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My Pre-Autumn Make-Up + Video

Neulich gab es noch einen total euphorischen Post über den Sommer. Blicke ich just in diesem Moment aus dem Fenster, sieht es nicht mehr wirklich sommerlich aus. Ob es mir passt, oder nicht, der Herbst klopft langsam an. In mir schwirrt die leise Hoffnung, noch ein paar Sonnenstrahlen einfangen zu können und ein paar letzte Sommertage zu genießen. Wisst ihr was? Der Sommer kommt noch heuer wieder, ganz bestimmt. Nur heute ist erst einmal Herbst angesagt.

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Ich würde lügen, wenn ich von mir behaupten würde, ich würde ihn nicht mögen. Dem ist nicht so. Nur hasse ich es, den Sommer für ein ganzes Jahr lang zu verabschieden. Trotzdem hat auch der Herbst so seine Vorteile und das nicht zuletzt wegen den wundervollen Farben. So richtig einstimmen möchte ich mich in die goldene Jahreszeit allerdings noch nicht, aber trotzdem ist das Make-up, welches ich für das heutige Video geschminkt habe, wie aus Zauberhand ein bisschen herbstlich geworden.

Neben meiner Urban Decay Naked Palette, habe ich MAC „Cranberry“ wieder aus der Schublade gekramt. Der Lippenstift „Please Me“ von MAC ist mit Sicherheit nicht die Herbstfarbe schlechthin, sondern eher ein Sommerkind, aber damit bewahre ich mir eben noch das bisschen Sommer. Wir befinden uns ohnehin in so einem Zwischenraum: Between Summer & Autumn. Nicht Fisch, nicht Fleisch und trotzdem harmoniert es. So finde ich es erstaunlich, dass „Please Me“ als Sommerfarbe sogar zu „Cranberry“, einer absoluten Herbstfarbe harmoniert.

Den Sommer habe ich mir auch ein bisschen mit den Haaren bewahrt. Zuerst war ich unschlüssig, ob ich mit der Frisur überhaupt ein Video drehen sollte (Kindisch, ja oder nein?), aber je länger ich die Frisur so habe, umso besser gefällt sie mir. Inspiriert wurde ich übrigens von Alina. Demnächst möchte ich auch noch das mit dem Zwirbeln versuchen, aber dafür sind die Locken einfach viel zu schön geworden. Ich konnte sie einfach nicht verstecken. Mit der Haarfarbe bin ich immer noch glücklich. Sie waren zwar kurz nach dem Friseurbesuch etwas dunkler, aber ich mag es, wie die Sonne sie natürlich aufgehellt hat. Mein letzter Besuch liegt nun auch schon 6 Wochen zurück und obwohl ich von Natur aus ziemlich dunkle Haare habe, finde ich es erstaunlich, dass der Ansatz immer noch nicht unnatürlich wirkt, so wie früher. Best Hairdecision of my life! 

 

Neben den Herbstfarben habe ich auch noch etwas ganz anderes für mich entdeckt: Adobe Lightroom. Ich möchte meinen Horizont in Sachen Bildbearbeitung erweitern und mal ein kleines Upgrade haben, darum teste ich gerade fleißig Lightroom. Bis 28.08.2015 hat man übrigens die Möglichkeit, die Lizenz für monatlich knapp 10 Euro zu erwerben. Bis jetzt macht mir die Arbeit mit Lightroom viel Spaß, auch wenn ich noch sehr viel zu lernen habe, weswegen ich mit dem Gedanken spiele, mir die Lizenz zu holen. 10 Euro tun mir nicht weh und da ich als Studentin auf die Vollversion doch lieber verzichte, ist das eine gute Alternative. Wenn ich endlich im Berufsleben stehe, kann ich mir die Vollversion immer noch zulegen und bis dahin werde ich bestimmt auch den Dreh raushaben. Ich kann es euch nur empfehlen. Probiert doch einfach einmal die Testversion. Es macht wirklich Spaß, sich im Programm zu spielen. Ich bin bisher nur bei den Basics angelangt (Weißabgleich, Helligkeit, Kontrast etc.), aber ich habe mich auch ein bisschen außerhalb meines Terrains gewagt und meine Äuglein ein bisschen grüner gemacht, da meine Augen auf Fotos doch öfters bräunlich aussehen und sie in Wirklichkeit grünlicher sind (vor allem bei Sonnenlicht oder wenn ich geheult 😀 / gerötete Augen habe – da sind sie deutlich olivgrün).

Abschließend möchte ich mich bei euch für die tollen Fragen, die ihr mir gestellt habt, bedanken. Ich habe mich nach Abschluss meines Gewinnspiels sofort ans Werk gemacht und die Fragen für euch in einem Video beantwortet. Wenn euch das Video gefällt, würde ich mich sehr über einen Daumen nach oben freuen und selbstverständlich auch über weitere Fragen, denn dann können wir monatlich immer eine neue Runde starten. Was meint ihr?

-HIER- ist mein ask.fm Profil und nun wünsche ich euch viel Spaß mit meinem Video. Einfach auf das untere Bild klicken.

 

Mamas saftiger Zucchinikuchen

Heute war wieder einmal Mama Lait dran, um etwas zu backen. Meine Mama backt richtig gerne, gut und ist bei solchen Sachen sehr pingelig und genau. Ihr gelingt so gut wie immer alles und es sieht stets perfekt aus. Ob das wohl so eine Muttieigenschaft ist? Eigentlich könnte ich euch viel mehr zeigen, was aus Mama Laits Ofen entsprungen ist: Lambadaschnitten, ihre (gefakte) Malakofftorte, den saftigen Heidelbeertopfenstrudel, die fluffigen, cremigen Obstschnitten, das viele Weihnachtsgebäck (da ist sie sogar noch genauer, als sonst und meist seeeeeeehr genervt, weil sie alles so perfekt machen will)… und und und.

 

Bisher hat es allerdings nur ihr absolut legendärer Apfelschlankel (oder Apfelschlangel -HIER-) auf meinen Blog geschafft. Das ist schon eine Weile her. Um genauer zu sein zwei Jahre. Dabei glüht der Ofen wesentlich öfter, gar regelmäßig. Besonders die Lambadaschnitten möchte ich euch einmal vorstellen, denn die sind ein Gedicht. Oder ihre tollen Obstschnitten. Cremig, nicht zu süß und fluffiger Biskuit. Ein Traum für alle Naschkatzen. Das Problem: Meistens ist schon alles weg, bis ich dazu komme, zu fotografieren. Der Zucchinikuchen, um den es sich heute dreht, war über Nacht auch um ein ganzes Stück weniger geworden. Zauberei? Man munkelt. Man munkelt. Heute Morgen war er auf jeden Fall zentimeterweise geschrumpft. Zu gerne hätte ich das ganze Blech fotografiert, aber zwei Stückchen konnte ich noch für euch retten. Bei den nächsten Malen bin ich schneller. Ich verspreche es euch. 

