Tag : Studentenleben

Regelmäßige Mahlzeiten trotz Semesterstress

*Werbung/Sponsored Post: Der Beitrag „Regelmäßige Mahlzeiten trotz Semesterstress“ entstand in Zusammenarbeit mit mjam.at. Darüber hinaus wurden alle Spesen von meinem Kooperationspartner übernommen.*


 

Anfang Juli hieß es für mich: „Bye Bye Studentenleben und HALLO große weite Welt.“ Doch anstatt gleich ins Berufsleben einer Lehrerin zu starten, habe ich mich aufgrund besserer Jobchancen dazu entschlossen, ein Masterstudium dranzuhängen und mir vorgenommen, es auch innerhalb eines Jahres zu beenden, bevor ich nächstes Jahr zum Schrecken aller Schüler werde. Keine Sorge, ich habe nicht vor, zum Schuldrachen zu mutieren. Nichtsdestotrotz bedeutet das für mich: „Hello again Studentslife.“ Das heißt, es liegt noch ein Jahr als Studentin vor mir und genau das führt zu folgendem Problem: kein geregelter Alltag, denn das Leben als Studentin ist oftmals sehr unregelmäßig. Es gibt keine geregelten Aufstehzeiten und auch keine geregelten Mittagszeiten. Aber was ist an einem Studentenleben schon geregelt? 

Das größte Problem, mit welchem ich innerhalb meines Studentenlebens zu  kämpfen habe, ist meine Ernährung. Schon während meines Lehramtsstudiums war es für mich schwierig, mit den Unregelmäßigkeiten eines Studiums zurechtzukommen. Das ist nicht nur auf die Essstörung zurückzuführen, sondern eben auch auf die Tatsache, dass die Tage in der Woche oftmals von Grund auf verschieden waren. Montag war anders, wie Dienstag. Dienstag anders wie Mittwoch und das zog sich bis Freitag, teilweise sogar bis Samstag und Sonntag durch. Zu meiner Schande muss ich auch gestehen, dass ich oftmals ganze Mahlzeiten ausgelassen habe. Damit man im Studium klarkommt, muss man seine Tagesabläufe gut strukturieren und dabei habe ich die Ernährung oftmals außen vor gelassen. In meinem letzten Studienjahr möchte ich diesen Fehler kein weiteres Mal begehen. Nicht zuletzt, weil ich mich gerade pudelwohl in meinem Körper fühle und meine regelmäßigen Essgewohnheiten aufrechterhalten möchte.

 

Regelmäßige Mahlzeiten

 

Durch regelmäßige Mahlzeiten gesund durchs Semester

So passe ich meine Ernährungsweise an meinem Studentenalltag an

Wenn ihr Lust habt, gemeinsam mit mir das kommende Semester gesund zu meistern, habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt, die euch helfen sollen, eure Ernährungsweise eurem Studienalltag anzupassen.

 

1.) Stelle dir einen Ernährungsplan zusammen

Das große Problem während meines Lehramtsstudiums war, dass ich zu essstörungsfreien Zeiten wahllos im Supermarkt am Campus ungesunde Snacks eingekauft oder schnell eine Pizza in der Posaune heruntergeschlungen habe. Und dann gab es wieder Tage, wo ich einfach vergessen habe, zu essen. Mahlzeiten zu planen hilft im stressigen Alltag. Das ist nichts neues mehr. Normalerweise bin ich kein Fan von Ernährungs- und Mahlzeitenpläne, aber gerade im Studentenalltag können sie sehr effektiv sein. Vor allem, wenn man wie ich dazu tendiert, entweder komplette Mahlzeiten auszulassen oder sich mit ungesunden Snacks, sprich leeren Kalorien zu versorgen. Beides ist nicht gerade gesundheitsfördernd. Darum strukturiert eure Mahlzeiten und passt sie an eurem Semesterstundenplan an. Auch an Tagen, wo der Stundenplan zig Vorlesungen und Seminare beinhaltet, gibt es Zeitfenster für eine schnelle, gesunde Mahlzeit.

