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Travelguide: 48 Stunden in Sofia/Bulgarien

Was kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ihr an Bulgarien denkt? Denkt ihr an den Goldstrand? An das Schwarze Meer und an Strandurlaub? Bulgarien ist gewiss nicht die Top Nummer 1 Adresse, wenn es um Städtereisen geht. Für mich persönlich war es klar, dass ich die bulgarische Hauptstadt Sofia einmal in meinem Leben bereisen möchte, ist es doch mein großes Ziel, jede Hauptstadt in Europa kennenzulernen. Dass sich die Reise so schnell ergeben würde, hätte ich dabei nicht gedacht. Auf meiner Liste stand Sofia immer ganz unten. Ich dachte, dass Sofia eine der letzten Euro-Reisestationen sein würde, doch da habe ich mich erheblich getäuscht. Ganz spontan ging es mit Kat von Seven&Stories in die bulgarische Landeshauptstadt.

Was kann man innerhalb von 48 Stunden in Sofia erleben? Ist die bulgarische Landeshauptstadt überhaupt eine Reise wert? All das verrate ich euch in meinem heutigen Travelguide: 48 Stunden in Sofia/Bulgarien.

 

 

Geo Facts zum Land

Wissenswertes über Sofia und Bulgarien

Gekennzeichnet von warmen Sommern mit einer Durchschnittstemperatur von 21°C im Juli (wärmster Monat) und relativ kalten Wintern mit einer Durchschnittstemperatur von 0°C im Januar (kältester Monat), weist das 110.994 km² große Land ein überwiegend gemäßigtes Klima auf. Geprägt wird Bulgarien durch zwei große Gebirgsketten: Stara Planina im Balkan-Gebirge (höchste Erhebung: Botev mit 2.376 m) und den Rhodopen. In den Gebirgen herrscht hingegen überwiegend kontinentales Klima mit kurzen Sommern und langen Wintern, welche von einer langanhaltenden Schneedecke gekennzeichnet sind. Die beiden wichtigsten Flüsse sind die Matriza mit einer Länge von 322 km und die Donau (470 km), welche die nördliche Ebene des Landes begrenzt.

Am Fuße des Berges Witoscha befindet sich die westlich gelegene Landeshauptstadt Sofia. Gelegen auf einer Seehöhe von 595 m zählt Sofia mit ca. 1,2 Mio. Einwohnern (Einwohnerdichte: ca. 2.500 Einwohner/km²) zu den wichtigsten Städten des bulgarischen Staatsgebietes.

 

Mein persönlicher Eindruck von Sofia

Bulgarien zählt zu dem ärmsten Land Europas. Auch in der Landeshauptstadt Sofia lassen sich die Spuren der Armut nicht leugnen. Deutlich sichtbar konnten wir erleben, wie die Menschen in Sofia leben. In der Nähe des Flughafens reihten sich hohe Plattenbauten, die teilweise deutliche Anzeichen des Verfalls aufweisen. Außerdem gibt es viele vermüllte Gassen und dürftige Wohnstätten. Ich persönliche halte mich auf Reisen von den typischen Tourismusspots lieber fern und erkundige bevorzugt die zahlreichen Seitengasse einer Stadt. Der besondere Reiz am Reisen liegt für mich am Erkundigen von Geheimtipps und Hotspots.

Leider muss ich gestehen, dass mich die Seitengassen nicht wirklich begeistert haben. Auch hier werden die Armut des Landes und der Stadtverfall deutlich sichtbar. Und doch möchte ich mich für Sofia aussprechen. Trotz Stadtverfall werden einerseits Anzeichen der Stadterneuerung erkennbar. Außerdem: Die bulgarische Landeshauptstadt hat Potential und ist einen Besuch wert, hielt Sofia doch einige Überraschungen parat, welche die Schönheit der Hauptstadt deutlich zum Ausdruck brachten. Darum verrate ich euch nun, was ihr in 48 Stunden Bulgarien erleben könnt.

