Tag : FOTD

My Pre-Autumn Make-Up + Video

Neulich gab es noch einen total euphorischen Post über den Sommer. Blicke ich just in diesem Moment aus dem Fenster, sieht es nicht mehr wirklich sommerlich aus. Ob es mir passt, oder nicht, der Herbst klopft langsam an. In mir schwirrt die leise Hoffnung, noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können und ein paar letzte Sommertage zu genießen. Wisst ihr was? Der Sommer kommt noch heuer wieder, ganz bestimmt. Nur heute ist erst einmal Herbst angesagt.

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich würde ihn nicht mögen. Dem ist nicht so. Nur hasse ich es, den Sommer für ein ganzes Jahr lang zu verabschieden. Trotzdem hat auch der Herbst so seine Vorteile und das nicht zuletzt wegen den wundervollen Farben. So richtig einstimmen möchte ich mich in die goldene Jahreszeit allerdings noch nicht, aber trotzdem ist das Make-up, welches ich für das heutige Video geschminkt habe, wie aus Zauberhand ein bisschen herbstlich geworden.

Neben meiner Urban Decay Naked Palette, habe ich MAC „Cranberry“ wieder aus der Schublade gekramt. Der Lippenstift „Please Me“ von MAC ist mit Sicherheit nicht die Herbstfarbe schlechthin, sondern eher ein Sommerkind, aber damit bewahre ich mir eben noch das bisschen Sommer. Wir befinden uns ohnehin in so einem Zwischenraum: Between Summer & Autumn. Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem harmoniert es. So finde ich es erstaunlich, dass „Please Me“ als Sommerfarbe sogar zu „Cranberry“, einer absoluten Herbstfarbe harmoniert.

Den Sommer habe ich mir auch ein bisschen mit den Haaren bewahrt. Zuerst war ich unschlüssig, ob ich mit der Frisur überhaupt ein Video drehen sollte (Kindisch, ja oder nein?), aber je länger ich die Frisur so habe, umso besser gefällt sie mir. Inspiriert wurde ich übrigens von Alina. Demnächst möchte ich auch noch das mit dem Zwirbeln versuchen, aber dafür sind die Locken einfach viel zu schön geworden. Ich konnte sie einfach nicht verstecken. Mit der Haarfarbe bin ich immer noch glücklich. Sie waren zwar kurz nach dem Friseurbesuch etwas dunkler, aber ich mag es, wie die Sonne sie natürlich aufgehellt hat. Mein letzter Besuch liegt nun auch schon 6 Wochen zurück und obwohl ich von Natur aus ziemlich dunkle Haare habe, finde ich es erstaunlich, dass der Ansatz immer noch nicht unnatürlich wirkt, so wie früher. Best Hairdecision of my life! 

 

Neben den Herbstfarben habe ich auch noch etwas ganz anderes für mich entdeckt: Adobe Lightroom. Ich möchte meinen Horizont in Sachen Bildbearbeitung erweitern und mal ein kleines Upgrade haben, darum teste ich gerade fleißig Lightroom. Bis 28.08.2015 hat man übrigens die Möglichkeit, die Lizenz für monatlich knapp 10 Euro zu erwerben. Bis jetzt macht mir die Arbeit mit Lightroom viel Spaß, auch wenn ich noch sehr viel zu lernen habe, weswegen ich mit dem Gedanken spiele, mir die Lizenz zu holen. 10 Euro tun mir nicht weh und da ich als Studentin auf die Vollversion doch lieber verzichte, ist das eine gute Alternative. Wenn ich endlich im Berufsleben stehe, kann ich mir die Vollversion immer noch zulegen und bis dahin werde ich bestimmt auch den Dreh raushaben. Ich kann es euch nur empfehlen. Probiert doch einfach einmal die Testversion. Es macht wirklich Spaß, sich im Programm zu spielen. Ich bin bisher nur bei den Basics angelangt (Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast etc.), aber ich habe mich auch ein bisschen außerhalb meines Terrains gewagt und meine Äuglein ein bisschen grüner gemacht, da meine Augen auf Fotos doch öfters bräunlich aussehen und sie in Wirklichkeit grünlicher sind (vor allem bei Sonnenlicht oder wenn ich geheult 😀 / gerötete Augen habe – da sind sie deutlich olivgrün).