 

2.) Integriere die wichtigsten Nährstoffe in deinen Ernährungsplan

Für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung benötigen wir unsere Hauptnährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Das sind unserer drei Grundbausteine, die wir jedoch nicht wahllos zu uns nehmen sollten. Damit die Ernährung wirklich gesund ist, benötigen wir diese drei Hauptnährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Die Relation für den Gesamtenergiebedarf eines Erwachsenen pro Tag sieht folgendermaßen aus: 55% Kohlenhydrate, maximal 30% gesunde (ungesättigte) Fette und 15% Eiweiß. Es ist sinnvoll, den Gesamtenergiebedarf bei der Erstellung eines Ernährungsplanes zu berücksichtigen. Wenn ihr pro Tag 2.000 kcal benötigt, könnt ihr mit dieser Relation selbst berechnen, wie viele g Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette ihr über den Tag verteilt braucht.

 

3.) Vorbereiten, vorbereiten, vorbereiten

Wenn die Motivation und die Zeit da ist, ist es einfach sinnvoll, vorzubereiten. Ich gebe es zu: Ich hätte oft Zeit dafür gehabt, mir meine Mahlzeiten vorzubereiten, aber ich war einfach zu faul dafür. Vor allem, weil die Lust nach langen Lernsessions nicht mehr gegeben war. Das möchte ich in meinem zweiten Studium verändern. Trotz Lernerei und Prüfungsstress möchte ich nun so gut es geht, meine Mahlzeiten vorbereiten.

 

4.) Lerne das Angebot an deinem Campus kennen

Graz ist eine Studienstadt durch und durch. Unser Campus lockt mit vielen Restaurants und Lokalen. Am Angebot mangelt es somit nicht. Doch das Problem: In den meisten Lokalen findet man nur ungesunde Speisen wie Pizza, Nudeln und Co. Unser Campus hat durchaus auch gesunde Lokale und sogar vielfältige vegane Angebote. Doch gerade Pizza, Nudeln und Co. passen besser ins Studentenbörserl. Zumindest bleibt man dann bei diesen Lokalen, wenn man einmal eine gute Pizza zu einem unschlagbaren Preis verschlungen hat. Jene Lokale mit gesünderen Alternativen sind leider etwas teurer, aber wer sich Zeit nimmt, das Gastronomieangebot an seinem Campus kennenzulernen und sich auch mal nicht scheut, etwas neues auszuprobieren, kann wahre Foodtempel zu tollen Preisen finden.

 

5.) Weitere Option: Lieferservice

Wenn euch das Angebot am Campus nicht vielfältig genug ist oder ihr einfach einmal etwas neues ausprobieren möchtet, dann kann man heutzutage auf tolle Lieferservice-Apps zurückgreifen. Eine davon ist Mjam und auch dort findet man tolle und gesunde Gerichte, die sich wunderbar in den Speiseplan integrieren lassen. So kann man schon morgens im Bus zur Uni planen, was man gerne in seiner Pause essen und wo man bestellen möchte. Bei zahlreichen mjam.at Partnerrestaurants kann man auch vorbestellen und so die Lieferung ideal an seine Mittagspause anpassen. Es ist problemlos möglich, sich die Speisen an den Campus liefern zu lassen.

Besonders fein ist die Option mit dem Lieferservice an wärmen Tagen, wenn man gemütlich in der Wiese am Campusgelände sitzen möchte. Damit man auch auf den Mindestbestellwert kommt, ist es sinnvoll, sich mit anderen Studenten abzusprechen, um gemeinsam zu bestellen. Das lohnt sich allemal und essen macht in Gesellschaft sowieso am meisten Spaß.

 

Regelmäßige Mahlzeiten

 

Eat healthy and fresh

Mein Test als Teil der mjam Jury

Da ich ein Teil der Mjam Jury bin, durfte ich eines der Top 8 Mjam Lokale in Graz testen. Sofort habe ich mich für ein Lokal entschieden, welches mit ihrem Angebot an frischen und gesunden Speisen lockt: Dean & David. Ich habe darauf geachtet, dass ich mir Gerichte bestelle, die ich auch an einem normalen Unialltag essen würde und da Salat bei mir immer geht, ließ ich mir einen selbst zusammengestellten Salatmix kommen. Als Dessert gab es Kokosmilchreis mit Mango und einen gesunden grünen Smoothie. Fazit: Das Lokal eignet sich super, um sich eine gesunde Mahlzeit für die Pause kommen zu lassen. Die Lieferung an die Uni war absolut kein Problem. Am Tag meines Testes dauerte die Lieferung etwas länger als eine halbe Stunde, was ich vollkommen in Ordnung finde. Wunschlieferzeiten sind jederzeit möglich, sodass ihr auch schon wesentlich früher bestellen und eure Wunschzeit eintragen könnt. Für die Mittagspause an der Uni ist es definitiv ratsam, schon morgens zu bestellen und dann einfach seine Wunschlieferzeit anzugeben (z.B. 12 Uhr Mittag).

