Tag : Urlaub

Where To Stay in Marrakech? Book A Riad!

Where to Stay in Marrakech

Book a Riad

Als wir uns für Marrakech als Urlaubsdestination entschieden hatten, war für uns von vornherein klar: wir nächtigen traditionell.

Kein Hotel, kein Schnickschnack. Ein authentisches Riad sollte es werden. Denn das Marokko Feeling sollte ehrlich und echt sein. Darum entschieden wir uns für ein Riad. Riads sind ehemalige Privathäuser, welche nun Gäste aufnehmen.

Wegen unseres Kurzausfluges in die Agafay Wüste entschieden wir uns dazu, in zwei verschiedenen Riads in der Medina (Altstadt Marrakechs) zu nächtigen. Beide zeigten so viele Ähnlichkeiten, hätten dennoch nicht unterschiedlicher sein können. Gebucht haben wir beide übrigens via Airbnb. Dort findet ihr wahnsinnig gute Angebote und dutzende Riads. 

Was sind Riads?

Alles rund um die marokkanischen Traditionshäuser

Riads sind städtische marokkanische Häuser mit einem begrünten Innenhof und Dachterrassen. Sie befinden sich in den verwinkelten Gassen der Medina. Hinter den Mauern verbirgt sich eine kleine Oase. Wegen dieser Pracht lohnt es sich, sich in ein Riad einzuquartieren. Es ist ruhig, trotzdem befindet man sich inmitten des traditionellen Lebens Marrakechs. Die Hektik der Medina wird hinter sich gelassen, obwohl diese nur wenige Fußmeter entfernt liegt. Hier wohnt man auf jeden Fall authentisch. 

Die Begrüßung

In beiden Riads wurden wir mit einem traditionell marokkanischen Minztee sowie Gebäck begrüßt. Anschließend wurden unsere Daten aufgenommen und wir checkten ein. In beiden Riads fühlten wir uns herzlich willkommen geheißen. So lässt sich Marrakech definitiv leben und erleben. 

Riad & Spa Azzouz

Riad & Spa Azzouz war das erste Riad, für welches wir uns entschieden hatten. Für marokkanische Verhältnisse zählt es eher zu den hochpreisigen Riads, ist für unsere westlichen Standards aber vollkommen leitbar. 

Zusätzlich bietet das Riad einen Shuffle Service an. Ich würde euch dringend empfehlen, diesen auch in Anspruch zu nehmen, wenn ihr nach Marrakech reist, denn das erspart euch viele Verwirrungen und Verirrungen. Umgerechnet bezahlt man 20 Euro pro Fahrt, welche beim Check-Out zu entrichten sind. Das ist vollkommen in Ordnung und günstig.

Es gibt auch die Möglichkeit, das Abendessen in den Riads dazu zu buchen, was extra Kosten verursacht. Das Frühstück ist jedoch im Preis inbegriffen und wir traditionell marokkanisch serviert. Da wir sehr spät in Marrakech landeten, entschieden wir uns, das Abendessen im Riad einzunehmen. Es gab ein drei Gänge Menü mit traditionellen Speisen. Es war wirklich lecker und somit ist es durchaus empfehlenswert. 

Unser Zimmer war klein, aber gemütlich. Sehr sauber, gepflegt und aufgeräumt. Kerstin und ich fühlten uns pudelwohl, aber nicht nur wegen der angenehmen Atmosphäre. Der Staff sorgte dafür, dass es uns an nichts fehlte. Auch ein Grund, ein Riad zu buchen. Man kommt mit den Mitarbeitern leicht ins Gespräch. Sie sind offen, interessiert (vor allem an deine westliche Kultur) und quatschen mit dir. Zusätzlich lernt man auch viel über ihre Kultur. Das hat mir gut gefallen. 

Ein weiterer Pluspunkt war der wunderschöne Pool auf der Dachterrasse. Zwar reichte die Dauer unseres Aufenthaltes nur zum Füße eintunken, aber dieser Pool, my Lord, könnte auch gerne bei mir daheim am Dach sein. 

Get In Touch

Riad & Spa Azzouz

4 derb azzouz 

400000 Marokko
Telefon: +212 5243-78048
Mehr Informationen: Auf den Stern klicken

Riad Le Rihani

Nach unserem Wüstenaufenthalt im Camp Scarabeo checkten wir im Riad „Le Rihani“ ein. Von der Architektur und Gestaltung unterschied sich das „Le Rihani“ vom „Riad & Spa Azzouz“ hinsichtlich der Farbgestaltung. Der Pool befand sich diesmal im Innenhof und nicht auf der Dachterrasse. Dafür fand man dort wunderschöne Liegebetten mit Himmel. Die Besonderheit: kein Zimmer glich dem anderen. 

Auch hier wurden wir sehr herzlich empfangen. Das Frühstück unterschied sich nicht von dem im Azzouz. Es gab Fladenbrot, Pfannkuchen, Feigen- und Orangenmarmelade, Honig, selbstgemachte Joghurt und Orangensaft sowie einen Obstsalat. 

Schwarzer Stein, kühlende Atmosphäre, gemütliches Bett. Das war unser Zimmer. Es gab diesmal sogar eine Badewanne, was beim ersten Riad nicht der Fall war. 

Get In Touch

Riad "Le Rihani"

Derb El Arsa, quartier 40000, Marokko

Telefon: +212 5243-83766
Mehr Infos: Klicke auf den Stern

Tipp für einen längeren Aufenthalt

Bei einem längeren Aufenthalt kann ich euch nur empfehlen, mehrere verschiedene Riads auszuprobieren. Die Auswahl ist gigantisch. Ein Riad ist schöner, als das andere und der Check-In ist überhaupt kein Stress. 

Das war mein Sommer 2018 – meine Highlights

Meine Begeisterung, dass sich der Sommer dem Ende zuneigt, hält sich in Grenzen. Ich bin ein Sommermädchen. Die kalten Jahreszeiten kann ich ganz und gar nicht leiden. Hitze gibt mir gute Vibes, Kälte eher nicht. Zum Glück ist der Herbst keine Jahreszeit, in der es unerträglich kalt wird. Trotzdem – all diese sommerliche Leichtigkeit geht mit ihm flöten. Während meine liebe Freundin Kerstin den Herbst immer als eine Art Neustart sieht (sozusagen ihr Neujahr), kann ich dem nicht viel abgewinnen.

Heuer jedoch wird auch für mich der Herbst eine Art Neustart sein. Neuer Job, neue Stadt und neue Wohnung. So weit so bekannt. Auch wenn ich mich auf all das Neue freue -trotz Zweifel- so vermisse ich die Leichtigkeit des Sommers schon jetzt. Sommer ist für mich immer ein ganz anderes Lebensgefühl. 30 Grad Plus? Null Problemo. Man wird es selten erleben, dass ich mich darüber beschwere. Innerlich weine ich schon jetzt, sodass ich mich bereits mit einem Taschentuch in der Hand dem Sommer Adieu winken sehe.

Was ich am Sommer so mag? Neben der Wärme, der langen Tageszeiten, den lauen Sommerabenden, liebe ich am Sommer vor allem eines: Er fühlt sich jedes Jahr anders an. Und er ist jedes Jahr aufs Neue spannend. Ich selbst verändere mich, werde kommunikativer und es ist eine Jahreszeit, an der ich immer wieder Menschen kennenlerne, mit denen ich eine tolle Zeit erlebe. Unabhängig davon, ob die Kontakte danach aufrecht erhalten bleiben oder nicht.

 

 

Sommer 2018

Meine Highlights

Ende Mai ist Stichtag. Streng gesehen noch Frühling, aber für mich bereits die Einstimmung in die warmen Zeiten des Jahres. Der richtige Sommer hat im Juni begonnen. Während ich mich in meinem grauen Studentenalltag noch durch den Juni gequält habe (Hola Prüfungszeit), stand mir dieser Juni ganz offen. Klar, Prüfungen wären zum erledigen gewesen, ich konzentrierte mich jedoch lieber auf mein Bloggerdasein und flüchtete Anfang Juni nach Kärnten. Mein Wassermelonenfloatie war mir als treuer Kumpane lieber, als meine dicken Fachbücher. Ja, das zweite Studium in meinem Leben nehme ich wirklich um einiges lockerer, als mein Lehramtsstudium, das sechs ganze Jahre quasi nur aus Lernen bestanden hat. War trotzdem eine geile Zeit, aber ganz schön zach, wie man im österreichischen Fachjargon so schön zu sagen pflegt.

Wir halten fest: Highlight eins war meine Zeit mit Kerstin am Wörthersee. Party mit Klingande inklusive, auch wenn er am DJ Pult sich selbst feierte und wir unten auf der Tanzfläche unseren Start in den Sommer.

Danach folgte eine tolle Kooperation mit Murpark. Eine Kooperation, die mir die Augen geöffnet und gezeigt hat, dass Social Media Marketing weitreichender ist, als nur auf und an seinem eigenen Kanal zu arbeiten. Es war spannend, auch einmal eine Firma bei ihrem Social Media Auftritt zu unterstützen und in ganz neue Welten der Kreativität einzutauchen. Ich kann mir auch vorstellen, das in Zukunft öfters zu machen.

Was ich noch gelernt habe: Ich muss mehr Ausflüge machen. Insbesondere in die Südsteiermark. Es ist ein Fakt, dass Österreich so viel Schönheit zu bieten hat. Warum nicht ausnutzen? Trotz all der Schönheit zieht es mich jedoch immer in die Ferne. Selbst wenn die Ferne näher ist, als man denkt. Europa ist eben doch zu vielseitig, um es nicht zu erkundigen. Die große weite Welt steht mir noch offen – Fernreisen ebenso. Deshalb ist Rom wohl mein Highlight Nonplusultra. Meine Begeisterung hierzu könnt ihr in folgenden Blogposts nachlesen:

The Eternal City: Rom in Bildern

Mangiare La Dolce Vita: Foodspots in Rom

Darum solltest du den Vatikan gesehen haben

Una Cita & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Ansonsten ging ich den Sommer sehr ruhig an. Statt um das Reisen habe ich mich eher um meine Wohnung und deren Einrichtung gekümmert. Jetzt dauert es wirklich nicht mehr lange bis zu meinem Umzug und ich kann es kaum glauben, dass ich den nächsten Sommer bereits in Graz verbringen werde (hoffentlich mit ein paar Reisen zwischendurch).

