Tag : Wohlbefinden

Zurück zur Sportroutine: So hat’s geklappt!

Mir einzugestehen, dass regelmäßige Bewegung und eine Sportroutine für ein gesundes Leben wichtig sind, war kein leichtes Unterfangen. Menschen, die Sport lieben und ihn regelmäßig betätigen, werden mich schwer verstehen können. Schon von vielen Sportlern habe ich gehört: „Den inneren Schweinehund habe auch ich. Einfach überwinden.“ Mir ist klar, dass wir alle vom inneren Schweinehund betroffen sind, wir ihn auch alle überwinden müssen, aber es fiel mir wirklich schwer.

Jahrelang begleitet von negativen Sporterfahrungen, welche auf meinen einst ungesunden Bewegungsdrang zurückzuführen sind, war ich nachhaltig beeinflusst. Ich redete mir sogar ein, ein Sportmuffel zu sein. Der Zug ist abgefahren. Doch die Wahrheit ist: Da habe ich ganz schönen Blödsinn von mir gegeben.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass meine Assoziationen zu Sport völlig falsch waren. Sport hatte für mich immer nur etwas mit Dünnsein zu tun, aber nichts mit Gesundheit, Wohlbefinden und Ausgleich. Eine verheerende Einstellung, die mich zum Sportmuffel machte, obwohl ich keiner bin.

Zugegeben, die Motivation wieder zu trainieren, beschränkte sich anfänglich tatsächlich auf den Wunsch, wieder dünner zu werden. Damit stand ich mir jedoch nur selbst im Weg, darum habe ich mir diesmal ernsthaft die Zeit für eine genauere Recherche genommen. Ich fragte mich: „Welche positiven Auswirkungen hat Sport auf mich?“ Klar, wusste ich schon immer, dass Sport gesund ist, nur blendete ich das aus, weil zuvor das Dünnsein im Fokus stand.

Notwendig war auch eine Schocktherapie. Ich wollte mich nicht nur über die positiven gesundheitlichen Auswirkungen informieren, sondern ging auch der Frage nach: „Was kann passieren, wenn ich mich nicht ausreichend bewege?“ Bum, das half mir, die Sache plötzlich aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Letztendlich führte es dazu, dass Sport tatsächlich zum Ausgleich wurde und ich eine Sportroutine entwickelte.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

So habe ich meine Sportroutine wieder zurückgewonnen

Mein großes Problem: Ich will immer alles auf einmal und am besten gleich. Mein Hang zur Übertreibung führt dazu, dass ich immer sofort 110 Prozent geben muss und schnell die Freude an der ganzen Sache verliere. Mir einzugestehen, dass ich nicht von heute auf morgen meine beachtliche Kondition von damals zurückbekommen würde, war ein hartes Geständnis an mich selbst, aber nötig, um mich nicht sinnlos unter Druck zu setzen.

 

1. Klein anfangen

Begonnen hat alles mit einem Victoria Secret’s Ab Training auf YouTube. Zehn Minuten für den Anfang? Easy Cheesy. Mit dem Plan, das Training doppelt zu absolvieren, sprich die zehn Minuten ein zweites Mal auszuführen, musste ich mir nach Beendigung des Trainings eingestehen, dass ich nach zehn Minuten ausgepowert bin. Einerseits war es ein Schock, nur zehn Minuten durchzuhalten, andererseits wollte ich zu mir selbst nicht böse sein. „Wenigstens hast du etwas gemacht“, redete ich mir ein, klopfte mir anerkennend auf die Schulter und war am nächsten Tag sogar motiviert, weiterzumachen.

 

2. Sich nicht zwingen

Mein großes Problem und folglich auch Sportkiller: Zwang. Glaubt ihr, ich bin damals gerne fast jeden Tag ins Fitnessstudio gegangen? Nein, ich musste mich zwingen. Am Ende sogar vor jeder Trainingseinheit. Wenn ich jetzt keinen Bock habe, dann habe ich eben keinen Bock. Trotzdem versuche ich in mich hineinzuhorchen. Wann bin ich wirklich zu müde dafür und wann spielt mir der innere Schweinehund einen Streich? Sollte letzteres der Fall sein, gebe ich alles, mich aufzuraffen und merke dann, dass Sport genau das war, was ich eigentlich gebraucht habe.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