 

 

Wahrzeichen und Bauwerke besuchen

Sightseeing in Sofia

Um die Schönheit von Sofia zu entdecken, empfehle ich euch hier (und das mache ich sonst ganz selten) ein ausgedehntes Sightseeing. Imposante Bauwerke prägen das Stadtbild Sofias. Mein Herz habe ich an der Alexander-Newski-Kathedrale verloren, ein prunkvolles Gotteshaus und Wahrzeichen von Sofia, welches vom russischen Architekten Alexander Pomeranzew entworfen wurde.

Farblich ähnlich, aber in einem anderen Stil errichtet, findet man im Zentrum Sofias die russische Kirche Sweti-Nikolaj. Der Baustil ist inspiriert von russischen Kirchenbauten aus dem 17. Jahrhundert.

 

 

Weiters gibt es auch noch das ehemalige Parteigebäude des Landes zu entdecken, welches im Stile des sozialnationalistischen Klassizismus‘ errichtet wurde. Das Parteigebäude befindet sich in der Nähe der Statue der Sofia im Zentrum. Außerdem ist dieser Punkt in Sofia ideal für die Fashionblogger unter uns. Aufgrund seiner Helligkeit können dort nämlich wunderbare Outfitbilder geshootet werden. Nur so ein kleiner Tipp am Rande, falls ihr Sightseeing und Bloggerleidenschaft verbinden möchtet.

 

 

Auch Sehenswert

  • National Theater Iwan Wasow
  • Universität Sofia – größte Universität in Bulgarien mit 14.000 Studierenden und 15 Fakultäten. Darunter Geographie, Journalismus, Rechtswissenschaften sowie klassische und moderne Philologie
  • Adlerbrücke – Verkehrsknotenpunkt von Sofia mit einer Spannweite von 18,5 m
  • Löwenbrücke

 

 

Das Gastronomieangebot auskosten

Kulinarik in Sofia

Shopska zählt zu den traditionellsten Gerichten Bulgariens. Dabei handelt es sich um einen Salat mit geriebenen Schafskäse. Obwohl ich ein Salatjunkie bin, hab ich mir den Shopska-Salat entgehen lassen. Doch Sofia lockt mit einem tollen Gastronomieangebot. Zwei Lokale haben Kat und ich unter die Lupe genommen.

 

 

Spaghetti Kitchen & Bar

Ein zwangloses, gemütliches Restaurant im Zentrum von Sofia mit einer riesengroßen Speisekarte, die mehr parat hält, als nur Nudelgerichte. Obwohl das Restaurant gut besucht war, hatten Kat und ich Glück an diesem Abend und konnten einen Tisch ergattern. Zusätzlich war gerade Sushi Special Night. Wir entschlossen uns jedoch dazu, die Karte durchzustudieren. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Egal ob man Pasta-, Pizza-, Fisch- oder Fleischliebhaber ist. Auch Salatlover, Veganer und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden auf der Karte fündig. Extrawünsche, wie ich sie immer habe, werden mit einem Lächeln entgegengenommen.

Wer nach dem Essen noch ein Dessert möchte, kann sich entweder eines aus der Karte bestellen oder sich etwas aus einer gut gefüllten Dessertvitrine aussuchen. Das Essen ist sehr empfehlenswert, genauso wie das stimmungsvolle Ambiente. Zusätzlich gibt es noch eine Bar. Tipp: An warmen Abenden unbedingt im Gastgarten Platz nehmen, um das bunte Treiben des Nachtlebens von Sofia zu beobachten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top. Gemeinsam bezahlten wir für Pommes mit Parmesan, gegrilltem Gemüse, Spinatsalat mit Avocado, Schafskäse & Cashewkernen, zwei Coke light, einer Flasche Wasser, einem Latte Macchiato und einer Cremé Brulee um die 34 Lew (ca. 17 Euro).

 

 

Spaghetti Kitchen & Bar

Sveta Nedelya 3
1000 Sofia Center
Sofia, Bulgaria
Öffnungszeiten: täglich 08:00 – 03:00 Uhr

 

 

Restaurant Corso

Immer noch zwanglos, aber mit einem Hauch mehr Eleganz befindet sich gegenüber der russischen Kirche Sweti-Nikolaj das Lokal „Corso“, ein Restaurant mit Cocktailbar. Wer Glück hat, ergattert einen Fensterplatz, um einen atemberaubenden Ausblick auf die Kirche gegenüber zu genießen. Ohne Reservierung wird man in dieser Hinsicht jedoch nicht viel Glück haben. Bei unserem Besuch waren nahezu alle Tische reserviert, doch wir hatten Glück und konnten doch noch Platz nehmen. Allerdings nicht am Fenster.

