A Normal Blogger Weekend in Vienna

Bei Instastories habt ihr es wahrscheinlich schon mitbekommen. Die liebe Kerstin und ich waren anlässlich des Mister Austria Finales in Wien und haben das Wochenende gemeinsam dort verbracht. Auf dem Programm standen nicht nur die Veranstaltung, sondern auch Bloggerwork und die scheinbar unmögliche Mission, innerhalb kürzester Zeit das perfekte Outfit zu finden. Weil Kerstin neulich einen total interessanten Post über ihr Alltagsleben geschrieben hat, habe ich mir gedacht, diese Idee von ihr zu übernehmen. Allerdings auf eine etwas andere Art. Während sie uns ihren total verrückten Alltagswahnsinn näher gebracht hat, möchte ich euch nun zu unserem total verrückten Bloggerreisewahnsinn mitnehmen. Und so sieht es aus: A Normal Blogger Weekend in Vienna.

 


A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 1

 

05:00 Uhr 

Der Wecker klingelt. Abends vor dem Schlafengehen habe ich mir noch geschworen, am nächsten Tag sofort unter die Dusche zu springen, um mich fertig zu machen. Ich stehe ja nicht ohne Grund viel zu früh auf. Die liebe Lisa hatte einfach keinen Bock, am Vorabend noch ihre Haare zu waschen und den Koffer fertig zu packen.

 

05:10 Uhr

Ich habe es aus meinem Bett geschafft, but damn it. Anstatt schnurstracks ins Badezimmer zu tingeln, um schnell unter die Dusche zu jumpen, zieht es mich magisch nach unten zu meiner geliebten Kaffeemaschine. Dabei wollte ich den ersten Kaffee erst nach der Dusche trinken. Ich werde mich wohl nie verbessern.

 

05:13 Uhr

Die Kaffeemaschine arbeitet auf Hochtouren. Der erste Espresso Shot rinnt genüsslich in die Tasse. Anschließend wird sich noch ausgiebig Zeit gelassen, die Milch aufzuschäumen. Trödeln en masse. 

 

05:20 Uhr

Der erste Latte Macchiato ist fertig. Und natürlich lass ich mir beim Trinken Zeit. Viel Zeit. Denn wir sind ja bei „Trödeln en masse“. Dann muss ich aber echt ins Bad.

 

Blogger Weekend

 

05:30 Uhr

Schon wieder stehe ich vor der Milchdüse und schäume mir die Milch für meinen zweiten Latte Macchiato auf. Verdammte Cravings.

 

05:45 Uhr

„Die kleine Lisa ins Badezimmer, die kleine Lisa bitte!“ Ich habe es geschafft, ich stehe unter der Dusche und wasche mir die Haare. Wollte mich eigentlich beeilen, aber…

 

06:05 Uhr

…die Musik war wieder mal zu gut und ich habe mich vollkommen verzettelt. Aber die Haare sind gewaschen und ich bin frisch geduscht.

 

06:25 Uhr

Während die Haare antrocknen, wird sich mal geschminkt. Ich brauche Concealer. Viel Concealer. Sehr viel Concealer. Concealer overdose!

 

06:50 Uhr

Fertig geschminkt werden noch schnell die restlichen Sachen in den Koffer geschmissen. Ich habe ungefähr 10 Outfits mit – für 24 Stunden. Aber man weiß ja nie. Bloggerlifestyle halt.

 

07:15 Uhr

Ich bin beim Haarföhnen angekommen. Habe ich die zwei Stunden, in denen ich bis jetzt wach bin, eigentlich effizient genutzt? Ich denke nicht. Zum Glück brauche ich beim Föhnen nur zehn Minuten. Aber bevor die Mähne mit dem Glätteisen gebändigt werden kann, muss man sie natürlich noch auskühlen lassen.

 

07:30 Uhr

Frühstück ist fertig. Endlich was zu essen. Diesmal brav vegan. Und natürlich darf der obligatorische dritte Latte Macchiato nicht fehlen. Obwohl ich schon so früh wach war und frisch geduscht bin, sind meine Augen immer noch auf Halbmast. Und genau in diesem Zustand schaufle ich mir meinen Porridge rein. Bis der Bus fährt, habe ich zum Glück aber noch genug Zeit.