3. Abwechslung hineinbringen

Früher waren meine Sportprogramme eintönig. Ich machte fast nur das gleiche: Joggen, Laufband und Crosstrainer. Das einzige, was damals wirklich Abwechslung hineinbrachte, waren die Kurse im Fitnessstudio wie Step Aerobic, Zumba oder Fila Kick Power, ein Kickboxprogramm mit Aerobic Elementen. An den Kursen hatte ich eigentlich immer Spaß, konnte sie jedoch nicht regelmäßig besuchen, weil sie zeitlich oft ungünstig stattgefunden haben.

Außerdem habe ich früher nur Ausdauersport gemacht. Einseitiger gehts nicht! Nun versuche ich, so viel Abwechslung wie möglich hineinzubringen. Unter anderem probiere ich verschiedene Fitnessvideos auf YouTube aus. Dank Katy von La Katy Fox, die monatlich Sportchallenges veranstaltet, wurde ich schnell fündig und musste nicht allzu lange suchen.

Ansonsten war mir klar, dass ich neben all den körperspezifischen Übungen genügend Ausdauersport machen möchte, aber nicht nur. Da mir der Winter wenig Alternativen geboten hat, habe ich mich fürs Erste für meine Hasssportart entschieden: Joggen. Das Fitnessstudio ist einfach keine Option mehr für mich. Ich will in die Natur und frische Luft beim Sport schnuppern. Geplant war, das Laufen bis zur Schwimmsaison beizubehalten. Inzwischen tut mir Joggen jedoch so gut, dass ich es weitermachen möchte. Schwimmen wird trotzdem demnächst in meine Sportroutine integriert. Auch Seilspringen habe ich wieder für mich entdeckt, genauso wie Step Aerobic und Tanzen.

 

4. Ausdauer langsam steigern

Korreliert gut mit Punkt 1: Langsam anfangen. Als ich wieder mit dem Laufen begann, war mir klar, dass ich wahrscheinlich nur den Weg von einem Ortsschild zum nächsten packen würde. Darum ließ ich es ruhig angehen. Einige Wochen zuvor bereitete ich mich mit Spaziergängen vor, die ich nahezu täglich ausführte. So schaffte ich bei meinem ersten Lauf immerhin 3,1 km in 20 Minuten und konnte mich inzwischen auf ca. 7 km in 45 Minuten steigern.

Plus: Wenn ich merke, ich kann nicht mehr, dann kann ich eben nicht mehr und höre auf. Früher habe ich mir ein Zeitpensum gesetzt und das MUSSTE durchgelaufen werden. Lockerer zu werden, hat mir definitiv geholfen, meine Einstellung zum Joggen zu verändern.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

5. Bewegung in den Alltag integrieren

Genauso simpel, wie effektiv: Bewegung in den Alltag einbauen. Ich nutze mein Auto inzwischen mehr als 50% weniger. Kleinere Einkäufe werden immer zu Fuß erledigt. Ich chauffiere mich nicht mehr zur Bushaltestelle, sondern gehe den Weg selbst hin und zurück. Auch in Graz versuche ich alle Wege zu Fuß zu gehen, anstatt den Bus zu nehmen oder ich steige 2-3 Haltestellen vorher aus. So komme ich locker auf mein Tagesziel von mindestens 10.000 Schritten. Der Lift ist ab sofort tabu und jetzt, wo es wärmer wird, werde ich auch wieder das Fahrrad satteln. Vor allem dann, wenn es ins Schwimmbad geht.

 

6. Den Neustart richtig angehen

Sportklamotten, Übungsmatte und Sportschuhe. Dinge, die ich zwar schon zu Hause hatte, die nach jahrelanger Sportabstinenz jedoch in die Jahre gekommen sind. Ich habe mich vollkommen neu ausgestattet, mir neue Laufschuhe, Klamotten und eine Übungsmatte gekauft. Zusätzlich kam noch eine Halterung für mein iPhone dazu, um bequem laufen gehen zu können, sowie ein neues Springseil. Einzig und alleine meine Gewichte und der Stepper für Step Aerobic Einheiten durften bleiben.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

7. Eine Belohnung finden, die wirklich motiviert!

Eine Fitnessplaylist für den Sport haben wohl alle, die Sport machen. Auch ich. Anfangs bestand meine Playlist aus dürftigen 15 Minuten. Wann immer ich länger durchhalte, dürfen weitere Songs hinzu, die so lange dauern, wie ich länger durchgehalten habe. Das ist immer wieder eine große Motivation, weil ich es liebe, während dem Training verschiedene Songs zu hören. So ist meine Playlist inzwischen schon länger geworden.

