Tag : Backen

Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

 

Weiter geht’s mit einer neuen Runde von Gastbloggerbeiträgen. Diesmal heißt die Rettung Claudia von what bakes me smile. Sie unterstützt mich bei meinen Beiträgen und hilft mir, die Beitragslücken wegen meiner Diplomarbeit (ja, ich weiß, wir können es alle bald nicht mehr hören) zu überbrücken. Vielen, vielen lieben Dank liebe Claudia, dass du dir die Zeit genommen hast, ein so ein tolles Rezept auf meinem Blog zu teilen und ich gebe ihr natürlich vollkommen Recht, was den Gusto auf Süßes bei Stress betrifft. Zumindest ist es bei mir gerade so. Ganz neu für mich, da ich sonst bei Stress eher den Appetit verliere. Kurze Info: Die Kekse hätte ich dann gerne bei meinem nächsten Diplomarbeitsnervenzusammenbruch. In diesem Sinne:

 

Viel Spaß!

 


 

Hallo ihr Lieben! Ich freue mich, euch heute ein tolles Rezept hier auf Lisas Blog präsentieren zu dürfen und ihr damit ein wenig auszuhelfen. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie stressig es jetzt für sie ist, an der Diplomarbeit zu arbeiten. Aber eins weiß ich: Bei Stress bekomme ich sofort noch stärkeren Guster auf Süßes. Kennt ihr das? Man hat das Gefühl, das braucht man jetzt und man hat es sich auch ordentlich verdient. Daher hab ich euch diese leckeren Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker mitgebracht. Ich hab sie zuletzt für ein Treffen unserer Grazer Blogger Gruppe gemacht und musste aufpassen, dass noch genug dafür übrig blieben, da die Kollegen vorher auch schon alle kosten wollten. Aber die werden ja so auch schon genug von mir verwöhnt. Schließlich kann ich meine Backwerke nicht immer alleine aufessen.
Ich würd mich freuen, wenn ihr mal auf meinem Blog what bakes me smile vorbeischaut 🙂 Dort gibt es köstliche süße aber auch pikante Backwerke, Snacks, Desserts, Eis und auch Hauptspeisen sind vertreten. Eben all die Leckereien, die mich zum Lächeln bringen.

Aber hier erst mal das Rezept für die Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker:

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Sauerrahm-Kekse mit Hagelzucker

Sauerrahm-Kekse-mit-Hagelzucker

 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Als ich noch in meinem regulärem Studium war, war ich die Meisterin der Prokrastination. In der Prüfungszeit mutierte ich regelrecht zur Putzfee und Zuckerbäckerin. Je weniger Zeit ich hatte, desto aufgeräumter war mein Zimmer, desto ordentlicher war mein Kleiderschrank und desto aufwändiger waren die Backwerke, die ich gezaubert habe. Jetzt in der Diplomarbeitsphase habe ich mir das Prokrastinieren abgewöhnt (oder es zumindest versucht). Ich versuche wirklich, meinen Hintern auf meinen Schreibtischstuhl zu klemmen und brav zu arbeiten. Aber manchmal braucht man doch eine kleine Pause und wie könnte man die besser genießen, als mit gutem Essen? Schon lange wollte ich wieder ein Rezept auf den Blog stellen und dieses Rezept sollte einen einzigen Anspruch haben: Schnell gehen und gut schmecken.

Auch wenn ein Rezept schnell gehen soll, Hektik ist in der Küche nie eine gute Voraussetzung. Darum ist das erste Meisterwerk, welches ich ursprünglich für den Blog machen wollte, eher eine Schandtat geworden. Eigentlich sollte heute ein Rezept für ein Mango-Birnen-Fudge kommen, aber das ist mir alles andere als gut gelungen. Ups. Deswegen musste ich mich wieder in die Küche stellen. Diesmal habe ich versucht, nicht allzu hektisch zu agieren und siehe da: So ist mein überaus köstliches und exotisches Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu herausgekommen. 

