Author Archives: lisa-reiter

Fitness 2020: Das möchte ich erreichen!

Fitness 2020

Das möchte ich erreichen

Auch 2020 habe ich mir Ziele im Bereich Fitness gesetzt. Nachdem ich letztes Jahr für meine Verhältnisse gut voran kam, möchte ich 2020 noch eine Schippe drauflegen. So soll mein Fitnessjahr aussehen.

Lisa & Fitness

Die Vorgeschichte

Vor genau zwei Jahren habe ich nach einer längeren Pause wieder mein Sportprogramm aufgenommen. Begonnen hat alles mit dem Laufen. Ich konnte mich einfach nie sonderlich für Kraftsport begeistern. Ein paar Pamela Reif Übungen in meinem Wohnzimmer waren das höchste der Gefühle. Die Begeisterung für das Laufen war jedoch schon immer da. Inzwischen bin ich in diesem Sport auch schon viel mehr hineingewachsen und kann mir neue Ziele formulieren. Also Ziele, die darüber hinausgehen, als ausschließlich mehr Kilometer zu laufen, wie im Vorjahr.

Früher war Laufen meine absolute Hasssportart. Da sich diese jedoch zur einer Sportart entwickelt hat, die mir Spaß macht, beschloss ich letzten Juni, dem Kraftsport eine zweite Chance zu geben. Deswegen habe ich auch in diesem Bereich einige Ziele für mich formuliert.

Cardio

Ihr wisst, dass ich lieber Cardiosportarten mache, als Kraft. Dafür gibt es keine Gründe. Mir macht es einfach mehr Spaß. Ich gehe gerne laufen, radfahren und am allerliebsten schwimmen. Darum habe ich ein paar Cardio-Fitness-Ziele formuliert, die sich vor allem auf Ausdauer und Geschwindigkeit richten. Aber auch Alltagsziele sind dabei.

 

Laufen

340 km laufen

Letztes Jahr habe ich insgesamt 338 km erreicht und bin damit fast 200 km mehr, als im Vorjahr gejoggt. Auch dieses Jahr möchte ich meinen Rekord knacken. 340 km sind zwar nur zwei läppische km aber, aber wer weiß: vielleicht schaffe ich sogar mehr. Inzwischen habe ich schon damit angefangen. Im Vorjahr war der Start am letzten Januartag. Außerdem bin ich 2019 an zwei Monaten gar nicht gelaufen. Dieses Jahr habe ich vor, dass jeder Monat zum Laufen genutzt wird – hängt natürlich wieder von den sommerlichen Temperaturen ab. Jedoch werde ich jetzt auch meine gelaufenen Kilometer am Laufband mittracken, denn gelaufen ist gelaufen. 

Beim Ladies Run mitlaufen

Voriges Jahr war ich mit von der Partie. Auch in diesem Jahr möchte ich wieder meine 5 km beim „Ladies Run“ mitlaufen. 2019 habe ich sogar eine gute Platzierung erreicht. Von über 1.000 Läuferin (ich glaube, es waren sogar wesentlich mehr), erzielte ich Platz 148 (oder 147, ich weiß es nicht mehr ganz genau). Meine momentane Laufverfassung ist für so ein Ergebnis wahrscheinlich nicht gemacht, aber ich bin motiviert, wieder dahin zu kommen und vielleicht sogar ein besseres Ergebnis zu erzielen. Ich weiß, bei solchen Läufen geht es überwiegend um den Spaß und ums dabei sein. Jedoch entwickle ich bei Competitions immer einen extremen Ehrgeiz. Offen gesagt: darum möchte ich auch eine gute Platzierung erreichen.

Meine Pace verbessern

Als ich vor zwei Jahren den Laufsport wieder aufgenommen habe, lag meine durchschnittliche Pace bei 6,40 min/km. Innerhalb dieser Zeit konnte ich mich verbessern und meine Pace um eine Minute senken. Verdanken kann ich das einem regelmäßigen Lauftraining – habe jedoch auch ein „schnelles Naturell“. Ich persönlich finde langsame Läufe am anstrengendsten, aber Superspeed-Läufe pack ich auch nicht. Inzwischen liegt meine Pace bei durchschnittlich 5,40 min/km. Ich möchte unbedingt schneller werden. Unter 5 min/km wird zwar sehr unrealistisch – zumindest das auf Dauer zu schaffen (beim Ladiesrun war ich beispielsweise unter 5min/km), aber ich würde mich schon freuen, wenn dieses Jahr meinen Wert auf 5,30 min/km verbessern kann. Da wird einiges an HIIT Training notwendig sein.

Schwimmen

Laufen ist eigentlich gar nicht meine liebste Cardiosportart – es ist das schwimmen. Vielleicht liegt es daran, weil mein Sternzeichen ein Wasserzeichen ist. Anders als beim Laufen war ich im Schwimmen schon immer gut. Meiner Mutter war es immer wichtig, dass wir früh schwimmen lernen (einfach damit wir nicht absaufen :D). Sie selbst ist jeden Sommer täglich für eine Stunde im Schwimmbad, um zu schwimmen (bei ihr startet es quasi schon bei 19 °C – sofern das Schwimmbad offen hat). Als ich noch in Weiz gewohnt habe, bin ich öfters schwimmen gegangen. In Graz habe ich es letztes Jahr nur zwei- oder dreimal ins Schwimmbad geschafft. Mein Ziel beim Schwimmen ist es, weder besser noch schneller zu werden, sondern einfach mehr Bahnen zu schwimmen. 

Fitness
Fitness

Workouts/Gym

Oberstes Ziel: einfach wieder öfter ins Gym gehen. Das habe ich im Winter ziemlich schleifen lassen. Dementsprechend muss ich mich jetzt wieder reinhängen. Ich habe bereits begonnen, allerdings war jedes Training bislang mit Spatzen (Muskelkater) verbunden. Meine Regenerationsphase dauert dadurch länger, darum werde ich langsam anfangen und mich nach und nach steigern. Mein Ziel ist es, spätestens ab Frühlingsbeginn dreimal die Woche ins Gym zu gehen. Was das Gym betrifft, habe ich sonst noch weitere Ziele:

  • mehr Kraft in den Armen aufbauen (seriously, Puddingärmchen lassen grüßen)
  • endlich Liegestütze schaffen (zumindest einen) und Klimmzüge wären auch nicht schlecht
  • Haltung verbessern
  • Optik verbessern (Bauch – daran arbeite ich parallel mit meiner Ernährung)
  • den Leg Day nicht mehr sabotieren und wirklich durchziehen

Andere Sportarten ausprobieren

Neben all den Workouts und Sporarten, die ich ohnehin schon mache, ist es mir wichtig, neue Sportarten auszuprobieren oder alte wieder zu entdecken. Insbesondere auch Sportarten, die mich erden. Darum möchte ich wieder mehr Yoga machen (okay, wann habe ich überhaupt regelmäßig Yoga gemacht?) – Yoga hat aber keine allzu große Priorität – doch zum Ausgleich würde ich es wirklich gerne ab und an integrieren. Ein Profi-Yogini muss aus mir ja nicht werden. Früher mochte ich auch Kickboxen super gerne. Vielleicht versuche ich mich wieder an der einen oder anderen Boxstunde.

Obwohl das neue Jahr noch relativ jung ist, habe ich es trotzdem schon geschafft, etwas neues auszuprobieren. Neulich war ich zu einem Probetraining von CrossFit Live and Train in der Albert-Schweitzer-Gasse eingeladen. CrossFit war etwas, vor dem ich unheimlichen Respekt hatte (und weiterhin habe) – ich dachte immer, ich sei nicht fit genug. In meinem inneren Auge entstand immer ein bestimmtes Bild, wenn ich das Wort „CrossFit“ gehört habe. Aber das Training wurde natürlich unserem Niveau angepasst. Ich habe gemerkt, dass es super effektiv ist, Spaß macht und absolut ansport, weil man nicht alleine trainiert.

Ansonsten will ich mich einfach (spontan) durchprobieren. Wenn ich eine Sportart entdecke, die mir gefällt, möchte ich sie unbedingt ausprobieren. Früher habe ich es nämlich immer gelassen, weil ich mir dachte: „Du kannst das sowieso nicht.“ – denke ich mir bei Ballsportarten, für die ich absolut ungeeignet bin, immer noch. Aber das CrossFit Training ist ein gutes Beispiel, welches mir gezeigt, dass in mir auch mehr steckt, als ich dachte. Und das ist ein wichtiges Learning, was ich in diesem Jahr insbesondere im Sport ausleben möchte – denn gerade beim Thema Fitness lernt man sich noch ein Stückchen besser kennen.

Mehr zum Thema Sport & Fitness

Fotos

Ein Tag in Wien mit Lena & Lisa

Ein Tag in Wien

Mit Lena und Lisa

Eines meiner Vorsätze für mein Bloggerjahr 2020 ist, dass ich euch auch mehr in meinen Alltag mitnehme. Natürlich seid ihr schon via Instagramstories mittendrin, aber ich möchte es zusätzlich gerne am Blog festhalten. Stories sind irgendwann verschwunden, aber ein Blogpost ist für die (zumindest digitale) Ewigkeit. Darum gibt es heute einen kleinen Einblick über Lenas und meinen Tag in Wien.

Folge mir nach...

Wien

Als Österreicherin war ich schon oft in Wien. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Inzwischen bin ich hauptsächlich aus beruflichen Gründen in Wien – oder wenn ich meine beste Freundin besuche, die ich aber leider seit ihrer Hochzeit im Mai 2018 nicht mehr gesehen habe. An dieser Stelle: wird mal wieder Zeit. 

Dieses Mal war ich aufgrund einer Eventeinladung in Wien. Ich werde öfters zu Events in Wien eingeladen, bin hier aber meistens wählerisch und wäge ab, ob es sich wirklich lohnt, hinzufahren. Networking ist natürlich immer gut, aber zwei Stunden Fahrt sind eben doch zwei Stunden Fahrt, die man auch für andere Dinge nutzen kann. Dieses Mal wurde ich aber von meiner Freundin Lena begleitet. Da wir den Tag noch entspannt in Wien verbringen, aber auch die Zeit zur Contentproduktion nutzen wollten, wusste ich, dass es sich lohnt. 

Lena und ich produzieren unseren Content gerne in Graz. Aber irgendwann brauchen auch wir -der Kreativität halber- einen Tapetenwechsel. Deswegen war die Einladung zu einer Shoperöffnung in Wien ein willkommener Anlass, unsere „Produktionsstätte“ etwas zu verlagern. 

Event, Food & Content Produktion

Unser erster Stopp war die Eröffnung des neuen Kapten & Son Shop in der Neubaugasse. Ein wirklich sehr gelungenes Storedesign – und ich habe endlich die perfekte Brille für mich gefunden. Nach meiner letzten Augenuntersuchung wurde mir von meinem Augenarzt ans Herz gelegt, weniger Kontaktlinsen dafür mehr Brille zu tragen. Da ich aber noch keine Brille besitze, musste dringend eine her. So bot sich die Eröffnung bestens dazu an. 

Da uns der Magen knurrte, stand danach ein kurzer Lunch Stopp auf dem Programm. So eine lange Busfahrt macht schließlich hungrig und wir hatten beide außer Kaffee und Coke Zero noch nichts im Magen. Zuerst wollten wir zu Wiki Wiki Bowls, fanden dann aber auf dem Weg ein nett aussehendes Lokal. Weil der Hunger zu groß war, änderten wir spontan unsere Pläne und gingen ins Spazio in der Neubaugasse. Für mich war es auch eine gute Gelegenheit, meine neue Kamera für Foodfotografie auszuprobieren. Auch das möchte ich in diesem Jahr wieder in Angriff nehmen – um euch auch mit tollen Foodbildern zu versorgen. Dabei geht es gar nicht um Rezepte und Foodstyling, sondern allen voran für Restaurantempfehlungen auf Reisen. Damit war ich bei meinen letzten Reisen nämlich nicht mehr ganz so zufrieden. 

Wir bestellten uns beide eine Bowl – für Lena gabs die Spicy Tropical Tofu Bowl, für mich die Daily Bowl. Das Essen war wirklich sehr lecker und das Preis-Leistungsverhältnis top. Bowls sind meistens etwas teurer, aber hier waren sie gut gefüllt, sodass ich am Ende schon ein bisschen mit den letzten Bissen kämpfte. Leider waren nicht alle Zutaten, welche auf der Karte versprochen wurden, in unserer Bowl. Das haben wir allerdings gleich gemeldet und uns wurden prompt die Zutaten frisch an den Tisch gebracht. Ansonsten war es wirklich ein nettes, leckeres Lokal und geschmacklich wirklich empfehlenswert.

Wien
Wien
Wien
Wien
Wien
Wien

Last but not least wollten Lena und ich Content für unsere Social Media Accounts und Blogs shooten. Wien war für uns ein willkommener Tapetenwechsel. In Graz ging uns nämlich schon die Inspiration aus. Wir wollen auf jeden Fall beide an unserer Bildsprache und dem Content arbeiten. Auch dafür haben Lena und ich die Zeit genutzt. Wir haben über unsere Ziele gesprochen und Pläne geschmiedet, welchen Content wir für unsere Communities kreieren wollen. Lena und ich möchten uns beide weiterentwickelt. Vor allem wollen wir euch hochwertige Inhalte liefern. Unter anderem auch Content, von denen ihr profitiert. Nicht (immer) in Form von Give Aways – uns geht es vor allem darum, dass ihr inspiriert werdet und/oder etwas von unseren Inhalten mitnehmen könnt bzw. auch aktiv eingebunden werdet. Das bedarf natürlich viel Planung. Lena und ich werden heuer auf jeden Fall viel zusammenarbeiten und uns gemeinsam dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen. 

