Tag : einfache Rezepte

Pimp my Körnerbrot: meine liebsten Brotbeläge

Pimp my Körnerbrot

Meine liebsten Brotbeläge

Probier es mal mit Vielseitigkeit. Heute zeige ich euch, wie ihr das Beste aus eurem Körnerbrot herausholen könnt. 

Heute gibt es was Gutes aufs Körnerbrot. In letzter Zeit habe ich eine kleine Liebe für Körnerbrot entwickelt – okay, was heißt in letzter Zeit? Seitdem ich zu Hause bin, denn dort gibt es immer frisches Brot. Wie sollte es anders sein, liebe ich als Steirerin besonders Kürbiskernbrot. Da ich Abwechslung liebe bzw. jetzt versuche, auch wieder abwechslungsreicher zu essen, wird der gleiche Brotbelag schnell langweilig. Darum habe ich ein paar verschiedene Varianten ausprobiert, wie ich mein Körnerbrot aufpimpen kann und verschiedene Belagideen zusammengestellt. Natürlich -und wie sollte es auch anders sein- möchte ich diese Ideen gerne mit euch teilen. Die Brote sind alle vegan, mit einer einzigen Ausnahme, aber da kann man eine Zutat getrost weglassen oder ersetzen und schon ist das Körnerbrot auch vegan.    

Körnerbrot

1. Variante

Körnerbrot mit Cashewbutter, Blaubeeren, Bananen und Blütenpollen

Das Körnerbrot schmeckt besonders gut zum Frühstück. Blütenpollen sind übrigens ein tierisches Produkt und somit nicht vegan. Wer das Brot gerne vegan haben möchte, kann die Blütenpollen gegen getrocknete Apfelstücke tauschen und diese klein hacken. Blütenpollen schmecken nämlich leicht nach Apfel mit einer leichten Honignote. 

Körnerbrot

2. Variante

Körnerbrot mit veganem Aufstrich, gegrillter Mango, Preiselbeermarmelade und gerösteten Mandeln

Da ich keinen Käse mehr esse, war ich auf der Suche nach einer guten Alternative für Ziegenkäse, den ich mir früher gerne aufs Brot geschmiert habe. Da bin ich auf Violife Creamy (Werbung, selbstgekauft) aufmerksam geworden – ein veganer Aufstrich auf Kokosölbasis, der mild, aber dennoch leicht würzig schmeckt und wie Käse perfekt mit fruchtigen und nussigen Noten harmoniert. 

Körnerbrot

3. Variante

Körnerbrot mit Avocado, gerösteten Kichererbsen und Balsamicotomaten

Der Klassiker: das Avocadobrot. Auch eines meiner Favoriten. Seitdem ich mich hauptsächlich vegan ernähre, lasse ich meistens das pochierte Ei weg. Darum habe ich nach einer Alternative gesucht und diese in gerösteten Kichererbsen (ich gebe sie für ca. 10 Minuten bei 180 Grad ins Backrohr) und Balsamicotomaten gefunden. Die Tomaten gebe ich kurz ins Backrohr, danach schneide ich sie an und tränke sie in Balsamico Essig. 

Körnerbrot

4. Variante

Körnerbrot mit Hummus, Gurke und schwarzen Oliven

Von allen Broten jenes, was am schnellsten fertig ist. Probiert unbedingt einmal Hummus mit schwarzen Oliven aus. Für mich einer der besten Kombinationen mit Hummus. 

Körnerbrot

5. Variante

Körnerbrot mit baked Sweet Potato, gerösteten Pecannuts und Dattelsirup

Diese Variante dauert ein bisschen länger, ist aber super easy. Einfach eine leicht vorgekochte Süßkartoffel ins Backrohr geben. Danach mit einer Gabel zerdrücken. Pecannuts rösten und auf das Brot streuen. Zum Schluss noch etwas Dattelsirup dazugeben. 

...oder steht dir der Sinn nach Backen?