Kitchen Fact #3
Am Liebsten koche ich spontan und kreativ. Ich halte mich nicht immer gerne an Vorgaben. Es macht mir wahnsinnig Spaß, einfach so alles in den Topf zu hauen, was gerade da ist und miteinander harmonieren könnte. Ich probiere gerne Neues aus, kreiere und mag es ganz und gar nicht, wenn immer alles gleich ist. Spannend finde ich dabei, dass man nicht weiß, was bei kreativen Experimenten herauskommt und wie alles schmecken wird. Manchmal entstehen interessante Kombinationen und es gibt Dinge, die zusammen wirklich super schmecken, obwohl man sich das anfangs nicht gedacht hat.
 
 

Eine Hommage an den Sommer

Ich muss zugeben: ich trauere ein bisschen. Mittlerweile haben wir Mitte August und jeder schöner Sommertag, der an mir vorbeizieht, wird mit Wehmut verabschiedet. Ich liebe den Sommer. Er bildet zusammen mit dem Frühling meine liebste Jahreszeit. Ich bin ein Sommermädchen durch und durch, obwohl ich im November geboren wurde. Mit Kälte kann ich nicht viel anfangen. Minusgrade, Zwiebellook und kalte Räumlichkeiten an der Uni. Ich bibbere jetzt schon, denn ich mag es, wenn es schön warm ist, die Sonne runterknallt und man minütlich seinen Flüssigkeitshaushalt ausgleichen muss. Umso trauriger bin ich, dass der Sommer nur noch einen Monat dauert. Darum nehme ich es mir zum Anlass, dem Sommer mein Tribut zu zollen und euch meine persönlichen Gründe aufzuzählen, warum der Sommer wundervoll ist. 

Eine Hommage an den Sommer

5 Gründe, warum der Sommer die beste Jahreszeit ist

Im Sommer gibt es die schönsten Sonnenuntergänge

Ich bin mir sicher, es gibt einige, nein, sogar viele, die diese Meinung nicht mit mir teilen und diskret auf den Herbst mit all seinen schönen Farben verweisen. Es stimmt, die Sonnenuntergänge im Herbst sind schön, ABER sie können einen Sonnenuntergang im Sommer alles andere als toppen. Ich würde mich jetzt gerne ans Meer wünschen und mir dort einen wundervollen Sonnenuntergang ansehen. Ein Sonnenuntergang am Meer hat etwas Magisches. Ich erinnere mich nur zu gerne an den Kurztrip nach Portoroz zurück. Ich glaube, ich habe noch nie so einen wunderschönen Sonnenuntergang, wie dort, fotografisch eingefangen.

Sommerliche Sonnenuntergänge kann man mit nichts anderem vergleichen. Die letzten warmen Strahlen einfangen, noch einmal den Tag Revue passieren lassen, die Augen schließen und den Moment innerlich verankern. Das Beste: einen Sommersonnenuntergang (was für ein Wort) können viel mehr Menschen genießen, denn er findet wesentlich später statt und nicht schon um 17 Uhr! Außerdem gibt es keine dicken Nebelschwaden, sondern klare Sicht (außer es regnet, dann natürlich nicht).

Die Bilder, die wir gestern am Teich gemacht haben, entstanden genau zu dieser magischen, einzigartigen Zeit. Memo an mich: Ich brauche unbedingt noch einen Reflektor, denn ich mag diesen Goldschimmer, den ein Sonnenuntergang dem Haar verleiht und der auf den Fotos ohne kaum rüberkommt. Apropos Bilder – dadurch, dass es viel länger hell ist, kann ich auch entspannter Bloggen und muss mir mit den Fotos nicht mehr so einen Zeitstress machen.

Am Wasser ist es am Schönsten

Egal, ob es ein schöner See ist, das Meer oder der kleine Teich vor der Haustüre. Im Sommer auf der Wiese liegen, die Füße ins Wasser halten oder einen Köpfler ins kühle Nass machen – ich kann mir nichts Angenehmeres vorstellen (vor allem bei den Temperaturen). Spaziergänge ums Gewässer sind das ganze Jahr über schön, aber als kleine Wasserratte befinde ich mich lieber innerhalb, als außerhalb des Wassers. Öffentliche Schwimmbäder mag ich allerdings nicht so. Es war schon eine große Ausnahme, dass ich heuer einmal im Schwimmbad war – ich habe es für meinen Neffen getan. Nur kann man all das nicht mit naturbelassenen Wasser vergleichen, darum war ich heuer schon am Wörthersee und in der Well Welt in Kumberg im schönen Schöcklland. Ich hoffe doch, dass ich im Sommer noch ein paar andere Seen zu Gesicht bekomme, denn die Zeit drängt. Das Meer sehe ich im September wieder und ich kann es kaum erwarten.

Hinsichtlich Wasser bietet der Sommer noch etwas Schönes: Warme Sommerregen.

Man friert nicht

Der Grund spricht mehr als tausend Worte. Ich verabscheue die Kälte, denn ich bin wohl die größte Frostbeule, die auf diesen Planeten beheimatet ist. Sicher – ich bin gerne im Gebirge, aber die Temperaturen dort ertrage ich im Sommer auch wesentlich leichter, als im Winter. Keine Zwiebelschichten, pfui Teufel! Außerdem liebe ich leichte Sommerbrisen. In anderen Jahreszeiten, z.B. im Frühling oder Herbst sind Winde meist nicht so angenehm für mich, denn auch wenn die Sonne scheint, kann es mir deswegen ganz schön kalt werden. Brrr. Ich ertrage auch die Hitze leicht, wobei selbst ich bei über 30 °C manchmal zu kämpfen habe. Trotzdem ist es mir viel lieber, als Minusgrade. Die Wärme ist einfach der Hauptgrund, warum der Sommer meine liebste Jahreszeit ist. Dafür mag ich es ganz und gar nicht, wenn es im Sommer radikal abkühlt, so wie vor zwei Wochen. Da hatte ich sogar schon einmal meinen Wintermantel an und so soll ein Sommer absolut nicht sein.

Wie soll ein Sommer sonst sein? Na, ganz klar. Laue Sommernächte. Es ist herrlich, dass man abends und selbst wenn es dunkel wird, draußen sitzen kann. Besonders schade finde ich es, dass wir heuer noch kein Lagerfeuer gemacht haben. Das würde ich mir noch wünschen. Am Liebsten mit Gitarre und ein paar richtig dämlichen Lagerfeuerliedern.