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

Vor kurzem habe ich Matchakekse im Supermarktregal entdeckt. Ich wollte sie ohnehin probieren und dank meines Kitchenfails stieß ich auf eine Idee. Die Mango als Grundzutat sollte einfach bleiben. Ich liebe den exotischen Geschmack und gerade jetzt findet man in den Supermarktregalen leckere, reife Mangos. Ich finde, Mango harmoniert super mit Matcha. Wenn ich Mangos zu einem Smoothie vermixe, gebe ich immer ein bisschen Matchateepulver dazu. Schmeckt super. Da ich bei meinem Rezept nicht nur die herkömmlichen Biskotten ersetzen, sondern auch die Creme etwas anders machen wollte, wie bei einem klassischen Tiramisu, brauchte ich noch eine Zutat, denn Schlagobers, Zucker und Mascarpone sind nun wirklich nichts Außergewöhnliches. Voila so kam dann auch noch die Kokosnussmilch mit ins Spiel. Weiters ist das Tiramisu eifrei, denn ich finde den Gedanken, rohe Eier zu essen doch etwas kurios.

Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem Rezept „Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu“ und Gutes Gelingen.

 

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Mango-Kokosnuss-Matcha Tiramisu

 

Vanilla Profiteroles Naked Cake

 

Mittlerweile bin ich wohl so etwas wie die offizielle Tortenbäckerin für Geburtstagstorten, wenn einer meiner Freunde Geburtstag hat. Ich bin sogar oft diejenige, die sich freiwillig dafür meldet. Auch wenn ich beim Backen meistens die Nerven verliere, so tue ich es doch ganz gerne und ich bin froh, wenn sich wieder einmal ein Anlass ergibt, um das Backrohr anzuheizen.

Da diesmal mein bester Freund Geburtstag hatte, lag es ohnehin auf der Hand, ihm eine Torte zu backen. So etwas macht man einfach für seinen Partner in Crime. Weil Alex eine dezent ausgeprägte Abneigung gegenüber Schokolade, Kokos und Vanille hat, war das diesmal gar nicht so einfach. Pst: Die Profiteroles waren trotzdem mit Vanillecreme gefüllt. Außerdem habe ich Schlingel etwas Vanillepuddingpulver in meinen Biskuit gemischt, meine Geheimzutat für einen leckeren Tortenboden. Geschmeckt hat es ihm auch mit versteckter Vanille. Weil die Torte nicht nur beim Geburtstagskind so gut angekommen ist, muss ich das Rezept, das voll und ganz von mir entwickelt wurde, unbedingt mit euch teilen.

 

cherry-profiteroles-naked-cake

 

Who’s the Naked Cake?

Naked Cakes haben sich im letzten Jahr zu einem richtigen Trendgebäck etabliert. Sie sind puristisch, simpel und wirken dennoch superedel. Bei einem Naked Cake handelt es sich um eine Torte, die naturbelassen serviert wird. Heißt, dass das gute Küchlein nicht mit einem Frosting ummantelt wird. Der Cake eignet sich perfekt als leichte Torte, da Ganache, Sahne und Fondant als Ummantelung wegfallen. Damit der Naked Cake auch ohne Ummantelung als leichte Torte durchgehen kann, sollte die Füllung nicht aus einer allzu schweren Masse (z.B. Buttercreme) bestehen. Tolle Alternativen sind hierfür Cremes aus Topfen und Früchten.

Naked Cakes sind zudem alles andere als langweilig. Für den Wow-Effekt sorgt eine besondere Garnierung „On Top“. Diese besteht beispielsweise aus Früchten, essbaren Blüten oder anderem Dekor. Damit es ein richtiger Naked Cake ist, muss sich zwischen den Böden eine Creme befinden. Ansonsten wäre es kein Naked Cake, sondern ein ganz normaler Kuchen.

Trotz des Minimalismus‘, Naked Cakes können ebenfalls etwas aufwändiger sein. Um mein Rezept nachzumachen, braucht man nicht das größte Geschick im Backen. Ein bisschen Geduld sollte man dennoch mitbringen. Auf jeden Fall ist dieser Kuchen mein Sommerabschluss, denn ein bisschen sommerlich sieht er schon aus.

 

vanilla-cherry-naked-cake

 

The Recipe

[kindred-recipe id=“6734″ title=“Vanilla Profiteroles Naked Cake“]

naked-cakeNaked Cake

 

Nachbacken?

Unbedingt. Und auf Instagram am Besten gleich unter den Hashtag #misslaitskitchen setzen.