Zumindest konnte ich mir schon einmal einen Wunsch erfüllen: ein kleines Shooting vor dem Burgkino, welches ich vom Setting her schon so lange angeschmachtet habe. Zwar konnte ich meine Fotoidee, die ich im Kopf hatte, nicht umsetzen, aber das Jahr ist ja noch jung. Leider ist es immer so, dass mich die Nachweihnachtszeit in ein kleines Ideenloch stürzt. Es ist schwierig, nach Weihnachten mit kreativen Inhalten und Ideen zu kommen, aber ich merke langsam, wie meine Muse wieder zurückkehrt. 

Wien

5 starke Instragampostings, die mich berührt haben

5 starke Instagrampostings

die mich berührt haben

In den letzten Jahren ging der Trend nach privaten Postings steil nach oben. Das finde ich wundervoll. Denn starke Instagrampostings schaffen eine Beziehung zu einer Person, mit der man sich dadurch eventuell identifizieren kann. Ich zeige euch 5 starke Instagrampostings, die mich in letzter Zeit berührt haben.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

English in the comments ll TW / Vergewaltigung: Drei Tage vor Heiligabend hat er nach einem gemeinsamen Abendessen über meinen Körper, mein Herz und meinen Bedürfnissen hinweg entschieden. Mit keiner Faser meines Körpers wollte ich das, was er mir angetan hat und mit keiner Faser meines Körpers konnte ich mich wehren. Es ist wahr, was man in den Zeitungen so liest: Man fällt in eine Art Schockstarre. Man schafft es nicht, sich zu schützen, zu wehren und dem Ganzen rechtzeitig ein Ende zu setzen. Eine Freundschaft, die anfangs 2018 zu blühen begann, endete drei Tage vor Weihnachten in demselben Jahr abrupt. Ich hatte ihm vertraut aber er wollte mehr und holte sich jene Nacht das, was er wollte: meinen Körper. 2019 war für mich eher ein Überleben. Ein Gefühlschaos. Zuerst wollte ich gar nichts mehr fühlen, um den Schmerz nicht zu zu lassen und dann, als ich dem Schmerz kurz die Türen öffnete, traf er mich mit voller Wucht. Der Schmerz kam aber nicht alleine. Er wurde von Angst, Trauer und Wut begleitet. Wut auf ihn, Wut auf alle, die anderen das gleiche angetan haben und antun werden. Wut auf die Gesellschaft, die Gesetze, das Patriarchat, das immer noch Macht über uns Frauen* ausüben darf und kann. 2019 war ein Überleben. 2020 möchte ich leben. Nach und nach loslassen. Dafür musste ich letztes Jahr alle Gefühle und somit auch Heilung zulassen und nach und nach die Scherben auflesen, die in jener Nacht in tausend Stücken umherflogen. Ich wurde vergewaltigt und es tut immer noch weh. Die Scherben lese ich weiterhin jeden Tag auf. Und irgendwann, das weiss ich, werden auch die Ängste weniger, die Wut und die Trauer werden zur gleichen Tür wieder rausgehen. Ich werde wieder komplett ausgelassen tanzen können. Lieben und leben. Was ich ganz sicher weiss ist, dass wir Gesetze anpassen müssen, um endlich Opfer und nicht mehr Täter zu schützen, dass wir Aufklärung brauchen denn mein Fall ist kein Einzelfall. Und dass wir unsere Stimmen erheben müssen. Für jede einzelne von uns. Genau deshalb breche ich mein Schweigen. Ni una menos. ♥️

Ein Beitrag geteilt von Morena Diaz (@m0reniita) am

m0reniita über sexuelle Gewalt

Wahrscheinlich gibt es nicht die richtigen Worte für die Postings von Morena. Ich glaube, die Gefühle kann man auch nur dann nachvollziehen, wenn man das gleiche durchgemacht hat. Und davon gibt es leider viel zu viele Frauen da draußen. Schon ein Opfer sexueller Gewalt ist eines zu viel. Ich finde es bemerkenswert, dass eine junge Frau trotz all dem Erlebten Mut fasst und Stärke beweist, sich dieser Thematik zu stellen. Ich bin mir sicher, dass sie vielen Frauen da draußen Mut macht. Um über dieses Thema zu sprechen, muss sie sich selbst intensiv mit dem Geschehnis auseinandersetzen und dafür hat sie meinen vollsten Respekt. Danke, dass es solche Frauen auf dieser Plattform gibt. Ich bin mir sicher, dass viel Schweigen, welches schon viel zu lange dauert, dadurch gebrochen wird.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Victim Blaming ist die Täter- Opfer- Umkehr, bei der die Menschen (perfekte Beispiele oben im Bild) den Opfern zu gewissen oder ganzen Teilen eine Schuld für die Tat geben. Bei einem sexuellen Übergriff spielt es keine Rolle, wie man angezogen war, wo man sich aufgehalten hat oder in welcher Beziehung man zum Täter steht. Ein Nein ist ein Nein und muss respektiert werden. Das Opfer kann nackt vor dem Täter stehen, er hat nicht das recht, das Opfer gegen ihren Willen anzufassen. Mir und anderen Opfer (vor allem im öffentlichen Raum) eine Mitschuld zu geben, trägt dazu bei, dass diese Mentalität, den Opfern, die Schuld zuzuschieben niemals aufhört und nicht nur das: für Opfer ist es ein Schlag ins Gesicht und eine Barriere mehr, die Opfer davon abhält, sich zu öffnen: man glaubt ihnen sowieso nicht. Ich habe bislang den Medien kein einziges Statement abgegeben. Ich will etwas bewegen, verändern und ich will Mut machen. Deshalb bin ich mit meiner Geschichte raus, jedoch nur auf meinen eigenen Kanälen bisher weil ich hier die Kontrolle habe, welche Informationen wie rausgehen. Das hier ist keine Rechtfertigung aber meine Art Aufklärungsarbeit zu betreiben. Victim Blaming trägt zur Tabuisierung bei und muss aufhören. La culpa no era mía, ni dónde estaba, ni cómo vestía. . . Edit: Es war nicht meine Absicht, einen Namen nicht unkenntlich zu machen. Die Kommentator*innen haben, an ihren Namen an, unterschiedliche Herkunft. Dieser Post dient zur Aufklärung und soll nicht als Hetze verstanden werden.

Ein Beitrag geteilt von Morena Diaz (@m0reniita) am

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

*Trigger Warnung / sexuelle Gewalt. (English in the comments) . . Dieser Beitrag ist für alle, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Für alle, die Anzeige erstattet haben und recht bekamen. Für alle, die sich öffneten und Anzeige erstatteten, ohne dass danach etwas für ihre Gerechtigkeit geschah. Für alle, denen nicht geglaubt wurde egal ob in der eigenen Familie, im Freundeskreis, vor der Polizei oder vor dem Richter. Für alle, die sich schuldig oder verantwortlich gefühlt haben, ohne eine Schuld zu tragen, weil kein Opfer sexueller Gewalt die Schuld für die Tat eines anderen trägt. Für alle, die es verdrängt haben oder immer noch verdrängen. Für die, die es niemandem erzählen konnten. Für die, die es erzählt haben. Für die, die sich irgendwann trotzdem für ein Leben mit Freude entschieden haben. Für die, die die Angst losgelassen haben. Für alle die danach wieder lachen, tanzen und lieben konnten aber auch für alle, deren Ängste zu gross, zu schwer, zu stark sind, um wieder richtig leben zu können. Für die, die Hilfe geholt haben und für die, die es mit sich alleine ausmachen. Eure Gefühle sind berechtigt. Ihr seid alle nicht alleine. Wir sind viele. Unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Schicksale, unterschiedliche Individuen aber wir haben alle etwas, was uns verbindet. ♥️. . . Ich möchte mich bei allen für die unzähligen Nachrichten Kommentare und die Unterstützung sowohl hier in den Kommentaren als auch auf anderen Plattformen bedanken. Ich bin überwältigt (und etwas überfordert). An alle, die auf eine Antwort warten, gebt mir Zeit. ♥️

Ein Beitrag geteilt von Morena Diaz (@m0reniita) am

stefaniegoldmarie über Essstörungen

Ich weiß selbst, wie schwer es ist, sich seine Essstörung einzugestehen. Und auch wenn das oft so rüberkommt, es ist nicht einfach darüber zu sprechen. Nicht nur, weil man von all den Gefühlen begleitet wird, die man während der Krankheit hatte. Man muss auch höllisch aufpassen, um keinen Trigger zu erzeugen. Ich finde es auf jeden Fall bemerkenswert, dass Stefanie für ein gesundes und glückliches Leben kämpfen möchte und inzwischen einen sehr reflektierten Blick über die ganze Sache hat. Ich bin mir sicher, sie wird das meistern 🙂

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

You‘re never going to be 100% ready and it‘s never going to be just the right time, but that‘s the point. It means that every moment is also the right moment. If you want it, you just have to do it.💪❤️ Wann ist der richtige Zeitpunkt, um etwas zum Besseren zu ändern? Jetzt! Denn du wirst nie 100% dazu bereit sein, auch wenn du das glaubst. Folgende Punkte beziehen sich nicht nur darauf, einen Weg aus einer Essstörung anzugehen, sondern auf jedes Verhalten, das dich hindert: 1. Frage dich, was du in 1-2 Jahren erreichen willst. Dir muss klar werden, dass dir dein jetziges Verhalten NUR Steine in den Weg legt. In meinem Fall möchte ich zu 100% gesund und frei sein. 2.Stelle dir vor, dass du das schon erreicht hast und zwar JEDEN Tag! Wie fühlt sich das an? Besser oder?! Was würdest du dann anders machen? Schreib dir das auf! 3. Fange mit kleinen Schritten an. Alleine, dass du aufmerksam meine Caption ließt ist ein Anfang. Versuche auch, ein paar Dinge der Liste von Punkt zwei umzusetzen. Aber nicht zu viel auf einmal. Überehrgeiz ist auch oft nicht sinnvoll. 4. Schreibe dir eine Liste, mit Pro und Contra. Ich bin sicher, auf der Pro Seite findest du viel mehr Gründe, die dafür stehen, etwas zu ändern. 5. Behandle dich wie eineN FreundIN. Würdest du so mit einem geliebten Menschen umgehen? Wohl eher nicht. 6. Mache dir klar, dass auch du es verdienst, glücklich zu sein, denn jeder verdient das. 7. Das Wichtigste: liebe dich und deinen Körper. Arbeite NICHT mehr gegen ihn. Und vor allem akzeptiere dich und zwar immer. Auch wenn viele das nicht wahr haben wollen, aber du wirst NIE aussehen und sein wie Person XY. Also vergleiche dich nicht. Das ist der schwierigste Punkt und auch der Grund, warum viele nicht den Schritt wagen, etwas zu ändern. Aber überlegt mal: Wäre es nicht sinnvoller MIT eurem Körper zu arbeiten, anstatt gegen ihn? Macht euch das alles einmal bewusst und ich bin mir sicher, ihr seid schon ein Stück weiter.❤️ #salzburg #mondaymotivation #mentalhealthawareness #edrecovery #loveyourself

Ein Beitrag geteilt von Stefanie Anich ❣️ (@stefaniegoldmarie) am

paigearminata über Bodydysmorphia

Früher war Paige ausschließlich wegen ihren tollen Fotos meine Inspiration. Aber dann erfuhr ich von ihrer Body Dysmorphia und konnte mich zu dem Zeitpunkt gut in sie hineinversetzen. Body Dysmorphia ist ein Problem, welches auch mich schon lange begleitet. Im Deutschen versteht man darunter übrigens Körperschemastörung. Man nimmt sich selbst verzerrt war. -HIER- habe ich einen Beitrag darüber geschrieben.