Eis, Kühle Drinks & Leichteres Essen

Habt ihr es schon gehört? In Österreich gehen langsam die Eisvorräte aus. Sicherlich ein Drama für viele, aber was soll man machen? Wenn die Sonne runterknallt, wollen sich die Leute abkühlen. Dass da die ganzen Eislieferanten nicht mehr nachkommen, dürfte niemanden verwundern. Ich hoffe, dass die Herren in meinem alten Büro, wo ich einmal einen Ferialjob gemacht habe, ihre Twinni-Vorräte aufgefüllt haben, denn für die wäre es bestimmt eine Katastrophe, wenn das Eis nicht mehr da ist. Meine Mama kam gestern übrigens ganz verzweifelt heim – ihr Lieblingseis gibt es nicht mehr. Sie hat jetzt Cornetto Enigma kaufen müssen, in der Geschmacksrichtung „Cheesecake“. Ganz schlimm.

Ihr wisst, ich liebe meine Heißgetränke. Müsste ich eigentlich gar nicht mehr breittreten, aber ich mag meinen Kaffee auch mal gerne Frozen. Ich bin ein kleiner Frappuccino Junkie. Für Matcha Soja Frappuccino sterbe ich. Beside – gibt es etwas genialeres, als einen kühlen Cocktail (ohne Sahnebasis – pfui) in einer lauen Sommernacht? NEIIIIIIN! Auch Bowle kann man wahnsinnig toll variieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Einziges Laster von mir: Ich trinke im Sommer vermehrt Cola Light und Red Bull Sugarfree (alles andere als gesund – I know).

Leichtes Essen ist mir persönlich auch wesentlich lieber, als diese schwere Kost, die es immer im Winter gibt. Dadurch, dass es so warm ist, reichen ein Salat, viele frische Früchte oder eine Suppe oftmals aus und gesünderes Essen schmeckt sowieso wesentlich besser, als diese ganze Hausmannskost. Ich frage mich, wie es einige Leute schaffen, bei der Tropenhitze noch ein Schnitzel zu verdrücken, aber gut, das frage ich mich im Winter auch. Zum Grillen bin ich heuer leider noch nicht gekommen und ich weiß auch gar nicht, ob es noch etwas wird, aber ich gebe mein Bestes, um das Versprechen, mit meinen Mädels zumindest einmal zu grillen, noch einzulösen. 

Natur pur

Mit Natur meine ich nicht nur Landschaften, schöne Blumen oder viel Grün, sondern es bezieht sich viel mehr auf einen selbst. Das habe ich in diesem Beitrag (-HIER) bereits lange und ausführlich erklärt. Ich verbringe den Sommer generell mit wenig Make-up und ganz einfachen Outfits, wie schlichte T-Shirts, Shorts und Tanktops. Meine Haare sind meistens zusammengebunden. Es ist wie Urlaub, weniger Zeit im Badezimmer zu verbringen, was aber nicht heißen soll, dass ich mich im Sommer nicht auch gerne schön herrichte. Nur mache ich das viel seltener und bleibe lieber den etwas sportlicheren, natürlichen Look treu. Auf den Fotos, wo ich zu sehen bin (oder ein Teil von mir), seht ihr übrigens zwei meiner liebsten Sommeroberteile.

Dinge, die ich im Sommer unbedingt noch tun möchte

Selbstverständlich habe ich mir auch eine kleine Summer To-Do-Liste überlegt, bevor meine Ferien angefangen haben. Leider werde ich wohl nicht alles heuer machen können, da manche Dinge heuer nicht mehr wirklich möglich sind und es ohnehin viel zu viel für kurze Zeit ist (im Sommer sollte es keinen Stress geben), aber dafür hoffe ich ganz stark drauf, dass ich vieles davon im nächsten Sommer nachholen kann.

  • Auf eine Rooftop-Party gehen/ Meine eigene Rooftop-Party machen
  • Palettenmöbel bauen
  • An den Grünen See fahren
  • An den Spiegelsee fahren
  • Grillen
  • Ein paar bestimmte Fotoideen umsetzen, die sich nur im Sommer umsetzen lassen
  • Ans Meer fahren
  • Einen Roadtrip durch Österreich machen
  • In den Süden fliegen
  • Draußen Brunchen oder Frühstücken (mit Meer- oder Seeblick)
  • Auf ein Dorffest gehen
  • Auf ein Festival gehen
  • Noch ein paar Wanderungen machen
  • In einer Almhütte übernachten und mit meinen Freunden eine megafette Almparty machen
  • Buschenschank gehen
  • Mit meiner Besten Freundin sommerliche Freundschaftsfotos machen
  • Minigolf spielen gehen
  • Ein Open Air Kino besuchen (auch wenn ich sonst nicht so der Kino Fan bin)
  • Einen Abend mit internationalen Speisen aus einem bestimmten Land mit meinen Mädels machen
  • Flashtattoos aufkleben
  • Die Apfelstraße besuchen
  • Neue Eissorten ausprobieren bzw. mit den Fahrrad ins Eiscafé fahren
  • Citybeach in Graz gehen
  • In unserem viel zu kalten Bach die Füße reinhalten und mich dann aufregen, weil es so kalt ist 😉
  • Neue Restaurants kennenlernen
  • Nach Italien und Kroatien fahren und dort nicht in einem Hotel, sondern in einem Apartment „wohnen“
  • Draußen einen Spieleabend machen
  • Am Lagerfeuer sitzen und dämliche Lagerfeuerlieder singen 🙂
  • An den Schwarzlsee fahren
  • Eine Inge trinken
  • Eine Radtour machen
  • Eine Sommerrodellbahn besuchen
  • Mit Freunden spontan irgendwo hinfahren
  • Zelten/ Camping
  • An die südsteirische Weinstraße fahren
  • Ein Buch lesen
  • Am Strand/See Uno und Federball spielen
  • Neue Leute kennenlernen
  • Picknicken gehen

On Tour with Opel Adam Rocks

 

*Werbung – Dieser Bericht beinhaltet Werbung. Das Auto wurde mir für drei Tage zur Verfügung gestellt. Alle Spesen bezüglich des Autos (Tank) wurden von Opel übernommen. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

Dass Adam und ich einmal aufeinander treffen würden, wusste ich schon einige Zeit lang. Nur wohin sollte mich mein kleiner, zeitlich beschränkter Cityflitzer bringen? Ganz Österreich stand mir offen. Ich empfand es als gar nicht schlimm, dass ich „nur“ im Inland mit Adam herumdüsen durfte, denn dadurch wurde mir erneut bewusst, in was für einem schönen Land ich lebe und wie sehr ich Österreich liebe. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, ins Ausland zu fahren, wäre es wahrscheinlich Italien geworden, aber im Nachhinein bin ich froh, dass ich doch ein bisschen mehr Österreich genießen konnte.

Da Adam ein echtes Stadtkind ist, entschlossen meine Freundinnen und ich uns, dass wir Adam eine ganz andere Seite von Österreich zeigen wollten. Somit ging es für uns nach Kärnten an den Wörthersee. Und wisst ihr was? Besser hätten meine Sommerferien nicht beginnen können. 

