Tag : Kekse

Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

 

Weiter geht’s mit einer neuen Runde von Gastbloggerbeiträgen. Diesmal heißt die Rettung Claudia von what bakes me smile. Sie unterstützt mich bei meinen Beiträgen und hilft mir, die Beitragslücken wegen meiner Diplomarbeit (ja, ich weiß, wir können es alle bald nicht mehr hören) zu überbrücken. Vielen, vielen lieben Dank liebe Claudia, dass du dir die Zeit genommen hast, ein so ein tolles Rezept auf meinem Blog zu teilen und ich gebe ihr natürlich vollkommen Recht, was den Gusto auf Süßes bei Stress betrifft. Zumindest ist es bei mir gerade so. Ganz neu für mich, da ich sonst bei Stress eher den Appetit verliere. Kurze Info: Die Kekse hätte ich dann gerne bei meinem nächsten Diplomarbeitsnervenzusammenbruch. In diesem Sinne:

 

Viel Spaß!

 


 

Hallo ihr Lieben! Ich freue mich, euch heute ein tolles Rezept hier auf Lisas Blog präsentieren zu dürfen und ihr damit ein wenig auszuhelfen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie stressig es jetzt für sie ist, an der Diplomarbeit zu arbeiten. Aber eins weiß ich: Bei Stress bekomme ich sofort noch stärkeren Guster auf Süßes. Kennt ihr das? Man hat das Gefühl, das braucht man jetzt und man hat es sich auch ordentlich verdient. Daher hab ich euch diese leckeren Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker mitgebracht. Ich hab sie zuletzt für ein Treffen unserer Grazer Blogger Gruppe gemacht und musste aufpassen, dass noch genug dafür übrig blieben, da die Kollegen vorher auch schon alle kosten wollten. Aber die werden ja so auch schon genug von mir verwöhnt. Schließlich kann ich meine Backwerke nicht immer alleine aufessen.
Ich würd mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Blog what bakes me smile vorbeischaut 🙂 Dort gibt es köstliche süße aber auch pikante Backwerke, Snacks, Desserts, Eis und auch Hauptspeisen sind vertreten. Eben all die Leckereien, die mich zum Lächeln bringen.

Aber hier erst mal das Rezept für die Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker:

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Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

Sauerrahm-Kekse-mit-Hagelzucker

 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

No. 19: Eisenbahner Cookies

Café Au Lait Adventskalender

No. 19: Eisenbahner Cookies

Ich kann mich noch ganz genau erinnern, als Mama Lait zum ersten Mal Eisenbahner gemacht hat. Sie isst für ihr Leben gerne Marzipan oder Süßigkeiten, in welchen nur irgendwie ein Anteil an Marzipan enthalten ist. Darum ist es nicht verwunderlich, dass ausgerechnet marzipanhaltige Weihnachtskekse ihre Aufmerksamkeit erregen und sie diese unbedingt probieren musste. Nun ja, ich kann euch sagen: Ihr erster Versuch vor zwei Jahren ist gründlich in die Hose gegangen. Sie hatte Probleme mit der Marzipancreme und na ja, es hat es sie unglaublich gefuchst, als es ihr einfach nicht gelingen wollte. Aber sie hat nicht aufgegeben und es weiterversucht!

Heute ist Mama Lait allerdings die Eisenbahnerqueen und kaum jemand kann sie besser, als sie. In den letzten Jahren haben sich Eisenbahner zu meinen liebsten Weihnachtskeksen etabliert, natürlich neben den normalen Mürbteigkeksen. Darum möchte ich euch heute unbedingt noch ein Keksrezept vorstellen. Übrigens das letzte in diesem Adventskalender.

 

Eisenbahner

Eisen

 

Die Schwierigkeitsstufe liegt bei Eisenbahner etwas höher. Sie sind wohl nichts für Backanfänger. Wer aber die Herausforderung sucht, muss sie unbedingt probieren. Eisenbahner sind perfekt für all jene, die Marzipan lieben. Ich weiß, Marzipan ist nicht jedermanns Sache, aber ich liebe es abgöttisch, auch wenn ich nie viel davon essen kann, weil es einfach zu süß ist.

