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My Pre-Autumn Make-Up + Video

Neulich gab es noch einen total euphorischen Post über den Sommer. Blicke ich just in diesem Moment aus dem Fenster, sieht es nicht mehr wirklich sommerlich aus. Ob es mir passt, oder nicht, der Herbst klopft langsam an. In mir schwirrt die leise Hoffnung, noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können und ein paar letzte Sommertage zu genießen. Wisst ihr was? Der Sommer kommt noch heuer wieder, ganz bestimmt. Nur heute ist erst einmal Herbst angesagt.

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich würde ihn nicht mögen. Dem ist nicht so. Nur hasse ich es, den Sommer für ein ganzes Jahr lang zu verabschieden. Trotzdem hat auch der Herbst so seine Vorteile und das nicht zuletzt wegen den wundervollen Farben. So richtig einstimmen möchte ich mich in die goldene Jahreszeit allerdings noch nicht, aber trotzdem ist das Make-up, welches ich für das heutige Video geschminkt habe, wie aus Zauberhand ein bisschen herbstlich geworden.

Neben meiner Urban Decay Naked Palette, habe ich MAC „Cranberry“ wieder aus der Schublade gekramt. Der Lippenstift „Please Me“ von MAC ist mit Sicherheit nicht die Herbstfarbe schlechthin, sondern eher ein Sommerkind, aber damit bewahre ich mir eben noch das bisschen Sommer. Wir befinden uns ohnehin in so einem Zwischenraum: Between Summer & Autumn. Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem harmoniert es. So finde ich es erstaunlich, dass „Please Me“ als Sommerfarbe sogar zu „Cranberry“, einer absoluten Herbstfarbe harmoniert.

Den Sommer habe ich mir auch ein bisschen mit den Haaren bewahrt. Zuerst war ich unschlüssig, ob ich mit der Frisur überhaupt ein Video drehen sollte (Kindisch, ja oder nein?), aber je länger ich die Frisur so habe, umso besser gefällt sie mir. Inspiriert wurde ich übrigens von Alina. Demnächst möchte ich auch noch das mit dem Zwirbeln versuchen, aber dafür sind die Locken einfach viel zu schön geworden. Ich konnte sie einfach nicht verstecken. Mit der Haarfarbe bin ich immer noch glücklich. Sie waren zwar kurz nach dem Friseurbesuch etwas dunkler, aber ich mag es, wie die Sonne sie natürlich aufgehellt hat. Mein letzter Besuch liegt nun auch schon 6 Wochen zurück und obwohl ich von Natur aus ziemlich dunkle Haare habe, finde ich es erstaunlich, dass der Ansatz immer noch nicht unnatürlich wirkt, so wie früher. Best Hairdecision of my life! 

 

Neben den Herbstfarben habe ich auch noch etwas ganz anderes für mich entdeckt: Adobe Lightroom. Ich möchte meinen Horizont in Sachen Bildbearbeitung erweitern und mal ein kleines Upgrade haben, darum teste ich gerade fleißig Lightroom. Bis 28.08.2015 hat man übrigens die Möglichkeit, die Lizenz für monatlich knapp 10 Euro zu erwerben. Bis jetzt macht mir die Arbeit mit Lightroom viel Spaß, auch wenn ich noch sehr viel zu lernen habe, weswegen ich mit dem Gedanken spiele, mir die Lizenz zu holen. 10 Euro tun mir nicht weh und da ich als Studentin auf die Vollversion doch lieber verzichte, ist das eine gute Alternative. Wenn ich endlich im Berufsleben stehe, kann ich mir die Vollversion immer noch zulegen und bis dahin werde ich bestimmt auch den Dreh raushaben. Ich kann es euch nur empfehlen. Probiert doch einfach einmal die Testversion. Es macht wirklich Spaß, sich im Programm zu spielen. Ich bin bisher nur bei den Basics angelangt (Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast etc.), aber ich habe mich auch ein bisschen außerhalb meines Terrains gewagt und meine Äuglein ein bisschen grüner gemacht, da meine Augen auf Fotos doch öfters bräunlich aussehen und sie in Wirklichkeit grünlicher sind (vor allem bei Sonnenlicht oder wenn ich geheult 😀 / gerötete Augen habe – da sind sie deutlich olivgrün).