 

Heavenly Sweet Banana Brookie Cake

 

Schon mal etwas von Brookie gehört? Klingt seltsam, nicht wahr? Im Grunde genommen handelt es sich um ein Wortspiel aus Brownies und Cookies. Brookies! Als ich das Rezept vor einigen Monaten in einer Zeitschrift gesehen habe, wusste ich, dass ich es unbedingt nachmachen muss. Bis jetzt habe ich nur noch auf den perfekten Anlass gewartet, Brookies zu backen. Dieser Anlass ergab sich endlich, als eine Freundin von mir ihren 25. Geburtstag feierte. Allerdings habe ich das Rezept ein bisschen abgewandelt und eine typische Brownieform haben meine Brookies auch nicht wirklich. Selbstverständlich können Brookies auch wie normale Brownies, also quadratisch gebacken werden, doch da meine viereckige Form auf mysteriöse Art und Weise verschwand, wurde mein Brookie rund. Ein Brookie Cake sozusagen.

 

Brookie

Brookie

Nicht Brownie! Nicht Cookie!

Brookies eignen sich hervorragend, wenn man sich nicht entscheiden kann, ob man nun lieber Brownies oder Cookies backen möchte. Die Entscheidung ist ja manchmal gar nicht so leicht. Bei Brookies bäckt man einfach normale Brownies – mit der einzig entscheidenden Ausnahme, dass on top noch Cookiestreuseln sind. Wer Schokolade und Streuselkuchen mag, wird den Brookie lieben. Da ich jedoch immer gerne Obst in meinem Kuchen habe, habe ich kurzerhand Bananen hinzugefügt, obwohl es nicht gerade zu meinen bevorzugten Obstsorten gehört (aber immer noch besser als Marillen – pfui!). Immerhin – zu Schokolade passen Bananen einfach am Besten, quasi eine Art Schokobanane. Darüber hinaus kann ich mir ebenso gut Birnen vorstellen, die aktuell richtig süß, saftig und lecker sind.

 

Bananen Brookie

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Banana Brookie Cake

 

Wenn du das Rezept nachmachen möchtest, würde ich mich sehr darüber freuen, wenn du es auf Instagram teilst und es mit dem Hashtag #misslaitskitchen markierst, damit ich mir dein Ergebnis anschauen und es liken kann. Ich wünsche gutes Gelingen und viel Spaß beim Nachbacken. Lasst euch den Brookie schmecken und genießt ihn in vollen Zügen. Denn ab und zu muss man sich einfach etwas gönnen.

 

No. 12: Würzige Dattel Chai Stangen

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 12: Würzige Dattel Chai Stangen (glutenfrei)

Jeden Monat bringt Billa die wohl genialste Foodzeitschrift ever heraus: „frisch gekocht“. Jedes Monat bin ich gespannt, was mich diesmal erwartet. Wie sollte es anders sein, ist die Dezemberausgabe mehr als christmassy angehaucht. Diverse Keks- und Weihnachtsdinnerrezepte tummeln sich in dem Heftchen und Frau Lait ist wieder einmal ganz überfordert, weil sie nicht weiß, was sie dieses Mal nachkochen soll.

Ich muss sagen, obwohl die Dezemberausgabe der „frisch gekocht“ in diesem Jahr leider etwas enttäuschend war, sowohl Weihnachts-, als auch Silvesterrezepte nicht punkten konnten, hatte ich meine Schwierigkeiten eher darin, irgendetwas zu finden, was mich reizte. Normalerweise würde ich sonst am Liebsten das halbe Heft nachkochen, aber die früheren Weihnachtsausgaben waren wesentlich besser.

 

Chai

 

Trotzdem wurde ich fündig

Die Alnatura-Rezepte, welche sich ebenfalls in dem Heftchen befanden, sahen ganz nett aus. Vor allem, weil man auf einer Doppelseite mit Superfood experimentiert hat. Die Chai Stangen waren ursprünglich Chai Sterne, aber irgendwie war der Teig so etwas von ungeeignet, in auszustechen, sodass ich aus den Sternen kurzerhand eine rechteckige Bäckerei machte.

 

Chaistangen Chaistangen Chaistangen Detail 2 Chaistangen2

 

Was beim Backen alles schiefgehen kann

Bevor ich euch das Rezept verrate, eine kurze Anekdote über meine legendären Backversuche. Wie ihr wisst, koche und backe ich für mein Leben gerne, aber ich bin manchmal leider nicht die talentierteste Bäckerin in der Backstube. Ob ihr es glaubt, oder nicht, aber bei mir geht gerne einmal etwas schief. Vor allem bei der Weihnachtsbäckerei. Wenn ihr wüsstet, wie viele Rezepte sich bereits auf Café Au Lait befinden könnten, die sich aber nicht auf dem Blog befinden, weil das Endergebnis zu wünschen übrig lässt, könntet ihr ein gesamtes Kochbuch mit meiner Sammlung erstellen.