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

[kindred-recipe id=“7608″ title=“Mango-Matcha-Kokosnuss-Tiramisu“]

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Erfrischend & Saftig: Mangorosenkuchen

 

Heute habe ich einen erfrischenden und saftigen Kuchen für euch, der definitiv unter die Kategorie Angeberkuchen fällt. Dabei ist der Kuchen super einfach zu machen, gar nicht zeitaufwändig und man benötigt nur wenige Zutaten dafür. Die meisten Ingredienzen hat man sogar zu Hause. Wenn ihr also Lust auf einen saftigen, erfrischenden Kuchen habt, der vor allem optisch ganz viel hergibt, dann würde ich mich freuen, wenn ich mit diesem Kuchen eure Begeisterung wecken kann. Das Beste: Man kann die Zutaten des Kuchens ganz leicht abwandeln, sodass man problemlos eine cleane Variante backen kann. Ich bleibe jedoch bei dem ursprünglichen Rezept, denn so schmeckt er doch am Besten.

 

Cake Präsentation

Saftig. Saftiger. Mangorose!

Hol den Sommer zu dir nach Hause

Wie ihr aus einfachen Mangoschnitzen eine Rose zaubert, ist super easy. Um einige Buchstaben zu sparen, habe ich mir gedacht, ich zeige euch all das anhand eines Videos, das ihr am Ende dieses Beitrages findet. Der Kuchen eignet sich bestens für einen gemütlichen Mädelsnachmittag, aber auch bei der nächsten Gartenparty macht er richtig etwas her. Oder ihr überrascht damit einfach eure beste Freundin, euren besten Freund oder einen anderen lieben Menschen zum Geburtstag.

Wie immer würde ich mich sehr darüber freuen, wenn ihr den Kuchen nachmachen und danach ein Foto auf Instagram hochladen würdet. Bitte vergesst dann nicht den Hashtag #misslaitskitchen, damit ich eure Beiträge auch problemlos finden kann.

 

Saftig

[kindred-recipe id=“5804″ title=“Orangenbiskuit-Kuchen mit Griechischem Joghurt und Mango“]

 

Video

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Video, in dem ich euch zeige, wie ihr den Kuchen belegen müsst, damit er so aussieht. Es ist wirklich sehr einfach und gar nicht so zeitaufwändig, wie es aussieht. Ich wünsche euch gutes Gelingen. Lasst euch den Kuchen schmecken und haut rein.

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Exotisch in den Frühling starten

Exotisch in den Frühling starten

Smoothies mit Exotischen Früchten (inkl. Video)

Heute wird es richtig exotisch auf Café Au Lait. Weil ich zu wenig Material für meinen Snapshot Sunday habe, gibt es heute ein kleines „Exotic Special“ für euch. Gestern habe ich euch zu meiner Schande erzählt, dass mein letzter Einkauf nicht wirklich nachhaltig war. Nicht nur importierte Erdbeeren wanderten in mein Einkaufskörbchen, sondern zahlreiche exotische Früchte. Ich konnte nicht widerstehen und hatte beim Einkauf so viele Ideen im Kopf, die ich unbedingt umsetzen wollte. Weil ich die Nachhaltigkeit ein bisschen außen vor gelassen habe, habe ich mich dazu entschlossen, mich richtig ins Zeug zu legen. Dabei habe ich diverse Smoothierezepte für euch kredenzt. Doch das ist noch längst nicht alles. Zusätzlich habe ich mich ein bisschen über die einzelnen Früchte informiert und ein Video für euch gedreht.

 

Exotische Früchte

 

Hello Exotic

Diese Exoten wanderten in mein Einkaufskörbchen

Ich war ganz erstaunt von dem Angebot an exotischen Früchten, welches Billa Corso aktuell zu bieten hat. Es gab nahezu alles, was ich an exotischen Früchten kenne: Guaven, Papayas, Kumquats und und und! Ich selbst habe mich sofort in die Babyananas verliebt (obwohl ich Ananas pur nicht wirklich mag). Danach gab es kein Halten mehr und ich arbeitete mich durch das ganze Sortiment. Pitahayas, Passionsfrüchte, Karambole und Kiwibeeren wanderten in mein Einkaufskörbchen. Oh und natürlich eine Mango. Ein Klassiker, den ich bereits seit meiner Kindheit kenne, muss schließlich immer dabei sein.