Als Teil der Mjam.at Jury habe ich auch die Aufgabe, die Speisen mithilfe eines Schulnotensystems zu bewerten.

 

Das Rating bezieht sich ausschließlich auf den Testtag

Regelmäßige Mahlzeiten Regelmäßige Mahlzeiten Regelmäßige Mahlzeiten

 


*Die Tatsache, dass es sich hierbei um einen gesponserten Beitrag handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Meinung und Betrachtung. Vielen Dank an Mjam. 

 

Fotocredits: Miss Getaway


 

Informationsquellen

DEBInet. Deutsches Ernährungsberatungs- und Informationsnetz (2017): Ernährungsinformationen – Nährstoffverteilung-/ -relation. -HIER- online (zuletzt aufgerufen: 11.08.2017)

 

Life Update #5: Es wird ernst

 

Nicht nur wegen seiner Kürze ist der Monat Februar verdammt schnell vergangen. Dieser Monat war intensiv. Im engeren Sinne arbeitsintensiv. So viel Zeit muss bleiben, um ins Detail zu gehen. Nun, ich habe mich nicht nur um meine Unisachen gekümmert, sondern auch gemeinsam mit 7 wunderbaren Ladies unser Projekt nach vorne gebracht. Der Startschuss für unser Projekt GRAZER BLOGGER ist gesetzt und uns steht jetzt schon einiges bevor. Der Startschuss für die Diplomarbeit hingegen ist schon länger gesetzt und da hoffe ich, endlich mal zu einem Ende zu kommen, obwohl es ganz und gar nicht danach aussieht. Neugierig? Dann solltest du dir unbedingt mein März Life Update durchlesen.

 

Diplomarbeit

Diesen Punkt nenne ich bewusst nicht mehr Uni, denn auf der lasse ich mich nur noch äußerst selten blicken. Wenn dann nur zu diesen betreffenden Diplomarbeitsterminen. Aktuell habe ich (ich traue es mich fast nicht sagen) 15 von 80 Seiten Minimum geschrieben. Nur bei mir ist die Vorbereitungszeit so intensiv, sodass ich mich auf das Schreiben noch gar nicht wirklich konzentrieren kann. Darum habe ich beschlossen, der Vorbereitung mehr Zeit zu widmen, denn ohne Datenanalyse keine Ergebnisse. Keine Ergebnisse = kein Textmaterial. Und auch das Einlesen nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch. Ich bin leider der Typ Mensch, der alles genau wissen möchte und nicht gleich vom Buch heraus umformuliert. Besonders unpraktisch, wenn die Texte auch noch alle auf Englisch sind.

Zumindest habe ich alle meine Daten erhoben und jetzt bin ich gerade dabei, sie auszuwerten. Alleine zu forschen bringt einige Vor- und Nachteile mit sich. Aktuell bin ich in der Phase der Nachteile angelangt, aber ich bin mir sicher, sobald die Daten ausgewertet sind, werde ich diejenige sein, die am Besten lacht, denn das Zitieren, ja, die Sache, die alle Studenten am meisten hassen, kann ich mir dann getrost sparen (zumindest bis zu einem gewissen Grad), denn ICH habe es erforscht. Irgendwie fühlt man sich dann wie der Überflieger-Wissenschaftler, doch momentan hoffe ich nur, dass ich es einfach richtig mache, so wie ich es mache. Ich bin nach wie vor guter Dinge, dass ich beim Schreiben ziemlich schnell sein werde, sobald ich die Daten analysiert und ausgewertet habe, denn die eigene Forscherin kennt ihre Ergebnisse immer noch am Besten 😉

Wie du siehst: Es wird ernst! Die Stunden am Laptop steigern sich ins Unermessliche. 