 


Besuche mich gerne auf Instagram

 

Una Città & Una Spiaggia: Lido di Ostia

Warum Rom eine Reise wert ist? Nun ja, ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass alleine die Architektur und die Geschichte der Grund dafür sind. Doch wer seinen Städtetrip gerne mit einem Ausflug an den Strand oder vice versa verbinden möchte, ist bei Rom genau an der richtigen Adresse. Vorteil: Wenn es in der Stadt einmal zu heiß werden sollte, was uns passiert ist (im August natürlich kein Wunder), der hat die Möglichkeit an den Strand zu flüchten. Mit den Öffis nur ca. 60 Minuten von Rom entfernt, wartet ein zauberhaftes Städtchen bzw. eine kleine Stranddestination auf uns: Lido di Ostia.

Ostia ist eine antike Ausgrabungsstadt und hat ebenso Geschichte zu bieten, wie Rom. Doch das war nicht der Hauptgrund, warum es uns nach Ostia gezogen hat. Uns war verdammt heiß. Keine gute Voraussetzung für einen Tag inmitten im Zentrum Roms. Daher flüchteten wir, wie viele andere Römer auch, lieber nach Ostia an den Strand.

 

 

Ein bisschen Meer Städtetrip

Lido di Ostia – der Strand zur Stadt

Lido di Ostia stand sowieso auf unserem Plan, doch dass wir die Stadt bzw. den Strand zweimal gesehen haben, war spontan. Nachdem Kerstin draußen in der Hitze fast geschmolzen wäre, während ich mich im klimatisierten Hotelzimmer für den Tag fertig machte, flehte sie förmlich nach Abkühlung. Mir war das ganz Recht. Kurzerhand fuhren wir nach Rom Termini, aber nicht um in die Innenstadt zu kommen, sondern um nach Ostia zu fliehen.

Lido di Ostia ist super leicht zu erreichen. Einfach von Rom Termini (der Hauptbahnhof Roms) mit der Metro Linea B1 in Richtung Laurentina fahren und bei der Station Porta S. Paolo umsteigen. Von dort aus geht es dann mit der Bahn Roma-Lido nach Lido Centro. Dann muss man nur ca. 500 m gehen und schon ist man am Tyrrhenischen Meer. Lasset den Badespaß beginnen.

 

 

Public Beach vs. Privatstrand

In Lido di Ostia gibt es nur einen Public Beach, aber zahlreiche Privatstrände, die lediglich mit Eintritt zugänglich sind. Beim Durchspazieren entlang des Seashores waren Kerstin und ich leicht geschockt, wie überfüllt der Public Beach war. Natürlich ist es die günstige Alternative, aber zur Entspannung lädt der Public Beach nicht ein. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, beide Male Eintritt zu zahlen. Das bringt nicht nur den Vorteil mit sich, dass man auf kein Ölsardinenszenario trifft, sondern inkludiert auch zumindest einen Sonnenschirm und eine Liege. Für 25 Euro haben wir uns somit einen Platz ergattert – mitsamt einem Liegestuhl, einem Schirm (den man bei direkter Sonneneinstrahlung auch braucht) und einem Strandsessel.

 

 

An unserem Privatstrand gab es noch ein Restaurant, wo wir bei unserem ersten Besuch zu Mittag gegessen haben. Das Essen war eigentlich recht gut, für das, dass es ein Strandrestaurant war. Allerdings war es recht teuer, aber das ist ja meistens der Fall.

 

 

Black Sand

Eine Besonderheit des Strandes in Ostia ist auch der Sand. Vergesst weiße Sandstrände. In Lido di Ostia findet ihr schwarzen Sand. Natürlich ist der Strand in der Realität nicht kohlrabenschwarz durchzogen. Manche Stellen sind dunkelgrau, manche richtig schwarz. Besonders schön: Der Sand glitzert wie Diamanten.

 

 

Essen in Ostia

Antico Traiano

Bei unserem zweiten Besuch in Ostia wollten wir in der Stadt etwas essen. Natürlich herrscht auch in Ostia La Dolce Vita und so hat man bezüglich der Kulinarik die Qual der Wahl. Wir entschieden uns für das Antico Traiano, da uns das Lokal auf Anhieb sympathisch war. Das war übrigens auch das einzige Lokal, wo wir für das Coperto zahlen mussten, was in Italien generell üblich ist. Nur war das bei den Lokalen in Rom nie der Fall bzw. stand zumindest nicht auf der Rechnung als solches.

Dort gab es für Kerstin eine Pinsa Buffalino mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum und für mich eine Pinsa Aurelia mit Walnüssen, Gorgonzola, Birne und Honig. Und es war sooo gut, darum kann ich euch das Lokal nur empfehlen. Eine Pinsa ist übrigens etwas ähnliches wie eine Pizza, hat nur eine andere Form und einen dickeren, fluffigeren Teig.

Die Auswahl an Pinse war im Antico Traiano riesengroß. Ich konnte mich gar nicht entscheiden und schwankte zwischen Norvegese (mit Lachs und Frischkäse), Meeresfrüchten und Aurelia. Da ich aber oft Lachs in Restaurants esse, wollte ich einmal etwas neues ausprobieren und das war es definitiv wert. Supergut.

Preislich ist das Antico Traiano etwas teurer. Ich bezahlte für meine Pinsa 13 Euro, was doch relativ teuer ist. Danach ging es noch in eine Gelateria und es gab Eis. Natürlich habe ich dort wieder die superorganisierte Bloggerin raushängen lassen – nämlich NOT. Ich habe mir keine einzige Gelateria notiert, dabei war das Zabaione Eis dort zum Niederknien. Gusto kann ich euch nur mit Bildern machen.


 


 

Lido di Ostia

Definitiv einen Besuch/Urlaub wert

Ich würde jederzeit wieder nach Lido di Ostia zurückfahren. Es ist ein charmantes, antikes Städtchen mit viel Leben im Zentrum (erst abends, aber das ist in Italien außerhalb der Tourismusmagnete normal). Ostia ist so wunderschön, sodass ich euch die Stadt sogar als Reisedestination empfehlen kann. Wer sich für Rom nur einen Tag Zeit nehmen (wobei das meiner Meinung nach zu wenig ist) und trotzdem länger bleiben möchte, um einen Strandurlaub zu machen, der ist in Ostia bestens aufgehoben. Vor allem kann man dort wunderbar entspannen und dem Trubel der Stadt entfliehen.

 

Lido di Ostia

 


 

Mehr Eindrücke von Rom gibt es auf Instagram

 

 

Erhol dich im Lebensquell Bad Zell (OÖ)

*DISCLAIMER: Der Beitrag „Erhol dich im Lebensquell Bad Zell (OÖ) beinhaltet bezahlte Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S in Oberösterreich.* 


Ende Oktober bzw. Anfang November verschlug es mich ins oberösterreichische Bad Zell, einem Kurort, an dem man noch dieses gewisse Etwas an Heimatgefühl und Regionalität findet. Ich folgte einer von Herzen kommenden Einladung und bekam so die Möglichkeit, meinem stressigen Alltag für ein paar Tage im Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S zu entfliehen.

 

 

Mein Aufenthalt im Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S

Über Allerheiligen nutzte ich somit die Gelegenheit, wieder ein paar Gänge runterzufahren. Dass es wichtig war, mich ein bisschen zu bremsen, merkte ich vor allem dann, als ich gut erholt nach Hause fuhr. Insgesamt erwarteten mich drei Gesundheits- bzw. Spabehandlungen, die mein Wohlbefinden wieder verbessern sollten, um meinen Körper und Geist zu stärken. Darüber hinaus durfte ich den neu umgebauten Spa Bereich kennenlernen, ein bisschen plantschen und ausgezeichnetes Essen genießen. Gerade in solchen Momenten merke ich, wie wichtig es ist, sich regelmäßig eine Auszeit zu gönnen, um etwas für Geist und Seele zu tun. Dann ist es auch ein Leichtes, wieder den Reset-Knopf zu drücken und von vorne zu starten.

 

 

Das Hotel

Inmitten des oberösterreichischen Naturparks Mühlviertel liegt das modern ausgestattete Hotel Lebensquell Bad Zell****S. Bei der Gestaltung des Gesundheitsresorts wurde bewusst auf eine moderne Ausstattung gesetzt. Darüber hinaus befindet es sich in ruhiger Lage, sodass den Gästen die optimalen Rahmenbedingungen geboten werden, um wieder mehr zur Ruhe zu kommen. Gerade für einen Kurort ist eine ruhige Lage essentiell, denn schließlich dienen Kuren der puren Erholung und sollen zu einem ganz besonderen Wohlfühlerlebnis führen.

Kurtourismus wird öfters mit einem etwas älteren Publikum assoziiert, was bei diesem Resort nicht zutrifft. Das Angebot beschränkt sich somit nicht auf eine bestimmte Zielgruppe. Ganz im Gegenteil. Ins Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S kommen somit nicht nur Kursuchende, sondern auch Tagesgäste (z.B. Familien) oder Sportler. Davon hauptsächlich Ausdauersportler. Beispielsweise liegt hier auch das Trainingscamp der ukrainischen Fußballnationalmannschaft und auch die ehemalige Profi-Schwimmerin Jördis Steinegger hat das gesundheitsfördernde Angebot des Resorts für sich entdeckt.