 

Schon lange träume ich davon, einmal selbst in ein anderes Bundesland zu fahren. Da ich mir „mein eigenes“ Auto mit meiner Mutter teile, ist es bis jetzt noch nicht so weit gekommen. Ihr wisst, wie Mütter sind und da das Auto auf ihrem Namen läuft, sitzt sie immer noch am längeren Hebel. Dank Adam konnte ich mich nun endlich selbst hinters Steuer setzen und erstmals eine „weitere“ Strecke fahren. Ansonsten konzipieren sich meine Routen lediglich zwischen Weiz und Graz, was auf Dauer ziemlich langweilig werden kann, da man die Strecken bereits in- und auswendig kennt. Endlich lernte ich neue Straßen und Strecken kennen. Für mich war das ein richtiges Freiheitsgefühl, auch wenn die Autobahn auf dem Weg nach Kärnten überwiegend zweispurig und sehr kurvenreich war. Ich selbst bin eher dreispurige, gerade Bahnen gewohnt, aber das schöne Landschaftsbild auf dem Weg dorthin hat natürlich alles wieder wett gemacht.

Alleine während der Fahrt ging es schon ziemlich lustig zu. Am Abend zuvor habe ich meine Playlist überarbeitet, sodass wir auf dem Weg von der Steiermark nach Kärnten tolle Musik hatten. Meine Top 10 Sommerlieder findet ihr übrigens am Ende des Beitrags. Diese Songs werde ich auf ewig mit diesem Kurztrip verbinden und sie gehören für mich einfach in das Sommerinventar 2015.

Da ich am Vortag bereits die weite Strecke von Wien bis zu mir nach Hause fahren musste, hatte ich mich bereits sehr an Adam gewöhnt. Wegen den vielen PS musste ich allerdings ziemlich aufpassen, dass ich es mit der Geschwindigkeit nicht übertrieb. Ich kann nur immer wieder betonen: mein Corsa hat 70 PS und da steh ich immer ziemlich tief im Gas, damit ich überhaupt über die Autobahn komme, ohne dass alle anderen an mir vorbeiziehen. Zumindest habe ich uns alle sicher nach Kärnten gebracht und das fast ohne Navi, aber auf einer Autobahn kann man nicht viel falsch machen. Vor Ort wurde ich sogar auf Adam angesprochen und anscheinend hat „mein“ kleines Autolein so viel Sympathie erweckt, dass wir kurzerhand zu einem schattigen Parkplatz gelotst wurden.

Den größten Teil des Tages verbrachten wir im Klagenfurter Strandbad. Auf den Bildern könnt ihr praktisch Step by Step zugucken, wie ich immer brauner wurde. Genau das war mein Ziel. Während der anstrengenden Prüfungsphase habe ich wenig Sonne gesehen, aber jetzt konnte ich den Bräunungsgrad meines Teints endlich ein bisschen auffrischen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie braun meine Freunde bereits waren und wie blass ich daneben aussah, aber so langsam komme ich einer gesunden Sommerbräune immer einen Schritt näher.

 

Endlich mal nichts tun, einfach die Seele baumeln lassen und die Sonne genießen. Mein Sommer hat angefangen! Dort wo es schön ist, würde man am Liebsten länger bleiben und es war wirklich schade, dass wir uns nur auf einen einzigen Tag beschränken mussten, weil es dort eben wirklich wunderschön ist, aber der Sommer ist zum Glück noch lang. Außerdem hatte ich endlich wieder ein bisschen mehr Zeit für die Mädels. Schön, dass es mir ermöglicht wurde, mit ihnen an einen traumhaften Ort zu fahren. So einen kleinen Kärntentrip hatten wir schon länger vor, aber durch die Möglichkeit, die mir Opel geboten hatte, konnten wir uns diesen kleinen Wunsch schneller erfüllen, als gedacht.

Mit dem Wetter hatten wir genau ins Schwarze getroffen. Es war den ganzen Tag über sehr warm, sonnig und nur einzelne Wölkchen waren am Himmel zu finden. Allerdings verdichteten die sich gegen Abend und kurz gegen 18 Uhr herum begann es, leicht zu tröpfeln. Also packten wir unsere Sachen und fuhren spontan nach Pörtschach weiter. Ich würde sagen, bevor ich mir hier noch die Finger mit langen Zeilen wundtippe, lasse ich einfach die Bilder sprechen. Die Auswahl fiel mir wirklich schwer, welche ich euch zeigen möchte, denn im Grunde genommen sind so viele schöne dabei, darum könnt ihr euch jetzt auf eine kleine Bilderflut gefasst machen.

An dieser Stelle möchte ich unbedingt ein bisschen für „mein“ Land werben. Österreich ist wunderschön und je älter ich werde, umso mehr weiß ich die Schönheit unseres Landes zu schätzen. Das heißt natürlich nicht, dass ich nie wieder in ein anderes Land reisen und Urlaub am Meer machen möchte, ganz im Gegenteil. Aber mittlerweile würde mich auch ein Österreichurlaub vollkommen zufriedenstellen. Vor ein paar Jährchen sah das noch ganz anders aus. Da wollte die pubertierende Lisa nur noch in die große weite Welt hinaus. Heute weiß ich, was ich an Österreich habe und jedes unserer Bundesländer ist auf seine eigene Art und Weise schön. Auf unseren 83.878,99 km2 gibt es so viel zu entdecken und zu sehen. Und genau das habe ich in diesem Sommer auch vor. Meine europäischen Hauptstädte stehen immer noch ganz oben, keine Frage, aber diese Wünsche werde ich mir nach und nach auch ganz bald erfüllen.

Wie versprochen gibt es jetzt noch meine persönliche Sommerplaylist. Worauf wartet ihr noch? Auf eure Playlist laden, ab ins Auto, Musik an, gegen den Sonnenuntergang fahren und genießen!

Einfach Draufklicken und ihr kommt direkt zum Song
Danke Adam, für den tollen Kurztrip mit dir <3 
 
*In Zusammenarbeit mit Opel

Inspiriert durch Westwingnow

 

*Sponsored Post (Werbung) – Dieser Bericht beinhaltet Werbung in Form von Sponsoring. Die Tatsache, dass es sich hierbei um eine Zusammenarbeit handelt, ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Betrachtung.


 

In letzter Zeit beschäftige ich mich wieder richtig gerne mit Interieur und Wohndekorationen. Da trifft es sich doch genau richtig, dass ich neulich von Westwing angeschrieben wurde. Sie hat mich auf den neuen Onlineshop „Westwingnow“ aufmerksam gemacht. Dort habe ich mich ausgiebig umgesehen und durchgeklickt und nun möchte ich euch den neuen Onlineshop vorstellen. Kombiniert mit tollen Inspirationsbildern, habe ich eine kleine Wunschliste erstellt. Ich zeige euch zwei meiner absoluten Interieur- und Wohn-Must-Haves und was bei mir unbedingt noch einziehen muss.