Im „Corso“ findet ihr ebenfalls eine Speisekarte mit reichhaltiger Auswahl. Jedoch ist das Corso etwas hochpreisiger, als das erste Restaurant. Für Ravioli, gegrilltes Gemüse, Avocado, Kartoffelpüree, eine Flasche Wasser und Cola light bezahlten wir insgesamt 28 Lew (ca. 14 Euro). Dafür wurden auch hier Sonderwünsche entgegengenommen.

 

 

Corso

Tsar Osvoboditel 10
1000 Sofia Center
Sofia, Bulgarien
Öffnungszeiten: täglich 08:00-23:00 Uhr

 

Sofia

 

Park Bar Sofia

Die Park Bar ist ein gemütliches Lokal, welches sich direkt neben dem Doctor’s Garden (einer der zahlreichen Parks in der bulgarischen Hauptstadt) befindet. Nicht nur wegen der gigantischen Weltkarte kann ich euch das Lokal wärmstens empfehlen. Auf der Getränkekarte finden sich verschiedene Cocktail- und Longdrinks sowie Milkshakes.

 

 

Park Bar

Shipka Street 26
1504 Sofia Center
Sofia, Bulgarien

 

 

Hauptstadt der Blumen

Florales an jeder Ecke

Die bulgarische Landeshauptstadt ist definitiv eine Stadt der Blumen. An jeder Ecke und vor jedem U-Bahn-Eingang findet man Verkaufsstände mit Blumen und zahlreiche Blumenläden. Besonders verliebt habe ich mit in den Blumenladen „L’Amore Decoration“ in der Shipka Street direkt neben der Park Bar. Die romantische Außenfassade hat durch und durch Potential zur Top-Fotolocation.

 

 

Die Blumenpreise sind auch recht günstig und liegen ca. bei der Hälfte für das, was wir in Österreich für frische Blumen bezahlen würden.

 

 

Bei Rois Nuts shoppen

Günstige Nüsse & Dried Fruits

In Bulgarien sind Nüsse extrem günstig. Für 4 Lew bekommt ihr bereits 100g Cashewkerne. Ein Laden, den man in Sofias öfters findet ist Rois. Hier gibt es Nüsse und Dried Fruits. Jeweils im Naturzustand, geröstet oder als süßen (schokoliert), sowie salzigen (mit Crunchhülle) Snack. Ich habe ordentlich zugeschlagen und mir fast 400g gemischte Nüsse gekauft. Für mich als Nussjunkie wirklich ein Paradies. Das Beste: Die Produkte sind unverpackt und man kann sich so viel kaufen, wie man wirklich braucht.

 

 

Weiteres zu unserer Reise

Hotel, U-Bahn, Einheimische und viel mehr

Wir nächtigten im „Art Hotel Simona“. Leider kein wirklich empfehlenswertes Hotel. Schon bei unserer Anreise hatten wir Schwierigkeiten. Booking.com verspricht einen kostenpflichtigen, aber günstigen Shuttle-Service ins Hotel. Den haben wir leider nicht gefunden. Auch die Nummer auf der Booking.com Seite stimmte nicht überein und so erreichten wir am Anreisetag niemanden im Hotel. Letztendlich mussten wir ein Taxi nehmen, bei dem wir ordentlich abgezockt wurden. Im Hotel selbst kam heraus, dass das Hotel keinen Shuttle-Service besitzt, sondern lediglich ein Taxi zur Anreise bestellen würde, welches zwar günstiger, aber nicht der versprochene Shuttle-Service per se ist.