 

8. Trainingspläne erstellen

Ich habe gerne Anhaltspunkte, darum habe ich mir auch einen groben Trainingsplan erstellt, den ich jedoch nicht allzu streng einhalte. Wenn ich mal spontan Lust auf etwas anderes habe, dann mache ich das auch.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

9. Aufzeichnungen erstellen

Ich sehe meine Erfolge gerne. Nicht nur im Spiegel und an der verbesserten Gesundheit, sondern auch auf eine andere visuelle Art und Weise. Darum führe ich Aufzeichnungen und habe verschiedene Apps: YAZIO, Runtastic, MountainBike und die iOS App Health.

 

10. Sich nicht nur in Cafés mit Freunden treffen

Ich liebe meine Kaffeetratscherl mit meinen Mädels. Klar, behalte ich das bei. Aber wenn man sich trifft, muss man es nicht immer gemütlich angehen. Darum stehen Wanderungen wieder ganz oben auf meiner Sommerliste, genauso wie Fahrradtouren.

 

Zurück zur Sportroutine - So hat es geklappt

 

Achtung! Fertig! Los!

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post zeigen, dass es nicht unmöglich ist, wieder in die Sportroutine zurückzufinden. Ihr könnt das auch. Vielleicht konnte ich einige von euch motivieren. Stresst euch nicht allzu sehr. Legt den Fokus auf die wichtigen Aspekte des Sports. Nicht Dünnsein sollte das Ziel sein, sondern ein gesunder Lebensstil. Viel Erfolg.

 


 

Bilder by Miss Getaway

 

Gesunder Schlaf – Was du beherzigen musst

 

*Werbung | Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Dormando. Trotzdem wird im Laufe des Berichtes meine ehrliche Ansichtsweise dargestellt.  

 


 

Zu meinem neugewonnen gesünderen Lifestyle gehört auch Schlaf. Schlaf ist neben Ernährung und Sport einer der wichtigsten Bausteine für ein gesundes Leben. Darum bin ich froh, dass ich inzwischen tolle Kooperationspartner gewonnen habe, die sich ebenso wie ich mit unserer Schlafgesundheit auseinandersetzen. Seit diesen Kooperationen, beschäftige ich mich ebenfalls intensiver mit dem Thema Schlaf. Schlaf ist für unsere Gesundheit unerlässlich. Nur wenn wir genügend Schlaf bekommen, können wir am nächsten Tag funktionieren. Kennt ihr Tage der Antriebs- und Motivationslosigkeit? Das hat wahnsinnig oft etwas mit schlechtem oder zu wenig Schlaf zu tun. Wusstet ihr, dass zu wenig Schlaf das Depressionsrisiko erhöht? Dadurch werden nämlich Gene aktiviert, welche diese Krankheit bei uns auslösen können. Nur wenn wir genug schlafen, können wir dem vorbeugen. Doch das funktioniert auch nur dann, wenn wir einen erholsamen Schlaf haben. Nur so können wir uns geistig und emotional gesund fühlen.

 

Gesunder Schlaf

Gesunder Schlaf

Der richtige Weg für ein emotionales und geistiges Wohlbefinden

Um seinen eigenen Schlaf zu fördern, ist es zudem wichtig seine eigene Schlafposition zu kennen. Bist du ein Seitenschläfer? Oder bevorzugst du die nächtliche Ruhe auf dem Bauch oder Rücken liegend? Kennst du deine Liegeposition, dann kannst du gezielt etwas gegen unruhigen oder schlechten Schlaf unternehmen, denn genauso wichtig wie die richtige Matratze sind auch dein Kopfkissen und die Bettdecke. Das Kopfkissen sollte vor allem auf deine Schlafposition angepasst werden. Außerdem hilft dir die Wahl des richtigen Kissens, Verspannungen vorzubeugen.