 

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Eisenbahner 2

 

Wenn ihr die Eisenbahner nachmachen wollt, würde ich mir sehr freuen, wenn ihr sie fotografieren würdet und sie bei Instagram unter den Hashtag #cafeaulaitchristmas veröffentlicht. Ich bin ganz gespannt, ob sie euch gelingen. Sie sind am Anfang wirklich eine Herausforderung, denn meine Mama bäckt schon lange und bei ihr wollten sie auch nichts werden. Aber wenn man den Dreh raus hat, gehen sie ganz einfach. Ich kann es euch nur empfehlen, denn sie sind wirklich superlecker, allerdings auch sehr süß.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachbacken! 

No. 14: A Marshmallow X-Mas

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 14: A Marshmallow X-Mas

Weihnachten! Die Zeit des Zuckers! Die Zeit, in der Miss Lait gerne mal einen kleinen Zuckerschock erleidet. Aber Hey, wer kann zu diesen zuckersüßen Schneemännern schon nein sagen? Und passen Marshmallows nicht hervorragend in die Weihnachtszeit? In einer Heißen Schoki sind solche süßen Mini-Marshmallows nicht mehr wegzudenken und haben sich schon längst als Trendtopping etabliert (auch wenn ich als Österreicherin bei einer Heißen Schokolade nur mein dickes Schlagobershauberl brauche).

Marshmallows eignen sich übrigens nicht nur, um sie in den Kakao zu hauen, sondern man kann richtig viel damit anstellen und sich kreativ austoben. Schon einmal mit Süßigkeiten gebastelt? Nein, dann wird es jetzt Zeit. Heute zeige ich euch drei Varianten, wie ihr euch mit Marshmallows kreativ austoben könnt. Das Beste: es entstehen dabei tolle Geschenksideen und es schmeckt richtig lecker. Zuckerschock inklusive.

 

Marshmallow

 

Frosty is back

Frosty gibt es nicht nur als Butter, wie ich es euch in meinem 4. Türchen gezeigt habe, sondern auch in der Marshmallow-Variante. Dabei hat sich die Anzahl der Frostys gleich vermehrt. Der Butterfrosty war einmalig, doch die Marshmallow-Frostys kommen gleich in einer ganzen Bagage daher. Wohooo, mehr Zuckerspaß!

Für solche Marshmallow-Schneemänner-Lollys braucht ihr lediglich weiße Marshmallows, Oreos, Zuckerstangen, Rocher, Saure Schnüre und flüssige Schokolade, sowie Holzspieße. In die Holzspieße steckt ihr zuerst zwei Marshmallows, danach kommt eine Schnur (ich habe mich für die Geschmacksrichtung Erdbeere entschieden). Die Schnur wird einmal verknotet und zum Schluss setzt ihr noch ein Marshmallow drauf. Mit der flüssigen Schokolade habe ich Gesicht und die Knöpfe aufdressiert, sowie den Zylinder fixiert. Den habe ich einfach aus einem halben Oreokeks und einer Rocherhälfte gemacht. Die Nase habe ich mit Zuckerstangensplitter gemach, diese ebenfalls mit Schokolade auf den Schneemann geklebt wurde.

 

Marshmallow 5

 

Mehr Zucker gefälligst?

Kein Problem! Warum den Zucker nicht noch mit Zucker toppen? Was eignet sich dafür besser, als Zuckerstangen? Jep, unser Weihnachten wird zuckersüß, aber so soll es doch auch sein, oder? Auf Pinterest habe ich eine süße Inspiration für Marshmallow-Bites gefunden. Und das Nachmachen ist gar nicht schwer.

Einfach die Hälfte der Marshmallows in flüssige Schokolade tunken und mit Zuckerstangensplitter bestreuen.

 

Marshmallow DetailMarshmallow Bites

 

Oreos + Marshmallow = Perfect Match

Nein, wir sind hier nicht bei Tinder, sondern nach wie vor in der Lait’schen Marshmallow Manufaktur. Die letzte Kreation entstand im Laufe des Prozesses, da mir noch ein paar Marshmallows und Oreos übrig geblieben sind. Die mussten auch irgendwie verarbeitet werden, also habe ich in Eigenkreation Oreo-Marshmallow-Cookie-Pops gezaubert. Achtung, das ist eine richtig klebrige Angelegenheit, aber es führt zu einem köstlich süßen Ergebnis. Dank dem Close-up seht ihr übrigens, dass ich keine echten Oreos verwendet habe. Schande über mein Haupt, aber diese hier waren wesentlich günstiger und schmecken 1:1 wie echte Oreos.