Es ist super, dass sie an ihrem Körperbild arbeiten möchte. Ich werde auch nach wie vor an meinem arbeiten, damit es noch realistischer wird.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

„Du hast zugenommen... viel zu viel“. Eine Nachricht von einem anonymen Absender, die mich gleich nach dem Aufwachen ein bisschen aus der Bahn wirft. Vor ein paar Wochen hätte ich mich darüber lustig gemacht und die Nachricht einfach gelöscht, weil man so einem Blödsinn einfach keine Aufmerksamkeit geben darf. Zurzeit geht es mir aber psychisch nicht so gut und ich fühle mich deshalb auch in meinem Körper sehr unwohl. Deshalb trifft mich diese Nachricht umso mehr. Was mich am meisten an dieser Nachricht stört ist einfach dieses Urteilen über fremde Situationen und Körper, auch noch hinter einem anonymen Profil versteckt. Was gibt dir das Recht über MEINEN Körper zu urteilen? Was gibt dir das Recht dann auch noch zu urteilen wie VIEL man anscheinend zugenommen hat? Nichts und niemand. Ich bin glücklicherweise in keiner dieser Lagen aber was wäre wenn: ich eine Esstörung habe oder hatte? So eine Nachricht kann in diesem Fall Leben zerstören. Wenn ich starke Medikamente nehmen müsste weil ich eine schwere Krankheit habe und deswegen zugenommen habe? Wenn ich mich von meinem Partner getrennt habe und ich deshalb vielleicht zugenommen habe? Wenn ich die Pille nehme und deshalb Wassereinlagerungen bekommen habe? Man darf nie nie nie über Leben urteilen die man nicht kennt und sich so eine Frechheit erlauben. Ich habe vielleicht 2-3 kg zugenommen, na und? Who cares? Es wäre mir nicht einmal aufgefallen wenn ich diese Nachricht nicht bekommen hätte. Wir sollten einfach nur froh sein, dass unser Körper so funktioniert wie er sollte und dass wir gesund sind. Ob da jetzt 2 oder 7 kg mehr an uns sind, ist sowas von EGAL. Und es kann erst recht fremden, feigen Menschen im Internet egal sein, die entweder nicht gut erzogen wurden oder einfach nur unglaublich frech und bodenlos sind!! _______________________________ #bodypositivity #meinkörper #meineregeln #normalizenormalbodies #bopo

Ein Beitrag geteilt von LOVESTORIES & SKINHAPPINESS. (@mutausbrueche) am

mutausbrueche über Hatekommentare und Bodyshaming

Als Blogger brauchst du ein dickes Fell. Inzwischen denke ich jedoch, dass jeder, der in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, ein dickes Fell braucht. Viele Menschen nutzen den „Vorteil“ der Anonymität im Netz, um Hass bzw. Hatekommentare oder -nachrichten zu verbreiten. Altbekanntes Phänomen und kommt bei mir selbst mindestens ein bis zweimal im Jahr vor. Ich selbst bin inzwischen dazu übergegangen, solchen Kommentaren keinen Raum zu geben und ignoriere sie. Auch wenn es schwerfällt, da der Hate manchmal mitten ins Herz trifft oder man mir schlimme Dinge wünscht. Aber genauso finde ich es stark, wenn man dazu Stellung bezieht. Jeder hat das Recht dazu. Dadurch dass Toni es öffentlich macht und nicht direkt an den Hater richtet, nimmt sie der ganzen Sache ein bisschen den Wind aus den Segeln und schafft es trotzdem mit ihrem Posting, anderen Mut zu machen. Ich finde die Message dahinter einfach sehr schön. Außerdem zeigt das Posting, dass es hinter den Kulissen von Instagram oftmals ganz anders zugeht. Man kann schließlich nicht in das innerste einer Person hineinblicken. Wir wissen nicht, ob es einer Person gerade gut oder schlecht geht. Was wir von außen sehen, muss innerlich nicht der Fall sein. Auch ich zeige die meiste Zeit nicht, wenn es mir hundsmieserabel geht. Darum vielleicht vorher nachdenken, was man mit Worten anrichten kann. 

sophiehearts_com über die Buschfeuer in Australien

Auch wenn ich mich selbst kaum dazu äußere, mich nehmen die aktuellen Veränderungen unserer Welt wirklich mit. Nahezu täglich verfolge ich die aktuelle Entwicklung und es macht mich traurig, was wir aus unserem Zuhause, der Erde, gemacht haben. Ich bin mir sicher, dass es uns allen bewusst ist: WIR MÜSSEN ENDLICH UMDENKEN. Und es wurde schon so oft gesagt, dass von niemanden erwartet wird, es perfekt zu machen, aber dass jeder kleine Schritt zählt. Ich finde es bemerkenswert, dass viele Influencer ihre Reichweite dazu nutzen, um über das aktuelle Weltleid aufmerksam zu machen. Wobei ich da auch immer ein bisschen kritisch reflektiere und mich bei manchen schon frage, ob das jetzt weiterhin Teil der eigenen Selbstinszenierung ist oder nicht. Einer, der ich die Betroffenheit auf jeden Fall mehr als abkaufe, ist Sophie. Schon seitdem ich ihr folge, ist ihre Liebe für Australien spürbar. Letztes Jahr habe ich ihre Reise ganz gespannt mitverfolgt und man merkt einfach, welche Verbundenheit sie zu diesem Land hat. Sie gibt sich so viel Mühe, laufend über die Problematik zu informieren und hat tolle Spendenseiten geteilt. Generell folge ich ihr gerne, weil hinter ihren schönen Bildern auch wesentlich mehr steckt: eine kluge, reflektierte, junge Frau. 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

💔 seit fast zwei wochen screenshote ich fast täglich myfirewatch - eine homepage, die uns empfohlen wurde als wir das erste mal in australien waren, um die buschfeuer in der umgebung ein bisschen im auge zu behalten - um die entwicklung in down under besser abschätzen zu können. bei unserem ersten besuch der great ocean road haben wir die folgen der buschfeuer gesehen, ausgebrannte wälder direkt neben der straße - alles schwarz. der lebensraum der koalas und anderer tiere einfach ausgelöscht. wenn ich jetzt die bilder sehe fehlen mir die worte. einer der schönsten orte der welt brennt - mein liebster ort - mein happy place - brennt. viele australier sind aufgrund der flammen komplett von der außenwelt abgeschlossen. umso weiter man ins landesinnere von australien kommt, desto schwacher besiedelt ist das land, viele menschen sind dort komplett sich selbst überlassen, der nächste rescue shelter mehrere stunden entfernt und alle straßen gesperrt oder vom feuer abgeschnitten. wenn ihr in der position seid zu spenden, bitte bitte tut das 🙏🏻 ich werde euch heute etwas später noch ein paar links in die story geben, wo ich bereits gespendet hab’ 👉🏻 @redcrossau @nswrfs @wireswildliferescue bis dahin schaut euch bitte die stories von @celestebarber an! für den klimawandel sind wir ALLE verantwortlich. nur weil wir hier in österreich leben und uns solche katastrophalen folgen noch nicht heimgesucht haben, müssen wir trotzdem etwas tun! HELFEN ❤️ #sophieheartsaustralia . . . #australia #australiagram #visitaustralia #visualsgang #passionpassport #instago #instapassport #travelgram #traveltheworld #travelwithme #travelblogger #austrianblogger #viennablogger #bloggerstyle #bloggerlife #blogger_de #blogger_at #liveauthentic #livethelittlethings #lovedailydose #help #donate

Ein Beitrag geteilt von Sophie | Lifestyle Blog Wien (@sophiehearts_com) am

Mindful My Café Au Lait Postings

Last but not least möchte ich auch ein paar meiner Postings teilen, welche sich mit psychischer Gesundheit, mindfulness oder kleinen Problemchen beschäftigen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Strahlende Herbstfarben überall wo wir hinsehen. Wir alle posten Bilder von bunten Blättern 🍁 ein Kürbis ist oranger als der andere 🎃 und wir zeigen die farbenfrohste Jahreszeit in ihrer vollen Pracht 🍂 Doch bei all den bunten Bildern auf Instagram, sollten wir auch daran denken, dass nicht alle den bunten Herbst bunt sehen. Dass nicht alle die Welt farbenfroh sehen. Egal wie rot, orange und gelb die Blätter draußen sind und egal, wie leuchtend wir all das wahrnehmen. Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die all diese Farben nicht sehen können. Für die alles grau und trist ist. Die all dieses schöne Herbstglück nicht spüren können. Psychische Gesundheit ist ein Privileg - heute mehr denn je. Und wir sollten unsere Augen offen halten. Für die Menschen da sein, die wir lieben ♥️ Nicht nur dann, wenn alles perfekt ist, sondern gerade dann, wenn sie uns brauchen und nicht alles perfekt ist. Verteilt Liebe, wenn ihr Liebe geben könnt und nehmt Liebe (Hilfe), wenn ihr Liebe (Hilfe) braucht ♥️ . . . Foto: @thestylepolaroid . . #mentalhealth #mentalegesundheit #achtsam #bewusstleben #selbstwert #klarheit #moodyup #carmushka #carmushkapresets #anajohnson #inhaleexhale #takeabreath #rechargeyoursoul #soulful #mindfulliving #findyourpeace #justbreath #takeamoment #clearyourmind #taketimeout #gedanken #gedankenwelt #cybercorner #theuncoolclub #curateyourownfeed

Ein Beitrag geteilt von ♦ Lisa Maria ☼ (@mycafeaulait) am

Linse oder Kamera – darauf kommt es wirklich an

Linse oder Kamera?

Darauf kommt es wirklich an

Jeder, der sich schon einmal näher mit dem Thema Fotografie beschäftigt hat, wird sich womöglich einmal diese Frage stellen. Kamera oder Linse? Was ist wichtiger und wo sollte ich investieren? 

Ist die Linse wirklich das Wichtigste?

Fotografie ist etwas Wunderbares. Und vielseitig. Egal ob es darum geht, unvergessliche, private Momente festzuhalten, Kunst damit zu erschaffen oder tolle Fotos für Instagram zu machen. Die Möglichkeiten, die sich durch die Fotografie ergeben, sind beinahe grenzenlos. Bei einem besonderem Interesse an Fotografie oder aus beruflichen Gründen, wird man wahrscheinlich einmal mit dem Gedanken spielen, sich ein hochwertiges Kameraequipment zuzulegen. Spätestens da keimt eventuell auch die Frage auf: Linse oder Kamera? Was ist wichtiger? Soll ich lieber in das Objektiv investieren oder in einen teuren Body? Man bedenke: eine Kameraaustattung ist teuer. Wer in seinem Budget eingegrenzt ist und nicht mehr ewig auf ein Equipment hinsparen möchte, muss Prioritäten setzen. 

Meistens hört man: „Das Objektiv ist wichtiger, als der Body.“ Jein. Ein Body macht mehr aus, als man denkt. Natürlich erzielt man die besten Ergebnisse dann, wenn man beides hat, denn letztendlich macht es die Kombination. Deshalb sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken. Ich selbst konnte mir von Anfang an auch kein teures Kameraequipment leisten und musste für meine aktuelle Ausstattung verdammt lange sparen. 

Trotzdem empfehle ich immer, lieber in eine gute Objektivpalette zu investieren, bevor man den Kauf eines teuren Bodys wagt. Letztendlich macht man mit einem günstigeren Body und einem teuren Objektiv immer bessere Fotos, als mit einem teuren Body und einem spottbilligen Objektiv. 

Mein Sigma Objektiv kaufte ich mir zwei Wochen vor meiner D850. Zuvor hatte ich eine Mittelklassekamera und ein wirklich günstiges Objektiv, welches für seinen Preis dennoch sehr passabel war und gute Fotos. Trotzdem merkte ich einen enormen Unterschied, als ich mein neues Objektiv auf meine alte Kamera schraubte. Das bestätigte mir die Relevanz einer guten Linse nur noch mehr. Hier ein paar Ergebnisse:

Linse
Linse
Linse
Linse

Was tun, wenn ich auf Vollformat wechseln möchte?

Objektive sind auf den Kamerabody ausgelegt. Das heißt, es gibt für Vollformat eigene Objektive genauso wie für APS-C. Vollformatbodys liegen meist in einer höheren Preisklasse und sind dann vielleicht nicht sofort im Budget drin, wenn man eine komplette Ausstattung benötigt. Was aber, wenn es euer Ziel ist, irgendwann auf eine Vollformatkamera zu wechseln? Ihr werdet euch jetzt vielleicht denken, dass es sich dann nicht lohnt, in gute Objektive zu investieren, wenn ihr irgendwann wechseln werdet. Das ist nicht so ganz richtig. 

Meine Sigma Linse ist eigentlich ein Vollformatobjektiv. Ich konnte sie problemlos auf meine D7200 schrauben und damit Fotos machen. Meistens muss man nur die Brennweite neu berechnen und das wars. Das heißt, dass man Vollformatobjektive auch auf einer APS-C Kamera verwenden kann. Am besten lässt ihr euch in einem Fachgeschäft beraten. Dort wird euch genau erklärt, welche Objektive auf welche Kamera passen. Wenn diese Frage geklärt ist, müsst ihr euch eigentlich nur noch für eine Marke entscheiden. Denn eines bleibt gleich: ein Nikon Objektiv passt auf keine Canon oder Sony und umgekehrt.

Generell empfehle ich euch eine umfassende Recherche und Beratung. Bestellt nicht blauäugig auf Amazon, sondern geht zum Experten. Und als Anfänger würde ich auch nicht sofort eine Stange Geld in das Equipment stecken. Wer fotografieren kann, ist auch dazu in der Lage mit einer günstigen Ausstattung geniale Bilder zu machen. Eine teure Ausstattung ist kein Garant für gute Fotos, es liegt auch am Fotografen. Darum für den Anfang: lernen, lernen, lernen und dann wirklich investieren. Bis dahin hat man das Geld eventuell auch schon zusammengespart 🙂

Nachtfotos

So machst du unwiderstehliche Nachtfotos

In Dunkelheit fotografieren

So machst du unwiderstehliche Nachtfotos

Winterzeit = Horrorzeit für Blogger. Vor einigen Jahren hätte das noch gestimmt. Gerade wenn man als Bloggerin "im echten Leben" Vollzeit arbeitet, ist es gar nicht einfach, im Winter zu Bildern zu gelangen. Die Tageszeit ist verkürzt, meist wird die Bürotür erst nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen und dann ist die Zeit für Fotoshootings gelaufen. Und wäre da nicht auch noch das Wetter. Gute Nachricht: Man muss nicht mehr an die Tageszeit gebunden sein. Ich erkläre euch heute, wie ihr wunderschöne Nachtfotos ohne Blitz hinbekommt. 