Warum gerade bei der Weihnachtsbäckerei gerne etwas schiefgeht? Das kann ich euch leicht beantworten. Gerade in der Weihnachtszeit ist viel zu tun: Uni, Blog, Geschenke besorgen usw. Es ist die Zeit im Jahr, in der mein Terminkalender schon vor Überfüllung zehnmal aufgeplatzt ist. Trotzdem gehört es für mich einfach dazu, in der Weihnachtszeit zu backen. Weil ich aber so hektisch bin, passiert es gerne einmal, dass nicht alles so rund läuft, wie ich mir das vorstelle. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass ich leider nicht mit einer Engelsgeduld gesegnet wurde. Sämtliches Feingebäck raubt mir gerne einmal den Nerv. Da bleibe ich doch lieber bei Kuchen oder anderen Rezepten und überlasse das Mehlspeisenbacken meiner Mama.

 

Fuchs Kugel

 

Warum ich euch die Chai Stangen trotzdem nicht vorenthalte?

  1. Sie sehen trotzdem nicht schlecht aus, obwohl sie keine Sterne wurden, sondern Stangen
  2. Sie schmecken supergut. Ich hätte mir nicht gedacht, dass sich Tee in den Keksen so gut macht
  3. Es ist ein glutunfreies Rezept und gerade für Menschen, die unter Zöliakie leiden, ist es schwierig, ein optimales Weihnachtskekserezept zu finden

Obwohl das Originalrezept Sternchen hervorbringt, werde ich euch nun verraten, wie ich das Rezept in die Tat umgesetzt habe.

 

Chai Stangen

[kindred-recipe id=“4196″ title=“Dattel Chai Stangen“]

Viel Spaß beim Nachbacken!

 

No 5.: Super Sweet Gingerbread

Café Au Lait Adventskalender

Türchen No. 5: Super Sweet Gingerbread

Hui, na was versteckt sich denn hinter meinem fünften Türchen? Juhu, die erste Weihnachtsbäckerei. Nom, nom, nom. Dafür habe ich mich für den klassischen Lebkuchen entschieden. Ich weiß, ein Lebkuchenrezept ist keine Besonderheit mehr, aber er zählt zu der Weihnachtsbäckerei, die das Fest aller Feste besonders macht und darum wollte ich es mir einfach nicht nehmen lassen, euch mit einem leckeren Lebkuchenrezept zu bereichern. Ich selbst habe das Rezept auf ichkoche.at gefunden. Normalerweise hat bestimmt jede Familie ihr klassisches Lebkuchenrezept, aber ungelogen: Es war das erste Mal, dass ich mich selbst an Lebkuchen versucht habe! Ansonsten wurde dieser nämlich immer schön brav von meiner Mama oder meiner Schwester gebacken.

 

Gingerbread gesamt 2

 

Ein bisschen Winterwald, ein bisschen Paris

Heuer habe ich mich wieder einmal mit ein paar neuen Keksausstechern ausgestattet. Darunter befanden sich ein neues Bäumchen, der Eiffelturm und meine Lieblingsform, ein Hirsch, den ich dummerweise nicht mehr gefunden habe, als ich den Lebkuchen gebacken habe. Eine Tatsache, worüber ich untröstlich bin. Doch dank des Eiffelturms, der meinem Lebkuchen einen französischen Touch schenkt und den hübschen Bäumchen, konnte ich diesen Verlust gerade noch so verschmerzen.

Die Ausstecher gibt es übrigens allesamt bei Butlers, wo bestimmt auch noch der Hirsch vertreten sein wird. Die runden Formen habe ich mit einem simplen Trinkglas ausgestochen. Ich war lange auf der verzweifelten Suche nach runden Formen, die zusätzlich die optimale Größe haben. Leider wurde ich nicht fündig. Darum habe ich es mit einem Trinkglas versucht und siehe da, es klappt wunderbar.

Mit einem Trinkglas kann man auch prima Halbmonde ausstechen. Zuerst einfach eine runde Form ausstechen und danach nur noch einen Teil des Teiges mit dem Glas ausstechen. Schon hat man Halbmonde.