Abschließend möchte ich mich bei euch für die tollen Fragen, die ihr mir gestellt habt, bedanken. Ich habe mich nach Abschluss meines Gewinnspiels sofort ans Werk gemacht und die Fragen für euch in einem Video beantwortet. Wenn euch das Video gefällt, würde ich mich sehr über einen Daumen nach oben freuen und selbstverständlich auch über weitere Fragen, denn dann können wir monatlich immer eine neue Runde starten. Was meint ihr?

-HIER- ist mein ask.fm Profil und nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Video. Einfach auf das untere Bild klicken.

 

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 2

Cranberry – eine Lidschatten, an dem schon lange mein Herz hängt. Ich glaube, mittlerweile schwärme ich seit anderthalb Jahren von dieser Farbe, als ich einst ein Video von der YouTuberin Citamaass gesehen habe, die einen zauberhaften Look damit geschminkt hat. Es kamen viele neue Lidschatten hinzu, aber aus „Cranberry“ ist nie wirklich etwas geworden. Bis jetzt, als ich mich in Wien endlich für diese Farbe entschieden und die anderen, die zwar auch sehr schön sind, außen vor gelassen habe. Ich muss zugeben, ein bisschen gehadert habe ich schon, vor allem, weil ich auf der Suche nach Frühlingsfarben war, aber letztendlich wurde es tatsächlich „Cranberry“. Der Store Mitarbeiter selbst war der Meinung, dass „Cranberry“ auch in den Frühling passen würde. Ich muss zugeben, ich selbst stand dem sehr skeptisch gegenüber. Ich habe es versucht, euch ein frühlingshaftes Amu zu zaubern, aber das war richtig schwierig. Doch bevor ich zu dem Amu komme, möchte ich euch noch etwas über Cranberry erzählen.

„Cranberry“ (Finish: Frost) ist ein schimmernder, beeriger Rotton, der dezent ins auberginefarbene geht. Beim Verblenden wird der Ton für mich allerdings etwas bräunlicher, aber es kommt drauf an, wie stark man die Farbe auf sein Lid aufträgt. Der Lidschatten selbst weist eine beachtliche Pigmentieren auf, bröckelt nicht beim Auftrag und lässt sich sehr gut verblenden.  Besonders harmonisch finde ich ihn zu den MAC Farben „All That Glitters“, „Woodwinked“ und „Vanilla“. Die Haltbarkeit ist zudem auch sehr gut, weswegen ich mit „Cranberry“ wieder einmal voll ins Schwarze getroffen habe. Nur – ist die Farbe wirklich auch frühlingstauglich? 

Na ja, so richtig frühlingshaft finde ich die Farbe leider nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Geschichte für den Sommer komplett anders aussehen wird. Im kräftigen Auftrag und mit Sommerfarben kann man damit bestimmt ein wunderschönes Sommeramu auftragen. Vorausgesetzt man mag es im Sommer kräftig. Im Sommer bleibe ich persönlich lieber auf der natürlichen Seite. Ein bisschen getönte Tagescreme, ggf. Puder (wenn nötig), etwas Blush, dezenter Lippenstift und Wimperntusche – That’s it. Aber im Herbst punktet „Cranberry“ ohne jeden Zweifel. Für mich ist und bleibt die Farbe eine Herbstfarbe. Aber ich werde mich im Sommer nochmals an ein Amu setzen und vielleicht kann ich euch dann schon ein vollkommen anderes Ergebnis bieten.

Trotz der kleinen Frühlingsuntauglichkeit bereue ich keine Sekunde, mich für „Cranberry“ entschieden zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, ihn endlich zu meiner Sammlung zählen zu können. Jetzt habe ich eine neue Obsession: Ich brauche unbedingt noch „Vanilla“ (am Liebsten sogar das Pigment), denn eine bessere Farbe zu „Cranberry“ kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vor allem das Pigment finde ich umwerfend, allerdings müsste ich dafür meine Beste Freundin beauftragen, es mir zu schicken, denn an den MAC Countern bei Douglas oder Marionnaud gibt es leider keine Pigmente.

Was meint ihr? Ist für euch „Cranberry“ frühlingstauglich? In welche Jahreszeit würdet ihr „Cranberry einordnen?