Das richtige Equipment

„Du hast es einfach, du hast ein passendes Equipment dafür.“ – Ja, das stimmt. Ich werde es nicht leugnen, dass eine Vollformatkamera mit einem guten Objektiv enorm hilfreich dabei sind, bei schlechtem Licht gute Bilder zu machen. Das macht die ganze Sache natürlich leichter, aber wer so oder so nicht fotografieren kann, würde auch mit meiner Kamera oder selbst mit der Nikon D5 keine guten Bilder produzieren. Tageszeitenunabhängig versteht sich. 

Allerdings muss ich zugeben, dass die Verwendung einer DSLR fast schon notwendig ist, um bei Nacht Fotos zu machen. Mit dem iPhone habe ich es noch nicht probiert, darum kann ich dazu rein gar nichts sagen, aber ich habe schon mit meiner alten APS-C-Kamera und einem spottbilligen Objektiv bei Nacht fotografiert. Qualitativ unterscheiden sie sich natürlich stark von den Ergebnissen meiner jetzigen Kamera, aber durchaus entstanden herzeigbare Fotos – siehe unten. 

Heutzutage haben mehr Menschen eine DSLR-Kamera als je zuvor. Viele Modelle sind schon in einer niedrigen Preisklasse erhältlich und gute Einsteigermodelle. Ich bin mir aber sicher, dass eine Systemkamera (in der günstigeren Preisklasse) ebenfalls gute Dienste leisten könnte, aber damit habe ich ebenfalls wenig Erfahrung. Allerdings gibt es einen Faktor, der gerade bei Nachtfotografie entscheidend ist: das richtige Objektiv. Und da bieten auch Systemkameras eine gute Auswahl. 

Nikon D7200, Fixbrennweite 35 mm
Nikon D7200, Fixbrennweite 35 mm

Welches Objektiv brauche ich?

Ganz einfach: für Nachtfotos ein lichtstarkes Objektiv. Die Lichtstärke hat etwas mit der Blende einer Kamera zu tun. Je weiter die Blende geöffnet werden kann, desto lichtstärker ist das Objektiv. Oder in anderen Worten: je kleiner der Wert, desto lichtstärker das Objektiv, z.B. f2,8, f1,8 und f1,4. Die Blendenöffnung meines aktuellen Objektivs liegt bei f1,4 – bei meinem alten lag sie bei f1,8. Es gilt, je weiter sich die Blende öffnen lässt, desto besser, denn so kann mehr Licht hineindringen. 

Eine hohe Lichtstärke bringt viele Vorteile mit. Sie ist der Bonus bei Bildern, die unter schlechten Lichtbedingungen geshootet werden, aber eine hohe Lichtstärke ist nicht immer nur das Gelbe vom Ei. Sprich: man muss auch Nachteile in Kauf nehmen. Beispielsweise nimmt die Schärfentiefe mit einer zunehmenden Blendenöffnung ab. Bei Portraitfotografie wird das bewusst eingesetzt und ist ein großer Vorteil, bei Ganzkörperfotos (z.B. im Fashionbereich) kann dies allerdings zum Nachteil werden. Wenn ihr Nachtfotos machen möchtet und dies ein Problem darstellt, könnt ihr versuchen, ein bisschen abzublenden. Auch mit einer Blende von f8 kann man in der Nacht fotografieren. Damit hat man sogar einen Einfluss, wie die Lichtquelle auf dem Bild wirkt. Die Blendeneinstellung hängt dann von den weiteren Einstellungen ab und die Frage, ob man eine lange Belichtungszeit einstellen kann (immer mit Stativ) oder nicht (siehe Punkt: Belichtungszeit und verwackelte Bilder). Einfach durchprobieren, wie es für euch funktioniert.

 

ISO und Bildrauschen

Zwei weitere wichtige Faktoren, nicht nur für Nachtfotos sondern für Fotografie im Allgemeinen, sind die beiden Faktoren: ISO und Belichtungszeit. 

Die ISO ist quasi der Sehnerv eurer Kamera und für gute Bilder von großer Bedeutung. ISO Werte stellen die Lichtempfindlichkeit der Kamera dar. Generell gilt: je niedriger die ISO, desto besser. Eine hohe ISO bewirkt Bildrauschen, wobei ich hier Nikon mal ein kurzes Schulterklopfen geben muss. Die Kameras stemmen auch noch eine höhere bzw. sogar hohe ISO. Das sollte uns jetzt aber keinen Anlass geben, die ISO bis ins unermessliche zu drehen, denn auch wenn die Kameras top aufgestellt ist: eine niedrigere ISO ist, wenn möglich, immer noch besser. Mit ausreichend Licht kann man sich einen niedrigen Wert auch erlauben. In der Nacht sieht die ganze Sache schon anders aus. Wenn es nicht infrage kommt, die Blende weiter zu öffnen oder die Belichtungszeit länger zu stellen, dann muss die ISO hochgeschraubt werden. Doch je höher die ISO eingestellt wird, desto empfindlicher reagiert der Sensor auf das einfallende Licht. In der Nacht beginnt der ISO Wert meistens bei 800 und je nach Verhältnis erhöht sich dieser. Wenn dann nicht eben dieses Bildrauschen wäre, wodurch natürlich die Bildqualität leidet. Manchmal sieht Rauschen aber auch cool aus und ist gewollt. Generell kann ich euch den Tipp geben, dass ihr einfach mal probiert, wie hoch ihr mit eurer ISO gehen könnt und ab wann die Bildqualität wirklich zumutbar wird.    

Belichtungszeit und verwackelte Bilder

Die Belichtungszeit wird in Sekunden angegeben, z.B. 1/60. Sie regelt, wie lange das Licht auf den Bildsensor fällt und das ist entscheidend, ob eine korrekt belichtete Aufnahme entsteht oder nicht. Sie ist auch für die Schärfe eines Fotos verantwortlich. Mein Grenzwert liegt bei 1/60 Sekunden, um noch mit Hand zu fotografieren. Werte über 1/60 Sekunden (sprich 1/50 Sekunden, 1/40 Sekunden etc.) verursachen bei Fotografie mit der Hand ein verwackeltes Bild und sind ohne Stativ praktisch nicht möglich. Allerdings und so muss ich den Satz noch ein bisschen korrigieren, hängt das auch immer SEHR stark mit der Brennweite des Objektivs zusammen. Mein Objektiv hat eine Brennweite von 35 mm, darum gilt bei mir als Faustregel eigentlich, dass die Belichtungszeit MINDESTENS 1/35 betragen sollte. Damit funktioniert bei mir ohne Bildstabilisator allerdings nichts mehr. Das heißt allerdings auch, dass bei einer höheren Brennweite (z.B. 200 mm) die Belichtungszeit mindestens 1/200 Sekunden betragen sollte.

Möchtet ihr in der Nacht ausschließlich Gebäude oder Stillleben fotografieren, so ist es natürlich super, wenn ihr die Belichtungszeit möglich lang einstellen könnt (sofern ISO und Blende nichts mehr richten können). Dazu braucht ihr, wie gesagt, ein Stativ. Bei Menschen ist das allerdings schwer bis nicht möglich. Eine kurze Bewegung und das Bild ist verwackelt. Manchmal wird das allerdings auch bewusst eingesetzt, wie z.B. bei Straßen und Autobahnen. DIESE Lichtstriche entstehen genau so. 

Wie gelingen Nachtfotos?

Nach dem kleinen Exkurs in die Technikwelt einer Kamera, möchte ich jetzt die Frage aller Fragen beantworten. Wahrscheinlich auch die Frage, warum ihr hier seid, aber ich finde, ein bisschen Hintergrundwissen kann gerade beim Thema Nachtfotos nicht schaden. Wie gelingen nun Nachtfotos? Zuerst möchte ich noch erwähnen: es geht hier darum, Menschen bei Nacht zu fotografieren und keine Gebäude oder Städte, denn das wäre wieder ein komplett anderes Thema. 

Die Kombination einer DSLR mit einem lichtstarken Objektiv (welche es auch günstig gibt, für Nikon zum Beispiel -HIER-) ist wichtig. Eine Vollformatkamera ist somit absolut nicht notwendig, aber natürlich ein Bonus – vor allem, weil es hier darum geht, ohne Blitz zu fotografieren. ISO Automatik unbedingt ausschalten, sodass ihr sie selbst einstellen könnt. Stellt dabei unbedingt sicher, dass mit RAW fotografiert wird.

Ohne Lichtquelle geht gar nichts. Das dürfte aber einleuchtend sein, denn keiner will ein zappendusteres Bild haben, aber manchmal ist es ja auch ganz schön, wenn man den Sternenhimmel sieht. True – aber das Model muss durch eine Lichtquelle beleuchtet sein und zwar von vor dem Motiv. Es bringt sich wenig, das Model vor einem beleuchteten Gebäude zu stellen, aber frontal gibt es keinen Lichteinfall. Bei unserem Shooting am Grazer Hauptplatz stand ich vor einem beleuchteten Objekt (dem Rathaus). Das ist möglich, aber wie gesagt, es bedurfte auch weiterer Lichtquellen, die mich gut ausleuchteten. 

In einer Stadt gestaltet sich somit Nachtfotografie wesentlich einfacher, als jetzt beispielsweise am Berg. Durch die ganze Straßenbeleuchtung hat man automatisch von jeder Seite eine Lichtquelle. Sobald eine gute Lichtquelle vorhanden ist, wird Nachtfotografie eigentlich super einfach. Vorsicht allerdings vor greller Schaufensterbeleuchtung! Lieber sanfteres Licht bevorzugen (z.B. Gebäudebeleuchtung). Wichtig: Lichtfilter benutzen. Wird ein Sternenhimmel jedoch gewünscht, kann man immer noch eine Location wählen, auf welcher der Himmel gut sichtbar, die aber ausreichend genug belichtet ist. Durch die Lichtverschmutzung in der Stadt sind Sternenhimmel sowieso ein rares Gut bzw. gibt es den zumeist auch gar nicht. Da kann man allerdings noch ein bisschen mit Photoshop nachhelfen. 

Als Kleidung empfiehlt es sich, bei extrem schlecht belichteten Plätzen nicht All Black zu sein bzw. noch genügend helle Stellen frei zu lassen (Beine, Arme, Haare –> bei hellen Haaren). Als Model sollte man auch lieber langsamere Bewegungen machen, damit der Autofokus gut mitkommt.  

Hier ist somit die Checklist bei Personenfotografie in der Nacht:

  • DSLR Kamera
  • lichtstarkes Objektiv
  • Lichtfilter
  • Belichtungszeitwert: mind. 1/60 Sekunden
  • ISO und Blende nach Belichtungszeit anpassen
 
Nachtfotos
Nachtfotos
Nachtfotos
Nachtfotos
Bilddaten der oben gezeigten Bilder

Nikon D850
Sigma 35mm F1,4 DG HSM

ISO 800     35mm.    f/1,4.    1/60 sec

 

Ältere Beiträge zum Thema Fotografie

How To: Produkt- & Foodfotografie

 

Hello Nikon D850 – meine erste Vollformatkamera

A new dimension of photography

Hello Nikon D850 - meine erste Vollformatkamera

Lange habe ich überlegt. Soll ich auf eine Vollformatkamera umsteigen oder nicht? Dass ich mich in Fotografie weiterentwickeln möchte, war mir schon lange klar. Mit der Nikon D850 habe ich endlich den ersten Step gesetzt. 

Photography is an art

It’s about finding extra-ordinary

In an ordinary place

Mit 16 habe ich mir meine erste DSLR Kamera gekauft. Damals habe ich nicht viel investiert. Dass Fotografie jedoch irgendwann zu einem wichtigen Bestandteil meiner Existenz werden würde, habe ich als 16-jährige noch nicht geahnt. Ich bin ein Nikon-Mädel von Anfang an. Im Laufe der Zeit habe ich immer wieder in mein Kamera Equipment investiert. Von der Nikon D60 auf die Nikon D3200 bis hin zur Nikon D7200. Gute Einsteigermodelle. Letztere geht sogar schon in Richtung professionelle Fotografie. Sie ist im APS-C-Kamera-Bereich mit Sicherheit eine Top Investition und für Einsteiger bestimmt ein echter Quantensprung. Aber es geht noch besser. 

Nikon D850
Nikon D850

Warum ich von APS-C auf Vollformat gewechselt bin

Ich wusste immer, dass die Nikon D7200 zwar eine Top Kamera ist, jedoch noch ordentlich Luft nach oben ist. Zwar war die Kamera damals mit 1.200 Euro (Body + Objektiv) deutlich teurer, als meine Vorgängermodelle, aber mit der Zeit entwickelt man sich weiter. Die D7200 hat mir immer treue Dienste geleistet, aber als ich das erste Mal in Kontakt mit einer Vollformatkamera kam, war mir das nicht mehr genug. Vor allem weil Fotografie ein wichtiger Bestandteil meines Berufes darstellt. Nicht nur als Selbstständige, sondern auch in meinem Job als Online Marketing Managerin. 