Abschließend möchte ich mich bei euch für die tollen Fragen, die ihr mir gestellt habt, bedanken. Ich habe mich nach Abschluss meines Gewinnspiels sofort ans Werk gemacht und die Fragen für euch in einem Video beantwortet. Wenn euch das Video gefällt, würde ich mich sehr über einen Daumen nach oben freuen und selbstverständlich auch über weitere Fragen, denn dann können wir monatlich immer eine neue Runde starten. Was meint ihr?

-HIER- ist mein ask.fm Profil und nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Video. Einfach auf das untere Bild klicken.

 

My daily Summerlook (Pure & Natural)

 Sommer! Die perfekte Zeit, um die Schubladen meines Schminktisches einmal unberührt zu lassen. Ich zeige euch heute nichts Spektakuläres, denn viel und besonders geschminkt bin ich nicht. Ich zeige euch eher, wie mein Gesicht für gewöhnlich im Sommer aussieht. Ich schminke mich wirklich gerne, aber in letzter Zeit habe ich vor allem den natürlichen Look für mich entdeckt. Angefangen hat alles bereits im Frühling. Ich bin generell nicht der Typ, der sich im Sommer stark schminkt. Es gefällt mir viel besser, wenn man weniger im Gesicht hat. Das heißt für mich: kein Lidschatten, selten Rouge und nur gelegentlich Lippenstift oder Lipgloss. Wenn ich ins Schwimmbad gehe, schminke ich mich absolut gar nicht. Da werden sogar die Wimperntusche und die Foundation in der Schublade gelassen. Hin und wieder darf eine getönte Tagescreme auf mein Gesicht, aber meisten bleibe ich bei meiner Lotion von Benefit (Review -HIER-).

Sogar wenn ich ausgehe, behalte ich diesen Look gerne bei. Hin und wieder greife ich zwar immer noch gerne zu Lidschatten, aber wenn, dann ist alles ganz, ganz dezent. Gerade Sommer ist die Zeit für wenig Schminke. Irgendwie finde ich, dass es „California Beach Girl“-Like ist und das mag ich. Noch ein Aspekt, wenig zu verwenden: ich persönlich finde, dass mein Gesicht dadurch viel mehr an Ausstrahlung gewinnt. Ich mache nicht viel, sondern hebe nur meine Vorzüge hervor.

Ein Pluspunkt: meine Haut war noch nie so gut. Dadurch bekomme ich einen frischen Look hin und ich sehe jünger aus. Okay, mit 23 brauche ich mir diesbezüglich wahrscheinlich noch keine Sorgen machen, aber zu viel Make-up kann einen doch wesentlich älter erscheinen lassen. Klar, ich finde Beautythemen immer noch sehr interessant und swatche weiterhin gerne bei Douglas, DM, Marionnaud, Müller und Co., aber es ist nicht mehr so ein wichtiges Thema für mich. Ich habe gemerkt, dass ich mich oft hinter meinem Make-up versteckt habe. Jetzt bin ich minimalistischer geworden.

Im Sommer ziehe ich mich nach wie vor sehr gerne schön an. Mode ist darum immer ein großes Thema bei mir: schöne Sommerkleidchen, mädchenhafte Röcke und hübsche Oberteile. Trotzdem ist Sommer gerade die Zeit für mich, in der ich auch mal gerne zu einem lockeren, legeren und sportlichen Look greife. Normalerweise trage ich selten T-Shirts. Früher mochte ich sie an mir auch nicht wirklich, weil ich immer fand, dass meine Oberarme dadurch etwas kräftiger aussehen. Diesen Sommer mag ich sie allerdings wieder wahnsinnig gerne, vor allem zu Shorts. Auf dem Bild unten seht ihr, wie ihr mich nun öfters im Alltag antreffen würdet.