Auch das Frühstück war selbst für ein Stadthotel mickrig und qualitativ nicht hochwertig. Die kalten Eigerichte und die wenige Auswahl an frischen Obst und Gemüse, sowie Gebäck waren wirklich enttäuschend. Leider war auch das Personal nicht gerade freundlich. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Einheimischen nicht sehr touristenfreundlich sind, was sich auch in den einzelnen Läden gezeigt hat, die wir besucht haben. In den Restaurants hingegen war das Personal meistens sehr zuvorkommend und freundlich.

Am schlimmsten an unserem Hotel fand ich jedoch das Badezimmer. Ich bin wirklich nicht anspruchsvoll, aber das Klo in der Dusche fand ich schon etwas befremdlich.

Die U-Bahnen hingegen fand ich top. Insgesamt ist das Liniennetz überschaubar, da es nur zwei U-Bahn-Linien gibt. Außerdem sind die U-Bahn-Stationen sehr gepflegt und sogar beheizt. Lästig ist nur, dass man sein Tagesticket (4 Lew pro Tag) bei jeder Fahrt am Schalter neu aktualisieren muss.

Was sonst noch top ist: Die Supermärkte haben mit 22 Uhr lange Öffnungszeiten.

 

 

Kostenaufstellung

  • Flug von Wien nach Sofia und retour: 150 Euro
  • Hotel: ca. 50 Euro für 2 Nächte
  • U-Bahn-Tagestickets: 4 Lew pro Tag (ca. 2 Euro)
  • Ausgaben vor Ort (Essen, Einkäufe, Kaffee, U-Bahn-Tickets und Taxi): unter 100 Euro für 2 Tage

 

 

Fazit zu meiner Reise nach Sofia

Sofia ist durchaus eine Reise wert. Natürlich nicht vergleichbar mit den Top-Goal-City-Desinationen da draußen, die einfach jeder von uns auf der Bucket-List hat, aber wer sich von der Masse abheben und auch einmal etwas anderes entdecken möchte, der sollte Sofia durchaus eine Chance geben. Günstige Preise (wir haben zusammen nicht einmal 200 Euro benötigt), Top Lokale, zahlreiche Parkflächen (ca. 500 Hektar insgesamt) und eine überragende Architektur sprechen für die bulgarische Landeshauptstadt.

 


 

Begleitet wurde ich von Kat von Seven&Stories, die auch ein paar Mal in die Rolle der Fotografin geschlüpft ist. Vielen Dank.

Schaut gerne bei ihr vorbei. In den nächsten Tagen wird auf Seven&Stories auch ein Beitrag zu unserer Sofia-Reise online gehen. 

 

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Die Übernachtungen inkl. Frühstück und das Boxtraining wurden von dem Hotel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

4 Sterne, 6 Stockwerke und ein ganz besonderes Zimmer. So würde ich meinen Aufenthalt im Novotel Berlin am Tiergarten mit kurzen Worten beschreiben. Alex und ich durften drei aufregende Tage in einem „MyRoom“ des Hotels verbringen. „MyRoom“ bedeutet, dass sich das Zimmer von den anderen Zimmern des Hotels abhebt und von einem Mitarbeiter des Hauses individuell gestaltet wurde. Dabei steht jeder „MyRoom“ unter einem anderen Motto und soll die persönlichen Interessen der Mitarbeiter widerspiegeln.

 

Novotel Berlin am Tiergarten

 

Novotel Berlin am Tiergarten

MyRoom Rumble in the Jungle

Unser Zimmer stand unter dem Motto „Rumble in the Jungle“. Wie der Name verrät handelt es sich hierbei um ein Boxzimmer. Keine Angst! Alex und ich standen nicht plötzlich in einem Boxring. Das Zimmer wurde mit passenden Elementen aufgehübscht, wie beispielsweise  Medaillen, Bildern und einem Boxsack. Da uns während unseres Aufenthaltes ein Boxtraining bevorstand, konnten wir bereits am Boxsack ein bisschen üben. (-HIER- geht es zu meinem Berlin Vlog, wo ihr tolle Eindrücke von meinem Boxtraining bekommt)

Das Zimmer war für meine Verhältnisse wahnsinnig geräumig, das Bett genau richtig und sehr gemütlich. Vom Bett aus hatten wir eine tolle Aussicht über Berlin und konnten von hier aus sogar die Siegessäule bestaunen. Am Schreibtisch hatten wir ebenfalls einen wunderschönen Ausblick. Dank den Panoramafenstern bot das Zimmer genügend Licht für Fotos, was bei den leider regnerischen Wetterverhältnissen auch bitternötig für mich als Bloggerin war. Außerdem war das Zimmer mit einer stylischen Minibar, einer Nespressomaschine und einem Wasserkocher ausgestattet. Besonders aufmerksam war der Obstteller und die Flasche Wasser in unserem Zimmer.

