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Fashion Teaparty with URBAN ROSE

 

Dieser Post beinhaltet Werbung in Form von PR-Samples. PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Stern (*) markiert. Die Tatsache, dass es sich hierbei um gesponserte Samples handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Kurz vor Valentinstag erreichte mich ein zuckersüßes Päckchen von Orsay. Da ich keinen Freund habe, hat der Valentinstag für mich keine allzu große Bedeutung und doch ist es schön, wenn man anlässlich dieses Tages mit einer kleinen Aufmerksamkeit beschenkt wird. Klein war die Aufmerksamkeit definitiv nicht, denn das Paket war prall gefüllt mit den schönsten Stücken der aktuellen URBAN ROSE Kollektion von Orsay. Liebe auf den ersten Blick und für mich ein Anlass, wieder ein paar tolle Outfits zu shooten, bis mir bewusst wurde: „Hey Lisa, du kannst doch auch deine GRAZER BLOGGER Mädels mit ins Boot holen und eine Fashion Teaparty veranstalten.“

 

 

Would you like to have a cup of tea?

Auf einer Fashion Teaparty mit den Ladies

Ehrlich gesagt: Eigentlich war es eine Kaffeeparty. Trotzdem klingt eine Teeparty viel aufregender und romantischer, als Kaffeeparty. Romantisch und gleichzeitig Streetstyle ist auch die Kollektion URBAN ROSE von Orsay. Die Looks versprühen einen ganz eigenen Charme und für unsere Teaparty waren sie mehr als perfekt. Und wo hat unsere Fashion Teaparty stattgefunden? Natürlich in der Macaron & Dessert Boutique Mészáros, wo es die schönsten Desserts und leckersten Macarons in ganz Graz gibt. Hier habe ich euch das Lokal näher vorgestellt.

Neben Kaffee, Limonade und diesen dekorativen Desserts wirkten unsere Outfits unglaublich harmonisch. Man hätte meinen können, wir gehören zum Inventar von Mészáros, aber das ist natürlich nur meine subjektive Betrachtung.

 

 

Urban Rose

Die Kollektion

URBAN ROSE ist eine verspielte Kollektion mit Streetstyle-Potential. Gesetzt wird auf Blumenstickereien, Blumenprints, viel Denim, Lippenstiftrot und verschiedene Blautöne. Die Looks sind eine harmonische Mischung aus feminin und urban. Und genau dieser Mix hat vor allem jene von uns begeistern können, die sonst eher seltener den „Girly Look“ tragen. Absolute Punktladung, würde ich sagen. Um unsere Outfits abzurunden, setzten wir auf ein sattes Rot auf den Lippen, sowie auf verspielte Frisuren und Blumenkränze. Wem die Looks zu „girly“ sind, der möge doch bitte zur Lederjacke greifen. Alina und Denise beweisen es: Dadurch wird das Outfit nicht nur streetstyletauglich, sondern auch richtig erwachsen und cool.

 

 

Die Looks der Mädels aus der Urban Rose Kollektion

Unsere Outfits bestehen nicht zu 100% aus der URBAN ROSE Kollektion. Hauptsächlich haben wir darauf geachtet, dass die Looks miteinander harmonieren. Welche Teile aus der Kollektion stammen, verrate ich euch jetzt:

Christina (Kleid mit Blumenmuster*; 2. v. l.), Denise (Tasche mit Blumenstickerei* – URBAN ROSE Kollektion; 2. v. r.), Alina (Rote Bikerjacke* – URBAN ROSE Kollektion und Rock mit Blumenmuster* –ONLINE EXCLUSIVE; ganz rechts). Alle Teile sind aktuell und noch erhältlich.

Darüber hinaus trägt Denise ein wunderschönes rotes Etuileid* aus einer etwas älteren Orsay-Kollektion. Das Farbschema haben auch Nicole (3. v. l.) und Stefanie (ganz links) aufgegriffen. Nicole hat sich meinen liebsten Glockenrock, ebenfalls aus einer früheren Kollektion von Orsay ausgeborgt. Stefanie setzt auf ein hübsches rotes Skaterkleid mit langen Ärmeln von Even & Odd. Ihr Orsay Piece ist die hübsche dreifarbige Handtasche*, die gerade im Sale ist.

 

Fashion Teaparty

 

Mein Look

Ich habe mich selbst natürlich nicht vergessen, denn mein Outfit ist „Full of Urban Rose“. Ich trage ein verspieltes Tunikakleid* mit Blümchenprint. Da mir das Kleid pur zu mädchenhaft war, mussten unbedingt noch meine Lieblings-Overknees von Buffalo herhalten. Weil es draußen immer noch frisch ist (wir haben ja erst Ende Februar), runde ich das Kleid mit meiner Jeansjacke* ab, welche mit hübschen Blüten bestickt ist. Oh und meine Tasche habe ich mir kurzzeitig für das Foto von Stefanie zurückerobert. 😉

 

Get the Look

Tunikakleid*: Orsay (Same Here)
Jeansjacke*:
Orsay (Same Here)
Overknees: 
Buffalo (Similar Here)
Bag*: Orsay (Same Here)
Earrings: Juweler

 

Location

Macaron & Dessert Boutique Mészáros Graz (Jungferngasse 2, 8010 Graz)
Herrengasse Graz
Jungferngasse Graz

 

Photographer

Stefan Lozar

 

Blogger Guests

Black Beach Chair
Christina Waitforit
Grazermadl
Neumodisch
Sweets Love Design

 


Ein großes Dankeschön geht an Stefan Lozar für die grandiosen Bilder, sowie an Thomas Poor von der Macaron und Dessert Boutique Mészáros für die Unterstützung. Herzlichen Dank dass wir in Ihrem Lokal shooten durften. Danke auch an Alina, Christina, Denise, Nicole und Stefanie, die maßgeblich zur Umsetzung dieser Idee beigetragen haben.  

Disclaimer: Dieser Post beinhaltet PR-Samples von Orsay, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Dies beinhaltet alle Kleidungsstücke, die mit einem Stern (*) markiert wurden. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass die ganzen PR-Samples an mich adressiert waren und ich diese den Mädels für die Dauer des Shootings zur Verfügung gestellt habe, um dieses Projekt zu realisieren. 

 

Pflege mit 25 (+Herbst Look mit Reviderm)

 

*PR-Samples (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von  Produktsponsoring. PR-Samples, die mir zur Verfügung gestellt wurden, sind mit einem Stern (*) markiert. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Die Kälte ist nun endgültig über uns hereingebrochen. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich bereits Anfang Oktober meinen Wintermantel aus meinem Winterkleiderschrank holen muss. Falsch gedacht! Kälteempfindlich, wie ich bin, leide nicht nur ich, sondern auch meine Haut. Die kalten Jahreszeiten sind wohl die schlimmsten Feinde unseres größten Organs. Trockene Hautstellen oder ganze Flächen sind keine Seltenheit. Der Herbst ist auch jene Jahreszeit, in der mein Stresspegel am höchsten ist. Das hat ebenso Auswirkungen auf meine Haut. So zickig wie jetzt ist sie das ganze Jahr über nicht. Darum freute ich mich umso mehr, dass ich die Marke Reviderm für euch genauer unter die Lupe nehmen durfte.

Jedoch wurde ich nicht nur mit Pflegeprodukten für die Haut verwöhnt, sondern auch mit dekorativer Kosmetik. Daher ist meine Hommage für den Herbst ein herbstlicher Look, denn gerade jetzt kann man sich im Schminktöpfchen mehr als sonst austoben.

 

reviderm-produkte-uebersicht

 

Unsere Haut

Ab wann soll ich mit der Anti-Aging Pflege beginnen?