 

 

09:03 Uhr

…und weil ich mal wieder so getrödelt habe, habe ich den Bus nur ganz knapp erwischt. Story of my Life.

 

10:05 Uhr

Endlich in Graz angekommen. Noch 40 Minuten bis zur Weiterfahrt nach Wien. Ich friere und bereue es, einen Rock angezogen zu haben. Die Strumpfhose und Overknees halten nicht wirklich warm. Schnell mal zum Billa, um Proviant für die Fahrt zu kaufen. An der Kasse steht eine alte Dame, die ihre ganzen Cents zusammenkratzt. Ich hasse so etwas.

 

11:00 Uhr

Endlich fährt der Bus ab. Hinter mir sitzen drei Burschen. Wieder Menschen, die mir auf die Nerven gehen. Vom Geruch ihres McDonald’s Essens wird mir schlecht. Hallo, Geruchsbelästigung! Warum lasse ich mich von anderen Menschen so leicht ablenken? Jedes Mal! Ich will mir meine Daniel Wellington Uhr ums Handgelenk machen, weil ich Zuhause keine Zeit mehr dafür hatte und verliere den Verschluss. Ich suche hektisch. Die Burschen hinter mir fragen mich, ob sie mir helfen können. Mit vereinten Kräften suchen wir. Jetzt tut es mir total Leid, dass ich vorher so genervt von ihnen war. Der Verschluss bleibt jedoch verschollen. Super!

 

13:10 Uhr

Fast in Wien. Ich schlinge noch schnell meinen Wrap hinunter und öffne noch einmal meine Daniel Wellington Schatulle. Der Verschluss ist nie runtergegangen. Lediglich dieses Ding, damit man den Verschluss öffnen kann, ist raus gepurzelt. Du bist so super, Lisa!

 

13:25 Uhr

Endlich in Wien und es ist stürmisch. Sehr stürmisch. Jetzt noch schnell ein Ticket kaufen und ab zum Hauptbahnhof, um Kerstin „abzuholen“.

 

14:09 Uhr

Die U-Bahn war viel zu voll. Aber endlich habe ich es zu Kerstin geschafft. Wir müssen noch schnell zu den Wiener Linien, etwas wegen den Tickets klären, da ich noch BEZAHLTE!!! habe, die ich vor Jahren mal bekommen habe. Sind nicht mehr gültig, weil es eine Preiserhöhung um 3(!!!) Euro gegeben hat. Na toll, also müssen wir Tickets kaufen.

 

Zwischen 14:30 Uhr und 15:30 Uhr

Endlich haben wir es ins Hotel geschafft. Wir übernachten im Grand Ferdinand im ersten Bezirk. Schnell einchecken, frisch machen, Stories posten und dann ab in die Stadt, denn so richtig glücklich sind wir mit den Outfits für den Abend nicht.

 

 

Irgendwann um 16:00 Uhr

…aber zuerst brauchen wir Kaffee. Hallo Starbucks. Kerstin ist glücklich, weil sie endlich ihren Pumkin Spiced Latte bekommt und ich bin glücklich, weil mein Koffeinlevel generell wieder aufgefüllt wird. Yay!

 

16:30 Uhr – ca. 18:00 Uhr

Let’s go shopping! Und zwar schnell, denn die Läden schließen um 18 Uhr. Wir brauchen ein Outfit. Gleich im ersten Laden werde ich fündig, aber die Schlange vor der Umkleide ist insane. Zumindest passt der Jumpsuit wie angegossen und ich habe was für den Abend gefunden. Kerstin muss noch suchen. Jetzt brauche ich nur noch eine Strumpfhose in Overkneeoptik und ich muss noch meine Daniel Wellington Uhr aufbekommen. Dann habe ich alles. Oh und Wein, wir brauchen Wein. Schließlich muss man Prioritäten setzen.

Und tatsächlich haben wir alles bekommen, was wir wollten. Auch Kerstin – einen Jumpsuit der ihr wahnsinnig gut steht.

 

Irgendwann nach 18:00 Uhr

Schnell fertigmachen, Wein trinken und alle Pläne über den Haufen werfen. Kerstin entscheidet sich für ihr ursprünglich geplantes Outfit. Ich bleibe meinem Jumpsuit treu. Auch wenn ich jetzt der Gefahr laufe, eingebildet zu wirken, aber wir sehen echt gut aus.