 

Used Products
Face/ Foundation: MAC Studio Fix Fluid NW20
Face/ Powder: Catrice Mattifying Powder
Cheeks/ Blush: MAC „Melba“
Eyebrows: Essence Eyebrow Designer „04 Blonde“
Eyes: MAC „Cranberry“, MAC „All that glitters“, Gosh Palette
Waterline: Essence Kajal Pencil „04 White“
Lashes/ Mascara: Astor Big and Beautiful Style Muse Mascara
Lips / Lipstick: MAC „Please Me“

Meine Pflege: Benefit Moisturize

Meine Pubertät durchlebte ich pickelfrei. Die Aknezeit habe ich nur als Beistand durch die Blume miterlebt. Während meine Freunde jammerten, freute ich mich über meine reine und pickelverschonte Haut. Okay, ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich hätte noch nie einen Pickel gehabt, denn das ist auch nicht ganz richtig, aber diese Hautproblemchen traten bei mir nur geringfügig auf. Selbst wenn ich einmal geschminkt einschlief, was zwar nie wirklich vorkam, wachte ich am nächsten Morgen ohne Pickel auf. Das Einzige, was bei mir manchmal störend war und bis heute ist, sind vereinzelt Mitesser auf meiner Nase, die man aber erstens kaum sieht und zweitens mit Foundation schlagartig unsichtbar machen kann. Mitesser kamen und kommen aber nur dann, wenn ich wirklich Stress habe. Mit meiner Haut war ich gesegnet, dementsprechend musste ich mir um die Hautpflege nie wirklich Gedanken machen. Ich muss zugeben, dass ich diesbezüglich ziemlich sparsam, knausrig und faul war. Wozu auch, wenn sich das nie zu einem wirklichen Problem entwickelt hat?

In letzter Zeit allerdings bildeten sich auf meiner rechten Kinnseite ein paar Pickelchen und auch meine Stirn entwickelte ein kleines Eigenleben. Vielleicht war das das Zeichen, dass ich nun wirklich mit einer ordentlichen Hautpflege beginnen sollte. Darum habe ich mich für eine Pflege von Benefit entschieden. 

Benefitprodukte haben mich bereits in der Vergangenheit immer wieder begeistert, auch wenn ich selbst die super Hypeprodukte nicht besitze, wie zum Beispiel den Hoola Bronzer. Trotzdem weiß ich, dass ich mich bei Benefit auf die Produkte verlassen kann und dass sie sehr, sehr gut sind. Jedenfalls wurde ich bis jetzt noch nicht enttäuscht. Nun nutze ich die beiden Produkte, die ich euch heute vorstellen möchte, schon seit einer gewissen Zeit. Die „Total Moisture Facial Cream“ und die „Moisture Prep Toning Lotion“ haben sich zu einem festen Bestandteil meiner Morgen- und Abendroutine etabliert. Ich nutze sie wirklich täglich und möchte sie nicht mehr missen.

Bevor ich mich an die Details bezüglich der Produkte widme, möchte ich die Verpackung und das Design der Produkte hervorheben. Benefit dürfte bereits dafür bekannt sein, dass das Design immer sehr detailliert und schön ausfällt, aber besonders hier hat sich Benefit selbst übertroffen. Ein schönes Design macht einfach Lust, die Produkte auszuprobieren. Gerade wenn man etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss, kann man sich ein Produkt, das nicht nur Pflege ist, sondern auch das Auge umschmeichelt, erwarten. Allerdings muss ich an diesem Punkt auch erwähnen, dass ich vorher keine Ahnung hatte, wie die äußere Verpackung aussehen würde. Zum ersten Mal habe ich mir Kosmetik online im Douglasshop bestellt, darum war mir nur das Design innerhalb der Packung bekannt, welches aber genauso schön und edel aussieht.

Besonders gut gefällt mir diesmal der Schraubverschluss, der in Korkoptik gehalten wird. Auch das Gläschen, in welchem sich die Creme befindet, finde ich wahnsinnig hübsch. Zudem hat sich Benefit auch bei der Etikettierung große Mühe gegeben. Das einzige, was ich ein bisschen zu bemängeln habe, ist, dass der Gesichtstoner in einer Plastikflasche ist. Eine Glasflasche hätte ich persönlich schöner gefunden, vor allem weil das Produkt nicht einmal 200 ml umfasst und trotzdem knapp 30 Euro kostet. Dafür muss ich mir aber keine Sorgen machen, wenn mir das Produkt unbeabsichtigt zu Boden knallt.