Pitahayas

Pithayas sind vor allem als Drachenfrucht bekannt. Die exotische Frucht zählt zu den Kakteenfrüchten und liebt tropisches bzw. subtropisches Klima. Darum ist sie in Mittel- und Südamerika beheimatet. Das Fruchtfleisch ist weiß oder pink mit schwarzen Kernen. Gegessen wird die Drachenfrucht wie eine Kiwi. Einfach in der Mitte durchschneiden und auslöffeln. Viele beschreiben den Geschmack der Frucht als neutral. Meiner Meinung nach schmeckt sie leicht süßlich und erfrischend. Wichtig ist, dass man die Pitahaya in ihrer vollsten Reife isst – dann hat man auch einen Geschmack. Zudem ist die Drachenfrucht kalorienarm. Sie besitzt einen hohen Anteil an Kalzium, Eisen und Phosphor. Ihre schwarzen Kerne sind verdauungsfördernd.

 

[kindred-recipe id=“5221″ title=“Pink Dragon“]

Pink Dragon

 

Mango

Mango ist reich an Provitamin A. Außerdem ist sie appetitanregend und verdauungsfördernd. Sie hat einen milden Säuregehalt und ist daher auch für Personen geeignet, die unter einem empfindlichen Magen leiden. Reife Mangos sind sehr saftig und schmecken herbsüß.

Ananas

Die Ananas enthält die wertvollen Mineralstoffe Eisen und Calcium, sowie viel Vitamin A und C. Je ausgeprägter die Schuppen ihrer Schale sind, umso wohlschmeckender ist die Ananas. Hauptsächlich wird sie in Thailand angebaut, obwohl sie eigentlich aus Zentralamerika stammt. Die Babyananas unterscheidet sich geschmacklich kaum von der „normalen“ Ananas, jedoch kann man bei dieser den Strunk mitessen. Weil die Babyananas so niedlich ist, habe ich den zweiten Smoothie nach ihr benannt.

 

[kindred-recipe id=“5223″ title=“Baby Pineapple“]

Baby Pineapple Exotisch

 

Passionsfrucht

Passionsfrüchte oder Maracujas enthalten einen hohen Anteil an Vitamin C, B12, Kalzium und Eisen. Außerdem ist sie eine natürliche Hilfe bei Schlafstörungen. Passionsfrüchte haben nämlich eine beruhigende Wirkung und sollen Schlafprobleme, sowie Nervosität bekämpfen. Ihr Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich und sehr exotisch.

Kokosnusswasser

Kokosnusswasser ist ein natürlicher iostonischer Drink. Es ist nahezu fettfrei und daher kalorienarm. Inzwischen kann man junge Kokosnüsse auch im europäischen Handel kaufen. Zwar gibt es sie auch abgepackt, aber der Geschmack ist meiner Meinung nach frisch aus der Kokosnuss noch um einiges besser.

Kiwibeeren

Kiwibeeren sind echte Vitaminbomben im Obstregal. Zudem sind sie im Gegensatz zur herkömmlichen Kiwi säurearm und schmecken daher milder als die großen Exemplare. Man kann sie problemlos mit der Schale essen. Die Frucht ist besonders reich an Vitamin C und E. Sie haben einen hohen Gehalt an Ballaststoffen und wirken Heißhungerattacken entgegen.

 

[kindred-recipe id=“5246″ title=“Green Passion“]

Kiwi Smoothie Grüner Smoothie

 

Wo bekomme ich die exotischen Früchte her?

Nicht jeder Supermarkt ist exotisch. Leider. Manchmal muss man ganz schön lange suchen, um all die Zutaten zusammenzubekommen. Die wahren Exoten, also nicht nur Mangos oder Bananen, habe ich allesamt bei Billa Corso gekauft. Dort findet ihr ein ausgezeichnetes Sortiment an exotischen Früchten. Auch bei Merkur und Interspar werdet ihr aktuell schnell fündig. Leider sind exotische Früchte echt teuer, aber manchmal darf man sich auch etwas gönnen.

 

Drachenfrucht

 

Video

Zusätzlich zu den Rezepten gibt es noch ein kleines Video. Die Hauptakteure? Na klar, meine exotischen Smoothies. Klickt einfach unten auf das Bild und ihr gelangt zu dem Video.