 

Es wird ernst

 

So erging es mir die letzten Tage/Wochen

Obwohl ich mich wirklich bemühe, komme ich ein bisschen schleppend voran. Das liegt nicht daran, weil ich eine langsame Schnecke bin, sondern weil ich alles genau machen möchte. Geärgert habe ich mich in dieser Woche zudem auch und zwar über einige Mitstudenten. Ich war die ganze Zeit am herumgranteln, wie wir in Österreich so schön sagen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich die Meisterin im Vergleichen bin und es mich einfach ärgert, dass einige, die noch vor kurzer Zeit im Studium hinter mir waren bald die Diplomprüfung absolvieren werden. Das hat auch einen einfachen Grund. Nein, ich habe mich nicht auf die faule Haut gelegt, sondern wer es sich mit seiner Diplomarbeit leicht macht, wird eben schneller fertig. Mich ärgert es einfach nur, dass genau diese Menschen den gleichen akademischen Grad bekommen, wie ich, obwohl sie vielleicht 10% (!!!) der Arbeit hatten, die ich hatte.

Dennoch habe ich gemerkt, dass ich viel zu viele Gedanken daran verliere und verschwende. Das möchte ich unbedingt abstellen, aber es fällt einem eben wirklich schwer. Natürlich hätte ich es mir auch leichter machen können, keine Frage. Es hätte sich sowohl in Geographie, als auch in Philosophie angeboten. Aber das wollte ich nicht. Ich bin so ein typischer „Ich muss es mir erstmals verdienen, um richtig stolz darauf sein zu können“-Mensch und dieser Perfektionismus steht mir leider wirklich oft im Weg. Darum arbeite ich eben ein Jahr an meiner Arbeit und andere fetzen ihre in zwei Wochen hin. Versteht mich nicht falsch bzw. denkt bitte nicht, dass ich neidisch bin, nur es ärgert mich, dass an unseren Unis das Niveau immer mehr in den Keller sinkt und man billige Arbeiten als wissenschaftliche Publikation verkauft. Glaubt mir, an dem Gerücht: „Jeder Depp könnte eine Uni abschließen“ ist in der Tat was dran. Und das finde ich traurig. Ich sage nicht, dass jeder so wie ich selbst empirisch arbeiten muss. Ich habe es mir selbst ausgesucht, dennoch: Ein gewisses Mindestniveau sollte trotzdem vorherrschen. 

 

 

Grazer Blogger

So, aber jetzt ist wirklich genug mit dem herumgranteln (herumgranteln bedeutet übrigens so viel wie meckern.). In diesem Beitrag muss auch Platz für schöne Dinge sein. Wie ihr hier oder auf anderen Plattformen mitbekommen habt, haben wir endlich unsere GRAZER BLOGGER Website gelauncht. Es läuft bereits jetzt sehr gut. Wir haben unzählige Ideen und schon einige Projekte am Start. Vor kurzem waren wir sogar in den Medien und wurden mit einem dreiseitigen Bericht vorgestellt. Es ist einfach schön, in der Gemeinschaft zu arbeiten und ich habe das Gefühl, dass es wirklich jede von uns weiterbringt. Klar, aller Anfang läuft schwer und ich möchte euch nicht die Illusion verkaufen, dass alles perfekt läuft. Aber ich finde es wirklich schön, dass wir alle so erwachsen kommunizieren können und jede von uns bezüglich kleinerer Anfangsschwierigkeiten bemüht ist, Lösungen zu finden. Ehrlich gesagt bin ich das von so einer großen Mädelsgruppe nicht gewohnt, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass es dann immer in einem Zickenkrieg ausartet. Aber so wie es aussieht, werden wir wohl alle mal erwachsen. Und wir wachsen gerade in unserem Team hinein und GRAZER BLOGGER aus den Kinderschühchen heraus.

 

Life Update #4: Ein kleiner Lichtblick

 

Oh Boy! In meinem Leben geht es momentan so etwas von drunter und drüber, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Es prasseln so viele Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse über mich herein, sodass ich gar nicht weiß, wie ich das alles in meinen Gedanken fein säuberlich strukturieren und ordnen soll. Aber alles von Anfang (und auch hier gut strukturiert).

 

Life Update #4

Uni

Gefühlt jedes Life Update beginnt mit dem großen Thema: Uni! Inzwischen bin ich nicht mehr so pessimistisch, wie noch am Anfang des Jahres. Klar, die englischsprachige Primärliteratur ist da und ja, die muss ich so weit auseinander nehmen, bis ich sie verstehe. Aber mittlerweile erkenne und ziehe ich auch die Vorteile daraus. Ich habe gelernt: Man versteht die Texte trotzdem besser, weil man sie intensiver durchliest und man bekommt doch so langsam eine Ahnung von der Materie. Juhu, ein kleiner Lichtblick.