Must-Have 1

Dekokissen

Links (von oben nach unten): Kissenhülle CHUCK by Port Maine, Kissen STRIPES, Kissen LOVEMOON by Hübsch Rechts (von oben nach unten): Kissenhülle SMALL SQUARES by Tom Tailor, Kissenhülle BOHO BASH by Prestigious Textiles, Kissenhülle SMALL SQUARES by Tom Tailor

Links (von oben nach unten): Kissenhülle CHUCK by Port MaineKissen STRIPESKissen LOVEMOON by Hübsch

Rechts (von oben nach unten): Kissenhülle SMALL SQUARES by Tom Tailor, Kissenhülle BOHO BASH by Prestigious Textiles,  Kissenhülle SMALL SQUARES by Tom Tailor

Für den Sommer möchte ich mir unbedingt Palettenmöbel bauen. Diese sehen nur halb so schön aus, wenn sie nicht richtig dekoriert werden. Was muss also unbedingt drauf? Richtig! Dekokissen. Die hübschesten Kissen habe ich euch oben verlinkt.

Must-Have 2

Windlichter, Kerzen und Laternen

 

Links (von oben nach unten): Windlicht GRAPHIC GOLD by Bloomingville, Laternen-Set LUNA, Laternen-Set LINDA Rechts (von oben nach unten): Windlicht GEOGOLD by Bloomingville, Windlicht ELANA by Culinary Concepts , Windlicht GOLDEN DESERT by Bloomingville

Links (von oben nach unten): Windlicht GRAPHIC GOLD by BloomingvilleLaternen-Set LUNALaternen-Set LINDA

Rechts (von oben nach unten): Windlicht GEOGOLD by BloomingvilleWindlicht ELANA by Culinary Concepts Windlicht GOLDEN DESERT by Bloomingville

Auch auf meinem Palettentisch darf die Dekoration nicht fehlen. Nicht nur im Winter bzw. zu Weihnachten mag ich Kerzen, Windlichter oder Laternen sehr gerne, sondern auch im Sommer. Eine kleine Laterne neben der Palettensitzbank zaubert bestimmt eine wunderschöne Atmosphäre. Windlichter dürfen im Sommer sowieso nicht fehlen. Absolute Lieblingsfarbe für Windlichter: weiß und gold. 

 

 Weitere tolle Produkte und Inspirationen findet ihr auf Westwingnow. Schaut vorbei. Es gibt wirklich viel zu entdecken und ich bin mir felsenfest sicher, dass auch ihr euer Herz ganz, ganz schnell an ein Lieblingsstück verschenken werdet.

*Advertorial
In Zusammenarbeit mit Westwingnow 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Manchmal wünsche ich mir, die Welt würde sich aufhören zu drehen. Ich will den Zeiger der Uhr festhalten, der mich mit seinem unerträglichen Ticken wahnsinnig macht. Aus aller Kraft versuche ich, mich selbst in der Zeit gefangen zu halten, in der ich gerade bin. Ich will, dass es so bleibt. Es ist gut so, wie es jetzt ist. Ich will keine Veränderungen, ich will nicht, dass es weitergeht. Ich will nur ein Stop! 

Oftmals wird mir klar vor Augen geführt, wie schnell sich alles verändern kann. Der Tag davor war nicht so, wie es der heutige ist. Es genügt nur ein Bruchteil einer Sekunde, um aus der Bahn geworfen zu werden. Dabei ist man doch glücklich, so wie es jetzt ist. „Ich und Ich“ singen nicht umsonst: „So soll es sein, so kann es bleiben.“ So schön die einzelnen Verse auch klingen, so wunderbar die Vorstellungen sind, aber es geht nicht. Man kann so etwas Unantastbares wie Zeit nicht festhalten, so sehr man auch in einer bestimmten Situation festhängen möchte. Wir können uns an all das festkrallen, aber irgendwann beginnt unsere Hand zu zittern, wird schwach und dann müssen wir loslassen. Loslassen heißt nicht immer, in den Abgrund zu fallen. Es liegt an uns – wir müssen für unser Glück und die Zufriedenheit kämpfen. Permanent! Wir dürfen nicht stehen bleiben, wenn uns ein Moment gerade passt, sondern sollten danach streben, dass er immer wieder kommt. Tiefpunkte sind gut, denn nur die Schattenseiten können uns zeigen, wie schön der Sonnenschein ist. Ansonsten würden wir verlernen, das Glück zu schätzen.

 Ich spüre, dass sich gerade etwas verändert. Eine Veränderung, die mir Angst gemacht hat. Es ist alles so surreal, denn so kenne ich mich gar nicht. Es war so, als hätte ich etwas verloren, was früher einen Teil meiner Persönlichkeit ausgemacht hat. Wo ist nur dieser verdammte Ehrgeiz hin? Ich bin so abgelenkt und kann mich kaum konzentrieren. Mein Kopf platzt beinahe vor lauter Gedanken, ansonsten will nichts hinein. Aber ich habe etwas gelernt: Ich darf mich nicht ständig darauf konzentrieren, was mir nicht passt. Ich darf mein Augenmerk nicht auf diese Wendung legen, sondern ich muss gegensteuern. Ja, der erste Satz stimmt: Manchmal wünsche ich mir, die Welt würde sich aufhören zu drehen. Aber es ist ein Widerspruch. Die Welt sollte sich nicht darum drehen, immer die Beste zu sein. Perfektion klingt verlockend, nur ist es überhaupt wert, danach zu streben? Immer in eine Richtung zu gehen, die zu einem Zielpunkt führen soll, den kein Mensch erreichen kann? Obwohl das manchmal von einem verlangt wird?

Wir haben es in der Hand. Jede Veränderung hat einen Sinn. Egal, wie verschwommen, vage und nebelig die Zukunft aussehen wird – jede Ungewissheit wird irgendwann klar. Ich verstecke mich nicht mehr, halte nicht mehr den Uhrzeiger fest, sondern versuche die Angst vor der Unklarheit zu bekämpfen. Ich lasse nicht zu, dass irgendetwas etwas mit mir macht, sondern ich packe selbst mit an. Norman Vincent Peale hat einmal gesagt: „Change your thoughts and you change your world.“ Und damit hat er Recht!

Haul: Woman Shopping Day

Wer mir auf Instagram (-HIER) folgt, der weiß bereits, dass ich es mir am Donnerstag nicht nehmen lassen habe, anlässlich des Woman Day kräftig die Kröten springen zu lassen. In Deutschland wird man den Woman Day wahrscheinlich nicht kennen, darum möchte ich euch kurz erklären, worum es sich hierbei handelt. Man kann ihn ganz gut mit der Glamour Shopping Week vergleichen. Der Woman Day macht sozusagen Shoppingträume wahr. Teilnehmende Stores locken mit Rabatten zum Einkauf und man hat an diesem Tag die Möglichkeit, fleißig einzukaufen und trotzdem weniger zu bezahlen. Bei den teilnehmenden Shops handelt es sich unter anderem um Mango, Tezienis, Calzedonia usw. Stores wie Orsay, Vero Moda und Only haben offiziell zwar nicht am Woman Day teilgenommen, aber auch dort gab es an diesem Tag verlockende Prozente und Rabatte. Schade fand ich, dass Stores wie Zara und H&M nicht teilgenommen haben, aber man leider nicht alles haben.