Zumindest beim Einschlafen bin ich eine klassische Seitenschläferin. Herkömmliche Kissen sind jedoch nicht auf die Bedürfnisse der Seitenschläfer angepasst, obwohl das eine beliebte Schlafposition ist. Mischschläfer sind jedoch die häufigste Gruppe der Schlaftypen. Geschlafen wird meistens auf dem Rücken und auf der Seite. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass ich ebenfalls ein Mischschläfer bin, da ich mich nachts gerne auf den Rücken drehe. Ich selbst besitze mittlerweile ein Kissen, das für mich als Mischschläferin optimal passt. Wichtig ist zudem, dass der Nacken vom Kissen optimal gestützt wird. Wenn man sich schon beim Aufstehen gerädert fühlt, ist in der Tat wirklich oft das Kissen (neben einer schlechten Matratze versteht sich) schuld. Darum sollte man sich beim Kauf eines Kissens umfassend informieren, welches das Richtige für einen selbst ist.

Für Seitenschläfer gibt es beispielsweise eigene Seitenschläferkissen. Mischschläfer wie ich brauchen jedoch ein Kissen, dass sich sowohl auf die Matratze, als auch auf die Schlafposition anpasst. Faustregel: Je härter die Matratze, umso höher das Kissen. Seitdem ich mir vor zwei Jahren ein neues Kissen gekauft habe, hat sich meine Schlafqualität enorm verbessert. Das war das erste Mal, dass ich bei meinem Kissen keine Kosten gescheut habe, denn ein gesunder Schlaf ist einfach essentiell, um fit und ausgeruht in den Tag zu starten.

 

Gesunder schlaf 1

Warum das große, flauschig-weiche Kissen nicht gut für dich ist

Für mich gibt es nichts besseres, als Hotels mit großen, weichen Kissen, in welchen der Kopf sofort einsinkt. So ein Kissen habe ich auch lange selbst besessen. Jedoch sind diese Kissen alles andere, als gut für uns. Unser Nacken wird nicht gestützt und wir erleiden Verspannungen. Heute wundert es mich gar nicht mehr, warum ich früher mit Verspannungen kämpfen musste. Das falsche Kissen war Schuld daran. Heute bin ich mit jedoch sehr zufrieden. Verspannungen gehören der Vergangenheit an.

Wichtig ist zudem auch, dass das Kissen alle fünf Jahre erneuert wird, da man es nach einiger Zeit durchgelegen hat und es nicht mehr die optimale Stützfunktion bietet. Eure Schlafgesundheit sollte es euch wert sein, darum unterschätzt nicht die Wirkung des optimalen Kissens. 

 

*Sponsored Post/ In freundlicher Zusammenarbeit mit Dormando und www.kopfkissen-testberichte.de

Alle Bilder via kaboompics 

 

 

Shiseido – Perfect Cleansing Oil

Shiseido

Perfect Cleasing Oil

Welche Frau kennt das nicht? Beim abendlichen Abschminken bemühen wir uns jedes Mal, unsere Wimperntusche vollkommen und rückstandslos zu entfernen. Oftmals scheint uns das zu gelingen, doch wachen wir am Morgen auf, merken wir, dass da doch immer wieder ein kleiner Restbestandteil zum Vorschein kommt. Ärgerlich, nicht wahr? Ich kenne das nur zu gut und egal, wie lange ich meine Wimpern mit einem Eye-Make-Up-Remover bearbeite, es gelingt mir nicht immer. Abgesehen davon frage ich mich, wer schon gerne seine Wimpern strapaziert? Es muss etwas her, dass die Wimperntusche, sowie das restliche Make-Up schonend entfernt. Hier kommt das Perfect Cleansing Oil von Shiseido ins Spiel, welches ich dank Flaconi testen durfte.

Die Marke

Höchstwahrscheinlich ist Shiseido vielen von euch ein Begriff. Wer die Marke noch nicht so gut kennt, dem möchte ich sie nun gerne vorstellen. Shiseido ist ein japanisches Unternehmen, welches Kosmetika im Luxussegment herstellt. Unter anderem findet ihr viele Produkte rund um Haar-, Körper- und Hautpflege. Hinsichtlich Kosmetika zählt Shiseido zu einem der ältesten Unternehmen seiner Art weltweit.  