 

 

Die Zimmer

Insgesamt kann man im Lebensquell Bad Zell****S zwischen drei verschiedenen Zimmerklassen wählen:

  • Doppelzimmer
  • Junior Suite
  • Lebensquellsuite

Während meines Aufenthaltes nächtigte ich in einem 28m2 großen Doppelzimmer mit guter Raumaufteilung. Die Zimmer sind mit einem Doppelbett, einem Balkon, sowie mit WLAN/LAN, einem SAT-TV und einem Badezimmer mit Föhn ausgestattet. Ich fand es gut, dass die Toilette vom Badezimmer getrennt war. Weiters findet man in den Doppelzimmern ein Telefon, einen Safe und eine gefüllte Minibar. In meinem Doppelzimmer gab es darüber hinaus auch noch einen Schreibtisch. Farblich wurde hierbei auf Rottöne gesetzt.

 

 

Kulinarik im Lebensquell Bad Zell****S

Das Frühstück

Als Breakfastlover achte ich immer auf ein variationsreiches Frühstück. Je größer die Auswahl, desto besser. Das Frühstücksbuffet im Lebensquell Bad Zell****S ließ dabei keine Wünsche offen und war wirklich ausgezeichnet. Seinen Kaffee konnte man sich selbst an der Kaffeemaschine herunterlassen. Dabei hatte man die Wahl zwischen diversen Kaffeespezialitäten, wie beispielsweise Espresso, Cappuccino und Latte Macchiato. Auch diverse Teesorten der Marke Sonnentor waren vorhanden. Außerdem gab es verschiedene Aufschnitt- und Käsespezialitäten, sowie frischen Lachs, knackiges Gemüse und diverse Obstsorten. Insbesondere bei der Obstauswahl muss ich ein großes Lob aussprechen. Neben den Klassikern wie Ananas, Wasser- und Honigmelone gab es weitere exotische Früchte, wie Passionsfrucht oder Litschis in der Schale.

Wer auf sein Eigericht am Morgen nicht verzichten möchte, muss das im Lebensquell Bad Zell****S ebenfalls nicht tun. Auswählen kann man zwischen Spiegelei, Eierspeis und gekochten Eiern. Ansonsten gab es noch diverse Joghurtsorten, verschiedene Cerealien, Birchermüsli, verschiedene Aufstriche sowie frisches Brot und Gebäck. Die Süßen unter uns können sich am Kuchenbuffet bedienen oder zwischen verschiedenen Marmeladen- und Honigsorten wählen. Auch eine kleine Auswahl an Säften war vorhanden. Wer im Urlaub gerne mit einem Glas Prosecco in den Tag startet, wird auch hierbei voll und ganz auf seine Kosten kommen.

 

Lebensquell Bad Zell

 

Nachmittagskuchen

Nachmittags hat man die Möglichkeit, im Barbereich des Hotels Kaffee und Kuchen aus der eigenen Patisserie des Hauses zu genießen. Auch dieses Angebot nutzte ich. Bei der überschaubaren, aber doch vielfältigen Auswahl an hausgemachten Mehlspeisen war es gar nicht so einfach, sich für einen Kuchen zu entscheiden. Am liebsten hätte ich sie natürlich alle probiert, beschränkte mich jedoch auf einen Mohnkuchen mit Topfencreme und Himbeerspiegel und eine Cremeschnitte. Beide waren sehr gut, darum sollte man den Nachmittagskuchen nicht auslassen.

 

Lebensquell Bad Zell Lebensquell Bad Zell

 

Abendessen

Abends gab es ein 5-Gänge-Menü, wovon man bei der Hauptspeise zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen konnte (Fleisch, Fisch oder Vegetarisch). Man merkt und schmeckt auch, dass das Hotel auf frische, saisonale und sofern es möglich ist auch auf regionale Produkte großen Wert legt. Ich konnte mich selbst von der Hochwertigkeit der Produkte überzeugen. Alle Gänge haben hervorragend geschmeckt und auch wenn es sich bei dem Abendessen um Menüs handelte, wurden kleine Sonder- bzw. Änderungswünsche problemlos entgegengenommen.

Das Menü beginnt mit einer kleinen Vorspeise, welches vom Kellnerpersonal serviert wird. Anschließend kann man sich am reichhaltigen Salatbuffet bedienen. Auch die Suppen werden am Buffet bereitgestellt, wovon man zwischen zwei verschiedenen Suppenvariationen mit verschiedenen Suppeneinlagen wählen konnte.

Hauptgang und Dessert werden wieder vom Personal serviert. Abrunden kann man das Menü mit diversen Käsesorten, welche wieder am Buffet, gemeinsam mit diversen „Toppings“ zu finden sind. Da ich ein kleiner Cashewnuss-Junkie bin, fand ich es besonders toll, dass man seine Käsevariationen mit Cashews toppen konnte.

 

 

Der neue Spabereich im Hotel Lebensquell Bad Zell****S

Erst kürzlich hat das Hotel Lebensquell Bad Zell****S das Resort erweitert. Die Vergrößerung findet sich sowohl im kulinarischen, wie auch im Erholungsbereich. Unter anderem wurde das Restaurant „Feuerkuchl“ um eine „Kräuterkuchl“ vergrößert. Die zweite Erweiterung bezieht sich auf die Saunalandschaft des Hotels. Im Saunabereich findet sich nun ein exklusiver Ruheraum für die Hotelgäste, während der Außenbereich des Hotels zwei neue Saunen bietet. Fortan kann man auch in einer Salzkristallsauna (Fuchsluck’n) und einer Zirbensauna (Dachsbau) schwitzen. Zusätzlich gibt es im Außenbereich einen neuen beheizten Pool.

Mehr zum Gesundheits- und Spaangebot des Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell****S gibt es in einem nächsten Post.

 

Lebensquell Bad Zell

 

Das Personal

Ich möchte diesen Post nicht beenden, bevor ich nicht das Personal hervorgehoben habe. Die Hotelmitarbeiter haben es nämlich absolut verdient, erwähnt zu werden. Schon bei meiner Ankunft wurde ich überaus freundlich an der Rezeption begrüßt. Auch das Kellnerpersonal war äußerst zuvorkommend. Sobald ein Gang abgeräumt wurde, wurden wir immer gefragt, ob wir bereit für den nächsten Gang sind oder noch etwas warten möchten. An beiden Abenden ließen wir unser Abendessen mit einer Flasche Wein begleiten. Besonders lobenswert ist, dass das Kellnerpersonal mit den Weinsorten auf der Karte bestens vertraut ist und die Weine vor dem Einschenken erklären und vorstellen.

Auch im Gesundheits- und Spabereich fühlte ich mich dank dem freundlichen Personal bestens aufgehoben und pudelwohl.

 

Lebensquell Bad Zell Lebensquell Bad Zell

 

Hotel Lebensquell Bad Zell

Lebensquellplatz 1
44283 Bad Zell
AUSTRIA

Hier mehr erfahren

 


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Kooperation mit dem Gesundheitsresort Lebensquell Bad Zell**** handelt, ändert nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung, die zu 100% meine eigene ist. Die Review bezieht sich nicht auf das gesamte Hotelangebot, sondern ausschließlich auf die Angebote, die ich persönlich nutzen durfte.

5 Gründe, Zuhause zu bleiben

Zuhause ist es immer noch am schönsten. Von meiner grenzenlose Liebe zu meiner Heimat Österreich und insbesondere der schönen grünen Steiermark, habe ich euch bereits zu Genüge vorgeschwärmt. Urlaub in unseren Breiten lohnt sich definitiv, so haben wir vor der eigenen Haustüre doch etliche Schönheiten, die es zu entdecken oder wiederentdeckten gibt. Ich bin immer wieder erstaunt, wie bezaubernd meine Heimat sein kann. Der Geruch von frisch gemähten Wiesen, der Blick vom Gipfel eines Berges und die idyllische Ruhe am See sind unbezahlbar. Obwohl ich in diesem Sommer noch nach Kroatien reise, gibt es für mich genügend Gründe, auch die Schönheiten Österreichs voll und ganz auszukosten. Darum verrate ich euch fünf Gründe, die für mich ausreichen, um Urlaub Zuhause voll und ganz in die Wege zu leiten.

 

Warum wir auch einmal Zuhause Urlaub machen sollten

 

Es gibt viel, viel mehr zu entdecken

Zuhause ist es einfach nur öde. Ich kenne doch schon alles.“ Auch ich habe das oft behauptet. Als Teenager war es kein Vergnügen am Land aufzuwachsen, denn Action und Fun gab es für mich überall, nur nicht in Österreich. Diese Einstellung habe ich inzwischen verändert. Besonders durch mein Geographiestudium wurde mir bewusst, wie viel ich von Zuhause noch nicht kenne. Dabei spreche ich nicht von einem anderen Bundesland. Nein, sogar vor meiner Haustüre habe ich vieles noch nicht gekannt. Vor meinem Studium habe ich noch nie unseren Grazer Hausberg, den Schöckl bestiegen. Das Almenland fand ich langweilig, bevor ich es einmal bewusst bewandert habe und vom Grünen See habe ich bis vor einigen Jahren noch nichts gewusst. Bewusstsein schärfen ist wichtig, um die Schönheiten Daheim zu erkennen. Man ist erstaunt, was es noch zu entdecken gibt.

 

Es schont die Umwelt

Was meine Reisemittel angeht, bin ich nicht das beste Beispiel. Auch ich nutze den Flugverkehr, da ich noch viele ferne (oder auch nähere) Destinationen erkunden möchte, aber ich bin keine Vielfliegerin. Und man benötigt nicht immer das Flugzeug, um tolle Reiseziele zu entdecken. Um die umweltschädliche Wirkung von Flugzeugen zu veranschaulichen, hier ein paar Zahlen. Das Flugzeug erzielt pro km einen Emissionswert von 380 g CO2 Äquivalente. Das ist wesentlich mehr als die Hälfte, die ein PKW verursacht. Die Bahn stößt pro km rund 40 g CO2 Äquivalente aus.

Destinationen im eigenen Staat lassen sich bequem mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichen. Vom östlichsten zum westlichsten Punkt Österreichs benötigt man mit der Bahn ca. 8 Stunden. Eine Zeit, die meines Erachtens zumutbar ist. Mit ca. 732 km stößt man dabei 29.280 g CO2 Emissionen aus (vgl. Flugzeug für die gleiche Strecke: 278.150 g). Auf den Flugverkehr möchte ich zwar weiterhin nicht verzichten, aber das ist für mich absolut ein Grund, auch einmal den Heimaturlaub zu bevorzugen. Auch wenn man den PKW nutzt, ist diese Reise wesentlich klimafreundlicher.