Ein großer Pluspunkt: Badezimmer und Toilette waren voneinander getrennt. Obwohl das für mich kein großes Kriterium ist, finde ich es doch komfortabler, wenn diese beiden Räume getrennt voneinander sind. Deswegen war im Badezimmer nicht nur Platz für eine Dusche, sondern auch für eine Badewanne.

 

 

Das Hotel

Für einen Citytrip besitzt das Novotel Berlin am Tiergarten die beste Lage, insbesondere wenn man die bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Berlin besichtigen möchte, wie beispielsweise den Fernsehturm oder das Brandenburger Tor. Es liegt direkt neben der S-Bahn, die aber absolut kein Störfaktor ist. Ich persönlich habe sie in der Nacht nicht gehört, Alex nur ab und zu, hat es aber nicht als störend empfunden.

Das Vier-Sterne-Hotel hat insgesamt sechs Stockwerke, unser „MyRoom“ lag hier im höchsten Stockwerk. Darüber hinaus verfügt es über einen Wellness Bereich (Sauna und Fitnessstudio), einer Hotelbar und einem Restaurant. Für die Kinder gibt es sogar einen Videospielbereich. Im Sommer ist vor allem die Sonnenterrasse ein Highlight, welche wir allerdings aufgrund der kalten Witterung nicht in Anspruch nahmen.

 

 

Breakfast Heaven

Während unseres Aufenthalt nutzten wir nur das Frühstücksangebot und das war der reinste „Breakfast Heaven“. Wer Frühstück genauso sehr liebt, wie ich, wird vollends auf seine Kosten kommen. Das Novotel Berlin am Tiergarten bietet eine große Auswahl an Wurst, Käse, Lachs, Müsli, Joghurt, Obst, Gemüse uvm. Zudem gibt es verschiedene Eigerichte, das Omelett kann man sich sogar frisch zubereiten lassen – mit Zutaten, die man gerne mag. Ich frühstücke am Liebsten süß, darum liebte ich vor allem die Waffeln mit Vanillesauce & Grütze und die Pancakes mit Ahornsirup.

 

 

Fazit

Ein absolut empfehlenswertes Hotel mit geräumigen Zimmern, freundlichem Personal und variationsreichem Frühstück. Das Novotel Berlin am Tiergarten ist für Familienurlaube genauso gut geeignet, wie für Geschäftsreisen.

 

 

Anschrift

Novotel Berlin am Tiergarten ****
Straße des 17 Juni 106-108
10623 Berlin
GERMANY
Tel.: +49 30/ 600 350
Homepage

 


 

Advertorial

*Herzlichen Dank an das Novotel Berlin am Tiergarten für die Einladung zu diesem wunderbaren Hotelwochenende in Berlin. Die Meinung dieses Blogbeitrages ist zu 100% meine eigene. 

 


 

Travel Diary: Prague (Nov 2k15)

Travel Diary

I Love Prague

I am back! Nicht nur hier auf meinem Blog, den ich aufgrund diverser technischer Probleme ruhen lassen musste, sondern auch aus Prag. Wer mir auf Instagram folgt, hat es schon mitbekommen: Miss Lait verweilte einige Tage in Prag. Wieder eine europäische Hauptstadt auf meiner Liste, die ich abhaken kann, denn im Rahmen meines Geographiestudiums durfte ich an einer spannenden Exkursion in die Tschechische Republik teilnehmen.