Ein bisschen später, als geplant (Danke YouTube) möchte ich euch nun endlich meine kleine Ausbeute zeigen. Als zusätzliches Extra möchte ich euch auch noch ein paar Sachen zeigen, die ich mir damals in Wien bei Forever 21 und sixx gekauft habe, also könnt ihr euch in meinem Video am Ende dieses Posts auf knapp 25 Minuten Shoppingwahnsinn freuen.

Ich nutze solche Aktionen wahnsinnig gerne, um mich komplett für eine neue Jahreszeit auszustatten, darum finde ich es auch sehr gut, dass der Woman Shopping Day direkt zu Beginn des Frühlings stattgefunden hat. Sales sind leider immer etwas später, was sich allerdings von selbst verstehen dürfte. 

Hier zeige ich nun in Form von kleinen Bildausschnitten, wo ich überall eingekauft habe. Meine große Liebe gilt meinem neuen Blazer von Orsay, in den ich mich bereits in Wien unsterblich verliebt habe. Gut, dass ich dort noch nicht zugeschlagen habe, denn bei Orsay gab es auch Prozente. Selbstverständlich ist er dunkelblau, also nicht so wirklich frühlingshaft, aber dafür richtig Businesslike. Ich muss noch irgendwie eine Möglichkeit finden, ihn legerer zu kombinieren, damit er nicht zu sehr nach Büro aussieht, aber ich glaube, ich habe dafür schon eine ganz gute Kombination gefunden. Wollt ihr diese dann in Form eines Outfitposts auf dem Blog sehen? Oder soll ich versuchen, mehrere Outfits damit zusammenzustellen? Lasst es mich doch einfach wissen.

Bei den Oberteilen mag ich momentan luftige Teile sehr gerne. Nicht, weil sie ein kleines Bäuchlein ganz gut kaschieren, sondern auch, weil sie superangenehm zu tragen und wahnsinnig kombinierfreundlich sind.

Ansonsten war ich vor allem auf der Suche nach einer neuen Jeans. Ich habe sogar zwei gefunden. Einmal bei Mango und die andere bei Only. Trotzdem möchte ich demnächst in eine etwas hochwertigere Jeans investieren. Könnt ihr mir dafür gute Marken empfehlen? Ich schwanke zwischen Levis und Replay, aber im Endeffekt ist es mir wichtig, dass sie gut sitzt und mir gefällt.

Ich bin echt megahappy, dass sich mein Kleiderschrank wieder ein bisschen neu gefüllt hat. Kennt ihr dieses Glücksgefühl, wenn man nun wieder ganz viele neue Outfits zusammenstellen kann? Ich freu mich sozusagen nun noch viel mehr auf die wärmeren Tage.

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Liebe? Ist so etwas heutzutage noch „cool“? Beziehungsweise gibt es sie überhaupt noch? Zugegeben, ich habe mich dezent zurückgehalten, was das Thema Valentinstag betrifft. In der Blogsphäre quellen die Postings bezüglich dieser Thematik über. Schon in den letzten Wochen fand man den einen oder anderen Beitrag dazu und ich würde leugnen, wenn ich mein Interesse daran bestreiten würde. Ich habe sie verfolgt. Ja, sogar gerne verfolgt, aber ich selbst habe darüber lieber geschwiegen. Kann ich darüber überhaupt etwas sagen? Nicht, dass ich es nicht probiert hätte. Nein, in meinen Entwürfen überschlagen sich die Beiträge, die ich nach dem letzten Wort, welches hier getippt wird, unverzüglich und für alle Ewigkeiten löschen werde. Vielleicht liegen mir solche Themen nicht. Wer weiß oder besser gesagt, was weiß ich schon über die Liebe? Dennoch möchte ich diesen Tag nicht wortlos an mir vorbeiziehen lassen. Schlussendlich habe ich doch noch etwas dazu zu sagen.

Valentinstag. Für die einen ist es DER Tag der Liebe, während die anderen nur noch genervt sind. Entweder von dem ganzen Kommerz, der hinter diesem Tag steckt, oder von den auf permanent Wolke Sieben schwebenden Turteltäubchen. Es kann schon sein, dass es ein Tag ist, der den einen oder anderen Single frustriert, mich nicht miteingeschlossen, denn ich habe eine dicke Mauer vor mir aufgebaut und bin momentan in der Lage, dass mir dieser Tag am Allerwertesten vorbeigeht. Ich will nichts schlecht machen, was ich bis jetzt nicht wirklich erlebt habe, gleichzeitig ist dieser Tag für mich nichts anderes, als der Tag für die Schokoladen- und Blumenindustrie, um den Umsatz kräftig in die Höhe schnellen zu lassen. Wiederrum auf der anderen Seite frage ich mich: Wahre Liebe? Gibt es so etwas heutzutage überhaupt noch?
 

Jeden Mittwoch wird uns doch das beste Beispiel vorgelebt, dass Liebe nichts anderes ist, als etwas, mit dem man gut Geld verdienen kann. Natürlich spiele ich hier auf den Bachelor an. Ich schaue mir die Sendung seit der ersten Staffel nicht mehr an, insgeheim deswegen, weil es mich nervt, dass dutzende willige Damen sich nur für die Kamera so schamlos prostituieren. Sie schrecken für den großen Auftritt im Assi-TV nicht einmal davor zurück, weiterzugehen. Sie missachten ihre persönlichen Grenzen, während sie dem nicht einmal gutaussehenden Junggesellen die Zunge in den Hals stecken, wohlwissend, dass zuvor schon eine andere das gleiche getan hat. Wobei – haben diese Frauen überhaupt Grenzen? Ich glaube nicht. Hier geht es nur um die potentielle Karriere als Z-Promi und die intrinsische Hoffnung, bei Dschungelcamp 2015 Highlife dabei zu sein, um dann bei dem ersten Kakerlakencocktail in Tränen auszubrechen.