Letztendlich war auch meine „Forschungswoche“ in meinem Untersuchungsgebiet eine wichtige Erfahrung, die ich machen musste, um endlich aus meinem „Diplomarbeitstief“ herauszukommen. Im Zuge dessen habe ich nicht nur fast meine ganzen letzten Daten mitgenommen, sondern auch die Unterstützung gemerkt und es ist toll, dass ich mit dieser Arbeit nicht ganz alleine gelassen wurde. Man sieht also: Der Abschluss ist doch nicht so gefährdet, wie ich anfangs geglaubt habe. Hashtag #graduationindanger werde ich auf Twitter somit hoffentlich nicht mehr wirklich brauchen.

Bedauerlicherweise bin ich mit den Interviews doch nicht ganz fertig geworden. Terminabänderungen kommen immer vor. Gerechnet habe ich damit nicht, aber das heißt für mich, dass ich noch einmal ran muss. Zuerst werden jedoch die bereits bestehenden Interviews transkribiert und das bedarf sowieso unzählige Stunden. Hätte ich mir nicht gedacht.

 

Blog

Der kommt momentan zu kurz. Die Gründe brauche ich nicht erläutern, denn die kennen wir alle. Doch an dieser Stelle DANKE für eure Unterstützung. Ihr macht mir immer wieder so viel Mut und schreibt mich trotz Zeitmangels nicht ab. Das große Verständnis lindert mein schlechtes Gewissen euch gegenüber erheblich. Zwar möchte ich den Blog endlich auf das nächste Level bringen, aber manchmal muss man seine Prioritäten anders setzen.

Trotzdem -und das kann ich schon einmal verraten- meine Grazer Blogger Mädels und ich sind gerade hochmotiviert dabei, unsere gemeinsamen Kooperationen zu planen. Es wird eine langfristige Geschichte sein, also seid gespannt. Wir hatten sogar schon unser erstes Fotoshooting als Grazer Blogger Team und es fühlt sich fast wie ein gemeinsames kleines Unternehmen an.

Außerdem ist es schön, dass ich mich auch auf die Unterstützung der Mädels verlassen kann, vor allem, weil ich mir als Diplomandin gerade ein paar Sonderrechte heraushole, aber auch in dieser Abschlussphase versuche ich, mich in unsere Zusammenarbeit so gut, wie es geht, zu integrieren.

Schaut doch gerne bei unserer Facebookseite vorbei. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

 

Fotografie

Natürlich habe ich immer noch nicht genug davon, Menschen zu fotografieren. Ich habe mich in der Hinsicht wieder ein bisschen „weitergebildet“. Als die Bilder für meinen letzten Post gemacht wurden, habe ich selbstverständlich die Chance ergriffen, um auch Fotos von meiner Fotografin zu machen. Eine Hand wäscht die andere, würde ich sagen. Ob ich die Fotos online stelle, weiß ich noch nicht, weil ich sie mir erst ansehen muss, ob ich mit meinem eigenen Werk überhaupt zufrieden bin, aber ich bin glücklich, dass ich wieder ein bisschen mehr Zeit mit der Fotografie verbringen konnte. Die Liebe zur Fotografie wächst einfach von Mal zu Mal. Das habe ich ganz vergessen. Unglaublich, aber wahr.

Nichtsdestotrotz bin ich jetzt an einem Punkt angelangt, an dem ich merke, dass es einfach Dinge gibt, die ich mir nicht selbst beibringen kann. Darum möchte ich nach meinem Abschluss an der Uni unbedingt einen Fotografieworkshop besuchen.

 

Ernährung

Ich weiß, dass ihr immer großes Interesse am Thema Ernährung habt. Ich muss sagen, so ganz gut läuft es immer noch nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir wünsche, darum muss ich offen und ehrlich gestehen, dass ich momentan ein paar Schwierigkeiten habe und dass mir oft der Appetit fehlt. Wenn ich trotz Hunger in den Supermarkt gehe, bin ich oft überfordert und weiß gar nicht, was ich überhaupt essen mag. Irgendwie habe ich auf gar nichts Lust und dann doch wieder auf alles. Das wird sicher wieder besser. Ich bin zuversichtlich, dass auch der Appetit wiederkommt und denke, das ist einfach nur stressbedingt und der geht auch einmal vorbei.