 

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Life Goal: Die Europäischen Hauptstädte

Bevor ich zum Wesentlichen komme, möchte ich euch kurz etwas über mein „kleines“, feines Lebensziel erzählen. Wer den Blog von Anfang an mitliest, weiß womöglich bereits, dass ich davon träume, jede europäische Hauptstadt zumindest einmal in meinem Leben besucht zu haben. Nun ja, meine Reiseliste trägt noch nicht so viele Häkchen, denn nach Wien und London reiht sich Prag erst als dritte Hauptstadt auf meiner „Abgehakt“-Liste ein. Nichtsdestotrotz habe ich schon einige Länder besucht: Kroatien, Ungarn, Italien, die Schweiz, Deutschland und noch einige mehr. Doch in die Hauptstädte habe ich es bis jetzt noch nicht geschafft. Als es zum ersten Mal in meinem Leben in die Tschechische Republik ging, führte mich mein Weg (oder der Zug) direkt in die europäische Hauptstadt Prag.

 

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A Geography Students Life

Im Rahmen meines Geographiestudiums müssen oder dürfen wir Studenten an Exkursionen teilnehmen. Zwei davon sind Pflicht. Jetzt, wo sich mein Studium dem Ende zuneigt und ich nur noch zweieinhalb Semester studieren werde/möchte, habe ich es endlich auf meine erste Exkursion geschafft. Als ich bei den Anmeldungen Prag entdeckte, stand für mich sofort fest: Da will ich hin. Dank harter Arbeit, viel Fleiß, Ehrgeiz und leider auch Stress, durfte ich mir diesen Wunsch erfüllen und hatte genügend Prüfungen, Seminare und andere Lehrveranstaltungen absolviert, um an der Exkursion teilzunehmen. Juhu!

 

Meine erste Exkursion war ein Erlebnis, welches ich nicht mehr vergessen werde! Ich habe nicht nur eine tolle und vor allem wunderschöne Stadt kennengelernt, sondern auch wieder zahlreiche neue Studenten und Studentinnen meiner Studienrichtung, die ich vorher nicht kannte.

 

Geographische Exkursionen lohnen sich nicht nur, weil sie unser eigenes Fachwissen erweitern oder wir auf Reisen sind, sondern auch, weil man neue Leute kennenlernt, mit denen man zumindest eine Gemeinsamkeit, das gleiche Studium, teilt. Wir waren eine coole Truppe, die an und für sich wirklich gut miteinander harmoniert hat.

 

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Das war meine erste Exkursion

Mein erster Eindruck

Ich muss sagen: Prag hat mich positiv überrascht. Ich selbst habe mir unter einer ostmitteleuropäischen Stadt etwas vollkommen anders vorgestellt. Natürlich weiß ich, dass sich die Hauptstädte oftmals von den anderen Gebieten eines Landes unterscheiden, aber wie bereits erwähnt habe ich mir unter Prag etwas vollkommen anderes vorgestellt. Gerade wenn man noch nicht im Osten Europas war, verlässt man sich auf das, was man vom Hören kennt. Man malt sich innerlich sein eigenes Bild aus und verankert dieses Bild in seinem Kopf.

Trotzdem merkt man, dass das Stadtbild anders ist, als jene im westlichen Teil Europas. Prag ist etwas düsterer, als Graz, Wien oder Triest, wo ich Mitte September war. Während Triest vor Helligkeit nur so strahlte, war das Stadtbild in Prag gedämpfter.

 

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Das historische Erbe der Stadt

Prag ist moderner, als ich mir gedacht hätte. Besonders auffällig fand ich die Straßen. Ich habe kaum Asphalt entdeckt. Stattdessen dominierten Pflastersteine. So gut wie die halbe Stadt ist verpflastert, was mir persönlich ein komplett neues Stadtbild gezeigt hat. Außerdem ist Prag eine Stadt mit enormen historischen Hintergrund. Wir besichtigten zahlreiche Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen. Barock, Renaissance, Postmoderne, Kubismus, Klassizismus und vieles mehr. Darunter zahlreiche Palais, die wir am letzten Tag kartieren und den diversen Baustilen zuordnen mussten. Und wir legten unser Augenmerk auf zahlreiche weitere Besonderheiten der Stadt: Stadtzerfall, Satellitenstädte, Stadterneuerung, physiognomische und funktionelle Aufwertungen und vieles mehr. 