Bezüglich solcher Vorbilder suche ich lieber das Weite und distanziere mich von jeglicher Romantik. Darum frage ich mich wohl, wie man als alteingesessenerer Single seinen Valentinstag erträglicher machen kann? Schritt 1: Das Haus nicht verlassen. Das habe ich an diesem Tag nicht vor, schließlich gäbe es auch keinen Grund dazu, mich freiwillig der Kälte und verliebten Pärchen auszusetzen. Dann doch lieber etwas herrlich Unkonventionelles und Unromantisches zu Hause machen. Heuer habe ich mich schon mit dem einen oder anderen Anti-Valentinstag-Überlebenstipps auseinandergesetzt, mit wertvollen Tipps, wohlgemerkt. Aber nichts für mich. Der Rest schwört auf Shades of Grey (darum auch die Shades of Grey inspired Bilder mit der Augenbinde 😉 und die Rosen für den Bachelor :D). Besser kann man seinen Valentinstag wohl nicht verbringen. Zu dumm nur, dass ich den Film schon gesehen habe. Ich muss zugeben, trotz intensiver Züchtigungen und anderen Praktiken, auf die ich an dieser Stelle lieber nicht eingehen möchte, war der Film sogar dezent romantisch. Wer also liebesgeschichtenfrei sein möchte -und das ein für allemal, gänzlich, komplett- der sollte sogar auf Shades of Grey verzichten. Das frustriert trauende Singles nur. Außer in euch schlummern Hobbypsychologen und ihr wollt die tiefe, schwarze und verdorbene Seele des Christian Grey näher durchleuchten. In diesem Sinne kann ich nur sagen: Viel Spaß! 

Und mein Wort zum Schluss, um die oben gestellte Frage zu beantworten! Wahre Liebe? Gibt es das überhaupt noch? Ja, es gibt sie, es gibt sie sogar noch sehr oft auf der Welt. Egal, wen man liebt. Zu gerne erinnere ich mich an meine Eltern zurück, denn jedes Jahr hat mein Papa am Valentinstag meiner Mama einen Stock Orchideen mitgebracht und das nach all den Jahren. Darum bedeuten mir Orchideen sehr viel. Habe ich schon die wahre Liebe gefunden? Jein! Vielleicht noch nicht den Menschen, mit dem ich mir vorstellen kann, mein Leben zu verbringen, aber es gibt Menschen, die ich bedingungslos liebe, die mein Fels in der Brandung sind und die mir mit ihrer bloßen Anwesenheit alles geben, was ich zum Glücklichsein brauche: Meine Familie (besonders der -ihr wisst, was jetzt kommt- Käfer) und meine besten Freunde! 

Anekdoten aus dem Leben einer Studentin

Wehmütig starre ich nun schon seit einer gefühlten halben Stunde auf ein Foto, welches nun bereits fünf Jahre alt ist. Nahezu taxierend kleben meine Augen auf einem einzigen Bauwerk. Das blonde Mädchen davor? Unwichtig! Es macht mich traurig, dass es schon so lange her ist und alleine der bloße Gedanke, dass das mein letzter richtiger Städtetrip war, lässt mich zittern. Wo ist nur die Zeit geblieben? Das Bild zeigt mich, wie ich überglücklich vor der Tower Bridge in London stehe. Ich weiß noch ganz genau, wie schön dieses Gefühl war, als ich mir einen langjährigen Traum erfüllt habe. Einmal in meinem Leben London sehen. Der tränenreiche Flug war sofort vergessen, die Flugangst einfach hinter ein Placebo geschoben, bei welchem mir meine Mutter weis machen wollte, dass es gegen Flugangst hilft. Tat es eigentlich nicht. Ich glaubte daran, also erfüllte es seinen Zweck. Meine Flugangst nehme ich in Kauf. Einfach weil ich in meinem Herzen eine Geographin bin, die viele Ecken und Kanten auf der Welt entdecken möchte. Fünf Jahre sind seit London vergangen. Ich habe es schon erwähnt. Nur – warum habe ich so viel Zeit verstreichen lassen? Fünf Jahre? Warum? Warum bin ich seit London in keiner Stadt außerhalb von Österreich mehr gewesen?

Fakt ist -und das habe ich ziemlich zum Anfang meines Blogs gesagt- ich will einmal alle Hauptstädte in Europa sehen. Seit über einem Jahr ist das allerdings nicht mehr genug. Ich will mehr. Ich will etwas Außergewöhnliches erleben. Ein Abenteuer. Amerika klingt verlockend. Aber nach Amerika will jeder. Das ist nichts Besonderes mehr. Natürlich träume ich weiterhin von einem Trip in die Staaten, aber es besitzt nicht mehr eine solche Relevanz, wie damals, als ich 14 Jahre alt war. Neben den ganzen europäischen Hauptstädten steht Tokio ganz oben auf meiner Liste. Dass es als Studentin noch unerfüllbar bleiben wird, ist klar – jedenfalls für mich. Aber irgendwann, ja, irgendwann stehe auch ich vor dem Tokyo Tower, lächle in die Kamera, voller Glück und Freude und ich bin mir sicher, ich werde noch glücklicher aussehen, als auf dem Foto vor der Tower Bridge. Irgendwann shoppe ich in Shibuya, esse Sushi in einem echten japanischen Sushirestaurant, stehe am Fuße des atemberaubenden Fuji und versuche mich mit schlechtem Japanisch in der Metropole zurechtzufinden. Irgendwann werde ich vor Ort Hanami erleben und Sake trinken. Und vorher werde ich noch brav Japanisch pauken, damit ich das schlechte Japanisch in Japan auch anwenden kann. Noch vor kurzem hätte ich alles dafür getan, ein Auslandssemester dort zu machen. Diesen Wunsch habe ich aber gar nicht mehr. Viel lieber möchte ich nach meinem Studium dort hinreisen, sozusagen als Belohnung, dass ich es wirklich durchgezogen habe, obwohl anfangs keiner wirklich daran glaubte.

Was jedoch bleibt ist die Reiselust, die sich immer mehr in mir ausbreitet. Die Sehnsucht nach der Ferne tut weh, richtig weh. Ständig sehe ich Urlaubsfotos auf Instagram und Facebook und dann muss ich mich selbst fragen: „Hey Lisa, warum fährst du nicht einfach auch irgendwohin?“ Die letzten Jahre ließen kaum Raum, eine Reise zu planen, obwohl mein Traum schon so lange feststeht. Ich möchte über die Ponte 25 de Abril fahren, egal wie mulmig mir dabei zumute sein wird, in dem Wissen, dass sich unter mir das tosende Meer befindet, ich möchte in einer heißen Quelle in Island baden und vor dem Eiffelturm ein Outfit shooten. Und fernab von Europa – ich will die Zhongyuan Buddha Statue, die höchste der Welt, live sehen.

Irgendwie muss ich mir selbst an den Kopf greifen. Wie blöd bin ich eigentlich? Neulich hat mir ein guter Freund meines Vaters das gesagt, was ich endlich hören musste, um aufzuwachen. „Jetzt hast du noch die Chance, die Welt zu sehen. Tu es einfach!“ Er hat Recht. Er hat so etwas von Recht. Die letzten Jahre habe ich mit Ausreden verschwendet, gemeint, ich hätte keine Zeit und dass es finanziell nicht drin ist. Bullshit! An dieser Stelle verzeiht mir die Ausdrucksweise. Zeit kann man sich nehmen. Man muss nicht immer der pflichtbewusste Mensch sein. Was bringt mir das auch, wenn ich dadurch vergesse, mein Leben einfach mal zu genießen? Und Reisen können sich auch Studenten leisten. Es gibt so viele, die von den Eltern keine Finanzspritze bekommen und trotzdem viel herumkommen. Dann muss ich halt sparen und viel neben der Uni arbeiten. Dann geht das schon. Irgendwie. Ich schaffe es auch, wenn es andere schaffen.