Das Produkt

Bei dem Perfect Cleansing Oil handelt es sich um ein Reinigungsöl, welches laut Hersteller für alle Hauttypen geeignet ist. Das klingt schon einmal spannend, denn gerade bei fettiger Haut neigt man dazu, Öle eher zu vermeiden. Es verspricht eine problemlose Entfernung von hartnäckigen Augen-Make-Ups und wasserfesten Fundations, die ansonsten nur sehr schwer abgehen. Zusätzlich hat es eine reinigende Wirkung und löst Verschmutzungen, ohne der Haut Feuchtigkeit zu entziehen. Obwohl es ein Öl ist, verspricht Sheseido, dass das Produkt leicht abwaschbar ist und ein Frischgefühl auf der Haut hinterlässt.

Herstellerversprechen

Ein angenehm leichtes Reinigungsöl mit der von Shiseido entwickelten Gentle Quick Removing Technology. Es reinigt porentief und entfernt schnell und zuverlässig Schmutz und Make-up.

Anwendung

Pumpspender dreimal drücken und das Produkt in die Handinnenfläche geben. Das Reinigungsöl sorgfältig auf die Haut aufmassieren und mit kühlem oder lauwarmen Wasser abwaschen.

So nutze ich das Produkt

Ich bleibe bei meiner gewohnten Abschminkroutine. Das heißt, ich beginne erstmals damit, meine Haut mithilfe von einem sanften Babytuch von den ersten Make-Up Resten zu befreien. Erst dann folge ich der Anwendung, wie sie von Shiseido empfohlen wird. Lediglich für die Wimperntusche gebe ich noch einen Pumpspender auf ein Wattepad und gehe ein letztes Mal über meine Augen.

Fazit

Das Öl ist etwas flüssiger, als andere Öle, die man im Beautybereich nutzt, wie beispielsweise Haaröl. Für die Reinigung finde ich es allerdings optimal geeignet. Es lässt sich sehr gut auf der Haut verteilen und einmassieren. Den Duft würde ich als blumig frisch bezeichnen. Auf jeden Fall sehr angenehm. Nachdem ich mein Gesicht mit warmen Wasser abgewaschen habe, bleibt kein öliger Film zurück, darum kann ich mir selbst gut vorstellen, dass das Herstellerversprechen stimmt und das Öl für alle Hauttypen geeignet ist. Jedoch kann ich nur für mich sprechen (normale Haut). Wenn es von euch gewünscht wird, kann ich das Öl auch gerne einer Freundin von mir zum Testen geben, die selbst zu eher öliger Haut tendiert und euch auf Instagram darüber berichten, wie es für sie war.

Meine Wimperntusche lässt sich damit übrigens wirklich gut entfernen, was besonders am nächsten Tag sichtbar wird. Ein wirklich tolles Produkt, auch wenn es preislich gesehen in der etwas höheren Liga spielt. Trotzdem kann ich es durchaus empfehlen und bin der Meinung, dass man sich und seiner Haut ruhig einmal etwas gönnen darf.

*PR-Sample
Vielen Dank an Flaconi

10 Beautytipps, die das Leben leichter machen!

Vom Wissensstand und Können her bin ich definitiv nicht die ultimative Beauty Queen. Alles, was ich in den letzten Jahren bezüglich Schminken gelernt habe, habe ich mir selbst beigebracht. Es war ein Kampf! Ein laaaaanger Kampf, bis ich dort gelandet bin, wo ich heute nun stehe. Ich erinnere mich dunkel (und wohl auch nicht so gerne) an fragwürdige Schminkversuche mit 13, als ich mir meinen ersten Beautykasten mit eher minderbemittelten Lidschatten gekauft habe. Ja, mit 13 war das Taschengeld plötzlich hoch genug, dass solch eine Investition drin war. Ich war stolz wie Oscar. Wenn ich heute so daran zurückdenke, müsste ich mich für meine holprigen Experimente eher in Grund und Boden schämen. Mit 14/15 fuhr ich dann auf der Schwarz-Schiene. Egal wie farbenfroh mein Outfit auch war, von knallig orangen Bandeautops bis hin zu violetten Gürteln und knallroten Ohrsteckern (allesamt natürlich nicht in Kombination), Hauptsache die Augen waren schwarz. Wenn ich von schwarz spreche, dann meine ich WIRKLICH schwarz – bis zum letzten Augeninnenwinkel. Sogar die Wasserlinie war permanent schwarz „eingefärbelt“ (Sorry, für das Steirerwort). Ich habe mir gerade selbst die Hände über den Kopf zusammengeschlagen.