 

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So habe ich Prag erlebt

Obwohl wir mitten im Geschehen waren, war es gar nicht so einfach, die Stadt kennenzulernen. Natürlich waren wir jeden Tag fleißig on Tour und schauten uns viel an, aber dadurch, dass es eine Studienreise war, stand die Uni im Vordergrund. Es blieb wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkundigen und so war es schwierig, das Leben der Stadt einzufangen. Dafür konnten wir die Vergangenheit der Stadt einfangen und lernten viel über die Geschichte Prags kennen, was uns einen enormen Input vermittelte. Sollten wir einst als Lehrer und Lehrerinnen mit unseren Klassen zurückkehren, können wir ihnen viel historisches über die Stadt erzählen.

Was mir persönlich allerdings aufgefallen ist: in Prag herrscht eine kleine Coffeeshop-Kultur. Von denen habe ich viele entdeckt. Davon nicht nur Starbucks und Costa. Besonders gut gefiel mir auch die Kunst, sowie die hübsch drapierten Fensterscheiben. Es gab so viele Highlights (nicht nur auf die Stadt bezogen), die ich euch nicht vorenthalten möchte.

 

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Mein Geburtstag

Am Mittwoch, 11. November 2015, hatte ich Geburtstag und wurde 24 Jahre alt. Schon lange nicht mehr habe ich meinen Geburtstag so richtig gefeiert und ich war gespannt, wie der diesjährige so werden wird. Begonnen hat der Tag früh, aber das ist kein Wunder. Immer, wenn ich auf Reisen bin, stehe ich sehr früh auf. Nicht gewollt, aber meistens werde ich kurz vor sechs immer wach. Es stört mich aber auch nicht, denn so kann ich die Zeit oftmals für einen Morgenspaziergang nutzen. Das habe ich auch an meinem Geburtstag getan. Mir war das ganz Recht, denn ich wollte einfach noch ein paar Minuten für mich alleine haben. Da ich bereits viel von dem Coffeeshop „COSTA“ gehört habe, habe ich mich in einen hineingesetzt und mir meinen ersten Geburtstagskuchen für den Tag gegönnt und einen weihnachtlichen Gingerbread Latte Macchiato getrunken. Besser hätte mein Geburtstag nicht starten können, vor allem weil sich meine Mama noch bei mir gemeldet hat, während ich meinen Cheesecake gemampft habe.

Der Laden ist übrigens ganz nett, aber im Vergleich finde ich Starbucks etwas besser und von dem gibt es nicht gerade wenig in Prag. Ich bin ständig daran vorbeigelaufen. Komischerweise habe ich aber nie einen gefunden, wenn ich einen wollte.

 

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Anschließend gab es im Hotel Frühstück. Für die Exkursion mussten wir wirklich nicht viel zahlen und trotzdem war das Frühstücksbuffet genial und vielfältig. Es gab wirklich für jeden etwas. Einzig und alleine die Tassen hätten größer sein können. Madame braucht schließlich viel Milchschaum. An meinem Geburtstag gab es übrigens ein reichlicheres Frühstück, als sonst: Spiegelei, Mohnweckerl, Gemüse, Butter, Minitopfengolatsche, Müsli und Pancakes mit Schlagobers und Heidelbeermarmelade. Wie ihr seht, habe ich richtig reingehauen, aber einmal genussvoll frühstücken kann nicht schaden. Dafür war ich den halben Tag lang pappsatt.

 

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Der Vormittag und halbe Nachmittag ging wieder einmal für die Uni drauf. Wir haben uns noch ein bisschen etwas angeschaut. Ein bisschen trist fand ich es, dass wir ausgerechnet zu meinem Geburtstag in eine Satellitenstadt gefahren sind. Das sind sozialschwache Städte mit Plattenbauten und alles andere, als schön. Leben möchte ich dort nicht und es hat mir gezeigt, wie glücklich ich mich schätzen kann, dort zu leben, wo ich lebe. 