Die Haare habe ich mir zwar hier schön gemacht, aber nur deswegen, weil ich gleich darauf einen Outfitpost geshootet und mein neues Video gedreht habe, welches bereits auf YouTube online ist. Ich glätte sie eigentlich fast gar nicht mehr (und ja, das funktioniert tatsächlich – hätte ich nicht geglaubt), darum mache ich mir gerne einen Messy Bun oder ich versuche mich an Flechtfrisuren. An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, wie glücklich ich nach wie vor über meine „neue“ Haarfarbe bin. Ganz am Anfang waren sie noch „bronde“, durch die Sonne sind sie jetzt ein bisschen heller geworden. Ich mag sie aber total gerne und bin wahnsinnig froh, dass ich nicht mehr ganz so hell bin. Ganz ehrlich: Jetzt sehe ich auch, dass mir das Hellblond gar nicht gestanden hat. Mit dem Ansatz habe ich auch nicht mehr so große Probleme. Also weniger Gejammer, das ihr euch anhören müsst 😉

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch meine Produkte bezüglich dekorativer Kosmetik zeigen, die ich im Sommer verwende, um mir meinen Summerlook zu zaubern.

Foundation: Maybelline Fit Me 120
Puder: Prime and Fine Mattifying Powder von Catrice
Mascara: Astor Big & Beautiful Style Muse
Augenbrauenstift: Catrice Eye Brow Stylist „Date with Ashton“
 

Das wars. Wirklich wenig, aber mehr brauche ich einfach nicht. Aber erzählt doch mal: Wie schminkt ihr euch so im Sommer? 

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 2

Cranberry – eine Lidschatten, an dem schon lange mein Herz hängt. Ich glaube, mittlerweile schwärme ich seit anderthalb Jahren von dieser Farbe, als ich einst ein Video von der YouTuberin Citamaass gesehen habe, die einen zauberhaften Look damit geschminkt hat. Es kamen viele neue Lidschatten hinzu, aber aus „Cranberry“ ist nie wirklich etwas geworden. Bis jetzt, als ich mich in Wien endlich für diese Farbe entschieden und die anderen, die zwar auch sehr schön sind, außen vor gelassen habe. Ich muss zugeben, ein bisschen gehadert habe ich schon, vor allem, weil ich auf der Suche nach Frühlingsfarben war, aber letztendlich wurde es tatsächlich „Cranberry“. Der Store Mitarbeiter selbst war der Meinung, dass „Cranberry“ auch in den Frühling passen würde. Ich muss zugeben, ich selbst stand dem sehr skeptisch gegenüber. Ich habe es versucht, euch ein frühlingshaftes Amu zu zaubern, aber das war richtig schwierig. Doch bevor ich zu dem Amu komme, möchte ich euch noch etwas über Cranberry erzählen.

„Cranberry“ (Finish: Frost) ist ein schimmernder, beeriger Rotton, der dezent ins auberginefarbene geht. Beim Verblenden wird der Ton für mich allerdings etwas bräunlicher, aber es kommt drauf an, wie stark man die Farbe auf sein Lid aufträgt. Der Lidschatten selbst weist eine beachtliche Pigmentieren auf, bröckelt nicht beim Auftrag und lässt sich sehr gut verblenden.  Besonders harmonisch finde ich ihn zu den MAC Farben „All That Glitters“, „Woodwinked“ und „Vanilla“. Die Haltbarkeit ist zudem auch sehr gut, weswegen ich mit „Cranberry“ wieder einmal voll ins Schwarze getroffen habe. Nur – ist die Farbe wirklich auch frühlingstauglich? 