 

Kurz vor 19:00 Uhr

Langsam bekommen wir dann aber wieder Zeitstress. Das Finale beginnt um 20 Uhr und wir haben keine Ahnung, wie wir am Besten dorthin kommen und wie lange wir brauchen werden.

 

Nach 19:00 Uhr

An der Rezeption fragen wir nach dem besten und schnellsten Weg, nur um dann doch auf unsere bewährte App „BusBahnBim“ zurückzugreifen. Wir versäumen die erste Straßenbahn, hüpfen schnell in die nächste und ab gehts zum Event.

 

Kurz vor 20:00 Uhr

Geschafft. Wir bekommen unsere Bändchen, geben die Jacke schnell ab – der Zwiebellook ist bei so etwas echt nicht vorteilhaft. Aber was sollen wir machen, wenn es draußen so kalt ist und wir darunter quasi für den Sommer angezogen sind? Schnell noch Spritzer und Popcorn an der Bar holen, einen Sitzplatz ausfindig machen und los gehts.

 

 

Nach 20:00 Uhr

Let the show beginn! Kerstin und ich lassen uns von der Stimmung anstecken. Hot overdose. So viele nackte Oberkörper, aber kann sich sehen lassen. Ich meine, das war bei einer Mister Wahl zu erwarten. Die Jury wird vorgestellt. Jenny Elvers ist in echt wirklich erschreckend dünn, hätte ich mir nicht gedacht.

 

Irgendwann zwischen 22:00 Uhr und 23:00 Uhr

They found the Mister. Gratulation an Alberto Nodale zum Mister Titel. Ein bisschen enttäuscht sind Kerstin und ich jedoch schon. Wir waren Harris „Fans“.

 

23:20 Uhr

Wir entscheiden uns gegen die Aftershow Party. Aber das bedeutet nicht, dass wir den Abend nicht gebührend ausklingen lassen. Uns zieht es in eine andere Bar, bleiben kurz und dann wieder: Locationwechsel.

 

03:00 Uhr

Wir haben lange durchgehalten, aber irgendwann ist es auch Zeit, schlafen zu gehen. Schließlich haben wir für den morgigen Tag einige Shootings geplant. Darunter auch ein Lingerieshooting. Ob wir zerstört oder doch ganz ansehnlich ausgesehen haben, werdet ihr bald auf den Fotos sehen. Einen kleinen Vorgeschmack habe ich trotzdem schon. Aber nun, husch husch ab ins Bett und Gute Nacht!

 


 

A normal Blogger Weekend in Vienna

Day 2

Wir sind überraschend produktiv an diesem Tag. Während Tag eins noch etwas hektisch war, beginnen wir ganz früh mit unserem Lingerie Shooting, bevor es zum Frühstück geht. Danach wird weiter geshootet, ein bisschen Wien unsicher gemacht und letztendlich landen wir beim Co-Working in der Grand Etage des Hotels Grand Ferdinand.

Ein Glück, dass wir es noch sicher nach Hause geschafft haben, denn am Sonntag fegten starke Windböen über die österreichische Hauptstadt.

Fazit: Blogger Weekends sind toll. Vor allem, wenn man das Blogger Weekend nicht nur mit einer Kollegin, sondern einer richtigen Freundin verbringt. Gerne wieder!

 

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3 Comments

  1. ohh das klingt nach einem traumhaft schönen Wochenende meine Liebe!
    ich bin ein großer Fan von Wien, auch wenn ich bisher nur beruflich dort war. irgendwann möchte ich auch noch mal ganz privat hin und in all die schönen Lädchen und Cafés und unbedingt das Palmenhaus 🙂

    hab noch ein schönes Wochenende,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

    • Und das war es auch, liebe Tina 🙂
      Ich hoffe, du schaffst es ganz bald privat nach Wien (wobei Graz auch ein MUST ist, also unbedingt auf die Liste schreiben ;))
      Das Palmenhaus ist wirklich sehr empfehlenswert 🙂

      Danke, ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende 🙂

      Liebste Grüße
      Lisa

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