 

Februargoals

Einfach überleben. Das wird sich so schnell nicht ändern. Ich bin es gar nicht gewohnt, mich so intensiv mit einem einzigen Thema zu beschäftigen. Nach wie vor ist es interessant, aber ein paar Hürden gibt es immer noch zu meistern. Ansonsten möchte ich es trotzdem schaffen, ein paar gut recherchierte Blogposts für euch rauszuhauen, denn auch wenn es gerade drunter und drüber geht: Seine Leidenschaft darf man einfach nicht auf Eis legen. Das heißt: Ich muss an meinem Zeitmanagement arbeiten. 

Auch mit meinen Freunden möchte ich wieder mehr machen, darum freue ich mich riesig darauf, wenn wir uns im Kino den zweiten Teil von Shades of Grey ansehen. Wer sieht sich den Film noch an?

 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Wehmütig starre ich nun schon seit einer gefühlten halben Stunde auf ein Foto, welches nun bereits fünf Jahre alt ist. Nahezu taxierend kleben meine Augen auf einem einzigen Bauwerk. Das blonde Mädchen davor? Unwichtig! Es macht mich traurig, dass es schon so lange her ist und alleine der bloße Gedanke, dass das mein letzter richtiger Städtetrip war, lässt mich zittern. Wo ist nur die Zeit geblieben? Das Bild zeigt mich, wie ich überglücklich vor der Tower Bridge in London stehe. Ich weiß noch ganz genau, wie schön dieses Gefühl war, als ich mir einen langjährigen Traum erfüllt habe. Einmal in meinem Leben London sehen. Der tränenreiche Flug war sofort vergessen, die Flugangst einfach hinter ein Placebo geschoben, bei welchem mir meine Mutter weis machen wollte, dass es gegen Flugangst hilft. Tat es eigentlich nicht. Ich glaubte daran, also erfüllte es seinen Zweck. Meine Flugangst nehme ich in Kauf. Einfach weil ich in meinem Herzen eine Geographin bin, die viele Ecken und Kanten auf der Welt entdecken möchte. Fünf Jahre sind seit London vergangen. Ich habe es schon erwähnt. Nur – warum habe ich so viel Zeit verstreichen lassen? Fünf Jahre? Warum? Warum bin ich seit London in keiner Stadt außerhalb von Österreich mehr gewesen?

Fakt ist -und das habe ich ziemlich zum Anfang meines Blogs gesagt- ich will einmal alle Hauptstädte in Europa sehen. Seit über einem Jahr ist das allerdings nicht mehr genug. Ich will mehr. Ich will etwas Außergewöhnliches erleben. Ein Abenteuer. Amerika klingt verlockend. Aber nach Amerika will jeder. Das ist nichts Besonderes mehr. Natürlich träume ich weiterhin von einem Trip in die Staaten, aber es besitzt nicht mehr eine solche Relevanz, wie damals, als ich 14 Jahre alt war. Neben den ganzen europäischen Hauptstädten steht Tokio ganz oben auf meiner Liste. Dass es als Studentin noch unerfüllbar bleiben wird, ist klar – jedenfalls für mich. Aber irgendwann, ja, irgendwann stehe auch ich vor dem Tokyo Tower, lächle in die Kamera, voller Glück und Freude und ich bin mir sicher, ich werde noch glücklicher aussehen, als auf dem Foto vor der Tower Bridge. Irgendwann shoppe ich in Shibuya, esse Sushi in einem echten japanischen Sushirestaurant, stehe am Fuße des atemberaubenden Fuji und versuche mich mit schlechtem Japanisch in der Metropole zurechtzufinden. Irgendwann werde ich vor Ort Hanami erleben und Sake trinken. Und vorher werde ich noch brav Japanisch pauken, damit ich das schlechte Japanisch in Japan auch anwenden kann. Noch vor kurzem hätte ich alles dafür getan, ein Auslandssemester dort zu machen. Diesen Wunsch habe ich aber gar nicht mehr. Viel lieber möchte ich nach meinem Studium dort hinreisen, sozusagen als Belohnung, dass ich es wirklich durchgezogen habe, obwohl anfangs keiner wirklich daran glaubte.