Na ja, so richtig frühlingshaft finde ich die Farbe leider nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Geschichte für den Sommer komplett anders aussehen wird. Im kräftigen Auftrag und mit Sommerfarben kann man damit bestimmt ein wunderschönes Sommeramu auftragen. Vorausgesetzt man mag es im Sommer kräftig. Im Sommer bleibe ich persönlich lieber auf der natürlichen Seite. Ein bisschen getönte Tagescreme, ggf. Puder (wenn nötig), etwas Blush, dezenter Lippenstift und Wimperntusche – That’s it. Aber im Herbst punktet „Cranberry“ ohne jeden Zweifel. Für mich ist und bleibt die Farbe eine Herbstfarbe. Aber ich werde mich im Sommer nochmals an ein Amu setzen und vielleicht kann ich euch dann schon ein vollkommen anderes Ergebnis bieten.

Trotz der kleinen Frühlingsuntauglichkeit bereue ich keine Sekunde, mich für „Cranberry“ entschieden zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, ihn endlich zu meiner Sammlung zählen zu können. Jetzt habe ich eine neue Obsession: Ich brauche unbedingt noch „Vanilla“ (am Liebsten sogar das Pigment), denn eine bessere Farbe zu „Cranberry“ kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vor allem das Pigment finde ich umwerfend, allerdings müsste ich dafür meine Beste Freundin beauftragen, es mir zu schicken, denn an den MAC Countern bei Douglas oder Marionnaud gibt es leider keine Pigmente.

Was meint ihr? Ist für euch „Cranberry“ frühlingstauglich? In welche Jahreszeit würdet ihr „Cranberry einordnen?

 

Used Products
Face/ Foundation: MAC Studio Fix Fluid NW20
Face/ Powder: Catrice Mattifying Powder
Cheeks/ Blush: MAC „Melba“
Eyebrows: Essence Eyebrow Designer „04 Blonde“
Eyes: MAC „Cranberry“, MAC „All that glitters“, Gosh Palette
Waterline: Essence Kajal Pencil „04 White“
Lashes/ Mascara: Astor Big and Beautiful Style Muse Mascara
Lips / Lipstick: MAC „Please Me“

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 1

In meinem „Follow My Weekend“ habe ich es bereits angekündigt. Meine wundervolle Beste Freundin Lizzie hat mir MAC Gutscheine geschenkt, die ich selbstverständlich am Tag darauf beim MAC Store am Wiener Westbahnhof auf den Kopf gehauen habe. Insgesamt durften drei neue Schätzchen bei mir einziehen, die ich euch eigentlich alle heute in einem Stück vorstellen wollte. Aufgrund der exorbitanten Länge beschränke ich mich heute allerdings nur auf die zwei Lippenstifte: „Vegas Volt“ (Amplified) und „Please Me“ (Matte).

Schon seit Langem wollte ich meine MAC Lippenstift „Sammlung“ erweitern. Bevor die zwei Schätzchen bei mir einziehen durften, besaß ich nur MAC „Japanese Maple“, eine Nudefarbe, die sehr sheer ist und ein Cremesheen Finish besitzt. Leider mochte ich „Japanese Maple“ nach einiger Zeit nicht mehr so gerne, da der Lippenstift ziemlich weich wurde und leicht abgebrochen ist. Doch mit den beiden neuen Lippenstiften bin ich höchst zufrieden.

Den Kauf verdanke ich übrigens einem MAC Mitarbeiter. Ich war mir bezüglich „Vegas Volt“ etwas unsicher, aber weil er der erste Mensch war, der auf Anhieb erkannt hat, dass meine Augen olivgrün und nicht braun sind (wie sie leider oft auf Fotos zur Geltung kommen), habe ich mich sofort überreden lassen. Ich mag Menschen, die meine Augenfarbe erkennen und da Lisa sofort Feuer und Flamme dafür war, ließ ich mir nahezu alles einreden. Er hat mich gut beraten, denn wie ich bereits oben erwähnt habe, bin ich höchst zufrieden. Deswegen nehmen wir die Lippenstifte vorerst einzeln unter die Lupe.