 

Es ist günstiger

Ein negativer Beigeschmack für Reisen in die Ferne sind oftmals die hohen Kosten. Zwar kosten Urlaube in Österreich manchmal gar nicht so wenig, vor allem wenn man Wert auf hochklassige Hotels legt, aber alleine der Transport ist wesentlich günstiger. In Österreich gibt es beispielsweise jährlich das Sommerticket, welches man von Juni bis September österreichweit nutzen kann, um von A nach B zu gelangen. Das Ticket ist auch sinnvoll, wenn man nicht für längere Zeit in Hotels nächtigt, sondern ganz Zuhause bleibt und es nur für Ausflüge nutzen möchte. Von Graz aus zahlt sich auch nur ein einziger Tag in Wien oder am Wörthersee in Kärnten bereits aus, weil man nur ca. 2 Stunden Fahrtzeit vor sich hat.

Somit ist das perfekt, wenn die Urlaubskasse einmal knapper ausfällt oder man gelegentlich einen Low Budget Urlaub machen möchte.

 

 

Man unterstützt sein eigenes Land

Beim Urlaub möchte man zwar nicht wirklich an wirtschaftliche Themen denken, aber wenn wir unsere eigene Wirtschaft unterstützen und diese ankurbeln, profitiert auch die Bevölkerung. Dank dem Klimawandel leidet der Wintertourismus in Österreich aufgrund der veränderten Schneesicherheit. Der Sommertourismus kann nie an dessen Wertschöpfung rankommen, auch nicht bei gleicher Auslastung. Verbringt man seinen (Sommer)-Urlaub Zuhause, unterstützt man auch die Arbeitsplätze im Tourismus des eigenen Landes. Insbesondere im ländlichen Raum drohen enorme Abwanderungen, weil andere Branchen den Verlust der Arbeitsplätze in der Tourismusbranche nicht auffangen können. Das führt zu enormen regionalwirtschaftlichen Problemen, denen wir am besten den Kampf ansagen, indem wir auch mal Reiseziele im eigenen Land bevorzugen und beispielsweise einen Almurlaub machen.

Darüber hinaus ist der nachhaltige Tourismus in Österreich am Wachsen, was auch wieder die Umwelt schont. Es gibt etliche Pioniersprojekte, die zeigen, dass Urlaub auch CO2-arm möglich is.

 

More People, more Fun

Ich liebe es, Urlaub und Ausflüge mit Freunden zu machen. Bei Urlauben in der Ferne gibt es jedoch oftmals Probleme, die ganze Crew zusammenzutrommeln. Wir bekommen nicht alle zur gleichen Zeit Urlaub, die einen fahren nicht gerne ans Meer, die anderen sparen lieber für andere Dinge, als für teure Urlaube oder haben komplett andere Vorstellungen von Urlaubsaktivitäten. Ich gebe auch zu: mit mir ist es nicht einfach zu verreisen, weil ich nicht der Typ „1-Woche-nur-faul-am-Strand-braten“ bin, sondern gerne auf Entdeckungsreise gehe.

Es gibt so viele Gründe, aber das größte Problem ist und bleibt der Zeit- und Kostenfaktor. Möchte man aber ein Erlebnis mit einer Ganzen Truppe an Freunden haben, ist ein Ein-/Zwei-Tages-Ausflug mit Freunden im eigenen Land wesentlich einfacher umzusetzen. Und so ein Almhüttenwochenende mit Freunden kann ich definitiv empfehlen, denn es gibt nichts, was lustiger ist.

 

Zuhause

 

Weitere Berichte über meine Heimat

My Home: Plankogel im Almenland

Wandern und Einkehren in der Steiermark

Entspannen in der Therme Loipersdorf

A beautiful piece of nature (Grüner See)

On Tour with Opel Adam Rocks (Wörthersee in Kärnten)

 


Quellen

AUSTRIAN PANEL ON CLIMATE CHANGE (APCC) (2014): Zusammenfassung für Entscheidungstragende. -In: Österreichischer Sachstandsbericht Klimawandel 2014. Austrian Assessment Report (AAR 2014). S. 25-45. Online Version hier.

 

Thermalhotel Leitner in Loipersdorf

 

DISCLAIMER: PR-Event der Therme Loipersdorf. Hierbei handelt es sich um ein Presseevent, zu welchem ich eingeladen wurde. Alle Spesen wurden vom Veranstalter übernommen. Die Tatsache, dass ich zu diesem Event eingeladen wurde, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. 

 


 

 

Ich bin immer ganz aufgeregt, wenn ich ein neues Hotel testen darf. Zum ersten Mal in meinem Leben residierte ich in einem Thermalhotel. Genauer gesagt nächtigte ich im Thermalhotel Leitner einer der wunderschönen Hotels in direkter Nähe zur Therme Loipersdorf. Das Hotel wurde mit insgesamt 4 Sternen prämiert und von mir ordentlich unter die Lupe genommen.

 

 

2 Nächte & 3 Tage im Thermalhotel Leitner

Gleich bei unserer Ankunft wurden Claudia und ich freundlich vom Team des Hauses begrüßt. Selbst die Chefleute des Thermalhotels Leitner nahmen sich die Zeit, um uns in ihrem Hotel persönlich willkommen zu heißen. Sofort fühlte ich mich gut aufgenommen und freute mich auf die kommenden Tage. Noch direkt an der Rezeption wurden wir mit Goodies ausgestattet, die uns den freien Eintritt in die Salzgrotte und den Alphasphere Cocoon ermöglichten. Wie es an einer Rezeption so üblich ist, bekommt man dort auch seine Zimmerschlüssel oder in unserem Fall Zimmeruhren, die wir bequem am Handgelenk tragen konnten. Diese Uhren waren multifunktional und gewährleisteten uns nicht nur den Zutritt in unser Zimmer, sondern auch der Eintritt in die Therme, sowie in das Schaffelbad wurde uns dadurch ermöglicht.

 

 

Mein Zimmer: Flower Room Typ A

Das Thermalhotel Leitner ist mit insgesamt 38 Doppelzimmer, 23 Flower Rooms, 5 Etagen- und 3 Familienzimmern ausgestattet. Weiters kann man es sich auch in einen der 3 Suiten gut gehen lassen. Meine Nächte durfte ich in einen der sogenannten Flower Rooms Typ A des Hotels verbringen. Das Zimmer zeichnet sich insbesondere durch seine Geräumigkeit aus. Auf 30 m² war für den Aufenthalt alles da, was ich benötigte und vor allem fühlte ich mich nicht eingeengt, was in manchen Hotelzimmer leider doch sehr oft der Fall ist. Außerdem hatte mein Zimmer einen Balkon mit direktem Blick auf den Freibereich der Therme Loipersdorf.

Ein kleiner Flur führte zu dem lichtdurchfluteten Schlafzimmer mit dunklem Holzboden und einem komfortablen Polsterbett in hellgrün. Bereits aus dem Panoramafenster konnte man erste Blicke auf die Therme erhaschen. Für die notwendige Dunkelheit während einem erholsamen Schlaf sorgten auf das Zimmer farblich abgestimmte Vorhänge. Ein wichtiges Kriterium für mich, denn wenn ich schlafe, muss es stockfinster sein, da ich ansonsten nicht einschlafen kann. Optische Hingucker waren weiters künstlerische Bilder, die ebenfalls auf die Farbe des Zimmers abgestimmt wurden. Direkt vor meinem Bett stand ein großer Flatscreen Fernseher auf einer langen Kommode. Darunter befand sich eine gut gefüllte Minibar, die mit Fruchtsäften, Soft Drinks, Spirituosen, Mannerschnitten und Erdnüsse keine Wünsche offen ließ.

 

 

Da ich an dem Wochenende eigentlich weiter an meiner Arbeit schreiben wollte, war vor allem die Sitzecke mit einem beigen Ledersofa und Lederdrehsessel, sowie einem gläsernen Couchtisch optimal für mich. Aber das Schreiben habe ich während dieses Wochenende doch lieber sein lassen, um mich endlich zu entspannen, was ich mir nach 45 Seiten Diplomarbeit wohl doch mehr als verdient habe, nicht wahr?

 

 

Das Badezimmer

Ebenso geräumig, wie das Schlafzimmer war das helle in Braun- und Beigetönen gehaltene Badezimmer mit einer gläsernen Regendusche und Toilette. Direkt über dem großen, weißen Keramikwaschbecken befand sich ein gigantischer Spiegel, groß genug für drei oder vier Lisas. Für das Abschminken war vor allem der schwenkbare Kosmetikspiegel vorteilhaft und zum Glück war das Badezimmer auch mit einem Fön ausgestattet, den man bei einem Thermenaufenthalt immer benötigt. Auch an Handtücher mangelte es nicht und so fühlte ich mich bestens ausgestattet.

 

 

Goodies für den Thermenaufenthalt

Während des Aufenthaltes im Thermalhotel Leitner wird man mit einem flauschigem Bademantel, Flip-Flops und einer mit Handtüchern bepackten Badetasche ausgestattet. Ansonsten findet man als weiteres Goodie Nuss- und Vollmilchschokolade, sowie eine Flasche stilles Mineralwasser in seinem Zimmer vor. Eine weitere besondere Aufmerksamkeit war ein Gutschein für die Flower Lounge, der hauseigenen Cocktailbar direkt neben dem Durchgang zur Therme.

 

 

Frühstück & Abendessen

Unser Frühstück und das Abendessen nahmen wir während unseres Aufenthaltes im Hotel ein. Morgens bietet das Thermalhotel Leitner ein Frühstücksbuffet. Es gab eine schöne Auswahl, denn mit verschiedene Müslisorten, Joghurt, Aufschnittplatten, Aufstriche, Marmeladen, Gebäck, sowie frisches Obst und Gemüse war definitiv für jeden etwas dabei. Außerdem gab es sämtliche Kaffeespezialitäten zur Auswahl, wie Latte Macchiato und Cappuccino. Für Veganer oder Menschen mit Laktoseunverträglichkeiten stand stets eine Packung Sojamilch bereit und auch Teeliebhaber gingen nicht leer aus. Besonders schön ist es, dass nahezu alle Produkte aus der Region kommen. Auch das Gebäck stammt von heimischen Bäckern. Daumen hoch für so viel Bewusstsein für Regionalität und Qualität.