Was jedoch bleibt ist die Reiselust, die sich immer mehr in mir ausbreitet. Die Sehnsucht nach der Ferne tut weh, richtig weh. Ständig sehe ich Urlaubsfotos auf Instagram und Facebook und dann muss ich mich selbst fragen: „Hey Lisa, warum fährst du nicht einfach auch irgendwohin?“ Die letzten Jahre ließen kaum Raum, eine Reise zu planen, obwohl mein Traum schon so lange feststeht. Ich möchte über die Ponte 25 de Abril fahren, egal wie mulmig mir dabei zumute sein wird, in dem Wissen, dass sich unter mir das tosende Meer befindet, ich möchte in einer heißen Quelle in Island baden und vor dem Eiffelturm ein Outfit shooten. Und fernab von Europa – ich will die Zhongyuan Buddha Statue, die höchste der Welt, live sehen.

Irgendwie muss ich mir selbst an den Kopf greifen. Wie blöd bin ich eigentlich? Neulich hat mir ein guter Freund meines Vaters das gesagt, was ich endlich hören musste, um aufzuwachen. „Jetzt hast du noch die Chance, die Welt zu sehen. Tu es einfach!“ Er hat Recht. Er hat so etwas von Recht. Die letzten Jahre habe ich mit Ausreden verschwendet, gemeint, ich hätte keine Zeit und dass es finanziell nicht drin ist. Bullshit! An dieser Stelle verzeiht mir die Ausdrucksweise. Zeit kann man sich nehmen. Man muss nicht immer der pflichtbewusste Mensch sein. Was bringt mir das auch, wenn ich dadurch vergesse, mein Leben einfach mal zu genießen? Und Reisen können sich auch Studenten leisten. Es gibt so viele, die von den Eltern keine Finanzspritze bekommen und trotzdem viel herumkommen. Dann muss ich halt sparen und viel neben der Uni arbeiten. Dann geht das schon. Irgendwie. Ich schaffe es auch, wenn es andere schaffen.

Vielleicht nehme ich mir auch zu viel vor. Ich neige immer dazu, mir viele Pläne zu machen, mir unzählige Dinge aufzubrummen und im Endeffekt kann ich dann gar nichts von meiner To-Do-Liste erfüllen. Warum sage ich mir immer: „Du willst alle Hauptstädte Europas zumindest einmal sehen!“ anstatt: „Fangen wir doch klein an. Budapest ist zum Beispiel sehr schön.“ oder „Egal was, wir nehmen das, was Hoferreisen hergibt.“ Abgesehen davon ist nicht nur das relevant. Einfach mal spontan sein. Spontanität? Habe ich anscheinend verlernt. Ich weiß noch, wie spontan ich mit 18 war. Kann man Spontanität überhaupt verlernen? Vielleicht ist es wie Fahrradfahren. Man muss nur wieder damit anfangen, dann wird man bestimmt sofort wieder die richtige Balance finden.

Daran glaube ich jetzt. Immer, wenn ich realistisch, aber positiv angehaucht denke, funktionieren die Dinge, so wie ich will. Darum – nicht mehr Ausreden finden, einmal etwas für mich tun und dann kann ich auch das Fernweh heilen! Ganz bestimmt. Wenn es diesmal keine europäische Hauptstadt ist, auch nicht schlimm. Hauptsache ich sehe einmal etwas anderes, als Balkonien 🙂

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Küss die Hand! Ich habe wieder einmal Lust, einfach so aufzuschreiben, was mir gerade so in den Sinn kommt. Ist manchmal ja ganz amüsant und hin und wieder gibt es auch einiges zu erzählen. Darum habe ich wieder einmal meine Hildegard II ausgepackt und typische, klischeehafte Blumenfotos gemacht. Ich glaube, das wird so allmählich auch das Markenzeichen der Anekdoten. Who knows!

Zu allererst! Seit heute bin ich felsenfeste Gegnerin der Technik! Warum? Weil sie einfach nicht immer so funktioniert, wie sie funktionieren sollte und sie mich oft in brenzlige Situationen bringt. Eigentlich war mein Semester quasi, praktisch und so gut wie abgeschlossen, wenn man über die zwei Arbeiten hinwegsieht, die ich noch schreiben sollte und müsste, was eigentlich schon dringend notwendig wäre. Aber irgendwie blieb eine Note, die ich schon längst bekommen hätte sollen, verborgen. Warum? Weil die Technik gesponnen hat. Die notwendige Aufgabe war in der Versenkung verschwunden, ich musste sie neu schreiben, inklusive peinlich berührter Gefühle gegenüber meines Professors. Klingt ja auch irgendwie wie eine ziemlich miese Notlüge, wenn man sagt, dass man die Aufgabe gemacht und abgeschickt hat, aber es technische Probleme gegeben und man rein zufällig die Aufgabe auf dem alten PC hatte. Ich würde es mir nicht glauben. Naaaaaaaa jaaaaa, ich hoffe, das wird mir verziehen und ich bekomme meine Note doch noch. Die Prüfung habe ich ja eigentlich geschafft!