„Vegas Volt“ (Amplified)

Dass „Vegas Volt“ bald zu meinem Besitztümern zählen würde, war schon klar, bevor ich überhaupt beim MAC Store ankam. Ich habe im Internet ein Bild gesehen und mich sofort in die Farbe verliebt. Schade, dass ich das Bild nicht mehr finde, ansonsten hätte ich es euch gezeigt. Die Farbe wirkte knallig und flashig. Leider bekommt man diesen Knallton nur in Kombination mit einem bestimmten Gloss von MAC zustande, d.h. die Farbe sieht in Wirklichkeit wesentlich anders aus, als auf diesem besagten Bild, welches ich zuvor gesehen habe. Aber daran störte ich mich nicht. Im Gegenteil. Ich fand schnell Gefallen an der Farbe, vor allem, weil sie sowohl zu grünen, als auch zu braunen Augen passt. Perfekt für mich, denn im falschen Licht wirken meine Augen tatsächlich braun, gerade, wenn es etwas dunkler ist.

Die Farbe an sich ist ein deckender Coralton mit ganz dezentem Pinkstich. Für mich schreit sie nach Frühling und Sommer. Wenn ich den Farbton auf den Lippen trage, fühle ich mich wesentlich frischer. Außerdem harmoniert „Vegas Volt“ gut zu blasser Haut, aber man kann ihn auch getrost tragen, wenn man bereits etwas Bräune abbekommen hat. Die Textur ist angenehm. Der Lippenstift macht meine Lippen nicht trocken, sondern geschmeidig. Ein weiterer Pluspunkt ist die lange Haltbarkeit. Essen und Trinken ist kein großes Problem. Der Lippenstift hält sehr gut. Außerdem hat er nur einen dezenten Glanz und geht eher in Richtung matt.

„Vegas Volt“ ist definitiv eine Farbe, die für volle Lippen geeignet ist. Ich weiß, es ist ein First World Problem, aber bei zu knallig roten Lippenstiften fühle ich mich manchmal unwohl. Aufgrund diverser Anschuldigungen, ich würde mir Hyaluronsäure in die Lippen pumpen lassen, bin ich, was Lippenstifte betrifft, etwas vorsichtiger. Bei -DIESEM Post könnt ihr euch selbst überzeugen, wie knallig rote Lippen bei mir wirken. Ich finde es manchmal too much. Bei bestimmten Anlässen werde ich aber trotzdem zu rot greifen, weil mir die Farben an sich gut gefallen, aber „Vegas Volt“ ist endlich eine Farbe, die nicht unscheinbar wirkt, aber für meine Lippen auch alltagstauglich ist.

MAC Please Me (Matte)

Da ich den Wunsch geäußert habe, einen matten Lippenstift zu besitzen, empfahl mir der Store Mitarbeiter „Please Me“, der ebenso zu grünen Augen passt und perfekt für den Frühling ist. Nach einem kurzen Test musste ich nicht lange überlegen. Der Lippenstift ist perfekt und er passt gut zu mir. Matte Lippenstifte haben generell die Eigenschaft, schnell zu decken und das tut „Please Me“ ohne Zweifel. Außerdem finde ich die Haltbarkeit grandios. Auch mit „Please Me“ kann ich problemlos essen und trinken. Der Lippenstift hält bombenfest und darum werde ich ihn nächste Woche auch zur Weinpräsentation tragen, auf die ich gehen werde (und euch auf Instagram auf dem Laufenden halte). Er passt wunderbar zu meinem Dirndl und generell ist es für mich eine schöne Frühlingsfarbe, die für mich aber genauso gut in den Winter passt. Die Konsistenz ist etwas fester, wahrscheinlich auch eine typische Eigenschaft eines matten Lippenstifts. Leider habe ich bis jetzt noch keine gleichwertigen Vergleichsmöglichkeiten. Trotzdem ist der Auftrag angenehm. Ich habe nicht das Gefühl, dass meine Lippen austrocknen. Im Gegenteil: sie bleiben seidig weich und sehen gepflegt aus.  