Im Laufe der Zeit habe ich ein paar Erfahrungen gesammelt, Tipps und Tricks, die mir bezüglich Beauty das Leben erleichtern. Ich bin keine Expertin auf dem Gebiet, dennoch möchte ich diese Tipps mit euch teilen. Seht sie quasi als „Lisas ultimative Überlebenstipps“ an. Wenn sie euch genauso helfen, wie mir, dann freut es mich. Wenn nicht, dann wisst ihr wenigstens, wie ich im Beautydschungel überlebe 🙂

Tipp Nummer 1: Ziehe dir NIE einen Lidstrich, wenn du es eilig hast. Schon gar nicht mit Liquid Eyeliner! Die Erfahrungen haben mir gezeigt: Das geht meistens daneben! 

Tipp Nummer 2: Einen Eyeliner zu ziehen, war noch nie so deine Stärke. Allerdings hast du einen Run, das Amu ist dir perfekt gelungen und du fühlst dich wie Wonder Woman. Du denkst, jetzt kannst du alles schaffen und dir wird auch der Eyeliner gelingen. NEIN! Wenn es vorher nie geklappt hat, wird es diesmal auch nicht klappen. Lass es lieber bleiben. Du ruinierst nur dein schönes Augenmake-up. Übe lieber ausgiebig und wage dich erst an einen Eyeliner, wenn du es wirklich kannst. Ich zum Beispiel verzichte meistens darauf, weil er mir auch nicht immer gelingt und ich dadurch auch keine Routine darin habe.

Tipp Nummer 3: Investiere in gute Pinsel! Klar, wenn man das Handwerk nicht beherrscht, nutzt der teuerste Pinsel nichts. Ein MAC oder Sigma veranlasst ein ungeübtes Händchen nicht dazu, dass man plötzlich zaubern kann und sich AMU’s schminkt, die denen der besten Beautybloggerin oder Make-up-Artistin gleichen, aber hat man erstmals die Routine drin, dann lohnt es sich. Ich fange nun langsam damit an, meine Pinselsammlung mit guten Pinsel aufzustocken. Bisher habe ich selbst auch nur zwei gute Pinsel, aber das sind wirklich zwei Essentials für mich. Momentan sind der 217er von MAC, sowie der Puderpinsel von Da Vinci in meinem Besitz. Ich kann euch die Pinsel beider Marken nur ans Herz legen. Als nächstes möchte ich mir einen Blushpinsel von Da Vinci gönnen. (Erhältlich sind die Pinsel u.a. bei Douglas).

Tipp Nummer 4: Schminke dich nie, ohne vorher zumindest eine Feuchtigkeitscreme oder Tagescreme aufgetragen zu haben. Wirklich NIE!!! Ausnahmen gibts nicht, auch wenn man es mal eilig hat. Dann lieber gar nicht schminken! Ich habe lange Zeit auch auf einen Primer verzichtet. Wenn ich mich mal etwas mehr schminke, trage ich neuerdings wieder einen Primer auf. Ich persönlich finde, dass ein Primer das Ergebnis verbessern kann.

Tipp Nummer 5: Verzichte bei einem Date (vor allem bei dem ersten Date) auf zu viel Make-up. Ich habe schon von einigen männlichen Freunden und Bekannten gehört, dass sie es nicht mögen, wenn Mädels zu viel geschminkt sind. Ich finde, gerade hier ist die Gelegenheit da, wo man im wahrsten Sinne des Wortes sein wahres Gesicht herzeigen sollte. Denn sollte sich tatsächlich etwas Ernstes daraus entwickeln, werdet ihr nicht perfekt geschminkt neben ihm aufwachen, oder? Nicht, dass euer zukünftiger Freund euch dann nicht mehr erkennt. Natürlichkeit punktet einfach immer. Meine Empfehlung: BB Cream oder eine leichte Foundation, eventuell etwas Concealer, wenn man zu Augenringen neigt oder zu wenig Schlaf abbekommen hat, eine hauchzarte Schicht Puder, etwas Wimperntusche und Labello. Selbstverständlich kommt es auch darauf an, wo und zu welcher Tageszeit man sich trifft. Die Empfehlung von mir ist eher auf die Tageszeit gerichtet, z.B. wenn man sich zum Eis essen trifft. Abends kann man ja umdisponieren. Aber auch wenn man zu Lidschatten greift, kann man damit ein wunderbar natürliches Ergebnis erzielen. Farbempfehlung: Nudetöne!