Wenn ich so daran denke, dass ich ab heute die Technik hasse, fällt mir eine Frage meiner ziemlich männerfeindlichen Lehrerin aus der Schulzeit ein. „Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es DER Computer heißt.“ Männer können manchmal ja auch ziemliche Probleme machen und hey, ich bin nicht männerfeindlich, aber ich glaube, so langsam verstehe ich diese Frage.

Nun denn, wollen wir uns nicht aufregen, denn offiziell sind jetzt ja Ferien! Und was macht so eine kleine Studentin (wobei, klein ist eher der falsche Ausdruck für mich), wenn sie nicht auf die Uni muss oder besser gesagt, sollte und man vom stressigen Arbeitsalltag hinwegsieht, damit so eine Studentin wie ich sich ihren Lifestyle aufrecht erhalten kann?!?! Genau! NICHTS! Ich spüre noch die Nachwehen meines Semesters und habe absolut keinen Bock, irgendetwas zu machen! Ja, ich bin sehr, sehr, seeeeeeeeeeehr faul! Am liebsten hänge ich vor dem Laptop (natürlich draußen, wenn es mal nicht gewittert) und schaue Sailor Moon! Nein, mit 22 Jahren ist man definitiv noch nicht zu alt für Sailor Moon! Und vielleicht bin ich so beeinflusst davon, aber ich habe neue Pläne geschmiedet. Ich will eine neue Sprache lernen und ratet mal, welche? Wenn ihr wisst, aus welchem Land Sailor Moon kommt, dann wisst ihrs. Aber auch nicht nur deswegen! Irgendwie liebe ich die Herausforderung und ich will mich ein bisschen von der Masse abheben. Ich meine, hey, Englisch kann heutzutage ja schon fast jeder, aber eine asiatische Sprache, das ist doch mal eine wirklich coole Herausforderung.  Und ich mag das Land! Es fasziniert mich irgendwie, genauso wie andere asiatische Staaten, wie Thailand, Südkorea und China. An der Uni werden sogar Sprachkurse angeboten und wenn eine Gruppe zustande kommt (und es nicht zu teuer ist), will ich die Sprache wirklich unbedingt erlernen. Jedenfalls so, dass ich mich in Japan zurechtfinden könnte. Wird schwierig, denn je älter man wird, umso weniger leistungsstark ist das Gehirn, was Sprachen betrifft, aber never give up!

Und höchstwahrscheinlich (also wenn mein Plan aufgeht), werde ich nach dem Studium auch ein halbes Gap Year zur Verfügung haben, da ich höchstwahrscheinlich im Wintersemester (nicht in diesem) fertig werde, was als Lehrer jetzt nicht wirklich so von Vorteil ist. Da wäre ein Auslandshalbjahr irgendwie wirklich cool. Leisten werde ich es mir wahrscheinlich nie können, weil ich schon Broschüren angefordert habe und Tokio extrem teuer ist, aber man darf ja noch träumen. Das Sparen klappt nach wie vor beachtlich gut für meine Verhältnisse und vielleicht schaffe ich es ja doch noch, die notwendigen Kröten zusammenzukratzen. Cool wäre es auf jeden Fall (und ich träume von den vielen Lesestoff, mit dem ich meinen Blog füllen könnte). Habt ihr eigentlich schon mal ein Auslandssemester in einem etwas exotischerem Land gemacht (damit meine ich jetzt nicht die USA oder UK, aber wenn, würde es mich natürlich auch brennend interessieren)??? Dann könnt ihr mir ja gerne eure Erfahrungen schreiben.

Übrigens. Nochmals zurück zu Sailor Moon! Vielleicht tummeln sich auch einige Fans unter meinen Lesern. Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass es neue Folgen gibt, die man sich auf der japanischen Plattform Nico Nico Douga anschauen kann (ist legal und es gibt deutsche Untertitel). Ich bin auf jeden Fall superhappy darüber.