Als sich Kerstin letztes Jahr die Canon D6 Mark II gekauft hat, durfte auch ich ab und an in den Genuss einer Vollformatkamera kommen. Plötzlich war ich mit den Ergebnissen meiner Kamera nicht mehr ganz so zufrieden. Der Wunsch nach einer Vollformat wurde kontinuierlich größer. Außerdem wollte ich die Qualität meiner Bilder steigern, um meine Selbstständigkeit auf eine noch professionellere Ebene zu heben. 

Nikon D850

Nikon vs. Canon

Als mir das Thema „neue Kamera“ nicht mehr aus dem Kopf ging, begann die Recherche. Der Kauf einer Vollformatkamera stand fest. Eine Frage war jedoch nicht geklärt: wechsle ich von Nikon auf Canon? Es macht mir unglaublich viel Spaß, mit der Canon D6 Mark II zu fotografieren. Darum überlegte ich sogar, mich vollkommen von Nikon zu trennen. Die Canon D6 Mark II war naheliegend, weil ich sie und die Ergebnisse kannte. Der Wechsel war lange ein Thema, doch dann kamen mir in der Recherche zwei Nikon Modelle unter, die mich neugierig gestimmt haben: Nikon D850 und Nikon D5. 

aDie D5 ist wirklich unglaublich und zählt zum ultimativen Profiequipment – hat aber einen stolzen Preis. Dafür bekommt man beispielsweise bereits einen guten Gebrauchtwagen. Sie ist und bleibt ein absoluter Traum, ist jedoch für mich und meine Bedürfnisse maßlos übertrieben. Zwar ist mir qualitativ hochwertige Fotografie wichtig, aber man muss bedenken: ich verdiene nicht als Fotografin mein Geld und auch in einem niedrigeren Preissegment gibt es es unfassbar gute FX-Kameras. Die D850 jedoch wurde in die Liste aller möglichen Optionen aufgenommen. 

Letztendlich sind Nikon und Canon sehr ähnlich. Wofür man sich am Ende entscheidet, ist meiner Meinung nach Geschmacksache oder eine Frage der persönlichen Vorstellungen/Präferenzen. 

Der Entscheidungsprozess zur Traumkamera

Meine ersten beiden Kameras waren eher impulsive Käufe. Schnell eine gute Kamera für wenig Geld, lautete mein Motto. Bei der D7200 habe ich mich beraten lassen und für meine damaligen Bedürfnisse war sie absolut ausreichend. Bei meiner ersten Vollformatkamera wollte ich mir mehr Zeit lassen. Insgesamt habe ich über ein Jahr überlegt und mich vier Monate aktiv informiert. 

Ich habe etliche Blogposts gelesen, das Equipment vieler erfolgreicher Blogger recherchiert und Bildervergleiche gemacht. Besonders hilfreich fand ich zwei Seiten. Zum einen Explore Cams. Dort könnt ihr euch Bildergebnisse von nahezu jeder Kamera ansehen und sie sogar mit eurem Objektiv kombinieren. Für mich besonders wichtig, weil ich auch in ein neues Objektiv investieren wollte. Als nächstes verglich ich Kameras auf der Seite Versus. Die Nikon D850 ging fast immer als Vergleichssieger hervor. Alle besseren Modelle waren wesentlich teurer. Darum war die ganze Sache in Stein gemeißelt und ich habe mich entschieden. Ich bleibe meiner Marke treu und kaufe die D850. 

Die D850 ist für mich eine echte Investition. Über ein Jahr habe ich darauf hingespart und immer wieder Geld beiseite gelegt. Es ist keine Kamera, die man einfach mal schnell kauft, da der Preis wirklich happig ist und man tiefer in die Tasche greifen muss. Aber ich bin mir mit dieser Kamera sehr, sehr sicher und ich weiß, dass sie neuen Schwung in meine Fotografien bringen wird. 

Mein neues Equipment besteht somit aus der Nikon D850 und dem Sigma 35mm F1,4 DG HSM Art Objektiv. Die Feier- und freien Tage habe ich dafür genutzt, meine Kamera etwas zu testen. Die Ergebnisse möchte ich euch nicht vorenthalten. Es sind eher Random Fotos. Ein Bild habe ich nicht selbst gemacht. Aber da ihr den Snapshot Sunday früher so mochtet, habe ich mir gedacht, Random Shots tun es heute auch – selbst wenn das Gesamtbild nicht ganz so stimmig ist. 

Nikon D850
2010

Embrace the 2010’s – die besten Songs des Jahrzehnts

Embrace the 2010's

Die besten Songs eines ganzen Jahrzehnts

10 Jahre sind eine lange Zeit. Genug Zeit, um auch musikalische Erinnerungen zu schaffen. Heute erfährt ihr, welche Songs mich in dieser Zeit begleitet haben und welche Hits in den Charts ganz oben waren. Zum Schluss gibt es meine "Embrace the 2010's" Playlist auf Spotify. 

10 Jahre voller Hits

Vorweg – NEIN, ich höre nicht nur (Deep) House und Ed Sheeran. Im Grunde genommen ist mein Musikgeschmack breitgefächert. Das zeigen auch meine diversen Playlists auf Spotify – auch wenn meine „Perlen der Housemusic“ und „Ed Sheeran Love List“ – Playlists jene sind, die mit den meisten Songs gefüllt wurden. Doch auch ich mag die Abwechslung – manchmal. In 10 Jahren haben sich etliche Songs angehäuft. Songs, mit denen ich wundervolle Momente verbinde – oder auch traurige. Wie Liebeskummer zum Beispiel. Selbst da heilt Musik besser die Wunden, als Zeit. 

Weil mein Tag quasi aus durchschnittlich 10 Stunden Musik besteht, möchte ich heute meine liebsten Scheiben aus einem ganzen Jahrzehnt teilen. Keine Sorge, die Playlist besteht nicht aus House. Ich habe mich bewusst dazu entschieden, diese Songs nicht in die Playlist zu geben, schließlich gibt es dafür auch noch meine Houseplaylist, die ihr -HIER- findet. Bei den Ed Sheeran Songs konnte ich jedoch nicht widerstehen. Weil mich damit so viele Erinnerungen verbinden, möchte ich diese Songs in der Playlist nicht missen. 

Zusätzlich gibt es zu ausgewählten Songs ein kleines Throwback an Erinnerungen und Assoziationen, die sich bei mir auftun, wenn ich diese Lieder höre. Weil ich die Jahrescharts manchmal verfolge, durfte auch die nicht fehlen (gemessen anhand der Top 10 Auswertungen). Ich muss an dieser Stelle aber erwähnen, dass die Jahrescharts nicht immer das Erscheinungsdatum berücksichtigt. So kann es auch sein, dass ein Song aus 2013 in den Jahrescharts von 2014 ist. So und nun begeben wir uns auf eine Reise zurück in die Vergangenheit. Beginnen werden wir bei 2010. 

Das war 2010

'Cause You're Amazing Just The Way You Are!

Barbra Streisand – woo woohoohoohoo. Wer kann sich noch an diesen Ohrwurm erinnern? Ja, er wurde schnell nervig, aber mich erinnert er an meinen Maturaball. An seinem eigenen Maturaball hat man ja quasi alle Rechte, wenn man mit dem weißen Kleid ans DJ Pult tritt. Ich glaube, der DJ musste noch nie so oft einen Song in Dauerschleife spielen, wie bei uns. Scheint aber keinen gestört zu haben, denn der Song war ein Stimmungsmacher. Im Erscheinungsjahr 2010 schaffte er sogar auf Platz 18 der österreichischen Jahrescharts.

Weiter hinten, aber bestimmt ein Song, der nicht so schnell nervig wurde, landete „Just the way you are“ von Bruno Mars. Auch der Song erinnert mich an meinen Maturaball. Ich hatte einige Tage davor nämlich ein bisschen Liebeskummer. Beim Ballaufbau hatte ich ständig diesen Song im Ohr und musste mir einige Tränchen verkneifen. Aber hey, mein Maturaball war trotzdem super!

Super fand ich auch die Fußball WM in Südafrika. Ich weiß noch ganz genau, dass meine Schwester ihre Matura hatte, als meine Lieblingsmannschaft Portugal gegen Nordkorea haushoch gewonnen hat. Was richtig cool ist: auch heuer ist wieder ein Fußballspektakel. Und egal wer spielt, ich wäre ja so.gerne beim Spiel in Rom dabei (was wohl nicht passieren wird). Um jetzt beim Thema zu bleiben: den Song zur Fußball-WM 2010 mochte ich jedoch überhaupt nicht, landete aber auf Platz 3 der Jahrescharts (was nicht verwunderlich ist, denn WM und EM Songs landen immer ganz oben).   

Austrian Annual Charts 2010

Top 3

Top 1
Ke$ha - Tik Tok
Top 2
Ke$ha - Tik Tok

Das war 2011

Brazil, Morocco, London to Ibiza, Straight to L.A., NY, Vegas to Africa

Zugegeben: ich habe es 2011 in keines der Länder geschafft, aber zumindest in die Türkei. Die große Maturareise stand an. Es ging nach Siede. Der Top Song 2011 hat mich jedoch dorthin begleitet. „On the floor“ von Jennifer Lopez – es war auch gleichzeitig der Song, den wir bei der Busfahrt zurück ins Hotel nach einer Bootstour gehört haben. Und ich gebe wieder zu: ich war zu sehr mit meinem Aufriss beschäftigt, als mich von der Partymeute anstecken zu lassen. Stimmung hat der Song auf jeden Fall gemacht. 

Ein weiterer Partysong aus dieser Zeit ist „Yeah 3 Times“, Platz 2 in den Jahrescharts 2011. Es war der letzte Sommer vor dem Studium und genau dieser Sommer war magisch. Noch nicht ganz genau zu wissen, was jetzt auf einem zukommt, entspannt zum ersten Mal drei Monate Sommerferien genießen und doch ein bisschen Aufregung, weil ich mich für die FH beworben habe. Geklappt hat es nach dem bestandenen schriftlichen Aufnahmetest zwar nicht, aber ich fand im Lehramt eine neue Option. Dass Lehrerin doch nicht mein Beruf werden würde, ahnte ich damals schon. Ich habe die Kreativität vermisst, das Schreiben und die Fotografie. Den Blog habe ich in diesem Jahr allerdings noch nicht gestartet. 

Und dann ging alles ganz schnell. Erstes Semester. Ich spüre immer noch ein bisschen diese Aufregung. Und Unsicherheit. Wie ich unsicher durch den Campus streifte, meinen Hörsaal nicht fand und zu spät zur „Humangeographie I“-Vorlesung kam – meiner ersten Vorlesung. Ich sehe immer noch die Studentin vor mir. Die Erstsemestrige, die sich damals noch nicht vorstellen konnte, das Studium irgendwann zu Ende zu machen. 

Der präsenteste Song war damals für mich jedoch „Titanium“ von David Guetta und Sia. Ich muss gestehen: ich war damals eine ziemliche Partymaus und habe wenig anbrennen lassen. Der Song war mein Club Smasher, wo ich eigentlich immer auf der Tanzfläche war. In den Jahrescharts landete er auf Platz 14.

 

Austrian Annual Charts 2011

Top 3

Top 1
Jennifer Lopez - On the Floor
Top 2
Alexandra Stan - Mr. Saxobeat

Das war 2012

Who Do You Think You Are?

2012 war musikalisch gesehen irgendwie mein unbedeutendstes Jahr. Ich kann mich an wenige Songs wirklich erinnern, die ich damals gehört habe. Wahrscheinlich, weil es auch die Zeit war, in der ich sehr intensiv mit mir beschäftigt war. Das Jahr war irrsinnig turbulent. Ich kam mit meinem damaligen Exfreund zusammen. Die Beziehung ging noch nicht lange und ich kam in die Klinik. Dort verbrachte ich auch 6 Monate. In dieser Zeit kam es leider auch zur Trennung. 

Prinzipiell war dieses Jahr ereignisreich, ist mir ansonsten aber nicht so ereignisreich vorgekommen. Ich denke jedoch, dass so ein Klinikaufenthalt Aufregung genug ist. Eine Trennung und ein weiterer Verlust genauso. 

Das Jahr war jedoch nicht nur trist. Den Top Hit aus dem Jahr 2012 habe ich noch gut in Erinnerung. „Gangam Style“ – für mich jedoch eher nervig. Außerdem standen bei mir sowieso eher ruhige Töne im Fokus, wie zum Beispiel „Jar of Hearts“ von Christina Perri. Einen Partysong habe ich jedoch trotzdem öfters gehört:  „Scream & Shout.“ Ganz genau – Britney erlebte 2013 quasi wieder ein Revival. Viel lustiger fand ich jedoch die Parodie von YTitty. Der Song kam ein Jahr später dann auch in die Jahrescharts.        

Austrian Annual Charts 2012

Top 3

Top 1
Michel Teló - Ai Se Eu Te Pego
Top 2
Psy - Gangnam Style

Das war 2013

Kennst du noch den Ort, wo ich auf dich gewartet habe?