Insgesamt enthielt mein Testpaket vier Pflegeprodukte. Zwei davon zählen zur Marke Reviderm. Beide Produkte gehören der Skinintelligence Linie an. Das Ziel: Sichtbare Zeichen der Hautalterung bekämpfen und die frühzeitigen Ursachen des Alterungsprozess‘ entgegenzuwirken. Da ich im nächsten Monat 25 werde, kann ich also langsam, aber sicher mit so einer Pflege beginnen. Vor allem auch weil ich aufgrund meines zeitintensiven Alltags oftmals gestresst bin. Stress ist bekanntlich Gift für die Gesundheit und folglich ebenso für unsere Haut.

Ich habe öfters gelesen, dass ab 25 die ersten Zeichen der Hautalterung sichtbar werden können. Das klingt erstmal bitter, denn mal ehrlich, wer will sich im zarten Alter von Mitte 20, der Blüte des Lebens, mit Anti Aging auseinandersetzen? Letztendlich ist das jedoch gar nicht so schlimm. Wir wollen alle, dass unsere Haut lange straff und jugendlich bleibt. Natürlich hängt die Hautalterung auch von unserem Lebensstil ab, doch als kleiner Zusatz kann die richtige Pflege nicht schaden. Darum finde ich 25 auch ein gutes Alter, um sich damit auseinanderzusetzen.

 

reviderm-maske

 

Meine Pflegeprodukte von Reviderm

Insgesamt durfte ich eine Maske* und ein Tonic* von der Skinintelligence Linie testen. Vorweg: Die Maske würde ich euch nur empfehlen, wenn ihr keine allzu empfindliche Haut habt, da sie eine sehr intensive Wirkung hat.

 

Repair Mask Circulate Forte*

Die Maske aktiviert und fördert sehr intensiv die Durchblutung. Die Maske sollte bei deutlichen roten Äderchen […] mit Umsicht eingesetzt werden. […] Zimtrindenextrakt fördert die Mikrozirkulation. So werden die Zellen verstärkt mit Vitalstoffen versorgt und die Regenerationsprozesse in der Haut gezielt stimuliert.

 

Die intensive Wirkung kann ich voll und ganz bestätigen. Die Haut ist nach der Anwendung deutlich gerötet. Wer jedoch brav den Beipackzettel liest, weiß auch, worauf er sich eingelassen hat und erlebt später keine böse Überraschung. Die deutliche Röte wurde vorhergesagt, doch dafür ist die Haut anschließend aufnahmefähiger für weitere Wirkstoffe. Ich kann euch beruhigen, die Röte geht innerhalb von der ersten Stunde weg.

Wer sich nun trotzdem unsicher ist, sollte die Maske zuerst an kleinen Hautstellen testen und abwarten. Insgesamt soll die Maske 10-12 Minuten lang einwirken. Dabei ist es wichtig, immer auf sein eigenes Hautgefühl zu achten. Ich persönlich habe sie sogar weniger als 10 Minuten einwirken lassen. Ich kann euch versichern, man spürt die Maske, aber es ist kein unangenehmer Schmerz. Eher ein Spannungsgefühl und das Gesicht erwärmt sich deutlicher, da die Durchblutung stark stimuliert wird. Die Wärme und das Spannungsgefühl lässt jedoch nach, sobald die Röte verschwunden ist.

Spürbar ist die Anwendung jedoch fast den ganzen Tag über. Es ist jedoch kein Schmerz, sondern man merkt lediglich, dass etwas mit der Haut passiert ist. Am nächsten Tag jedoch ist alles wieder verschwunden und man kann sich über ein tolles Ergebnis freuen.

Tipp

Die Maske nur dann verwenden, wenn man genügend Zeit hat. Wer kurz danach ein Date oder einen wichtigen Geschäftstermin hat, sollte die Anwendung lieber verschieben. Auch mit dem Schminken würde ich danach ein oder sogar zwei Stunden warten.

 

Purifying Tonic*

Das Purifying Tonic, welches ihr im Video zu Gesicht bekommt, eignet sich besonders für gestresste Haut:

 

Hautklärendes Tonic mit Anti-Stress-Faktor. Der ideale Reinigungsabschluss für ölige Haut, die auch zur Entzündung neigt. […] Ein spezieller Anti-Stress-Faktor nimmt umgehend Juckreiz und Missempfinden.

 

Das Tonic mag ich besonders wegen seiner hautklärenden und porenverfeinernden Wirkung. Außerdem trage ich es gerne nach der Anwendung der Maske auf, da es meine Haut beruhigt.

 

blush-und-highlighter-reviderm

 

Dekorative Kosmetik

Reviderm hat nicht nur Pflegeprodukte, sondern auch dekorative Kosmetik. Diese können Frauen jedes Alters benutzen, weswegen dieser Beitrag nicht nur für meine Generation gedacht ist, sondern auch für meine jüngeren Leser. Auch mich hat die dekorative Kosmetik besonders begeistert. Insbesondere die Selection Stay On Minerals Foundation* in der Farbe Opal. Da ich im Sommer nicht so viel Sonne abbekommen habe, wanderte ich mit nobler Blässe anstatt knackiger Bräune in den Herbst. Da ist es gar nicht so einfach, die richtige Foundation zu finden. Mit der Stay On Minerals Foundation in Opal habe ich nun einen nahezu identischen Farbton zu meiner Haut gefunden. Außerdem ist die Haltbarkeit der Foundation großartig. Zusammen mit dem Mineral Shine Stopper Powder* kann man den ganzen Tag sein Gesicht wahren, ohne sich nachschminken zu müssen.

Begeistert bin ich auch von dem Mineral Boost Lipstick* in der Farbe Wild Berry Ice Cream. Die Farbe ist der ideale Herbstbegleiter, die Textur cremig und angenehm – somit besonders geeignet für die herbstspröden Lippen. Außerdem sorgt Hyaluronsäure für mehr Volumen. Zwar habe ich selbst sehr volle Lippen, aber ein bisschen mehr Volumen kann nie schaden. Der Reshape Blusher* beinhaltet Highligher und Rouge. Der Blush gibt die Farbe zwar etwas dezenter ab, aber man kann ihn gut schichten und somit schöne Pfirsichbäckchen zaubern. Frische verleiht er auf alle Fälle. Der Mineral Duo Eyeshadow Marilyn* ist besonders geeignet für dezente Augenmake-ups, genau wie die Eternity Mascara*, die vor allem die Wimpern verlängert. Wenn es nach meinem Geschmack gehen würde, könnte es noch ein bisschen mehr Volumen sein, aber wirkungsvoll ist er auf alle Fälle.

Ein weiterer Pluspunkt

Die dekorative Kosmetik ist frei von Paraffinen und Parabenen und teilweise auch frei von Parfüm.

 

reviderm

 

Mein Look

Für meinen Herbstlook habe ich alle Produkte inkl. Ergänzungen (Concealer, Augenbrauenstift, Lidschatten) verwendet. Den Umgang mit dem sehr cremigen Lippenstift muss ich allerdings noch lernen, aber ich denke, ein Lippenpinsel wird mir hier weiterhelfen. Mehr zu meinem Look, seht ihr im Video ganz unten. Viel Spaß.

 

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*PR-Sample! Dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Reviderm. Die Produkte wurden mir zur Verfügung gestellt. Das ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung zu den Produkten.  

 

Lush Private Shop Tour in Graz

Lush Private Shop Tour

With Kerstin from Miss Getaway

Neulich wurde die liebe Kerstin zu einer Private Shop Tour von Lush eingeladen und hat mich gefragt, ob ich sie begleiten möchte. Dieser Einladung kam ich gerne nach, schließlich haben mich die Produkte von Lush schon immer angesprochen, obwohl ich bis jetzt noch nicht allzu viel davon besitze. Das wird sich in Zukunft hoffentlich ändern, denn dank dieser Tour habe ich umfassende Informationen über das Sortiment und die Produkte erhalten.