Ich musste diese Creme nur auspacken und schon wusste ich: Das ist eine ganz große Liebe. Der Duft hat mich beim ersten Schnuppern verzaubert. Er riecht frisch, leicht und angenehm. Ich bin nicht wirklich gut darin, Cremedüfte zu beschreiben, aber ich kann sagen, dass ich diesen Duft wirklich als wohltuend empfinde, obwohl er parfümiert ist. Jedoch befindet sich die Duftnote jenseits von penetrant, weswegen ich auch gut darüber hinwegsehen kann.

Die Pflegewirkung finde ich wirklich toll. Wie bereits erwähnt musste ich in letzter Zeit mit einigen Pickelchen an der Kinnpartie kämpfen. Aber nicht nur das. Seit diesem Winter neige ich anscheinend auch zu trockenen Stellen im Gesicht, was früher ganz, ganz selten der Fall war und nach zwei Tagen wieder wegging. Meine Nase hat sich in diesem Winter wohl gedacht, schuppen zu müssen und wollte gar nicht mehr aufhören. Einzelne Partien an meiner Stirn folgten dem Beispiel meiner Nase und begannen ebenfalls auszutrocknen. Durch die reichhaltige Pflege der Creme sind diese Tage nun längst wieder passee. Nach zwei Tagen haben sich die trockenen Hautpartien wieder in Luft aufgelöst. 

Wie bereits erwähnt, ist diese Creme sehr reichhaltig, was aber angesichts dessen, dass sie für normale bis trockene Haut empfohlen wird, auch kein Wunder ist. Trotzdem zieht die Total Moisture Facial Creme unglaublich schnell ein. Mir kam es so vor, als würde es meine Haut dankbar aufnehmen. Zurück bleibt ein glättendes Gefühl auf der Haut und ich bin froh, dass ich für meine Haut die richtige Creme gefunden habe. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man wirklich sehr wenig Produkt braucht. Darum werde ich die Creme wohl eine ganze Zeit nicht nachkaufen müssen. Wieder ein Grund, über den Preis von knapp 40 Euro hinwegzusehen.

Ich kann die Creme für Mischhauttypen voll und ganz empfehlen. Abraten würde ich allerdings bei  (sehr) öliger Haut. Dazu ist die Creme einfach viel zu reichhaltig.

Für die Toning Lotion habe ich mich deswegen entschieden, weil sie auf der Douglasseite hoch angepriesen und gelobt wurde. Oftmals wurde davon gesprochen, dass sie vor allem für gestresste Haut ein kleines Wundermittelchen sein. Wenig Schlaf haben Spuren hinterlassen und die kleinen Pickeln am Kinn taten ihr übriges, darum wurde ich neugierig und hab sie mir zu der Creme dazubestellt. Leider war ich am Anfang nicht so überzeugt von der Lotion, aber das hat sich sofort wieder gelegt.

Der Geruch ist wie bei der Facial Creme sehr frisch, angenehm und leicht. Eigentlich riechen die beiden Produkte recht ähnlich, wobei sich die Creme doch deutlich zurückhält mit dem Duft und dezenter riecht, während der Duft bei der Lotion deutlicher hervorsticht und intensiver wirkt. Trotzdem ist er für mich immer noch angenehm.

Die Lotion dient dazu, die Haut auf die Feuchtigkeitscreme vorzubereiten. Das, was mich anfangs nicht so überzeugt hat, war, dass es mir so vorkam, als würde die Lotion einen etwas klebrigen Film auf meiner Haut hinterlassen. Das hat sich allerdings schnell gelegt. Wahrscheinlich habe ich beim ersten Probieren zu viel Produkt auf die Haut gecremt, denn eigentlich zieht die Lotion sehr schnell ein. Im Sommer kann ich mir sogar vorstellen, nur die Lotion zu verwenden, denn für Mischhaut ist sie als eigenständige Pflege definitiv geeignet.

Trotz anfänglicher Skepsis, kann ich mir die Lotion nicht mehr wegdenken. Ich habe mich wirklich in sie verliebt. Vor allem weil sie meine Haut zum Strahlen bringt. 

Wie versprochen gibt es hier noch das Video zu meiner Morgenroutine. Ich hoffe, es gefällt euch.