Der Sprung von 2010-2013 war rasant. Damals habe ich begonnen, neben dem Studium in einem Café zu jobben. Gastronomie war noch nie meins, aber ich brauchte das Geld. Im Sommer stand der Song „Blurred Lines“ ganz hoch im Kurs – mit dem ich auch meine Gäste dauerbeschallt habe. Es war ein ruhiger Nachmittag im Café und ich alleine. Wer mir die Überhand über Spotify gibt, hat oft nichts zu lachen und muss den einen oder anderen Song vielleicht mehrmals ertragen. Übrigens: das dazugehörige Musikvideo reflektiere ich heute natürlich viel kritischer, als damals. Taryn Southern hat dazu jedoch eine spitzen Parodie geliefert und den Männern mal gezeigt, wie es anders geht. 

Ansonsten habe ich auch viel Klingande gehört. Damals hätte ich nicht einmal im Traum daran gedacht, dass ich Klingande einmal live sehen werde, um zu den Beats zu tanzen. 2013 beschränkten sich die Tänzchen zu „Jubel“ nämlich noch auf die Schichten im Café, welches abends übrigens zur Bar umfunktioniert wurde. 

Aber nicht nur Happy Peppy Songs waren meine Begleiter in diesem Jahr. Es war kein einfaches Jahr, weil es auch das Jahr war, in welchem ich meinen Vater verloren habe. Und Liebeskummer hatte ich auch. Darum hörte ich „Einer dieser Steine“ in Dauerschleife. 

Austrian Annual Charts 2013

Top 3

Top 1
Avicii - Wake me Up
Top 2
Psy - Gangnam Style

Das war 2014

A Year full of Drum & Bass

2014 erlebte mein Musikgeschmack ein kleines Revival. Ich entdeckte meine Liebe zu Drum & Bass, die auch heute noch präsent ist. Ab und zu höre ich diese Songs immer noch sehr gerne. Damals bin ich ein bisschen spät auf den Zug aufgehopst. Meine Drum & Bass Lieblingssongs wurden nämlich schon alle weitaus vor 2014 aufgenommen, wie beispielsweise „Ghost Assassin“ von Maduk ft. Veela. 

2014 war auch das Jahr, in dem ich Alex das erste Mal begegnet bin. Ihn konnte ich wenig von Drum & Bass begeistern, dafür mochten wir beide „Blank Space“ von Taylor Swift, welcher im Jahr 2014 rauskam, jedoch leider keine Jahreschartsplatzierung erzielen konnte. Dennoch haben wir beide festgestellt, dass Taylor „superfesch“ ist.  

Ein anderer Song, welcher in den Jahrescharts auf Platz 24 landete und den wir beide auch gerne mochten, war „Chandelier“ von Sia. Ich kann mich noch an ein paar private Tänzchen im Badezimmer erinnern. Okay, es war abgehen auf höchstem Niveau :D. 

2014 war wirklich ein wunderbares Jahr. Endlich habe ich Anschluss an der Uni gefunden. Früher bin ich eher alleine über den Campus gestreift, doch in diesem Jahr fand ich meine ersten wirklichen Freunde an der Uni. Viele davon sind bis heute geblieben, wofür ich wirklich mehr als dankbar bin. Ich schaffte mir endlich mein eigenes Netzwerk an der Uni und es dauerte gar nicht so lange, bis mich irgendwie jeder am Institut kannte. Sogar einige Professoren. Irgendwie war die alte Lisa zurück. Als ich mit der Uni begonnen habe, war ich gerade inmitten meiner Krankheit. Das hat mich verändert, dabei fiel es mir früher nie schwer, gleich Anschluss zu finden. Plötzlich war ich an der Uni präsent. Ich war quasi das Omen der Mitschriften und wenn es irgendwie Fragen bezüglich Prüfungen, Anmeldungen, Anrechnungen etc. gab, eine Ansprechpartnerin für meine Kommilitoninnen. Ich habe meinen Platz gefunden und der Song von Sia erinnert mich ein bisschen daran.     

Austrian Annual Charts 2014

Top 3

Top 1
Helene Fischer - Atemlos durch die nacht
Top 2
Pharell Williams - Happy

Das war 2015

Next to your heartbeat where I should be

Das Jahr, in welchem ich meine Liebe für Ed Sheeran entdeckte. Begonnen hat alles mit Bloostream & Photograph. Songs, die 2015 veröffentlicht wurden. Fortan füllte sich meine Ed Sheeran Love List mit unzähligen seiner Songs. Photograph erinnert mich an so viele Momente, die mich nostalgisch werden lassen. In diesem Jahr habe ich unglaublich viel erlebt. Ich war viel in Österreich unterwegs, habe meine Liebe für die Natur neuentdeckt und dieses Jahr so, so, so sehr genossen. Dabei habe ich auch oft „Five more hours“ von Chris Brown gehört – quasi mein Dauerbrenner bei Autofahrten. Ich durfte auch endlich auf Uni Exkursion fahren. Es ging nach Prag. Auch diese Erinnerung möchte ich nicht mehr missen – und da rufen viele Ed Sheeran Songs Erinnerungen hervor. 

2015 war somit ein Ed Sheeran-lastiges Jahr. Ich habe all seine Hits in Dauerschleife und quasi das ganze Jahr über gehört. Ein Song, den ich jedoch noch super gerne mochte war „I don’t like it, I love it“ von Robin Thicke und Flo Rider. Der erinnert mich an meine Hardcore Prüfungszeit und wie ich danach den Uniabschluss bei einer Bowle am Karmeliterplatz gefeiert habe. Mein Motto damals: SOMMERFERIEN? I don’t like it, I love it, love it, love it, uh oh!   

Austrian Annual Charts 2015

Top 3

Top 1
Sido ft. Andreas Bourani - Astronaut
Top 2
Omi - Cheerleader

Das war 2016

Baby, pull me closer in the backseat of your Rover

2016 begann meine Chainsmoker-Liebe. Closer war mein absoluter Sommersong, den ich bis zum Ende des Jahres praktisch mindestens einmal am Tag gehört habe. Das Coole war auch, dass 2016 wieder ein richtig cooler Justin Timberlake Song rauskam. Ich weiß noch ganz genau, dass Alex und ich damals den ESC angeschaut haben, als Justin „Can’t stop the feeling“ live performte. Der wurde dann an lauen Sommerabend beim Grillen oft gespielt. Generell war 2016 voll mit gute Laune Songs – vielleicht wollte ich mich damals einfach von meinem Unistress ablenken. Und den Ängsten vor meinem Abschluss. Ich begann nämlich damit, meine Diplomarbeit zu schreiben und da bedurfte es Stunden an Stimmungsmachersongs. 

Austrian Annual Charts 2016

Top 3

Top 1
Alan Walker - Faded
Top 2
Rag'N'Bone Man - Human

Das war 2017

But it's hard when you're young

Wohl mein prägendstes Jahr, was meinen Musikgeschmack betrifft. Geschmack ist ein gutes Stichwort. 2017 bin ich nämlich auf den Housemusic Geschmack gekommen. „Cola“ von CamelPhat und Elderbrook ist bis heute mein absoluter Lieblingssong. Dieser Song war auch dafür verantwortlich, dass meine Playlist immer länger wird. 

Generell war 2017 ein Jahr, das durch viele Songs assoziiert wird und sich wie eine rote Schleife durchs ganze Jahr zieht. Ich verbinde so viele Songs mit meiner Diplomarbeitszeit, aber auch mit meinem Uniabschluss. „Chained To The Rhythm“ von Katy Perry war der erste Song der lief, als ich meinen Magister gefeiert habe. Ich muss zugeben, ich habe den Song davor schon sehr oft gehört und mir vorgestellt, wie ich nach meinem Abschluss dazu abtanze. Man muss sich die Ziele ja immer irgendwie vor Augen führen, nicht wahr 😉

Als ich dann wieder mehr Zeit für andere Dinge als Uni hatte, begann eine aufregende Zeit in meinem Leben. Ich habe viele neue Menschen kennengelernt und so viel erlebt. Ich erinnere mich wirklich gerne daran zurück, obwohl manch Schönes nur von kurzer Dauer war. Ein Song, bei dem ich das Bauchkribbeln von damals immer noch spüre, ist „Young“ von den Chainsmokers. Ich spüre immer noch, wie meine Haare im Wind wehen, der Song im Ohr, das kroatische Meer vor mir, die Wärme des Sonnenaufgangs, ich ganz alleine und grübelnd – über eine ganz bestimmte Sache. Die Entscheidung, die ich damals getroffen habe, war zwar die Falsche, aber hat mich gelehrt, dass ich bei gewissen Dingen NIE NIE NIE mehr auf meinen Kopf, sondern auf mein Bauchgefühl hören sollte. 

Eine nicht ganz so literarische Meisterleistung war „Swalla“ von Jason Derulo und Nicky Minaj – und ja, den Text kann man echt kritisch betrachten, wenn man dahinter gekommen ist, worum es in den Song wirklich geht. ABER – mich erinnert der Song an Ibiza oder besser gesagt an die Zeit davor. Ich war im Mai 2017 ja auf den Balearen. Einen Tag vor Abflug und kurz bevor ich den Weg zum Flughafen angetreten bin, war ich noch bei Freunden, wo wir den Song in Dauerschleife gehört haben. 

Ohne Zweifel jedoch war 2017 das Despacito Jahr. Kein Wunder, dass der Song in den Jahrescharts auf Platz 1 war. Mich erinnert er auf jeden Fall an eine Cabriofahrt quer durch Klagenfurt. Irgendwie erinnern mich so viele 2017er Songs an Autofahrten. Wie beispielsweise „Thunder“ von Imagine Dragons, als ich spontan nach Bratislava übers Wochenende düste oder „Hot2Touch“ von Felix Jaehn um 2 Uhr morgens auf den Weg nach Kroatien. 

Ganz hoch im Kurs standen jedoch zwei bestimmte Songs: „Friends“ von Justin Bieber und „Look what you made me do“ von Taylor Swift, mit welchen ich viele Menschen in meinem Leben dauerbeschallt habe – neben meiner Ed Sheeran Playlist. 

Austrian Annual Charts 2017

Top 3

Top 1
Luis Fonsi - Despacito
Top 2
Ed Sheeran - Shape of you

Das war 2018

Ring Ring, are you there?

Jahr der großen Steps und Neubeginne. 2018. Meine letzten langen Sommerferien, neuer Job, neue Wohnung: HALLO NEUES LEBEN! Viele musikalische Hits haben mich begleitet. Auch das Jahr, in dem ich über Chartsongs nicht mehr viel Überblick hatte. In meinem neuen Zuhause gab es nämlich kein Ö3 oder Kronehit mehr. Dafür meine Spotify Playlist, die zugegebenermaßen wieder fast ausschließlich House, den ich schon ewig kannte, wiedergab. Ein paar Songs aus 2018 gibt mein Brain jedoch trotzdem wieder und verbindet es mit Erinnerungen. Wie zum Beispiel „Solo“ von Demi Lovato. Irgendwie mein Umzugssong – wurde zumindest auf tausenden Autofahrten von Weiz nach Graz und retour gehört – oder etliche Songs von Ariana Grande, wie „Thank you next“ und „God is a woman“. 

Weil ich im Sommer 2018 zum Ed Sheeran Konzert ging, habe ich jedoch auch wieder vermehrt damit angefangen, Ed Sheeran Songs zu hören. Die meistens Songs wurden ja bereits 2017 oder weitaus davor veröffentlicht, aber „Happier“ kam 2018 raus und den habe ich geliebt. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als er beim Konzert gespielt wurde. Was für eine Atmosphäre – wow! 

Ansonsten blieb ich wirklich ausschließlich bei meiner „Perlen der Housemusic“ Playlist hängen – und ich hatte auch einen Favoriten, der 2018 rauskam: „Ring Ring“ von Jax Jones, Rich the Kid und Mabel. Seitdem LIEBE ich Mabel.  

Jedoch hätte ich jetzt fast einen Song vergessen. „In my mind“ von Gigi D’Agostino – auch die Platz 1 der Jahrescharts. Das war mein Fortgehlied und immer wenn ich früher nach Hause bin, habe ich Sprachnachrichten bekommen, als der Song lief und ich nicht mehr da war 😀 – an dieser Stelle DANKE an meine Freunde 😀  

Austrian Annual Charts 2018

Top 3

Top 1
Dynoro & GIgi D'Agostino - in my mind
Top 2
Rudimental - these days

Das war 2019

God is a dancer

Ein weiteres Jahr ohne Radiosender. Dafür mit Spotify. Aber Spotify hilft einem ja auch nicht wirklich dabei, auf den neuesten Stand zu bleiben. Einer der Top 3 Jahreshits 2019 war jedoch mein Favorit, auch wenn er bei vielen meinen Freunden wenig auf Begeisterung stieß. Aber ich LIEBTE „Dance Monkey“ – und tue es immer noch. Dance Monkey war auch der letzte Song, den ich im alten Jahr gehört habe. Wir haben kurz vor Mitternacht das Radio angemacht und als meistgewünschter Ö3-Hit des Jahres, wurde er eben auch noch in den letzten Minuten kurz vor Mitternacht gespielt.  