 

Gingerbread Baum 1

[kindred-recipe id=“3989″ title=“Sweet Ginger Bread“]

Gingerbread Detail 4

 

Tipps, damit eure Kekse sicher gelingen

  • Die Zutaten sollten immer Zimmertemperatur haben. Darum ist es wichtig, sie mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu holen. Eine Ausnahme stellt der klassische Mürbeteig dar.

 

  • Der Mürbeteig darf nur kurz verarbeitet werden. Wichtig ist auch, dass er nie warm wird. Am Besten ist es, wenn ihr den Teig ein paar Tage vorher zubereitet. Außerdem solltet ihr ihn nur portionsweise aus dem Kühlschrank holen.

 

  • Besonders beim Kekse backen ist es wichtig, dass das Backrohr gut vorgeheizt ist. Die Kekse erst dann ins Rohr geben, wenn auf die gewünschte Temperatur vorgeheizt wurde!

 

  • Zum Glasieren eignet sich Schokolade mit sehr hohem Kakaobutteranteil am Besten. Schmelzt eure Schokolade immer in einem Wasserbad und nicht in der Mikrowelle. 

 

  • Nüsse entfalten ihr Aroma, wenn ihr sie kurz anröstet. Das gibt den Keksen einen noch besseren Geschmack.

 

Gingerbread Stern Gingerbread Detail 1 Gingerbread Wunderkerzen Detail

 

Wie lagert man Lebkuchen richtig?

Lebkuchen besitzt die Eigenschaft, schnell hart zu werden. Das muss nicht sein! Damit euer Lebkuchen schön mürbe und weich wird, braucht er eine kühle Lagerung. Außerdem liebt der Lebkuchen die Feuchtigkeit. Ich lege immer Äpfel in die Keksdose. So kann der Lebkuchen bis zu zwei Wochen halten.

Auch wenn der Lebkuchen eine kühle Lagerung bevorzugt, würde ich es vermeiden, ihn in den Kühlschrank zu stellen. Auch einfrieren würde ich ihn nicht, obwohl ich gehört habe, dass sich Lebkuchen frosten lassen. Sollte sich dies nicht vermeiden lassen, unbedingt schonend einfrieren.

 

Gingerbread Baum 7 Gingerbread Baum 9 Gingerbread Detail 3

 

Blueberry Vanilla Cupcakes

Endlich hatte ich wieder einmal die Gelegenheit dazu, Cupcakes zu backen. An einem Brunchtable sehen sie richtig hübsch aus, sodass man einfach keine andere Wahl hat, als zuzugreifen. Heute stelle ich euch ein weiteres Rezept aus meinem Repertoire vor: Blueberry Vanilla Cupcakes

Zutaten für 12 Stück
Teig
1 TL Backpulver
70 g Butter
3 Eier
200 g Mehl
140 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
160 g Zucker
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker -HIER-
Frosting
300 g Mascarpone
250 g Magertopfen
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Heidelbeeren
Vanille aus der Vanillemühle von Dr.Oetker 

 

So geht’s:

Zu allererst macht ihr das Essentiellste, das es beim Backen gibt: Backrohr vorheizen. Danach mixt ihr die temperierte Butter zusammen mit dem Zucker und Vanillezucker zu einer cremigen Masse. Anschließend rührt ihr die Eier nach und nach unter. Es ist wichtig, dass ihr es nach und nach, sowie unter ständigem Rühren macht, denn ansonsten gerinnt euch die Masse. Mehl mit dem Backpulver und etwas Vanille aus der Vanillemühle vermischen. Danach hebt ihr unter ständigen Rühren die Milch und das Mehlgemisch abwechselnd unter den Teig.

Nun füllt ihr den Teig je bis zur Hälfte in ein mit Papierförmchen ausgefülltes Muffinblech. Wer kein Muffinblech besitzt, greift einfach auf stabilere Papierförmchen zurück. Dadurch bleibt der Teig trotzdem in Form. Bei ca. 180°C Ober- und Unterhitze 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe)

Bereitet das Frosting vor, während der Teig im Backrohr bäckt. Dafür püriert ihr die Heidelbeeren und streicht sie durch ein feines Sieb, sofern ihr keine Kerne in eurem Frosting haben wollt. Danach verrührt ihr das Blaubeerpüree mit den restlichen Zutaten und stellt es bis zum Dressieren in den Kühlschrank.