Abends konnten wir es uns mit 4 bzw. 5 Gängen gutgehen lassen, wobei der Hauptgang und das Dessert serviert wurden. Die kalte Vorspeise und Suppe bekam man am Buffet. Wer zum oder nach dem Dessert gerne Käse isst, hat am Buffet die Möglichkeit, aus einer Käsevielfalt auszuwählen. Außerdem gibt es ein vielfältiges Salatbuffet für jeden Geschmack. Ob Gurken-, Mais oder Blattsalat, ich wurde schnell fündig und hatte auch eine große Auswahl an Dressings, Ölen und Essig. Hinsichtlich der Hauptspeisen konnte man zwischen drei verschiedenen Gerichten wählen, davon war eines immer vegetarisch. Fazit: Mir hat es an beiden Tagen sehr gut geschmeckt.

Die Getränke konnte man abends immer bei den freundlichen Kellnern bestellen. Was ich euch besonders empfehlen kann, ist der leckere Kürbiskernlikör, der vom Haus selbst gemacht wird.

 

 

Flower Lounge

Die Flower Lounge ist eine modern ausgestattete Cocktailbar im stimmungsvollen Ambiente mit einem Raucher- und Nichtraucherbereich. Die Lounge besticht mit viel Glasapplikationen und stilvollen Möbeln. Die Vielfältigkeit findet man in der Cocktailkarte, sodass es gar nicht so einfach ist, sich für einen Cocktail zu entscheiden. Am Ende wurde es ein Frozen Mango Daiquiri und somit für mich der ideale Ausklang nach der langen Nacht der Therme am Freitag.

 

 

Fazit

Ich hatte einen wunderschönen Aufenthalt im Thermalhotel Leitner und bin froh, dass ich die Diplomarbeit liegen gelassen habe, sodass ich mich richtig entspannen konnte. Besonders genossen habe ich das kuschelige Bett und die schöne Aussicht vom Balkon aus. Auch das Hotelpersonal war super freundlich und trug wesentlich zu einem angenehmen Aufenthalt bei. Natürlich konnte ich in dieser Review nur das berücksichtigen, was ich selbst erlebt habe, aber das Angebot des Hotels ist breiter gefächert, als ich es beschrieben habe. Mehr Informationen über und zum Thermalhotel Leitner gibt es -HIER-.

 

Thermalhotel Leitner

 

Wir Bloggerinnen haben nicht alle im selben Hotel übernachtet. Wenn du mehr über die Hotels Stoiser, Kowald und Sonnreich erfahren möchtest, schau die Tage bei den anderen Mädels ein. Hier die Liste, wer wo genächtigt hat:

Thermalhotel Leitner: Claudia und ich

Hotel Kowald: Alina und Yvonne

Hotel Sonnreich: Denise

Hotel Stoiser: Christina und Mirela

Hotel Vier Jahreszeiten: Clarissa und Diana

 


Thermalhotel Leitner

An der Therme 218
A-8282 Loipersdorf

Tel: +43 (0) 3382 – 8616 -0
Fax: +43 (0) 3382 – 8616 -86
E-Mail: info@hotel-leitner.at

Homepage 

Preisklasse: €€ – €€€

Sauberkeit: Top
Personal: Freundlich & aufmerksam

WLAN vorhanden
1 Parkplatz pro Zimmer
SAT-TV & Sky in jedem Zimmer

 


 

Ein herzliches Dankeschön geht an das Thermalhotel Leitner für den wunderschönen Aufenthalt & die zuvorkommende Gastfreundschaft. Ich habe die Zeit sehr genossen.

 


 

 

Traveling around Austria: Osttirol

 

Meine Geo-Exkursion nach Osttirol war wohl die anstrengendste Exkursion, die ich im Laufe meines Studiums gemacht habe. Okay, okay, das klingt beim ersten Hinlesen überdramatisch, denn eigentlich müssen wir nur zwei machen, aber im Vergleich zu meiner letzten Exkursion nach Prag (-HIER-), war die Sommerexkursion deutlich anspruchsvoller. Zumindest wenn man von dem „sportlichen“ Aspekt ausgeht, denn meine Kondition wurde ziemlich auf die Probe gestellt.

 

Panorama

 

Osttirol

Dort, wo die Natur noch Natur ist

Ich habe es bereits des Öfteren erwähnt, dass ich im Zuge meines Geographiestudiums zwei Exkursionen machen muss. Für ein Mädchen, dessen Herz ständig nach der Ferne schreit, ist das eine optimale Grundvoraussetzung, um mehr von der Welt zu sehen – auch wenn es „nur“ Österreich ist. Natürlich unterscheiden sich universitäre Exkursionen deutlich von einem Urlaub, denn davon kann ich nicht wirklich sprechen. Die Exkursion war verbunden mit zahlreichen Fußmärschen und Wanderungen, sowie kurzen oder manchmal auch längeren Stops, um Wissen vermittelt zu bekommen. Im Grunde genommen ist es nichts anderes, als eine Lehrveranstaltung außerhalb der Hörsäle und Seminarräume, darum bleibt für Erholung auch keine Zeit. Natürlich beschäftigt man sich abends mit außeruniversitären Tätigkeiten, die klischeehaft nach Studenten schreien (man kann sich denken, wovon ich spreche 😉 ), doch der Tag gehört einzig und alleine der Wissensvermittlung. Ich erspare euch Details zur Geologie, zum Tourismus oder anderen Themen, die wir behandelt haben, sondern versuche euch meine persönlichen Eindrücke, die ich von Osttirol gesammelt habe, zu vermitteln.

Für typische Stadtkinder, die nichts anderes gewohnt sind, als hohe Bauten und viel Verkehr, mag der Besuch in einer derartigen Gegend zu allererst ein kleiner „Kulturschock“ sein. Auch wenn ich selbst in einer Kleinstadt wohne und es nicht weit in ländliche Gebiete habe, so ist das Talleben, eingeschlossen von zahlreichen Bergen, ebenso für mich etwas ganz anderes. So gerne ich auch am Land bin, aber selbst ich kann mir nicht vorstellen, eingeschlossen in einem Tal zu leben, da ich mich ansonsten zu sehr von der Außenwelt abgeschottet fühlen würde. Für mich persönlich ist es ideal für Kurzurlaube, denn ich bin, wenn auch selten, gerne in den Bergen, aber dauerhaft wäre es nichts für mich. Osttirol ist definitiv ein Fleckchen Erde, wo die Natur noch Natur ist. Dort wo man Alm- und Landwirtschaft noch hautnah erleben kann, wo aber auch der Tourismus dominant vertreten ist.

 

Osttirol Lienz KircheOsttirol Osttirol Lake1

 

Berge, Seen und Wandern

Im Zuge dieser Exkursion waren wir in einigen Osttiroler Gemeinden. Unser „Basislager“ hatten wir in der Gemeinde Lienz, der mit Sicherheit bekannteste Ort in Osttirol. Wir besuchten noch andere Gemeinden, welche sich im Bezirk Lienz befinden, wie beispielsweise Matrei, Kals am Großglockner (der Großglockner ist übrigens mit  3798 m der höchste Berg in Österreich) oder Prägraten am Großvenediger. Einen weiteren Besuch statteten wir den größten Nationalpark Österreichs ab: Nationalpark Hohe Tauern. Da es während der Exkursion leider immer wieder geregnet hat, habe ich meine Kamera bei diesem Besuch im Bus gelassen. Schade für euch, denn dieser Ort ist wirklich mehr als sehenswert. Dafür habe ich andere Momente für euch festgehalten und genügend Gebirge und Gewässer gibt es trotzdem zu sehen.

Obwohl wir während unserer Osttirol Exkursion viel zu Fuß gegangen sind und einige Höhenmeter erreicht haben, haben wir erst am Tag unserer Abreise einen Gipfel bestiegen. Wer mir auf Snapchat folgt, hat bestimmt gesehen (bzw. gehört), dass mir diese „kleine“ Wanderung mit 300 Höhenmetern einiges abverlangt hat und ich nur noch schnaufend den Gipfel des Rauchkofels (1910 m) erreicht habe (zumindest nicht als Letzte). Dass ich an meiner Kondition stark arbeiten muss, um noch weitere steile und vor allem höhere Gipfel zu erreichen, habe ich bei dieser Besteigung mehr als deutlich gemerkt, aber ich muss auch dazu erwähnen, dass mein letzter Berg schon über ein halbes Jahr her war und die Besteigung des Grazer Hausberges Schöckl (1445 m) ist für mich persönlich auch nicht die größte Herausforderung.

 

Osttirol LienzOsttirol Häuser Osttirol Mountains

 

Empfehlung?

Definitiv. Vor allem wer gerne in der Natur und den Bergen ist. Besonders empfehlen kann ich euch den Nationalpark Hohe Tauern, dort hat es mir persönlich am Besten gefallen. Wenn ihr gut essen gehen wollt, dann geht unbedingt ins Gösser Bräu. Für Vegetarier ist die Auswahl zwar nicht so groß, aber alleine schon wegen dem Dessert (Schokokuchen mit flüssigem Kern #foodporn) einen Besuch wert.

 

Osttirol Hütte Osttirol River c Osttirol Lienz

 

Travel Diary: Prague (Nov 2k15)

Travel Diary

I Love Prague

I am back! Nicht nur hier auf meinem Blog, den ich aufgrund diverser technischer Probleme ruhen lassen musste, sondern auch aus Prag. Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen: Miss Lait verweilte einige Tage in Prag. Wieder eine europäische Hauptstadt auf meiner Liste, die ich abhaken kann, denn im Rahmen meines Geographiestudiums durfte ich an einer spannenden Exkursion in die Tschechische Republik teilnehmen.