 

Lush Paket

 

Behind the Scenes

Lush kennt bestimmt jeder, jedoch bin ich mir sicher, dass nicht jeder die Firmengeschichte des Unternehmens kennt, welches bereits seit 20 Jahren existiert. Wenn man bedenkt, dass es frische, handgemachte Kosmetik mit natürlichen Zutaten schon so lange auf dem Markt gibt, frage ich mich, warum ich nicht schon als Teenager solche Produkte gekauft habe. Zugegeben – Lush ist nicht günstig, aber dafür bekommt ihr Kosmetik mit überwiegend natürlichen Zutaten, die jeden Cent wert sind. Manchmal lässt sich die Zugabe von synthetischen Inhaltsstoffen nicht vermeiden, doch uns wurde versichert, dass diese sicher und bedenkenlos sind.

Die Produkte sind zu 100% vegetarisch, zu 83% vegan und tierversuchfrei. 38 % der Produkte sind unverpackt, die Verpackungen der anderen Produkte sind recyclebar. 

 

Lush HändeLush Scrub

 

Die Specials

Das Unternehmen bietet zu besonderen Anlässen wie Weihnachten, Ostern, Valentinstag etc. spezielle Produkte an. Auch für den Muttertag gibt es eigene Produkte, die ihr aktuell in jedem Store finden könnt. Wenn ihr also noch ein Muttertagsgeschenk für eure liebste Mama braucht, dann werdet ihr dort bestimmt fündig. Hier seht ihr die ganzen Muttertagsprodukte im Überblick.

 

Lush Badebombe Lush Marienkäferchen

 

Die Shop Tour

Jedes Mal wenn ich einen Lush Store betrete, strömt mir dieser unverkennbare, verlockende Duft von frischen Blumen und süßen Früchten entgegen. So könnte man auch unsere Tour beschreiben. Wir wurden mit vielen Produkten und Düften vertraut gemacht. Besonders angetan haben es mir die meisten Vanilleprodukte – meine absolute Schwäche. Aber auch die Badekugel „Sakura“ mit japanischen Kirschblütenduft hat mich angelockt.

Wir bekamen beide eine Goodiebag mit Produkten in voller und Probiergröße mit. Welche ich mir ausgesucht habe und weitere Informationen über die Goodies gibt es in meinem heutigen Video, das ihr am Ende dieses Postes findet.

 

Lush Kiwi MaskeLush CreamLush

 

*Die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt

 

Lookbook #25: Red Lace Skirt

Lookbook #25

Red Lace Skirt

Als ich den Red Lace Skirt das erste Mal anprobiert habe, habe ich mich sofort wohl gefühlt. Ich wusste gleich, dass der Rock meinen Stil verkörpert und zu mir passt. Gerade deswegen habe ich ihn mir gekauft. Mit dem Hintergedanken, daraus nach langer Zeit wieder ein Outfit zu shooten. Wie lange ist es her, dass ich ein Outfit geshootet habe? Das Letzte war irgendwann im September. Ein paar Tage nach meiner Triestreise. Es ist egal, wie lange der Outfitshoot schon zurückliegt, beim Fotografieren habe ich immer dieselben Ängste: Mich selbst auf Bildern zu sehen.

 

Red Lace SkirtShoes

 

Über Selbstzweifel und den ängstlichen Blick in den Spiegel

Sich in seinem eigenen Körper wohlfühlen. Traurigerweise ist das ein Gefühl, das ich nicht so gut kenne. Ich frage mich oft: Wann habe ich mich jemals in meiner Haut wohlgefühlt? Sicher war dem so, als die Waage in meiner tiefen Krankheitsphase wieder ein paar Gramm weniger angezeigt hat. Aber das Hochgefühl war so schnell weg, wie es gekommen war. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht mindestens einmal kritisch im Spiegel begutachte. Die ganze Skepsis, die Selbstzweifel, das Bild im Spiegel, das Unwohlsein. All das spiegelt sich auf meinen Fotos wieder. Dabei ist das so schade. Es gibt nur wenige Fotos von mir in all den europäischen Hauptstädten, die ich bisher besucht habe. Ohne Alex würde es wohl auch keines aus Ljubljana geben. Ich wollte mich nicht fotografieren lassen, weil ich den Anblick von mir auf den Bildern momentan schwer ertrage. Gut, das war jetzt dezent übertrieben. Es ist eher eine Angst, mich auf einem Foto zu sehen und es dann zu hassen. Ergo: Mehr Selbstzweifel.

 

lace skirt back

 

Ich bin ehrlich. Es fällt mir ein bisschen schwer, diese Fotos zu zeigen, obwohl es so viele sind. Ich habe sie mit den anderen Fotos aus meinem letzten Fashionpost verglichen. Zunehmen ist für mich eine Sache, die mich immer unglaublich stresst und oftmals fühle ich mich dann wertlos. Früher diszipliniert, ambitioniert und dünn und jetzt? Beim Durchschauen und Aussortieren der Bilder kreisten viele Gedanken in meinem Kopf umher. Gedanken, die immer auf das Gleiche hinauslaufen:

„Gott, siehst du fett aus! Du schaust echt nicht schön aus!“

Darum kann ich Komplimente so schwer annehmen. Alex hat mir einmal gesagt, dass er sich wünschen würde, ich würde mich so sehen, wie er und meine Freunde mich sehen. Für mich ist das so schwer zu begreifen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass mich meine Mitmenschen komplett anders sehen, wie ich mich sehe. Natürlich ist man nicht jedermanns Typ. Das kann man auch nie sein. Der eine findet das schön, der andere das. Ich möchte nie als Jammerin oder Komplimentefischerin dastehen, wenn ich wieder mit meinen Selbstzweifeln ankomme. Weder hier, noch bei meinen Freunden. Doch manchmal muss ich mir diese Gedanken einfach von der Seele reden oder schreiben.

 

Red Lace Skirt1 Tasche

 

Vergiss nie, du bist gut so, wie du bist!

Ich versuche allzuoft, mir diesen Satz einzureden. Jedoch fällt es mir gerade jetzt superschwer, mich so zu akzeptieren, wie ich bin. Ich mag auf den Fotos zwar lachen und vielleicht sieht es nicht danach aus, aber während Alex diese Fotos von mir gemacht hat, habe ich einen innerlichen Kampf mit mir selbst ausgefochten. Dabei war ich anfangs mit dem Outfit wirklich zufrieden. Der Red Lace Skirt ist mein neuer Lieblingsrock. In der Umkleide mochte ich ihn wirklich sehr an mir – sonst hätte ich ihn mir nicht gekauft. Doch als ich ihn das erste Mal auf den Bildern sah -von mir getragen- war ich unglücklich. Manchmal wünschte ich mir, ich würde nicht so viele Gedanken darauf verschwenden, mit mir selbst unzufrieden zu sein. Ich würde wirklich alles geben, wenn diese ganzen Selbstzweifel nicht mein Leben bestimmen würden. Wenn es keine Anorexie oder momentan Essstörung in meinem Leben geben würde. Wenn all das ein Fremdwort für mich wäre. Wenn ich es endlich selbst sehen könnte, dass ich gut bin, wie ich nunmal bin.

 

walk lace

 

Es sollte das Recht einer jeden Frau sein, sich in ihrem Körper wohl zu fühlen. Egal, ob sie einen großen Hintern, ausgeprägte Hüften, eine androgyne Figur oder eine kleine Oberweite hat. Nicht jeder hat die Figur eines VS-Models, aber das ist doch gut so. Wir dürfen uns von niemanden einreden lassen, dass wir nicht gut genug sind, denn das ist einfach nur Blödsinn! Ich weiß, dass ich an meine Selbstzweifel noch arbeiten muss. Warum ich die Bilder trotzdem online stelle und diesen Text schreibe? Weil ich meine Gedanken über Selbstzweifel unbedingt teilen wollte. Weil ich weiß, dass viele Menschen Selbstzweifel haben. Weil die Bilder die Geschichte visuell erzählen, die ich euch gerade aufgeschrieben habe. Weil wir endlich in einer Welt leben sollten, in der sich jeder so akzeptiert, wie er/sie ist. Einer Welt, die im Gegenzug auch jeden so akzeptiert, wie er/sie ist.