Den fertig gebackenen Cupcaketeig aus dem Rohr nehmen und auskühlen lassen. Anschließend könnt ihr eure Cupcakes mit der Creme dekorieren und je nach Belieben verzieren.

Gutes Gelingen und lasst sie euch schmecken! 
Ich habe übrigens mehr von der Creme gemacht und sie danach in Gläser gefüllt. Dadurch, dass die Creme herrlich leicht schmeckt und nicht beschwert, kann sie auch pur und ohne „Unterlage“ gegessen werden.
 

Saftige Zucchinischnecken

Meine Zucchinischnecken waren der heimliche Star auf unserem gemütlichen Mädelsbrunch! Ich muss gestehen, dass sie mich doch überrascht hatten. Nie im Leben hätte ich mir gedacht, dass sie so gut schmecken würden, da ich doch eine wichtige Zutat vom Originalrezept weggelassen habe: Den Schinken! Einfach, weil ich sie auch probieren wollte. Ersetzt habe ich den Schinken allerdings durch nichts und trotzdem waren die Schnecken nicht nur ein Hochgenuss, sie wurden auch ratzeputz aufgegessen. Das liegt womöglich an der Creme Fraiche, die in der Füllung enthalten ist. Besonders super ist es, dass man die Zucchinischnecken einfrieren kann. So eignen sie sich nicht nur zum Brunch, sondern auch für Zwischendurch, als Jause, zum Mitnehmen oder wenn spontan Besuch kommt. Das Beste ist, dass sie superschnell gehen und man die Zutaten nahezu immer zu Hause hat! Perfekt für einen spontanen Blitzbrunch.

Zutaten für den Öl Teig
300 g glattes Mehl
3 KL Backpulver
1 KL Zucker
2 KL Salz
125 g Speisetopfen (lt. Originalrezept 10%, ich habe den 2%igen genommen)
100 ml Wasser
100 ml Speiseöl
 
Zutaten für den Belag
125 g Créme Fraiche (lt. Originalrezept Kräuter Créme Fraiche, ich habe aber Natur genommen; Alternativ: Schmand)
100 g Gouda, gerieben (lt. Originalrezept 200 g Gouda in Scheiben geschnitten)
200 g Zucchini, geraspelt
+ Originalrezept: 200 g Seranoschinken (den ich, wie oben bereits erwähnt, weggelassen habe)
 
Zubereitung: 
 
Für den Teig Mehl mit Backpulver vermischen. Die übrigen Zutaten der Reihe nach dazugeben und mit dem Handmixer (Knethaken) kurz zu einem glatten Teig verkneten. 
 
Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche möglichst rechteckig ausrollen. 
 
Den Teig mit Créme Fraiche bestreichen und mit Zucchini und Käse (sowie Schinken, wer eben mag) belegen. Das Ganze von den Längsseiten zur Mitte hin ausrollen. Ca. 3 cm dicke Scheiben abschneiden (laut Originalrezept, ich hab sie ca. 4-5 cm gemacht) und auf ein Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 
 
Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Rohres schieben!
 
Ober-/Unterhitze: 180°C
Heißluft: 160°C
Gas: Stufe 3
Backzeit: ca. 25 Minuten
 
 
PS: Die Kommentare vom letzten Post gestern schalte ich später frei und beantworte sie dann. Also, nicht böse sein, wenn es jetzt ein bisschen dauert, aber ich geh jetzt erstmals meine „Alterung“ feiern 🙂
 

 
Schönen Abend!

Mamas Geburtstag: Rose Cake

Happy Birthday, Mum! Der 30. Geburtstag meiner Mama feiert am 3. März sein 24. Jubiläum. Ich glaube, ihr könnt euch ausrechnen, wie alt sie wirklich wird. Und weil ich es einfach liebe, meinen Liebsten kulinarisch eine ganz besondere Freude zu machen, habe ich für meine Mama etwas ganz Besonderes gebacken und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie glücklich ich bin, dass der Kuchen tatsächlich so geworden ist, wie ich es wollte.

Anfangs wollte ich wie bei meiner Kokosnuss Panna Cotta ein eigenes Rezept kreieren. Doch irgendwie fehlte mir dazu die richtige Idee und so nahm ich ursprünglich ein Rezept aus der Billa Zeitschrift, die ich jedes Monat gratis bekomme und so ganz neben dem Backen wurde es dann doch mein eigenes Rezept. Ursprünglich ging es aus einem Missgeschick hervor, das am Ende gar kein wirkliches Missgeschick war.