 

DSC_0192 Prague

 

Life Goal: Die Europäischen Hauptstädte

Bevor ich zum Wesentlichen komme, möchte ich euch kurz etwas über mein „kleines“, feines Lebensziel erzählen. Wer den Blog von Anfang an mitliest, weiß womöglich bereits, dass ich davon träume, jede europäische Hauptstadt zumindest einmal in meinem Leben besucht zu haben. Nun ja, meine Reiseliste trägt noch nicht so viele Häkchen, denn nach Wien und London reiht sich Prag erst als dritte Hauptstadt auf meiner „Abgehakt“-Liste ein. Nichtsdestotrotz habe ich schon einige Länder besucht: Kroatien, Ungarn, Italien, die Schweiz, Deutschland und noch einige mehr. Doch in die Hauptstädte habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft. Als es zum ersten Mal in meinem Leben in die Tschechische Republik ging, führte mich mein Weg (oder der Zug) direkt in die europäische Hauptstadt Prag.

 

DSC_0373 DSC_0489

 

A Geography Students Life

Im Rahmen meines Geographiestudiums müssen oder dürfen wir Studenten an Exkursionen teilnehmen. Zwei davon sind Pflicht. Jetzt, wo sich mein Studium dem Ende zuneigt und ich nur noch zweieinhalb Semester studieren werde/möchte, habe ich es endlich auf meine erste Exkursion geschafft. Als ich bei den Anmeldungen Prag entdeckte, stand für mich sofort fest: Da will ich hin. Dank harter Arbeit, viel Fleiß, Ehrgeiz und leider auch Stress, durfte ich mir diesen Wunsch erfüllen und hatte genügend Prüfungen, Seminare und andere Lehrveranstaltungen absolviert, um an der Exkursion teilzunehmen. Juhu!

 

Meine erste Exkursion war ein Erlebnis, welches ich nicht mehr vergessen werde! Ich habe nicht nur eine tolle und vor allem wunderschöne Stadt kennengelernt, sondern auch wieder zahlreiche neue Studenten und Studentinnen meiner Studienrichtung, die ich vorher nicht kannte.

 

Geographische Exkursionen lohnen sich nicht nur, weil sie unser eigenes Fachwissen erweitern oder wir auf Reisen sind, sondern auch, weil man neue Leute kennenlernt, mit denen man zumindest eine Gemeinsamkeit, das gleiche Studium, teilt. Wir waren eine coole Truppe, die an und für sich wirklich gut miteinander harmoniert hat.

 

DSC_0403 DSC_0406

 

Das war meine erste Exkursion

Mein erster Eindruck

Ich muss sagen: Prag hat mich positiv überrascht. Ich selbst habe mir unter einer ostmitteleuropäischen Stadt etwas vollkommen anders vorgestellt. Natürlich weiß ich, dass sich die Hauptstädte oftmals von den anderen Gebieten eines Landes unterscheiden, aber wie bereits erwähnt habe ich mir unter Prag etwas vollkommen anderes vorgestellt. Gerade wenn man noch nicht im Osten Europas war, verlässt man sich auf das, was man vom Hören kennt. Man malt sich innerlich sein eigenes Bild aus und verankert dieses Bild in seinem Kopf.

Trotzdem merkt man, dass das Stadtbild anders ist, als jene im westlichen Teil Europas. Prag ist etwas düsterer, als Graz, Wien oder Triest, wo ich Mitte September war. Während Triest vor Helligkeit nur so strahlte, war das Stadtbild in Prag gedämpfter.

 

DSC_0447

 

Das historische Erbe der Stadt

Prag ist moderner, als ich mir gedacht hätte. Besonders auffällig fand ich die Straßen. Ich habe kaum Asphalt entdeckt. Stattdessen dominierten Pflastersteine. So gut wie die halbe Stadt ist verpflastert, was mir persönlich ein komplett neues Stadtbild gezeigt hat. Außerdem ist Prag eine Stadt mit enormen historischen Hintergrund. Wir besichtigten zahlreiche Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen. Barock, Renaissance, Postmoderne, Kubismus, Klassizismus und vieles mehr. Darunter zahlreiche Palais, die wir am letzten Tag kartieren und den diversen Baustilen zuordnen mussten. Und wir legten unser Augenmerk auf zahlreiche weitere Besonderheiten der Stadt: Stadtzerfall, Satellitenstädte, Stadterneuerung, physiognomische und funktionelle Aufwertungen und vieles mehr. 

 

DSC_0054

 

So habe ich Prag erlebt

Obwohl wir mitten im Geschehen waren, war es gar nicht so einfach, die Stadt kennenzulernen. Natürlich waren wir jeden Tag fleißig on Tour und schauten uns viel an, aber dadurch, dass es eine Studienreise war, stand die Uni im Vordergrund. Es blieb wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkundigen und so war es schwierig, das Leben der Stadt einzufangen. Dafür konnten wir die Vergangenheit der Stadt einfangen und lernten viel über die Geschichte Prags kennen, was uns einen enormen Input vermittelte. Sollten wir einst als Lehrer und Lehrerinnen mit unseren Klassen zurückkehren, können wir ihnen viel historisches über die Stadt erzählen.

Was mir persönlich allerdings aufgefallen ist: in Prag herrscht eine kleine Coffeeshop-Kultur. Von denen habe ich viele entdeckt. Davon nicht nur Starbucks und Costa. Besonders gut gefiel mir auch die Kunst, sowie die hübsch drapierten Fensterscheiben. Es gab so viele Highlights (nicht nur auf die Stadt bezogen), die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

DSC_0148 DSC_0479

 

Mein Geburtstag

Am Mittwoch, 11. November 2015, hatte ich Geburtstag und wurde 24 Jahre alt. Schon lange nicht mehr habe ich meinen Geburtstag so richtig gefeiert und ich war gespannt, wie der diesjährige so werden wird. Begonnen hat der Tag früh, aber das ist kein Wunder. Immer, wenn ich auf Reisen bin, stehe ich sehr früh auf. Nicht gewollt, aber meistens werde ich kurz vor sechs immer wach. Es stört mich aber auch nicht, denn so kann ich die Zeit oftmals für einen Morgenspaziergang nutzen. Das habe ich auch an meinem Geburtstag getan. Mir war das ganz Recht, denn ich wollte einfach noch ein paar Minuten für mich alleine haben. Da ich bereits viel von dem Coffeeshop „COSTA“ gehört habe, habe ich mich in einen hineingesetzt und mir meinen ersten Geburtstagskuchen für den Tag gegönnt und einen weihnachtlichen Gingerbread Latte Macchiato getrunken. Besser hätte mein Geburtstag nicht starten können, vor allem weil sich meine Mama noch bei mir gemeldet hat, während ich meinen Cheesecake gemampft habe.

Der Laden ist übrigens ganz nett, aber im Vergleich finde ich Starbucks etwas besser und von dem gibt es nicht gerade wenig in Prag. Ich bin ständig daran vorbeigelaufen. Komischerweise habe ich aber nie einen gefunden, wenn ich einen wollte.

 

DSC_0287 DSC_0288

 

Anschließend gab es im Hotel Frühstück. Für die Exkursion mussten wir wirklich nicht viel zahlen und trotzdem war das Frühstücksbuffet genial und vielfältig. Es gab wirklich für jeden etwas. Einzig und alleine die Tassen hätten größer sein können. Madame braucht schließlich viel Milchschaum. An meinem Geburtstag gab es übrigens ein reichlicheres Frühstück, als sonst: Spiegelei, Mohnweckerl, Gemüse, Butter, Minitopfengolatsche, Müsli und Pancakes mit Schlagobers und Heidelbeermarmelade. Wie ihr seht, habe ich richtig reingehauen, aber einmal genussvoll frühstücken kann nicht schaden. Dafür war ich den halben Tag lang pappsatt.

 

DSC_0289 DSC_0290 DSC_0294

 

Der Vormittag und halbe Nachmittag ging wieder einmal für die Uni drauf. Wir haben uns noch ein bisschen etwas angeschaut. Ein bisschen trist fand ich es, dass wir ausgerechnet zu meinem Geburtstag in eine Satellitenstadt gefahren sind. Das sind sozialschwache Städte mit Plattenbauten und alles andere, als schön. Leben möchte ich dort nicht und es hat mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, dort zu leben, wo ich lebe. 

Glücklicherweise stand uns der restliche Nachmittag bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Ich habe die Zeit genutzt, ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt zu bummeln und zu fotografieren, aber dazu später mehr. Abends ging es dann nach unserem täglichen Seminar endlich zu meinem Big Birthday Bash! Schon vor einem Monat habe ich im Hardrock Café reserviert, dem größten in Europa. Bevor es dorthin ging, haben wir noch einen Glühwein getrunken und auf meinem Geburtstag angestoßen. Dort gab es von meinen Studis bereits das erste Ständchen. (DANKE) 

Das absolute Highlight jedoch war im Hardrock Café. Nicht nur, dass an diesem Tag eine ABBA Coverband spielte (es war so genial) und wir ein wahnsinnig leckeres Essen genossen haben (für mich gab es Fried Shrimps mit Fries und OMG KARTOFFELPÜREE, das ich in Ketchup ertränkt habe), es gab auch eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich. Zwei Kellner kamen mit einer Birthday Surprise an unserem Tisch und stimmten ein weiteres Ständchen an. Ganz ehrlich: ich habe mich schon lange nicht mehr so besonders gefühlt und es war wirklich schön. Nur – wenn ich gewusst hätte, dass ich noch einen Eisbecher bekomme, hätte ich den Oreo Cheesecake nicht bestellt :D. Danach war mir nämlich ordentlich schlecht und ich hatte einen Zuckerschock. Aber das war es wert! Der Kuchen war genial, genauso wie das Eis.