Tipp Nummer 6: Nicht nur beim ersten Date, sondern auch im Alltag reicht ein sehr dezentes Make-up. Ich hatte Phasen (die noch gar nicht so lange her sind), wo ich sogar an der Uni Lidschatten getragen habe. Jetzt wo es wärmer ist, verzichte ich allerdings darauf und belasse es bei dem Notwendigsten. Mir ist es lediglich wichtig, frisch und nicht müde auszusehen. 

Tipp Nummer 7: Geht auch mal ungeschminkt durchs Leben. Ich kann die Mädels nicht verstehen, die sich extra noch einmal schminken, wenn sie nur einmal kurz in den Supermarkt hopsen, weil die Milch alle ist. Wollt ihr wissen, wie ich in den Supermarkt fahre, wenn ich spontan dorthin muss? So, wie ich gerade bin. Da ist es mir egal, ob ich eine Jogginghose trage, ungeschminkt bin und eine Asipalme habe, oder ein Galaoutfit trage. Auch bei einem Spaziergang mit dem Neffen oder beim Eisessen mit den Nachbarskindern kann man das Make-up getrost mal in der Schublade lassen. Ich zum Beispiel liebe die Wochenenden, an denen nichts ansteht und ich 48 Stunden lang ohne jegliche Spachtelmasse verbringen kann. Da fühlt man richtig, wie die Haut aufatmet. Darum – stehe zu deiner Natürlichkeit. Jedes Mädchen ist auch ohne Make-up schön.

Tipp Nummer 8: Setze auf Qualität, anstatt auf Quantität. Das soll keine versteckte Message sein, dass „High End“ das Beste vom Besten ist und man Drogerieprodukte in die Tonne kloppen kann, aber gerade bei Drogerieprodukten neigt man wahrscheinlich eher dazu, schneller mal zuzugreifen und dieses und jenes spontan mitzunehmen. Setzt lieber auf Qualität und ja, auch Drogeriemarken wie Catrice und Essence können qualitativ sein, aber nehmt das Produkt lieber ganz genau unter die Lupe, bevor ihr es kauft. Dennoch empfehle ich, auch mal in etwas teureres Make-up zu investieren. Selbstverständlich wird man dann weniger Lidschatten besitzen, wenn man sie bei MAC kauft (außer man ist nicht zufällig steinreich), aber dafür weiß man, dass man ein gutes Produkt zu Hause hat. Dies würde ich im Übrigen nicht nur Mädels empfehlen, die sich oft schminken, sondern auch jenen, die sich selten schminken. Freundinnen von mir, die sich wenig bis gar nicht (außer zu bestimmten Anlässen) schminken, haben ausschließlich gute High End Produkte in geringer Menge zu Hause, denn sie setzen eben auf diese Qualität. Trotzdem – auch High End genau begutachten. Nicht alles, was teuer ist, ist automatisch gut.

Tipp Nummer 9: Mein größtes Beauty No-Go! Schwarzer Kajal auf der Wasserlinie. Früher oft gemacht, finde ich heute, dass es seltsam aussieht. Vor allem, wenn man NUR schwarzen Kajal auf die Wasserlinie macht und auf Lidschatten oder Sonstiges verzichtet.

Tipp Nummer 10: Sehe Make-up als das an, was es ist. Make-up dient nicht dazu, dass du dich maskierst, sondern es dient dazu, die schönen Punkte in deinem Gesicht hervorzuheben und zu umschmeicheln. Außerdem – die Augenbrauen sind der Rahmen deines Gesichtes. Achte gut auf sie!