 

Smoothies Thumbnail

 

Mixed Pumpkins with Prawns

Dass nun der Herbst vor der Tür steht, gefällt mir ganz und gar nicht. Obwohl ich ein Novemberkind bin, kann ich mit dieser Jahreszeit nichts anfangen. Generell – sobald es kalt ist, möchte ich mich nur mehr in meine Bettdecke murmeln und nicht nach draußen gehen. Ja, ich bin definitiv ein strahlendes Sonnenkind. Ich brauche einfach Hitze, Sonnenschein und diesen Schwimmbadflair.

Sicher hat der Herbst seine schönen Seiten, vor allem, wenn er anfängt, aber wenn dann die ganzen Blätter ihre Bäume verlassen haben und alles rutschig und nass ist, bin ich dauerhaft demotiviert. Genau diese Zeit kann ich ganz und gar nicht leiden. Die beginnt meistens Ende Oktober und dauert praktisch bis Mitte Dezember, wenn nicht noch länger. Bäh!

Das einzige, womit ich mich anfreunden kann, sind Kürbisse. Ich liebe sie und könnte sie ständig essen. Zudem sind sie supergesund. Warme Kürbiscremesuppe, Kürbisragout oder Pumpkin Pie. Hm, lecker, da könnte ich mich reinlegen und das gibts überwiegend ja nur im Herbst. Aus dem Ofen mag ich sie übrigens am allerliebsten.

Ich war wieder kreativ und habe mein eigenes Rezept entwickelt. So esse ich den Kürbis wirklich am liebsten, es ist supereinfach und ihr braucht dafür auch nicht so viele Zutaten.

 

Mixed Pumpkins with Prawns

Für 4 Personen

1 ganzer Hokkaido | 1 ganzer Butternuss | 200 g TK-Garnelen | 1 Knoblauchzehe | Olivenöl | Barbecuegewürz (z.B. von Kotany)
Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Wer mag, kann die Kürbisse schälen. Ich esse die Schale aber immer mit. Kürbisse halbieren und die Kerne aus dem Fruchtfleisch herauslösen. Das Fruchtfleisch in Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
TK-Garnelen hinzufügen, Knoblauch pressen und mit dem Olivenöl vermengen. Das Kürbisfruchtfleisch und die Garnelen mit dem Knoblauch-Olivenöl-Gemisch beträufeln. Zum Schluss mit dem Barbecuegewürz würzen. Bei 180° im Rohr 30-35 Minuten garen lassen.

Exotischer Obstsalat im Kokoskörbchen

Exotischer Obstsalat im Kokoskörbchen

Optisch ein Hingucker

 

Kokos! Der Geschmack der Karibik und des Sommers. Heute stelle ich euch eine kleine Eigenkreation vor: Exotischer Obstsalat im Kokoskörbchen!

Der Obstsalat ist wirklich total simpel. Zuerst müsst ihr die Kokosnuss entzweien. Mittlerweile gibt es schon Kokosnüsse, die leicht eingeritzt sind, sodass das Öffnen wesentlich erleichtert wird. Sobald ihr das schwierigste geschafft habt, löst ihr das Kokosfleisch aus der Schale. Dabei ist Vorsicht geboten. Es ist leider nicht ganz so leicht, das Kokosfleisch herauszulösen. Verletzungsgefahr! Bitte arbeitet hierbei sehr konzentriert, denn wer unvorsichtig ans Werk geht, kann eventuell von der Stelle abkommen und sich schneiden.

Wenn das Fleisch aus der Schale gelöst wurde, prüft kurz, ob eure Kokosschale von alleine stehen bleibt. Wenn nicht, könnt ihr mit Sandpapier die runde Kanten flach schleifen, sodass die Schale von alleine stehen kann.Danach müsst ihr nur noch Obst klein schnippeln. Ich muss zugeben, ich habe es Pi mal Daumen gemacht: etwas Kokosfleisch und etwas Melone, selbstverständlich in kleine Würfel geschnitten. Danach gab ich noch Blaubeeren und Himbeeren hinzu. Fertig ist der exotische Obstsalat im Kokoskörbchen.

Wartet noch! Das wars noch nicht!

Als kleines Extra gibt es noch ein paar Infos zur exotischen Kokosnuss.