 

Full Body

 

I’m wearing

Skirt: Orsay (Same)
Blouse: Orsay (Same)
Bag: Primark
Shoes: Shoe4You
Necklace: Swarovski
Bracelets: NewOne/ Juwelier

 

Location

Wörthersee / Carinthia

 

Pictures taken by Alex

 

No. 17: Jennies Christmas Look

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 17: Jennies Christmas Look

 

Hallo, ihr Lieben!

Die liebe Lisa hat mich gefragt, ob ich bei ihrem Adventskalender auch ein Türchen füllen möchte. Da konnte ich nicht nein sagen! Deshalb versorge ich euch heute mit einer Idee, wie ihr euer Weihnachts-Make-Up schminken könntet. Ich habe mich für einen nicht zu auffälligen Look entschieden. Intensivieren lässt sich der Look natürlich immer noch!

 

Augen

 

Die Augen

Wenn ihr relativ dunkle Farben oder Glitzerlidschatten verwendet, empfehle ich euch, immer zuerst die Augen zu schminken.

Den Look habe ich rund um die NYX „Love in Paris“ Lidschattenpalette in „05 Parisian Chic“ gestaltet. Die braunen und goldenen Töne passen meiner Meinung nach perfekt zu Weihnachten.

Zuerst habe ich die Nummer 4, den hellsten Ton über mein gesamtes bewegliches Lid bis hin zu den Augenbrauen mit einem fluffigen Pinsel aufgetragen. Als Base habe ich übrigens einfach einen Concealer aufgetragen und diesen anschließend mit einem Puder gesettet.

Danach habe ich die Nummer 1, der Taupe-Ton, in die Lidfalte, am äußeren „V“ aufgetragen und verblendet. Dann einfach Schritt für Schritt zu den dunkleren Tönen übergehen. Das funktioniert mit allen Tönen. 

Um dem ganzen noch einen festlichen Touch zu verleihen, habe ich den goldenen, schimmernden Ton vom Augeninnenwinkel bis hin zur Lidmitte aufgetragen. Da mir das aber nicht intensiv genug war, habe ich noch zu einem goldenen Catrice-Lidschatten gegriffen. Verwendet einfach, was ihr habt!

Bevor ich meine Wimpern getuscht habe, habe ich noch am unteren Wimpernkranz ein wenig braunen Lidschatten aufgetragen und verblendet. Wenn ihr viel auf dem oberen Lid macht, empfehle ich euch immer, auch ein bisschen was am unteren Wimpernkranz zu machen, da sonst ein Ungleichgewicht entsteht.

Wer mag, kann natürlich noch einen Lidstrich ziehen und falsche Wimpern anbringen.

 

Jennie

 

Die Lippen

Ich wollte zuerst auf das klassische Rot zurückgreifen. Das passt natürlich auch sehr gut zu diesem Look. Aber ich habe mich für eine selbst zusammengemischte Farbe entschieden. Dazu habe ich „Berry Smooth“ von Gerard Cosmetics und „Rebel with Cause“ von Makeup Revolution gemixt. Ich bin ganz begeistert von der Mischung!

 

Das Gesicht

Das übrige Gesicht schminkt ihr am besten mit eurem gewohnten Make-up. Contouring mag ja jeder unterschiedlich stark. Beim Blush würde ich euch einen dezenten Ton empfehlen, weil die Augen und die Lippen ja schon ziemlich aufregend sind.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!

 

Meet Jennie

Jennie begann ihre Blogginglaufbahn auf ihrem Blog „haveagoodlook“. In den letzten drei Jahren ist die hübsche Bloggerin älter und gefestigter geworden. Jennie weiß nun, was sie wirklich will:

„Menschen mit meinen Lifestyletipps inspirieren und sie für Beauty begeistern und hilfreiche Tipps geben“

Seit ihrem Umzug von Blogger auf WordPress schreibt Jennie auf „Iced Coffee & Lipstick“ und zeigt damit deutlich, dass sie ihren Platz in der Bloggerwelt gefunden hat.

Jennie liebt Kosmetik, trinkt wie ich sehr gerne Kaffee, jedoch in der geeisten Variante und sammelt Designer-Handtaschen. Die zielstrebige Studentin mag BWL und beweist damit, dass ein Beautyfan nicht nur Schminke im Kopf hat!

Seid ihr neugierig auf Jennie geworden? Besucht sie doch auf „Iced Coffee & Lipstick“

Auch hier könnt ihr Jennie finden:

 

Lookbook #22: Between Summer & Autumn

Für meinen Opa

Mein Großvater war ein unglaublich großzügiger Mann. Er liebte es, den Menschen, die ihm besonders wichtig waren, Schmuck vom Juwelier zu schenken. Dass meine Omi den Traum vieler Frauen lebte, dürfte hinsichtlich dessen nicht verwunderlich sein. Aber nicht nur seine Frau beschenkte er gerne mit edlem Schmuck, auch wir Enkelkinder kamen unter anderem in den Genuss seiner Großzügigkeit. Ihm war es wichtig, dass wir etwas Wertvolles besitzen, das von Herzen kommt und es uns ermöglicht, uns immer an ihn zu erinnern. Opa war ein einfacher Mann. Er war nicht steinreich, auch wenn das augenscheinlich so klingen mag, aber er war sparsam. Für uns – die Menschen, die er liebte, damit er uns mit diesem kleinen Luxus eine Freude machen konnte. Das hat er, obwohl nicht das Materielle das ist, was mich gerne und oft an ihn denken lässt. Er war gutmütig, großherzig und ein wundervoller Opa. Es waren seine Persönlichkeit, seine Menschlichkeit und die schönen Kindheitsmomente, die er uns beschert hat, die mich mit einem Lächeln an ihn zurückdenken lassen. Aber das Armband, welches er mir geschenkt hat, ist trotzdem eines meiner wertvollsten Besitztümer.

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als er es mir vor etwa 14 Jahren übergab. Gekauft hatte er genau drei Stück: eines für meine Cousine, eines für meine Schwester und eines für mich. Da meine Schwester diejenige war, die ihm am Öftesten einen Besuch abstattete, durfte sie ihres als erstes aussuchen. Ich war als zweites an der Reihe und meine Cousine bekam das letzte Armband, welches selbstverständlich nicht minder schön oder wertvoll war, obwohl ich mich nicht mehr daran erinnern kann, wie es aussah. Ich weiß noch, wie unglücklich ich darüber war, weil ich nicht das bekam, was meine Schwester wählte. Als Kind mochte ich Silber viel lieber, als Gold. Das Armband meiner Schwester ist überwiegend weißgold und sieht moderner aus. Weißgold – die Farbe, die optisch aussieht, wie Silber, nur reiner. Meines ist überwiegend gelbgold und nur dezent mit weißgoldenen Elementen bestückt. Dadurch, dass das Gelbgold dominiert, merkt man das Weißgold nicht wirklich und so sieht es optisch gold aus. Und ich war eifersüchtig. Eifersüchtig, weil meine Schwester ihres zuerst aussuchen durfte. Ich glaube, das sind jene Faktoren, die mich damals so unglücklich gemacht haben. Dabei muss ich mir auf den Kopf greifen. Wie materialistisch Kinder sein können. Heute liebe ich es und finde es sogar schöner, als das meiner Schwester.

Mit 10 Jahren war mir das Armband viel zu groß. Ich konnte es lange nicht tragen – und ich durfte auch nicht. Erst bei meiner Firmung im Alter von 14 Jahren erlaubte mir meine Mutter, es auszuführen. Danach habe ich es lange nicht getragen – mit Ausnahme von Opas Beerdigung. Damals war ich 15. Wieder verging viel Zeit. Viel mehr als nur ein Jahr. Erst seitdem ich studiere, trage ich es. Und ich trage es oft. Sehr oft. Das Armband ist mein Talisman, mein Glücksbringer, mein Seelentröster und es bestärkt mich. Während der Prüfungszeit nehme ich es sogar gar nicht ab.

