:

  • Gründung: Wie lange gibt es deinen Blog schon?
  • Schwerpunkt: Worauf legst du deinen Fokus? (Fashion, Lifestyle usw.)
  • Besonderheiten: Was zeichnet deinen Blog besonders aus? Wie hebt sich dein Blog von anderen ab? Ich weiß, es gibt massenweise Blogs. Da ist es schwer, sich mit einer Besonderheit hervorzuheben. Aber hey, die gibt es auch bei dir!
  • Zielgruppe: Wer liest deinen Blog? Für wen sind die Inhalte gedacht?
  • Updates: Wie oft postest du? Hast du fixe Postingtage oder einen Rhythmus von xx-xx Postings die Woche?

 

Stelle dich vor

Deine potentiellen Kooperationspartner sollen auch dich kennenlernen. Wer bist du? Basics reichen aus: Name, Alter, Wohnort, du als Blogger/in und Hobbys. Ich habe trotzdem versucht, einen ansprechenden Text mit diesen Daten zu zaubern. Du kannst auch nur/zusätzlich einen Steckbrief schreiben. Das habe ich auch getan, ist aber nach einer Autorenvorstellung eigentlich kein Muss. Ich überlege auch, den Steckbrief aus meinem Kit zu nehmen, da ich mich frage, ob die Autorenvorstellung alleine nicht schon ausreichend genug ist.

 

Deine Referenzen und Kooperationen

Welche Erfahrungen hast du bereits gesammelt? Eine kleine Auswahl an Kooperationen ist immer eine gute Idee. So zeigst du neuen Kunden, dass du bereits andere Kooperationspartner von dir überzeugen konntest. Beschränke dich hierbei wirklich nur auf eine Auswahl. Außerdem: Welche Arten der Zusammenarbeit bietest du an? Zum Beispiel Sposored Posts, Videos usw.

 

Preisliste

Für mich persönlich ist eine Preisliste in einem Media Kit nicht immer notwendig. Eine Preisliste kann man auch extern führen, die man ggf. mitschickt oder danach ins Media Kit fügt, wenn es gewünscht wird.

 

Was bietest du?

Lege offen, was deine Kooperationspartner von und bei dir erwarten können. Hier ein paar Beispiele:

  • Individuelle Texte
  • Sorgfältig ausgewählte Bilder
  • Individuelle Konzepte

 

Zahlen

Statistiken sind wichtig, damit sich die Unternehmen einen Überblick über deine Reichweite machen können. Vergesse dabei auch nicht, auf all deine Social Media Kanäle zu verweisen und lege offen, wie viele Follower du auf den einzelnen Plattformen hast.

 

Kontakt

Ganz zum Schluss solltest du deine wichtigsten Kontaktdaten noch einmal zusammenfassen:

  • Vor- und Nachname
  • Adresse
  • Links (Social Media, Blog)
  • E-Mail Adresse
  • ggf. Telefonnummer

 

Sonstiges

Du wurdest zu Events eingeladen oder warst bereits auf einigen Websites vertreten? Hat man dich schon einmal in der Zeitung gefunden (natürlich nur im Zusammenhang mit deinem Blog)? Dann immer her damit. Auch diese Informationen sind interessant. Du kannst aber auch Zitate anführen (diese sollten jedoch nachgewiesen werden können – QUELLEN).

 

Media Kit

 

Aktualität

Halte dein Media Kit immer Up-To-Date. Auch wenn du es länger nicht brauchst, aktualisiere es monatlich. So hast du die Entwicklung und deine Reichweitenvergrößerung immer bestens im Blick. Dadurch kannst du diese Veränderung auch anschaulich machen. Und eines sollte man bei einem Media Kit nicht vergessen: Immer ehrlich sein! 

 

Ich hoffe, ich konnte dich bei der Frage „Wie erstelle ich ein Media Kit“ unterstützen. Im Grunde genommen ist es nicht schwer und man kann sich durchaus kreativ austoben. Verwende jedoch wenige, aber wirkungsvolle Bilder. Steck Liebe und Sorgfalt hinein. Ich bin mir sicher, dann kannst auch DU den nächsten potentiellen Kunden von dir überzeugen.