Das hat den Grund, dass wir seit Jahren nicht mehr mit einer Springform, sondern mit einem Tortenring backen, was eigentlich praktischer, doch auch oft mit vielen Gefahren verbunden ist. Gefahren, die man vorher auch schon etwas abschätzen kann. In letzter Zeit ist es mir aber immer ohne diese Gefahr gelungen. Denn wenn man mit einem Tortenring backt, kann es ganz leicht passieren, dass etwas Kuchenteig ausläuft. So ist es mir auch diesmal passiert. Es sah so aus, als würde der Tortenboden ganz flach werden, was mir ganz und gar nicht gefiel, doch am Ende ging der Tortenboden doch noch schön auf, sodass ich ihn in der Mitte durchschneiden konnte. Damit hätte ich allerdings gar nicht gerechnet, weswegen ich während der Backzeit bereits einen zweiten Teig gemacht habe und genau so entstand mein individuelles Rezept. Die passende Creme dazu habe ich aber so oder so selbst kreiert. Dieses Rezept möchte ich nun mit euch teilen.

Übrigens: Eigentlich hätte es ein Red Velvet Cake werden sollen, aber leider wurde der Red Velvet Teig nicht so red wie ich wollte. Ich schätze, das liegt an der Lebensmittelfarbe, die ich verwendet habe. Weil es viel besser zur Dekoration passte, habe ich mich dann entschieden, das Frosting doch blau anstatt rot/rosa zu machen. Richtig schlumpfblau ist es geworden.

 

Rose Cake

Teig 1
220 g weiche Butter + 2 EL Butter zum Einfetten
300 g Staubzucker
Mark einer Vanilleschote
6 EL rote Lebensmittelfarbe
300 g Mehl, glatt
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
180 ml Buttermilch

 

Teig 2
4 Eier
175 g Staubzucker
175 g Mehl, glatt
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker

 

Füllung
250 ml Schlagobers
300 g Brunch Zuckerbrot
1 Päckchen Vanillezucker
Ein paar Himbeeren

 

Für die Rosen 
375 g Butter
2 EL Puderzucker (man kann auch mehr nehmen, je nachdem, wie süß man es mag. Bei Originalfrostingrezept waren es sogar 150 g Puderzucker)
450 g Brunch Zuckerbrot
Lebensmittelfarbe (Menge ist abhängig von eurer gewünschten Farbintensität) 

 

Sonstiges
Tortendekor (z.B. Schokoladenschmetterlinge, ich habe außerdem auch noch Tortenglitzer verwendet)

Und wie?

 

Für Teig 1

Backrohr auf 160 °C Heißluft vorheizen. Butter, Zucker und Vanillemark mit dem Mixer 5-6 Minuten schaumig schlagen. Eier nacheinander unterrühren. Lebensmittelfarbe unterrühren, dann Mehl und Backpulver zugeben. Kakao in die Masse sieben, Salz zugeben und gut verrühren. Buttermilch zugeben und rühren, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig in eine gebutterte Springform oder in einen gebutterten Tortenring (16 cm Durchmesser) geben und auf mittlerer Schiene 60-90 Minuten (abhängig vom Backrohr) backen, bis der Kuchen aufgegangen ist. Der Kuchen ist fertig, wenn er zurückfedert, wenn man ihn leicht mit dem Finger andrückt. Ansonsten Stäbchenprobe machen (ist idiotensicher). Herausnehmen und 30 Minuten abkühlen lassen. Aus der Form lösen und 2 Stunden auskühlen lassen.

 

Für den Teig 2

Eier trennen. Die Dotter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig schlagen, bis die Masse sehr, sehr hellgelb ist. Schnee schlagen. Mehl und Backpulver in den Teig rühren, danach Schnee unterheben. In eine gebutterte Form mit 16 cm Durchmesser geben und 25 Minuten bei 160°C Heißluft backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen herausnehmen und auskühlen lassen.

 

Für die Füllung

Schlagobers aufschlagen. Geschlagenen Obers mit dem Brunch Aufstrich Zuckerbrot und dem Vanillezucker vermischen.