Glücklicherweise stand uns der restliche Nachmittag bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Ich habe die Zeit genutzt, ein bisschen durch den Weihnachtsmarkt zu bummeln und zu fotografieren, aber dazu später mehr. Abends ging es dann nach unserem täglichen Seminar endlich zu meinem Big Birthday Bash! Schon vor einem Monat habe ich im Hardrock Café reserviert, dem größten in Europa. Bevor es dorthin ging, haben wir noch einen Glühwein getrunken und auf meinem Geburtstag angestoßen. Dort gab es von meinen Studis bereits das erste Ständchen. (DANKE) 

Das absolute Highlight jedoch war im Hardrock Café. Nicht nur, dass an diesem Tag eine ABBA Coverband spielte (es war so genial) und wir ein wahnsinnig leckeres Essen genossen haben (für mich gab es Fried Shrimps mit Fries und OMG KARTOFFELPÜREE, das ich in Ketchup ertränkt habe), es gab auch eine kleine Geburtstagsüberraschung für mich. Zwei Kellner kamen mit einer Birthday Surprise an unserem Tisch und stimmten ein weiteres Ständchen an. Ganz ehrlich: ich habe mich schon lange nicht mehr so besonders gefühlt und es war wirklich schön. Nur – wenn ich gewusst hätte, dass ich noch einen Eisbecher bekomme, hätte ich den Oreo Cheesecake nicht bestellt :D. Danach war mir nämlich ordentlich schlecht und ich hatte einen Zuckerschock. Aber das war es wert! Der Kuchen war genial, genauso wie das Eis.

Abschließend sind wir noch fortgegangen und haben bis halb fünf gefeiert. Es war der beste Geburtstag seit langem und ich danke allen, die diesen Tag mit mir gefeiert und ihn zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. So ganz vorbei ist meine „Geburtstagssause“ allerdings nicht. Ich habe meine Mädels richtig vermisst und fand es schade, dass wir nicht den Tag zusammen verbringen konnten, aber das wird nachgeholt. To be continued. Zumindest auf Instagram werdet ihr auf dem Laufenden gehalten. Auf jeden Fall soll es ganz gemütlich werden.

 

Das Bier

Bier als Highlight? Na klar! In Prag ist das Bier wahnsinnig günstig – günstiger als Wasser. Als ich davon gehört habe, war ich bereits der festen Überzeugung, dass das Bier nicht sonderlich gut schmecken konnte, aber ich fand es wirklich wahnsinnig gut. Trotzdem mag ich unser „Ösi-Bier“ lieber und spätestens nach meinem Geburtstag konnte ich kein Bier mehr sehen. Das wird jetzt vorerst mal eine ganze Weile so bleiben.

 

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Christmas in Prague

In Prag herrscht bereits Weihnachtsstimmung durch und durch. Zahlreiche Weihnachtsstände haben ihre Zelte aufgeschlagen und alles ist wunderschön beleuchtet. Das Beste: typisches Weihnachtsmarktessen. Der Baumkuchen mit Vanillezucker war göttlich.

 

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An den Weihnachtsmärkten wurde auch deutlich, wie wichtig Kunst und Handwerk für Prag zu sein scheint. Es gab so viele wunderschöne Stände mit selbstgefertigten Sachen: Honiglöffel, Strickwaren, Schnitzereien uvm. Sogar ich bin hier ein bisschen in Weihnachtsstimmung gekommen.

 

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Weitere Highlights und Besonderheiten

  • Kunst, Handwerk und Straßenmusik
  • Straßenkunst (SEIFENBLASEN!!!)
  • Prag ist -im Vergleich zu anderen Groß-/Hauptstädten-  wahnsinnig ruhig. Die Leute sind viel gelassener, als in anderen Städten
  • Die Aussicht von Hradschin aus
  • Das Hokkaido Kürbis Eis von Angelato 

Übrigens – trotz Zeitmangel blieb sogar ein bisschen Freiraum, um meine Kronen rauszuhauen. Hier meine kleine Ausbeute in Bildern. Wisst ihr, was das süßeste an der ganzen Sache ist? Baby’s erste Tasse! Die habe ich nämlich meinem bezaubernden Neffen mitgebracht (der übrigens schon Laufen und „Goudi“ sagen kann – sein Lieblingswort ist allerdings „Bühe“, damit meint er Kühe)

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