Abschließend sind wir noch fortgegangen und haben bis halb fünf gefeiert. Es war der beste Geburtstag seit langem und ich danke allen, die diesen Tag mit mir gefeiert und ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. So ganz vorbei ist meine „Geburtstagssause“ allerdings nicht. Ich habe meine Mädels richtig vermisst und fand es schade, dass wir nicht den Tag zusammen verbringen konnten, aber das wird nachgeholt. To be continued. Zumindest auf Instagram werdet ihr auf dem Laufenden gehalten. Auf jeden Fall soll es ganz gemütlich werden.

 

Das Bier

Bier als Highlight? Na klar! In Prag ist das Bier wahnsinnig günstig – günstiger als Wasser. Als ich davon gehört habe, war ich bereits der festen Überzeugung, dass das Bier nicht sonderlich gut schmecken konnte, aber ich fand es wirklich wahnsinnig gut. Trotzdem mag ich unser „Ösi-Bier“ lieber und spätestens nach meinem Geburtstag konnte ich kein Bier mehr sehen. Das wird jetzt vorerst mal eine ganze Weile so bleiben.

 

DSC_0314

 

Christmas in Prague

In Prag herrscht bereits Weihnachtsstimmung durch und durch. Zahlreiche Weihnachtsstände haben ihre Zelte aufgeschlagen und alles ist wunderschön beleuchtet. Das Beste: typisches Weihnachtsmarktessen. Der Baumkuchen mit Vanillezucker war göttlich.

 

DSC_0386 DSC_0390 DSC_0395

 

An den Weihnachtsmärkten wurde auch deutlich, wie wichtig Kunst und Handwerk für Prag zu sein scheint. Es gab so viele wunderschöne Stände mit selbstgefertigten Sachen: Honiglöffel, Strickwaren, Schnitzereien uvm. Sogar ich bin hier ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen.

 

DSC_0404 DSC_0396

 

Weitere Highlights und Besonderheiten

  • Kunst, Handwerk und Straßenmusik
  • Straßenkunst (SEIFENBLASEN!!!)
  • Prag ist -im Vergleich zu anderen Groß-/Hauptstädten-  wahnsinnig ruhig. Die Leute sind viel gelassener, als in anderen Städten
  • Die Aussicht von Hradschin aus
  • Das Hokkaido Kürbis Eis von Angelato 

Übrigens – trotz Zeitmangel blieb sogar ein bisschen Freiraum, um meine Kronen rauszuhauen. Hier meine kleine Ausbeute in Bildern. Wisst ihr, was das süßeste an der ganzen Sache ist? Baby’s erste Tasse! Die habe ich nämlich meinem bezaubernden Neffen mitgebracht (der übrigens schon Laufen und „Goudi“ sagen kann – sein Lieblingswort ist allerdings „Bühe“, damit meint er Kühe)

Bought in Prague Prag Haul 2 Sephora

Triest – Grande Amore in Italy

Triest

Grande Amore in Italy

Italien. Eine ganz große Liebe. La Dolce Vita im Nachbarland, mit zauberhaften Städtchen und Impressionen. Italien ist ein Land, für das mein Cuore schlägt. Für das mein Cuore sogar ganz hoch schlägt. Nicht für jeden Ort, aber für die ganz besonderen Plätzchen ist es eine große Liebe. Ich vermeide die typischen Stranddestinationen. Eingedeutscht und eingeösterreichert. Dort findet man nicht viel Kultur und kaum La Dolce Vita Italiana. Man spürt das Land nicht und es herrscht kein richtiges italienisches Leben. Lignano, Bibione, Jesolo. Schön zum Feiern, aber für mich so gar nichts. Das richtige Italien fehlt und es ist gar nicht so unwahrscheinlich, dass man dort Menschen aus seiner eigenen Umgebung trifft. Irgendjemand ist immer dort. Triest ist für mich das komplette Gegenteil. 

Das „Kleine Wien am Meer“ ist nicht nur eine Hafen- und Großstadt, sie ist eine Stadt für Kreative. Ein bisschen Vienna Feeling vermischt mit italienischer Architektur und Sprache.

 

DSC_0069 Triest

Eine Hafenstadt im Karstgebiet

Triest ist eine Hafenstadt im Nordosten Italiens und Hauptstadt der Region Friaul-Julisch Venetien. Die Großstadt gehörte einige Jahrhunderte lang sogar zu Österreich. Seit 1918 ist Triest nun ein Teil von Italien, wird aber immer noch liebevoll das „Kleine Wien am Meer“ genannt. Es stimmt! Triest hat starke Ähnlichkeit mit unserer österreichischen Hauptstadt, allerdings finde ich persönlich die Architektur und Kultur mehr italienisch, als österreichisch. Das ist jedoch Ansichtssache, aber eine Ähnlichkeit ist, wie bereits gesagt, definitiv vorhanden. Auf jeden Fall finde ich die Vorstellung eines kleinen Wiens direkt an der Adria mehr als attraktiv. Vielleicht mag es so klingen, als wäre Triest – wie Lignano & Co. –  eingedeutscht und eingeösterreichert, aber dem ist nicht so. Es war sogar richtig schwierig, mit den Einheimischen auf Deutsch zu kommunizieren. Dadurch, dass Triest noch sehr nördlich gelegen ist, war die Kommunikation auf Englisch möglich, was ansonsten in Italien ziemlich schwierig wird, je weiter es nach Süden geht. Ich selbst habe den Aufenthalt auch dazu genutzt, um zu sehen, ob meine Italienischskills noch vorhanden sind.

Über persönliche Eindrücke erzähle ich euch allerdings in einem anderen Triestpost, der noch kommen wird. Heute soll es primär um die Stadt und dessen Besonderheiten gehen.

 

DSC_0013

Die Kaffeehauskultur

Als Kaffeeliebhaberin dürfte es sich von selbst verstehen, dass ich mich damit verstärkt auseinandergesetzt  und mich erkundigt habe, wie es dort mit dem Kaffee so läuft. Kaffee ist in Italien sowieso quasi ein Nationalprodukt und wesentlich günstiger, als bei uns in Österreich (ein Latte Macchiato kostet im Schnitt nur 2 €). Kaffee ist in Triest sogar eines der Spitzenprodukte. Perfekt für mich. Ich glaube, ich sollte einen Umzug in dieses Städtchen in Erwägung ziehen.

In Triest befindet sich der wichtigste Mittelmeerhafen für den Kaffeehandel. Seit dem 18. Jahrhundert ist er sogar ein Freihafen für die Kaffee-Einfuhr. Freihafen bedeutet, dass für den Import von Waren und Güter keine Zölle oder Einfuhrumsatzsteuern bezahlt werden müssen, darum wird in Triest nicht nur für den nationalen Konsum importiert, sondern gar für den Welthandel. 

DSC_0044 DSC_0045

Wenn man in Triest etwas mit Kaffee in Verbindung bringt, dann ist es die Literatur. Es gibt zahlreiche literarische Cafés in der Hafenstadt. Gastfreundschaft wird sowieso groß geschrieben. Egal, in welchen gastronomischen Betrieb man geht, sei es eine Bar oder ein Café, die Italiener servieren immer etwas zu den Getränken dazu. Zu Kaffee gibt es die klassischen Amarettini, ein leckeres Gebäck aus Mandeln (gelegentlich auch aus Aprikosenkernen – aber nicht so in Italien) und zu alkoholischen Getränken, wie Aperol Spritz oder Wein, wird Fingerfood, wie Oliven, Erdnüsse, Prosciutto, Käse oder Chips serviert. Top!

Geschmacklich ist der Kaffee selbstverständlich nicht zu übertreffen. Die Italiener verstehen etwas vom Baristahandwerk. 

 

DSC_0034

Shopping

Oh Italien, du Shoppingparadies. Triest ist ein kleines Schlaraffenland. Nicht wirklich günstig, aber trotzdem ein Einkaufshimmel der Extraklasse. Egal, ob Standardstores, die wir bei uns auch finden oder zahlreiche kleine Boutiquen, bis hin zu Feinkostläden. Dort gibt es wirklich alles. Die Boutiquen sind im Großen und Ganzen leider wirklich nicht erschwinglich. Für mich war es in der Tat sehr schwer, etwas zu finden, was ich mir auch leisten konnte und wollte. Trotzdem war es schön, in diese Shoppingwelt einzutauchen und mehrere Boutiquen und exklusive Läden auszuforschen.

Für die Jugend gibt es ansonsten noch kleinere Kaufhäuser, in denen sich mehrere Labels konzipieren. Als Einkaufscenter würde ich es noch nicht bezeichnen, denn dafür wäre die Größe noch nicht gegeben. Aber Triest ist für mich ohnehin ein Städtchen der Gassen, so wie auch mein geliebtes Graz. Ihr könnt euch schon denken, dass es nur eine Frage von Sekunden war, bis ich mich in die charmante Seitengassenromantik verliebt habe.

DSC_0065 DSC_0068_2

Triest soll zwar angeblich immer noch die preiswertesten und schönsten Schuhe Italiens haben, aber das kommt auch darauf an, was man darunter versteht. Vielleicht definiert eine Studentin „preiswert“ etwas anders, wie jemand, der Vollzeit arbeitet. Bei Schuhen wurde ich leider nicht fündig. Dass sie sehr schön sind, stimmt, ich hätte am liebsten die ganzen Negozi di Scarpe leergekauft, aber preiswert? Na ja. Ich sollte wieder hierher kommen, wenn ich mit dem Studium fertig bin. Jedoch – wer suchet, der findet. Ich habe eine italienische Boutique gefunden, in der ich mir die Sachen leisten konnte und die von der Qualität her top sind. Wie der Laden hieß, weiß ich leider nicht mehr.

DSC_0108DSC_0098

Richtig cool finde ich übrigens, dass es in Triest einen Stradivarius gibt. Den haben wir in Graz leider nicht.

 

DSC_0105

Straßenkunst

Triest ist eine Stadt für Kreative. Kunst und Literatur wird hier allen Anschein nach groß geschrieben, genauso wie die Straßenkunst. Einfallsreichtum und perfektionierte, künstlerische Umsetzung. Das trifft man auf „La Piazza dell’Unitá d’Italia“ („Platz der Einheit Italiens“ – Hauptplatz). Egal, wie die Künstler versuchen, ihrer Kreativität Ausdruck zu verlieren, man sieht und spürt: Es steckt ein Gedanke dahinter. Straßenkünstler tragen maßgeblich zu dem Flair der Stadt bei und sind nicht mehr wegzudenken.