„Please Me“ harmoniert sowohl zu grünen Augen, als auch zu blonden Haaren. Außerdem ist es wieder ein Lippenstift, der für blasse Haut gemacht ist, den ich mir aber zu einer leichten Bräune genauso gut vorstellen kann, wie „Vegas Volt“. Ich hoffe, er wird auch zu meiner geplanten, neuen Haarfarbe passen. Ja, Leute, ihr habt richtig gelesen. Jetzt kann ich es verkünden. Ich habe mich nach langem Hin und Her entschieden, dass ich mir die Haare etwas dunkler machen werde. So sehr ich helles Blond auch liebe, aber dieser Ansatz ist mir nunmehr schon so ein Dorn im Auge. Meine echte Haarfarbe wirkt durch den Kontrast wesentlich dunkler, als sie ist und auf den Fotos kommt der Unterschied noch krasser zur Geltung, weswegen ich jetzt ein paar Nuancen dunkler werden möchte. Auf keinen Fall zu dunkel, denn dafür mag ich helle Haare viel zu gerne, aber auf Instagram habe ich bereits ein Foto meiner Wunschhaarfarbe gepostet. Ansonsten tendiere ich stark zu Kenzas Haarfarbe, die mir immer besser gefällt. Also Leute, redet mir gut zu, damit ich es beim nächsten Friseurbesuch endlich übers Herz bringe und mir nicht schon wieder ganz helle Strähnchen machen lasse. Eine bisschen Bedenkzeit gebe ich mir aber noch.

Wie gefallen euch die Farben?
Welche findet ihr besser? „Vegas Volt“ oder „Please Me“?

Lookbook #9: A Silent New Years Eve

Entgegen meiner Pläne, Silvester mit meinen Freunden in Graz zu feiern, habe ich mich auf den letzten Drücker doch gegen eine große Sause und eher für eine etwas gemütlichere und ruhigere Feier mit Freunden und meiner Familie entschieden. Irgendwie ist mir nicht so nach Kälte und großen Menschenmassen. Das hat mir die letzten fünf Jahre vielleicht Spaß gemacht, aber ich finde, zur Abwechslung kann es auch mal ruhig ein atmosphärisches Beisammensein mit einer handvoll Menschen, die einem viel bedeuten, sein. Zwar muss ich dieses Mal auf meine besten Mädels verzichten, aber da ich nicht wirklich motiviert bin, was Großes anzugehen, möchte ich ihnen ihr Silvester nicht versauen, wenn ich miesmuffelig bin.

Deswegen wurde das schicke Cocktailkleid wieder in den Schrank zurückgelegt, die neue stylische Strumpfhose in der Verpackung und der funkelnde Schmuck in der Schmuckschatulle gelassen. Mein heuriges Silvesteroutfit ist also gemütlich. Bestimmt ist es vielen zu wenig festlich. Ja, es fehlt an Glanz und Glamour, aber es kommt auch nicht zur großen Feierei.

Den Pulli habe ich beim After Christmas Shopping im Sale ergattert und ich liebe ihn. Allerdings gefällt er mir nur in Oversize und so habe ich ihn mir ganze vier Nummern größer gekauft. Er trägt zwar irgendwie extrem auf, gleich wie die Leggins, die ich hier trage, aber trotzdem mag ich das Outfit. Ich bin nur mit dem, was ich drunter trage, momentan also noch das weiße Tanktop, nicht ganz zufrieden, allerdings ist mir das erst so richtig auf den Fotos aufgefallen. Ich glaube, ich werde mir dafür noch ein dünnes Longshirt in weiß oder beige kaufen.  

 Durch den schimmernden Stoff passt der Pulli zum Glück doch ein bisschen zum Anlass. Ansonsten  sind das einzig Glamouröse, das ich trage, meine Ohrringe. Dazu aber morgen mehr.

Meine Haare habe ich zu einem Fischgrätenzopf geflochten. Der geht einfach immer und da ich momentan sowieso ziemliche Probleme mit meinen Haaren habe, möchte ich sie nicht weiter strapazieren und mit Hitze behandeln.