Der Ursprung, warum ich euch diese Geschichte erzähle, liegt in den heutigen Shootingfotos. Ein Freund von mir macht gerade eine Ausbildung an einer Fotoakademie und hatte die Aufgabe, Fotos zum Thema Schmuck zu machen. Ich brauche eigentlich keinen Anlass, um das Armband meines Opas zu tragen, aber ich hoffe trotzdem, dass das Armband die Bilder besonders macht. Doch schon alleine das Armband selbst ist etwas Besonderes! 

 

Die Location
Seit langer Zeit träume ich davon, eines meiner Outfits in Graz zu shooten. Gelegenheiten gäbe es dafür eigentlich öfter. Viele Freunde von mir wohnen in Graz und eine meiner liebsten Studienkollegin und sehr gute Freundin freut sich immer, wenn ich ihr meine Kamera für das eine oder andere Foto übergebe. -HIER- (Foto 5, 6, 11, 13 und 14) und -HIER- (Foto 15) hat sie unter anderem mitgewirkt. Bisher hat es sich leider nie ergeben, ein Outfit in Graz zu shooten. Jetzt war es endlich soweit und das nächste ist schon in Planung.

Graz, die zauberhafte Hauptstadt der Steiermark und für mich auch die schönste Stadt in Österreich. Obwohl man mich meistens an der Uni oder im Zentrum antrifft, ist Graz doch eine Stadt, deren Charme in den Seitengassen liegt. Das wurde mir vor allem bei unserem Shooting wieder deutlich vor Augen geführt. Unter anderem waren wir in der Sporgasse, womöglich eine der bekanntesten Seitengassen in Graz. Ich muss mir unbedingt die Zeit nehmen, diese zauberhaften Gassen zu erkundigen – natürlich mit der Kamera. Gerade dort findet man außergewöhnliche Läden und besondere Restaurants, sowie Cafés. Der Charme liegt in der exquisiten Kulinarik, viele verschiedene Küchen aus aller Welt sind vertreten, in der Architektur, dem Vintage – nennen wir es Seitengassenromantik. Hättet ihr Lust, mehr von Graz kennenzulernen? In meinen Hirnwinden schwebt Rohmaterial für ein kleines Projekt.

 

Das Outfit
Between Summer & Autumn bringt es wohl auf den Punkt. Die Shorts stehen definitiv für den Sommer. Ich bin kein Typ, der im Herbst noch Shorts trägt (außer es ist wirklich megaheiß oder im momentan vorherrschenden meteorologischen Herbst – im Volksmund auch als Altweibersommer bekannt). Auch nicht mit dicken Strumpfhosen. Apropos Strumpfhose. Ich trug zum Shooting eine dünne. Die hat ordentlich mitgemischt und zeigte sich gerne mal :). Ist uns leider erst später aufgefallen, aber so what: Ich bin schließlich KEINE Fashionbloggerin ;). Zum Glück gibts solche tollen Programme wie Lightroom und Photoshop :). Fürs nächste Mal haben wir definitiv gelernt.

Diese Shorts, die ich heute trage, ist schon vor Ewigkeiten bei mir eingezogen. Wenn ich von Ewigkeiten spreche, dann meine ich wirklich eine Ewigkeit. Gekauft habe ich sie vor 4 Jahren für meinen ersten elternfreien Urlaub: Die Maturareise. Damals war ich verrückt nach Shorts und ich besaß unendlich viele. Neben dieser Shorts besitze ich immer noch eine aus dieser Zeit. Zwei Jahre später hat sich meine Vorliebe für Shorts eher gelegt, doch heuer habe ich sie wieder für mich entdeckt.

Die luftige Tunika kennt ihr bereits aus diesem Outfitpost und die Schuhe entstammen noch aus dem letzten Winter. Da es morgens bereits richtig frisch ist und ich mit dem Fahrrad zur Bushaltestelle fahren muss, muss ich alte Frostbeule schon zu einer etwas wärmeren Montur greifen. Im Laufe des Tages wurde es allerdings richtig heiß, darum würde ich jetzt normalerweise noch nicht zu Boots greifen, aber farblich haben sie zu den Accessoires im Outfit am Besten gepasst. Glaubt es oder nicht, aber ich besitze nur ein paar Schuhe in rehbraun, obwohl ich diese Farbe bei Schuhen wirklich wunderschön finde.

I’m wearing…
Tunika: Forever 21
Shorts: New Yorker
Boots: Deichmann
Bag: H&M
Belt: H&M
Necklace: PrincessMari
Leather Bracelet: H&M
Gold Copper Alloyed Bracelet: H&M
Golden Bracelet: Heirloom
Earrings: H&M


Photos by: Daniel Eibl
Location: Graz 

By the way! Was verleiht mehr Sommerfeeling, als Eis? Nichts, Nada, Niente! Die liebe Leonie von Ohh Couture hat neulich wundervolle Fotos hochgeladen -HIER-. Wir haben die Szene nachgestellt und da mir die Fotos so gut gefallen, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Die Originalidee entstammt allerdings nicht von mir und ich finde, das sollte auch gesagt werden. In meinen Augen ist es okay, wenn man sich hin und wieder von anderen Bloggern inspirieren lässt. Auch auf Pinterest findet man tolle Inspirationen für Outfitfotos. Trotzdem sollte man immer ehrlich gegenüber sich selbst und anderen sein und es erwähnen, wenn man eine Idee von einer anderen Bloggerin übernommen hat. UND man sollte bei den tollen Inspirationen in der Blogosphäre trotzdem noch seiner eigenen Kreativität treu bleiben und viele eigene Ideen einbringen. Ihr seid schließlich das Original und ihr seid mitunter der Grund, warum eure Leser euren Blog lesen. 

Bei Leonie findet ihr übrigens wirklich wundervolle Fotos und grandiose Mode.

My daily Summerlook (Pure & Natural)

 Sommer! Die perfekte Zeit, um die Schubladen meines Schminktisches einmal unberührt zu lassen. Ich zeige euch heute nichts Spektakuläres, denn viel und besonders geschminkt bin ich nicht. Ich zeige euch eher, wie mein Gesicht für gewöhnlich im Sommer aussieht. Ich schminke mich wirklich gerne, aber in letzter Zeit habe ich vor allem den natürlichen Look für mich entdeckt. Angefangen hat alles bereits im Frühling. Ich bin generell nicht der Typ, der sich im Sommer stark schminkt. Es gefällt mir viel besser, wenn man weniger im Gesicht hat. Das heißt für mich: kein Lidschatten, selten Rouge und nur gelegentlich Lippenstift oder Lipgloss. Wenn ich ins Schwimmbad gehe, schminke ich mich absolut gar nicht. Da werden sogar die Wimperntusche und die Foundation in der Schublade gelassen. Hin und wieder darf eine getönte Tagescreme auf mein Gesicht, aber meisten bleibe ich bei meiner Lotion von Benefit (Review -HIER-).

Sogar wenn ich ausgehe, behalte ich diesen Look gerne bei. Hin und wieder greife ich zwar immer noch gerne zu Lidschatten, aber wenn, dann ist alles ganz, ganz dezent. Gerade Sommer ist die Zeit für wenig Schminke. Irgendwie finde ich, dass es „California Beach Girl“-Like ist und das mag ich. Noch ein Aspekt, wenig zu verwenden: ich persönlich finde, dass mein Gesicht dadurch viel mehr an Ausstrahlung gewinnt. Ich mache nicht viel, sondern hebe nur meine Vorzüge hervor.