Wusstet ihr, dass die Frucht der Kokospalme keine richtige Nuss ist? Eigentlich handelt es sich hierbei um eine Steinfrucht. Außerdem enthalten 100 g Kokosfleisch rund um die Hälfte weniger Kalorien als herkömmliche Nüsse (wie beispielsweise Walnüsse oder Mandeln). Richtig kalorienarm hingegen ist das Kokoswasser, das sich in der noch grünen Nuss befindet. Es ist keimfrei, solange die grüne Kokosnuss noch geschlossen ist. Außerdem wird es oft als natürliches isotonisches Getränk angepriesen.

Die Kokosnuss gehört zu den selenhaltigsten Lebensmitteln und ist ein echter Allrounder. Immerhin kann man das Kokosfleisch nicht nur roh verzehren, sondern auch viele andere Lebensmittel daraus gewinnen, wie beispielsweise Kokosöl, Margarine, Kokosflocken und eine Paste, die sogenannte Kokosmilch.

Kokosmilch entsteht nicht direkt aus der Nuss, sondern wird durch ein Herstellungsverfahren gewonnen. Das Herstellungsverfahren ist eigentlich so ähnlich wie bei der Gewinnung von Sojamilch. Dabei wird Kokosfruchtfleisch mit Wasser püriert und durch ein Tuch ausgepresst. Die zurückbleibende fasrige Masse wird nochmals mit kochendem Wasser extrahiert und ausgepresst, was eine dünnere Kokosmilch ergibt. Um die Kokosmilch richtig cremig zu machen, wird sie mit Kokosfett dickflüssiger gemacht. Verwendet wird sie für zahlreiche exotische Speisen und Cocktails.

Auch die Schale ist vielseitig verwendbar. Aus ihr werden unter anderem Trinkgefäße, Vasen, Schalen und Löffeln hergestellt. Auch für Künstler ist die Schale von großer Bedeutung, so ist sie auch ein gern verwendetes Material für Kunstschnitzerei.

Ihr seht also: Die Kokosnuss ist ein Produkt, das wirklich voll und ganz verwendet werden kann! Ein richtiger Umweltschoner!

Pasta with creamy Prawns & Tofu

So, fertig gelernt für heute. Weil ich nicht ewige Zeiten mit Kochen vebringen möchte, koche ich in letzter Zeit wirklich gerne schnelle Gerichte, damit ich sofort weiterlernen kann. Fertigprodukte kommen mir dabei nicht auf den Tisch, es muss schon frisch sein. Dabei habe ich Brunch für mich entdeckt, mit dem man ratzfatz eine Sauce zaubern kann, ganz ohne Fertigsaucen aus der Packung! Vielleicht wollt ihr das auch mal ausprobieren. Hier das Rezept!

Pasta with creamy Prawns & Tofu

Zutaten für 4 Personen

1 Packung Brunch nach Geschmack (ich habe Kräuter verwendet)
1 Knoblauchzehe
1 Packung Tofu (200-300 g)
200 g TK Garnelen
Wasser bei Bedarf
200 g Spaghetti, wer es gesünder mag, kann gerne Vollkornspaghetti nehmen
3 EL Olivenöl

Zubereitung

Zwiebel schälen und klein schneiden. Knoblauch schälen und klein hacken. Tofu in Würfel schneiden. Die Spaghetti laut Packungsanweisung kochen.
Die Garnelen und Tofu in Olivenöl anbraten, nach ca. 4 Minuten die Zwiebel und den Knoblauch hinzufügen. Wenn alles gut angeröstet ist, den Brunch und eventuell etwas Wasser hinzufügen, damit ihr mehr Sauce bekommt und sie eventuell nicht so dickflüssig ist. 5 Minuten köcheln lassen, nach Geschmack würzen und zusammen mit den Spaghetti anrichten.
Guten Appetit.

Wenn euch die Kombination Tofu und Garnelen etwas wunderlich erscheint: es schmeckt wirklich gut zusammen :). Außerdem ist das Rezept echt gesund, besonders wenn ihr Brunch legere und Vollkornspaghetti verwendet. So geht sämige Saucen „kochen“, ohne fette Sahne verwenden zu müssen 🙂