Die Leggins hab ich nun schon etwas länger. Sie hat mir auf Anhieb gut gefallen. Ich war mir nur ein bisschen unsicher, ob meine Beine dafür gemacht sind, weil das Muster die Beine doch ein wenig voller macht. Aber was solls? Ich mag sie und darum trage ich sie auch. Ich würde mir selbst untreu werden, wenn ich es nicht tun würde, denn schließlich behaupte ich ja auch immer von mir selbst, dass ich alles trage, was mir gefällt, unabhängig davon, ob es im Trend ist oder anderen Leuten gefällt.

Die Schuhe mochte ich am Anfang eigentlich ganz und gar nicht. Ich habe sie von meiner Mama bekommen. Sie hat sie gekauft und zu Hause hat sie gemerkt, dass ihr die Schuhe mit dicken Socken zu klein sind und ihr der Absatz doch zu hoch ist, darum bekam ich sie. Aber jetzt mag ich sie total gerne. Sie sind superwarm und richtig bequem. Ich selbst merke gar nicht, dass sie überhaupt einen Absatz haben. Da merkt man wieder, was gute Schuhe von den billigen unterscheidet. Ich kaufe zwar auch manchmal Schuhe bei Deichmann, aber mit denen hätte ich diesen Winter kaum überlebt, jedenfalls meine Füße nicht.

Ich bin wirklich gespannt, wie mein Silvester heuer wird, aber ich denke, es wird mir gefallen. Es ist einfach irgendwie persönlicher, mit Familie und Freunde zu Hause zu feiern, als sich in ein vollgestopftes Lokal zu pressen. Ich freue mich drauf und für diesen Anlass hab ich auch extra eine Flasche Moet Champagner gekauft, immerhin spar ich mir ja jede Menge Kohle, weil ich weder mal eine Runde schmeißen, noch meine eigenen Getränke kaufen muss.

Top: H&M | Pullover: Mango | Leggins: H&M | Shoes: Ara

Glamourize {Silvesterreihe}

Sparkle! Sparkle! Sparkle! Kann es sein, dass das das inoffizielle Motto von Silvester ist? Für mich ist es das. Doch das Motto dieses Posts ist nicht nur Sparkle oder Glamourize, sondern vor allem „Get The Look“. Das AMU ist nicht ganz perfekt geworden, aber ich bin schließlich keine Make-up Artistin und so oft mache ich das ja auch nicht. Aber ich habe mir -trotz nur zweistündigen Schlafs- die größte Mühe gegeben und ich hoffe, es gefällt euch trotzdem. Es ist schließlich erst mein zweiter Versuch.

Und damit ich zu Silvester einen funkelnderen Auftritt habe, als das ganze Feuerwerk, das um null Uhr am Nachthimmel erstrahlen wird, wird es jetzt glitzern – wenigstens ein bisschen. Auf jeden Fall alles was sich auf das Augenmaße-up bezieht. Schlussendlich habe ich dann doch weniger Glitzer verwendet, als ich es ursprünglich geplant habe.

Wie ich es euch bereits versprochen habe, habe ich für mein AMU die Sleek „Oh So Special“ Palette verwendet, da ich euch bei meinem letzten Post, als ich euch die Palette gezeigt habe, keinen Swatch gezeigt habe.

Verwendet habe ich Bow, Organza, Celebrate und Gateau. Den Glitzer habe ich lediglich mit meiner Fingerspitze aufgetupft. Er stammt vom Bastelladen. Den Eyeliner habe ich weggelassen, denn ich hatte Angst, dass das schiefgehen würde. Allerdings habe ich dafür, auch wenn man es schwer erkennen kann, meinen Glitzereyeliner von Artdeco vom letzten Jahr verwendet.

 

Zur Palette kann ich nur sagen: Ein einziger Beautytraum. Die Lidschatten sind buttrig weich, toll pigmentiert und lassen sich wunderbar auftragen und verblenden. Absolute Kaufempfehlung.