Ein Pluspunkt: meine Haut war noch nie so gut. Dadurch bekomme ich einen frischen Look hin und ich sehe jünger aus. Okay, mit 23 brauche ich mir diesbezüglich wahrscheinlich noch keine Sorgen machen, aber zu viel Make-up kann einen doch wesentlich älter erscheinen lassen. Klar, ich finde Beautythemen immer noch sehr interessant und swatche weiterhin gerne bei Douglas, DM, Marionnaud, Müller und Co., aber es ist nicht mehr so ein wichtiges Thema für mich. Ich habe gemerkt, dass ich mich oft hinter meinem Make-up versteckt habe. Jetzt bin ich minimalistischer geworden.

Im Sommer ziehe ich mich nach wie vor sehr gerne schön an. Mode ist darum immer ein großes Thema bei mir: schöne Sommerkleidchen, mädchenhafte Röcke und hübsche Oberteile. Trotzdem ist Sommer gerade die Zeit für mich, in der ich auch mal gerne zu einem lockeren, legeren und sportlichen Look greife. Normalerweise trage ich selten T-Shirts. Früher mochte ich sie an mir auch nicht wirklich, weil ich immer fand, dass meine Oberarme dadurch etwas kräftiger aussehen. Diesen Sommer mag ich sie allerdings wieder wahnsinnig gerne, vor allem zu Shorts. Auf dem Bild unten seht ihr, wie ihr mich nun öfters im Alltag antreffen würdet.

Die Haare habe ich mir zwar hier schön gemacht, aber nur deswegen, weil ich gleich darauf einen Outfitpost geshootet und mein neues Video gedreht habe, welches bereits auf YouTube online ist. Ich glätte sie eigentlich fast gar nicht mehr (und ja, das funktioniert tatsächlich – hätte ich nicht geglaubt), darum mache ich mir gerne einen Messy Bun oder ich versuche mich an Flechtfrisuren. An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, wie glücklich ich nach wie vor über meine „neue“ Haarfarbe bin. Ganz am Anfang waren sie noch „bronde“, durch die Sonne sind sie jetzt ein bisschen heller geworden. Ich mag sie aber total gerne und bin wahnsinnig froh, dass ich nicht mehr ganz so hell bin. Ganz ehrlich: Jetzt sehe ich auch, dass mir das Hellblond gar nicht gestanden hat. Mit dem Ansatz habe ich auch nicht mehr so große Probleme. Also weniger Gejammer, das ihr euch anhören müsst 😉

Ganz zum Schluss möchte ich euch noch meine Produkte bezüglich dekorativer Kosmetik zeigen, die ich im Sommer verwende, um mir meinen Summerlook zu zaubern.

Foundation: Maybelline Fit Me 120
Puder: Prime and Fine Mattifying Powder von Catrice
Mascara: Astor Big & Beautiful Style Muse
Augenbrauenstift: Catrice Eye Brow Stylist „Date with Ashton“
 

Das wars. Wirklich wenig, aber mehr brauche ich einfach nicht. Aber erzählt doch mal: Wie schminkt ihr euch so im Sommer? 

Look Book #17: Casual in Pastell

Look Book #17

Casual in Pastell

Ich sitze hier haarraufend und zähneknirschend in meinem Zimmer. Irgendwie habe ich das Gefühl, als hätte sich mein Gehirn in eine tickende Zeitbombe verwandelt, die kurz vor der Explosion steht. Im Hause von Madame Lait herrscht Ausnahmezustand! Nur was ist der Grund für diesen exorbitanten Nervenzusammenbruch, der mir augenscheinlich in wenigen Sekunden bevorsteht? Die Antwort ist genauso lächerlich, wie absurd! Im Übrigen zwei verschieden klingende Adjektive, die ein und dasselbe aussagen. Wie grotesk! Das, was mich gerade wirklich zum verzweifeln bringt, ist ein simpler Fashionpost, nämlich dieser hier. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was es für ein Glücksgefühl war, als die Fotos endlich dank Caro allesamt im Kasten waren. Jetzt stehe ich eher am Rande des Wahnsinns. Irgendwo auf einer Klippe in meiner farbenfrohen Gedankenwelt, die plötzlich ganz gräulich wird. Dabei fällt mir gerade auf, wie negativ das alles klingen muss. So, als hätte ich keinen Spaß an der Sache. So, als würde ich den Fashionpost nur online stellen, weil ich auf irgendeiner Art und Weise das Gefühl hätte, ich müsste einen machen, obwohl ich per se keine Fashionbloggerin bin. Nein, nein, nein! Das ist nicht der Grund.

In Wahrheit liegt das Problem auf einer ganz anderen Ebene. Der springende Punkt ist: Ich finde es furchtbar schwierig, einen passenden Text zu einem Fashionpost zu schreiben. Ich will mich nicht lediglich auf mein Outfit fokussieren, wo ich dieses und jenes her habe oder wie viel die Teile gekostet haben (über Preise spreche ich bei Posts sowieso selten, kann ja jeder für sich herausfinden). Denn all das kann man auch gekonnt in ein Haul Video packen. Was mir am Herzen liegt: ich möchte eine Geschichte erzählen, die irgendwie zu den Outfits passt, die ich euch zeige. Ich habe mir die Bilder angeschaut. Ich habe sie laaaaaaaaaaange angeschaut. So lange, wie meine olivgrünen Äuglein (ja, das sind sie wirklich!) auch nur annähernd das Licht des Laptops aushalten konnten. Begonnen habe ich mit der Uni (wie immer mein Thema Nummer 1), dann hatte ich es gleich satt, weil meine Finger nach ein paar Sätzen ruhend auf der Tastatur vor sich hin schwiegen. Nach einer kurzen Kaffeepause löschte ich die mickrige Zeichenanzahl und begann von vorne. Von Vorurteilen war plötzlich die Rede und davon, dass ich eigentlich sehr einfach gestrickt bin. Aber hatte ich das nicht schon einmal in einer Anekdote? Trotzdem – ich werde wohl nie müde, darüber zu quasseln, ich alte Chatterbox. Ach herrje!

Nach einer weiteren Kaffeepause, einem verzweifelten Anruf bei einer Freundin und der patentverdächtigen Empfehlung eines Freundes von mir, einen Schnaps zu trinken, damit die Wörter im wahrsten Sinne des Wortes fließen (empfahl er mir allerdings für einen anderen Post), versuchte ich meine Gedanken erneut zu ordnen. Wieder blieben meine Augen an den Bildern kleben und ich entdeckte so viele Elemente, über die ich eigentlich hätte schreiben können. Beispielsweise darüber, dass meine Accessoires silber sind, meine Tasche aber eindeutig goldene Details hat und mir das erst beim Shooting aufgefallen ist. Ich habe es aber trotzdem gelassen. Widerspiegelt meine Verpeiltheit. So quasi als Symbol, dass ich ein kleiner Tollpatsch bin und nicht immer alles perfekt abgestimmt ist. Passiert! Oder über die Tatsache, dass ich in letzter Zeit nur noch Voss Water trinke, weil es einfach so unheimlich cool wirkt. Außerdem sind die stylishen Glasflaschen wiederverwendbar und umweltschonend. Da wären wir wieder beim nächsten Punkt. Ich hätte mich wunderbar „greenwashen“ können, so wie ein Großkonzern für Strom es einst getan hat, obwohl es da alles andere, als umweltschonend zugeht. Ich hätte auch von meinen Pünktchenschuhen schwärmen können und wie gern ich meine Füße als Dalmatiner sehe (okay, Dalmatiner ist das falsche Wort, schaut nicht wirklich aus, wie ein Dalmatiner). Die nächste Möglichkeit hätten mir meine Haare geboten. Ich hätte wie immer über meinen Ansatz jammern können und wie faul ich doch bin, zum Friseur zu gehen. Das habt ihr aber wahrscheinlich nun schon genauso satt, wie ich. Am Mittwoch werden sie verändert und Punkt!