 

DSC_0006

Il Gelato

Italien – Land der kulinarischen Hochgenüsse. Pizza, Pasta, Parmigiano und -ganz wichtig- Gelato. Als Eistigerin habe ich es mir nicht nehmen lassen, mich durch die Sorten zu probieren. Auf dem Bild hier seht ihr übrigens das Eis meiner Mama: Yogurt con Amarena und Menta. Ich habe mir mein Eis erst abends nach dem Essen gegönnt, allerdings bei der gleichen Eisdiele. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal mein Eis gekostet habe. Nicht nur, dass ich unheimlich stolz auf mich war, das Eis auf Italienisch bestellt zu haben, jede einzelne Kugel war ihren Preis so etwas von wert (wobei ich auch erwähnen sollte, dass das Eis, genauso wie der Kaffee, sehr günstig ist). Diese Cremigkeit und der vollmundige Geschmack, das findet man einfach viel zu selten in Österreich bzw. findet man das überhaupt? Ich war schon der Meinung, das Eis von „Eis Greissler“ sei die genialste Erfindung der Menschheit, aber das musste ich sofort revidieren, als ich mir die Sorten „Nutella, Cioccolata Bianca & Cocco“ -naturalmente con molta panna- bestellt habe. Ice Cream Heaven!

Bekanntlich wird sich gern gestritten, wo es das beste Eis gibt, wahrscheinlich ist es mit den Eisdielen in Triest nicht anders. Der eine findet es dort am Besten, der andere wiederum da. Hört NICHT auf die, hört auf mich. Darum mein Tipp: Gelateria Bar Arnoldo. Wenn es eine High End Kategorie für Eis gäbe, dann würdet ihr sie hier finden.

 

„Gelateria Bar Arnoldo“

Viale D’Annunzio Gabriele 60
34138 Triest
Italien

 

DSC_0158

Triest bei Nacht

Triest bei Nacht ist unfassbar belebt. Es herrscht reges Treiben, laute Musik und trotzdem atmosphärisches Ambiente. Egal, wie viel bereits tagsüber los ist, erst am Abend erwacht die Stadt zu richtigem Leben. Perfekt für Jung und Junggebliebene. Triest ist keine Stadt für Langweiler. Triest ist eine Stadt für Menschen, die etwas erleben wollen. 

Dadurch, dass sich ein Ristorante neben dem anderen reiht, eine ansprechende Bar nicht weit entfernt ist und es selbstverständlich draußen genügend Sitzmöglichkeiten gibt, ist man immer mitten im Geschehen. Auch während des Essens. Ich habe es genossen, mitten im Leben zu Abend zu essen, meinen italienischen Weißwein zu trinken und diese Stimmung voll und ganz einzufangen. Wer auf belebtes Nightlife steht, ist in Triest vollkommen an der richtigen Adresse. 

DSC_0143 DSC_0151

Teil 1 der Triestpostings: Prosciutteria San Daniele

On Tour with Opel Adam Rocks

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Das Auto wurde mir für drei Tage zur Verfügung gestellt. Alle Spesen bezüglich des Autos (Tank) wurden von Opel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Dass Adam und ich einmal aufeinander treffen würden, wusste ich schon einige Zeit lang. Nur wohin sollte mich mein kleiner, zeitlich beschränkter Cityflitzer bringen? Ganz Österreich stand mir offen. Ich empfand es als gar nicht schlimm, dass ich „nur“ im Inland mit Adam herumdüsen durfte, denn dadurch wurde mir erneut bewusst, in was für einem schönen Land ich lebe und wie sehr ich Österreich liebe. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, ins Ausland zu fahren, wäre es wahrscheinlich Italien geworden, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich doch ein bisschen mehr Österreich genießen konnte.

Da Adam ein echtes Stadtkind ist, entschlossen meine Freundinnen und ich uns, dass wir Adam eine ganz andere Seite von Österreich zeigen wollten. Somit ging es für uns nach Kärnten an den Wörthersee. Und wisst ihr was? Besser hätten meine Sommerferien nicht beginnen können. 

 

Schon lange träume ich davon, einmal selbst in ein anderes Bundesland zu fahren. Da ich mir „mein eigenes“ Auto mit meiner Mutter teile, ist es bis jetzt noch nicht so weit gekommen. Ihr wisst, wie Mütter sind und da das Auto auf ihrem Namen läuft, sitzt sie immer noch am längeren Hebel. Dank Adam konnte ich mich nun endlich selbst hinters Steuer setzen und erstmals eine „weitere“ Strecke fahren. Ansonsten konzipieren sich meine Routen lediglich zwischen Weiz und Graz, was auf Dauer ziemlich langweilig werden kann, da man die Strecken bereits in- und auswendig kennt. Endlich lernte ich neue Straßen und Strecken kennen. Für mich war das ein richtiges Freiheitsgefühl, auch wenn die Autobahn auf dem Weg nach Kärnten überwiegend zweispurig und sehr kurvenreich war. Ich selbst bin eher dreispurige, gerade Bahnen gewohnt, aber das schöne Landschaftsbild auf dem Weg dorthin hat natürlich alles wieder wett gemacht.

Alleine während der Fahrt ging es schon ziemlich lustig zu. Am Abend zuvor habe ich meine Playlist überarbeitet, sodass wir auf dem Weg von der Steiermark nach Kärnten tolle Musik hatten. Meine Top 10 Sommerlieder findet ihr übrigens am Ende des Beitrags. Diese Songs werde ich auf ewig mit diesem Kurztrip verbinden und sie gehören für mich einfach in das Sommerinventar 2015.

Da ich am Vortag bereits die weite Strecke von Wien bis zu mir nach Hause fahren musste, hatte ich mich bereits sehr an Adam gewöhnt. Wegen den vielen PS musste ich allerdings ziemlich aufpassen, dass ich es mit der Geschwindigkeit nicht übertrieb. Ich kann nur immer wieder betonen: mein Corsa hat 70 PS und da steh ich immer ziemlich tief im Gas, damit ich überhaupt über die Autobahn komme, ohne dass alle anderen an mir vorbeiziehen. Zumindest habe ich uns alle sicher nach Kärnten gebracht und das fast ohne Navi, aber auf einer Autobahn kann man nicht viel falsch machen. Vor Ort wurde ich sogar auf Adam angesprochen und anscheinend hat „mein“ kleines Autolein so viel Sympathie erweckt, dass wir kurzerhand zu einem schattigen Parkplatz gelotst wurden.

Den größten Teil des Tages verbrachten wir im Klagenfurter Strandbad. Auf den Bildern könnt ihr praktisch Step by Step zugucken, wie ich immer brauner wurde. Genau das war mein Ziel. Während der anstrengenden Prüfungsphase habe ich wenig Sonne gesehen, aber jetzt konnte ich den Bräunungsgrad meines Teints endlich ein bisschen auffrischen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie braun meine Freunde bereits waren und wie blass ich daneben aussah, aber so langsam komme ich einer gesunden Sommerbräune immer einen Schritt näher.

 

Endlich mal nichts tun, einfach die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen. Mein Sommer hat angefangen! Dort wo es schön ist, würde man am Liebsten länger bleiben und es war wirklich schade, dass wir uns nur auf einen einzigen Tag beschränken mussten, weil es dort eben wirklich wunderschön ist, aber der Sommer ist zum Glück noch lang. Außerdem hatte ich endlich wieder ein bisschen mehr Zeit für die Mädels. Schön, dass es mir ermöglicht wurde, mit ihnen an einen traumhaften Ort zu fahren. So einen kleinen Kärntentrip hatten wir schon länger vor, aber durch die Möglichkeit, die mir Opel geboten hatte, konnten wir uns diesen kleinen Wunsch schneller erfüllen, als gedacht.

Mit dem Wetter hatten wir genau ins Schwarze getroffen. Es war den ganzen Tag über sehr warm, sonnig und nur einzelne Wölkchen waren am Himmel zu finden. Allerdings verdichteten die sich gegen Abend und kurz gegen 18 Uhr herum begann es, leicht zu tröpfeln. Also packten wir unsere Sachen und fuhren spontan nach Pörtschach weiter. Ich würde sagen, bevor ich mir hier noch die Finger mit langen Zeilen wundtippe, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Die Auswahl fiel mir wirklich schwer, welche ich euch zeigen möchte, denn im Grunde genommen sind so viele schöne dabei, darum könnt ihr euch jetzt auf eine kleine Bilderflut gefasst machen.

An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein bisschen für „mein“ Land werben. Österreich ist wunderschön und je älter ich werde, umso mehr weiß ich die Schönheit unseres Landes zu schätzen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nie wieder in ein anderes Land reisen und Urlaub am Meer machen möchte, ganz im Gegenteil. Aber mittlerweile würde mich auch ein Österreichurlaub vollkommen zufriedenstellen. Vor ein paar Jährchen sah das noch ganz anders aus. Da wollte die pubertierende Lisa nur noch in die große weite Welt hinaus. Heute weiß ich, was ich an Österreich habe und jedes unserer Bundesländer ist auf seine eigene Art und Weise schön. Auf unseren 83.878,99 km2 gibt es so viel zu entdecken und zu sehen. Und genau das habe ich in diesem Sommer auch vor. Meine europäischen Hauptstädte stehen immer noch ganz oben, keine Frage, aber diese Wünsche werde ich mir nach und nach auch ganz bald erfüllen.

Wie versprochen gibt es jetzt noch meine persönliche Sommerplaylist. Worauf wartet ihr noch? Auf eure Playlist laden, ab ins Auto, Musik an, gegen den Sonnenuntergang fahren und genießen!

Einfach Draufklicken und ihr kommt direkt zum Song
Danke Adam, für den tollen Kurztrip mit dir <3 
 
*In Zusammenarbeit mit Opel