 

Quicktipp: How to get a long & high Ponytail

Wenn meine Haare eine kritische Phase erreichen, sprich, wenn der Ansatz mehr als deutlich sichtbar wird, binde ich sie mir gerne zu einem Zopf zusammen. Dadurch, dass die untere gefärbte Hälfte wieder vollständig rausgewachsen ist und nun in meiner Naturhaarfarbe erstrahlt, kann ich den harten Übergang von braun zu blond am Ansatz ein bisschen kaschieren und er fällt nicht mehr allzu schlimm auf. Außerdem ist ein hoher Zopf ein richtiger Rescuer, wenn es darum geht, einen Bad Hair Day zu verbergen. Besonders hübsch finde ich es zudem, wenn die Haare nicht glatt sind, sondern zu sanften Wellen eingedreht werden. Dadurch wirkt der Look frisch, verspielt und nicht allzu streng. Aber wir Mädels kennen bestimmt das kleine Problemchen, welches entsteht, wenn man den Zopf höher bindet und sich Wellen ins Haar dreht. Ganz genau: die Haare wirken um etliches kürzer. Dabei ist es bei uns Mädels wohl eher so, dass jeder Zentimeter heilig ist. Mir persönlich fällt es ziemlich schwer, ein bisschen Länge herzugeben und ich mag es gar nicht, wenn sie optisch kürzer wirken, als sie sind. Trotzdem sind hohe Zöpfe wunderschön und sehen um Welten besser aus, als wenn man sich den Zopf in den Nacken bindet. Nur wie bekommt man nun einen hohen Zopf, ohne ein paar Zentimeter Haare herzugeben? Keine Sorge! Dafür gibt es einen Trick, den man am Titelbild bereits erkennen kann. Man bindet sich die Haare doppelt hoch!

Die Frisur ist vor allem für Mädchen geeignet, die noch keine Rapunzellänge besitzen, denn sollte man schon eine gewisse Länge haben, benötigt man diesen Trick mit Sicherheit nicht mehr. Meine eigenen Haare zum Beispiel sind im offenen Zustand lang (obwohl nicht lang genug), aber wirken wahnsinnig kurz, wenn sie nach oben gebunden werden. Darum wende ich den Trick nach wie vor an, den ich euch heute Step by Step erklären werde! 

Ihr braucht: 2 Haargummis, einen normalen und einen dünnen, sowie Toupierkamm und/oder Bobbypins!

Step 1: Je nachdem wie ihr eure Haare haben wollt, glättet oder wellt ihr sie. Dieser Schritt ist allerdings optional.

Step 2: Nun teilt ihr eure Haare in zwei Partien auf. Diese bindet ihr zu einem hohen und einem niedrigen Pferdeschwanz. Achtet, dass ihr bei der oberen Partie genug (aber nicht zu viel) seitliches Haar mitnehmt. Das könnt ihr auch ruhig von der eigentlich unteren Partie nehmen (solange es an der Seite und nicht zu viel ist).

Step 3: Nun habt ihr die Wahl, wie ihr den Übergang verstecken wollt. Entweder ihr toupiert den Übergang weg, indem ihr durch das Toupieren eine Haarsträhne vom oberen Zopf mit einer Haarsträhne des unteren Zopfs verbindet oder ihr steckt den hohen Pferdeschwanz mit dem Tiefen zusammen. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, eine Haarsträhne um die beiden Zöpfe zu wickeln und festzustecken. Auch so verschwindet der Übergang, der auf Bild 1 gezeigt wird.

Auch wenn es nur eine einfache Frisur ist, hat man doch viele verschiedene Möglichkeiten, wie man sie machen kann. Wie ich bereits angesprochen habe, kann man den hohen Zopf sowohl glatt, als auch mit Wellen tragen, aber man kann ihn auch perfekt drapieren oder so wie ich es bevorzuge, messy tragen.

Eine Step-by-Step Anleitung mit Bildern findet ihr auch -HIER!