Vielleicht nehme ich mir auch zu viel vor. Ich neige immer dazu, mir viele Pläne zu machen, mir unzählige Dinge aufzubrummen und im Endeffekt kann ich dann gar nichts von meiner To-Do-Liste erfüllen. Warum sage ich mir immer: „Du willst alle Hauptstädte Europas zumindest einmal sehen!“ anstatt: „Fangen wir doch klein an. Budapest ist zum Beispiel sehr schön.“ oder „Egal was, wir nehmen das, was Hoferreisen hergibt.“ Abgesehen davon ist nicht nur das relevant. Einfach mal spontan sein. Spontanität? Habe ich anscheinend verlernt. Ich weiß noch, wie spontan ich mit 18 war. Kann man Spontanität überhaupt verlernen? Vielleicht ist es wie Fahrradfahren. Man muss nur wieder damit anfangen, dann wird man bestimmt sofort wieder die richtige Balance finden.

Daran glaube ich jetzt. Immer, wenn ich realistisch, aber positiv angehaucht denke, funktionieren die Dinge, so wie ich will. Darum – nicht mehr Ausreden finden, einmal etwas für mich tun und dann kann ich auch das Fernweh heilen! Ganz bestimmt. Wenn es diesmal keine europäische Hauptstadt ist, auch nicht schlimm. Hauptsache ich sehe einmal etwas anderes, als Balkonien 🙂

MAC Cosmetics Pressed Pigment „Nostalgic“

Nach ein paar freien Tagen, die ich mir gegönnt habe, melde ich mich nun im Neuen Jahr zurück. Ich hoffe, ihr seid allesamt gut rübergerutscht und wohlbehalten im Jahr 2015 angekommen. Das neue „Blogjahr“ möchte ich heuer mit einem Beautypost einläuten, denn ich habe meine MAC Sammlung wieder um ein Schätzchen erweitert. Die Sammlung wächst, zwar nachhaltig und langsam, aber sie wächst. Eigentlich war es mein Plan, mir ein loses Pigment zu gönnen, allerdings sind Pigmente nur im Online Shop oder in den MAC Stores erhältlich und nicht an den Countern, wovon es in Graz nun schon bereits den zweiten gibt, auch wenn er sich eigentlich im politischen Bezirk Graz-Umgebung befindet (wir wollen schließlich geographisch korrekt bleiben). Jedenfalls hat mir eine MAC Make-up-Artistin gesagt, dass ich an den Countern keine losen Pigmente finden werde. Was man aber sehr wohl an den MAC Countern bekommt, sind gepresste Pigmente, darum möchte ich euch heute das gepresste Pigment in der Farbe „Nostalgic“ vorstellen.

Produktinformationen zu MAC „Nostalgic“

 
Farbe: Peach
Finish: Glitter
Undertone: Warm

 

Da es sich um mein erstes gepresstes Pigment handelt, bin ich noch keine Expertin darin, sie zu reviewn, aber ich habe mein Bestes gegeben, mir eine objektive Meinung zu bilden und euch eine gute Review darüber abzuliefern. Die Konsistenz des Pigments ist seidenweich und man erkennt sogar einen Unterschied zu den Konsistenzen der Lidschatten, obwohl sich ein gepresstes Pigment optisch kaum von solchen unterscheidet. Dennoch ist das gepresste Pigment ca. 7 Euro teurer, als die herkömmlichen Lidschatten von MAC, obwohl sich die gleiche Grammmenge in dem Döschen befindet. Ich persönlich weiß nicht, woran das liegen könnte, würde aber am ehesten auf die Pigmentierung an sich tippen. Jedoch – im Vergleich zu den dunkleren Lidschatten, wie beispielsweise „Beauty Marked“, würde ich die Pigmentierung nicht als besser bezeichnen. Vom Pigmentierungsniveau her sehe ich „Nostalgic“ im Vergleich zu den Lidschatten „Woodwinked“ und „All That Glitters“, welche ich auch selbst besitze, sogar etwas darunter. „Woodwinked“ und „All That Glitters“ sind im übrigen auch schlechter pigmentiert, als „Beauty Marked“, obwohl sie an sich sonst eine gute Pigmentierung aufweisen. Da „Nostalgic“ allerdings ein etwas hellerer Ton ist, ist die Pigmentierung in Vergleich zu helleren Tönen, wie beispielsweise „Sweet Lust“, besser und stärker vertreten. Er ist angenehm im Auftrag, jedoch sollte man vorsichtig sein, wenn man etwas von dem Pigment auf den Pinsel aufnimmt. Hier wird deutlich, dass es kein herkömmlicher Lidschatten ist, sondern ein Pigment. Wenn ihr nicht wollt, dass sich das gepresste Pigment sofort in Bröseln verwandeln, dann drückt den Applikator nicht zu fest in die Farbe oder benutzt vorzugsweise einen Pinsel. Um ein besseres Ergebnis zu erzielen, würde ich ihn schichten, was aufgrund dessen, dass er sehr sheer ist, auch notwendig ist, aber das funktioniert wunderbar und problemlos. Weiters habe ich ihn bei meinem ersten Amu als Finish benutzt und habe das Pigment über „All That Glitters“, welches ich auf mein bewegliches Lid aufgetragen habe, verblendet. Ich finde, dass ich dadurch ein tolles Highlight erzielt habe.

Auch die Verpackung unterscheidet sich von den Lidschatten. Zwar befindet sich das gepresste Pigment auch in dem gewohntem schwarzen Schächtelchen, dieses funkelt allerdings und das Design spiegelt sich auch im Döschen wieder. Ich finde den Look sehr edel, wobei mich MAC generell mit seinem Produktdesign überzeugt.

Bei der Farbe handelt ist sich um einen warmen, hellen Peach-Beige-Ton mit schimmernden Finish, der wunderbar mit meinen bereits vorhanden Lidschatten „Woodwinked“ und „All That Glitters“ harmoniert. Allerdings ist er mir doch etwas zu sheer, darum finde ich den höheren Preis nicht wirklich gerechtfertigt, da andere Lidschatten von MAC eine wesentlich bessere Pigmentierung aufweisen. Aber man kann damit toll highlighten. MAC selbst empfiehlt für den high-gloss-Effekt das Pigment feucht aufzutragen, was ich demnächst auch probieren möchte. Hier seht ihr noch einen Swatch. Das Bild ist unbearbeitet und zeigt „Nostalgic“ in zwei Schichten. Zum Abschluss gibt es noch ein Bild meiner aktuellen Lidschattensammlung von MAC: Sweet Lust, Beauty Marked, Woodwinked, All That Glitters und Nostalgic. 

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