Ansonsten hätte ich auch noch Bezug auf die tolle Location nehmen können. Mir persönlich ist es zwar oftmals zu eng in der Kleinstadt, in der ich lebe und ich freue mich schon, wenn ich nach dem Studium (je nachdem, in welcher Schule ich dann unterrichte) in eine etwas größere Stadt, wie Graz, ziehen könnte, aber das Kunsthaus in Weiz wirkt doch unglaublich modern. Das Gebäude, welches noch nicht allzu viele Jahre auf dem Buckel hat, besteht voll und ganz aus einem transparenten Glaskörper. Ich würde auch einmal gerne ungestört im Inneren des Gebäudes shooten, denn Licht genug bietet es schließlich, aber das gestaltet sich dann doch als ziemlich schwierig.

Wie ihr seht, ich hätte genug Inspirationsquellen gehabt, aber für mich war es trotzdem nicht ganz einfach. Ja, ich finde, es ist schwierig, Fashionpostings zu tippen und ich bewundere diejenigen Fashionbloggerinnen in der Blogosphäre, die es schaffen, atemberaubende Outfitbilder zu schießen und trotzdem einen qualitativen, lustigen und/oder unterhaltsamen Text hinzuzaubern, unheimlich. Egal, ob es jetzt eine kleine Geschichte ist oder ob sie mit den richtigen Worten auf ihr Outfit eingehen. Ich finde, das gelingt vor allem Svetlana und Andrea gut. Beide wirken dabei unglaublich natürlich, aber sie sind auch schon alte Hasen im Fashionbereich 🙂 und beschäftigen sich mehr damit, als ich es tue.

Letztendlich habe ich mich nun dazu entschieden, nach dem Bericht meiner langen Odyssee, die richtigen Wörter zu finden, euch doch ein bisschen über mein Outfit zu erzählen.

Wie ihr seht, ist es diesmal sehr casual gehalten. Ich glaube, ich habe noch nie oder sehr selten einen Outfitpost gemacht, in welchem ich flache Schuhe trage. Momentan mag ich diese aber sehr gerne. Gerade wenn es draußen wärmer wird, sind meine Schuhe eher flach. Seien es Ballerinas oder diese Sneakers mit Pünktchenmuster von Forever21. Das sind übrigens meine ersten Sneakers seit ich weiß nicht wie vielen Jahren (Meine Laufsneakers zählen nicht!). Unglaublich, was? Ich habe vollkommen vergessen, wie bequem sie sind und dass sie trotzdem ein Blickfang sein können. Ich glaube, es werden heuer noch ein paar mehr bei mir einziehen. Aufgrund des Musters und des farblich gesehen starken Kontrasts zu den sonst so pastelligem Outfit, stechen sie aus dem Rest des Outfits deutlich hervor.

Mein Oberteil von Vero Moda war eher ein Spontankauf. Nach dem langen „Woman Day“ sind wir noch nach Gleisdorf gefahren. Eigentlich wollten wir nur zu C&A, haben uns dann aber noch spontan dazu entschieden, in einem weiteren Laden zu gehen, der unter anderem Klamotten von Vero Moda, Only, Vila usw. vertreibt. Ein bisschen hin und her überlegen musste ich zwar schon, aber da ich mehr pastellige Sachen im Schrank haben wollte, durfte es letztendlich bei mir einziehen. Ich mag das Oberteil vor allem in Kombination mit hellen Jeans, aber wenn ich mal wieder Lust auf einen stärkeren Kontrast habe, schlüpfe ich in eine eher dunklere Jeans.

Der Seesternring von sixx war auf Anhieb meine große Liebe. Dazu gibt es sogar die passenden Ohrringe, aber ich bleibe nach wie vor schlichten Perlenohrsteckern treu. Ich distanziere mich lieber von schweren Ohrsteckern oder Ohrringen, denn die haben im Laufe der Jahre sichtliche Spuren hinterlassen, sodass leichte Stecker doch die bessere Wahl sind. Da eine Leserin vor einiger Zeit den Wunsch geäußert hat, gerne ein Outfit mit der Schneeflockenkette von Thomas Sabo zu sehen, habe ich die Kette eingebaut, obwohl der Winter bereits hinter uns liegt und der Anhänger nicht hätte gegensätzlicher zum Seestern sein können (Ist der Satz Deutsch?). Da meine Accessoires, wie oben bereits erwähnt, silber sind, passt die Tasche mit dem goldenen Spatz zwar nicht 1:1, aber dafür harmoniert sie mit meinem Oberteil. Ich muss ehrlich zugeben, auch im Alltag achte ich nicht immer darauf, ob mein Schmuck silber und die Elemente auf der Tasche gold sind. Abgesehen davon finde ich es momentan auch unglaublich schwierig, Taschen zu finden, die silbrige Details haben. Mir ist nur wichtig, dass der Schmuck, den ich am Körper trage, entweder ausschließlich silber oder gold ist. Momentan ist er für gewöhnlich allerdings sowieso eher golden. Achtet ihr selbst hierbei explizit darauf? 

Nun würde es mich noch interessieren, welche Gestaltung ihr bei Fashionposts bevorzugt? Gefällt es euch besser, wenn eine Bloggerin mehr auf das Outfit eingeht, oder lest ihr lieber eine passende Story dazu? Würdet ihr euch wünschen, dass ich mich mehr auf das Outfit des Posts fixiere? 
 
Shirt: Vero Moda (Similar here)
Jeans: Only (Similar Here)
Sneakers: Forever21 (Similar Here) 
Shoulder Bag: sixx (Similar Here)
Seastar Ring: sixx (Similar Here)
Necklace: Thomas Sabo (Charm – Same Here)

 

Location: Kunsthaus Weiz

 

Übrigens: Vor kurzem wurde ich interviewt. Das Interview findet ihr auf shoe-stories.de unter DIESEM Link.

Lookbook #16: Kontrastprogramm

Lookbook #16

Kontrastprogramm

Ja, ich weiß. Auf dem Kalender steht dick und fett Frühling. Okay, okay, Frühling steht vielleicht nicht drauf, höchstens in der Zeile des 21. März‘, aber ihr wisst bestimmt, worauf ich hinaus möchte. Und wenn wir etwas gar nicht im Frühling haben wollen, dann ist es der Winter, stimmts? Also, warum trage ich dann wohl Winterboots im Frühling? Vielleicht weil ich die Boots sehr gerne mag oder aber, weil ich eine kleine Neigung zu Kontrasten habe. Ich mag den Gegensatz und das Kontrastprogramm ziehe ich nicht nur bei den Farben durch, die sich aus pastelligen Tönen, schwarz und weiß zusammensetzen, sondern auch bei den Schuhen. Oben frühlingshaft und unten doch noch ein bisschen Winter. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich fahre sogar im Sommer gerne ein kontrastreiches Programm. Letztes Jahr im Juli trug ich zu einem Street Festival ein luftig leichtes Sommerkleidchen und Stiefel, die optisch so aussahen, als wären sie aus Veloursleder, für die aber im Endeffekt kein unschuldiges Tierchen seine Haut hergeben musste.

Auch die schwarzen Stiefel von Tamaris sehen so aus, als wären sie aus Veloursleder. Genau das Material bevorzuge ich im Winter bei meinen Schuhen. Anscheinend tue ich das aber nicht nur im Winter, sondern ganzjährig. Praktisch, schön und multisaisonal – zumindest für mich. Zugegeben, im Sommer war es mit solchen Schuhen doch richtig heiß und manchmal gab es sogar einen irritierten Blick von Leuten, die bei solch tropischen Abendtemperaturen lieber Flip Flops bevorzugten, aber jetzt im Frühling ist es immer noch angenehm, sie zu tragen. Vor allem, wenn ich vor sieben Uhr das Haus verlassen muss, um nach Graz zu fahren. Das Outfit trug ich übrigens auch letzten Freitag an der Uni.