 

Nächster Schritt

Die beiden Tortenboden in der Mitte auseinanderschneiden. Mit dem dunklen Teig beginnen. Creme auf den ersten Tortenboden hinaufstreichen. Himbeeren hineindrücken und einen hellen Tortenboden drauflegen. Auf den hellen Tortenboden das gleiche wiederholen und einen dunklen Tortenboden hinauflegen. Ich habe den letzten hellen Tortenboden nicht mehr draufgesetzt, weil die Torte ansonsten zu hoch geworden wäre. Das ist nun optional. Die Torte mit der restlichen Füllung bestreichen.

 

Für die Rosen

Weiche Butter locker schlagen. Staubzucker in Anteilen dazugeben und gut mit dem Mixer mischen. Brunch Zuckerbrot in Anteilen zum Butter-Gemisch geben und per Hand mit einem Holzlöffel zu einer homogenen Masse rühren. Nur so lange rühren, wie notwendig. Wichtig: Die Buttermischung und der Frischkäse müssen die gleiche Temperatur haben, ansonsten kann die Creme gerinnen.

Zum Schluss die Rosen auf die Torte spritzen. Das ist ganz einfach. -HIER wird euch gezeigt, wie es funktioniert.

Seitdem ich Brunch Zuckerbrot im Supermarktregal entdeckt habe, wollte ich unbedingt etwas damit machen. Als Brotaufstrich schmeckt mir dieser Frischkäse sehr gut, allerdings bevorzuge ich dann doch einen leichten Frischkäse als Alternative, aber ab und zu darf man sich auch etwas gönnen. Als Backzutat ist er mir aber lieber. Der Aufstrich besteht aus Frischkäse und weißer Schokolade, allerdings finde ich gar nicht, dass der Aufstrich schokoladig schmeckt. Er erinnert eher an eine Vanillecreme mit einer Frischkäsenote. Schade nur, dass er limitiert ist, denn er ist eine ideale Backzutat.

Heute waren wir mit meiner Mama bereits (reichhaltig) Frühstücken. Ich liebe es, in einem Restaurant oder Café Frühstücken zu gehen. Das mag ich manchmal sogar lieber, als abends zum Dinner Essen zu gehen. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass es doch besser (und figurförderlicher) ist, wenn man ein fixes Frühstück bestellen kann, anstatt sich beim Buffet zu bedienen. Die Gefahr, alles probieren zu wollen, ist einfach zu groß.
Für den Nachmittag habe ich den Tisch schön gedeckt. Alles in hellblau. Ich finde es immer wunderschön, wenn farblich alles abgestimmt ist, obwohl dieser Tisch ein wenig an eine Tauffeier eines Jungen erinnert.
Mein Fazit zu der Torte. Sie hat echt lecker geschmeckt. Dadurch dass ich sie nicht mit der Buttercreme gefüllt habe, war sie gar nicht so „gallig“ wie vorerst angenommen. Und sie war auch nicht so klebrig süß, wie sie aussieht. Man ist mit einem Stück zwar gut bedient, aber es wird einem nicht schlecht davon (und mir wird leicht schlecht von Torten).
Ein kleines Geschenk gab es auch noch, aber das ist noch nicht alles. Das Richtige bekommt sie erst morgen, da es von meiner Schwester und mir zusammen ist, aber für den gemütlichen Geburtstagnachmittag habe ich ihr eine Schachtel Bonboniere gekauft (obwohl eh schon jeder einen Zuckerschock von der Torte hat). Die Lindt Diva Edition. Die hat einfach Stil. Alleine schon die Verpackung ist sehr edel und der Inhalt verspricht auch luxuriöse Schokoladenkreationen. 
Dekoliste
Ostereier: Libro
Schmetterling: Libro
Vögelchen: Libro
Tortenplatte: Vintage
Kaffeeservice und Geschirr: Vintage
Servietten: BUTLERS 

PS: Könnt ihr euch noch an mein Give Away erinnern? Ich habe nicht darauf vergessen. Endlich habe ich es geschafft, die Gewinnerin auszulosen. Gewonnen hat Kommentar Nr. 2, also die liebe Alicia. Ich habe dir bereits eine Mail geschrieben und würde dich bitten, mir innerhalb einer Woche zu antworten, ansonsten wird das Give Away neu ausgelost. Herzlichen Glückwunsch. 

 

An alle anderen: Nicht traurig sein. Mein nächstes Give Away, das bereits fleißig geplant wird, wird sogar noch besser.