Für die Cookie Pops schmilzt ihr Marshmallows und fügt Oreokrümel hinzu. Alles gut durchrühren und verkneten, zu einer Kugel formen, etwas platt drücken und zwischen zwei Oreohälften geben.

 

Marshmallow Lollipop

No. 12: Würzige Dattel Chai Stangen

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 12: Würzige Dattel Chai Stangen (glutenfrei)

Jeden Monat bringt Billa die wohl genialste Foodzeitschrift ever heraus: „frisch gekocht“. Jedes Monat bin ich gespannt, was mich diesmal erwartet. Wie sollte es anders sein, ist die Dezemberausgabe mehr als christmassy angehaucht. Diverse Keks- und Weihnachtsdinnerrezepte tummeln sich in dem Heftchen und Frau Lait ist wieder einmal ganz überfordert, weil sie nicht weiß, was sie dieses Mal nachkochen soll.

Ich muss sagen, obwohl die Dezemberausgabe der „frisch gekocht“ in diesem Jahr leider etwas enttäuschend war, sowohl Weihnachts-, als auch Silvesterrezepte nicht punkten konnten, hatte ich meine Schwierigkeiten eher darin, irgendetwas zu finden, was mich reizte. Normalerweise würde ich sonst am Liebsten das halbe Heft nachkochen, aber die früheren Weihnachtsausgaben waren wesentlich besser.

 

Chai

 

Trotzdem wurde ich fündig

Die Alnatura-Rezepte, welche sich ebenfalls in dem Heftchen befanden, sahen ganz nett aus. Vor allem, weil man auf einer Doppelseite mit Superfood experimentiert hat. Die Chai Stangen waren ursprünglich Chai Sterne, aber irgendwie war der Teig so etwas von ungeeignet, in auszustechen, sodass ich aus den Sternen kurzerhand eine rechteckige Bäckerei machte.

 

Chaistangen Chaistangen Chaistangen Detail 2 Chaistangen2

 

Was beim Backen alles schiefgehen kann

Bevor ich euch das Rezept verrate, eine kurze Anekdote über meine legendären Backversuche. Wie ihr wisst, koche und backe ich für mein Leben gerne, aber ich bin manchmal leider nicht die talentierteste Bäckerin in der Backstube. Ob ihr es glaubt, oder nicht, aber bei mir geht gerne einmal etwas schief. Vor allem bei der Weihnachtsbäckerei. Wenn ihr wüsstet, wie viele Rezepte sich bereits auf Café Au Lait befinden könnten, die sich aber nicht auf dem Blog befinden, weil das Endergebnis zu wünschen übrig lässt, könntet ihr ein gesamtes Kochbuch mit meiner Sammlung erstellen.

Warum gerade bei der Weihnachtsbäckerei gerne etwas schiefgeht? Das kann ich euch leicht beantworten. Gerade in der Weihnachtszeit ist viel zu tun: Uni, Blog, Geschenke besorgen usw. Es ist die Zeit im Jahr, in der mein Terminkalender schon vor Überfüllung zehnmal aufgeplatzt ist. Trotzdem gehört es für mich einfach dazu, in der Weihnachtszeit zu backen. Weil ich aber so hektisch bin, passiert es gerne einmal, dass nicht alles so rund läuft, wie ich mir das vorstelle. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass ich leider nicht mit einer Engelsgeduld gesegnet wurde. Sämtliches Feingebäck raubt mir gerne einmal den Nerv. Da bleibe ich doch lieber bei Kuchen oder anderen Rezepten und überlasse das Mehlspeisenbacken meiner Mama.

 

Fuchs Kugel

 

Warum ich euch die Chai Stangen trotzdem nicht vorenthalte?

  1. Sie sehen trotzdem nicht schlecht aus, obwohl sie keine Sterne wurden, sondern Stangen
  2. Sie schmecken supergut. Ich hätte mir nicht gedacht, dass sich Tee in den Keksen so gut macht
  3. Es ist ein glutunfreies Rezept und gerade für Menschen, die unter Zöliakie leiden, ist es schwierig, ein optimales Weihnachtskekserezept zu finden

Obwohl das Originalrezept Sternchen hervorbringt, werde ich euch nun verraten, wie ich das Rezept in die Tat umgesetzt habe.

 

Chai Stangen

[kindred-recipe id=“4196″ title=“Dattel Chai Stangen“]

Viel Spaß beim Nachbacken!