Nicht nur dieses Outfit, sondern auch mein Leben und meine Charaktereigenschaften sind ein einziger Kontrast. Das stört mich ehrlich gesagt gar nicht. Im Gegenteil, ich finde es sogar witzig, spannend und interessant. Auf jeden Fall ist es alles andere, als langweilig. Ein paar Beispiele gefälligst? Nun… an der Uni oder vor bestimmten Menschen versuche ich immer wahnsinnig erwachsen und verantwortungsbewusst rüberzukommen, doch in Wahrheit bin ich noch ein halbes Baby. Ich esse meinen Porridge morgens immer mit Babybrei und mampfe meinem Neffen die Babykekse weg. Auf dem ersten Blick sehe ich wie das typische Mädchen von nebenan aus. Kein Wunder, ich kleide mich sehr mädchenhaft und gebe mich manchmal auch so, aber tief in mir drinnen bin ich ein richtiger Kerl. Ich schaue Fußball (und fluche dabei unheimlich gerne, wenn meiner Mannschaft Unrecht getan wird oder selbige irgendeinen Mist baut), kenne (pünktlich zur WM und EM) die Abseitsregel, trinke beim Weggehen lieber Bier als Cosmos (wobei ich diese natürlich auch sehr gerne mag) und steh auf Nerdstuff! Als Kind war nicht Barbie meine größte Leidenschaft, sondern Pokémon. Ich mache mich auch mal dreckig, ohne auszuflippen, habe keine Scheu davor, ein Regal zusammenzubauen oder Schränke (sporadisch) zu reparieren, obwohl ich so aussehe, als hätte ich vom Handwerkern keine Ahnung. Auch meine Haare sind momentan ein einziges Kontrastwirrwarr, aber dieses Programm kennt ihr schon länger von mir. Nicht mehr lange und ihr werdet eine etwas dunklere Haarfarbe an mir sehen (voraussichtlich :D). Doch die nächsten zwei Fashionposts kommen noch mit einem kontrastreichen „Ombre“. 

Meine liebe Freundin Caro hat sich Zeit für mich genommen, um mit mir ein kleines Fotoshooting zu veranstalten. Da habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, gleich mehrere Outfits einzupacken. Im Grunde genommen seht ihr jetzt endlich den ganzen Stuff, den ich mir während meines Wienwochenendes und des „Woman Day“ zugelegt habe. Außerdem war ich ganz erstaunt, dass es sogar in meinem „Hood“ ein paar nette Locations für Shootings gibt. Das hätte ich nicht gedacht. Allerdings verstehe ich jetzt gerade alle Fashionblogger, die das eine oder andere mal von ein paar neugierigen Blicken von gaffenden Passanten erzählen. Anfangs war das wirklich seltsam für mich, aber weil die Kleinstadt, in der ich mein energetisch positiv geladenes Dasein friste, samstags praktisch wie ausgestorben ist, kam dies zum Glück nur ganz, ganz selten vor.

Ich kann euch im Übrigen versprechen, dass die nächsten beiden Outfits mit Schuhen an meinen Füßchen bestückt sind, die wesentlich besser zu den momentan vorherrschenden Temperaturen passen. Zwar sind sie dunkel, aber für hitzige Tage bestens geeignet. Auf Stiefelparadies findet ihr übrigens auch tolle frühlingshafte Schuhe und sogar frühlingshafte Boots, also Boots, die wirklich für den Frühling gemacht sind und nicht nur für den Winter, so wie meine 😉

Wie gefällt euch das Outfit?
Vielleicht kommt es euch noch von älteren „Nichtfashion“-Postings bekannt vor!
 
Tunika: Forever 21 (Similar Here)
Blazer: H&M (Similar Here)
Scarf: sixx (Similar Here)
Skirt: Forever 21 (Similar Here – SALE)
Shoulder Bag: sixx (Similar Here)
Boots: Tamaris (Similar Here)
Sunnies: H&M (Similar Here)
Stud Earrings: H&M

 

*Linktausch

Meine neuen MAC Lieblinge Teil 2

Cranberry – eine Lidschatten, an dem schon lange mein Herz hängt. Ich glaube, mittlerweile schwärme ich seit anderthalb Jahren von dieser Farbe, als ich einst ein Video von der YouTuberin Citamaass gesehen habe, die einen zauberhaften Look damit geschminkt hat. Es kamen viele neue Lidschatten hinzu, aber aus „Cranberry“ ist nie wirklich etwas geworden. Bis jetzt, als ich mich in Wien endlich für diese Farbe entschieden und die anderen, die zwar auch sehr schön sind, außen vor gelassen habe. Ich muss zugeben, ein bisschen gehadert habe ich schon, vor allem, weil ich auf der Suche nach Frühlingsfarben war, aber letztendlich wurde es tatsächlich „Cranberry“. Der Store Mitarbeiter selbst war der Meinung, dass „Cranberry“ auch in den Frühling passen würde. Ich muss zugeben, ich selbst stand dem sehr skeptisch gegenüber. Ich habe es versucht, euch ein frühlingshaftes Amu zu zaubern, aber das war richtig schwierig. Doch bevor ich zu dem Amu komme, möchte ich euch noch etwas über Cranberry erzählen.

„Cranberry“ (Finish: Frost) ist ein schimmernder, beeriger Rotton, der dezent ins auberginefarbene geht. Beim Verblenden wird der Ton für mich allerdings etwas bräunlicher, aber es kommt drauf an, wie stark man die Farbe auf sein Lid aufträgt. Der Lidschatten selbst weist eine beachtliche Pigmentieren auf, bröckelt nicht beim Auftrag und lässt sich sehr gut verblenden.  Besonders harmonisch finde ich ihn zu den MAC Farben „All That Glitters“, „Woodwinked“ und „Vanilla“. Die Haltbarkeit ist zudem auch sehr gut, weswegen ich mit „Cranberry“ wieder einmal voll ins Schwarze getroffen habe. Nur – ist die Farbe wirklich auch frühlingstauglich? 

Na ja, so richtig frühlingshaft finde ich die Farbe leider nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass die ganze Geschichte für den Sommer komplett anders aussehen wird. Im kräftigen Auftrag und mit Sommerfarben kann man damit bestimmt ein wunderschönes Sommeramu auftragen. Vorausgesetzt man mag es im Sommer kräftig. Im Sommer bleibe ich persönlich lieber auf der natürlichen Seite. Ein bisschen getönte Tagescreme, ggf. Puder (wenn nötig), etwas Blush, dezenter Lippenstift und Wimperntusche – That’s it. Aber im Herbst punktet „Cranberry“ ohne jeden Zweifel. Für mich ist und bleibt die Farbe eine Herbstfarbe. Aber ich werde mich im Sommer nochmals an ein Amu setzen und vielleicht kann ich euch dann schon ein vollkommen anderes Ergebnis bieten.

Trotz der kleinen Frühlingsuntauglichkeit bereue ich keine Sekunde, mich für „Cranberry“ entschieden zu haben. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, ihn endlich zu meiner Sammlung zählen zu können. Jetzt habe ich eine neue Obsession: Ich brauche unbedingt noch „Vanilla“ (am Liebsten sogar das Pigment), denn eine bessere Farbe zu „Cranberry“ kann ich mir einfach nicht vorstellen. Vor allem das Pigment finde ich umwerfend, allerdings müsste ich dafür meine Beste Freundin beauftragen, es mir zu schicken, denn an den MAC Countern bei Douglas oder Marionnaud gibt es leider keine Pigmente.

Was meint ihr? Ist für euch „Cranberry“ frühlingstauglich? In welche Jahreszeit würdet ihr „Cranberry einordnen?

 

Used Products
Face/ Foundation: MAC Studio Fix Fluid NW20
Face/ Powder: Catrice Mattifying Powder
Cheeks/ Blush: MAC „Melba“
Eyebrows: Essence Eyebrow Designer „04 Blonde“
Eyes: MAC „Cranberry“, MAC „All that glitters“, Gosh Palette
Waterline: Essence Kajal Pencil „04 White“
Lashes/ Mascara: Astor Big and Beautiful Style Muse Mascara
Lips / Lipstick: MAC „Please Me“