Plus: ich wurde ein großer Fan von Billie Eilish und habe ihre Songs stundenlang gehört. Ob beim Spazierengehen, beim Duschen, Zähne putzen oder generell schon in der Früh und manchmal auch in der Cool Down Phase beim Sport. Mein absoluter Favorit ist „Bad Guy“ – und der ist es eigentlich immer noch. Und ich habe wieder viel von Mabel gehört. Mein Lieblingssong aus 2019 von ihr ist „God is a Dancer.“

Austrian Annual Charts 2019

Top 3

Top 1
Lil Nas X - Old Town Road
Top 2
Billie Eilish - Bad Guy

Spotify Playlist

Nachdem der Beitrag doch länger wurde, als gedacht, gibt es jetzt endlich die Spotfiyplaylist. Mir ist übrigens aufgefallen, dass ich viel mehr Verbindungen und Assoziationen zu Songs aus früheren Jahren herstellen konnte. Das liegt vielleicht wirklich daran, dass ich viel weniger Radio und dementsprechend Chartsongs höre – und ich gehe auch weniger fort. Ich hoffe, euch hat die kleine Reise in die Vergangenheit gefallen und euch gefällt die Playlist. 

Find more music on My Café Au Lait

Let a new decade begin: Chapter January

Chapter January

Let a new decade begin

First things first: ich wünsche euch ein frohes und glückliches neues Jahr. Einen wunderschönen Start into a new decade. Möge das neue Jahrzehnt viele glückliche Momente für euch bereithalten. Möge es viele Erinnerungen schaffen, unvergessliche Zeiten und möge euer Lebensbuch mit vielen abenteuerreichen Seiten gefüllt werden. 

Welcome into a new decade

New beginnings

Ich muss ehrlich sagen, dass dieser Beitrag gerade spontan entsteht. Spontan, weil es mir in den Fingern kitzelt. Weil ich einfach schreiben möchte. Weil ich mit euch kommunizieren möchte und vielleicht auch ein bisschen, weil ich euch heute ein Teil von meinem Leben sein lassen möchte. Wie eigentlich immer – nur heute eben wieder auf dem Blog. Ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, darum lasse ich einfach meine Finger über die Tastatur tanzen. Sauge mir die Wörter irgendwie aus meinem Herzen, auch wenn das gerade kitschig klang, sodass es fast schon wehtut. Lasse meine Ohren von sanften Klängen umspielen, während ich einfach das tue, was ich liebe. Schreiben. Schreiben und meine Fotografien zeigen. 

Gestern hat eine neue Dekade begonnen. A new decade – Zeit für ein Neubeginn? Oder vielleicht auch, um sich wieder darauf zu besinnen, dass das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen schon davor wunderbar war und ist und weitermachen. Das bleibt letztendlich euch überlassen. Ich hoffe jedoch, dass ihr einen wundervollen Start in diese neue Dekade hattet. Ein ganzes Jahrzehnt. Wow! Zehn Jahre bis zum nächsten. Und das ist eine verdammt lange Zeit. Das sind über 3.000 Tage. Genug Zeit und Platz für neue Abenteuer, Lebenserfahrungen, Momente und Erinnerungen. 

Decade
New Decade
New Decade
New Decade

My start into a new decade

Freunde und Gemütlichkeit

Gestern war es also soweit. Ein Jahreswechsel. Ein ganz besonderer Jahreswechsel. Der Wechsel in ein neues Jahrzehnt. Eigentlich der perfekte Anlass, um es einmal pompöser krachen zu lassen, oder? Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht genau das tun, wonach einem ist. Und mir war nicht danach, groß zu feiern. Mir war nicht danach, mich in ein Menschengetümmel zu stürzen und jedem zu zeigen, wie fancy mein Leben ist. Denn das ist es eigentlich nicht und dann auch irgendwie schon. In dem letzten Jahrzehnt habe ich den Begriff „fancy“ für mich nämlich neu definiert. 

Fancy bedeutet schick oder ausgefallen. Ein Wort, das Reichtum und Luxus suggeriert. Reichtum und Luxus hat für mich jedoch nichts mehr mit „viel haben“, Materialismus und Geld zu tun. Vielmehr ist Reichtum für mich ein stabiles Umfeld zu haben. Eine glückliche Familie und wunderbare Freunde, auf die ich zählen kann. Dass ich ein Dach über den Kopf habe, keinen Hunger leiden muss und dass ich gesund bin. Ich bin dazu in der Lage, für mich selbst zu sorgen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit.

Und Luxus ist Zeit. Zeit, die ich mit den Menschen verbringen kann, die mir wichtig sind. Darum haben wir das alte Jahr und Jahrzehnt gestern auch fancy ausklingen lassen. Nicht mit viel Chic, nicht mit viel Tamtam, sondern im Kreise von wunderbaren Menschen. Menschen, die sich gegenseitig schon über so viele Jahre begleiten. Wo Vertrauen und Wertschätzung da ist. Egal, wie man in der Gesellschaft gestellt ist. Egal, ob das Konto gut gefüllt ist oder nicht. Menschen, die sich gegenseitig wieder hochziehen, wenn man droht, abzurutschen. Darum kann ich sagen: ja, ich habe das Jahrzehnt fancy beendet. Und weils so schön war, gibt es auch Einblicke in unsere kleine Silvesterfeier. 

New decade
New Decade

Meine My Café Au Lait Pläne

Last but not least ein paar Worte und Gedanken darüber, wie es mit mir als „Onlinepräsenz“ weitergehen soll. Präsenz ist ein gutes Stichwort. Ich möchte präsent sein, euch weiterhin mit meinen Fotos und Texten eine Freude bereiten. Über mich hinauswachsen. Meiner Kreativität freien Lauf lassen. Zugegeben: es ist das erste Mal, dass ich mir keine allzu konkreten Pläne geschmiedet habe, obwohl ich Ziele habe. Ich bin ein bisschen im Familiengetümmel versunken und habe es so genossen, sodass ich meinen Ehrgeiz außen vor gelassen habe. Ich möchte jedoch nicht stehen bleiben, sondern weiter wachsen. Weiter an meiner Selbstständigkeit arbeiten und etwas erreichen. Es liegen 366 weiße Blatt Papier vor uns. Ich sehe dem ganzen entspannt entgegen. Wenn ich heute damit anfange, meine Pläne konkreter auszutüfteln, dann ist noch genug Zeit da. Die Entschleunigung war wichtig, sonst wäre ich wahnsinnig geworden. Ich hatte so viel Aufregung in den letzten Monaten, da taten ruhige Stunden ganz gut. Trotzdem bin ich gespannt, wie der Weg mich leiten wird, welche Fotoideen mir kommen, mit welchen Firmen ich zusammenarbeiten werde und welche Texte ich mir aus den Fingern sauge. 

Bis dahin: enjoy the new decade, kommt gut an und lasst die 20s wieder hochleben. 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ready for a new decade! 💫 Heute lohnt es sich nicht nur, das Jahr Revue passieren zu lassen, sondern ein ganzes Jahrzehnt. Vor allem weil ich mich zwischen 2010 bis heute unfassbar gewandelt habe. Immer wieder. Ich habe das Jahrzehnt gesund begonnen, dachte ich hätte die Essstörung als Phase in den 2000ern gelassen. Es war nicht so. Ich habe dieses Jahrzehnt allen voran damit verbracht, zu kämpfen, aber gleichzeitig daran zu wachsen. Ich habe dafür gekämpft, gesund zu werden, glücklich zu werden und auch wenn es fast ein Jahrzehnt gedauert hat - am Ende wars erfolgreich. Ich habe Liter an Tränen vergossen - vor Schmerzen, vor Hunger, vor Angst, vor Trauer, weil ich meinen Vater verloren habe, unzählige wegen Liebeskummer, aber auch vor Freude, weil ich meine Matura gemacht habe, meinen Uniabschluss geschafft habe, ich Tante wurde und letztendlich auch wegen den Menschen, die in meinem Leben waren. Nicht weil ich froh bin, dass sie gegangen sind, sondern weil ich dankbar bin, dass sie da waren. Ich habe Freundschaften geschlossen, ein bisschen was von der Welt gesehen: Türkei, Slowenien, Deutschland, die Slowakei, Tschechien, Ungarn, Spanien, Marokko, Italien, Kroatien - all diese Länder durfte ich ein oder mehrmals bereisen und gleichzeitig habe ich die Schönheit meines Heimatlandes Österreich besser kennen- und schätzen gelernt. Ich habe den Blog gegründet, bin nach Graz gezogen, habe zwei Jobs, entdeckte jeden Tag aufs Neue die Liebe und Leidenschaft zum Schreiben und zur Fotografie. Danke an dieses Jahrzehnt und DANKE an ausnahmslos ALLE Menschen, die ein Teil davon waren - über kurz oder lang- oder es immer noch sind. Dazu zählt auch ihr ♥️ #newyearseve #goodbye2019 #anewdecadestartsnow . . Foto: @thestylepolaroid . . #innerpeace #carmushka #silvester #anajohnson #torismicommunity #graz #grazliebe #grazerblogger #inhaleexhale #newstart #newbeginnings #allthatglitters #allthatglittersisgold #sparkling #sparklydress #sparkledress #daysofgratitude #sparkleandshine #sparklesparkle #bloggerstribe #shinyhappybloggers #finalcountdown

Ein Beitrag geteilt von ♦ Lisa Maria ☼ (@mycafeaulait) am

Ein Jahrzehnt geht zu Ende – das war 2019

Jahresrückblick

2019 - ein Jahrzehnt geht zu Ende

Mit 2019 geht nicht nur ein komplettes Jahr, sondern ein ganzes Jahrzehnt zu Ende. In diesem Beitrag lasse ich das alte Jahr noch einmal Revue passieren. 

Januar

Ein Getaway im Biwak Canna Palustre

Ich muss dann mal alleine sein…

 

  • Bei einer stundenlangen Partie Dart ins neue Jahr gefeiert
  • Vienna Coffee Festival
  • Mädelswochenende mit Kerstin in Millstatt
  • Mit dem falschen Schuhwerk durch den Schnee gestapft
  • Tage gezählt, weil sich Januar so hingezogen hat
  • Pläne geschmiedet

Februar

So motivierst du dich zum Laufen

5 Gründe, wieso Joggen im Winter cool ist

30€ pro Woche für Lebensmittel: So geht’s

10 Gründe, seine Locals zu supporten

 

  • Mir mehr Gedanken über mein Konsumverhalten gemacht
  • Den gleichen Fehler wie vor anderthalb Jahren gemacht, es aber nicht bereut 
  • Mein Laufprogramm wieder aufgenommen
  • Valentinstag sabotiert 
  • Auf die Energieferien hingefiebert 
  • Beim Schulmusical Mädchen für alles gespielt
  • Aus Graz geflüchtet, weil ich eine Auszeit brauchte

März

Körperschemastörung: Ich sehe was, was du nicht siehst

Full Weekend of Eating

Skincare im Frühling: Meine Abendroutine

7 Years of My Café Au Lait

 

  • 7 Jahre My Café Au Lait
  • Weiter an meinem gesunden Lebensstil gearbeitet
  • Etliche Laufkilometer gesammelt
  • Den Frühling herbeigesehnt 
  • Ein Food Diary aufgenommen
  • Mamas Geburtstag gefeiert

April

Eine Woche komplett plastikfrei leben

Pantone Trendfarben: Frühling 2019

 

  • Die warmen Temperaturen genossen
  • Ostern gefeiert
  • Noch mehr auf meinen Plastikkonsum geachtet
  • Ein Monat, der fast nur aus Ferien bestanden hat
  • Bei meiner Familie Zeit verbracht
  • Dorfmomente genossen

Mai

Muttertags Get Away im Reiters Reserve

Generation Food Freaks: Wie wir das Essen verlernt haben

Welcome to Casa Lillywood: Bedroom

Yuniqu Parfumabo: Düfte, so einzigartig wie du

 

  • Ein Muttertagswochenende im Reiters Reserve genossen
  • Mich auf Jobsuche begeben
  • Ein paar Sorgen gemacht, wie es nach dem Unterrichtspraktikum weitergehen soll
  • Viel Sonne genossen
  • Die ersten Reisen geplant
  • Beim Ladies Run mitgelaufen und unter den besten 150 gewesen

Juni

  • Ein fantastisches Wochenende auf der Teichalm mit Kerstin verbracht
  •  Erfolgreich beworben und erste Bewerbungsgespräche geführt
  • Letztes Schulmonat und letztes Monat als Lehrerin
  • Mit meinen SchülerInnen eine Exkursion gemacht
  • Die letzten Tests geschrieben
  • Eine tolle Halbjahres Kooperation begonnen
  • Mich im Fitnessstudio angemeldet

Juli

Lifeupdate #21: Goodbye Teacherlife

Côte d’Azur Travel Diary: Vier Tage an der französischen Riviera

 

  • Letzter Schultag
  • Das Lehrerleben an den Nagel gehängt
  • 2 Jobangebote, eines davon angenommen
  • Den Polterabend meiner Schwester gefeiert
  • Sophie’s erster Geburtstag
  • Auf der Hochzeit von Elisa und Vanessa getanzt
  • Mir die Haare verdichten/verlängern lassen
  • Quality Time daheim verbracht
  • Viel im Gym gewesen
  • Die Côte d’Azur bereist
  • Nizza, Cannes und Monaco kennengelernt
  • Mules en frites gemampft
  • Nach Vanille Eclairs gesucht und keine gefunden
  • Nach Marokko geflogen
  • Die Medina in Marrakech erkundigt
  • Minztee getrunken und Sesamgebäck gemampft
  • Vor Snake Charmers geflüchtet
  • In Marrakech auf einen Wegweiser reingefallen und uns schnell ins Riad gerettet

August

Mein erstes Jahr als Lehrerin

Lost in the dessert of Marrakech

Where to stay in Marrakech? Book a Riad

 

  • Meinen neuen Job begonnen
  • Die Hochzeit meiner Schwester gefeiert
  • Viel Zeit Zuhause verbracht
  • Aber auch viel im Gym gewesen
  • Beccis Geburtstag gefeiert
  • Hitzewelle

September

 
  • Ein Jahr Graz
  • Super lustiger Tagesausflug mit Simone nach Niederösterreich
  •  In Krumbach bei der Eis Geissler Manufaktur leckeres Eis gegessen
  • Ein ungeplantes Fotoshootings auf der A2 gehabt 
  • Den Geburtstag meiner Schwester gefeiert
  • Mein Neffe Sebastian wurde 5 Jahre alt
  • Beim Aufsteirern Sturm getrunken und bei schönem Wetter gefeiert
Heimat in Graz
Heimat in Graz
Graz meine Heimat

Oktober

Casa Lillywood: Das Wohnzimmer

Casa Lillywood: Küche und Essbereich

Trust Issues

Die Kunst, Vertrauen zu können

 

  • Euch erste Einblicke in Casa Lillywood gegeben
  • Für Bipa in Wien gewesen
  •  Meinen Laufrekord geknackt
  • Viel im Fitnessstudio trainiert
  • Die Oliviero Toscani Ausstellung besucht
  • Halloween amerikanisch zelebriert 
Küche
Fehler Anfängerfehler Blogposts Herbstkorb

November

Wie du mit der Vergangenheit abschließt

So habe ich es in Online Marketing geschafft

So erstellst du ein professionelles Media Kit

10 Fehler, die ich als Bloggerin gemacht habe

 

  • 28 geworden
  • Mit Lena den #GloriousDezember Adventkalender geplant
  • Viel Content produziert
  • Unser Intro gedreht
  • Weihnachtsmarkt Opening zelebriert
  • Das erste Mal mit den Mädels in der Ernst Fuchs Bar gewesen
  • Super cooles Event im Miss Cho genossen
  • Viel reflektiert
Mit der Vergangenheit abschließen

Dezember

 
  • GloriousDezember gestartet
  •  Ein bisschen vom Weihnachtsstress überrannt worden
  • Mädelswochenende mit Vanessa
  • 90s Party
  • Weihnachten mit der Familie verbracht
  • Social Media freie Zeit
  • Ein bisschen Wehmut und Nostalgie
  • Spontan nach Madrid gedüst, um meine Freundin Martina zu besuchen
  • Eine neue Kamera gekauft
Madrid
Silvester in Graz

Pläne für 2020

Ich bin kein Fan von Jahresvorsätzen. Und doch habe auch ich einige Ziele für das neue Jahr formuliert, die ich gerne schaffen möchte. Für den Blog bedeutet das, meinen Fokus noch verstärkter auf Mehrwert zu legen. Wieder mehr zu Bloggen. Nun, das nehme ich mir schon lange vor, allerdings ist das mit einer Vollzeitstelle nicht so einfach. Dennoch möchte ich versuchen, mich ganz stark auf den Blog, auf Instagram und letztendlich auch auf das Freelancen zu fokussieren. 

Für den Blog bedeutet das, dass ich gerne wieder Editorial machen, euch aber mit weiteren spannenden Themen fesseln möchte. Wieder mal ein paar Kolumnen schreiben, einfach drauf los schreiben. Viel Schreiben. Welche Themen im Vordergrund stehen, muss ich für mich noch formulieren. Das gilt auch für meine Positionierung und der letztendlichen Frage, wie ich mich positionieren möchte. 

An dieser Stelle DANKE für eure Treue. Auf 2020, ein Jahr voller Content, toller Bilder und Abenteuer. Inzwischen könnt ihr mich gerne auf Instagram besuchen.

Hola Espana – ein Wochenende in Madrid

Hola Espana!

Ein Wochenende in Madrid

An einem Dezemberwochenende habe ich meine Freundin Martina in Madrid besucht. Darum war die Reise auch weniger touristisch. Es gab wenig Sightseeing, dafür aber ein kräftiges Eintauchen in die Stadt. Deswegen dreht sich dieser Blogpost um all die Eindrücke, die ich in Madrid gemacht habe.

Pfiati Graz/Wien

Buenos días Madrid!

Mehr Spanischkenntnisse werde ich nicht zum Besten geben, denn diese (ohne Zweifel wunderschöne) Sprache habe ich nie gelernt. Martina hat sich zwar bemüht, mir ein paar Floskeln beizubringen, aber hängen geblieben ist im Grunde genommen nur guapa (schön). Das Wochenende war auch viel zu kurz, um ein paar Smalltalksätze zu lernen. Kurz war allerdings auch der Flug. Insgesamt 2 1/2 Stunden benötigt man, um von der österreichischen Hauptstadt aus in die spanische zu gelangen. Die Flüge sind relativ günstig (ich habe drei Wochen vorher gebucht und nicht einmal 100 Euro hin und retour bezahlt) und somit bietet sich ein Kurztrip nach Madrid sehr gut an.

Spanischkenntnisse sind in Madrid (logischerweise) von großem Vorteil. Man kommt mit Englisch zwar durch, aber richtige Konversationen kann man kaum führen. Ich wurde zweimal von Spanier (bzw. spanischsprechenden Menschen – in Spanien leben nämlich auch viele Latinos) angesprochen, die eher gebrochenes Englisch gesprochen haben. Martina war quasi mein Joker, da sie fließend Spanisch spricht. Dennoch kann ich sagen, dass mir die Menschen, denen ich dort begegnet bin, sehr nett entgegengekommen sind.

Das habe ich gemacht

Mein nicht ganz so touristisches Touriprogramm in Madrid

Der erste Tag in Madrid begann nicht nur mit einer Verwirrung am Flughafen, sondern allen voran mit einer Hausparty bei Martinas Freunden. An dem Abend lernte ich viele Menschen, die ursprünglich quer auf dem Globus verteilt leben, kennen. Später trieb es uns in den Nachtclub „Kapital“ – einer der größten Nachtclubs Europas mit 7 Floors. Ich hab schon von vielen Seiten gehört, dass man nirgendwo so gut fortgehen kann, wie in Madrid. Stimmt! Mit 20 Euro Eintritt und 12 Euro Durchschnittspreis für ein Getränk vielleicht nicht der günstigste Laden, aber dafür bekommt ihr ausgezeichnete Musik, Top Floors und tolle Lightshows.

Generell sind die Eintritte in die Nachtclubs nicht günstig und bewegen sich laut Martina alle in diesem Preissegment. Dafür bietet Madrid jede Menge Bars. Auch mehrere Follower haben mir geschrieben, dass das Nightlife in Madrid eines der besten ist, welches sie je erlebt haben.

Das kann ich nur bestätigen. Meine Fortgeh-Zeit habe ich eigentlich schon hinter mir. Aber selbst ich kann noch Spaß haben und in Madrid war das echt der Fall. 

Spanish Food

Mercado de San Miguel

Spanien ist berühmt für Tapas. In der Nähe des Hauptplatzes befindet sich der „Mercado de San Miguel“ – ein Food Market in Madrid mit köstlichen Tapas für jeden Geschmack. Egal, ob dir der Gusto nach Fisch oder Fleisch steht, nach Avocado oder Paela, in diesem Food Market gibt es alles, was das Herz begehrt, um den kleinen Hunger zu stillen. Patatas, Meeresfrüchte, Obst, Gemüse und auch Süßspeisen wie Eis und Waffeln kannst du hier probieren.

Das Preisniveau ist etwas gehobener. Bezahlen kannst du sowohl mit Bargeld, aber auch mit Karte. Insidertipp: Eher am Vormittag vorbeischauen. Mittags und abends ist der Markt ordentlich überfüllt. Martina hat mir erklärt, dass die Essenszeit in Spanien sehr spät ist. Zu Abend wird erst zwischen 21-22 Uhr gegessen. Darum sind viele Restaurants davor weniger überfüllt.

 

El Jardin Secreto

Auch wenn der Name darauf schließen lässt, so geheim ist El Jardin Secreto nicht. Eigentlich ist es sogar ein richtiger Hotspot. Der Name wird wahrscheinlich daher rühren, weil das Lokal inmitten eines Geschäfts versteckt ist und sich im obersten Geschoss befindet. Dort wartet allerdings ein florales und botanisches Paradies mit den leckersten Nachos, die ich je gegessen habe.

Buho

Wenn schon in Spanien, dann aber richtig. Traditionelles Essen musste einfach sein. Neben Tapas probierte ich auch Tortillas. In Spanien sind Tortillas keine Wraps. Es handelt sich dabei um ein Omelette aus Eiern, Zwiebeln und Kartoffeln und ist wahrlich ein Nationalgericht in Spanien. Und wahrscheinlich auch eines der reichhaltigsten. Wir bestellten zu dritt zwei Tortillas (sie können auch mit unterschiedlichen Zutaten verfeinert werden) und schafften letztendlich anderthalb Tortillas.  

Chocolateria San Gines

Ein absolutes MUSS in Spanien: Churros in einer berühmten Chocolateria in Madrid essen. So führte uns der Weg (und Süßhunger) zur Chocolateria San Gines. Einer der ältesten Chocolaterien Madrids. Der Laden ist rappelvoll und eher ein Touristen Hot Spot, aber durchaus sehr empfehlenswert. 

Adressen

Mercado de San Miguel
Plaza de San Miguel
28005 Madrid
El Jardin Secreto
Calle del Conde Duque 2
28015 Madrid
Buho
Madrid
Calle de Regueros 5
28004 Madrid
Cocolateria San Gines
Madrid
Pasadizo de San Ginés 5
28013 Madrid
Madrid

Las Ventas

Die größte Stierkampfarena Spaniens

Vorweg möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich kein Befürworter für Stierkampf bin, da es für mich einfach unnötig und Tierquälerei ist. Trotzdem habe ich mir „Las Ventas“, die berühmte Stierkampfarena, angeschaut. Einerseits reizte mich die Architektur der Arena, auf der anderen Seite wollte ich auch die spanische Kultur kennenlernen bzw. verstehen, warum Stierkampf einen so hohen Stellenwert in Spanien hat.

Ich habe recherchiert. Die kanarischen Inseln sind die einzige Region Spaniens, in der Stierkampf komplett verboten ist. Bei der Führung mit Audio Guide (man zahlt 14 Euro Eintritt) merkt man, dass hinter der Tradition doch noch sehr viel Stolz vorhanden ist. Ich hingegen kann die Euphorie dahinter einfach nicht verstehen und das wurde mir noch deutlicher, je mehr ich mich in der Arena umgesehen habe.

Trotzdem ist sie sehr sehenswert. Die Architektur ist atemberaubend schön. Ich hoffe, dass in der Arena bald keine Corrida de toros, sondern nur noch Konzerte stattfinden werden. 

 

Madrid
Madrid
Madrid

Die königliche Fassade in Madrid

Palácio Real de Madrid

Palácio Real ist die offizielle Residenz der spanischen Königsfamilie. Der spanische Königspalast gehört zu einen der größten Schlössern in Westeuropa. Mit 135.000 Quadratmetern Fläche ist er fast genau gleich groß wie der Buckingham Palace und beherbergt insgesamt 3.418 Räume.

Madrid
Madrid

Ein Abstecher in den Park

Parque El Retiro

Mein Highlight dieser Madrid-Reise war Parque El Retiro – ein weitläufiger Park, in welchem sich weitere Sights befinden. Bereits beim Betreten des Parks springt einem sofort „El Monumento a Alfonso XII“ ins Auge. Direkt davor befindet sich ein kleiner See mit zahlreichen Booten darauf. Das Monument wurde für König Alfonso XII von Spanien errichtet und stellt eine der ersten von zahlreichen Statuen dar, welche in spanischen Parks errichtet wurden.

Schlendert man weiter entlang des Parks, erreicht man nur kurzer Zeit später den Kristallpalast von Madrid, der auf Spanisch „Palacio di Cristal“ heißt. Das Gebäude besteht aus Gusseisen und Glas und wurde im Jahr 1887 erbaut.

Madrid
Madrid
Madrid
Madrid

Ein Sonnenuntergang beim Tempel von Debod

Ein beliebter Madrider Hotspot – vor allem bei Sonnenuntergang – ist der Tempel von Debod. Der Tempel von Debod ist ein altägyptischer Tempel, welcher in Madrid neu aufgebaut wurde. Der Tempel ist ein Geschenk Ägyptens an Spanien, weil Spanien Ägypten bei einer Flutgefahr rund um die Nilregion unterstützt hat. Hier lässt sich der Sonnenuntergang übrigens besonders gut beobachten, weswegen der Tempel um diese Zeit außerordentlich gut besucht ist.